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  • Thomas D. schrieb am 16.04.2020:
    Als Kartograph sollen wir im Tetris-Stil Landschaften auf unserem Plan entstehen lassen. Hierfür haben wir ein Jahr lang, also 4 Jahreszeiten (Runden) Zeit.

    Eine Karte wird aufgedeckt. Diese gibt die Landschaftsart (Wald, Acker, Wasser, Dorf) und die (Tetris-)Form vor. Bei manchen besteht eine Auswahl aus verschiedenen Formen, bei anderen Karten ist die Landschaftsart unterschiedlich. Jeder zeichnet zeitgleich seine Auswahl auf seine Karte. Sollte vorher eine Ruinenkarte gezogen worden sein, muss die Landschaft ein Ruinenfeld beinhalten. Sollte man irgendwann die Form nicht mehr einzeichnen können, darf man nur ein 1x1-Feld ausfüllen.

    Auf jeder Karte ist auch eine "Zeitangabe" angegeben, die das Einzeichnen benötigt. Sobald die Zeitpunkte einer Jahreszeit (Im Frühling und Sommer sind es 8, im Herbst 7 und im Winter 6 Punkte) erreicht sind, endet die Runde und es kommt zur Wertung.

    Entsprechend wie in Isle of Skye werden vor Spielbeginn 4 unterschiedliche Wertungskarten gezogen. 2 hiervon werden pro Runde gewertet. Zum Ende des Spiels sind alle Karten zweimal gewertet worden.

    Ebenfalls bringen Münzen Siegpunkte. Diese erhält man teilweise durch die Auswahl einiger Formen auf den gezogenen Karten oder indem die orthogonal angrenzenden Felder der auf der Landkarte eingezeichneten Berge mit Landschaften versehen wurden.

    Minuspunkte bringen unausgefüllte Felder neben Monsterlandschaften. Dieser Kniff bringt etwas Interaktion ins Spiel. Werden Monsterkarten anstatt Landschaftskarten gezogen, erhält der Gegner den eigenen Plan und dieser darf die Monsterfelder nach eigenem Gutdünken einzeichnen...

    Wer nach 4 Wertungen die meisten Siegpunkte hat, ist der beste Kartograph...

    Fazit
    Der Kartograph ist eine Mischung aus Tetris und Mal-Spiel. Wer es noch schöner mag, nimmt Buntstifte und malt die Landschaften aus. So entstehen wirklich tolle Landschaften. Die Spieleranzahl ist hierbei vollkommen egal, da überwiegend solitär gespielt wird mit Ausnahme der Monsterfelder.

    Durch die 16 Wertungskarten und die stets anderen Formen bleibt der Wiederspielreiz auch nach etlichen Partien aufrecht erhalten.

    Es ist ein wundervolles Spiel für Zwischendurch oder als Absacker eines Spieleabends gleichermaßen geeignet. Die Kennzeichnung als (unteres) Kennerspiel ist durchaus gerecht, zumal Gelegenheitsspieler durch die verschiedenen Wertungskriterien schon mal überfordert sein können. Es gilt abzuwägen, ob man die aktuellen Kriterien möglichst erfüllen will oder schon auf die kommenden Zielkarten hin arbeitet.

    Der Solo-Modus funktioniert auch und man kann versuchen, nicht als "törichter Tölpel" dazustehen.

    Ein einziges Manko ist das aufgesetzte Thema... ob ich nun kartographiere oder Omas Badezimmer fliese, das erschließt sich auch nicht ganz. Auch nicht, dass der Kartograph in der Roll-Player-Welt spielt. Ich sehe hierin aber nicht wirklich eine Begründung für einen Punktabzug und vergebe (auch weil es endlich mal wieder ein Spiel für meine Frau ist, das ich mit ihr spielen kann) die Höchstpunktzahl.
    Thomas hat Der Kartograph klassifiziert. (ansehen)
  • Patricia P. schrieb am 14.09.2020:
    Der Karthograph von Pegasus Spiele ist ein spannendes und amüsantes Spiel, bei dem man innerhalb der 4 Jahreszeiten seine eigene Landschaft erschafft. Dabei gibt es 4 Landschaftsarten (Feld, Wasser, Wald und Dorf), die punkte-bringend auf dem eigenen Plan verteilt werden müssen. Die Landschaftsarten werden mit einem Stift in den eigenen Spielplan gezeichnet. Für die Punktewertung gibt es div. Wertungskarten, die den Jahreszeiten bereits im Voraus zugeordnet und am Ende der Runde gewertet werden. Ein bisschen erinnert das Spiel an Tetris, was mich aber nicht davon abgehalten hat, es auszuprobieren. Ich habe es mittlerweile mehrfach gespielt und es kam immer gut an, auch die "Monster", die die Landschaft stören, waren ganz amüsant.
    Patricia hat Der Kartograph klassifiziert. (ansehen)
  • Björn T. schrieb am 14.02.2020:
    Der Kartograph ist ein schnelles, einfaches Card & Write Spiel, das aufgrund der variablen Punktewertungen viel Spaß und einen sehr hohen Wiederspielreiz bietet.

    Worum geht es: Das Spiel läuft über 4 Runden (Jahreszeiten). In jeder Jahreszeit werden zufällig Karten mit Landschaftstypen und Formen aufgedeckt, die die Spieler auf ihre eigene Landkarte bestmöglich einzeichnen müssen. Hierbei variiert nicht nur die Anzahl der Karten pro Jahreszeit, sondern auch die Punktewertungen nach jeder Runde werden in jedem Spiel neu durch Zufall bestimmt. Nach jeder Jahreszeit erfolgt eine Punktewertung und der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt am Jahresende.

    Besonders gut gefallen mir die Zusatzregeln mit Bergen und Ruinen, die das "puzzeln" der Landschaft noch etwas schwieriger machen. Und wenn ein Überfall von Monstern als Karte aufgedeckt wird, darf man auf der so sorgfältig geplanten Karte eines Mitspielers die Monster aufmalen und ihn damit so richtig schön ärgern. Wirklich ein toller Spielmechanismus.

    Für alle Spieler, denen das Spiel zu leicht ist, liegt dem Spiel bereits eine kleine Mini-Erweiterung bei, und als besondern Bonus gibt es sogar noch eine Zusatzkarte für das Spiel Roll-Player. Das nenne ich mal gekonntes Cross-Marketing.

    Der große Vorteil dieses Spieles ist in meinen Augen, dass es mit extrem einfachen Spielregeln extrem gute Unterhaltung bietet und sicherlich bei uns noch sehr oft auf den Spieltisch kommen wird. Also eine ganz klare Kaufempfehlung von mir.
    Björn hat Der Kartograph klassifiziert. (ansehen)
  • Karsten S. schrieb am 12.12.2019:
    [SPIELPRINZIP]
    Vor mir liegt ein Blatt mit Feldern (Vorder- und Rückseite unterschiedlich) in der in 4 Durchgängen (Jahreszeiten) Landschaften eingezeichnet werden - und damit die Felder belegt werden. Die Landschaften werden durch Karten bestimmt, die solange aufgedeckt werden, bis ein Gesamtsummenwert erreicht ist.
    In jedem der Durchgänge kommen zwei der vier ausliegenden Wertungen zum Tragen - zufällig aus einer größeren Auswahl gezogen.

    [SPIELREIZ]
    Man versucht die Landschaften möglichst optimal für die Wertungsziele aufzumalen und wägt dabei zwischen "was wird jetzt benötigt" und "was ist denn in zwei Runden gefragt" ab. Eigentlich läuft diese Optimierungsaufgabe wenig Interaktiv ab bis … Monster gezogen werden. Jetzt werden die eigenen Blätter an den Nachbarn gereicht, der dann versucht möglichst fies Felder mit ihnen zu belegen um einem Minuspunkte zu verschaffen; und schon ist man eben auch gefordert (neben der Erreichung der Wertungsziele) diese zu Minunspunkte zu minimieren.

    [KRITIK]
    Dass das Spiel im RollPlayer-Universum angesiedelt ist, merkt man nicht. Ist allerdings in unserer Runde unerheblich - es ist recht schnell gespielt, einfach erklärt und kurzweilig. Sicher kein Kennerspiel, doch ein wenig Grips und Vorausschau braucht es schon um am Ende genügend Siegpunkte einzufahren. Die Wertungskarten und die Landschaften/ Monster bieten genügend Abwechslung für ein paar Partien -
    langfristig wäre eine Erweiterung sicherlich interessant.
    Das Material ist ok, die Grafik nett und sehr passend.
    Leider gibt es bisher keinen Ersatzblock.
    Und es empfiehlt sich durchaus andere Stifte mit unterschiedlichen Farben zu verwenden; dann sind die Monster im eigenen Blatt leichter zu erkennen.

    [FAZIT]
    Als Absacker wunderbar; und es gibt wenige Spiele, die gerade in größeren Runden hier gut funktionieren: bei "Der Kartograph" ist die Anzahl der Mitspieler fast unbegrenzt und selbst zu zweit oder dritt klappt es. Es geht schnell und ist einfach erklärt, nicht zu anspruchsvoll aber auch nicht zu einfach - eben eine gute Mischung. Kommt auf jeden Fall öfter und auch in verschiedenen (auch ungeübteren) Runden auf den Tisch!
    Karsten hat Der Kartograph klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 06.08.2020:

    1. Einstiegslevel: 05/10
    2. Maximale Spieldauer: 30 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 70%
    4. Variabler Spielablauf: 90%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 40/40/20
    6. Grafik+Spielmaterial: 90%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 75%

    Eine grandiose Spielidee in Kombination mit tollem Spielmaterial macht einfach Spaß zu spielen. Schön ist auch, dass es unabhängig von der Spielerzahl gespielt werden kann (solange der Block noch ausreicht) und auch in der Solovariante spannend bis zum Schluss bleibt. Nur die Thematik hinkt dann und wann: Was hat ein Goblinangriff mit einer Karte zu tun? Daher kein Spitzenspiel, aber eines, bei dem ich niemandem vom Kauf abraten könnte.
    Torsten hat Der Kartograph klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten W. schrieb am 18.11.2019:
    Für mich ein sehr schönes Spiel für so ziemlich jede Spielergruppe. Ob mit Vielspielern, Familie oder Kollegen, die Regeln an sich sind schnell verstanden und es lässt sich trotzdem gut grübeln, wo der neu entdeckte Wald am besten hinpasst.
    Torsten hat Der Kartograph klassifiziert. (ansehen)
  • Henrik R. schrieb am 25.05.2020:
    Schönes Spiel
    geringe Downtime
    Hoher Wiederspielwert
    Henrik hat Der Kartograph klassifiziert. (ansehen)
  • Kathrin B. schrieb am 11.11.2019:
    Das Spiel würde ich am ehesten mit Tetris vergleichen.
    Man erhält eine fast leere Landkarte, in die verschiedene Landschaftsformen hineingepuzzelt werden müssen.

    Es gibt verschiedene Formen, verschiedene Landschaftstypen und 4x4 verschiedene Bedingungen, für die es Punkte gibt, z.B. "Anzahl Kästchen der zweitgrößten Stadt" oder "Felder, die an einen Berg angrenzen".


    Die Regeln sind schnell erklärt und schnell verstanden. Alle puzzeln gleichzeitig vor sich hin. Die einzige spielerische Interaktion sind allerdings "Monsterangriffe", bei denen jeder eine vorgegebene Formation von Monstern auf das Blatt eines vorgegebenen Mitspielers zeichnet.

    Man sollte einen gewissen Spaß a taktischen Überlegungen haben und sich räumlich vorstellen können, wie man die Landschaftsformen am besten rotiert und am punkteträchtigsten in seinen Spielplan puzzelt.

    Für mich hat das Spiel eine angenehme Komplexität bei gleichzeitig simplen Regeln, sodass ich gerne auch mehrere Spiele hinterinander spiele. Durch die verschiedenen Kombinationen, die gewertet werden, bleibt der Spielspaß hoffentlich auch eine ganze Weile erhalten.
    Kathrin hat Der Kartograph klassifiziert. (ansehen)

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