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Testberichte und Bewertungen von Kunden für Betrayal at the House on the Hill (engl.)




Produktdetails | 6 v. 6 Punkten aus 7 Kundentestberichten | Varianten (4) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
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  • Roland S. schrieb am 04.08.2015:
    Finstere Nacht. Ein einsames, lange verlassenes Herrenhaus auf einem Hügel, weit abseits der nächsten Siedlung. Ein Gruppe illustrer Leute, die mit Taschenlampen bewehrt dieses Gebäude erkunden wollen - was soll denn dabei schon passieren?!
    Doch sobald sie die alte staubige Eingangshalle des ehemals prächtigen Anwesens betreten haben, schlägt hinter ihnen die Eingangstüre ins Schloss und lässt sich nicht mehr öffnen. Der Weg zurück ist versperrt, es geht nur noch nach vorne... Willkommen bei "Betrayal at House on the Hill" (dt. "Verrat im Haus auf dem Hügel")

    Betrayal at House on the Hill (kurz: BaHotH) ist ein anfänglich(!) kooperatives Erkundungsspiel für 3-6 Spieler im Stil des klassischen Horrorfilms ("B-Movie"), das sich etwa nach der Mitte zu einem kompetitiven Spiel wandelt, nämlich dann, wenn sich einer der Beteiligten - vom Zufall bestimmt - plötzlich als Verräter entpuppt. Doch dazu später mehr...

    BaHotH kommt als kompakter und gut designter Spielekarton und beinhaltet: Eine Vielzahl von Raumplättchen aus Karton, acht Würfel mit den Werten 0-2, sechs Spielfiguren aus Plastik, sechs doppelseitige Charakterplatten aus Karton (mit den spielrelevanten werten), viele Tokens aus Karton, viele Markierungsclips aus Plastik und drei Stapel mit Karten (Item, Event, Omen). Darüber hinaus gibt es drei Hefte: Das Regelbuch, der "Traitor's Tome" (Spezielle Informationen für den späteren Verräter) und der "Survival Guide" (Spezielle Informationen für die Nichtverräter).

    Zum Spielablauf: Zu Spielbeginn werden die Start-Raumplättchen für die Eingangshalle, die obere Etage und das Kellergewölbe ausgelegt, Würfel, Raumplättchen, Tokens und Karten griffbereit platziert. Jeder Spieler wählt nach Gutdünken eine der Figuren aus und nimmt sich die zugehörige Charakterplatte. Diese sind doppelseitig bedruckt, jede Seite zeigt eine andere Variante derselben Person, die Werte beider Seiten variieren. Der Spieler kann frei wählen, welche Variante ihm besser gefällt. Jede Spielfigur besitzt vier Werte ("Traits"): Speed und Might (körperlich) sowie Sanity und Knowledge (geistig). Der Startwert ist farblich hervorgehoben. Der Spieler nimmt sich vier Markierungsclips und markiert seine Startwerte damit (s. Abbildung).
    Dann kann's auch schon losgehen.

    In jedem Spielzug kann man sich mit der eigenen Spielfigur im Haus bewegen und durch Türen neue Räume betreten. Befindet sich hinter der Türe noch kein Raum, dann nimmt man vom verdeckten Raumplättchen-Stapel ein passendes Teil. Die Rückseiten der Raumplättchen geben jeweils an, in welchen der drei Etagen das Plättchen ausgelegt werden darf. Unpassende Plättchen werden dabei einfach übersprungen und kommen dann halt später ins Spiel. Der Spieler legt den gezogenen Raum dann aus und stellt seine Figur hinein. In vielen Räumen findet sich eines der drei Kartensymbole (Item, Event, Omen) in der Ecke abgedruckt. Ist das der Fall, muss der Spieler die oberste Karte des entsprechenden Stapels ziehen und vorlesen. Entweder findet er einen nützlichen Gegenstand oder hat eine schaurige Begegnung mit etwas Unheimlichem. In vielen Fällen muss er einen Wurf auf einen der vier Werte ablegen und dabei eine gewisse Mindestzahl erwürfeln, die auf der Karte angegeben ist. Der Spieler wirft dann Würfel entsprechend seines Charakterwerts. Beispiel: Ein schauriges Ereignis fordert einen Wurf auf Sanity. Dort hat der Spieler den Wert 4. Er nimmt entsprechend vier Würfel und erwürfelt damit 3 Punkte. Das Ergebnis liest er dann auf der Ereigniskarte ab.
    Manche Räume haben selber besondere Eigenschaften, diese sind dann auf dem Raumplättchen selber abgedruckt. So gibt es beispielsweise den "Collapsed Room", bei dem der Boden brüchig ist und der erste Spieler, der ihn aufdeckt, stürzt in den Keller, wenn er nicht mindestens 5 Punkte mit "Might" erwürfelt. Der Sturz bringt dann gegebenenfalls körperlichen Schaden mit sich, der ebenfalls wieder die Werte des Charakters absenkt. Sterben kann man bei BaHotH nicht - zumindest nicht vor dem Verrat... danach sehr wohl.
    Auf diese Weise erkunden die Spieler Raum um Raum das gruselige Anwesen und müssen sich immer wieder mit schaurigen Begegnungen und Phänomenen herumplagen, aus denen sie gestärkt oder geschwächt oder bereichert mit ausrüstung hervorgehen können.
    Von besonderer Bedeutung sind jedoch die 13 Raumplättchen, auf denen das Omen-Symbol abgedruckt ist. Wird ein solches neu im Haus ausgelegt, zieht der Spieler eine Omen-Karte, die wiederum ein Ereignis, einen Ausrüstungsgegenstand oder einen Begleiter repräsentiert, den man im Haus vorgefunden hat. Omen-Karten werden offen ausgelegt und nicht wieder abgelegt wie Ereigniskarten. Im Anschluss an jede Omen-Karte muss der "Haunt Roll" (Spuk-Wurf) durchgeführt werden. Dabei muss mit 6 Würfeln die aktuelle Anzahl der Omen-Karten überwürfelt werden. Gelingt das, geht das Spiel unverändert weiter; misslingt das jedoch, dann...

    Plötzlich verändert sich die Atmosphäre, die Schatten verfinstern sich. Die Präsenz von etwas Bösem ist fast schon greifbar, als ein Stoß unbekannter Ursache das alte Anwesen in seinen Grundmauern erzittern lässt.

    Der "Haunt" (Spuk, Heimsuchung) hat stattgefunden. Das kooperative Spiel findet (meistens) an diesem Punkt ein Ende, alle Figuren können ab jetzt auch sterben. Durch einen cleveren Zufallsmechanismus wird jetzt das Verräterszenario ausgewählt. BaHotH kennt 50 verschiedene Haunt-Szenarios, von denen jedes einzigartig ist und die Spieler vor andere Herausforderungen stellt. Die meisten dieser Szenarios beinhalten einen Verräter, der ab dann gegen die anderen Spieler antritt, jedoch gibt es auch Szenarios ohne Verräter (alle gegen das Spiel) oder mit einem geheimen Verräter.
    Jetzt macht man traditionell eine kurze Spielpause, denn jetzt müssen beide Parteien erst einmal ihr Büchlein studieren. Der Verräter - so es ihn gibt - liest seine Informationen am besten räumlich getrennt von den übrigen Spielern, denn es ist gewollt, dass beide Parteien unterschiedliche Kenntnisstände über die Hintergründe des "Haunts" haben. Die beiden Bücher ("Traitor's Tome" und "Survival Guide") beschreiben den Haunt aus dem Blickwinkel der jeweiligen Partei, etablieren neue Spielregeln und Möglichkeiten und definieren die Gewinnbedingungen für beide Seiten. In den meisten Fällen besteht das Ziel darin, die jeweils andere Seite zu eliminieren. Der Verräter wird zum ausgleich dafür, dass er alleine ist, mit zusätzlichen Kräften und Privilegien ausgestattet. Viele Szenarios stellen ihm starke Monster an die Seite oder verwandeln ihn gar selber in ein solches.
    Ein Unentschieden kann es bei BaHotH nicht geben... eine Seite wird den Sieg erringen, doch welche wird es sein?

    Mein Fazit:
    BaHotH liefert ein kurzweiliges Spielvergnügen im Bereich von 1-2 Stunden Spielzeit bei zugleich hohem Wiederspielwert. Dafür sorgen der variable Aufbau des Spielfelds als auch die fünfzig verschiedenen Haunt-Szenario, die überdies auch jeweils aus zwei Perspektiven erlebt werden können (Verräter und Helden). Das Erkunden des Anwesens und die gruseligen Ereignisse liefern auch dann noch Freude, wenn man schon einige Partien hinter sich gebracht hat.
    Die Spielregeln sind gut erklärt und intuitiv erfassbar, Details muss man immer mal wieder nachblättern, wenn man sie nicht gerade parat hat, aber das stört den Spielfluss nur marginal. Die Spielmechanismen sind eingängig, der Modus zur Bestimmung des Verräters ist zufallsbedingt, was ich als sehr positiv empfinde, denn so kann auch ein erfahrener Spieler nicht gezielt darauf hinarbeiten, diese Rolle zu bekommen, was ihm einen unfairen Vorteil gegenüber unerfahrenen Spielern einbrächte. Es gibt im Regelbuch Hinweise, wie man verfahren kann, wenn man den zufällig ermittelten "Haunt" nicht spielen will, weil man ihn schon kennt, auch das ist positiv hervorzuheben. Das Spielmaterial ist qualitativ hochwertig, lediglich bei den Markierungsclips sind immer welche dabei, die nicht richtig halten wollen und verrutschen. Das Spielmaterial lässt sich sauber und ordentlich im Spielkarton unterbringen, so dass herumfliegende Teile eher die Seltenheit darstellen.
    Einschränkendes Merkmal: BaHotH gibt es bislang nur in Englisch, und da es viel zu lesen gibt (Kartentexte und die Haunt-Beschreibungen), sind Leute mit schlechten Englischkenntnissen klar im Hintertreffen. Für die Nichtverräter ist das weniger tragisch, denn da reicht es, wenn wenigstens einer die Texte verstehen und weitergeben kann, aber der Verräter ist alleine mit seinem Text und wenn er dann sein Szenario nicht richtig versteht und die zusätzlichen Spielregeln nicht begreift, dann endet das Ganze für ihn wahrscheinlich in einem Fiasko. Aus diesem Grund und auch aus dem gruseligen Hintergrund heraus ergibt sich natürlich, dass dieses Spiel für Kinder eher ungeeignet ist, sondern eher Erwachsene adressiert.
    Von dieser sprachlichen Einschränkung abgesehen ist BaHotH aber ein grandioses Spiel, das viel Spaß macht, knackige Herausforderungen präsentiert und immer wieder Grund zum Jubeln oder Stöhnen liefert.

    Meine Punktewertung:

    1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
    2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
    3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
    4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
    5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
    6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
    Roland hat Betrayal at the House on the Hill (engl.) klassifiziert. (ansehen)
  • Christian G. schrieb am 28.04.2015:
    Der Horrorfilm wird nachgespielt....

    Ich persönlich finde das Spiel sehr gelungen und ich spiele es immer wieder gerne.
    Man betritt als Gruppe von Spielern ein Haus, welches sich während des Spiels immer mehr aufbaut. Neue Räume werden angelegt, Geheimgänge entstehen, Räume verschieben sich, u.v.m.
    Schließlich entpuppt sich ein Mitglied der Gruppe als Verräter. Es ist zu Beginn des Spiels noch nicht bekannt wer der Verräter ist. Dies wird dann später durch das Spiel selbst bestimmt.
    Ab da hat jede Seite nochmal ein zusätzliches Regelwerk mit speziellen Informationen.
    Was sie von der anderen Seite wissen und was sie tun müssen um das Spiel zu gewinnen.

    Sehr toll ist, dass keine Partie sich mit einer anderen gleicht.
    Christian hat Betrayal at the House on the Hill (engl.) klassifiziert. (ansehen)
  • Andre S. schrieb am 15.11.2013:
    Uns hat das Spiel unglaublich viel Spass gemacht. Es wurde geflucht gelacht und gegruselt. Danke für so eine Perle.
    Andre hat Betrayal at the House on the Hill (engl.) klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas S. schrieb am 20.07.2013:
    ein sehr leicht zu erklärendes und dennoch atmosphärisch dichtes spiel. Man sollte der englischen Sprache mächtig sein und sich auf einige qualitätsunterschiede der 50 szenarios gefasst machen. an sich aber ein gutes spiel das ich gerne wieder auf den tisch bringe
    Thomas hat Betrayal at the House on the Hill (engl.) klassifiziert. (ansehen)

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