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Eine eigene Bewertung für Arkham Horror (deutsch) schreiben.
  • Martin F. schrieb am 14.12.2010:
    Ein tolles Spiel für Vielspieler, welche Atmosphäre und Vielfalt schätzen. Das Spiel wird auch nach mehrmaligem spielen nicht langweilig, da die Karten so zahlreich sind, daß immer wieder neue Texte den Spielverlauf bereichern.
    Der Glücksfaktor ist auf jeden Fall auch recht hoch, doch stört mich dies in diesem Fall überhaupt nicht, obwohl ich ansonsten auch ein Freund von Glücksarmen Spielen bin.

    Wer also Gefallen an der Thematik hat, sollte unbedingt zugreifen. Die Regeln sind anspruchsvoll aber durchaus zu meistern, der Spielverlauf oft genug spannend bis zum Schluss. Das Spiel als Gegner....und stets irgendwie anders, einfach nur gut.

    Unbedingt auch die Erweiterungen ansehen.
    Martin hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Stefan B. schrieb am 12.03.2012:

    Für mich und jedem mit dem ich es gespielt habe ist es einfach nur ein Hammer Spiel!

    Fantasy Flight Games und ihr Patent-Rezept: Arkham Horror stammt aus dem Jahre 1987, hat aber den Sprung über den Atlantik damals nicht geschafft und ist irgendwann im Schmuckkästchen der US-Erinnerung verschwunden. Jetzt, da das Genre des Rollenbrettspieles boomt (und damit hoffentlich verhindert, dass es wie zu Beginn der 90er wieder schlafen gelegt wird) und die Horrorspiele überhand nehmen, hat man diesen US-Klassiker wieder ausgegraben, Kevin Wilson (Doom - Das Brettspiel) ein bisschen dran drehen lassen und voilà !!!

    Auf der Essener Messe 2006 brachte der Heidelberger Spieleverlag nun auch die Deutsche Fassung heraus.

    Thematisch liegt dieses Spiel in der Welt der US-Horrorautors H.P. Lovecraft und seinem Mythos um die "Großen Alten". Da verlangt die Etikette natürlich, dass dieses Spiel gefälligst in Arkham zu spielen und das Necronomicon vorzukommen hat. Nicht-Insider können aber getrost weiterlesen: Vorkenntnisse zum Thema H.P. Lovecraft sind nicht erforderlich.

    Vorbereitung:

    Zu Beginn des Spieles wird gezogen, welcher von den "Großen Alten" versucht, in unsere Welt zu gelangen. Diese unterschiedlichen Oberbösewichte sehen natürlich nicht nur anders aus, jeder hat spezielle Regeln, d.h. bei jedem davon muss eine andere Taktik angewendet werden.

    Die Spieler ziehen einen Charakter und statten ihn aus. Wer will kann auf der Rückseite des Charakterbogens auch die Vorgeschichte seiner Figur lesen. Zum Spiel selbst trägt das nichts bei, aber es ist ein nettes Gimmick. Als Ausstattung gibt es Karten für Einzigartige und Gewöhnliche Gegenstände, Begleiter, Zaubersprüche und Fertigkeiten. Alle diese Karten, die die Spieler für ihre Figuren erwerben, sind durch ein deutlich kleineres Format von den Karten zu unterscheiden, die die Spieler im Zuge des Spieles ziehen und sofort werten werden müssen.


    Die Charaktere:

    Jeder Charakter verfügt über die Gesckicke "Geschwindigkeit", "Schleichen", "Wille", "Kampf", "Wissen" und "Glück". Diese sechs Fähigkeiten sind auf dem Charakterbogen in drei Zeilen unterteilt, die jeweils 2 Fähigkeiten enthalten. Die Werte sind aneinander gebunden, das bedeutet: Wenn ich einen hohen "Geschwindigkeits" - Wert habe, ist dafür mein "Schleichen" - Wert niedriger usw. Diese Zahlenpaare sind vorgegeben (z.B. Geschwindigkeit 4 = Schleichen 1) und werden vom Spieler zu Beginn des Spieles einmal ausgewählt. Sie können während des Spieles verändert werden. Die Tatsache aber, dass das Steigern eines Wertes automatisch die Senkung eines anderes bedingt, verhindert elegant, dass irgendwann einmal Superman durch's Spiel läuft. Mit diesen Werten wird der Spieler nämlich immer wieder sog. Proben durchführen, d.h. die Anzahl an Würfel würfeln, die der gefragten Eigenschaft entspricht, um eine von der Probe bestimmten Anzahl an Treffern in Form von "5" oder "6" zu würfeln.

    In beinahe jedem Spiel dieses Genres haben die Figuren außerdem noch "Lebenspunkte". "Arkham Horror" hat sogar ZWEI davon: "Ausdauer" und - in der Welt von H.P. Lovecraft ungleich wichtiger - Geistige Gesundheit. Dementsprechend hat es spezifische Auswirkungen, wenn einer der Werte oder gar beide auf 0 sinken. In jedem Fall aber kommt der Spieler wieder und scheidet bei „Tod“ nicht aus dem Spiel aus. Im allerschlimmsten Fall bekommt man eine neue Figur.

    Spielaufbau:

    Der Spielplan entspricht einem Stadtplan von H.P. Lovecrafts fiktiver Stadt Arkham (Massachusetts), aufgeteilt in zwei Arten von Feldern: Straßenfelder und Standorte, unterteilt in mehrere Stadtbezirke. Straßenfelder haben im Normalfall keine Funktionen, für Standorte gibt es Karten, die den Spielern zufällige Ereignisse oder Begegnungen bescheren. Viele der Standorte können aber auch für gezielte, auf dem Feld beschriebene Aktionen benützt werden. Außerdem werden auf gut der Hälfte von ihnen während des Spieles Tore in Andere Welten (Andere Dimensionen, oder auch Fremde Welten) aufgehen, die die Spieler werden betreten und durchschreiten müssen.

    Diese "Anderen Welten" befinden sich die "Anderen Welten", bestehend aus zwei Feldern, und außerdem noch ein Feld für am Himmel fliegende Monstren, ein Feld für Monster in den Außenbezirken, ein Feld für Spieler, die in den Anderen Welten „gestorben“ sind und somit als „In Raum und Zeit verloren“ gelten und eine Leiste „Terror-Level“.

    Das Spiel:
    Die Spieler spielen im Team gegen den zu Beginn gezogenen "Großen Alten", der versucht, in unsere Welt zu treten. Um das Spiel zu gewinnen, gibt es zwei Möglichkeiten:

    >Der "Große Alte" wird verbannt, indem sechs der sich immer wieder öffnenden Tore in die anderen Welten versiegelt werden oder alle Tore zwar nur geschlossen wurden, aber die Anzahl der sog. Tortrophäen der Spieler der Spielerzahl entspricht.

    >Endkampf: Der Eintritt des "Großen Alten" in unsere Welt kann zwar nicht verhindert werden, der "Große Alte" wird aber im Kampf besiegt.

    Jede Runde gliedert sich in fünf Phasen:

    Phase 1 - Unterhalten: Reaktivierung genützter Gegenstände, Veränderung der Charakterwerte usw..
    Phase 2 - Bewegung: Innerhalb von Arkham kann der Spieler bis zu der Anzahl an Feldern ziehen, die seinem Geschwindigkeitswert entspricht und dabei ausliegende Hinweis-Marker einsammeln. Trifft ein Spieler auf ein Monster oder beendet seinen Zug auf einem, muss er, um weiterziehen zu können, sich erfolgreich vorbeischleichen, oder er kann dagegen kämpfen, was die Bewegung aber sofort beendet. Durch Portale kann der Spieler in andere Welten treten.
    Diese Anderen Welten bestehen aus 2 Feldern, und in diesen Welten bewegt sich der Spieler einfach von Feld 1 auf Feld 2. Von Feld 2 aus tritt er wieder durch eines der Tore nach Arkham.
    Phase 3 - Arkham Phase: Die in der Bewegungsphase betretenen Gebäude können entsprechend genützt (Heilen im Krankenhaus, Einkaufen im Store etc. etc..) oder eine für dieses Gebäude spezifizierte Karte gezogen werden, die ein zufälliges, für dieses Gebäude spezifiziertes Ereignis enthalten. Spieler, die gerade eine Andere Welt verlassen haben, können in dieser Phase versuchen, das Portal zu schließen und mit 5 Hinweis-Marker zu versiegeln.
    Phase 4 - "Andere Welt" Phase: Spieler in einer Anderen Welt ziehen eine für die verschiedenen Welten codierte Ereigniskarte.
    Phase 5 - Mythos Phase: Der Motor des Spieles, in dem man die entsprechende Ereigniskarte dummerweise von Unten nach Oben lesen muss: In dieser Phase öffnen sich Portale in die anderen Welten, kommen Monster ins Spiel, bewegen sich Monster am Plan, kommen neue Hinweis-Marker ins Spiel und kommt es zu Ereignissen oder Aufgaben, die – teilweise über einen längeren Zeitraum – für alle Spieler gelten.

    Und als ob die Spieler noch nicht genug Probleme hätten, liegt über allem noch ein Terror-Level: Je nach Spielerzahl darf sich nur eine bestimmte Anzahl an Monstern in der Stadt tummeln, alle Überzähligen werden in den Außenbezirken ausgelegt. Übersteigt die Anzahl der Monster in diesen Bezirken eine von der Spielerzahl festgelegte Zahl, steigt der Terror-Level um 1. Dieser Level reicht bis 10, mit jedem Anstieg wird eine Karte „Begleiter“ aus dem Spiel genommen, bei den Levels 3, 6 und 9 schließen Geschäfte… und ab Level 10 gibt es keine Monsterbegrenzung für Arkham mehr.

    Der Kampf:

    Vor jedem Monsterkampf können die Spieler versuchen, mithilfe einer Schleichprobe zu entkommen. Misslingt dies oder stellt sich der Spieler dem Kampf, muss er zuerst eine Willensprobe, "Horrorprobe" genannt, durchführen, um herauszufinden, ob die Geistige Gesundheit des Spielers den reinen Anblick des Monsters aushält. Erst nach einer gelungenen Horrorprobe kann der Spieler wirklich kämpfen.


    Das Spielende:

    Wie schon erwähnt sollten die Spieler versuchen, den "Großen Alten" mittels Torverschließungen und Versiegelungen zu bannen. Doch bei folgenden Ereignissen wird der "Große Alte" in unsere Welt treten:

    >Die Verderbensleiste: Bei jedem Tor, dass sich öffnet, wird ein sog. Verderbensmarker auf die Verderbensleiste des "Großen Alten" gelegt. Je nach "Großem Alten" wird er bei einer bestimmten Anzahl an Verderbensmarkern in unsere Welt treten.
    >Die Toranzahl: Eine von der Spielerzahl definierte Zahl an Toren ist offen.
    >Alle Monster im Spiel: Die Spieler müssten Monster ins Spiel bringen, es gibt aber keine Monstermarker mehr.

    In allen diesen Fällen kommt es zu einem Endkampf gegen den "Großen Alten", wobei auch hier jeder "Große Alte" ein bisschen anders angreift. Gewinnen die Spieler, haben sie das Spiel gewonnen. Gewinnt der "Große Alte"... tja, dann war's das mit der Menschheit.

    Fazit:
    Jeder, der den Eindruck bekommen hat, Arkham Horror sei ein simples, tumbes „ziehe auf ein Feld und ziehe eine Karte“, der soll sich noch nie so gewaltig geirrt haben… Seither sind einige Jahre ins Land gegangen, die Donau hat so manchen Wassertropfen in Richtung Meer gespült und Arkham Horror ist schon so manches Mal am Tisch gelandet.Ich Spiele es immer wieder gern!

    PS:
    Für absolut grandios erachte ich persönlich das Geschicke-System: Erstens kann man auswählen, was man im Moment besonders gut können will, und zweites ist die Gefahr eliminiert, dass irgendwann man Superman über den Plan läuft.

    Stefan hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Oliver L. schrieb am 24.05.2012:
    Das Spiel wurde hier schon so gut erklärt und besprochen, dass ich es verhältnismäßig kurz mache:

    Arkham Horror ist mein absolutes Lieblingsspiel. Und ich sehe bis dato keine Gefahr, dass es in näherer Zukunft vom Thron gestoßen werden wird.

    Das Material ist unglaublich hochwertig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Es ist unfassbar, wieviele Teile die Box enthält! Das Spiel ist zwar nicht gerade billig, aber man erhält verdammt viel für sein Geld. Allein die genialen Charakterbögen sind m.M.n. das komplette Geld wert.

    Das Spiel ist fordernd, aber nicht unschaffbar. Wenn sich die Truppe im Verlauf des Abends zusammenrauft, hat man immer eine reelle Chance, den Großen Alten zu besiegen.

    Die Spielmechanismen sind erfrischend unverbraucht. Besonders hervorheben möchte ich die Tatsache, dass das Spiel sich tatsächlich ein Stück weit selbst steuert und so zum Gegner wird.

    Die Begegnungskarten bringen ungemein viel Flair. Spitze finde ich, dass es für die verschiedenen Örtlichkeiten (und anderen Welten)jeweils eigene Begegnungen gibt und man nicht immer von demselben Stapel zieht. Wenn man dann noch Mitspieler hat, die alles stimmungsvoll vorlesen (können), kommt echte Atmosphäre auf!

    Wer Lovecrafts Geschichten kennt, wird schnell unglaublich viel in dem Spiel wiederentdecken. Es ist grandios, wie all die Details aus dem Mythos eingearbeitet wurden.

    Aufgrund der verschiedenen Großen Alten, der riesigen Auswahl an Charakteren, den Begegnungs- und Mythoskarten ist kein Spiel wie das andere. Und wenn sich doch einmal so etwas wie Routine einstellen sollte, gibt es ja noch die Erweiterungen, die tewilweise mit zusätzlichen Spielbrettern daherkommen ... und natürlich neuen Charakteren, Karten und und und. Man hat sehr lange Freude an Arkham Horror!

    Spieler, die mit Lovecraft überhaupt nichts anfangen können und nicht zumindest ein kleines Faible fürs Rollenspiel haben, werden mit Arkham Horror wohl ihre Schwierigkeiten haben. Allen anderen möchte ich das Spiel wärmstens ans Herz legen, sofern sie die komplexen Regeln und die Spieldauer (eine Partie geht mit einer größeren Gruppe gerne mal vier Stunden und länger) nicht scheuen.

    Absolute Kaufempfehlung!!
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  • Heiko K. schrieb am 02.03.2011:
    Ein sehr stimmungsvolles Spiel. Der Spielmechanismus ist eher einfach, es gibt auch viele Dinge immer mal wieder zu beachten, aber nach einmal spielen hat man das alles im Griff... für die Monsterbewegungen ist ein Blatt mit zusammenstellung der vorgegebenen Zugmöglichkeit nicht schlecht.
    Ansonsten heisst es alle gegen das Grauen...
    Es empfiehlt sich mit den Karten aus den Erweiterungen zu spielen um mehr Abwechslung zu bekommen (zumindest die Begegnungskarten in Arkham).
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  • Thorsten B. schrieb am 24.11.2010:
    Das absolut genialste Spiel aus der Fantasy Flight Games Schmiede.Angesiedelt in einer sehr authentischen H.P.Lovecraft Welt der 20er Jahre.Wie schon in mehreren Rezis zu hören war, ist die Regelhürde hoch angelegt,ich selber hab einen ganzen Nachmittag für das Regelstudium gebraucht.Trotzdem hab ich in den ersten Partien Fehler gemacht.Wenn man das Spiel erklärt bekommt,erschliesst sich einem das Spiel zum Glück recht schnell, wegen der immer wiederkehrenden Phasen.Es ist schon sinnvoll einen ´alten Hasen´ dabei zu haben,der schön aufpasst das alles regelgerecht zugeht.
    Langzeitmotivation ist zu 100% gegeben,auch wegen der Kombinationsfülle mit versch. Erweiterungen,die alle dem Spiel einen anderen Flair verleihen (und den Schwierigkeitsgrad für erfahrene Spieler erhöhen).
    Wer kooperative Spiele mag, wer damit klarkommt,das Glück eine Rolle spielt (Würfel+Karten),wer es gerne unheimlich mag und wer gerne sehr zeitintensive Spiele spielt(2-6h je nach Spieleranzahl und nach Spielverlauf) sollte uneingeschränkt zugreifen.
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    • Uwe R., Jil K. und 7 weitere mögen das.
    • Nicola H. mag das nicht.
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    • Stefan K.
      Stefan K.: Kannst Du bitte dafür sorgen dass ein "alter Hase" dem Spiel beigepackt wird? Ansonsten wirkt diese Rezi auf mich eher abschreckend... was sie... weiterlesen
      20.02.2011-23:43:50
    • Thorsten B.
      Thorsten B.: Ich habs so erlebt.Fand es nicht abschreckend,aber anfangs anstrengend.Gut wärs bestimmt,wenn bei einer reinen Anfängerrunde mehrere die Regeln studieren ;)
      26.02.2011-23:24:50
    • gelöschte P.
      gelöschte P.: FFG, ich bekomme Herzflattern. :)Arkham Horror zählt zu meinen Favoritten. :)
      17.03.2011-05:58:25
  • Uwe H. schrieb am 19.10.2010:
    Zunächst habe ich lange gezögert, bevor ich das Spiel gekauft habe. Das tolle Spielmaterial, die Graphik und die vielen Spielelemente, auch die Möglichkeit es solo zu spielen, haben mich dann doch überzeugt. Man muß nicht unbedingt H.P. Lovecraft gelesen haben und den Cthulhu Mythos kennen, um das Spiel zu verstehen. Allein die besondere Atmosphäre zieht einen schnell in ihren Bann. Die Spielregel ist umfangreich, ich empfehle daher zur besseren Übersicht über den Spielzug ein Flußdiagramm von Boardgamegeek.de herunterzuladen. Jedes Spiel verläuft anders, da doch recht viele Endgegner (die Großen Alten) enthalten sind, von denen immer nur einer pro Spiel vertreten ist und die alle einen anderen Einfluß auf das Spiel haben.
    Die Spieler haben ständig zu tun, zuerst müssen sie durch ander Dimensionen reisen, um die sich an verschiedenen Orten öffnenden Dimensionstore zu schließen und der sich daraus flutenden Monster Herr zu werden. Dabei finden oder erwerben die Charaktere Gegenstände, Waffen, Zauber und treffen vielleicht auch Begleiter, die ihnen weiterhelfen. Der Kampf gegen die Monster führt zu Wahnsinn und Tod ...
    Beide Daumen nach oben !
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  • Sebastian H. schrieb am 20.11.2011:
    Arkham Horror hat es in sich. Meiner Meinung nach sackschwer und nur für ganz geduldige und teamorientierte Spieler. Wenn man sich jedoch auf die Stimmung und die teilweise doch etwas komplexeren Regeln einlässt kann man unvergessliche Abenteuer erleben. Für meine Gruppe und mich hat es jetzt zwei Spiele gedauert bis wir einen der Bosse gelegt hatten, jedoch haben wir gefühlte 20% der Regeln und Effekte nicht so richtig verarbeitet weil es gerade mit mehreren Spielern schnell mal unübersichtlich wird. Allerdings liegt gerade in der maximalen Spielerzahl von 8 auch eine der großen Stärken des Spiels.
    Sebastian hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Roland S. schrieb am 18.07.2011:
    Gäbe es einen Einzelpreis für die bestgelungene optische Aufmachung, dann hätte ARKHAM HORROR diesen Preis sicher! Wer das Spiel kauft, findet in der Kiste eine immense Anzahl von wunderschön illustrierten Countern, Kärtchen und anderem Spielmaterial vor. Liebevolles, hochwertiges Design, das jedes Spielerherz höher schlagen lässt.
    Das Spielbrett ist riesig und nimmt bisweilen einen kompletten Esstisch in Beschlag, darauf muss man gefasst sein. Dafür stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis allemal!
    Nichtkenner von H.P. Lovecrafts Romanen finden wahrscheinlich den Einstieg in dieses hochatmosphärische Rollen-/Taktikspiel etwas schwieriger und können mit Namen wenig anfangen, das ist aber für den Spielablauf selber nicht erforderlich.
    ARKHAM HORROR ist kein Spiel für "mal zwischendurch", kein Spiel für schlechte Verlierer, kein Spiel für Regel-Lesen-Hasser und auch kein Spiel, das heitere Freude aufkommen lässt. Vielmehr kreiert es sehr gekonnt die fatalistische Grundatmosphäre, die dem Lovecraft-Universum zugrundeliegt, in welchem die Spieler einen verzweifelten Kampf gegen übermächtige übernatürliche Wesenheiten ausfechten, die ihnen haushoch überlegen sind. Fairness?! Gibt es nicht in Arkham Horror!! Nicht eine einzige der knapp 30 Regelseiten enthält auch nur eine einzige Regel, die zugunsten der Spieler geschrieben worden wäre, und wenn Unklarheit über die Auslegung einer Regel herrscht, dann nehme man stets den am wenigsten favorisierten Ausgang - das ist ausnahmslos der korrekte... Klingt fies, und das ist es auch, aber es handelt sich nicht um einen Fehler in der Spielbalance, sondern ist in voller Absicht und in Übereinstimmung mit der vorherrschenden Atmosphäre genau so designt worden! Wer also ein faires Spiel sucht, in dem jeder seine kuschelige Nische finden kann: Finger weg!!!
    A propos Regeln: Es sind sehr, sehr viele Regeln... allein schon im Grundspiel. Die Regeln sind für sich genommen nicht wirklich knifflig, aber ihre Masse kann erschlagen. Einsteiger benötigen ZWINGEND einen erfahrenen Spieler zum Erklären der Regeln, ansonsten dauert der Einstieg ins Spiel alleine schon fast zwei Stunden!

    ARKHAM HORROR ist ein kooperatives Taktikspiel mit leichtem Rollenspiel-Einschlag, und wer "Pandemie" schon tough findet, der wird bei ARKHAM HORROR mit den Ohren schlackern! Am besten spielt sich ARKHAM HORROR mit 5 oder mehr Spielern. Geringere Spielerzahlen resultieren meistens in absoluter Hoffnungslosigkeit und Unfähigkeit, überhaupt voran zu kommen. Nochmal: Das Spiel ist tough, hart, fies, boshaft und gemein! Es schenkt einem NICHTS, aber auch GAR NICHTS! Doch wer sich in einer hoffnungslos erscheinenden Situation mit dem Bisschen an Ausrüstung arrangieren kann, das man bekommen hat und mutig das Unmögliche wagen will, der ist genau richtig in der Welt von ARKHAM HORROR.
    Trotz des massiven Regelumfangs verdient das Spiel IMHO satte 6 von 6 Punkte und zählt somit für mich zu den absoluten TOP-Spielen!

    Meine Punktewertung:

    1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
    2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
    3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
    4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
    5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
    6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
    Roland hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Jens G. schrieb am 07.02.2011:
    OK, ich kann nachvollziehen, daß Spiele mit einer Spieldauer jenseits 3 Stunden nicht jedermanns Sache sind. Auch gibt es Spieler, die nach einer 30minütigen Regelerklärung kribbelig werden und fragen "Können wir jetzt mal endlich anfangen?" und auf meine Bemerkung "Wir sind mit den Regeln aber noch nicht ganz durch" frustriert aufgeben.
    ABER: es lohnt sich! Arkham Horror sucht seines gleichen. Für spieleinteressierte Lovecraft-Fans ist des Spiel eh ein muß, und Vielspieler, die vor Kooperationsspielen, langer Spiel- und Regelerklärungsdauer sowie epischen Monsterschlachten nicht zurückschrecken, sollten Arkham Horror zumindest mal angetestet haben.
    Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, daß der Spielemechanismus eigentlich auf einem reinen Glücksspiel basiert; zwar hat man die Möglichkeit, seinen Ermittler durch Gegenstände, Zauber und Verbündete entsprechend aufzurüsten, aber alle Karten werden verdeckt gezogen, und alle Probenergebnisse werden ausgewürfelt! Wer also Würfelspiele (denn letztenendes ist Arkham Horror genau das) partout nicht mag, oder bei Mensch-ärgere-Dich-nicht auch nach dem 50sten Anlauf noch keine 6 gewürfelt hat, sollte die Finger von Arkham Horror lassen.
    Jens hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Stephan K. schrieb am 03.04.2012:
    Mit Arkham Horror haben wir mittlerweile drei Partien lang Spaß gehabt. In dieser Rezension werde ich die einzelnen Spiele kurz beschreiben, dafür entfallen eingehendere Blicke auf das Regelwerk, da andere Rezis die bereits ausführlich genug beschreiben.

    1. Partie:
    Wir haben zu fünft gespielt, ich war dabei der einzige, der bisher die Regeln mal durchgelesen und unter der Woche bereits eine Solopartie bestritten hatte. Dem entsprechend ging es sehr zäh zu! Es dauerte ewig, bis Spielziel und Verlustbedingungen verständlich geklärt waren, oft haben wir einzelne Phasen verwechselt oder sogar komplett vergessen, bis dann von irgendeinem Mitspieler kam "Hey, darf ich nicht meine Skills verschieben?!". Es musste immer viel im Regelwerk geblättert werden und es kam absolut kein Spielfluss auf, wodurch 2 von 5 Spieler auch irgendwann abgeschaltet haben und nur noch nebenbei mit spielten (Hauptbeschäftigung lag dann in Fußballergebnissen und dem Verzehr von Süßspeisen).
    Hätte ich die Rezi nur durch den Eindruck der ersten Partie verfasst, wäre das Spiel nicht gut weg gekommen. Insbesondere, weil wir am Ende auch noch verloren haben.

    Nur gut, dass wir genau so zäh wie die Regeln von Arkham Horror sind. Also auf zu den Partien 2+3

    2.Partie:
    Diesmal war ich besser vorbereitet! Ich habe einige Rezensionen hier gelesen und mir die Varianten angeschaut, was ich wirklich jedem nur empfehlen kann! Da finden sich einige nützliche Links zu FAQs und Hausregeln, die ich auch gleich eingeführt hatte (z.B. das ziehen von drei Ermittlerbögen und sich daraus einen aussuchen oder dem kooperativen Kampf, was zu viel mehr Interaktion und Absprachen führt). Dazu hat sich gleichzeitig noch ein Freund in die Regeln reingefuchst, so dass ich nicht mehr alleine als der Allwissende Nichtswisser da stand. Und siehe da: Plötzlich kam so etwas wie ein Spielfluss auf. Die Phasen wurden beachtet, vieles lief zwar stotternd, aber es kam nicht zum völligen Spielfluss-Stau. Dadurch, dass wir diesmal nur zu viert waren, war man auch um einiges schneller wieder am Zug.

    Was uns jedoch auffiel war, dass wenn einer mal richtig Würfelpech hat, er für das Team einfach kaum noch Nutzen hat. Einer von uns vieren war die völlige Last am Bein, und wir wären besser weg gekommen, wenn wir ihm nicht geholfen hätten. Das ganze gipfelte auch darin, dass wir freiwillig in Kauf nahmen, dass er in Raum und Zeit verloren ging (war bei dem Großen Alten, gegen den wir spielten, zum "Tod" des Charakters führte). Dadurch konnte er sich einen neuen Ermittler aussuchen, was effektiver war als seine vorherige Gurke weiter zu spielen. Am Ende verloren wir jedoch auch dieses Spiel.

    Doch wer wären wir denn, wenn wir uns einfach so geschlagen geben und die Welt dem Untergang überlassen?!

    3. Partie:
    Diese Partie folgte sofort an die 2., also noch am gleichen Abend. Wir suchten uns diesmal jedoch den Großen Alten aus, statt ihn zufällig zu ziehen. Wir nahmen Yig, den ich jeder Einsteigerpartie nur empfehlen kann. Es dauert nicht sonderlich lang, bis er erwacht, mit ein wenig mehr Würfelglück hat man bis dahin aber bereits genug Ausrüstung gehortet, um sich ihm effektiv zu stellen. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir haben unsere erste Partie Arkham Horror gewonnen und konnten zufrieden Heim fahren.

    Fazit:
    Das Spiel ist für Einsteiger unglaublich kompliziert und komplex, so dass man sich schnell in den Regeln verliert, Diskussionen entstehen und ein Spiel eigentlich nicht möglich ist. Wer jedoch Resistent genug ist, quält sich durch und wird bald sehen, dass sich vor ihm ein wundervoller Spiel entfaltet. Ich würde jedoch dringendst empfehlen, nicht einen alleine die Regeln auswendig lernen zu lassen, sondern durchaus mit zwei oder mehr Leuten am Tisch zu sitzen, die sich auch zumindest mit den Rahmenbedingungen auskennen.

    Insgesamt gebe ich dem Spiel 5 Punkte, da die oben erwähnten Einschränkungen nicht völlig außer acht gelassen werden können, und jedes mal eine Tortur ansteht, wenn ein neuer Spieler mit einsteigen möchte. Auch lässt das Grundregelwerk ein wenig die Kooperativen Mechanismen schleifen, so dass man oft doch auf sich allein gestellt ist oder man sich Zusatzregeln/Hausregeln aneignen muss.
    Stephan hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias N. schrieb am 30.01.2012:
    Arkham Horror ist ein "Regelmonster", das seinesgleichen sucht! Es handelt sich um ein Kooperatives Spiel, dass auch solo gespielt werden kann.

    Es ist ein "Horrorspiel" im doppelten Sinne:

    Thematisch spielen wir hier in der Stadt Arkham und versuchen, diese Stadt zu retten. Tore in andere Welten öffnen sich und Monster strömen hervor und überfluten die Straßen und Standorte in der Stadt. Als Ermittler versuchen die Spieler gemeinsam, die Tore zu verschließen und zu versiegeln und die Monster zu plätten. Aber wehe, es erwacht der "Große Alte"... Diese düstere Atmosphäre wird durchaus stimmungsvoll umgesetzt.

    Aber die vielen vielen Spielregeln können ebenfalls (ungewollt) eine "Horrorstimmung" erzeugen. Schon allein die Grundregeln haben es in sich. Ich habe mir mal Kurzversionen aus dem Internet heruntergeladen: Fünf Seiten in enggedruckter Kleinschrift! Das Regelheft selber hat 24 Seiten.

    Jede Runde beginnt mit dem Einstellen seines Ermittlers. Dabei sind sechs Werte (Bewegung, Schleichen, Glück, Wissen, Kampf, Wille) zu beachten und man muss sich entscheiden, welche drei Werte man zu gunsten der anderen drei Werte man niedrig stuft, damit die anderen drei Werte hoch sind. Dies ist abhängig von der derzeitigen Situation auf dem Spielfeld. Will ich weit kommen und steht weit und breit kein Monster im Weg, brauche ich nicht zu schleichen sondern kann den Bewegungswert nach oben jubeln. Sind Monster mit hoher Horrorstufe im Weg und ich habe genug gute Waffen, die den Kampfwert steigern, dann juble ich den Willenswert hoch, um die Horrorprobe gegen das Monster bestehen zu können. Den Kampfwert kann ich vernachlässigen, denn ich hab ja genug Kampfwert über Waffen... Außerdem muss ich diverse Karten reaktivieren, bestimmte Karten müssen ausgewürfelt werden, um überhaupt im Spiel zu bleiben, ich bekomme unter Umständen Gehalt oder Dividenten etc. Wenn das überstanden ist, dann kommt die Bewegungsphase. Pro Bewegungspunkt kann ich ein Feld weiterziehen, es sei denn, ein Monster steht im Weg. Jetzt kann ich entweder vorbeischleichen (Würfelprobe mit meinem Schleichwert = Anzahl Würfel minus Malus des Aufmerksamkeitswert des Monsters) oder ich kann oder muss (bei verlorener Schleichprobe) kämpfen (Kampfwert minus Malus des Monsters = Würfelanzahl, Anzahl der Blutstropfen des Monsters = notwendige Anzahl der Erfolge, um das Monster zu besiegen, bei Niederlage = Ausdauerschaden bei mir, wie hoch, erfahre ich auch vom Pappcounter des Monsters). Seit ihr noch da? Ja? Dann geht es weiter: Nach der Bewegung bin ich auf einem Spielfeld angekommen. Hier hab ich jetzt eine Begegnung (Ziehen einer Begegnungskart = neun verschiedene Kartenstapel, je nach Standort!), oder aber hier ist ein offenes Tor und ich muss sofort in die entsprechende "andere Welt" und hab dann dort eine Begegnung (Ziehen einer Karte vom Stapel der anderen Welten, prüfen ob Farbe mit entsprechender anderen Welt übereinstimmt, abhandeln = meist Würfelproben). Jetzt kommt noch die Mythosphase: Ziehen einer Karte vom Mythoskartenstapel, jetzt öffnet sich ein Tor und ein Monster erscheint, oder es kommt zu einer Monsterflut. Außerdem bewegen sich Monster nach einem auf der Mythoskarte angegebenen Schlüssel). Und jetzt kommen schon die ersten Sonderregeln: Nicht jedes Monster bewegt sich gleich. Es gibt gelbe, rote, blaue, schwarze und grüne Monster, die alle entsprechend anderen Bewegungsregeln folgen. Viele Mythoskarten haben einen dauerhaften Effekt und müssen ständig im Auge behalten werden, damit man das Abhandeln des Effektes pro Runde nicht vergisst. Habt ihr mitgezählt? Wir sind jetzt schon bei 11 Kartenstapeln angelangt; das sind aber beileibe noch längst nicht alle. Es kommen noch Stapel für einfache, für besondere Gegenstände, für Zaubersprüche, für Fähigkeiten und für Verbündete hinzu. Außerdem gibt es noch Spezialkarten. Kommen wir zu den Makern: Hier gibt es Hinweismaker, die ich sammeln kann, um Tore zu versiegeln, oder um zusätzliche Würfel benutzten zu können, es gibt Verderbenmaker, ältere Zeichen, es gibt auch noch Geld (zum Einkaufen von Gegenständen), es gibt Tormaker, natürlich die vielen Monstermaker etc.

    Über die Terrorleiste und den Endkampf gegen den Großen Alten, das Verschließen und Versiegeln von Toren, Verloren in Raum und Zeit, "Wahnsinnig oder Bewustlos in Arkham", der Möglichkeiten zum Regenerieren etc. hab ich mich jetzt noch gar nicht ausgelassen. Puh...

    Dabei gaugelt einem das Spiel gewisse Entscheidungsmöglichkeiten vor, die man gar nicht hat. Vieles ist einfach pures Glück oder Pech. Fast alles (Kampf, Ausweichen, Horrorproben, Tore versiegeln, Proben in der anderen Welt, Begegnungen...) wird ausgewürfelt. Auch kann man sich nicht ohne weiteres ausrüsten, wie man will. Nein, auch die Ausrüstungsgegenstände werden per Zufallsprinzip als Karten gezogen und ich kann dann immerhin aus dreien entscheiden, ob und wenn ja, welchen Gegenstand ich kaufe. Aber nur wenn ich Geld habe, was auch reine Glücksache ist. Da auch die Begegnungen per Kartenziehen entschieden werden und auch die Mythosphase per Zufallsprinzip über Toröffnungen und Monsterbewegungen entscheidet (ach ja, auch die Monster werden aus einem Stoffbeutel gezogen), hab ich eigentlich so gut wie keine taktischen oder gar strategischen Möglichkeiten. Das kann zwar durchaus spannend sein (nach dem Motto: Mal sehen, was jetzt schon wieder passiert), kann aber auch ziemlich nerven.

    Wie bewerte ich nun dieses Spiel:

    1. Es kann durchaus zeitweise Spaß machen und spannend sein.
    2. Es hat eine reichhaltige Ausstattung und tolles Spielmaterial.
    3. Es hat Atmosphäre und Tiefgang und ist extrem vielfältig.

    soweit positiv!

    4. Es ist extrem glückslastig und gaukelt einem nur Entscheidungsmöglichkeiten vor.
    5. Es ist regeltechnisch viel zu überladen und verhindert so das Zustandekommen von Spielfluss und Spielspaß. Man hat immer das Gefühl, irgendetwas vergessen oder nicht beachtet zu haben (und hat damit auch meistens Recht!)
    6. Das Spiel benötigt unglaublich viel Platz. Mein ausziehbarer Wohnzimmertisch (und der ist riesig!) reicht bei weitem nicht aus, so dass ich Tische anbauen musste!
    7. Das Spiel dauert viel zu lange! Vier bis fünf Stunden sind so das Minimum. Und es kann durchaus passieren, dass das Spiel so ein bis zwei Stunden spannungslos vor sich hinplätschert, ohne dass irgend etwas spannendes passiert. Das geht mir allerdings bei den "Lovecraft-Büchern" auch immer so.

    Von daher kann ich diesem Spiel, dass ich sicherlich im Urlaub noch das ein oder andere Mal spielen werde, nur 4 Punkte geben. Die Lovecraft-Fans mögen mir verzeihen!

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    • Gerhard R.
      Gerhard R.: Nach mehreren Partien verinnerlicht man die Regeln immer besser.
      19.03.2012-15:33:32
    • Roland S.
      Roland S.: Also hier kann ich größtenteils nur zustimmen ... gut das Problem mit dem bedarf eines Tisches der groß genug ist habe ich mit meiner... weiterlesen
      06.04.2012-19:58:42
    • gelöschte P.
      gelöschte P.: Danke für diese Einschätzung, ist auf meiner Weihnachtswunschliste
      10.12.2012-16:08:57
  • Dominik W. schrieb am 26.12.2011:
    Arkham Horror ist ein Spiel, welches mir so noch nicht untergekommen ist. Sieg oder Niederlage bleibt bis zum Schluss offen. Zusätzlich ist jedes Spiel spannend wie das erste mal. Besonderst ist ebenfalls das die Spieler zusammen gegen einen gemeinsamen Feind spielen.

    Das Spiel ist sein Geld wert, und lange ohne Erweiterungen spielbar.
    Dominik hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias M. schrieb am 19.12.2010:
    Dieses Spiel bietet mal einen etwas anderen Spielespaß!
    Es ist nunmal nicht immer so, dass es leicht ist zu gewinnen, ganz im Gegenteil. Ich bin schn oft mit mehreren Spielern verzweifelt, da sich die Monster gesammelt haben, der Terrorlevel zu hoch war oder ähnliche Varianten.
    Wer Chtulhu mag, wird auch dieses Spiel lieben. Mit allen Spielern zusammen solll die schöne Stadt Arkham von den schrecklichen Kreaturen befreit werden. Klingt simpel, ist es aber nicht!! Die Monster sind durchaus fies und hinterhältig und dann kommen ja noch weitere Ereignisse, die das Spiel wieder uaf einen neuen Stand bringen.
    Das Spiel ist nicht ganz so leicht erklärt, da die Regeln doch sehr umfangreich sind (wir haben es schon dutzende Male gespielt und kennen noch nicht alle auswendig), aber es lohnt sich.
    DAs Spiel ist definitiv einen Kauf wert!!
    Matthias hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Alexander K. schrieb am 26.02.2009:
    Ein geniales Spiel, nicht nur für Lovecraftfans. Die Gestaltung ist atemberaubend schön gemacht und zieht einen sofort in seinen Bann. Die Regeln sind umfangreich, aber schnell gelernt.
    Das besondere an diesem Spiel ist, daß man nicht gegeneinander, sondern miteinander spielt. Das ist von Vorteil, wenn man mit jemanden spielt, der nicht gerne verliert.
    Mit den unterschiedlichen Oberbösewichten (den großen Alten) läßt sich der Schwierigkeitsgrad angenehm steuern.
    Und sollte man niemanden haben, dann spielt man das Spiel halt alleine, was auch sehr viel Spaß macht. Ich spreche aus eigener Erfahrung. :)
    Kurz gesagt, Arkham Horror ist eine Bereicherung für jeden Spieleschrank. Preis / Leistung ist top!
    Bei nächster Gelegenheit hole ich mir die Erweiterungen.
  • Sebastian W. schrieb am 13.04.2007:
    Noch nie habe ich so viel Material in einem Brettspiel gesehen. Aber das Spiel verwendet sämtliche Karten und sonstiges intelligent und es entsteht ein sehr schönes Rollenbrettspiel bei dem der Zufall genausoviel am Spielgeschehen ändern kann wie das taktische vorgehen der Mitspieler.
    Allerdings bevor man richtig mit dem Spielen anfängt, sollte ein oder zwei Spieler sich in das Buch ääähm Regelwerk eingelesen haben, weil wirklich viel zu beachten ist.
    Arkham Horror an sich ist nicht kompliziert, nur die Menge an Ausnahmen/Ereignisse die es zu beachten gilt ist hoch.
    Ist man aber erst am spielen im Kerzenschein und der richtigen Musik, fesselt Arkham Horror bis zum schluss.
    Eines noch: Ausser die Namen der Monster und deren Eigenschaftswerte (Wie auch bei den Waffen) hat das Spiel an sich nicht viel mit dem Mythos um Cthulhu und die großen Alten zu tun. Wer mehr vom "Cthulhu-feeling" haben will, sollte im I-net nach Arkham Investigations suchen, dass von Fans des Basisspiels erstellt wurde. Dieses kann als Abänderung von Arkham Horror angesehen werden und holt das letzte quentchen Lovecraft Horror aus dem Spiel.

    Ich grusel mich weiterhin mit Arkham Horror und warte bis es die Erweiterungen auch auf Deutsch gibt. Dann schlage ich wieder zu und erweitere den Mythos ;)
  • Manuel M. schrieb am 19.11.2010:
    Bei Arkham Horror handelt es sich um ein ziemlich komplexes Spiel. Es verfügt über sehr viele "Detail"-Regeln, die es zu beachten gilt. Hierbei läuft man gerade in den ersten Partien Gefahr, einige Regeln zu vergessen, bzw. nicht zu beachten. Mein Tipp: Im Internet gibt es viele Spielhilfen, wie z.B. Regelübersichten u.ä. Diese sollte man durchaus zur Hilfe nehmen. Wenn man diese erste (durchaus hohe) Hürde gemeistert hat, entfaltet sich ein sehr intensives und spannendes Spiel, das mit vielen Möglichkeiten und interessanten Spielmechanismen zu Gefallen weiß. Auch die qualitativ und grafisch sehr hochwertigen Spielelemente, wie die vielen Karten, Marker und natürlich auch der tolle Spielplan sorgen für eine tolle Atmosphäre. Leider sind die Spielfiguren nicht aus Plastik (wie es bei vielen anderen ähnlichen Spielen der Fall ist), sondern aus Kartonmarker, die auf ein Plastikfüsse gestellt werden. Aber auch damit verliert das Spiel nicht an Reiz.
    Arkahm macht Riesenspaß und kommt bei mir immer wieder auf den Tisch. Mit den vielen Erweiterungen ist auch auf lange Sicht immer für Abwechslung gesorgt.
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    • gelöschte P.
      gelöschte P.: Ich mag die "Pappkameraden" in Plastiksockeln bei allen Spielen lieber.
      Sie sehen schöner aus (weil eben farbig und gut gezeichnet), als die... weiterlesen
      27.11.2010-13:11:43
    • Uwe R.
      Uwe R.: Mir gefallen Papphelden auch besser - die passen sowieso eher in die Zeit (1926) :D
      31.01.2011-13:35:26
    • Gerhard R.
      Gerhard R.: Wo bekommt man solche Plastiksockel?
      19.03.2012-15:34:38
  • ole S. schrieb am 25.04.2007:
    Für Spielmaterial und Aufmachung hätte Arkham Horror 7 Punkte verdient.
    Die Spielregeln hingegen sind ziemlich schlecht.
    Soweit die Ähnlichkeit auch zu Descent.
    Allerdings besteht das Spiel (meiner Meinung nach 3 Testläufen) aus viel zu viel Glück, kaum der Möglichkeit der Planung und der Spaßfaktor bleibt völlig auf der Strecke.
    Wenn man andere Kritiken so ließt, scheinen meine 3 Spielrunden mit dieser Meinung ganz alleine zu stehen, aber mir machte es gar keinen Spaß.
    Für die tolle Ausstattung gibt es 3 Punkte.
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    • Jörn F.
      Jörn F.: Genauso ging es mir auch!
      12.02.2011-15:33:21
    • gelöschte P.
      gelöschte P.: Wichtig ist, wie bei allen Rollenspielen, dass man sich auf die Geschichte und die Atmosphäre einlassen kann. Derjenige wird reich belohnt!
      Aber ... weiterlesen
      18.04.2011-01:11:11
  • Christoph S. schrieb am 13.11.2010:
    Wer was auf sich hält, spielt Arkham Horror - alleine der Aufbau ist schon ein Abenteuer für sich. Die Stimmung der Geschichten Lovecrafts wird wohl von kaum einen anderer Brettspiel so hervorragend umgesetzt. Ein absoluter Pflichtkauf und jeden Cent wert!
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  • Dominic L. schrieb am 23.04.2010:
    Sehr Gutes Spiel

    + hochwertige Spielmaterialien
    + interessantes Thema
    + hohe Spieltiefe und gute Umsetzung (hoher Wiederspielwert)
    + gutes Preis/Leistungsverhältnis
    O lange Spielzeit
    - lange und komplizierte Einarbeitungsphase (häufiges Nachlesen)
    - hoher Glücksfaktor (Würfel, Karten ziehen...)
    - schwer den Überblick zu behalten
  • Philippe R. schrieb am 08.03.2009:
    Arkham Horror ist ein Spiel, dass nicht unbedingt von seinen genialen Regeln lebt oder durch grandiose Taktik gelöst werden kann. Vielmehr finde ich den Kooperationsgedanken (alle Spieler gegen das Spiel) sehr schön und die Karten zu den einzelnen Locations sind atmosphärisch ausgestaltet. Wir haben es mittlerweile 5 oder 6 Mal gespielt und es macht weiterhin richtig Spaß.

    Ich kann es nur eigentlich nur jedem empfehlen, es sei denn ihr mögt keine Spiele, bei denen man 10 Karten vor sich liegen hat (Ausrüstung, Begleiter, etc.) und diese auch im Auge behalten muss.
  • Marco M. schrieb am 01.12.2010:
    Furchtbare Regel, aber wer sich erst einmal eingespielt hat, wird mit viel Lovecraft-Atmosphäre, sehr unterschiedlichen Charakteren (a la Talisman) und einem hohen Wiederspielreiz belohnt.
    Das Spiel wird von den nicht vorhersehbaren Folgen der diversen Aktionskarten und dem ständigen Grübeln über die bestmögliche Vorgehensweise im Kampf gegen die Ungeheuer bestimmt: Den Helden regenerieren lassen, die Monster in der Stadt angreifen, Waffen und Zauber kaufen/tauschen, Tore in die anderen Welten versiegeln oder sich doch gleich in den Kampf gegen den "Großen Alten" stürzen?
    Inzwischen sorgen auch schon zahlreiche Erweiterungen für Abwechslung.
    Marco hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Alexander T. schrieb am 27.07.2007:
    Die deutsche Version erkrankt, wie so viele komplexe Brettspiele an der Übersetzung. Schon das englische Regelwerk ist etwas verschlungen, im deutschen macht es aber noch mehr Schwierigkeiten, die Zusammenhänge in der Kleinstadt zu verstehen.
    Grundsätzlich sollte man sich nicht alleine mit diesem Regelkomplex auseinander setzen und dem "ernsthaften" Spiel eine lange Proberunde vorausschicken. Nach dem recht müßigen Einstieg lässt sich die Reise durch Arkham dann aber doch noch genießen, obschon der Glücksfaktor in der Schlacht gegen das Böse eine große Rolle spielt. Aber es gibt sehr viele beliebtere Spiele bei denen dies viel schlechter gelöst wurde. In der Regel kommt man mit ordentlicher Planung und Absprachen mit den Mitspielern gut voran.
    Man kann durchaus auch allein oder zu acht den Verschleierungen um Arkham nachjagen, die optimale Spielerzahl von 3 - 5 ist jedoch wesentlich weniger Zufalls-dominiert.
    Alles in allem ein gutes Spiel, das sein hohes Potenzial aber nur in einer Runde angemessen motivierter Mitstreiter wirklich entfalten kann.
  • Daniel F. schrieb am 08.06.2014:
    Das Meiste haben andere ja schon gesagt.
    Das Spiel ist komplex und dauert lang. Wer mit diesen zwei Dingen nicht klar kommt ist hier falsch. Wer damit kein Problem hat (und eine Gruppe, die diese Meinung teilt) ist eigentlich sehr gut beraten und kann an diesem Spiel lange Freude haben.

    Glück ist zwar ein nicht zu unterschätzender Faktor, aber eben nicht alles in diesem Spiel und ab einer gewissen Gruppengröße gleicht sich das im Mittel wieder aus, dass einer viel Pech hat, andere dafür mehr Glück und gleichen das wieder aus.
    Daniel hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
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    • Daniel F.
      Daniel F.: Nachtrag:
      Es ist eine gute Überlegung ein paar Zip-Beutel dazu zu bestellen, um das Spielmaterial nicht jedes Mal lange sortieren zu müssen.
      08.06.2014-15:36:50
    • Stefan K.
      Stefan K.: Zipbeutel gehören zum Standardsortiment in einem Spielerhaushalt & sind immer auf Lager! ;^)
      21.07.2014-12:58:47
  • Markus W. schrieb am 26.08.2013:
    Eines der wenigen Spiele, bei dem man nur gemeinsam zum Ziel kommt. Um zu gewinnen, müssen die Ermittler (die Spieler) in Arkham Dimensionstore schliessen, bevor der 'Große Alte' vollständig erwacht. Gelingt dies nicht, gibt es einen Kampf, aus dem die Spieler meist als Verlierer hervor gehen. Um zu gewinnen, sollten die Spieler ihre Aktionen gemeinsam planen und sich evtl. an strategisch wichtigen Punkten in Arkham aufstellen bzw. verteilen, damit eine schnelle Reaktion gewährleistet ist. Einziger Kritikpunkt an dem ansonsten toll ausgestatteten Spiel: Die Ermittler sind nur Stand-Ups und keine Miniaturen (diese kann man aber inzwischen nachklaufen).
    Markus hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Ines B. schrieb am 08.04.2013:
    Back in Arkham!

    Wiedermal hat es mich nach Arkham verschlagen und diesmal soll es dann gleich richtig zur Sache gehen. Das Problem ist bekannt: Arkham wird überrannt von Monstern und anderen Kreaturen und wieder stelle ich mich ihnen mit meinen Vasallen in den Weg.

    Der Spielplan zeigt die 9 Stadtteile von Arkham mit verschiedenen Orten, die ich besuchen und dort abenteuerliche Sachen erleben kann. Ziel ist es, die sich permanent öffnenden Dimensionstore zu anderen Welten zu schliessen und den Großen Alten zu besiegen. Dieser seinerseits hetzt mir allerlei böses Getier auf den Hals, um meine Plan zu durchkreuzen. Aber in Arkham findet sich viel nützliches Zeugs: Waffen, Verbündete, mächtige Zauber....

    Den Kämpfern stehen außerdem verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung. Wir kennen sie bereits aus anderen Arkham Spielen: Bewegung, Willenskraft, Glück, Kampfstärke usw.
    Dazu kommen Spezialfähigkeiten und natürliche viele, viele Sachen und Erfahrungen, die ich unterwegs in Arkham finde und erlerne.

    Hauptsächlich geht es also darum, sich jede Runde die Fähigkeiten passend einzustellen und von Ort zu Ort zu reisen. Dort kann ich dann Bgegnungen haben (sprich auf Monster treffen, oder es treffen Ereignisse ein, die mir positiv dienen können, aber mich auch negativ beeinflussen können) und Gegenstände sammeln. Das ganze Spiel wird dann über Würfel und Karten gespielt, denn für jedes Ereignis wird eine vordefinierte Anzahl Würfel geworfen, die durch bestimmte Modifikatoren beeinflusst werden.

    Fazit:

    Arkham ist mal wieder eine wahre Materialschlacht: bestens ausgestattet, tausende von Markern und Karten, dickes Regelheft... Die Regeln sind sehr komplex und somit ist Arkham Horror natürlich nur für wirkliche Hardcore-Spieler gedacht. Auch der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu verachten, wenn auch abhängig von Spielerzahl und ausgesuchtem Großen Alten. Das hat FFG sich ganz fein ausgeklügelt.

    Spieltechnisch ist es m.M.n. etwas flüssiger als Villen des Wahnsinns, wo ich wesentlich mehr das Gefühl hatte, dass das Spiel zeitweilig vor sich hinplätschert, ohne das wirklich etwas passiert. Anfangs blättert man natürlich permanent in der Anleitung, aber das gibt sich nach einigen Runden.

    Allerdings muss ich auch sagen, dass für den Grad der Komplexität, den dieses Spiel hat, ein viel zu großer Glücksfaktor vorhanden ist. Mir kam es eher so vor, als ob das Spiel mich spielt, als ich das Spiel. Großartige taktische Überlegungen, wie z.B. bei Runewars, wurden oftmals umgehend von blödem Würfelpech (wirf 6 Würfel, davon 1 Würfel mit 5 oder 6 Augen, und es kamen nur 2er und 3er) blockiert. Hier scheint tatsächlich der Hexer von Salem deutlich taktischer zu sein.

    Man muss also mit diesem Glücksfaktor klarkommen und dann noch bedenken, dass man quasi ein Würfelspiel spielt, welches mal eben einen ganzen Abend veranschlagt. Auch ist es etwas einfacher, wenn man mit mehreren Ermittlern spielt (obwohl der Schwierigkeitsgrad hier mit Monster- und Torlimits angeglichen wird).

    Insgesamt hat mir das Spiel ganz gut gefallen, für wirklich TAKTISCHE Spiele würde ich aber weiterhin Mage Knight oder Runewars bevorzugen. Für mich ist da der Glücksfaktor irgendwie spürbar "kontrollierbarer" 5 Punkte

    Bewertungssystem:
    1 = totaler Schrott
    2 = allenfalls für Fans des Themas
    3 = kann man mal spielen
    4 = solides Spiel, kann man öfters spielen
    5 = sehr gutes Spiel, hoher Spaßfaktor
    6 = DAS Spiel, darf in keiner Sammlung fehlen
    Ines hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • T. T. schrieb am 30.07.2011:
    Sehr schweres Koop-Spiel. Aber wer das Universum um H.P. Lovecraft mag, wird dieses Spiel lieben.
    T. hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Daniel F. schrieb am 29.04.2009:
    Die Spieler kämpfen zusammen gegen das Spielsystem.

    Es spielt sich alles in der Stadt Arkham ab. Dort tauchen nach und nach Hinweise auf, dass einer der Alten (furchtbare Dämonen) wieder erwecken wird. Als Ermittler gilt es, genügend Hinweise zu sammeln, um die Erweckung doch noch zu verhindern.

    + Durch die große Fülle an Spielkarten muss man das Spiel schon
    einige mal gespielt haben, um wirklich alle Dinge gesehen zu
    haben. Das Spiel wird also nicht so schnell langweilig

    + Wie von Fantasy-Flight-Games bereits gewohnt: wirklich schönes
    Spielmaterial an sich, sehr gut verständliches Spielmaterial.

    + Der so besondere Reiz an diesem Spiel: Es ist nicht garantiert,
    dass die Spieler auch wirkliich gewinnen. Es bedarf viel
    gemeinsames Taktieren und überlegen, wie man das Spiel gewinnen
    kann.

    Wer gerne folgende Stichwörter gerne hat bei Brettspiele, der sollte hier zugreifen:
    Fantasy-Flight-Games, lang, sehr schöne Illustrationen, Spannung, Teamspiel, schwierig zu gewinnen, ein bisschen Glück
  • Jun Joseph J. schrieb am 26.05.2008:
    ARKHAM HORROR ist ein kooperatives Brettspiel für 2 bis 8 Personen. Wie wir es vom Hause "Fantasy Flight" gewohnt sind, wird man beim Öffnen der Box von der Menge an Material erschlagen.

    Das Regelwerk ist gut übersetzt, wobei es ein wenig chaotisch durchstrukturiert wurde. Die Regeln an sich sind leicht verständlich und schnell erlernbar. Nach ein paar Mal Durchspielen gehen die Aktionen schnell von der Hand.
    Wie oben bereits erwähnt, handelt es sich bei ARKHAM HORROR um ein Koop-Spiel, wo die Spieler die Aufgabe haben die Stadt vor dem "Großen Alten" zu befreien. Es handelt sich dabei um einen übermächtigen Dämon, der nicht von einem Spieler gelenkt werden muß. Die Spielmechanismen sind so ausgelegt, daß der "Große Alte" mit all seinen Kreaturen vollkommen autark handeln kann.
    Die Spieler schlüpfen in die Rollen von sogenannten "Ermittlern", die sich durch unterschiedliche Charakteristika voneinander unterscheiden. Der Clou: im Laufe des Spiels können die Spieler, die Attributswerte ihrer "Ermittler" senken bzw. heben und sich so dem Fluß des Spiels anpassen. Neue Fertigkeiten, Zaubersprüche und Gegenstände können im Laufe des Spiels gesammelt werden, um den "Ermittler" weiter aufzuwerten.

    ARKHAM HORROR ist ein sehr schönes und vorallem komplexes Koop-Spiel, mit sehr hohem Wiederspielen-Charakter. Wie bei fast allen Fantasy Flight Spielen, muß die Spielrunde einen ganzen Abend investieren.
    Wer auf Koop-Spiele mit Horror-Ambiente steht, kann getrost zugreifen.
  • Matthias A. schrieb am 13.07.2007:
    Unglaublich dieses Abenteuerbrettspiel.
    Nicht nur für Fans von HP Lovecrafts Horrorgeschichten, sondern auch für alle Fans von Abenteuerbrettspielen wie Runebound, Talisman etc. Mir hat ganz gut das Charaktersystem, und die Zusatzkarten gefallen. Endlich mal wieder ein Spiel wo es nicht nur Zauberkampf als Würfelorgie gibt sonder Zaubersprüche, Fertigkeiten und geniale Gegenstände anwendbar sind. einziges Manko: mit weniger wie 4 Spielern, wird das Spiel extrem schwer, da der gesammte Mechanismus dann zu viele Aufgaben auf die Ermittler los läßt.

    Aber unbedingt wenn möglich ausprobieren, es lohnt sich!!!
    PS: Es gibt im Netz auch noch Regelvarianten, die das Spiel noch besser abrunden!
  • Benjamin G. schrieb am 20.01.2015:
    Über dieses Spiel wurde ja schon viel geschrieben. Daher beschränke ich mich hier auf ein paar Punkte, die uns besonders aufgefallen sind.


    + Das Spiel bietet eine große Vielfalt durch die unterschiedlichen Ermittler und großen Alten. Allein die Standortkarten kamen uns ab der 5. Runde doch ziemlich bekannt vor. Bei den Mythos- und Torkarten hatten wir sehr wenig "gefühlte Wiederholungen".

    - Die Regeln sind leider etwas unübersichtlich. Wir hatten anfangs immer wieder das Problem, bei bestimmten Fragen im Stichwortverzeichnis nicht das zu finden, wonach wir suchten. Man muss das Regelwerk an sich auswendig können, um flüssig zu spielen. Bei uns war das nach 3-4 Runden der Fall.

    Die angegebene Spielzeit ist mit 2-4 Stunden realistisch. Wenn man anfangs Pech hat, kann das Spiel auch schneller vorbei sein.

    Zum Spielen wird ein großer Tisch benötigt. Empfehlenswert sind 80cm Breite und min. 150cm Länge.

    Das Spiel zu zweit zu gewinnen ist sehr schwer. Zu dritt und zu viert ist es etwas einfacher.
    Auch wenn man das Spiel alleine spielen kann, ist es mit nur einem Ermittler unmöglich zu gewinnen. Es macht aber auch Spaß, alleine zwei Ermittler zu spielen. Ich habe das als Übung ein paar mal gemacht, und es dauerte dann ca. 1-2 Stunden pro Runde.

    Insgesamt vergebe ich nur 5 Punkte, weil die Regeln etwas besser struktiert sein könnten. Das macht auch den Einstieg für Erstspieler unnötig schwer. Als Gegenbeispiel würde ich die Legenden von Andor heranziehen, bei denen man quasi sofort loslegen kann und die Regeln im Verlaufe eines Einführungsspiels erklärt bekommt.


    Benjamin hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Judith R. schrieb am 03.07.2012:
    Meiner Meinung nach ist Arkham Horror eines der besten Spiele die ich bis jetzt gespielt habe.
    Es ist sehr komplex und bei den ersten paar male wenn man das Spiel spielt braucht man immer wieder das Regelheft in dem leider nicht alles ganz ausführlich beschrieben ist. Es ist aber auch fast unmöglich die Regeln für Arkham Horror komplett zu erläutern, da es so viele verschiedene Fälle gibt, die gegebenenfalls auftreten können. Im Internet findet man aber viele Tips und Informationen.

    Wenn man das Spiel erst einmal richtig begriffen hat ist es echt super. Wir sind immer nur 2 Spieler mein Mann und Ich, es ist möglich das Spiel zu zweit zu spielen, wir spielen es Allerdings immer mit je zwei Charakter pro Person. Allso ist jeder immer 2 mal am Zug, quasi wie wenn man mit 4 Personen spielen würde. Dadurch macht es noch mehr Spaß.

    Wir sind von diesem Spiel einfach nur begeistert und ich möchte es in unserer Sammlung auf gar keinen Fall missen.
    Judith hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Jürgen H. schrieb am 08.06.2012:
    Unglaubliches Spielmaterial! Einfach der Wahnsinn! Die Regeln sind dafür ganz schön schwierig und dazu kommen noch einige Auslegungsmöglichkeiten ... Ein Spiel, das man am besten zu 4 - 5 spielt. Man muss sich einge Zeit nehmen für das Spiel.
    Jürgen hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Stefan K. schrieb am 29.04.2012:
    Arkham Horror ist ein sehr gut gelungenes Koop-Spiel.Wir haben es bislang immer mit 4-6 Spielern gespielt und dabei kam es uns leider so vor als wenn der Schwierigkeitsgrad ungefähr proportional zur steigenden Spielerzahl sinkt. Ein 6-Spieler spiel haben wir bislang noch nie verloren. Dabei übernimmt bei uns jeder eine Aufgabe wie z.B. Portalgänger (Die sammeln die Hinweismarker zum Verschließen der Tore), Ausrüstungsbeschaffer (Holen sich Geld um Gegenstände zu kaufen und diese den anderen zu bringen) und Monsterjäger.

    Bis jetzt habe ich zudem noch nie ein Einzelspiel gewonnen. Ich sah noch nicht einmal das Ziel am Horizon :/.

    Ansonsten ist der Inhalt des Spiels sehr schön aufgemacht und Liebhaber von viel Material kommen auf ihre Kosten. Da es sich um ein kooperatives Spiel handelt, ist man auch viel in Konversationen zum nächsten Vorgehen verstrickt.

    Ein Spiel, dass ich für ein schönes Wochenende mit Freunden sehr empfehlen kann.
    Stefan hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Stefanie H. schrieb am 06.12.2011:
    Arkham Horror ein gutes Spiel wenn man die Spielbeschreibung verstanden hat. Papierform haben wir zu 4. mal überhaupt nicht verstanden aber dank der Spiel-Offensive hier wird das Spiel einfach super per Video-Anleitung erkält das man es auch kapiert ;-)
    Stefanie hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Jürgen G. schrieb am 24.11.2011:
    Eines meiner ersten Brettspiele, vom wlechem ich dann auch prompt Erschlagen wurde. Gut das bei den Spieleabenden immer jemand da ist um auch Hardcore Spiele zu erklären, was den Einstieg erleichtert. Meine Vorschreiber haben ja vieles zu dem Spiel geschrieben. Meine Meinung ist es für wenig Spieler sehr herausfodernd und sehr komplex dazu auch je nach Spieleranzahl sehr lang ( erstes Spiel hat pro runde 45 min gedauert, bei 5 oder 6 Spielern ). Leider sind bei dem ersten Spiel nach 4 Runden die ersten Leute ausgestiegen am Ende waren wir zu zweit, das wir abbrachen. Inzwischen hab ich mehr Spiele hinter mir und das Spiel hat seine Reize. Man darf sich halt nicht frusten lassen sollte man wieder mal verlieren, das ist bei Arkham Horror einfach so.
    Für mich selbst ein super Spiel aus dem Lovecraft Universum, was gut umgesetzt wurde.
    Jürgen hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Markus S. schrieb am 17.04.2011:
    Das Spiel hat mir persönlich nur wenig Spaß gemacht. Zum einen sind es immer wiederholende Ablaufe: Man versucht Gegenstände und so weiter in den Häusern zu finden. Also immer wieder rein ins Haus, dann ins Nächste, ins Nächste bis man was sinnvolles gefunden hat. Die Monster laufen auch nur sinnlos rum bis auf ein paar wenige, so dass das ausweichen nicht sonderlich schwer war. Wenn jemand auf Kooperativ-Spiele steht sollte er besser zu Space Alert oder Pandemie greifen, diese sind wesentlich spannender.

    Des Weiteren macht sich die Spieldauer negativ bemerkbar. Es dauert einfach zu lange und es passiert zu wenig dafür.

    Das Spielmaterial hat mir ansonsten aber sehr gut gefallen.
    Markus hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 26.04.2010:
    Kooperatives Spiel das auch mal länger als einen Abend dauert! Komplexe Regeln muss man erst einmal richtig verstehen! Durchaus interessant aber kein Spiel das regelmäßig auf dem Tisch landet!
    Jörg hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Stephan Z. schrieb am 25.10.2009:
    Sehr tolles Spiel, dass gute zusammenarbeit von den Spielern verlangt. Immer wieder Abendfüllend, und Dank der gehobenen Schwierigkeit immer Spannend wer am Ende gewinnt - Spieler oder Spiel !?!

    *kaufempfehlung*
  • Martin J. schrieb am 07.04.2016:
    Arkham Horror ist eines der klassischen vollkooperativen Brettspiele - und nach wie vor eines der interessantesten:
    Bis zu acht Personen bewegen sich über das Spielbrett, das die fiktive neuenglische Kleinstadt Arkham darstellt, und versuchen sich gegen das über die Stadt hereinbrechende Unheil zu rüsten.
    Zu dem Spielethema an sich sind schon einige gute Rezensionen verfaßt worden, daher nur einige kurze Ergänzungen:
    - Zuallererst bemerkswert finde ich die Bandbreite bei der Spieleranzahl. Oftmals habe ich das Problem, das gute Spiele nicht spielbar sind, weil sich zu viele Personen zum Brettspielabend angekündigt haben - und natürlich soll niemand nur zuschauend daneben sitzen. Mit seinen 1-8 Spielern bietet Arkham Horror hier Abhilfe.
    - Eine große Stärke von Arkham Horror liegt nicht nur im kartengesteuerten Gegenspieler, sondern auch in der hohen thematischen Dichte: Um sich zu rüsten, besucht man den Händler und schaut sich sein Angebot an. Hat man nicht genügend Geld, könnte man zur Bank gehen und einen Kredit aufnehmen. Vielleicht sucht man sich aber auch lieber Verbündete im Okkulten und versucht die örtliche Loge auf einen aufmerksam zu machen.. Das Spielbrett ist bei Arkham Horror nicht nur ein hübsch gezeichneter Untergrund für ein typisches Monsterkampf-Spiel, sondern wartet mit vielen Ereignissen und Möglichkeiten auf, die die Stadt Arkham erlebbar werden lassen und eine hohe Spieldichte schaffen.
    Martin hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Florian S. schrieb am 23.04.2014:
    Arkham Horror ist der pure Wahnsinn und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
    Es ist sein sehr umfangreiches, komplexes und gut durchdachtes Spiel.
    Strategisch ist es sehr anspruchsvoll und fordert von den Ermittlern alles ab.
    Die Umsetzung des Cthulhu Mythos ist in diesem Spiel außerordentlich gut gelungen.

    Zusammengefasst bietet Arkham horror alles was man braucht um einen ganzen Abend oder eine ganze Nacht spaß zu haben. die Spiele laufen alle unterschiedlich ab wodurch keine Langeweile aufkommen kann.

    Ich kann es nur empfehlen.
    Florian hat Arkham Horror (deutsch) klassifiziert. (ansehen)

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