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Testberichte und Bewertungen von Kunden für Colt Express - Spiel des Jahres 2015




Produktdetails | 5 v. 6 Punkten aus 28 Kundentestberichten | Varianten (10) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
Eine eigene Bewertung für Colt Express - Spiel des Jahres 2015 schreiben.
  • Sven S. schrieb am 17.09.2015:
    Ein Familienspiel das gute Planung erfordert und vor allem in Runden mit 5-6 Spieler sehr viel Spaß bereitet.

    Jeder Spieler hat einen eigenen Charakter mit einer eigenen Sonderfähikarten. Hinten im Zug geht es mit dem Überfall los. Jeder Spieler hat anfangs 12 Karten (jeweils 2 Mal Vor- / Zurück gehen, Hoch- / Runterklettern, Beute aufheben, Schießen, Prügeln, Marshall bewegen). Man hat aber nur 6 davon auf der Hand. Nun wird die Rundenkart aufgedeckt welche sagt wieviel Karten gespielt werden, ob offen oder verdeckt und ob es dieses Runde etwas besonderes gibt. Dann legt jeder seine Karten aber ohne sie auszuführen. Erst am Ende der Runde werden die Karten der Reihe nach ausgeführt und das heißt das manches anders läuft als gedacht, was den größten Spaßfaktor des Spiels mitsich bringt.

    Das Spiel braucht eine Runde bis die Abläufe allen klar sind doch dann macht es riesig Spaß. Gerade mit vielen Spielern ist immer etwas los und die Schadenfreude ist groß. Ein verdientes Spiel des Jahres.
    Sven hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Christoph H. schrieb am 13.11.2014:
    Schwerbewaffnete Banditen dringen in die Waggons ein, um den Reisenden Geldbörsen (250-500$) und Schmuck (500$) zu rauben. Es gilt sich auf dem Raubzug durch und auf den Waggons wenig Kugeln einzufangen. Und dem Marshal die streng bewachte Kassette (1000$) mit den Lohngeldern abzujagen. Nur ein Bandit wird der reichste Gesetzlose der Bande und der grösste Revolverheld (Wert 1000$).

    Zuerst wird für jeden Spieler ein Waggon mit verschiedenen Beuteplättchen (Die Passagiere jedes Waggons führen unterschiedliche Wertgegenstände mit sich) und die Lok mit der Geldkassette und dem Marshal aufgestellt (Während des Spiels wird der Marshal den Banditen im Weg sein. Es gilt ihn von seiner Geldkassette wegzulocken). Um das Wildwestfeeling perfekt zu machen gibt es zum dekorieren noch 10 zusätzlichen Geländeteile - ein wahrer Hingucker!
    4 von 7 Rundenkarten und 1 von 3 Bahnhofkarten bestimmen die Zugstrecke/Geschichte dieses Überfalls (mit Tunnels= verdeckten Aktionen, Weichen=Spielrichtungswechsel und schnellen Abschnitten= Doppelzug). Zum Start kommen alle Banditen in die hintersten 2 Waggons.
    Es gibt 6 verschiedene Banditen/innen, jeder mit einer speziellen Fähigkeit und 6 Schuss im Magazin (Patronenkarten). Zu Beginn jeder Runde mischt jeder Spieler sein persönliches Kartendeck (zu Beginn 10 Karten) und zieht von diesem 6 Karten. Dies sind seine Handkarten für die anstehende Runde.

    Phase 1 Planung
    Die Rundenkarte zeigt die Anzahl der Spielzüge an, die geplant werden müssen. Beginnend mit dem Startspieler hat in Spielreihenfolge jeder Spieler reihum immer genau 1 Spielzug und legt eine Karte auf das gemeinsame Deck - bis alle Züge der Runde geplant sind.
    In seinem Spielzug kann ein Spieler:
    • entweder eine Aktionskarte offen (außer durch Rundenkarte oder Spezialfertigkeit anders angegeben) aus seiner Hand auf das gemeinsame Deck in der Tischmitte legen;
    • oder 3 zusätzliche Karten von seinem Kartendeck ziehen und auf die Hand nehmen.

    Phase 2 Action
    Der Startspieler nimmt das gemeinsame Deck aus der Tischmitte und dreht es um. Nun werden die Banditen-Aktionen eine nach der anderen ausgeführt.

    Aktionskarten:
    Bewegen:
    in den nächsten Waggon nach vorne oder nach hinten. (Befindet der Bandit sich auf dem Dach des Zuges, kann er sich 1 - 3 Waggons weit bewegen) Über das Dach zu laufen, spart Zeit, da weder Türen noch Reisende im Weg sind.
    Ebenen Wechsel:
    Der Bandit klettert auf das Dach oder in den Waggon zurück. Hilft, dem Marshal auszuweichen und auf dem Dach zu laufen spart Zeit.
    Marshal:
    Der Marshal bewegt sich einen Waggon weit in beliebiger Richtung. Der Marshal beschützt die Passagiere: Daher klettert er niemals aufs Dach. Banditen die auf ihn treffen müssen eine neutrale Patronenkarte (Verletzung) nauf ihr Deck legen und fliehen sofort auf das Dach)
    Feuer:
    Der Angreifer wählt einen Banditen als Ziel aus und gibt ihm eine seiner Patronenkarten. Dieser legt die Patronenkarte auf sein persönliches Deck. Man kann nicht auf einen Banditen feuern, der sich im selben Feld mit dem eigenen Banditen befindet. Hält sich der eigene Bandit im Inneren des Zuges auf, so kann der Spieler in einen benachbarten Waggon feuern, sowohl nach hinten wie nach vorne. Befindet sich der Bandit auf dem Dach des Zuges, so kann er beliebig weit nach vorne und hinten auf den nächsten Banditen auf dem Dach feuern. Befinden sich im gleichen Waggon/Dach mehrere gegnerische Banditen, so gelten sie als nebeneinanderstehend: Der feuernde Spieler darf sich dann aussuchen, welchen er trifft – er trifft immer...
    Raub:
    Der Spieler nimmt ein Beuteplättchen seiner Wahl von dem Ort der sich im selben Waggon auf derselben Ebene befindet wie sein Bandit. Liegt kein Beuteplättchen am Aufenthaltsort des Banditen, so geht der Spieler leer aus.
    Hieb:
    Der Spieler wählt einen Banditen, der sich im selben Waggon auf derselben Ebene befindet wie sein Bandit. Der Angreifer nimmt ein Beuteplättchen vom Gegner und legt es in bzw. auf diesen Waggon.
    Dann versetzt der Angreifer den geschlagenen Banditen auf einen benachbarten Waggon seiner Wahl auf derselben Ebene. Ein Bandit verlässt niemals den Zug und der Angreifer gewinnt immer…

    Rundenende
    Jeder Spieler mischt nun sein persönliches Kartendeck (alle 10 Aktionskarten sowie alle Patronenkarten, die ein Spieler in dieser und den bereits gespielten Runden erhalten hat).
    Zieht wieder 6 Karten und es wird die nächste Rundenkarte aufgedeckt.
    Spielende
    Das Spiel endet nach der 5. Runde. Jeder Spieler addiert die Werte der Beuteplättchen, die er
    gesammelt hat. Dann wird der „Revolverheld" bestimmt. Der Spieler, der die meisten Kugeln verschossen hat erhält diesen Titel, der $ 1.000 wert ist. Gleichstand erhält jeder dieser Spieler $ 1.000.
    Der reichste Spieler ist der Sieger. Haben mehrere Spieler gleich viel Beute gemacht, so gewinnt der Spieler, der insgesamt die wenigsten Kugeln einstecken musste. Herrscht auch hier Gleichstand, teilen sich diese Spieler den Sieg bzw. Platz

    Fazit: Wer RobboRally liebt, es aber ein Tick zu chaotisch ist; wird Colt Train vergöttern. Das Material und die Stimmung die das Spiel transportiert sind genial. Die Regeln sind einfach das Spiel ist spassig, dauert nicht allzu lange und schreit geradezu nach Revanche. Füllt Eure Taschen und lasst die Colts rauchen! ;^)
    Kaufen und Spielen!
    Christoph hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Christian R. schrieb am 13.09.2016:
    Nähere Informationen inkl. bebilderter Beispiele auf: https://spielstil.net/colt-express-asmodee-2014
    Fazit

    Co­lt­ Express ist meines Erachtens eine verbesserte Version von Robo Rally. Alles, was dort an Langatmigkeit auftreten konnte wurde hier durch ein kurzes, knackiges Spielprinzip gestrafft. Es gilt nicht mehr nur noch von A nach B bis C zu gelangen. Man hüpft wild im Zug umher, schubst sich, schießt aufeinander und versucht Beute zu machen. Dabei muss man in der Planungsphase weit genug vorhersehen und auch die Aktionen der Mitspieler beachten. Dass das umso chaotischer und vor allem witziger wird, je mehr Spieler beteiligt sind, dürfte klar sein. Die lustigsten Momente sind, wenn etwas total schief geht. Sei es durch einen beherzten Fauststoß eines Mitspielers oder einfach, weil man sich selbst vollkommen verzettelt hat. Wenn dadurch eine Kettenreaktion der unvorhergesehenen Ereignisse losgetreten wird ist das umso besser.

    Der 3D Spielplan von Colt Express sieht natürlich schick aus. Sei es der Zug an sich oder das Material, das um den Zug herum aufgebaut wird. Einen Nachteil hat das natürlich. Ist man wie ich nicht mit der größten Fingerfertigkeit gesegnet fummelt man sich an den Figuren in den Waggons entsprechend dusselig. Dennoch muss man auch sagen, dass die Waggons selbst stabil genug stehen, so dass diese selbst von Grobmotorikern wie mir nicht umgeworfen werden.

    Was bleibt ist ein schnelles und lustiges Spiel, das seinen größten Reiz aus der Schadenfreude zieht. Denn die schönsten Runden sind nicht die, in denen man gewonnen hat, sondern die, die einem Slapstick Stummfilm gleichen. Das ist natürlich nicht für jeden geeignet. Der große Stratege wird das Ganze als zu banal abtun. Aber das ist mir egal, ich kehre immer wieder gern in den Westen zurück, brauche aber zwischen den Partien auch immer wieder eine Pause, damit es nicht auf Dauer zu eintönig wird.
  • Frank L. schrieb am 25.05.2016:
    Beschreibung:
    Der Postzug rollt eilig über die Schienen. Er transportiert Geldsäcke und Diamanten durch die Prärie des Wilden Westens. Das ruft Banditen, Schurken und Gangster (also die Spieler) auf den Plan. Sie wollen den Postzug überfallen und fette Beute machen.
    Dazu tollen sie durch die Waggons und über deren Dächer. Sie versuchen ihre Rivalen auszustechen, um sich möglichst viel von dem Kuchen abschneiden zu können. In Acht nehmen müssen sie sich vor dem Marschall, der den Postzug begleitet sowie den Kugeln der Gegner.

    Ablauf:
    Jeder Spieler hat ein Kartendeck, von dem er zu Rundenbeginn einige auf die Hand nimmt. Anschließend legen die Spieler reihum einzeln ihre Handkarten auf den Aktionsstapel. Damit legen sie fest, welche Aktionen sie in der nächsten Phase ausführen wollen sowie deren Reihenfolge:
    • Bewegung seiner Spielfigur innerhalb einer Zugebene (von einem Waggon zum nächsten).
    • Auf das Zugdach steigen bzw. hinunterklettern.
    • Einsammeln eines Beuteguts am aktuellen Standort.
    • Mitspielerbanditen boxen.
    • Auf einen anderen Banditen schießen (dadurch wird man eine eigene Patrone los. Außerdem verstopft man einem Mitspieler das Kartendeck, da er mit der Patrone keine Aktion ausführen kann).
    • Marshal bewegen (und möglichst auf die Mitspieler hetzen. Er verpasst den Mitspielern eine Patrone, die ihnen das Kartendeck verstopfen).

    Nachdem alle ihre Handkarten auf den Stapel gelegt haben, wird der Aktionskartenstapel abgearbeitet: Alle Spieler führen reihum jeweils ihre abgelegten Aktionskarten aus.

    Nach fünf Runden endet das Spiel. Der Spieler, der am erfolgreichsten auf seine Mitspieler geschossen hat wird Revolverheld und kassiert dafür eine Extra-Prämie. Der Spieler mit dem meisten Zaster gewinnt.

    Fazit:
    Packt man das Spiel auf den Tisch, fällt als erstes das sehr liebevoll gestaltete Spielmaterial auf: Dreidimensionale Waggons und eine Lokomotive werden aufgestellt. Dazu weitere Elemente, die nur zur Dekoration dienen: Verschiedene Kakteen, Steine und Totenkopfschädel. Außerdem coole Holzcowboys, die man durch den Zug tollen lassen kann. Das ist echt niedlich gemacht! Es erzeugt eine sehr schöne Stimmung und lässt ein Spieler-Herz höher schlagen :-)

    Vor der ersten Partie ist aber erst einmal Bastelspaß angesagt: Der Zug muss aus den vielen einzelnen Pappteilen zusammengebaut werden. Das funktioniert erstaunlich gut, weil die Teile tadellos in einander passen (zumindest in meinem Exemplar). Dafür sollte man vorher etwas Zeit einplanen, wenn man es sorgfältig zusammenbauen möchte.

    Das coole Material passt sehr gut zum witzigen Thema.

    Spielerisch erhält man ein sehr lustiges und interaktives Spiel, mit dem man in einer lockeren Runde sehr viel Spaß haben kann: Schätze erbeuten, Mitspieler boxen und bestehlen oder abschießen.
    Sehr gut gefällt mir der Mechanismus mit dem Ablegen auf dem gemeinsamen Aktionskartenstapel und die nachfolgende Ausführungsrunde. Dadurch muss man im Voraus seine Aktionen planen ohne die genauen Aktionen seiner Mitspieler zu kennen. Das führt oftmals dazu, dass man seine Planung nicht mehr umsetzen kann, weil die lieben Mitspieler dazwischen gefummelt haben. Das ist wirklich interaktives Zocken und macht Spaß!
    Andererseits ist es öfters passiert, dass man völlig unpassende Karten auf der Hand hat und dann fast nichts (sinnvolles) machen kann. Man steht beispielsweise in einem Waggon voller Schätze, hat aber keine Karte "Beute aufnehmen" gezogen.
    Oftmals lohnt auch das Tauschen nicht so richtig, insbesondere in Runden, in denen nur drei Karten gespielt werden.
    Dann fühlt man sich etwas gespielt. Mitspieler, denen es öfters so ergangen war, hat das Spiel nicht so gut gefallen. Mir ist es persönlich in meinen ersten Partien ebenfalls so ergangen, weshalb ich es am Anfang nicht so sehr mochte. In späteren Partien hat es hingegen oftmals auch sehr gut funktioniert. Dann waren alle Spieler begeistert. Unterdessen überwiegt aber auch bei mir der lustige Teil, weshalb ich mich bei meiner Bewertung nach oben korrigiert habe.
    Frank hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Malte K. schrieb am 26.11.2014:
    "Colt Express ist ein lustiges, chaotisches und kurzweiliges Spiel. Es sieht nicht nur klasse aus, sondern spielt sich auch sehr angenehm. Durch die leichten Regeln und das ansprechende Thema eignet es sich besonders gut für Familien und Gelegenheitsspieler. Für eingefleischte Vielspieler ist es ein schönes Spiel für zwischendurch, mehr aber auch nicht. Allerdings lebt das Spiel von vielen Spielern. Die Variante zu zweit funktioniert zwar, hat uns aber überhaupt keinen Spaß gemacht. Auch zu dritt fehlt dem Spiel noch zu viel von seinem Chaos-Element. So richtig spaßig wird es erst mit 5 oder 6 Spielern. Dann kommen auch die verschiedenen Stärken der Charaktere richtig zur Geltung und es wird herrlich schön unplanbar, sodass man immer wieder laut lachen oder fluchen muss. Wer also diese Art von Spielen mag, und mehr als 3 Leute zu einer Runde zusammenbekommt, sollte hier unbedingt zuschlagen."

    Die vollständige und bebilderte Rezension könnt ihr euch hier anschauen:
    http://brettspielnews.com/2014/11/25/colt-expres­s/­
    Malte hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Johannes K. schrieb am 08.11.2016:
    Colt Express hat mich nicht wirklich überzeugen können.

    Positiv aufgefallen ist mir die innovative Idee mit dem 3D-Zug. Außerdem ist das Spiel liebevoll gestaltet, es gibt zum Beispiel auch kleine Pappaufsteller, die das Wüstenfeeling verstärken sollen aber sonst keine spieltechnische Funktion haben. Zudem ist das Spiel schön illustriert.

    Colt Express gilt als Familienspiel. Die Idee, einen Durchgang mit Handkarten zu "programmieren", finde ich interessant. In der Umsetzung finde ich es aber nicht so gelungen. Fünf Züge im Voraus zu denken ist anspruchsvoll, aber machbar. Ob das aber für kleine und mittelgroße Kinder einen großen Spielspaß erzeugt, wage ich zu bezweifeln. Ich habe das Spiel zu viert gespielt sowie in einer Zweier-Partie. Vor allem in der Zweierpartie hat es mir überhaupt nicht gefallen, da dort jeder zwei Charaktere übernimmt und es dadurch sehr verwirrend wird. Uns ist es mehrmals passiert, dass wir schlicht unsere Charaktere verwechselten, was den Spielspaß erheblich trübt. Ein weiterer Minuspunkt ist für mich persönlich ganz klar der hohe Glücksfaktor, der zum einen dadurch gegeben ist, welche Karten man zieht und zum anderen, welche Geldwerte auf der Beute aufgedruckt sind.

    Daher würde ich das Spiel für Strateg*innen definitiv nicht empfehlen, da man trotz guter Strategie auch leicht verlieren kann. Einen möglichst schöne Runde zu "programmieren" kann aber durchaus seinen Reiz haben, auch für Strateg*innen.

    Für Familien würde ich das Spiel auch eher mit Abwandlungen empfehlen, zum Beispiel nur drei Karten nacheinander zu "programmieren" statt 4 oder 5.

    Insgesamt sehe ich Colt Express als ein Spiel an, welches durchaus Spaß machen kann und für einiges Staunen sorgen kann, wenn es aufgebaut ist, aber nur richtig gut spielbar ist, wenn Regeln angepasst werden (neben dem Änderungsvorschlag für Familien könnte man für Strateg*innen zum Beispiel vereinbaren, dass die Beute feste Werte hat, zum Beispiel Geldsäcke = 200 $, Diamanten = 500$, Geldkoffer = 1000 $).

    Nachtrag vom 01.12.2016: Ich habe das Spiel nochmal in größerer Runde (zu fünft) gespielt und durchaus etwas Spaß gehabt :-) Mit dem "Programmier-Mechanismus" kann ich mich zwar nach wie vor nicht ganz anfreunden und würde ihn auch nicht jedem empfehlen. Nach dieser Erfahrung würde ich dem Spiel allerdings 4 von 6 statt wie bisher 3 von 6 Punkte geben.
    Johannes hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
    • Peter L., Michael S. und 4 weitere mögen das.
    • Stefan K. mag das nicht.
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    • Eric K.
      Eric K.: Ich persönlich kann an Colt Express auch nicht wirklich Gefallen finden. Der %u201EProgrammiermodus%u201C ist auch nicht mein Ding. Ganz im... weiterlesen
      24.10.2017-17:22:13
    • Johannes K.
      Johannes K.: Hallo Eric, ich habe ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass Jugendliche das Spiel total gut finden, wir haben es in der Schule häufiger gespielt... weiterlesen
      29.10.2017-10:27:45
  • Jörg Z. schrieb am 17.07.2016:
    schönes spiel für die ganze familie ... leicht zu erklären und einfach zum verstehen ... einfach einen zug überfallen und die meiste beute machen ... und mit ein wenig spontanität und geschick können so manche pläne deiner gegner total um geworfen werden ... ein schnelles spiel im alten westen was auch schnell zu weiteren partien verleitet ...
    Jörg hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 23.11.2014:
    Da Christoph die Regeln schon ausführlich beschrieben hat, hier nur mein persönlicher Spieleindruck:

    Öffnet man die Schachtel, kommen eine Fülle von Stanztableaus zum Vorschein. Jetzt benötigt man erstmal etwas Zeit, um daraus nach Anleitung 6 Waggons und eine Lok zu basteln. Alleine das macht schon riesigen Spaß, zumal nicht alle Waggons gleich aussehen, sondern verschieden gestaltet sind (Speisewagen, Salon,...).
    Das Spiel selbst habe ich jetzt in zwei Tagen an die 10 Mal in verschiedenen Besetzungen ausprobiert (4-6 Personen). Dabei haben wir noch in der ersten Partie die Grundregel verwendet, in allen weiteren die Fortgeschrittenen-Regel. Diese setzt nicht besonders viel obendrauf, aber ist etwas taktischer und auch interessanter.
    Ohne sich jetzt in Details zu verlieren ist durch die Variante das Nachziehen von Karten etwas steuerbarer.

    Mein Fazit:
    + Das Spiel besticht allein schon durch die ungewöhnliche Optik. Witzig auch die Idee, den noch freien Platz auf den Stanztableaus mit Kakteen und ähnlichen Dekoelementen zu bedrucken, die sich links und rechts neben dem Zug in 3D aufstellen lassen.
    + Es ist ein tolles Spiel für eine Gruppe, die Spaß an Spielen hat, bei denen es nicht drauf ankommt wer gewinnt und die insgesamt wenig berechenbar sind. Vor allen Dingen hat man gerade in Vollbesetzung kaum Wartezeiten und ist ständig dabei, in der Planungsphase die nächste Karte zu ziehen oder Figuren durch den Zug zu bewegen.
    + Im Vergleich zu Spielen wie z.B. BANG (ähnliches Thema und Spielgefühl) ist toll, dass alle bis zum Schluss mitspielen können und keiner vorzeitig ausscheiden muss.
    Im Vergleich zu Robo Rally, dass eine ähnliche Planungs- und Ausführungs-Phase hat, spielt sich Colt Express gerade in größerer Besetzung schneller und hat einfachere Regeln.

    - Einziges kleines Manko: Das Bewegen der Figuren und Gegenstände im Zug erfordert schon Fingerspitzengefühl, ist also nichts für Grobmotoriker.
    Hier wünsche ich mir in der Zukunft noch eine Deluxe-Variante mit etwas größeren Cowboy-Miniaturen und 3D Tokens aus Holz oder Plastik. ;-) Bei mir wurden schon die Diamanten durch Glasnuggets ersetzt, das macht es schon mal deutlich übersichtlicher.


    Sonst gibts von mir nix zu meckern und allein wegen dem Spielspaß 6 Punkte!
    Allerdings möchte ich auch dazu sagen, dass Colt Express polarisieren kann. Jemand, der keinen Spaß an dieser Art Spiele mit Chaosfaktor hat (z.B. wie schon oben genannt BANG, Robo Rally), wird voraussichtlich auch an Colt Express keinen Gefallen finden. Dann lieber erstmal probespielen.
    Martina hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
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    • Andreas F.
      Andreas F.: Nach dem ersten Spielen habe ich mir eine Pinzette gewünscht, für große Hände ist das Spiel eine zusätzliche Herausforderung...
      23.11.2014-15:45:33
    • Ulrich H.
      Ulrich H.: Ich gehöre dann wohl zu denen, die nicht so großen Spaß an "Chaosspielen" haben. Habe mich schon gefragt, wie dieses Spiel "Spiel des Jahres"... weiterlesen
      09.01.2016-21:39:11
  • Annette C. schrieb am 24.05.2016:
    Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennenlernen
    als im Gespräch in einem Jahr. (Plato)

    Dieses Zitat ist besonders bei diesem Spiel sehr TREFFEND
    im wahrsten Sinn des Wortes. :-)
    Worum es in dem schicken Wild West Spiel geht wurde ja schon erläutert.

    Daher mein Fazit:
    Ich habe jetzt schon in verschiedenen Spielrunden dieses Spiel gespielt.
    Am Anfang löst das Erklären des Spieles jedes Mal ein "uff" aus, da es ziemlich viel auf einmal ist.
    Daher am besten eine Proberunde demonstrieren oder spielen, dass jeder den
    Spielmechanismus versteht.
    Ich habe jedes Mal erlebt das sich spätestens in der zweiten bis dritten Runde
    gnadenlos abgeknallt und geprügelt wird.
    Da lernt man seine Mittmenschen mal kennen X-)

    Es macht aber riesen Spaß. Der Aufbau ist toll, die Karten wunderschön gestaltet.
    Den Platz für die zusammengebaute Lokomotive und die Wagons in der Schachtel
    finde ich klasse so muss man sie nicht nach jeder Runde auseinanderbauen.
    Dieses Spiel hat seine Preise die es gewonnen hat tatsächlich mehr als verdient!
    Annette hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Bernhard A. schrieb am 02.03.2017:
    Als Bandit im Wilden Westen einen Zug überfallen...davon träumen alle bösen Mädchen und Buben...und nun kann man es ungestraft...
    Drei oder mehrere Banditen (bei 2 Spielern spielt ein Spieler 2 Banditen) überfallen einen Zug in Amerika des 19. Jahrhunderts, dabei stehlen sie Geldkoffer, Diamanten und Geldsäcke. Dies versucht der Marshal zu verhindern (oder eher zu minimieren) und auch die Mitspieler können einem einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen, denn man kann seine Gegner schlagen oder abschießen, so dass sie Beute verlieren und den Wagon wechseln.
    Zu Beginn stellt jede seine Figur in den Zug. Dann plant man seinen Beutezug für diese Runde und legt Aktionskarten ab, diese jedoch auf einen Stapel, der rückwärts abgehandelt wird, so dass man mit seiner Spielfigur schon in einem anderen Wagon auf einer anderen Ebene ist, bis man seine geplante Aktion ausführt.
    In der Regel ist es aber kein Problem, seinen Zug zu planen, denn meistens spielen die Spieler ihre Aktionskarten offen aus, doch gibt es eine Figur und Aktionen des Zuges, die auch verdeckte Karten erlauben, oder die nicht vorhersehbar waren (z.B. dass der Zug eine Notbremsung macht und alle Figuren auf dem Dach plötzlich auf dem hintersten Abteil sind).
    Und genau das macht den Reiz des Spieles aus: die eigene Planung kann durch unterschiedlichste Einflüsse zerstört werden, muss aber nicht vollständig in die Hose gehen. Auch, dass das Spiel auf zwei Ebenen gespielt wird (im Wagon und auf dem Dach), macht es außergewöhnlich.
    Insgesamt ist Colt Express ein tolles Spiel für alle Strategen, welche kein Problem haben, dass Gegner und das Spiel die Taktik über den Haufen werfen können.
    Bernhard hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas H. schrieb am 13.11.2016:
    Thematisch gut umgesetztes Spiel mit einem atmosphärischen 3D Westernzug als Spielplan. Jeder plant anhand seiner Aktionskarten für Bewegung, Beutesammel- und Angriffskarten seine 6 Spielzüge. Die Spieler legen nach einander eine Aktionskarte auf einem gemeinsamen Ablagestapel, bis alle 6 Karten verbraucht sind. Erst dann wird der Ablagestapel abgespielt und die Spielfiguren führen ihre Aktionen im Westernzug durch. Jeder hofft, dass die geplante Spielzüge zum einsammeln der Beute führt. Allerdings wird meistens der eigene Spielzug durch die Angriffskarten der Gegenspieler vereitelt. Entweder ist die Schadensfreunde der Mitspieler groß oder die eigene Freude, wenn der Spielzug Erfolg hatte und Beute eingesammelt wurde. Sind alle Beutestücke im Zug eingesammelt endet das Spiel. Durch das abspielen sämtlicher Aktionskarten auf einmal wirkt das Spielgeschehen entsprechend einer Western-Kurzstory. Aus meiner Sicht ist dies ein tolles Spiel für eine lustige Erwachsenenrunde, aber auch für die Familie, da sämtliche Planung oft im Rauch des Wild West Chaos aufgehen und Strategen gegenüber Kindern keinen Vorteil haben. Innerlich sollte sich also jeder mehr auf ein Fun- als auf ein Planungsspiel einstellen.
    Andreas hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • André P. schrieb am 20.12.2015:
    Insgesamt hat mich das Spiel überzeugt, wobei der Spaß meines Erachtens stark von der Spieleranzahl abhängt. Während es mit zwei Spielern noch recht taktisch ist, gestaltet es sich mit drei Spielern am durchschnittlichsten, da der Zug noch recht klein ist (dauernde Gefahr durch den Marshal), auf der anderen Seite aber auch nur wenig Gegner als Ziel vorhanden sind. Ab 4 Spielern wertet sich das Spiel langsam auf, bis es schließlich mit 5 oder 6 Spielen zum herrlichen, unplanbaren Chaos gerät. Positiv hervorzuheben ist sicher noch das liebevoll gestaltete Material sowie dessen gute Verarbeitung. Zudem sind die Regeln verständlich und überschaubar. Prinzipiell fragwürdig finde ich die Gewichtung des leergeschossenen Revolvers (1000 $!!!), welche das Spiel in der Schlusswertung ziemlich aus dem Gleichgewicht bringt.
    Aus allem ergeben sich - aus meiner Sicht - 5 Würfelaugen.
    André hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 03.05.2015:
    Ziel des Spiels
    Am 11. Juli 1899 verlässt der Union Pacific Express mit 47 Passagieren den Bahnhof in Folsom, New Mexiko. Kurz darauf kann man vom Dach her Geräusche hören. Läuft da jemand über das Zugdach? Und schon geht es los. Schüsse und Geschrei. Ein Haufen Banditen dringt in die Waggons ein, um die Reisenden ihrer Habseligkeiten zu entledigen. Geldbörsen und Edelsteine wechseln unfreiwillig den Besitzer. Doch da ist auch schon die Stimme von Marshall Ford aus dem vordersten Zugabteil zu hören. Vor ihm müssen sich die Banditen in Acht nehmen, aber er transportiert auch die Lohngelder der Nice Valley Coal Company und diese Summe will sich auch keiner entgehen lassen. Dumm nur, dass die Banditen auf dem Zug keine Komplizen sind, sondern im bitteren Wettstreit zueinander stehen. Sie beschießen sich, schlagen sich die Beute aus der Hand und versuchen so am Ende des Spiels der reichste Bandit zu sein.


    Spielablauf
    Zusammenbau der Waggons und der Lokomotive
    Vor dem ersten Spiel müssen die sechs Waggons und die Lokomotive zusammengebaut werden. Dazu liegt dem Spiel eine extra Anleitung bei. Sind die Sachen einmal zusammengebaut, passen sie auch in diesem Zustand wunderbar in die Spielschachtel.

    Aufbau ab drei Spielern
    Für zwei Spieler gilt ein gesonderte Aufbau und auch gesonderte Regeln, die weiter unten kurz beschrieben werden.

    Jeder Spieler sucht sich einen Charakterbogen, mit dem er spielen möchte, heraus und legt diese vor sich auf den Tisch. Passend dazu bekommt er dann seinen Satz mit Karten.
    Die sechs Patronenkarten legt er in absteigender Reihenfolge, also von voll zu leer, auf das linke Kartenfeld seines Charakterbogens. Seine Charakterkarte kommt auf das Feld in der Mitte und die 10 Aktionskarten kommen gut gemischt verdeckt auf das rechte Feld. Dann bekommt jeder noch einen Geldsack mit dem Wert 250$, den er auf seine Charakterkarte legt.

    Jetzt wird der Zug aufgebaut. Dazu nimmt man so viele Waggons wie Spieler am Spiel teilnehmen, plus die Lokomotive. Diese stellt man in einer Reihe auf und bestückt dann die Waggons mit der Beute. Dazu ist in jedem Waggon abgedruckt, wie viele Geldsäcke oder Rubine dort abgelegt werden. Die Geldsäcke werden verdeckt gemischt und blind verteilt, damit niemand weiß, was die einzelnen Beutestücke wert sind. Geldsäcke gibt es im Wert von 250$ bis 500$, Edelsteine sind immer 500$ wert und die Geldkassette, die wir in die Lokomotive legen, ist 1000$ wert. Zur Geldkassette stellen wir dann noch die gelbe Marshall-Figur. Die nicht verteilte Beute kommt in die Spielschachtel zurück.

    Als nächstes wird der Ablauf der Runden zusammengebaut. Dazu nimmt man sich den Kartenstapel mit Rundenkarten, die der Spieleranzahl entspricht, mischt diesen gut durch und zieht verdeckt vier Karten davon. Zusätzlich mischt man auch die drei Bahnhofskarten verdeckt und zieht eine Karte, die man unter die vier Rundenkarten legt. Diese fünf Karten definieren jetzt den Ablauf des Spiels und kommen verdeckt in die Nähe des Zuges. Dort kommen auch die 13 neutralen Patronenkarten hin.

    Ein Spieler wird dann der Startspieler mit der Nummer 1. Die anderen Spieler bekommen im Uhrzeigersinn die nächst höhere Zahl. Alle Spieler die jetzt eine ungerade Zahl haben, stellen ihre Banditenfigur in den letzten Waggon, alle mit einer geraden Zahl in den vorletzten Waggon. Los geht´s.

    Die Charakterbögen
    Jeder Charakter verfügt über eine besondere Fähigkeit, die er den anderen Spielen kurz vorliest.
    Diese sind hinten in der Anleitung beschrieben und sind zum Beispiel Fähigkeiten wie:

    - Darf sieben statt sechs Karten ziehen
    - Darf seine erste Karte immer verdeckt legen
    - Darf bei einem Hieb den Geldsack sofort an sich nehmen
    - Darf nicht geschlagen oder beschossen werden, wenn ein anderes Ziel in Reichweite ist
    - Darf auf einen Banditen feuern, der unter / über einem steht
    - Ein beschossener Bandit wird einen Waggon nach hinten geschleudert.

    An diese Aktionen müssen die Spieler während des Spiels immer denken, denn vergessen ist vergessen.

    Spielablauf
    Das Spiel geht über fünf Runden, die jeweils wie folgt ablaufen:
    Jeder Spieler zieht 6 seiner Aktionskarten auf die Hand.
    Der Startspieler deckt die oberste Rundenkarte auf. Auf dieser kann man jetzt oben sehen, wie oft man in dieser Runde handeln darf.

    Die Rundenkarten
    Dazu sind oben auf der Karte Kästchen abgedruckt, die zusätzlich auch noch Folgendes bewirken:

    a) einfaches, leeres Kästchen
    Jeder Spieler legt eine seiner Aktionskarten offen auf den gemeinsamen Stapel

    b) einfaches Kästchen mit schwarzem Tunnel
    Jeder Spieler legt eine seiner Aktionskarten verdeckt auf den gemeinsamen Stapel

    c) einfaches Kästchen mit einem Pfeil
    Die Spielrunde läuft entgegen dem Uhrzeigersinn

    d) doppeltes Kästchen
    Jeder Spieler legt gleich zwei seiner Aktionskarten offen auf den gemeinsamen Stapel

    Zusätzlich ist manchmal noch eine Aktion angegeben, die am Ende der Runde ausgeführt werden muss.
    Diese sollten sich alle Spieler gut anschauen und in ihre Planung mit einbeziehen.

    Das sind dann Dinge wie:
    - Der Marshall feuert durch die Decke
    - Schwenkkran - Alle Banditen auf dem Dach müssen auf den letzten Waggon
    - Der Zug bremst - Alle Banditen müssen einen Waggon nach vorne
    - Die zweite Geldkassette wird zum Marshall gelegt
    - Die Passagiere greifen alle Banditen im Zuginneren an
    - Jeder Bandit der alleine steht, darf sich einen Geldsack nehmen, wenn einer dort liegt
    - Der Marshall nimmt jedem Bandit der über ihm steht einen Geldsack weg
    - Banditen auf der Lokomotive erhalten 250$ Lösegeld

    All diese Sachen müssen sich die Spieler Runde für Runde anschauen und in ihre Planung mit aufnehmen!

    Phase 1 - Die Planung
    Sobald die Rundenkarte aufgedeckt und von jedem Spieler angeschaut wurde, geht es an die Planung.
    Hier haben die Spieler pro Kästchen auf der Rundenkarte folgende Aktionsmöglichkeiten:

    a) Eine Karte aus der Hand offen auf den gemeinsamen Planungsstapel legen.
    b) Drei Karten vom eigenen Deck nachziehen, dann darf aber keine Karte auf den Planungsstapel gelegt werden.

    Die Aktionskarten
    Wenn ein Spieler eine Aktionskarte gelegt hat, dann muss er diese auch in der Ausführungsphase abarbeiten, selbst wenn es zu seinem Nachteil ist.
    Hier eine kurze Erklärung der einzelnen Aktionskarten:

    a) Rechts / Links bewegen
    Den Banditen um einen Waggon bewegen, wenn er im Waggon steht.
    Den Banditen um 1 bis 3 Waggons bewegen, wenn er auf dem Dach steht.

    b) Hoch / Runter bewegen
    Den Banditen von einem Abteil aufs Dach bewegen oder andersherum.

    c) Raub
    Der Bandit darf einen Gegenstand, der bei ihm liegt, an sich nehmen und auf seine Charakterkarte legen.

    d) Hieb
    Der Bandit darf einen anderen Banditen, der bei ihm steht, schlagen.
    Dabei verliert der Geschlagene einen Geldsack oder einen Edelstein, das darf der Schläger entscheiden.
    Der geschlagene Bandit wird dann um einen Waggon verschoben. Die Richtung entscheidet auch der Schläger.

    e) Der Marshall
    Der Spieler, der diese Aktionskarte gespielt hat, darf den Marshall um einen Waggon bewegen.
    Der Marshall bleibt allerdings immer im Zug und steigt nie auf das Dach.
    Steht ein Spieler im selben Abteil wie der Marshall, so fängt er sich eine neutrale Kugel ein und flüchtet auf das Dach.
    Er nimmt sich eine neutrale Patronenkarte und legt diese auf sein Deck.
    Diese Karte muss er dann mit in seinen Kartenstapel mischen und hat somit eine "Niete" unter den Karten.

    f) Feuergefecht
    Der Bandit darf auf einen anderen Banditen schießen. Dieser darf sich aber nicht auf dem gleichen Feld wie der Schütze befinden.
    - Im Zug darf nur in den nächsten Waggon geschossen werden.
    - Auf dem Dach darf die gesamte Zuglänge geschossen werden, aber immer nur bis zum nächsten Banditen.
    Befinden sich zwei oder mehr Banditen auf dem beschossenen Feld, so darf sich der Schütze das Opfer aussuchen.
    Der Beschossene bekommt vom Schützen eine Patronenkarte und legt diese auf seinen Aktionskartenstapel.
    Diese Karte muss er dann mit in seinen Kartenstapel mischen. Patronenkarten sind dabei einfach "Nieten", die einem das Kartendeck zumüllen.

    So legt jetzt jeder Spieler pro Kästchen auf der Rundenkarte eine seiner Karten entweder offen oder, wenn die Rundenkarte es verlangt, verdeckt auf den gemeinsamen Stapel.
    Hat der Spieler keine Aktionskarten auf der Hand, die er legen möchte, so kann er auch drei Karten von seinem Kartenstapel nachziehen.
    Das gilt allerdings auch als Aktion und der Spieler legt somit eine Karte weniger auf den gemeinsamen Kartenstapel.

    Phase 2 - Aktionskarten ausführen
    Haben alle Spieler ihre Aktionskarten gelegt, kommt es zum Abarbeiten des Kartenstapels.
    Der Startspieler nimmt sich also den gemeinsamen Kartenstapel, dreht diesen um, ohne die Reihenfolge der Karten zu verändern und deckt die erste Karte auf.
    Der Besitzer der Karte führt jetzt seine gewählte Aktion aus und nimmt die Aktionskarte gleich wieder an sich. Dann wird die nächste Karte aufgedeckt und abgearbeitet.
    Wurden alle Karten ausgeführt, endet die Runde und die nächste Runde wird vorbereitet.

    Nächste Runde
    Der Startspieler wechselt im Uhrzeigersinn zum nächsten Spieler.
    Jeder Spieler mischt seine Aktionskarten inklusive der erhaltenen Patronenkarten zusammen und zieht wieder sechs Karten auf die Hand.
    Der Startspieler deckt dann die nächste Rundenkarte auf und es wird wieder wie oben beschrieben gespielt.

    Spielende
    Das Spiel endet nach der fünften Runde, also nach der Bahnhofskarte.
    Jetzt wird noch der Revolverheld bestimmt. Das ist der Spieler, der am wenigsten Kugeln in seinem Revolver übrig hat.
    Er darf seine Charakterkarte umdrehen und erhält somit 1000$ extra.
    Nun zählen alle Spieler ihre Beute zusammen und der reichste Spieler gewinnt das Spiel.

    Das Spiel zu zweit
    Im Spiel zu zweit übernimmt jeder Spieler zwei Banditen.
    Allerdings muss das Kartendeck angepasst werden.
    Es wird von jedem Stapel immer nur eine Aktion jeder Art im Spiel gelassen, die doppelten kommen raus.
    Zusätzlich kommt auch noch eine der Marshallkarten aus dem Spiel. Somit hat der Spieler einen Kartensatz mit folgenden Karten:

    1x Marshallkarte
    2x jede andere Aktionskarte und zwar 1x in jeder Farbe.

    Diese Karten werden dann zusammengemischt und bilden den Kartenstapel des Spielers.

    Kleines Fazit
    Das Spielmaterial ist bei Colt Express schon außergewöhnlich. Der 3D-Zug ist einfach toll, auch wenn man im Inneren des Zuges vorsichtig agieren muss, um nicht das ganze Abteil umzuschmeissen. Aber auch das restliche Material ist passend illustriert und sieht hübsch aus. Das Spiel selber ist auch schnell erlernt und macht eine Menge Spaß. Egal ob zu zweit oder in größeren Gruppen, das System funktioniert wunderbar. Es ist einfach immer wieder lustig, die Planung eines anderen Spielers über den Haufen zu werfen. Ein richtig schönes Ärgerspiel für die ganze Familie.
    __________________________________________________________­____________________________________________________________­__________________

    Die­ komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:
    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/komp­lettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/384-colt-express.htm­l
    _________________________________________________________­____________________________________________________________­___________________­
    Michael hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Ambros T. schrieb am 02.12.2014:
    Dieses Spiel ist einer meiner absoluten diesjährigen Favoriten! Optisch ein gelungener Hingucker, wegen des Zuges und der fantastischen Comic-Zeichnungen. Vom Hintergrund eine schöne Geschichte (Zugüberfall, wer kennt das nicht aus verschiedenen Western, allen voran der Lone-Ranger). Ein einfaches Spielprinzip, das jedem eine Chance gibt, auch denen, die nicht 5 Züge im Voraus planen wollen. Jede Menge Überraschungen, vor allem bei 6 Mitspielern. Da kommen auch kleinere Kinder auf ihre Kosten ohne dass es für die Erwachsenen langweilig wird. Und mit ca. 30 Minuten dauert eine Runde Colt-Express auch nicht so lang.

    Viel besser kann ein Spiel nicht daherkommen.
    Ambros hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Markus R. schrieb am 17.07.2018:
    Das einzige was mich am Spiel gestört hat, war der Zusammenbau des Zuges.
    Wenn dieses geschafft ist, hat mein ein gutes Spiel, mit einer Einschränkung: man sollte schon mindestens zu viert sein. Zu zweit würde ich Colt-Express niemals aus dem Schrank nehmen.
    Markus hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Stefanie S. schrieb am 09.05.2017:
    Ich muss zugeben, ich war anfangs sehr skeptisch was dieses Spiel angeht. Als ich den Aufbau mit dem Zug gesehen hatte dachte ich mir: Oh ein Kinderspiel. Aber als es uns dann auf der Messe empfohlen wurde und wir es ein erstes Mal gespielt haben hat sich meine Meinung doch komplett geändert.

    Das Spiel ist unberechenbar, macht sehr viel Spaß und dauert vor allem nicht besonders lange :)

    Auch wenn jemand gerade ein Spiel sucht, was er gerne mit Kindern spielt kann sich dies gerne kaufen, es ist wirklich empfehlenswert.
    Stefanie hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Kaisa R. schrieb am 03.12.2016:
    Colt Express ist laut Anleitung ab 2 Spielern spielbar, allerdings macht es erst dann richtig Spaß, wenn mindestens 3 Leute mitspielen. Zu zweit ist es hingegen langweilig, auch wenn die Optik noch so toll ist.

    Der Spielplan, also der Zug, ist ein optisches Highlight und macht sofort Lust zu spielen. Die Regeln sind gut zu verstehen und auch Kindern macht das Spiel Spaß. Allerdings ist bei manchen Kindern noch kein "Mitdenken" vorhanden, so dass sie ihre Karten anfangs z.t. eher willkürlich hinlegen, bevor sie anfangen, über die Aktionsmöglichkeiten nachzudenken.

    Im Spiel geht es darum, dass Banditen die Wertsachen der Passagiere stehlen und besonders der Geldkoffer des Marshalls ist ein begehrtes Objekt. Es gilt also nicht nur, den Marshall zu überwinden, sondern auch die Mitspieler aufzuhalten. Aktionen werden durch das Auslegen von Karten durchgeführt, allerdings erst dann, wenn alle eine Aktionskarte ausgelegt haben. So kann man zwar nur bedingt etwas vorausplanen und der Ärgerfaktor kann schon hoch sein, aber das Spiel soll ja kein ernstes Taktikspiel sein, sondern Spaß machen. Und Spaß hat man ab 3 Personen allemal.

    Was ich schade fand, war, dass die Stanzteile nicht sauber gestanzt waren, so dass bei manchen Teilen das Papier beim "auspöppeln" eingerissen ist. Außerdem ist das Spiel nichts für Grobmotoriker oder Leute mit großen Händen, da die Züge doch relativ klein sind und wenn man in voller Besetzung spielt und dann die eigene Figur aus einem Waggon herausnehmen muss, ist das ganz schön fummelig. Die "Wertsachen" sind ebenfalls klein geraten und nicht so gut zu greifen.
    Kaisa hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Henrik R. schrieb am 03.02.2016:
    Sehr schönes und kurzweiliges Spiel
    Henrik hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Christian K. schrieb am 23.10.2015:
    Colt Express - Spiel des Jahres - überzeugt auf den ersten Blick mit seiner pfiffige, dreidimensionalen Spielidee. Da die Figuren sich nicht nur zweidimensional - also auf einer Ebene - bewegen können, sondern auch die dritte Dimension, das Dach des Zuges, nutzen kommen, kommt mehr Abwechslung ins Spiel. Vor allem deshalb, weil auf dem Dach andere Regeln gelten, als im Zug.
    Ziel des Spiels ist es, möglichst viele Goldsäcke und -koffer, die im Zug liegen, einzusammeln. Dabei stören die Mitspieler, die ebenfalls sammeln, aber auch schießen und schlagen können - jeweils mit negativen Folgen. Im ersten Fall muss ich eine nutzlose Karte aufnehmen - das verschlechtert den Wert meines Decks. Im zweiten Fall verliere ich einen Goldsack.
    Das ganze könnte spannend und unterhaltend sein, wenn es nicht einige Mängel gäbe: erstens sind die Charaktere mit ihren Eigenschaften zu unausgeglichen. So ist es viel vorteilhafter, den Tuco, als z. B. den Doc zu spielen. Außerdem stimmt die Mischung zwischen Glück und Taktik nicht. Das wirkt unausgewogen. Außerdem: je nach Position der Figuren in dem Zug laufen einige vorzuplanende Aktionen ins Leere.
    Am Ende bleibt der Spaß auf der Strecke. Der Wiederspielreiz ist bei mir nicht sehr hoch.
    Christian hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
    • Christian D. mag das.
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    • Stefan K.
      Stefan K.: man sollte die Zielgruppe nicht außer Acht lassen =) und die sind in erster Linie Familienspieler. Die Unausgeglichenheit und das vorhandene... weiterlesen
      08.11.2016-17:04:36
  • Markus S. schrieb am 15.07.2015:
    Colt Express wurde nun Spiel des Jahres 2015. Broom Service Das Kennerspiel des Jahres 2015. Ich erwähne das deshalb, weil ich weiter unten etwas darauf eingehen möchte.

    Wie es funktioniert, wurde schon ausführlich beschrieben, deshalb hier gleich zur Kritik:
    3D-Zug und das Ambiente rund herum ist spitze. Das ist wohl auch der Grund für den Sieg.
    Das Spiel an sich ist durchaus ok, aber auch nicht weltbewegend. Da hat mir das letztjährige Camel Up besser gefallen.
    Hier spielt man Rollen, manchmal offen, manchmal verdeckt. Und nach 4 bzw. 5 Runden werden diese dann ausgeführt. Eigentlich durchaus strategisch, andererseits, hat man schlechte Karten gezogen, kann man auch weniger machen.

    Jeder Spieler hat noch einen Charakter. Diese halte ich nicht für ausgewogen, aber stört jetzt auch nicht so großartig.
    2 große Kritikpunkte:

    1. Die Aufbauzeit ist hoch: Viele Karten müssen aus und umsortiert werden, mehrer Kartenstapel in der Mitte: Von Rundenkarten über neutrale Schußkarten zum Rollenstapel. Dann hat jeder selbst noch Karten vor sich liegen. Als geübter Spieler ist das natürlich kein Problem, aber für ein Spiel des Jahres? Da wird manch Anfänger scheitern.

    2. Viele Regeldetails: Oben läuft man 1-3 Felder, unten nur 1 Feld. Schießen funktioniert oben auch anders wie unten. Sie machen alle thematisch Sinn, also ganz so schlimm ist es nicht, aber es sind eben doch einige Regeln.

    Die Auswertung kann zu lustigen Momenten führen. Der Marshal vertreibt einen aufs Dach und alle danach gespielten Aktionen verlaufen ins Leere. Aber hier möchte ich mal Broom Service, das Kennerspiel des Jahres, ins Spiel bringen: Auch da wählt man Rollenkarten und führt die aus. Nur bei Colt Express werden die nur mehr abgearbeitet, bei Broom Service hat man nach Auswahl der Rollen immer noch spannende Entscheidungen zu treffen: Spiele ich mutig oder feige? Hat der andere das auch auf der Hand? Bei Colt Express kann man aus meiner Sicht viel leichter mal leer ausgehen, als bei Broom Service. Broom Service hat vielleicht eine längere Spielzeit und passt wohl deshalb eher zum Kennerspiel, aber die Regeln stehen alle auf den Karten somit halte ich es eigentlich sogar für einfacher als Colt Express.

    Meine Bewertung: Colt Express ist ein gutes Spiel, aber mit ein paar Schwächen. Es ist sehr thematisch. Aber viel Thema bringt auch mehr Regeln mit sich womit Aufbauzeit und Einarbeitungszeit für viele typischen "Spiel des Jahres"-Käufer zu viel ist. Aber das soll mal bei der Bewertung nicht stören. Der Wiederspielreiz hält sich bei mir in Grenzen. Ich vergebe dem Spiel überdurchschnittliche 4 Punkte.
    Markus hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Jens B. schrieb am 06.07.2015:
    Ich habe das Spiel 2 mal gespielt, und wollte es das 2. mal schon nicht spielen. Es ist ein Familienspiel/Partyspiel bei dem nur gelegentlich Taktische überlegen zum Erfolg führt. Außerdem erscheinen mir die Charaktere nicht wirklich ausgeglichen. wobei ich die Spielidee auch durchaus innovativ finde. Für Freunde von strategischen Spielen kann ich nur sagen Finger weg.

    Jens hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 16.11.2014:
    Ein normaler Nonbrainer, mit einer tollen Ausstattung! Eine Eisenbahn, die man erst noch zusammenbauen muss, lässt allein die Augen leuchten-Glück dem der aus Essen noch die passenden Schienen als Unterlage dabei hat! Der Rest Kakteen, Felsen aus Pappe runden den Charme noch ab. So finden wir hier dann ein Kartenspiel, bei denen jeder Spieler, je nach Farbe, noch Sondereigenschaften hat. Eine Rundenkarte gibt an, wieviele Kartenrunden gespielt werden. Das kann dan verdeckt ,offen oder auch mal entgegengesetzt des Uhrzeigersinns sein! Dann legt jeder immer eine Karte ab und wenn alle eine abgelegt haben, wird jede Karte der Reihe nach abgehandelt. da wird aufs Waggondach gekletter, geschossen geboxt, Geldsäcke eingesammelt, das die revolver rauchen. Der Marschall funkt immer wieder dazwischen und wer am Ende das meiste Geld hat, gewinnt. Das Spiel will kein großes Spiel sein, sondern nur ein Spaßmacher und als solches funktioniert es tadellos! Es dauert nicht zu lang und es gibt Interaktion pur! Man hätte es auch auf einen Spielplan pressen können, nur wirkt da dann nicht so toll!Wobei es dann schon ein langer Tisch sein sollte, denn der am Zugende sitzende sieht nicht was in den Waggons passiert. Ein exquisites Spaßspiel vor allen für 6 Personen und davon kommen nicht so viele raus im Jahr-Jippppie
    Jörn hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • S. Claudia H. schrieb am 07.05.2017:
    Das Spiel wurde ja bereits in anderen Meinung beschrieben darum nur meine persönliche Meinung.
    Das Spiel habe ich bisher erst nur zu Zweit gespielt und fand es schon gut. Denke aber mit mehr Leuten wird es intressanter und lustiger. Weil ich das Spiel als GUT befunden habe, habe ich mir schon mal eine Erweiterung dazu gekauft, dass mit der Postkutsche. Leider kam ich aber noch nicht dazu, dieses zu test. Es gibt ja bereits noch eine Erweiterung, die man aber dann wirklich nur ab 3 Personen spielen kann.
    S. Claudia hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
  • Dennis P. schrieb am 03.12.2016:
    Colt Express **

    (*= Simplespiel, ** = Familienspiel, *** = gehobenes Familienspiel,
    **** = Kennerspiel, ***** = Expertenspiel)

    Wieder mal ein Titel bei welchem man erkennen kann, was eine gute Optik und schönes Spielmaterial ausmachen können.
    Mit 3-dimensionalen Zügen, schönen illustrierten Karten, netten Figuren und gut beschriebener Anleitung gehört dieses Spiel zu den ansprechendsten seiner Zeit.

    Das Spiel des Jahres "2016“ Colt Express glänzt mit dieser thematischen Atmosphäre und man kauft dem Spiel das Western-Thema ab.

    Für ein schickes Familienspiel mit viel unberechenbaren Ärger-Faktor spielt es sich allemal zwischendurch recht gut und flüssig.

    Wenn man aber bei genaueren hinsehen die Spielmechanik betrachtet, ist diese selbst mit kleinen asymmetrischen Charakterfähigkeiten ziemlich mau.

    Man plant bei diesem Spiel je nach Szenario offen oder verdeckt reihum seine Aktionsmöglichkeiten bis zum Rundenende.
    Anschließend werden diese wie in dieser Planphase soeben ausgelegt, ihrer Reihenfolge entsprechend durchgeführt.
    Was jetzt folgt kann zwar sehr spaßig sein, in kommunikativ starker Runde natürlich besser, aber auch total wirr und unplanbar.
    Ich meine, klar so eine Art Spiel, sollte keine hohen taktischen Anforderungen haben und klar, es ist ein Familienspiel mit üblich hohen Glücks- und Zufallselement, aber dennoch ist es für mich persönlich zu wenig ausgereift.

    Das liegt einfach daran, dass obwohl ich gut bluffe, meine Charakterfähigkeiten gekonnt einsetze, in der Planungsphase mir meine Taktik mir zurechtlege, es einfach NIE gänzlich schaffen werde, meinen Plan umzusetzen.
    Und wiederholt gesagt, klar weiß ich was den Reiz des Spieles ausmachen soll, dennoch fehlt mir hier ein kleines bisschen der Zugriff.
    Viele werden sagen das ist gerade der besondere Kniff, das Element was dieses Spiel ausmacht, ich sage aber, es ist einfach vom Ablauf her zu flach.

    Die Spielrunden sind schnell abgehandelt, die Züge an sich auch flott gespielt, und wenn man nicht gerade die Atmosphäre gepaart mit paar flotten Sprüchen seiner Mitspieler lebt, findet man sich hier in einen ziemlich lahmen Mechanismus wieder.

    Deshalb gibt es für mich auch nur 3 Punkte.
    Hier macht wirklich diese schicke comicmässige Einbindung des Spielmaterials eine große Wirkung aus.
    Rein spielerisch kann hier nicht geglänzt werden.
    Für jüngeres Publikum definitiv ein Traum.

    Auch wenn es als Familienspiel seinen Zweck erfüllt gibt es wesentlich bessere Spiele, bei welchen man trotz Glücksanteil/Zufall wesentlich mehr für sein eigenes Spiel machen kann, dadurch auch mehr für den Ausgang von Sieg und Niederlage verantwortet!
    3 Punkte.
    Dennis hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)
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    • Stefan K.
      Stefan K.: Also ich habe regelmäßig Zugriff, zumindest habe ich mit allen Charakteren schon gewonnen und glaube da nicht nur an unfassbares Glück...aber da ... weiterlesen
      07.12.2016-23:52:41
    • Dennis P.
      Dennis P.: Glückwunsch :)
      Ne da kann man mich echt ned bekehren finde das Spiel einfach überschätzt:)
      08.12.2016-00:14:01
  • Marcus G. schrieb am 15.10.2015:
    Also, ich fasse mich mal recht kurz, da ja schon so ziemlich alles gesagt wurde. Es ist zurecht Spiel des Jahres geworden, das "Spielbrett" mit dem Zug liefert schon eine gute Atmosphäre zum spielen. Jeder Held hat seine Fähigkeit die ihn einzig, aber nicht artig macht ;) . Mit 4 Spieler macht es mir persönlich am meisten Spass und man wird dazu verleitet einfach nur auf den Gegner zu schießen damit er es weit schwerer hat anstatt Geld zu sammel. auch das strategische positionieren des Sheriff kann mit unter zu sehr witzigen Situationen führen. Ein sehr gutes Spiel für die kalten Herbstabende, einziger Malus war für mich das es manchmal echt schwierig ist die Figuren aus dem Zug zu fummeln, bzw wider rein zu bekommen, besonders wenn schon drei im Wagon stehen
    Marcus hat Colt Express - Spiel des Jahres 2015 klassifiziert. (ansehen)

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