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Testberichte und Bewertungen von Kunden für Das Vermächtnis - Stammbaum der Macht (Legacy)




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 4 Kundentestberichten | Variante hinzufügen | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Holger K. schrieb am 22.06.2015:
    Das Wohl und Ansehen der Familie war nicht nur im Frankreich des 18. Jahrhunderts wichtig, aber genau in diese Zeit verschlägt uns das Spiel Das Vermächtnis, in dem die bis zu vier Mitspieler versuchen als Familienoberhäupter durch geschickt arrangierte Ehen mit anderen wohlhabenden und wichtigen Häusern Europas ihre Familien über drei Generationen zu Wohlstand und Ansehen zu führen. Man will eben ein Vermächtnis hinterlassen, das einem Aristokraten auch gerecht wird. Nicht nur schnöder Mammon - das versteht sich ja von selbst - nein, auch Ansehen und ein guter Ruf sind in diesen Kreisen mindestens genauso wichtig.

    Man beginnt sein Familienimperium jedoch zunächst noch völlig alleine und auf sich gestellt. Je nachdem welches Familienoberhaupt man repräsentiert und ob man als Stammvater oder -mutter der geplanten Familiendynastie beginnt, verfügt man über ein (noch) recht überschaubares Startkapital, einen ebenfalls überschaubaren Freundeskreis sowie zwei Spielsteine mit denen man seine (Familien-)Pläne umzusetzen gedenkt und sie jede Runde für die dafür erforderlichen Aktionen einsetzt. Einen zusätzlichen Aktionsstein in der Farbe einer der Aktionsmöglichkeiten auf dem allgemeinen Spielplan, der auch nur für diese Aktion eingesetzt werden kann, steht einen ebenfalls zum einmaligen Gebrauch zur Verfügung.

    Der allgemeine Spielplan ist für alle Spieler gleichermaßen zugänglich, zeigt die Reputationsleiste, also die Leiste, die letztlich über Sieg und Niederlage entscheidet, eine Rundenübersicht sowie Felder für Karten und Aktionen. An den Seiten, rechts und links, sind die in der jeweiligen Generation verfügbaren und prestigeträchtigen Titel bzw. Möglichkeiten zum Gemeinwohl beizutragen in Form von Karten angelegt. Unterhalb des Spielplans ist Platz für fünf offenliegende Freundeskarten, also potentielle Kandidaten um den eigenen Freundeskreis zu erweitern.

    Auf den Kartenablagefeldern dieses Spielplans liegen die Karten für Nachwuchs, Herrenhäuser, Unternehmen sowie Aufgaben bereit, die sich durch die farblich korrespondierenden und darunter angeordneten Aktionen erwerben lassen, sofern man die erforderlichen Kosten in Form von Geld und/oder Freundeskarten dafür aufwenden kann. Wichtig bei diesen Aktionen ist, dass sie pro Runde nur einmal gewählt werden können. Nun besteht eine Generation zwar aus mehreren Runden, deren Zahl von Generation zu Generation auch noch ansteigt, trotzdem muss man darauf achten seine für eine Generation gewünschten Aktionen auch alle durchführen zu können. Insbesondere bei den zusätzlichen farbigen Aktionssteinen, von denen man einen zu Spielbeginn erhält und die man ab und an durch in die Familie einheiratende Freunde bekommt, ist es ärgerlich, wenn man sie nicht mehr einsetzen kann, denn am Ende der Runde müssen sie wieder abgegeben werden.

    Auch die Herrenhäuser, die das familiäre Ansehen erhöhen, sind nur in begrenzter, von der Mitspielerzahl abhängiger, Zahl vorhanden genauso wie die Unternehmen, die man gründen kann und die das regelmäßige Einkommen der Familie aufbessern. Titel und die Möglichkeit zum Gemeinwohl beizutragen stehen auch nur je drei pro Generation zu Verfügung so dass man sagen kann, dass das Timing immer wieder von Bedeutung ist und der frühe Vogel den Wurm fängt.

    Neben dem allgemeinen Spielplan erhält jeder Spieler auch noch ein eigenes Spielertableau, auf dem vier Aktionen zur Wahl stehen, die einem keiner wegschnappen kann und die auch mehrfach gewählt werden können. Darüber hinaus halten die Spieler auf diesen Tableaus ihr regelmäßiges Einkommen, das nach jeder Runde ausbezahlt wird, fest sowie ihr Ansehen, dass am Ende jeder Generation im gleichen Umfang Reputationspunkte bringt.

    Mit den Aktionen der Spielertableaus können Ehen für die erwachsenen Familienmitglieder geschlossen, Hochzeiten für die Kinder einer Generation zumindest schon mal arrangiert, Nachwuchs geplant, Freunde um Geld angepumpt und neue Kontakte geknüpft werden.

    Hochzeiten sind unumgänglich, wenn die Familie anwachsen und der Stammbaum nicht verkümmern soll. Bereits im ersten Spielzug kann für die Gründungsmutter bzw. den Gründungsvater ein passender Ehepartner aus den fünf anfänglichen Hand(Freundes-)karten gewählt werden. Die Freundeskarte wird neben den Ehegatten platziert, eine Mitgift wird eingestrichen bzw. die Hochzeit bezahlt und sofort bringt der neue Ehepartner seine speziellen Vorzüge und Fähigkeiten in die Familie ein. Manchmal steigt das Ansehen, manchmal das Einkommen, mal bringt der neue Ehepartner neue Freunde mit sich, mal eine Aktionsscheibe die in der laufenden Generation eingesetzt werden kann und manchmal winken sofortige Reputationspunkte. Einiges davon in Abhängigkeit von bestimmten Voraussetzung, beispielsweise Reputationspunkte in Abhängigkeit von Landsleuten des neuen Ehegatten, die bereits in die Familie eingeheiratet haben, usw.

    Nach der Eheschließung steht zumeist auch recht schnell der erste Nachwuchs an, es wird eine Nachwuchskarte vom entsprechenden Stapel gezogen und ein weiterer Pfeiler für die nächste Generation ist gelegt. Zumindest wenn es nicht zu Komplikationen bei der Schwangerschaft kommt, denn auch solche Karten befinden sich, wenn auch in vergleichsweise geringer Zahl, im Nachwuchsstapel. Bei Komplikationen steht die schwere Entscheidung an, ob man das Leben des Kindes oder das der Mutter "opfert", aber glücklicherweise kann eine Familie in jeder Generation nur einmal von diesem Unglück betroffen sein. Mit der Aktion "Kinder bekommen" kann eine Ehe aber auch zu einem späteren Zeitpunkt noch "Früchte tragen", mittels eines Fruchtbarkeitsarztes kann es gar zu Zwillingsgeburten kommen.

    Wer Wert darauf legt, dass der Familienzuwachs einem bestimmten Geschlecht angehört, der kann einen Ansehenspunkt "opfer" und dann so lange Nachwuchskarten ziehen, bis das gewünschte Geschlecht (bzw. eine ggf. zur berücksichtigende Karte "Komplikationen") gezogen wird.
    Bis auf wenige Ausnahmen wird es aber in keiner Ehe mehr als drei Geburten geben, es muss wohl so etwas wie Geburtenkontrolle geben, zumindest legt die Spielregel die maximale Kinderzahl grundsätzlich auf drei Kinder fest.

    Geld von Freunden erbitten oder neue Kontakte knüpfen hat auch seine Schattenseiten. Ersteres führt mit ansteigender Summe zum Verlust von Reputation und im schlimmsten Fall sogar zum Verlust von Freunden/Freundeskarten und Letzteres erfordert Geld und zwar umso mehr, je mehr Kontakte man mit einer Aktion knüpfen will, je mehr Freundeskarten man aus der Auslage unterhalb des allgemeinen Spielplanes auswählen möchte.
    Die Auswahl an Freunden wird erst dann wieder ergänzt, wenn die Auslage leer ist, wobei ein Freund nie alleine zurückbleibt und ggf. kostenlos mit den zuletzt erworbenen Karten auf die Hand des entsprechenden Spielers wandert.

    Nachdem alle Runden innerhalb einer Generation gespielt wurden gibt es, wie nach jeder Runde, das Einkommen. Zusätzlich werden die Kinder erwachsen und die Karten um 180 Grad auf die Erwachsenenseite gedreht. Einige der Heranwachsenden haben dann unter Umständen auch gleich bestimmte Fähigkeiten die greifen, beispielsweise die Klatschbase, die sofort zwei Freundeskarten auf die Hand bringt usw.
    War für den Nachwuchs eine Ehe arrangiert, wird diese nun in die Tat umgesetzt, mit all ihren Folgen wie sehr wahrscheinlich Nachwuchs und den Vorzügen des neuen Ehegatten.
    Abschließend werden die Punkte auf den Ansehensleisten der Spielertableaus auch auf die Reputationsleiste übertragen und jedes in dieser Generation geborene Kind bringt einen weiteren Reputationspunkt.

    Auf diese Weise versuchen die Familienoberhäupter die Reputation ihrer Familie auszubauen, wobei neben den bisher erwähnten Möglichkeiten noch die Aufgaben eine gewichtige Rolle spielen. Diese stellen den Spielern neben dem Aufbau des Familienimperiums weitere zusätzliche kleinere Aufgaben, deren Erfüllung während des Spiels erfolgen muss, die zusätzliche Punkte einbringen und ein Spiel auch mal entscheiden können.

    Das Vermächtnis ist ein Spiel das nicht unbedingt komplex oder gar kompliziert ist, dennoch sind mindestens zwei Partien erforderlich um dann so langsam zielgerichtet planen und agieren zu können. Die Möglichkeiten sind recht umfangreich, müssen von Beginn an berücksichtigt werden und ihre Tragweite erschließt sich einem nicht immer sofort. Wer aber durchhält, wird mit einem ansprechenden kurzweiligen und interessanten Spiel belohnt.

    Eheschließungen sind der Schlüssel zum Erfolg, doch welche Ehe ist wirklich lukrativ. Jeder potentielle Heiratskandidat hat seine eigenen Vorzüge und Nachteile, die in der "Stammbaumplanung" berücksichtigt werden müssen und da heißt es den Überblick nicht nur bekommen sondern auch behalten. Mit wachsendem Stammbaum wird es immer schwieriger den Überblick über Sonderfunktionen seiner Familienmitglieder zu behalten und die Erfüllung von Aufgaben nicht aus den Augen zu verlieren.

    Das Vermächtnis das Vermächtnis funktioniert mit jeder Spielerzahl gut, besonders gut zu zweit, da hier die eh relative kurzen Wartezeiten noch weiter reduziert werden und man auch mal versuchen kann den Stammbaum des Mitspielers zu analysieren. Bei vier Spielern ist das nicht zu schaffen.
    Auch alleine ist Das Vermächtnis spielbar, entweder wie gewohnt, wobei einige "Freundeskarten" aussortiert werden müssen und auch immer einige Aktionen blockiert sind, oder mittels der "Vermächtnis-Variante", bei der die Sache von der anderen Seite angegangen wird, es wird Ahnenforschung betrieben, bei der es möglichst viel über die Vorfahren herauszufinden gilt.

    Besonders gelungen bei Das Vermächtnis ist die thematische Einbindung. Das Thema ist unverbraucht, passend und hat mich sehr angesprochen. Zwei Probepartien kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen. Eine zum Kennenlernen des Spiels und eine weitere zum Spielen des Spiels, denn ich könnte mir vorstellen, dass so einige das Spiel nach der zweiten Partie deutlich besser gefällt.
    Holger hat Das Vermächtnis - Stammbaum der Macht (Legacy) klassifiziert. (ansehen)

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