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Eine eigene Bewertung für Catan - Der Aufstieg der Inka schreiben.
  • Wolfgang V. schrieb am 04.10.2018:
    Einleitung:

    Der Aufstieg der Inka führt als eigenständige CATAN-Veröffentlichung drei bis vier Spieler nach Südamerika, wo sie im Laufe einer Partie drei Stämme gründen müssen. Doch jede Zivilisation ist vergänglich, und so erleidet jeder Stamm einen Niedergang, wenn die nächste Generation Einzug hält.

    Ablauf:

    Zunächst wird der Rahmen des Spielplans zusammengebaut und anschließend mit diversen Rohstoff-Plättchen aufgefüllt. Dabei handelt es sich einerseits um etablierte Ressourcen-Hexfelder wie Erz, Holz, Lehm, Wolle und Nahrung und andererseits um Handelsgüter der Marken Fisch, Federn und Coca. Die vom CATAN-Basisspiel bekannten Rohstoffe tragen teilweise einen neuen Namen (z.B. Kartoffel anstatt Getreide) und sind optisch neu illustriert. Ansonsten folgt der Aufbau gemäß dem allseits beliebten CATAN-Grundspiel und jeder Spieler beginnt eine Partie mit zwei Siedlungen.

    Die Protagonisten besitzen eine Stammestafel, die drei Spalten (für drei Stämme) beinhaltet. Anstatt um Siegpunkte wetteifern die Konkurrenten nun um Entwicklungspunkte. Wird ein Entwicklungspunkt erspielt (durch den Bau einer Siedlung oder einer Stadt), wird ein Entwicklungsmarker auf das unterste freie Feld des aktuellen Stammes gelegt. Nachdem ein Stamm den vierten Entwicklungsmarker bekommen hat, wird der Niedergang dieses Stammes eingeleitet. Der Spieler entfernt alle Strassen der entsprechenden Siedlungen bzw. Stadt und nimmt diese zu seinem Vorrat zurück. Anschließend werden die Gebäude mit einem Dickicht überbaut. Die Siedlungen / Städte liefern dann zwar weiterhin Rohstoffe, aber sie können nicht weiter ausgebaut werden (keine Aufstockung zur Stadt und kein Ausbau von Strassen). Stattdessen dürfen sie von jedem Spieler überbaut werden, wenn sie mit einer Strasse angeschlossen sind. Sobald der zweite Stamm dem Niedergang geweiht ist, müssen alle verbliebenen Gebäude des ersten Stammes abgerissen werden. Die Gebäude der zweiten Generation werden dann mit Dickichten belegt.

    Der Handel im Spiel erfolgt nach den Prinzipien des klassischen CATANs, allerdings ist der Wechselkurs von „normalen“ Rohstoffen 3:1 und von Handelsgütern 2:1. Der Besitzer der längsten Handelsstrasse darf in seinem Zug zusätzlich einmal beliebige Karten 2:1 tauschen. Der Inhaber der größten Kampfkunst (ehemals größte Rittermacht) darf den Räuber entfernen, wenn dieser auf einem eigenen Feld steht. Wer als erster Spieler seinen dritten Stamm vervollständigt hat und damit seinen elften Entwicklungsmarker platzieren konnte, gewinnt das Spiel.

    Meinung:

    Seit über 20 Jahren erfreut sich CATAN mit seinen diversen Erweiterungen / Ablegern ungebrochener Beliebtheit, und auch Der Aufstieg der Inka dürfte das Herz aller Fans im Sturm erobern.

    Obwohl die altbekannten Mechanismen der CATAN-Veröffentlichungen beibehalten wurden, erweitert das Prinzip des Stammes-Niedergangs das Spielgefühl in großem Maße. Wer aufgrund der Thematik Parallelen zu Smallworld sucht wird definitiv nicht fündig werden, denn Der Aufstieg der Inka ist ein lupenreines CATAN-Spiel, das sich nahtlos in das Brettspieluniversum von Klaus Teuber einreiht. Was dieses Spiel von anderen CATAN-Spielen massiv unterscheidet sind die Folgen eines Niedergangs.

    Der wichtigste Aspekt hierbei ist die Möglichkeit, einen niedergegangenen Stamm zu überbauen. Und das kann richtig „weh tun“. Hat ein Spieler einen Top-Bauplatz, kann es für die Gegner durchaus sinnvoll sein, diesen Platz mit eigenen Strassen zu erreichen, und wenn die Siedlung dann dem Niedergang anheim fällt wird das Gebäude schnellstmöglich überbaut um einerseits den ursprünglichen Besitzer zu schädigen (weil der dann seine Siedlung bzw. Stadt los ist) und andererseits selbst von den Erträgen des Spitzenfelds zu profitieren. Dieses Prinzip kann im Einzelfall sogar dazu führen, dass kein Spieler als Erster seinen ersten Stamm niedergehen lassen will. Aber das sind wohlgemerkt Extremfälle. Schließlich muss es ja nicht so sein, dass ein Stamm direkt nach seinem Niedergang überbaut wird. Nichtsdestotrotz ist es möglich, und genau diese Möglichkeit macht einen besonderen neuen Reiz aus und sorgt für großartigen Spielspaß.

    Nach diesem berechtigten Lob kam in einigen Testrunden aber auch Kritik an der größten Kampfkunst auf. Diese Trophäe beschert seinem Besitzer schon verdammt große Vorteile und sorgt dafür, dass die Rohstofffelder des Spielers nicht mehr mit dem Räuber blockiert werden. Denn das macht wenig Sinn, da der betroffene Spieler den Räuber einfach auf ein neutrales Rahmenteil versetzen darf und dafür auch noch einen Rohstoff der ursprünglich blockierten Landschaft erhält. In diesem Punkt waren sich alle Spieler einig, dass dieser Vorteil einfach zu mächtig ist.

    Alles in allem ist Der Aufstieg der Inka aber (wieder) ein sehr gutes Familien- bis Kennerspiel geworden, das allen CATAN-Fans sehr viel Freude bereiten dürfte.

    Fazit:

    Solange Herr Teuber und sein Nachwuchs solche Ideen haben braucht sich die CATAN-Gemeinde keine Sorgen um vernünftigen Nachschub zu machen. Der Aufstieg der Inka macht jedenfalls genauso viel Spaß wie die CATAN-Veröffentlichungen zuvor, und so kann selbstverständlich bedenkenlos eine entspannte Weiterempfehlung ausgesprochen werden.

  • Marc G. schrieb am 06.11.2018:
    Catan: Aufstieg der Inka: Zu viert. Erst Bedenken und lautstarke Buh Rufe: „Wiederholung, kalter Kaffee“….aber meine männliche unfehlbare Intuition sollte Recht behalten;)

    Die Regel versprach etwas Neues, etwas GROSSES;) Und so kam es auch. Wer Siedler kennt und liebt, wird hier eine neue Variante vorfinden, die neue Spielelemente einem bewährten System hinzufügt. By the way: Diesen Ableger finde ich ebenso gut wie „Catan: Abenteuer Menschheit“ oder „Catan: Settlers of America-Trails to Rails“.

    Macchu Piccu? Geschichte?- Ja genau. Die Inka standen den Nachfolgern, den christlich besonnenen Spaniern, historisch und kriegerisch gesehen in Nichts nach und daher wird aus einer friedfertigen Siedler Partie ein höchst angenehmes Hauen und Stechen. Jawollo, das ist ein Spiel für Papas Sohn.

    Ein kurzer Blick auf den Spielplan. Mann, ist das eng. Wenig Ressourcen für uns Spieler. Viel zu wenig. Und dann gewinnt auch noch, wer als erstes 11 Siedlungen gebaut hat. Ein klassisches Wettrennen also. Der olympische Gedanke zählt hier nix. Gewinner sein heißt die Devise oder Loser- und wer will schon zu letzteren gehören?

    11 Siedlungen - Schaff ich. Wie sieht der Plan aus? Das es zu wenig normale Ressourcen gibt für alle, müssen die neuen Handelsgüter her. Was taugen die? Oha, mit denen kann man gute Tauschgeschäfte machen um begehrte „normale“ Ressourcen zu erlangen.- Was ist denn da auf meinem Tableau angebildet. 3 Epochen? Und nach jeder muss ich meinen Stamm untergehen lassen? – Was soll das denn? Ach so, sobald ich 4 Siedlungen gebaut habe, lege ich ein Dschungelkranz über meine Siedlungen und räume alle Straßen weg. Okay. Zudem bekomme ich ja weiterhin alle Rohstoffe trotz Dschungelkranz. Pfff. Easy…Da wird man von Runde zu Runde stärker und erhält immer mehr Rohstoff- und Handelskarten.

    Was ,Denkfehler? Ach so, die Mitspieler können sich jetzt jede untergegangene Siedlung unter den Nagel reißen? Uh, das ist mies. Das wird ja ein heißer Tanz werden….Und genau so läuft eine Partie…Es fehlt ständig an Rohstoffen, ständig werden untergegangene Siedlungen der Gegner erobert und wichtige Rohstoffquellen gehen verloren, man verhandelt knallhart miteinander…doch am Ende kann es nur einen „Highlander“ geben. Spannend, packend, fordernd, strategisch….oder einfach ausgedrückt: Ein gutes Spiel.
    Marc hat Catan - Der Aufstieg der Inka klassifiziert. (ansehen)

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