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Testberichte und Bewertungen von Kunden für Auf den Spuren von Marco Polo




Produktdetails | 6 v. 6 Punkten aus 26 Kundentestberichten | Varianten (5) | Dieses Spiel im Spielernetzwerk
Eine eigene Bewertung für Auf den Spuren von Marco Polo schreiben.
  • Nicole F. schrieb am 21.10.2015:
    Ich kann mich den positiven Bewertungen zu diesem großartigen Spiel nur anschließen. Mir gefällt die hohe Variabilität für diese Sorte Spiel. Diese ist nicht nur durch den Aufbau gegeben, auch die Anleitungen/Änderungen hinsichtlich der Spieleranzahl sind sinnvoll und bieten ein tolles Spieleerlebnis in unterschiedlicher Besetzung.
    Was mich besonders begeistert sind natürlich die Charakere: Tragen sie in anderen Spielen lediglich zu Unterscheidung der Spielfiguren bei, so haben sie in "Die Spuren von Marco Polo" wahrhaftige Superheldenfähigkeiten! In diesem Spiel dreht sich alles um den geschickten Einsatz der Würfel - und dann gibt es doch tatsächlich einen Charakter, der niemals würfeln muss, sondern sich die Ergebnisse so drehen kann, wie er möchte. Genau das unterscheidet dieses Spiel von anderen Workerplacement Spielen und bietet für mich einen hohen Wiederspielrei (schließlich will ich ja alle Charaktere mal ausprobieren!).
    Zum Schluss sei noch das wunderschöne Spielbrett angeführt, dessen Grafik und Aufbau mir sehr gut gefällt. Für mich ein Muss für jeden, der ein gutes und sich von der großen Masse abgrenzendes Workerplacement Spiel zu schätzen weiß.
    Nicole hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 19.12.2015:
    Zu den Regeln findet man so vieles im Netz, gerade jetzt, wo Marco Polo auch den Deutschen Spielepreis gewonnen hat. Deshalb spare ich mir hier Ausführungen dazu.

    Ich hab das Spiel selbst im Frühjahr dieses Jahres das erste Mal zu viert gespielt und danach noch mehrmals zu dritt oder viert. Interessant fand ich, dass ich es anfangs "ganz ok" für ein Arbeitereinsetzspiel mit Würfeln bewertet habe und es mit jedem Spiel eigentlich immer besser fand. Als es dann im Adventskalender der SO war, habe ich zugeschlagen und jetzt festgestellt, dass es auch zu zweit gut ist. :-)
    Insofern aus meiner Sicht ein berechtigt gewonnener Preis!

    Was mir gut gefällt:
    - mal ein Einsetzmechanismus, bei dem auch Einser und Zweier gut sein können
    - Spiel gefällt auch zu zweit (im Gegensatz z.B. zu Kingsburg, eines unserer Lieblingsspiele dieses Genres)
    - Charaktere mit verschiedenen Fähigkeiten, die nach meinem bisherigen Eindruck ausgeglichen wirken: Das alles will erstmal ausprobiert werden.
    - variabler Spielplan durch die gelegten Karten: Selbst wenn man alle Charaktere mal gespielt hat, ist doch jedes Spiel so komplett anders
    - sehr wertiges Material, z.B. schön gestaltete Holzsteine für die Rohstoffe
    - übersichtliche Spielregel - das hat mir schon von der Umsetzung bei Russian Railroads gefallen
    - Marco Polo ist gut zugänglich für Gelegenheitsspieler, wenn man es erklärt; geht also in verschiedenen Spielrunden und wird daher auch öfter mal auf dem Tisch landen
    - es zählt nicht zu den Spielen, bei denen ich nach ein paar Monaten die Regeln vergessen habe. Die Symbolik ist sehr gut gewählt und abgestimmt. Die Regeln waren so noch komplett präsent, für mich mittlerweile ein klares Kaufkriterium.

    Da mir nichts negatives auffällt, für mich nun definitiv 6 Punkte. Dieses Spiel hat es geschafft, sich von 4 auf 6 bei mir hochzuarbeiten. :-)
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    • Martina K.
      Martina K.: Gestern habe ich mit auf dem ersten Platz gestanden und meine Hauptsiegpunkte durh ständigen Kamel-Gold-Verkauf gemacht. Als Charakter hatte ich ... weiterlesen
      19.12.2015-12:47:08
    • Mahmut D.
      Mahmut D.: Man muß wirklich total auf den Charakter spielen. das hatte meiner Frau in ihrem ersten Spiel nicht gepasst. Sie dachte ihr schreibt das Spiel... weiterlesen
      19.12.2015-13:00:16
  • Steffen W. schrieb am 07.12.2015:
    Aufgrund der unterschiedlichen Charaktere hat das Spiel einen hohen Wiederspielreiz.
    Das Einsetzen der Würfel finde ich sehr innovativ und bietet eine Fülle von Strategiemöglichkeiten.
    Eine glasklare 6 (setzen) ;)
    Steffen hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Mario K. schrieb am 29.03.2015:
    Marco Polo ist ein Würfeleinsetzspiel.
    Wir reisen auf den Wegen des Marco Polo.
    Ziel des Spiels ist es wieder einmal die meisten Siegpunkte zu erreichen.
    Jeder Spieler bekommt eine Person zugeteilt, die jede eine besondere Fähigkeit besitzt. So braucht Marco Polo seine Würfel z.B. nicht zu würfeln, er bestimmt einfach die Augenzahlen seiner Würfel. Eine andere Person bekommt einen Würfel zusätzlich etc.
    Jeder Spieler errichtet auf dem Weg nach Bejing (Peking) Handelsposten in Städten, die ihm im Laufe des Spiels Vorteile bringen. Im Verlauf der Reise versuchen die Spieler Aufträge zu erfüllen die Punkte bringen. Punkte gibt es auch für das Erreichen von Bejing, der 1. Spieler erhält dafür 10 Punkte die folgenden dann weniger. Außerdem bekommt jeder Spieler zu Beginn 2 verdeckte Zielkarten. Diese beinhalten jeweils 2 Städte, in denen die Spieler für einen errichteten Handelsposten Punkte bekommen.
    Das Einsetzen der Würfel bildet hier den Spielreiz, denn für den 1. ist das Einsetzen noch kostenlos. Die weiteren Spieler müssen für das Einsetzen auf einem bereits belegten Feld Geld in Höhe des kleinsten eigenen eingesetzten Würfels bezahlen. Außerdem dürfen die Spieler in jeder der 5 Runden alle Aktionen nur einmal mit ihren Würfeln nutzen. Es sei denn, sie kaufen einen Würfel der schwarzen Farbe, dieser kann auch auf ein bereits von dem Spieler genutztes Aktionsfeld gesetzt werden. Leider braucht man für viele Aktionen aber 2 oder 3 Würfel, und mehrere schwarze Würfel zu besitzen das gelingt nur äußerst selten.
    Auf den Spuren von Marco Polo ist ein typisches Worker Placement und Mangelspiel, das allen die solche Spiele mögen gefallen dürfte, wobei man natürlich den Würfelglücksfaktor nicht außer Acht lassen darf. Das Spiel enthält die von Hans im Glück gewohnten vielen kleinen Teile.
    Mario hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Sven S. schrieb am 10.08.2015:
    Marco Polo ist ein Würfeleinsatzspiel. Es ist optisch sehr schön gestaltet und aus gutem Material. Leider ist bei den Ressourcen die Größe zwischen einer und drei Einheiten zu ähnlich geraten. Hier besteht Verwechslungsgefahr.

    Das Thema ist leider sehr aufgesetzt. Von der optisch ansprechenden Stimmung kommt beim Spiel wenig bei den Spielern an. Es geht etwas in der Mechanik unter.

    Die Spielmechanik: Durch Einsetzen der Würfel gewinnt man Rohstoffe und Geld, Kann Aufträge ziehen und Reisen. Siegpunkte gibt es für erfüllte Aufträge und das Bereisen gewisser Zielorte, sowie durch direkten Tausch von Ressourcen und das Bauen von Häusern. Das Besondere ist, dass jeder Spieler einen Charakter mit völlig verschiedenen Fähigkeiten hat und das Spielfeld sich immer anders zusammensetzt. Dadurch ergibt sich eine sehr hohe Varianz.

    Trotz einer guten Optik und Mechanik konnte mich Marco Polo nicht wirklich überzeugen. Zum einen ist man hier vom Würfelglück deutlich abhängiger wie bei vergleichbaren Spielen. Bora Bora, Kingsburg und Alien Frontiers machen das z.B. deutlich besser. Dann fühlen dich die Spiele trotz hoher Varianz immer ähnlich an und zuletzt löst das Spiel bei mir keine Entdecker und Abenteuerstimmung aus. Trotz guter Grundmechanik ist es zudem auch recht Grübellastig. Dennoch macht es durchaus Spaß bei der Jagd nach Siegpunkten. Nur gefallen mir andere Spiele halt noch besser. ;-)
    Sven hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 13.07.2015:
    Auf den Spuren von Marco Polo? Das ist doch nix Neues, das kenn ich doch! Ist von Dr. Reiner Knizia und bei Ravensburger erschienen. Soweit so richtig, allerdings gibt es nun seit 2015 ein gleichnamiges Spiel aus dem Hause Hans im Glück, das außer dem Namen allerdings keine Gemeinsamkeiten aufweist und um einiges besser ist, um das gleich vorneweg zu nehmen.

    Zwei bis vier Spieler reisen durch Teile Europas, Afrikas und durch weite Teile Asiens um durch den Besuch vieler lukrativer Städte und durch die Erfüllung von Aufträgen möglichst viele Punkte zu sammeln. Ein recht überschaubares Startkapital, zwei Kamele und ein erster Auftrag sind dabei die Grundlage des Erfolges sowie die spezielle Fähigkeit des Charakters, der einem in den ersten Partien noch zugeteilt wird, später aber ausgesucht werden kann und soll, damit bereits hier taktische Überlegungen angestellt werden können.

    Diese Spezialfähigkeiten sind nicht zu unterschätzende Möglichkeiten bestimmte Spielregeln zu umgehen. Beispielsweise muss "Raschid ad-Din Sinan" seine Aktionswürfel nicht wie alle anderen würfeln und auf passende Werte hoffen, sondern darf sich die Werte beim Einsatz eines seiner Würfel aussuchen. "Matteo Polo" steht ein zusätzlicher (neutraler) Würfel zur Verfügung, einige Charaktere haben auf die eine oder andere Weise beim Reisen Vorteile usw. Die Charaktere spielen sich daher auch sehr unterschiedlich und das ist doch mal ein deutlicher Pluspunkt hinsichtlich der Langzeitmotivation.

    Über fünf Runden, an die sich eine Schlusswertung anschließt, führen die Spieler mittels ihrer Würfel Aktionen aus, in dem sie mit ihnen die entsprechenden Aktionsfelder besetzen. Dabei "kosten" einige Aktionen mehr Würfel als andere und der Würfelwert gibt in der Regel vor, wie häufig man die Aktion nutzen kann, bzw. wie effektiv eine Aktion ist. Manche Aktionen sind aber auch unabhängig vom Würfelwert, wie beispielsweise die Aktion "Geld nehmen", die immer genau fünf Geld einbringt.

    Die meisten Aktionen stehen den Spielern bereits zu Spielbeginn zur Verfügung. Da werden Waren (Kamele, Pfeffer, Seide und Gold) am Markt beschafft um Aufträge erfüllen zu können, die Gunst des Khan in Form von einer beliebigen Ware und zwei Kamelen in Anspruch genommen, neue Aufträge erworben und Reisen geplant. Einige, zum Teil recht lukrative oder punkteträchtige, Aktionen sind darüber hinaus in den Städten zu finden, welche die Spieler auf ihren Reisen besuchen können. Voraussetzung um diese nutzen zu können ist allerdings, dass dort die Reise unterbrochen und ein Handelsposten errichtet wurde.
    Alle Reiseziele bringen darüber hinaus entweder für den Ersten, der dort einen Handelsposten errichtet, einen einmaligen "Der frühe Vogel fängt den Wurm"-Bonus oder einen jede Runde wiederkehrenden Bonus in Form von Punkten, Geld oder/und einigem mehr.

    Der erste Spieler, der eine Aktion nutzt, kann dies immer "kostenlos" tun, jeder weitere muss die eine oder andere Münze "locker machen". Die Höhe dieser "Gebühr" ist davon abhängig, wie hoch das niedrigste Würfelergebnis der für die Aktion eingesetzten Würfel ist. Das Timing ist also bei der Planung des eigenen Spielzugs nicht zu unterschätzen, denn so manche Aktion könnte sonst aufgrund überraschenderweise plötzlich anstehender Mehrausgaben für die Nutzung ausfallen müssen.

    Während ein Spieler am Zug immer eine dieser (Haupt-)Aktionen ausführen muss, besteht davor und danach die Möglichkeit für Zusatzaktionen. Diese sind freiwillig aber extrem wichtig, denn beispielsweise wird ohne erfüllte Aufträge (die geforderten Waren müssen beschafft und abgegeben werden) ein Sieg schwer werden. Auch das Würfelglück, von dem sich der eine oder andere möglicherweise hin und wieder verlassen fühlt, lässt sich durch einige Zusatzaktionen beeinflussen. Beispielsweise können Würfelergebnisse um den Wert 1 nach oben oder ggf. auch nach unten korrigiert und im Falle eines Falles auch neu gewürfelt werden. Auch Zusatzwürfel (schwarz) können einmalig für eine laufenden Runde erworben und für Aktionen eingesetzt werden, so dass man sich hier das Leben schon deutlich leichter machen kann, vorausgesetzt man verfügt über die dafür erforderlichen Kamele.

    Dargestellt werden diese Aktions- und Reisemöglichkeiten auf einem Spielplan, auf dem auch die Punktestände festgehalten werden, während die Spieler zur Verwaltung ihrer Ressourcen je ein eigenes Spielertableau zur Verfügung haben, auf dem übersichtlich alle noch nicht eingesetzten Würfel, Ressourcen sowie erfüllte und (noch) nicht erfüllte Aufträge abgelegt werden. Hört sich eigentlich alles nicht sonderlich kompliziert an und ist es eigentlich auch nicht. Fünf Runden lang setzen die Spieler reihum einen oder mehrere Würfel für eine Aktion ein, bezahlen ggf. Geld falls die Aktion in der laufenden Runde bereits genutzt wurde, führen die Aktion zuzüglich zu den ggf. gewünschten Zusatzaktionen aus, fertig.
    Knifflig ist nicht das Spiel an sich und auch das Ziel ist klar, doch die vielseitigen Wege zum Ziele, die unterschiedlichen Fähigkeiten der Charaktere, das Timing und das Ressourcenmanagement machen Auf den Spuren des Marco Polo letztlich doch zu einer anspruchsvollen Aufgabe für die Mitspieler.

    Das Erfüllen von Aufträgen ist immer interessant und wer am Ende die meisten erfüllen konnte, erhält auch noch einen satten Punktebonus aber auch das Reisen kann punktemäßig mehr als lukrativ sein. Wer zeitnah, möglichst als Erster, Bejing erreicht und einen Handelsposten errichtet, erhält satte 10 Siegpunkte. Für alle nachfolgenden sinken die Bonuspunkte für diesen Handelsposten immer weiter ab. Doch auch ohne die Option Bejing sollte man das Reisen nicht völlig vernachlässigen. Zwei Zielkarten geben je zwei Orte vor, deren Erreichen ebenfalls ordentlich Siegpunkte einbringen.

    Wer gewinnen will, sollte unbedingt die spezielle Fähigkeit seines Charakters berücksichtigen. Wer durch Reisen einfacher Punkte erzielen kann, der sollte sich nur ergänzend mit der Erfüllung von Aufträgen befassen und umgekehrt, denn wer am effizientesten punktet, hat die besten Chancen auf einen Sieg.

    Auf den Spuren des Marco Polo ist wieder ein richtig gelungenes Optimierungsspiel, bei dem es auch auf das Timing ankommt. Strategien müssen immer wieder überdacht werden, vor allem dann, wenn man mal mit einem anderen Charakter als dem gewohnten am Start ist. Für den Einstieg gibt es daher die Möglichkeit mit einer festen Vorgabe der Charaktere ins Spiel zu starten und das ist auch sinnvoll. Ist man dann aber mit den Mechanismen des Spiels vertraut sollte man die Profivariante mit der Auswahl der Charaktere nutzen. Noch anspruchsvoller wird das Ganze dann mit der zufälligen Verteilung der Stadtboni und der Auswahl der beiden Zielkarten aus vier zufällig gezogenen Karten, denn dann gilt es schon vor Spielbeginn den Spielplan zu analysieren, potentielle Reiserouten zu erkennen usw.

    Die Spielregeln sind wie gewohnt einwandfrei. Übersichtlich, vollständig, mit Beiblatt, besser kann man ein komplexes Spiel den Mitspielern nicht näher bringen und abgerundet wird das Ganze mit ebenso einwandfreiem Spielmaterial. Alles in allem ist Auf den Spuren des Marco Polo ein Highlight seines Jahrganges.
    Holger hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Karsten F. schrieb am 08.05.2015:
    Ein tolles Worker Placement Spiel! Eine umfangreiche Beurteilung lass ich jetzt mal sein und schließe mit der äußerst Umfassenden Rezession von Pascal von Engelbrechten an. Ein Brettspiel, dass in keiner Spielesammlung fehlen darf! :-)
    Karsten hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Petra D. schrieb am 29.03.2015:
    etwas komplexeres Spiel mit vielen Aktions- und Zusatzaktionsmöglichkeiten
    Ziel des Spiels ist die meisten Punkte zu erreichen. Hierzu muss man über die Aktionen entsprechend während des Spiels Punkte erzielen; im Rahmen der Schlussabrechnung gibt es weitere Punkte. Das Spiel geht über 5 Runden, gespielt wird mit 5 Würfeln, die man in der jeweiligen Runde injeden Zug einsetzen muss, um eine Aktion durchzuführen. Hierbei versucht man nicht nur notwendige Waren und Kamele zu erhalten, sondern gleichzeitig neue Aufträge an Land zu ziehen und durch Städte zu reisen und dort Handelsposten zu errichten. Zu Beginn der Runde würfelt man seine 5 Würfel. Der Startspieler setzt zuerst je nach gewählter Aktion 1 bis 3 Würfel, führt die Aktion durch und kann ggf. noch Zusatzoptionen vor oder nach der Aktion durchführen. Dann ist der nächste dran, solange reihum bis keiner mehr einen Würfel zur Verfügung hat. Damit endet die Runde. Wichtigste Zusatzoption ist das kaufen eines weiteren Würfels, die braucht man dringend um genug Aktionen durchführen zu können. Kamele benötigt man für die Durchführung eines Auftrages und auch um einige Strecken reisend zurücklegen zu können. Waren sind wiederum für die Ausführung der Aufträge notwendig. Aufträge bringen neben wichtigen Siegpunkten weitere Vorteile wie zusätzliche Waren, Reiseschritte oder einen Zusatzwürfel. Zu zweit ist es noch einigermaßen überschaubar, auch wenn man immer das Gefühl hat, irgendwie zu kurz zu kommen und alles, was man vorhat, nicht in die Tat umgesetzt zu bekommen. Und wenn man dann richtig in Fahrt ist, ist auch schon die letzte Runde vorbei. Bei der Endabrechnung erhält man für gewisse Geldwerte und wenn man die meisten Aufträge erfüllt hat, Punkte. Zu Beginn erhält jeder zwei zusätzliche geheime Aufgaben, die in der Schlusswertung zu Tage kommen und gewertet werden. Zu mehr als zwei Spielern benötigt man zusätzlich mehr Geld und die Aktionsmöglichkeiten sind mit zunehmenden Züge einer Runde eingeschränkter. Das Spiel hat seinen Reiz darin, immer wieder Taktiken auszuprobieren. Es ist ansprechend illustriert und nach dem ersten Spielen sind die Regeln bekannt. Man fragt sich in jedem Spiel, wie man es schaffen soll, alle Möglichkeiten auszuschöpfen und das Bestmögliche in einer Runde zu erreichen.
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  • Carsten W. schrieb am 20.02.2017:
    Lange habe ich gewartet mit einer Rezi zu Marco Polo.
    Nachdem das Spiel gerade auf der Vorausscheidung zur deutschen Brettspielmeisterschaft gelaufen ist, und wir etliche Partien mit immer neuen taktischen Ansätzen ausprobiert haben, wage ich es nun, mich auf eine Meinungsseite zu schlagen.
    Denn Marco Polo polarisiert ja offensichtlich mehr als ich das anfangs gedacht habe. Insbesondere im Zentrum der Diskussionen steht die Frage nach der Ausgewogenheit der Charaktere.

    Nun möchte ich nicht die Spielregeln erklären, gebe hier lediglich meine Erfahrungen wieder.
    Die wichtigste Phase im Spiel ist der Start. Marco Polo lebt von der Aufgabe, die richtigen Schlüsse aus der Auslage des variablen Spielplans (hinsichtlich der Stadtkarten) zu ziehen und wenn möglich eine dazu korrespondierende Charakterrolle zu wählen. Auch die Wahl der Zielreiseorte will wohl überlegt sein und zum Plan passen.

    Dass in den dann anschließenden 5 Spielrunden, die immer viel zu schnell vorbei sind, nicht immer alles so läuft, wie man das gerne hätte, liegt am hohen Anteil an Interaktion, den das Spiel bietet.
    Permanent hat jeder Spieler die Aufgabe, nicht nur seinen Plan zu verfolgen, sondern den Mitspielern deren lukrativste Einsetzpositionen zu blockieren.
    Dass diese Blockade mit Geldeinsatz zu umgehen ist, ist ein toller Kniff des Spiels. Hier geht es um Wertigkeiten von Aktionen.

    Meines Erachtens gibt es keine wirklich schlechten Charakter. Ich habe in Viererpartien jeden Charakter gewinnen sehen. Allerdings spielen sie sich unterschiedlich schwer.
    Der Mercator ist sicher eher leicht erfolgreich zu spielen, der "Oasenhüpfer" ist vielleicht tatsächlich etwas schwächer als andere Rollen.
    Was ich nach den ersten Partien nicht so gedacht hätte: Man ist auch durchaus abhängig von einer Postion Würfelglück. Permanente geringe Würfelwürfe können einen schon deutlich benachteiligen, selbst wenn es mitunter an einigen Stellen vorteilhaft ist, mal nicht die hohen Werte gewürfelt zu haben.

    Marco Polo ist ein Würfeleinsetzspiel, das unabhängig von der Spielerzahl einen hohen Wiederspielreiz hat. Es ist erstaunlich gut austariert und wird immer besser mit wachsender Spielerfahrung.
    Die Variabilität ist nahezu grenzenlos durch die große Zahl möglicher Stadtaktionen, die ins Spiel kommen.
    Wir haben auch nach 50 Partien noch nicht den Eindruck, dass wir es nun genug gespielt haben. Beeindruckend empfinde ich die Spieltiefe bei einer doch überschaubaren Spieldauer und wenn man bedenkt, dass es mit Würfeln gesteuert wird.

    Ich vergebe gerne die Höchstnote für das Spiel. Völlig zurecht gewann es den DSP.
    Der Jury Spiel des Jahres wäre sicher auch kein Zacken aus der Krone gefallen, ihm den grauen Pöppel zu verleihen.
    Carsten hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten F. schrieb am 09.06.2016:

    1. Einstiegslevel: 08/10
    2. Maximale Spieldauer: 90 Min.
    3. Verarbeitung des Themas: 100%
    4. Variabler Spielablauf: 100%
    5. Glück/Taktik/Interaktion: 20/60/20
    6. Grafik + Spielmaterial: 100%
    7. Spielspaß/Wiederspielreiz: 80%

    Auf den Spuren von Marco Polo ist ein richtig gutes Spiel, bei dem keine Partie der anderen gleicht. Aufträge und Städteboni wechseln und das Spielen eines Charakters gibt dem Spiel noch die Extra-Würze. Dabei erscheinen die verschiedenen Charaktere trotz ihrer völlig unterschiedlichen Fähigkeiten sehr ausgeglichen. Das Einsetzen von Würfeln erhöht die Spannung und gibt dem Spiel noch eine kleine Glückskomponente mit. Ansonsten handelt es sich um ein Strategiespiel, das vor allem Vielspieler anspricht. Also: Kaufen! Spielen! Spaß haben!
    Torsten hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 17.05.2015:
    Nun ist die Anleitung hier schon oft durchgekaut und ich muss das ganze nicht noch mal erklären. Für mich eins der besten Würfelworkerplacementspiele der letzten Jahre. Vom Prinzip her ganz nahg an meinem Lieblingsspiel in diesem Genre (Kingsburg) dran. Dabei noch etwas komplexer, da die verschiedenen Charaktäre und Bonis auf den Feldern jedesmal eine andere Taktik erfordern. Das reizt dazu immer wieder etwas neues auszuprobieren und doch immer auf ander Probleme zu stoßen. Wenn auch komplex, so doch ein Spiel, bei dem man sich am Ende wünscht, es wäre noch länger gegangen. Für mich dieses Jahr bisher das Beste was ich gespielt habe, auch wenn nicht immer der Sieg vorne stand...;)Für Vielspieler ein so ziemlich perfektes Spiel, da es schlüssig ist und nicht zu überladen. Wieder mal ein Knaller im Hans im Glück Verlag!
    Jörn hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • André P. schrieb am 16.07.2018:
    Zu den Regeln wurde von zahlreichen Vorrezensenten genug gesagt, daher beschränke ich mich hier auf eine kurze persönliche Stellungnahme.
    In meinen Augen ist das Spiel großartig! Bei jedem Zug hat man so viele Möglichkeiten, dass ein wenig Grübeln zwar nicht ausbleibt, aber für Optimierer ist das ganze ein Fest. Ein Kennerspiel, wie es sein sollte.
    Die Regeln sind umfangreich, durch die gute Symbolik auf dem Spielplan und zusätzlich durch die Übersichtskarten sitzt das Spiel aber recht schnell und geht ziemlich intuitiv von der Hand. Optische Gestaltung, Thematik und Material sind insgesamt ausgezeichnet, lediglich von den Münzen hätte es ruhig ein paar mehr geben können. (Und das bezieht sich jetzt nicht auf die chronische Geldknappheit, sondern auf die immer wieder nötige Wechselei in voller Besetzung).
    Was hätte man noch ergänzen können? Alles, was in den Erweiterungen dazu kam.
    Für mich trotz recht hoher Spieldauer (Zwei bis drei Stunden zu viert - Vorsicht vor Grüblern!) eine absolutes Topspiel!
    6 von 6 Würfelaugen!
    André hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Christian S. schrieb am 02.06.2016:
    Dieses Strategiespiel für zwei bis vier Spieler ist meines Erachtens nichts für Gelegenheitsspieler und eignet sich für Personen, die bis zu zehn Minuten Vorbereitungszeit nicht scheuen und sich auch gern durch ein ausführliches Regelwerk kämpfen, bevor es losgeht.

    Wer bis jetzt noch nicht zusammengezuckt ist und tatsächlich weiterliest, hat vermutlich schon ein paar Details zu diesem mit Preisen überhäuften Strategiespielhit gehört oder gelesen, so dass ich mich kurz fassen kann.

    Spieler schlüpfen in die Rollen verschiedener Charaktere mit unterschiedlichen Eigenschaften, um eine Reise von Venedig nach Asien zu unternehmen und dafür Ruhm zu ernten. Reisende zu spielen, klingt vielleicht erst einmal einfach und womöglich sogar eintönig, da man durch Klassiker wie "Scotland Yard", "Deutschlandreise" oder Spiele mit ähnlichen Mechanismen dieses Thema als etwas ausgelutscht empfindet.

    Glücklicherweise ist es bei AdSvMP gar nicht so einfach, seine Spielfigur von A nach B gelangen zu lassen, denn Reisen war zu der Zeit, in der das Spiel stattfindet, beschwerlich und teuer (fast so wie heutzutage ;-) ). Und das bekommt man als Spieler zwar nicht am eigenen Leib zu spüren, aber schweißtreibend kann es durchaus trotzdem werden, aus den sich in jeder Spielsituation bietenden Möglichkeiten die beste herauszusuchen. Dieses Zugoptimierungskonzept und die daraus resultierenden Gedanken und Pläne machen für mich auch den größten Reiz an diesem Spiel aus, selbst wenn es auf der Habenseite noch diverse andere Aspekte zu nennen gäbe -- opulente, solide Ausstattung mit stimmiger Gestaltung, ausführliches Regelwerk, das mich lediglich die Schilderung eines Beispielzugs vermissen lässt, spannendes Worker/Dice Placement, usw.

    Uneingeweihten sei folgender fiktiver Gedankenzug als Hilfestellung dabei gegeben, sich vorzustellen, wie es in dem Spiel hauptsächlich zugeht:

    "Hm, meine Figur erhält am Spielende Boni dafür, Handelsposten in Adana, Kochi, Xian und Karakorum errichtet zu haben. Gibt es eine günstige Reiseroute, die mich ohne große Umwege und Kosten zu all diesen Städten führt? Nein. Hier brauche ich viele Münzen, dort einen ganzen Stall voller Kamele, um den Weg zu bewältigen. Wenn ich klein und mit dem anfange, was ich schon habe, komme ich vielleicht in die richtige Richtung, wenn ich erstmal nach Alexandria reise, dort den Kontorbonus von zwei Kamelen einsacke und einen Handelsposten errichte. Dadurch kann ich dann im nächsten Zug, wenn mir niemand zuvorkommt, die dort liegende Stadtkarte nutzen, um Kamele und Pfeffer in eine Menge Münzen umzuwandeln. Aber woher bekomme ich denn Pfeffer?? Da müsste ich wohl den Markt aufsuchen, den Khan um seine Gunst anflehen oder den einen oder anderen Auftrag erfüllen. Allerdings hat mein Charakter gerade gar keinen Auftrag, der ihm bei Erledigung Pfeffer einbringt. Liegt vielleicht einer aus, den ich mir schnappen kann? Auch nicht. Dann reise ich jetzt erstmal schnell nach Alexandria, bevor das Reisen durch meine Mitspieler zu teuer wird, gehe eben erst im nächsten Zug auf den Markt und hoffe, dass mir da keiner einen Strich durch die Rechnung macht..."

    Nicht jedes Spiel läuft gleich ab, denn bestimmte Spielelemente werden für jedes Spiel zufällig ermittelt und ausgeteilt, so beispielsweise die Zielkarten, von denen jeder Spieler zwei verdeckt erhält und die einem eine grobe Reiserichtung vorgeben (können), oder die Stadtkarten, die das Grundset der Aktionsmöglichkeiten erweitern, oder die Kontorboni, die jeweils nur dem Spieler verliehen werden, der es als Erster in eine große Stadt geschafft hat. Nicht zuletzt entscheidet natürlich auch die Spielfigur, die ich mir ausgesucht habe, wie das Spiel verläuft oder verlaufen könnte, denn die Spieler kommen sich ständig in die Quere, wenn es darum geht, irgendwo der Erste zu sein. Interaktion findet passiv statt, niemand verhandelt miteinander ("Basari") und niemand wird von einem anderen "herausgeschmissen" ("Mensch Ärgere Dich Nicht"). Letzten Endes gewinnt derjenige, der es am besten schafft, sich den aktuellen Situationen anzupassen, die Eigenschaften seiner Spielfigur zu seinem Vorteil einzusetzen und auch, wer einigermaßen Glück beim Würfeln hat. Würfel sind nämlich das Kostbarste, was die Spieler jede Runde aufs Neue wohldosiert hergeben müssen, und die einmalig zu Beginn einer Runde gewürfelten Augenzahlen spielen generell eine große Rolle, besonders da sie später nur gegen Aufpreis angepasst oder durch schwarze Extrawürfel ergänzt werden dürfen.

    Mir gefällt vieles an AdSvMP, unter anderem aber dass es sich auch als 2-Spieler-Partie ohne Abstriche spielen lässt.
    Christian hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Thomas H. schrieb am 18.05.2015:
    Das Nacherzählen der Regel erspare ich mal, da meine Vorschreiber das schon sehr gut erledigt haben.

    Ich habe es in einem Kommentar schon mal geschrieben und kann es nur wiederholen.

    Bei mir hat dieses Spiel eingeschlagen wie damals Caylus.
    Marco Polo ist zur Zeit ständig bei mir aufgebaut, so dass ich es jeder Zeit spielen könnte, 3 kleine Knirpse verhindern es aber.
    Trotzdem habe ich schon 14 Partien gespielt und ich finde es weiterhin sehr herausfordernd die ganzen Charaktere zu spielen und neue Möglichkeiten zu entdecken.

    Ganz nebenbei bemerkt, ich habe bis jetzt mindestens 1 mal mit jedem Charakter gewonnen, teilweise aber auch hoch verloren. Einige sind leicht zu spielen, andere sehr schwer, es kommt auch sehr auf die Stadtauslagen an wie der gewählte Charakter einzusetzen ist.

    Marco Polo bietet so viel Spielraum, dass ich noch lange keine Stagnation erkennen kann, selbst Russian Railroads als super Vorgänger hat es 'nur' auf knapp 10 Partien geschafft und wartet jetzt im Schrank auf seinen Einsatz, hat aber gegen Marco Polo keine Chance.

    Da ich selbst Marco Polo günstig erstanden habe (viel Geld wollte ich nach Studium der Regel nicht ausgeben), weil ich nach dem Lesen der Regel nur dachte, dass es nur wieder ein normales 'sammle das und wandle es in Siegpunkte um' Spiel ist, war ich dann von seinem enormen Spielreiz doch sehr überrascht. Darum sollte man es zumindest mal zur Probe spielen, denn da wird man dann eventuell den Reiz des Spiels erkennen.


    Thomas hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Dennis P. schrieb am 08.12.2016:
    Auf den Spuren von Marco Polo *****

    ( * = Simplespiel, ** = Familienspiel, *** = gehobenes Familienspiel,
    **** = Kennerspiel, ***** = Expertenspiel)


    Topspiel!

    Was sag ich Topspiel..Weltklasse ist dieses Spiel. Vom stimmigen Material angefangen über asymmetrische Charaktere bis hin zu einen total kniffligen und fordernden Mechanismus.

    Marco Polo gehört ganz klar zu besten Workerplacementspielen die ich je gespielt hab.
    Ich ordne es in die Kategorie Expertenspiel, obwohl es sehr eingängig zu erlernen ist, der Spielverlauf aber einiges an Tüfteleien einen abverlangt.
    Man muss schon genau einschätzen welche Aktionen man wie nützt.

    Die Tatsache dass man zu jeder der 6 Runden 5 eigene Würfel wirft und mit den ergebenen Augenzahlen dann arbeiten muss, lassen zunächst auf eine erhöhten Glücksfaktor schließen.

    Das Gegenteil ist aber der Fall. Man muss einfach knallhart mit seinen Zahlen arbeiten. Habe ich unter 15 Würfelaugen bekomme ich auch noch pro Auge weniger als 15 entweder 1 Kamel (wichtige Einheit) oder 1 Geld aus dem Vorrat.

    Somit sehr ausbalanciert.
    Ähnlich verhält es sich mit den unglaublich asymmetrischen Charaktere, welche man zufällig zieht oder sich aussucht(jeden das seine).
    Alle haben mega starke Fähigkeiten und jeder spielt sich anders, weil man eben jeden nach seinen Fähigkeiten angepasst spielt.

    Die Balance ist hier wirklich sehr stark entwickelt. Jede Fähigkeit gibt einem ein Gefühl anderen überlegen zu sein, keine ist overpowered.

    Das hat natürlich zur Folge, dass der Wiederspielreiz gigantisch hoch ist, weil man mit jeden dieser Charaktere gern mal auf Siegpunktjagd gehen will.

    Siegpunkte bekomme ich hauptsächlich durch Aufträge, welche ich für eine bestimmte Kombi aus Ressourcen einlöse.
    Desweiteren hab ich das Ziel 4 Städte von 2 verdeckten Zielkarten, die ich anfangs geheim bekomme, innerhalb der Aktion "Reise" zu erreichen.

    Extrapunkte erhalte ich für die Ankunft in der Stadt Bejing, abhängig von der Reihenfolge in der die Spieler dieses Feld erreichen.

    Bei mir waren es bis jetzt immer spannende Runden bis zum Ende, bei einer war ich mal 25 Punkte hinten, habe durch das Erfüllen beider Zielkarten noch mit 2 Punkte Differenz gewonnen.


    Alles in allem bin ich voll des Lobes zu diesem Expertenwerk, welches in allen Punkten glänzen kann.
    Für Vielspieler ein absolutes MUSS und der Langeitspaß ist garantiert.

    Ganz klar 6 Würfelpunkte!!!
    Dennis hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Christian E. schrieb am 19.01.2017:
    Sehr interessantes Spiel, mir gefällt insbesondere das System mit dem Würfellegen, auch wenn dadurch natürlich ein wenig mehr Zufall ins Spiel kommt als bei vielen anderen Spielen. Nichtsdestoweniger ziemlich taktisch, ich habe mich bei meiner ersten Runde total verschätzt, was die Schwierigkeit des Reisens angeht.
    Christian hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Uwe S. schrieb am 21.08.2016:
    Marco Polo ist m.E. ist ein Würfelspiel, bei dem das Würfelglück nicht entscheidend ist. Auch ein schlechter Wurf bietet gute Möglichkeiten. Durch die Charakterkarten, Stadtboni, Kontorboni, Stadtkarten, Aufträge und Zielkarten, deren Einbeziehung (jeweils mehr Karten als für ein Spiel benötigt) und Anordnung sich in jedem Spiel ändern, verläuft jedes Spiel anders. Die Charakterkarten (jeder Spieler erhält eine) sowie die Punktvergabe sind ausgewogen.

    Fazit: Das Spiel ist stimmig und die verschiedenen Komponenten greifen gut ineinander. Trotz wenig direkter Interaktion kommt ein Gefühl des Zusammenspielens auf.
    Uwe hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Eleonore O. schrieb am 03.07.2015:
    Hallo zusammen,
    wir haben Marco Polo in mehreren Runden zu viert und zu dritt gespielt. Genau ein Mitspieler war davon begeistert. Wir haben es ihm gerne verkauft. Das Reisen ist ätzend -- viel zu teuer für die meisten Charaktere. Wehe, wenn jemand zweimal niedrige Würfelergebnisse hat, der kann den Sieg vergessen. Das ist deutlich schlechter gelöst als bei Kingsburg oder BoraBora. Bei vier Spielern müssen alle zusammenarbeiten, um den Abstauber zu stoppen und dann gewinnt der Würfeldreher. Die Städtekarten und Boni müssen schon sehr gut verteilt sein, damit auch andere Charaktere zumindest eine Chance haben.

    Es ist einfach nicht unser Spiel. Uns gefällt "Die Staufer" deutlich besser.

    Ciao
    Nora
    Eleonore hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Michael M. schrieb am 22.10.2017:
    Dieses Spiel macht süchtig! Mich zumindest... Ich habe allerdings einige Partien gebraucht um den Überblick zu bekommen. Das machte auch den Reiz aus. Eine ausführliche Beschreibung schenke ich mir,da hier schon viele gute abgegeben wurden. Es ist auch egal ob man Marco Polo zu Zweit, zu Dritt oder zu Viert spielt. Zuerst war ich bei 2er Partien skeptisch, das hat sich schnell erledigt. Auch wenn Würfelglück dazu gehört ist Marco Polo ein sehr taktisches Spiel.
    Michael hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias H. schrieb am 21.09.2015:
    Auf den Spuren von Marco Polo, ein assymetrisches Würfeleinsetzspiel von Daniele Tascini und Simone Luciani, Gewinner des deutschen Spielepreises und zu komplex für des Kennerspiel des Jahres. Klingt interessant, aber ist es auch ein gutes Spiel?

    Zuerst möchte ich hier etwas zum Glücksfaktor sagen - Man würfelt zu Rundenbegin, ist der Wurf unter 15 erhält man zum Ausgleich Kamele oder Geld. - Meiner Erfahrung nach ist schlechtes Würfeln kein Nachteil in diesem Spiel, da man für ein Kamel einen Würfel erneut werfen kann.

    Spielablauf:
    Zu Rundenbegin wirft jeder seine Würfel. Anschließend Nutzt jeder Reihum eine Aktion mit seinen Würfeln und führt mögliche Zusatzaktionen aus. Solange bis er keine mehr zur Verfügung hat.
    Nach 5 Runden ist das Spiel zu Ende.

    Der Clou des Spiels
    Jeder Spieler verkörpert im Spiel einen anderen Charakter. Jeder dieser Charaktere hebelt auf seine Weise Spielmechanismen aus.

    Strategien:
    Hier ist leider das große Manko des Spiels. Durch variable Stadtkarten und die unterschiedlichen Charaktere ist genügend Varianz im Spiel, so dass immer unterschiedliche Ausgangsvorraussetzungen herrschen. Die Optionen bei der Strategie sind Reisen und Aufträge erfüllen. - Also ähnlich wie damals bei Hawaii gibt es 2 Möglichkeiten zu spielen. Leider zeigt sich sehr schnell, dass Reisen zwar möglich, aber sinnlos ist. Wenn man gewinnen möchte muss man auf Aufträge erfüllen spielen. Dies gestaltet sich mit jedem Charakter anders, klar ist aber leider doch sehr eindimensional.

    Komplexität:
    Die kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen - Würfel einsetzen ist nun wirklich einfach. Die Kombinationsmöglichkeiten bei den Karten und den Boni die bei den Städten ausliegen bringt ein wenig Komplexität ins Spiel, meines Erachtens kann eine ambitionierte Familie dieses Spiel ohne Probleme spielen. - Elysium ist nicht weniger komplex wenn man mich fragt.

    Fazit:
    Tolles Spielmaterial mit super Gestaltung - spielereisch jedoch ein ziemlicher Reinfall, wem es nix ausmacht, dass es in einem Spiel immer das selbe machen muss kann hier evtl. Spass haben, Vielspielern würde ich zum vorherigen Testen raten. Weder ist das Spiel sonderlich komplex, noch auf strategischer Ebene sonderlich interessant. Man kann jedoch nette Effektkombinationen durch seine Handelsposten nutzen und die Einmaleffekte sind auch oft nett.
    Leider ist bei uns der Spielreiz für dieses Spiel bereits verflogen obwohl wir noch nicht jeden Charakter der sich im Spiel befindet getestet haben... leider nur einüberaus durchschnittliches Spiel. 3 Punkte
    Matthias hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Christian D. schrieb am 24.08.2015:
    Das Spiel wurde shcon ausführlich beschrieben und ich kann mich nur anschliessen. Super Spiel mit tollem Material!
    Macht viel Spaß, ist im Spieleinstieg nicht annähernd so schwierig wie zunächst befürchtet. Knapp die 6 Punkte.
    Christian hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Gisela P. schrieb am 06.01.2017:
    Unterhaltsames Spiel für die ganze Familie.
    Gisela hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)
  • Bernd H. schrieb am 13.11.2016:
    Hätte echt nicht erwartet, dass das Spiel soviel Spaß macht!!
    Alles was man machen kann, macht Sinn und viel Spaß. Alle der vielen verschiedenen Charaktere sind 1A ausgeglichen.
    Ich finde wirklich nichts Negatives. Okay, die Ablage für Rostoffe und Kamele könnte einiges größer sein.
    Das Spiel hat einen sehr hohen Wiederspiel-Reiz.
    Gespielt zu zweit.
    Bernd hat Auf den Spuren von Marco Polo klassifiziert. (ansehen)

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