Eine eigene Bewertung für Augustus schreiben.
  • Frank L. schrieb am 04.10.2013:
    Beschreibung:
    Als Vertreter des Römischen Kaisers Augustus streben die Spieler die Position des Ersten Konsuls an. Um das zu erreichen, versuchen sie die Provinzen des Reichs und die Mitglieder des Senats zu kontrollieren. Diese werden im Spiel durch Auftragskarten symbolisiert, die jeder Spieler erhält und dessen Felder sie mit Legionen besetzen müssen.

    Ablauf:
    Ein Spieler wird Ausrufer und zieht einzeln die Symbol-Plättchen aus dem Beutel und verkündet das jeweilige Symbol. Jeder Spieler darf eine Legion auf ein Feld dieser Art einer eigenen Provinz- oder Senatorenkarte setzen. Sind alle Felder einer Zielkarte besetzt, ist sie erfüllt und gilt als erobert. Eroberte Aufgaben bringen Siegpunkte und/oder besondere Fähigkeiten (weitere Legionen, erfüllte Zielkarten, Bonussiegpunkte, Angriffe auf Mitspieler). Zusätzlich kann er Bonussiegpunktplättchen beanspruchen, sofern er deren Bedingung erfüllt (z.B. mehrere Provinzen einer Farbe oder die exakte Anzahl an erfüllten Zielkarten). Anschließend zieht man eine Auftragskarte aus der offenen Auslage nach.

    Das Spiel endet nachdem ein Spieler seine 7. Zielkarte erfüllt hat. Es siegt der Spieler mit den meisten Punkten.

    Fazit:
    Die Regeln sind sehr einfach und schnell erlernt. Beim Spielprinzip bedient sich Augustus bei dem bekannten Lotteriespiel Bingo: Plättchen aus dem Beutel ziehen, ausrufen und auf den Zielkarten markieren. Dieses Prinzip wird geschickt in das Thema Rom eingebettet. Besondere Würze und einige taktische Möglichkeiten erhält man vor allem durch die Fähigkeiten erfüllter Auftragskarten. Besonders, wenn man sie miteinander gut kombinieren kann. Außerdem sollten die Spieler beim Auswählen neuer Auftragskarten auf unterschiedliche Symbole achten. Das bringt den Vorteil, dass man bei möglichst vielen Ergebnissen ein Feld einer Auftragskarte belegen kann. Denn durch das Ziehen der Symbolplättchen kommt ein großer Glücksfaktor ins Spiel.

    Sehr gut gefällt mir, dass alle Spieler gleichzeitig agieren können. Das sorgt für einen zügigen Spielfluss.

    Plättchen und Symbole sind sehr schön gestaltet. Die Spieleschachtel ist allerdings etwas groß geraten. Das Material hätte man locker im Standard-Spieleschachtelformat von Hurrican unterbringen können.
    Innovativ ein keines Gimmick: Lädt man eine bestimmte Medienapp auf sein Smartphone und scannt damit das Cover, haucht man der Schachtel Leben ein: Die Protagonisten bewegen sich und geben eine Spiele-Übersicht.

    Insgesamt ein schönes Familienspiel.
    Frank hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Peter M. schrieb am 30.04.2013:
    Autor: Paolo Mori
    Verlag: Hurrican
    Spieler: 2 - 6 ab 8 Jahren
    Dauer: 30 - 45 Min.

    Wir befinden uns im Rom des 1. Jh. v. Chr. Cäsar wurde ermordet und sein Adoptivsohn und Nachfolger Gaius Octavius wird einst als Kaiser Augustus in die Geschichte eingehen. Als dessen Statthalter versuchen die Spieler, die Provinzen des römischen Reichs zur Blüte zu führen, um schließlich vom Senat zum Konsul ernannt zu werden.

    Über den SPIELVERLAUF wurde bereits Einiges geschrieben, daher nur in aller Kürze:

    Die Spieler versuchen, Zielkarten zu erfüllen. Von diesen gibt es insgesamt 85 verschiedene. Jeder Spieler erhält am Anfang drei Karten zufällig ausgeteilt. Sie zeigen römische Provinzen oder (fiktive) römische Persönlichkeiten. Jede Karte trägt zudem zwei bis sechs Symbole (z. B. Schwerter, Schild, Wagen). Von jedem Symbol gibt es Plättchen in unterschiedlicher Häufigkeit, die verdeckt aus einem Beutel gezogen werden. Entsprechend einem gezogenem Symbol platzieren die Spieler, wenn sie dies wollen und können, eine ihrer sieben Spielfiguren („Legionen“) auf einem passenden Symbol einer ihrer Zielkarten. Eine Zielkarte ist erfüllt, sobald auf allen Symbolen der Karte Legionen platziert wurden. Wer eine Zielkarte erfüllt hat, legt diese in seine Auslage und zieht eine von 5 offen liegenden Karten nach. Sobald ein Spieler 7 Zielkarten erfüllt hat, endet das Spiel und die Siegpunkte werden gezählt.

    Jede Zielkarte bringt am Ende unterschiedlich viele Punkte und hat zum Teil interessante Zusatzeffekte, die entweder sofort beim Erfüllen oder bei der Schlusswertung zum Tragen kommen oder eine dauerhafte Wirkung haben.

    Daneben gibt es noch diverse Bonusplättchen in verschiedenen Wertigkeiten zu ergattern. Z. B. für den ersten Spieler der drei Personen-Zielkarten erfüllt hat oder drei gleichfarbige Provinz-Karten (es gibt diese in den Farben grün, lila und orange). Sobald ein Spieler eine bestimmte Zahl an Zielkarten erfüllt hat, kann er sich (nur in diesem Moment) das entsprechende Bonusplättchen nehmen. Nicht zuletzt werden bestimmte „Rohstoffe“, die auf Provinz-Zielkarten abgebildet sind, belohnt: Gold und Getreide. Auch hierfür gibt es je ein Bonusplättchen.

    BEWERTUNG:

    Augustus ist ein pfiffiges, leicht zugängliches Spiel, das schnell erklärt und auch schnell gespielt ist. Dabei ist es von der Spieldauer fast egal, ob man zu zweit oder zu sechst spielt, weil alle Spieler praktisch immer gleichzeitig handeln. Ähnlich wie 7 Wonders also ein Spiel für größere Gruppen, das deswegen aber nicht zeitlich ausufert.

    Augustus wirkt zunächst fast zu einfach: Spielfiguren auf die passenden Symbole stellen, Karte ablegen, neue Karte nehmen. In dem Spiel steckt aber mehr als man denkt. Durch die vielen unterschiedlichen Karten und Funktionen ist kein Spiel wie das andere. Dabei sind die Karten von ihrer Wertigkeit und Schwierigkeit gut ausbalanciert. Die wertvollen Karten tragen viele und/oder seltene Symbole, sind also nicht leicht zu erfüllen. Wertvoll kann dabei heißen, dass es viele Siegpunkte dafür gibt oder dass die Karte eine starke Zusatzfunktion hat, wie z. B. sofort eine weitere Karte erfüllen oder die Gegner müssen eine bereits erfüllte Karte abwerfen.

    Es sind dabei verschiedene Taktiken denkbar, was allerdings maßgeblich davon abhängt, welche Karten ich bekomme. Zumindest hat man beim Nachziehen immer 5 offene Karten zur Auswahl, so dass das Kartenglück in der Regel nicht allein entscheidend ist. Man muss seine Spielweise jedenfalls immer den Gegebenheiten anpassen. Man kann z. B. gezielt bestimmte Karten-Typen sammeln (Provinzen einer Farbe oder Personen), wenn dies am Ende durch eine andere Zielkarte Bonuspunkte bringt. Dann gibt es Spieler, die auf wenige, aber punkteträchtige Karten setzen und andere, die auf Masse setzen und versuchen, möglichst schnell sieben „einfache“ Karten zu erfüllen, die zwar in der Regel weniger Punkte bringen, aber so ganz nebenbei oft ein paar Bonusplättchen bringen. Wer sich zu viel Zeit lässt, guckt am Ende womöglich in die Röhre, weil ein anderer das Spiel beendet, ehe man seine hochwertigen Karten erfüllt hat.

    Neben den Karten ist ein weiterer Glücksfaktor natürlich das Ziehen der Symbole aus dem Beutel. Dies kann man aber etwas abmildern, indem man Zielkarten erfüllt, die (als Dauerwirkung) erlauben, bestimmte Symbole fiktiv in das nächst höhere Symbol zu verwandeln, was dem Spieler mehr Flexibilität beim Setzen auf die offenen Zielkarten gibt, vor allem, wenn man mehrere solcher „Verwandlungsoptionen“ besitzt. Das Spiel ist damit eine gelungene Mischung aus Taktik und Glück.

    Interaktion ist insoweit gegeben, als die Spieler um die Bonusplättchen konkurrieren und manche Zielkarten durchaus einen Ärgerfaktor haben, etwa wenn die Gegner Spielfiguren von Zielkarten entfernen müssen.

    Die Spielanleitung ist kurz, aber etwas unübersichtlich gestaltet und zudem unhandlich (ein großes sechsseitiges Faltblatt). Aber sobald man Augustus ein Mal gespielt hat, braucht man die Anleitung ohnehin nicht mehr, allenfalls die letzte Seite, auf der die Zusatzfunktionen der Zielkarten erklärt werden.

    Das Material ansonsten ist stabil und funktional, gewinnt aber keinen Schönheitspreis. Zum Beispiel haben viele Persönlichkeiten auf den Zielkarten einen sehr eigenartigen maskenhaften Gesichtsausdruck. Wenn ich da an die tollen Michael-Menzel-Karten in „Brügge“ denke, ist das ein großer Unterschied!

    Zu bemängeln ist auch die Schachtelgröße. Für die paar Karten und Plättchen hätte es keine Schachtel in Siedler-von-Catan-Größe gebraucht, sondern hätte es auch eine kleine Schachtel (etwa wie für Grimoria oder Sankt Petersburg) getan. Das hätte auch den Preis etwas gedrückt. Das sind aber alles Äußerlichkeiten.

    FAZIT

    Augustus macht Spaß und lädt wegen seiner kurzen Spieldauer und der gebotenen Abwechslung immer wieder zu einer Runde ein. Für mich ist das Spiel sehr gut und erhält glatte 5 Punkte.
    Peter hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias P. schrieb am 13.09.2013:
    Augustus

    Gaius Octavius, Octavian, erster Kaiser des römischen Reiches. Genau 2001 Jahre nach seinem Ableben streben die Spieler danach als seine Vertreter, als "Legati Augusti", mächtig Eindruck bei ihm zu schinden. Mit der Unterstützung einflussreicher Senatoren versuchen sie die, durch Augustus geschaffenen, Provinzen zu kontrollieren und sich schließlich als Konsul mit Macht und Reichtum zu bekleckern.
    In einer zu großen Schachtel findet das Spielerherz das was nötig ist Augustus zu beeindrucken. Viel ist das nicht: ein Schwung Karten, ein paar Bonusmarker und eine Handvoll kleiner roter Holzlegionen. Auf den Karten verraten kleine Symbole dem Spieler nach welchen Mobilisierungen die abgebildete Provinz oder der Senator auf ihr verlangt. Je drei dieser Karten wandern als eigene offene Auslage vor jeden Spieler, der Rest bildet einen allgemeinen Vorrat für alle. Ein Spieler beginnt die so genannten Mobilisierungsmarker aus einem Stoffbeutel zu ziehen und verkündet laut um welche Kategorie es sich handelt. Die Spieler überprüfen unmittelbar, ob ihre Zielkarten nach einer Mobilisierung dieser Kategorie verlangen und dürfen genau eine ihrer Legionen auf eine passende Zielkarte ihrer Wahl bewegen. So wird ein Marker nach dem anderen gezogen, und Legion für Legion füllen sich die Karten aller Spieler. Sobald alle Verlangen einer befriedigt sind, gilt diese als erfüllt. Ihr Besitzer verkündet mit einem zackigen „Ave Cäsar“ man möge seinem Erfolg Aufmerksamkeit spenden und wickelt nunmehr den Soforteffekt der Karte ab. Meist bringt ihm das Vorteile, beizeiten müssen aber auch die Mitspieler eine schmerzhafte Sanktion erdulden. Anschließend winkt vielleicht noch eine Belohnung, dann wird die erledigte Karte aus dem allgemeinen Vorrat ersetzt und das Spiel fortgesetzt. Sobald der erste Konsul in spe auf diese Weise Augustus sieben Mal zufrieden stellen konnte ist Schluß mit dem militanten Treiben. Die Spieler addieren die Punktwerte all ihrer Zielkarten und der Boni und ermitteln den Gewinner, den neuen Konsul.
    Das überschaubare Material ist jeden Sesterz wert den der Händler verlangt. Flott aufgebaut, ebenso schnell gespielt versüßt es in bester Bingomanier jede Spielerunde und bereitet reichlich schnell erlernten Spaß. Bei der kurzen Spieldauer ist es der perfekte Aufwärmer oder Absacker eines Spielabends.

    Für 2-4 Gamaschenträger ab 8 Jahren, Spieldauer 30 Minuten, Autor: Paolo Mori, Verlag: Hurrican, Vertrieb: Asmodée
    Matthias hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
    • Steffen L., Beatrix S. und 11 weitere mögen das.
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    • Beatrix S.
      Beatrix S.: Schöne Beschreibung!
      13.09.2013-13:48:31
    • Thomas L.
      Thomas L.: Genauso seh ich es auch ... das Spiel will ja gar kein Hirnverzwirbler sein. Kurz, knackig, spassig ... vor allem haben auch Kids kein Problem,... weiterlesen
      13.09.2013-15:39:10
    • Mike S.
      Mike S.: Ich mag deinen Rezensionsstil, Matthias, habe aber auch eine kleine Korrektur: Augustus starb im Jahr 14 n. Chr. Deine "2001 Jahre" werden also... weiterlesen
      13.04.2014-11:09:41
  • Andreas B. schrieb am 06.10.2015:
    Augustus ist ein einfaches Familienspiel. Es ist schnell erklärt und jeder kann sofort mitspielen. Dazu passt die relativ kurze Spieldauer.
    Es ist natürlich vom Glück abhängig, ob man seine Karten erfüllen kann oder nicht. Man hofft beim Ziehen der Pappmarker auf das richtige Symbol, versucht passende Zielkarten zu sammeln, um die Belohnungsplättchen vor den Mitspielern einzuheimsen und ist gespannt auf die Endabrechnung, da nicht immer eindeutig zu erkennen ist, wer denn nun gewonnen hat.

    Glück und Leid liegen hier nah beieinander. Da das Spiel aber nicht so lange dauert, ist eine Niederlage schnell verdaut und für eine Revanche ist meistens noch Zeit.
    Wer ein einfaches, kurzes Spiel mit kleinen taktischen Entscheidungen sucht, der kann hier zugreifen.
    Für eine lockere Familien- oder Freundesrunde ist Augustus zu empfehlen.
    Andreas hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas L. schrieb am 30.05.2013:
    Na denn ... nach einigen Partien mit meinen Jungs (6+9) möchte ich nun auch meine (unsere) Meinung zum Spiel abgeben.

    Der Spielablauf wurde ja schon mehrfach - und auch sehr ausführlich - in anderen Rezensionen erklärt.

    Eines vorweg ... uns hat Augustus sehr überrascht!

    Ursprünglich hatte ich das Spiel aufgrund der Bingo-Verwandtschaft noch nicht einmal auf einer Merk-Liste.
    Nachdem aber von mehreren Seiten sehr positive, familienspiel-taugliche Meinungen abgegeben wurden, hat dies mein Interesse natürlich geweckt.

    Und tatsächlich ...

    Augustus macht Spass, ist spannend und durchaus vielschichtiger, als man eigentlich annehmen möchte!

    Ok ... der Grund-Mechanismus basiert auf - natürlich glücksabhängigem - Ziehen von Symbol-Plättchen, welche dann, Bingo-like, auf den jeweiligen Spieler-Kärtchen (Zielkarten) mittels Holz-Figuren markiert werden.

    Soweit ... so spannend ... ;-)

    Was das Spiel so besonders macht, sind die ganzen Zielaufgaben.

    Ich mache nicht einfach ein Plättchen voll und rufe "Bingo" ...
    Nein! Abgesehen davon, dass man eigentlich "Ave Cäsar" ausruft, erhält man für die Vollendung einer Zielkarte Siegpunkte, Sonderfunktionen oder gar zusätzliche Figuren!

    Aber auch "Angriffsaktionen" sind dabei: Bereits erfüllte Zielkarten entfernen, eine Figur von einer Zielkarte entfernen usw.
    Beste Voraussetzungen, um die Mitspieler zur Weissglut zu bringen.

    Weiters besteht auch die Möglichkeit, zusätzlich Siegpunkte durch gezieltes Sammeln von Zielkarten zu generieren. Z.b. Mehrheit an Gold/Weizen, 3 Länder in gleichen Farben usw.

    In diesem Zusammenhang auch ein Hinweis für Familienspieler ...
    Auch unser 6-Jähriger hatte den Spielablauf schnell intus! Diesbezüglich überhaupt kein Problem auch für jüngere Spieler.
    Aber .... einzig die Fülle an Möglichkeiten (siehe oben) hat ihn Anfangs regelrecht
    erschlagen. ;)
    Trotzdem hatte er sehr viel Spaß am Spiel!
    Nach einigen Spielen lässt er sich nämlich nicht mehr so schnell in die Pfanne hauen .. *fg*

    Und genau hier liegt einer der größten Vorteile von Augustus.

    Jeder ist irgendwie immer mitten im Spiel!
    Entweder ist man mit dem Ziehen von Plättchen an der Reihe, oder wartet
    gespannt, welches Symbol als nächstes gezogen wird.
    Gleichzeitig sollte man auch immer die Zielkarten der Mitspieler im
    Auge behalten.
    Es gibt kaum Wartezeiten ...

    Uns macht Augustus (nach wie vor) sehr viel Spaß! Derzeit kommt es beinahe täglich auf den Tisch.

    Über künftige Erweiterungen würden wir uns natürlich freuen, sind
    aber auch schon jetzt sehr zufrieden mit dem Spiel.

    Einzig über den Preis und die eindeutig überdimensionierte Schachtel könnte man dann doch diskutieren.

    Deshalb von uns sehr, sehr gute 5 Punkte!

    Thomas hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Sandra G. schrieb am 08.09.2013:
    Wieder mal ein Spiel für grosse Spielrunden, das auch Gelegenheitsspieler in seinen Bann zu ziehen vermag. Die lustigen Ausrufe von " Ave Bingo" bis hin zu "Bingo Ave Cäsar!" rundeten das Ganze ab. Jeder kann gleichzeitig agieren, es entstehen selbst bei 6 Spielern keine langen Wartezeiten und hübsch anzusehen ist das Spiel allemal. Auch vermittelt es den Gelegenheitsspielern von der Aufmachung her das Gefühl, dass sie sich mal an "was richtig Grosses" getraut haben ;-) Es ist zwar in sich nicht besonders anspruchsvoll,aber es unterhält und ist von mir als Einsteiger für den Abend absolut zu empfehlen.
    Sandra hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Daniel K. schrieb am 06.10.2014:
    Ein lockeres und einfaches Spiel, welches Bingo sehr ähnelt.
    Allerdings ist es wesentlich flexibler und auch ein wenig taktisch.
    Gut für eine schnelle Runde, da sich die Spielzeit recht angenehm gestaltet.

    Einfach ein nettes Familienspiel
    Daniel hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 13.07.2013:
    Ziel des Spiels
    Willkommen in Rom. Ihr seid "Legati Augusti", Vertreter des Augustus und Eure Aufgabe ist es, alles am Laufen zu halten. Dazu müsst ihr nicht nur Senatoren für euch gewinnen, sondern auch Provinzen. Um diese Karten für euch zu gewinnen, müsst ihr sie mithilfe von Legionen, die ihr auf die Mobilisierungsfelder jeder Karte stellt, erspielen. Hab ihr sieben Karten erspielt, endet das Spiel und es kommt zur Schlusswertung. Nur wer jetzt genug Punkte durch Siegkarten und Bonusplättchen erhalten hat, gewinnt das Spiel.

    Aufbau
    Der Zielkartenstapel wird gut durchgemischt. Jeder Spieler nimmt sich sechs Zielkarten von diesem Stapel und wählt sich drei aus, die er behält. Zusätzlich nimmt sich jeder Spieler noch sieben rote Legionäre und stellt diese zu sich. Weitere fünf Zielkarten werden als offener Nachzugstapel in die Mitte des Tisches gelegt. Darüber werden dann die 12 Bonusplättchen nebeneinander ausgelegt. Die 23 Mobilisierungsmarker kommen in den schwarzen Stoffbeutel und werden gut gemischt. Der Block zum Punktezählen und die restlichen Zielkarten kommen ebenfalls in Griffweite auf den Tisch. Dann kann es los gehen.

    Die Zielkarten
    Es gibt zwei Arten von Zielkarten. Provinzen und Senatoren. Jede Karte hat auf der linken Seite eine Anzahl von Feldern, auf die Legionäre gestellt werden können. Ist jedes dieser Felder mit einem Legionär besetzt, so ist die Zielkarte erobert und kommt über die eigenen Zielkarten als gesonderte Leiste. Jede Zielkarte bringt dem Spieler zustätzlich noch die unterschiedlichsten Vorteile und Belohnungen. So gibt es Zielkarten, die einfach nur Punkte bringen, welche, die es dem Spieler erlauben Legionäre zusätzlich zu platzieren oder welche, die am Ende des Spiels Punkte für bestimmte Symbole auf den Karten bringen. Eine genaue Erklährung dieser Effekte findet man auf der Rückseite der Anleitung.

    Spielablauf
    Der älteste Spieler wird der Ausrufer und zieht einen Mobilisierungsmarker aus dem Stoffsack. Diesen legt er für alle gut sichtbar auf den Tisch und sagt dessen Namen. Jeder Spieler darf jetzt eine seiner Legionen auf eines dieser Felder auf eine seiner drei Zielkarten stellen. Ist ein solches Symbol nicht auf der Karte, oder schon besetzt, so setzt man in diesem Zug eben keine Legion ein. Dann wird der nächste Mobilisierungsmarker gezogen und wieder, wie oben beschrieben, verfahren.

    Wird ein Jokermarker gezogen, so darf jeder Spieler eine Legion auf ein beliebiges Feld auf seiner Zielkarte stellen. Auch werden jetzt alle gezogenen Mobilisierungsmarker wieder in den Sack geworfen und dieser geht an den nächsten Spieler im Uhrzeigersinn weiter, der jetzt zum Ausrufer wird.

    Legionen bewegen
    Ein Spieler darf nicht nur neue Legionen einsetzen, sondern auch welche von seinen anderen Zielkarten verschieben. Verschieben darf er aber natürlich nur auf das Symbol des ausgelegten Mobilisierungsmarkers. Wenn ein Spieler weder eine neue Legion einsetzen, noch eine verschieben möchte, so kann er auch dies tun.

    Zielkarte erobern
    Sobald ein Spieler alle Symbole einer Zielkarte mit Legionären besetzt hat, ruft er "Ave Cäsar!" und führt folgende Schritte durch.

    1. Alle Legionäre von dieser Karte zurücknehmen
    2. Die Zielkarte in die "erledigte Zielkarten"-Reihe verschieben.
    3. Überprüfen ob er eine sofortige Belohnung bekommt und diese ausführen.
    4. Eine neue Zielkarte aus den fünf ausliegenden Zielkarten wählen und zu sich nehmen.
    5. Die offenen Zielkarten wieder auf fünf auffüllen.
    Haben zwei Spieler gleichzeitig eine Zielkarte fertig, so darf der Spieler, dessen Zielkarte die niedrigere Nummer hat, als erster die obigen Schritte ausführen.

    Bonusplättchen
    Es gibt drei Arten von Bonusplättchen.

    a) Farbe der Zielkarten
    Dieses Bonusplättchen kann sich ein Spieler dann verdienen, wenn er eine bestimmte Anzahl von gleichfarbigen oder andersfarbigen Provinzen besitzt.
    Jeder Spieler kann beliebig viele dieser Karten gewinnen.

    b) Anzahl der Zielkarten
    Einmal im Spiel muss sich jeder überlegen, der ein solches Bonusplättchen erwerben möchte, wann er dies tut. Denn es darf im ganzen Spiel nur eines dieser Plättchen erworben werden.
    Entscheidet sich ein Spieler zu früh ein solches Plättchen zu nehmen, verschenkt er vielleicht wertvolle Punkte. Wählt er zu spät, dann ist das Plättchen vielleicht schon von einem anderen Spieler genommen worden, oder das Spiel ist plötzlich vorbei, ohne dass man ein Plättchen dieser Sorte genommen hat.

    c) Rohstoffe Gold und Weizen
    Auf manchen Zielkarten ist Gold bzw. Weizen abgebildet. Sobald der erste Spieler eine solche Zielkarte erfüllt, darf er sich den entsprechenden Bonus nehmen.
    Erfüllt ein anderer Spieler allerdings mehr Zielplättchen mit Gold oder Weizen darauf, so wandert dieses Bonusplättchen weiter.

    Spielende

    Sobald ein Spieler 7 Zielkarten erspielt hat, endet das Spiel nach der laufenden Runde. Jetzt zählt jeder Spieler seine Punkte zusammen. Dies können direkte Punkte von den Karten sein, Punkte von den Bonusplättchen und Punkte, die sich durch Mobilisierungssymbole ergeben, die auf den Karten aufgedruckt sind. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

    Kleines Fazit
    Augustus ist für mich wie ein taktisches Bingo-Spiel. Man überlegt sich welchen Bonus man gerne erobern möchte und wann man ihn sich schnappt. Die Gegner muss man dabei immer gut im Blick haben, damit man für sich das beste Ergebnis erreichen kann, ohne sich mit seinem Gegnern zu lange um einen bestimmten Bonus zu streiten.

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    Die­ komplette Spielevorstellung inklusive Fotos und das Regelvideo findet ihr hier:

    http://www.mikes-gaming.net/spiele-komplettliste/ko­mplettliste-aktuelle-spiele-alphabet/item/138-augustus.html
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    Michael hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Sven S. schrieb am 04.09.2014:
    Ein wunderbares Familienspiel!

    Jeder Spieler beginnt mit drei Karten, die er sich aus sechsen aussucht.Auf jeder Karte sind verschiedene Symbole, die unterschiedlich häufig im Spiel vertreten sind. Außerdem hat jeder Spieler 7 Legionäre. Nun zieht einer so lange Symbole aus einem Beutel bis er einen Joker hat und den Beutel weitrerreicht. Jedes Symbol wird laut benannt und darf von einem Legionär auf der Kart abgedeckt werden (umsetzen ist natürlich auch erlaubt). Hat man eine Karte voll ruft man Ave Cäsar und hat die Siegpunkte sowie deren Sonderaktion sicher. Erfüllt man bestimmte Bedingungen bzw. Kartenkombinationen, bekommt man weitere Siegpunkte. Sobald jemand sieben Karten fertig hat, ist das Spiel zuende.

    Sehr schnell, lustig, spannend, fiebernd, packend und so einfach das jeder in der Familie mitspielen kann. Super!
    Sven hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Charley D. K. schrieb am 30.03.2015:
    Wir haben Augustus bisher vor allem zu zweit gespielt, einmal direkt auf der Messe auch zu dritt. Auf der Messe waren wir gar nicht so begeistert, da wir das Gefühl hatten, dass man einfach zu wenig Möglichkeiten hat und der Glücksfaktor einfach zu hoch ist, auch wenn wir das Spiel an sich ganz schön fanden.
    Allerdings haben wir es nach der Messe noch einmal gespielt, da es uns einfach nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist und wir haben es nicht bereut. Inzwischen kommt es öfter mal auf den Tisch - vor allem als Absackerspiel nach einem längeren Spieleabend.
    Die Gestaltung der Karten ist wirklich sehr schön, die Karten haben eine gute, griffige Qualität und die Anleitung ist wirklich sehr schnell noch einmal gelesen und auch jedem Gelegenheitsspieler schnell erklärt.
    Was uns auch gut gefällt ist der kleine Ärgerfaktor, der das Spiel noch einmal eine Spur interessanter macht - wir empfehlen jedoch bei Partien mit jüngeren Mitspielern vorher zu entscheiden, ob diese Karten mitspielen, um zu vermeiden, dass das Saftglas umgeworfen wird und auf den Spielkarten landet :-)

    Alles in allem ein schönes Spiel für zwischendurch.
    Charley D. hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • André P. schrieb am 17.05.2016:
    Das Spiel ist absolut gelungen!
    Als kaiserlicher Legat zu Zeiten des Augustus versucht jeder Spieler seinen Einfluss zu vergrößern, indem er Senatoren auf seine Seite zieht und Provinzen ausbeutet. Dies geschieht durch das zufällige Ziehen von Legionseinheiten, welche man auf den Senatoren- und Provinzkarten platzieren kann (oder eben nicht) bis man diese komplett gefüllt hat und somit kontrolliert. Neben diesen Karten gibt es noch Belohnungskarten und eine Vielzahl von Sonderfähigkeiten, die das Spiel um einige taktische Elemente bereichern. Sobald ein Spieler 7 Karten kontrolliert, endet das Spiel und es wird eine vielschichtige Schlusswertung vorgenommen, welche letztlich den Gewinner zum Konsul krönt.
    Diese Spiel macht richtig Spaß. Optisch mit Liebe zum Detail gestaltet (so zeigen beispielsweise die Provinzkarten, was das Römische Reich alles für Rohstoffe aus den verschiedenen Provinzen bekommen hat, sehr interessant!) und historisch nett eingebettet, enthält dieses Spiel sowohl Glücks- und Taktikelemente und man bibbert bis zum Schluss, wer wohl diesmal gewinnen wird. Die Regeln sind nicht immer selbsterklärend, sitzen aber nach 1-2 Partien recht gut. Mir persönlich ist es ein Rätsel, wie dieses Spiel im Kampf um den Spiel-des-Jahres-Preis-2013 gegen Hanabi verlieren konnte. Nichts gegen Hanabi, aber dieses Spiel ist schon eine andere Hausnummer.
    Von mir gibt es jedenfalls sechs verdiente Würfelaugen.
    André hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 19.01.2016:

    1. Einstiegslevel: 03/10
    2. Maximale Spieldauer: 60 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 30%
    4. Variabler Spielablauf: 90%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 80/10/10
    6. Grafik + Spielmaterial: 100%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 60%


    Augustus ist ein Glücksspiel im BINGO-Stil. Kreativ oder taktisch kann man hier nicht werden. Ich finde es auch als Familienspiel überbewertet, denn es ist doch sehr oberflächlich. Ein Bezug zum Thema suche ich nach einigen Partien immer noch und werde ihn auch nicht finden. Das Spielmaterial ist aber passend gestaltet, insbesondere die schönen großen Plättchen, die man blind aus dem Beutel zieht. Spannend ist es dadurch allemal und auch schon für kleine Kinder geeignet. Wenn ich es mal spiele, dann gerne und anschließend ruht es wieder lange im Regal.
    Torsten hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 06.10.2013:
    Das ist hier so oft beschrieben worden, da gibt es nicht mehr zu sagen. Auf alle Fälle macht das Bingofeeling Spaß und reizt zu mehreren Partien. Vom Anspruch her nicht zu schwer, ist es meiner Meinung nach nicht umsonst auf die Auswahlliste gekommen!
    Gern zum Auflockern eines Abends, oder auch zum Ausklang!
    Jörn hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 09.07.2013:
    "Glücksbetonte Ziehen von Markern mit wenigen taktischen Möglichkeiten! Nichts Spannendes und nichts Innovatives! Nicht nur Vielspieler sollten vor dem Kauf eine Partie probe spielen!" vgl. Link zum Test und Video: http://www.cliquenabend.de/spiele/877200-Augustus.html
  • Marco S. schrieb am 20.08.2013:
    Bingo mit Thema
    Mir gefällt es ganz gut ;-)
    Marco hat Augustus klassifiziert. (ansehen)
  • Christian D. schrieb am 25.03.2013:
    Da es schon ausführlich beschrieben wurde, hier nur mein Eindruck. Augustus ist ein sehr lockeres Spiel, das auch mal bis 6 Spieler genauso funktioniert wie mit 2 oder 3. Macht viel Spaß und die angegebene Spielzeit passt auch.
    Christian hat Augustus klassifiziert. (ansehen)

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