Eine eigene Bewertung für Der Pate schreiben.
  • Martina G. schrieb am 03.01.2011:
    Das Spiel spielt in New York in den 40er Jahren. Jeder übernimmt die Rolle eines Sizilianischen Paten, der seiner Familie zu Reichtum, Ansehen und Einfluss verhelfen will.

    Um das Spiel zu gewinnen muss er versuchen das meiste Geld beiseite zu schaffen. Gleichzeitig muss er stetig versuchen, Ansehen und Einfluss zu steigern, da alles Geld nicht hilft, wenn er auf den ensprechenden Leisten nicht weit genug vorne liegt.

    Wie komme ich an Geld? Es gibt einmal die Möglichkeit über legale Geschäfte, also über das Einkommen des eigenen Geschäftes an Geld zu bekommen, das meiste Geld gibt’s jedoch für illegale Geschäfte. Das Einkommen in jeder Runde ist abhängig davon, auf welchem Betrag der Einkommensleiste der Marker der jeweiligen Familie gerade liegt. Dieser kann durch das entsprechende Einsetzen des weißen Würfels auf dem Würfeltableau beeinflusst werden. Dazu später mehr.

    Als Startkapital gibt es für jeden Paten 15.000 $ (10.000 $ stehn in der Regel, allerdings hat sich auf der Spiel in Essen gezeigt, dass das zu wenig sein kann. Die Regel soll wohl dahingehend angepasst werden). Einkommen gibt es erst mal nicht. Dazu muss erst der oben angesprochene Marker versetzt werden.

    Das ganze Geld verhilft hilft einem jedoch wenig, wenn man es bis zum Ende der 7. Runde - welche das Spielende einführt - nicht geschafft hat, das letzte Feld der während des Spiels festgelegten K.O.-Leiste nicht zu erreichen. Dann scheidet man nämlich aus. Die Festlegung der K.O.-Leiste wird weiter unten beschrieben.

    Zu Beginn des Spiels stellt jeder drei Paten auf eines der Stadtviertel. Bei weniger als 4 Spielern werden die restlichen Viertel mit den übrig gebliebenen Neutralen Farben belegt. Für die neutralen Spieler werden keine Würfelaktionen durchgeführt, aber es können beispielsweise deren Geschäfte übernommen werden. Spieler rechts neben dem Startspieler setzt das Gangsterauto auf einen beliebiges Autofeld. Das daran angrenzende Stadtviertel steht unter besonderem Schutz. D. h. dass keine Razzia, Geschäftsübernahme oder ähnliches dort durchgeführt werden kann.

    Der Ablauf einer Spielrunde ist wie folgt:



    1. Startspieler zahlt Einkommen aus der Bank aus
    2. Der Startspieler deckt eine Ereigniskarte auf (diese gilt für alle und bestimmt auch wie weit das Gangsterauto fährt und welcher Stein auf der Ereignisleiste in Richtung K.O.-Feld nach oben versetzt wird. Spätestens in der 7. Runde steht fest, welche Entwicklungsleiste – Ansehen oder Einfluss - als K.O.-Leiste festgelegt wird.)
    3. Würfelaktionen durchführen (reihum)



    Das besondere an dem Spiel ist der Mechanismus des Würfeltableaus, welches letztendlich auch die Haupteinnahmequelle für das Geld ist.

    Beginnend beim Startspier handelt jeder sein Würfeltableau ab. Dieser würfelt mit allen 4 Würfeln, welche er der Reihe nach auf die Reihen verteilt.

    Die erste Reihe bestimmt das Einkommen. Es darf ein Würfel ausgewählt werden, welcher auf den abgebildeten Würfel mit der gleichen Punktezahl abgelegt wird. Alle Spieler welche ein Familienmitglied auf einem Geschäft mit der entsprechenden Würfelzahl stehen haben – also auch die Konkurrenz – bekommen den darauf abgedruckten Betrag ausgezahlt. Bei der Würfelzahl 1 und 2 gibt es noch eine weitere Besonderheit. Hier dürfen die betroffenen Paten zusätzlich noch ihren Stein auf der Einfluss-/ oder der Ansehensleiste um ein Feld nach rechts verschieben.

    Ist bei dem Würfelwurf eine Marionettenhand abgebildet, kann diese auf das Feld Presse gelegt werden. Ein Einkommen erhält der Spieler in diesem Fall nicht, sondern er kann seinen Einflussmarker und seinen Ansehensmarker um ein Feld nach rechts versetzen.

    Hat sich der Pate für ein Feld entschieden werden die restlichen Würfel wieder gewürfelt und ein Feld der zweiten Reihe wird nach Wahl belegt usw.. Während auf dem 1. Feld nur die Augenzahl und nicht die Farbe der Würfel relevant sind, kann man auf den weiteren Reihen seine Würfel grundsätzlich nur auf das Farbgleiche Feld setzen. Die Würfelaugen entscheiden über die genaue Auswirkung des Feldes. Auf die 4. und letzte Reihe wird der übrige Würfel gesetzt. Er muss nicht erneut gewürfelt werden, da hier die Augenzahl keine Auswirkungen hat. Man sollte immer bedenken, welche Würfel in den unteren Reihen noch gebraucht werden, bzw. welche Würfel einem weiter unten evtl. eher schaden oder zumindestes lästig sein könnten. Diese Überlegung sollte einen schon beim Belegen der 1. Würfelreihe belgleiten. Die Bedeutung der Felder sind übersichtlich in der Spieleanleitung aufgelistet, weswegen ich hier nicht darauf eingehen will. Die Anleitung ist auch ansonsten gut verständlich und übersichtlich gestaltet. Großes Lob dafür.



    Fazit:

    Der Pate ist ein sehr stimmiges Spiel, bei dem man sich direkt in seine Rolle hineinversetzt fühlt. Er hat aber auch einen hohen Frustfaktor und ist nichts für zartbesaitete. Wenn alle überwiegend auf ein und denselben Mitspieler einhacken, dann kann das schon sehr frustrierend sein. Allerdings ist das Element mit dem Würfeltableau sehr reizvoll. Man sollte den Paten öfter spielen. Bei der ersten Partie ist die Bedeutung der Felder auf dem Würfeltableau etwas verwirrend, da man die Bedeutung noch nicht auswendig weiß und noch öfter wegen der Bedeutung der einzelnen Felder nachschlagen muss. Die Felder sind jedoch zusätzlich auch auf einem Beiblatt nochmal erklärt. Ich würde empfehlen dieses zu kopieren (der besseren Übersicht wegen am besten in Farbe), damit jedem Spieler ein Exemplar zur Verfügung steht. Wenn man erst mal die Bedeutung der Felder kennt, was schon nach wenigen Partien der Fall ist, funktioniert der Spielablauf auch flotter. Zu zweit ist es durch die neutralen Farben zwar gut spielbar, letztendlich versucht man aber doch immer dem „lebendigen“ Gegner zu schaden.

    Das Material ist hochwertig und die Atmosphäre stimmig.

    Insgesamt hat mir "Der Pate" recht gut gefallen. Ich habe ihn schon mit allen Besetzungen gespielt. Am besten spielt es sich zu viert. Die Benotung fällt mir schwer. Ich spiele es recht gerne und erkläre es auch gerne, aber aufgrund des hohen Frustpotenzials und weil man eigentlich gezwungen ist zu den anderen Mitspielern böse zu sein - ich bin ein friedliebender Mensch und wer versenkt seine Freunde schon gerne im Hudson River oder schickt sie ins Gefängnis? ;-) - gibt's Punkteabzug. Vor allem musste ich mir in mehreren Partien mit unterschiedlichen Mitspielern anhören, "da Du ja das Spiel schon kennst und wir nicht, gehen wir halt gegen Dich" (na Danke). Daher nur 4 Punkte.
    Martina hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
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    • Amadeus S.
      Amadeus S.: Danke für Deine ausführliche Rezi, Martina :-)
      Wir hatten in unseren Runden schon viel Freude damit. Ich würde in der Benotung eher zur 5 tendieren!!
      10.07.2011-16:39:22
    • Martina G.
      Martina G.: Naja, inzwischen würde ich vielleicht auch eher ne 5 vergeben. Die Idee mit dem Würfeltableau ist schon gut. Und wenn man jemanden dabei hat,... weiterlesen
      10.07.2011-20:22:54
  • Martina K. schrieb am 04.07.2011:
    Meine Eindrücke nach der ersten Partie sind:

    + Die Optik ist sehr ansprechend und gelungen: Grafik, Spielfiguren, Gangsterauto

    + Interessanter Spielmechanismus: Es gilt in 7 Runden Würfel nach Farben/ Augenzahlen möglichst gewinnbringend auf Aktionsfelder einzusetzen. Zu Beginn jeder Runde wird noch eine Ereigniskarte gezogen: Meistens sind es Gemeinheiten, die Schadenfreude bei den nicht betroffenen Mitspielern auslösen. Das Gangsterauto bewegt sich gleichzeitig weiter und schützt in der Runde den entsprechenden Stadtteil. Am Schluss gewinnt natürlich derjenige mit dem meisten Geld UND dem größten Einfluss bzw. Ansehen (s.u.).

    + Alles am Spiel in sich ist sehr stimmig, mit den passenden Mitspielern kommt richtige Mafia-Atmosphäre auf. Es sollten in jedem Fall Spieler sein, die auch austeilen/ einstecken können und das Spiel nicht allzu ernst nehmen.
    Strategen, die das Spiel durchplanen oder auf Sieg spielen möchten, werden hier keinen Spaß haben. Es lebt eindeutig davon, Mitspieler zu ärgern, z. B. deren Geschäfte zu übernehmen oder sich deren Schuld möglichst teuer ausbezahlen zu lassen.

    + Vor allem Ende des Spiels kann es für manchen Spieler frustrierend laufen: Entweder muss die Leiste Ansehen oder Einfluss bis nach oben ausgebaut sein.
    Dies wird durch die Ereigniskarten vorgegeben. Durch Würfelaktionen muss im Laufe des Spiels versucht werden, die Marker auf den Leisten Richtung Endpunkt zu schieben.
    Wer dies nicht geschafft hat, wird am Ende nicht gewertet! D.h. obwohl er vielleicht das meiste Geld hat, ist dies ohne Bedeutung. Er belegt somit den letzten Platz.
    Darauf sollten vor allen Dingen neue Mitspieler besonders hingewiesen werden.

    + Alle Spieler sollten beim Hantieren mit den Materialien unbedingt auf die Marker auf den Leisten achten, die vor jedem Spieler auf dem Spielbrettrand liegen. Allzu schnell ist es sonst passiert, dass hier etwas verrutscht. Ein möglichst breiter Tisch ist von vornherein hilfreich, solche Missgeschicke zu vermeiden.


    Gesamturteil:
    Es braucht zunächst ein paar Runden, um die Symbolik des Tableaus zu verinnerlichen. Das ist eigentlich schon das komplexeste am Spiel. Später spielt es sich flüssig und hat überschaubare Abläufe.
    Als Zielgruppe würde ich durch die kleine Einstiegshürde vor allem Jugendliche/ Erwachsene sehen, die häufiger spielen und/oder Spaß an der Thematik haben.
    Für Familien mit Kindern ist es eher fraglich.

    In meiner Spielgruppe kam das Spiel sehr gut an und wurde gleich noch einmal gewünscht. Wir haben es zu viert gespielt und ich denke auch, dass dies die optimale Spieleranzahl ist.
    Für Freunde der Kategorie "Ärgerspiele" (wie z.B. Junta, Eketorp) spreche ich eine klare Empfehlung aus, alle anderen vielleicht erst mal probespielen.



    Ergänzung (Februar 2012):
    Nach ein paar weiteren Partien gebe ich dem Spiel in der Besetzung von 3-4 Spielern 6 Punkte. Es wird in meinen Runden nach wie vor immer wieder gewünscht und ist eins der besten Ärgerspiele, die ich kenne. Der Pate macht auch Leuten Spaß, die eher gelegentlich spielen, da die Regeln relativ überschaubar sind. Und bestens geeignet für einen Mafia-Spieleabend!
    Martina hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
  • Carla F. schrieb am 29.12.2010:
    Nachdem wir uns durch die Anleitung gekämpft hatten, war es einfach Einfluss in New York zu nehmen. Zunächst kämpft man mit seiner "Familie" um Einfluss und Ansehen ohne zu wissen, was letztendlich zählt (Einfluss oder Ansehen) um überhaupt am Sieg teilnehmen zu können. Die Würfel entscheiden danach über die Aktionen, die man durchführen kann - ohne das helfende Beiblatt mit der Erklärung der Aktionen ist man am Anfang aufgeschmissen - und letztendlich siegt die Familie die das meiste Geld besitzt. Wie das so bei einer Familie ist, kann man am Schluss ganz schön Geld verlieren, weil man zu viele aus dem Gefängnis freikaufen muss...

    Das Spiel verlangt Entscheidungen ist aber nicht zu komplex und lässt sich recht flott spielen. Meiner Tochter (13) hat es viel Spaß gemacht.
    Carla hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
  • Carsten H. schrieb am 24.10.2010:
    Wir haben es zu vier in Essen 2010 getestet. Es war sehr schön. Die Grafik ist seht gelungen. Der Spialablauf und die Einflussmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Durch die Würfelvorgaben (Farbe des Würfels und erwürfelte Zahl sind wichtig) ist man ständig gezwungen neu zu disponieren. Zu viert eine klare Empfehlung zu zweit glaube ich, dass etwas viel Platz ist und man sich mehr aus dem Weg gehen kann. Die Bewertung 5 gilt für das Spiel zu viert.
  • Oliver L. schrieb am 23.05.2012:
    Ein sehr spaßiges Spiel für Spieler, die sich gegenseitig gerne ärgern und ein Faible für die düstere Atmosphäre haben.

    Es kommt sehr schönes "Paten-Feeling" auf, was nicht zuletzt an den tollen Illustrationen liegt. Das komplette Spielmaterial ist äußert hochwertig und mich persönlich stört auch die Verwendung von Papiergeld nicht (das hat der "echte" Pate schließlich auch nicht anders gemacht ^^).

    Strategen dürften etwas enttäuscht sein, da durch das Auswürfeln der Aktionsmöglichkeiten nur begrenzter Spielraum zum Vorausplanen bleibt. Es kommt vielmehr in jeder Runde darauf an, das Beste aus den aktuellen Möglichkeiten zu machen.

    Außerdem war es bei unseren Partien öfter so, dass am Ende die eher passiven Spieler die Nase vorn hatten. Wer aggressiv und "böse" spielt, verliert aufgrund der Schuldmarker oft viel Geld. Hier hätte ich mir gewünscht, dass es sich stärker lohnt, ein "Mafiosi im Geiste" zu sein.

    Alles in allem macht das Spiel aber jede Menge Spaß, zumal bis zum Schluss kaum abzusehen ist, wer gewinnen wird. Ein tolles Spiel, auch und gerade für Gelegenheitsspieler!
    Oliver hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
  • Norbert H. schrieb am 20.05.2012:
    Auch hier ist alles zum Spielmechanismus und -ablauf gesagt. Mir hat dieses
    Spiel gut gefallen, weil es je nach Mitspielermenatlitäten völlig anders
    ausgehen kann. Mal mit mehr oder wesentlich weniger Geld als Sieger, je nach
    dem wie man sich gegenseitig geärgert hat. Es gab Spiele da waren alle Geschäfte
    am Ende des Spiels noch besetzt und ein anderes Mal nicht mehr eines. Wie gesagt
    nimmt das Spiel, welches übrigens die Atmosphäre des Films sehr gut rüberbringt,
    mit wechselnden Mitspielern immer eine andere Wendung und es bleibt so immer spannend.
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    • Ulrich H. mag das nicht.
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    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Mir gefällt 'Der Pate' auch immer wieder sehr gut. Finde es recht atmosphärisch und gelungen. Allerdings habe ich bei meiner ersten Partie... weiterlesen
      20.05.2012-20:09:16
    • Beate J.
      Beate J.: Nun bin ich gespannt, denn gestern habe ich das Spiel geschenkt bekommen.
      20.05.2012-21:13:14
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Beate, bei uns war es immer ganz witzig - die sind wahrscheinlich zu ernst rangegangen, keine Ahnung! ;-)))
      20.05.2012-22:14:36
  • Steffen D. schrieb am 23.01.2011:
    Der Pate hat mir auf Anhieb gut gefallen. Wenn man gerne etwas fieß ist und die Mitspieler gerne ärgern möchte macht der Pate viel Spaß. Allerdings sind die Einflussmöglichkeiten doch recht glücksabhängig, wie von Würfeln eben nicht anders zu erwarten. Dennoch gefällt mir gerade dieses Element mit dem Würfeltableau als eigentlichen Motor des Spiels besonders gut. Die Anleitung macht den Einstieg leicht.
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    • Martina W.
      Martina W.: Dem kann ich nur zustimmen. Das Würfeltableau finde ich auch gut den der Glücksfaktor kriegt so auch eine taktische Note. Ich bin normalerweise... weiterlesen
      23.01.2011-11:03:40
    • Steffen D.
      Steffen D.: Ja, man kann jedes Mal neu entscheiden, wie man die Würfel nun einsetzt. Fies bin ich normalerweise auch nicht, aber dieses Spiel fordert einen... weiterlesen
      23.01.2011-12:45:52
    • Martina W.
      Martina W.: Stimmt. Es ist einfach zu lustig, wenn die Spieler des Gegners im Fluss liegen. *g* Wobei es mir schon mal passiert ist, dass ich zwei meiner... weiterlesen
      23.01.2011-13:44:04
  • Markus P. schrieb am 27.10.2010:
    Der Pate bietet viel für Liebhaber des Films: passende Filmzitate, schöne Mafiosi-Holzfiguren und einen reizvolen Spielplan. Es gibt viele taktische Möglichkeiten auf seine Gegner einzuwirken. Wirklich völlig verlieren kann man hierbei kaum, so das wir beim Spiel zu viert am Schluß doch alle recht eng beieinander lagen. Beim ersten Spiel verwirrt die Würfelleiste jedoch, ich fand sie alles andere als intuitiv. Eher was für Leute die es gerne mal öfter spielen möchten.
  • Helga H. schrieb am 05.06.2011:
    Ein Plan von Chicago der 40er Jahre liegt vor allen auf dem Tisch. Jeder Spieler hat ein Würfeltableau, auf dem er seine Aktionen während der 7 Spielrunden plant und ausführt.

    Spielablauf:
    Einkommen kassieren, Ereignis auslösen, Würfeln und Aktionen ausführen.

    Zum Spielablauf selbst ist schon viel gesagt worden, daher verzichte ich auf Genauere Angaben.

    Fazit:
    + Die ersten Spielrunden konnten in unserer Gruppe durchaus überzeugen. Die originelle Umsetzung, Atmosphäre, Stimmung und schöne Grafik machen Laune.
    - Einzig das Würfelglück ist ein Manko. Ich hatte in einer Runde das Pech, 3 Mal die Marionette zu würfeln, was "nur" zu mehr Ansehen und Einfluß führt. Strategie und Taktik sind begrenzt und Aktionen nur schlecht planbar, was das Spiel bis zum Schluß spannend gestaltet.
    Helga hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
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    • Basti V.
      Basti V.: Das mit dem Glück sehe ich nicht so negativ. Man kann ja doch immer etwas machen. Die Marionette ist ja auch oft genug die bessere Option.

      Ich... weiterlesen
      05.06.2011-21:17:41
    • Helga H.
      Helga H.: Die teilweise schlechten Kritiken habe mich ebenfalls erstaunt. Und wer die Kniffelvariante spielt, kann zumindest teilweise das Glück einengen. ... weiterlesen
      05.06.2011-21:52:03
    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Ich mag das Spiel auch recht gern - mit den richtigen Leuten super Stimmung am Tisch!
      13.11.2011-11:51:10
  • Michael B. schrieb am 12.04.2011:
    Für alle Pate Fans eigentlich ein Must Have. Zumindest ging es mir so, Spiel gesehen und direkt Blindkauf getätigt. Ich habe es nicht bereut, Spiel ist stimmig und man taucht in eine tolle Atmosphäre ein, wenn man sich drauf einlässt, optisch auch sehr gelungen. Auch der Würfelmechanismus, den ich so noch nicht kannte, ist sehr gut und mindert den Einfluss des Würfelglücks.
    Der Pate ein für mich sehr ausbalanciertes Spiel, was viel Spaß macht und auch öfters auf den Tisch gekommen ist, allerdings reicht es nicht ganz für 6 Punkte, da nach einigen, vielen Spielen die Luft etwas raus ist.
    Michael hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
  • Ines B. schrieb am 13.03.2013:
    Der Pate ist ein sehr stimmungsvolles Familien-Strategiespiel, welches den bekannten Würfel-Einsetzmechanismus für die Familie zugänglich macht. Gut, Familienmitglieder im Hudson River zu versenken ist vllt. nicht grad die feine Art, aber so macht die Mafia das nunmal.

    Der Spielplan zeigt Manhattan, unterteilt in verschiedene Stadtteile. Dort befinden sich Geschäfte, die von den Familien kontrolliert werden können und somit als Geldeinnahmequelle dienen.

    Spielziel ist es, die meiste Kohle zu scheffeln. Allerdings bringt es einem nichts, wenn man x Fantastilliarden auf der hohen Kante hat und man vergessen hat, Ansehen oder Einfluss zu gewinnen. Denn nur, wenn man auf der richtigen Leiste genügend Punkte hat, wird man am Ende auch gewertet.

    In jeder Runde wird eine Ereigniskarte aufgedeckt, das Gangsterauto bewegt und dann muss jeder Spieler für sein Glück würfeln. Dafür hat er ein Spielertableau und 4 Würfel in unterschiedlichen Farben zur Verfügung. Nun darf er 3x würfeln und jeweils einen Würfel (in der letzten Runde die 2 übriggebliebenen Würfel) einsetzen. Mal zählt die Farbe des Würfels, mal der Wert und manchmal zählen Farbe UND Wert.

    Damit schaltet man dann die unterschiedlichsten Funktionen frei. Geld einnehmen, Familienmitglieder aus dem Knast holen, Geschäfte des Gegners übernehmen, Razzien durchführen, Ansehen und Einfluss gewinnen usw.

    Das Spiel geht insgesamt über 7 Runden. Dann wird wie gesagt geschaut, ob Einfluss oder Ansehen gewertet wird. Jeder, der in der jeweiligen Leiste nicht genügend Punkte hat, wird nicht gewertet und ist automatisch raus. Alle Anderen zählen ihr Geld und übermitteln den Gewinner.

    Fazit:

    In den ersten Runden ist man evtl. noch mit den vielen Funktionen der Würfel überfordert, aber eigentlich sind die Aktionen recht einfach. Man mus zusehen, dass man die Einfluss- und Ansehensleisten nach vorne bringt und natürlich Geldquellen sichern. Insgesamt, wie ich finde, ein nettes Familien-Strategiespiel, bei dem man natürlich seine Mitspieler gut ärgern kann. Das Material ist durchweg von stabiler Qualität.

    Bewertungssystem:
    1 = totaler Schrott
    2 = allenfalls für Fans des Themas
    3 = kann man mal spielen
    4 = solides Spiel, kann man öfters spielen
    5 = sehr gutes Spiel, hoher Spaßfaktor
    6 = DAS Spiel, darf in keiner Sammlung fehlen
    Ines hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
  • michael N. schrieb am 01.05.2011:
    den spielablauf, haben schon andere vor mir ausführlich erläutert, deswegen spare ich es mir, darüber noch viele worte zu verlieren.
    es gibt nicht viel was ich zu bemängeln habe an dieser film/buch-umsetzung, denn das spiel hatte alle am tisch begeistert (darunter auch eine eher-nicht-spielerin, die motiviert bis zum ende durchhielt) und es kam sofort mafiöse stimmung auf (hals-schlitz-gesten, sopranos-zitate usw.usf)...das es sich gegen einen spieler verschworen wurde, kann ich nicht bestätigen, irgendwie erwischte es jeden (seien es razzien oder feindliche übernahmen) immer mal wieder...wenn man am anfang nicht aufpasst, kann es sein, das der schutzmechanismus des gangsterautos in den ersten spielen auf den ersten "besitzer" zu positive auswirkungen hat, aber dem kann man ja entgegenwirken....schöner wäre auch gewesen, entweder gelb oder orange durch eine andere farbe zu ersetzen (wegen der übersichtlichkeit)...
    das sind kleinigkeiten, aber das nervigste und meist kritisierte in unserer runde, war die wartezeit für die mitspieler während einer der spieler seine würfel auf dem tableau setzt...wobei hier auch einschränkend hinzuzufügen ist, dass sich das mit der wartezeit mit wachsender erfahrung minimiert, da man die einzelnen aktionsfelder besser kennt und nicht dauernd nachschlagen muss ( hier wäre es schön gewesen, wenn kosmos für jeden spieler eine übersicht beigepackt hätte).......aber das ist in meinen augen jammern auf hohem niveau, denn es ist ein großartiges, stimmungsvolles spiel in dem zwar gewürfelt wird, aber nicht allein die würfel über sieg oder niederlage entscheiden
    michael hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 06.05.2011:
    "Mafia-Spiel, dass sich nur zu Viert gut spielt, aber auch nicht auf Dauer! Würfel bestimmen Aktionsmöglichkeiten, so dass die Einflussmöglichkeiten doch sehr gering sind." Link mit Test und Video:http://www.cliquenabend.de/spiele/276000-Der-Pate.html­
    Jörg hat Der Pate klassifiziert. (ansehen)
    • Amed B. mag das.
    • Amadeus S. und Pascal V. mögen das nicht.
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    • Peter M.
      Peter M.: Klar ist ein gewisser Glücksfaktor vorhanden, jedoch kann man sehr viele verschiedene Entscheidungen treffen. Zudem hat man noch Plättchen die... weiterlesen
      12.05.2011-17:48:52
    • Amadeus S.
      Amadeus S.: In unseren Spielerunden kam das Spiel auch sehr gut an. Uns ist es auf jeden Fall 5 Punkte wert! :-)
      17.07.2011-23:34:34

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