Battlelore

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Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Battlelore



Lassen Sie sich von Days of Wonder mit dem Spiel Battlelore in ein Mittelalter jenseits unserer Geschichte führen. Hier vermischt sich Historie und Fantasy zu einem überzeugenden Taktikspiel, das ebenso für Einsteiger wie auch Tabletop-Erfahrene sehr gut geeignet ist.

In dieser Mischwelt, die Sie schrittweise in die komplexe Welt von Magie, Kobolden und Zwergen führt, sind Sie der Kriegsherr und führen viele Miniaturtruppen über das Schlachtfeld des Mittelalters. Beginnen Sie bei Battlelore in Ihrer bekannten Welt und schlagen Sie historische Schlachten zwischen Engländer und Franzosen. Lernen Sie, was Kriegsführung heißt.

Je tiefer Sie in die Geheimnisse von Battlelore vorstoßen, desto mehr wird Ihnen offenbart. Bringen Sie Machtkarten in das Spiel ein und lassen Sie sich von Battlelore in die Welt der Fantasy und Magie einführen. Überschreiten Sie die Grenze der Realität und Geschichte. Nun sind Kobolde, Zwerge und andere Kreaturen unter Ihrem Befehl. Schaffen Sie es, diese zum Sieg zu führen? Seien Sie ein strategischer Kriegsherr und verlassen Sie sich auf die mutigen Zwerge. Haben Sie ein Auge auf die zu Panik- und Angstattacken neigenden Kobolde, die gerne einmal Reißaus nehmen. Wie werden Sie mit der Riesenspinne umgehen können? Und vor allem: Wird das Würfelglück auf Ihrer Seite sein?

Bei Battlelore spielen immer zwei Parteien gegeneinander und messen ihre taktischen Fähigkeiten in fantastischen Schlachten um die Macht. Die Spieler beginnen mit Schlachten des 15. Jahrhunderts, in denen sich Engländer und Franzosen gegenüberstehen. Auf dem großen Spielfeld schieben sie ihre Truppen zum Kampf gegeneinander. Die Spieler bekommen Kommandokarten und fügen sich durch Würfeln Schaden zu. Auch Sonderkarten existieren bei Battlelore. So kann man unter anderem die Karte, welche eben noch vom Gegner gespielt wurde, nun für sich selber nutzen. Doch bald kommt Magie mit ins Spiel und gestaltet Battlelore somit zum perfekten Mix zwischen Realität und Fiktion. Gewinner bei diesem Strategiespiel ist derjenige, der die vorgegebene Zahl von gegnerischen Einheiten vernichtet hat. Doch diese Zahl variiert je nach Szenario.

Battlelore ist ein sehr komplexes Spiel mit ebenso komplexen Regeln, welche jedoch anschaulich erklärt werden. Dennoch brauchen die Spieler einige Stunden, um das gesamte Kriegsinventar nutzen zu können. Dies vermindert aber nicht den Spielspaß, da die Kriegsherren schrittweise an Battlelore herangeführt werden und Unterhaltung von Anfang an gegeben ist. Battlelore bietet unzählig viele Möglichkeiten der Interaktion und bereitet den Spielern dabei großen Spielspaß. Auch für Einsteiger in die Fantasywelt ist dieses Spiel bestens geeignet.

So wird Battlelore von unseren Kunden bewertet:



6 von 6 Punkten aus 24 Kundentestberichten
  •  von Pascal V. schrieb am 09.05.2012:
    Battle Lore gehoert sicherlich zu den umfangreichsten und dennoch am besten erklaerbaren Taktikspielen f. 2 Spieler!
    Das Material ist umfangreich und wertig. Die Anleitung ausfuehrlich und nur auf den ersten fluechtigen Blick erdrueckend. Offenbart sich beim Durchlesen doch schnell der strukturierte Aufbau und das langsame Heranfuehren an die Thematik.
    Inkludiert sind auch zahlreiche Szenarien, welches es nachzuspielen gilt, bis man sich dann eine der vielen Erweiterung hinzuholt (wohl dem, der gleich beim Erscheinen dieser seinem Sammeltrieb nachgegeben hat^^).

    Ablauf und Regelwerk sind schon gut erklärt worden und vom Prinzip her ist da auch nichts Wildes dran. Tabletop-aehnlich geht es auf einem vorbereitetem Spielbrett darum eigene Einheiten gemaess ihrer Faehigkeiten versus den Gegnerischen in den Kampf zu fuehren. Hierbei gilt es u.a. auf Entfernung und Sichtlinie sowie auf vielerlei Szenarien-bedingte Besonderheiten zu achten, bevor man seine Truppen in Stellung bringt!

    DoW-typisch einsteigerfreundlich gelungen und grafisch schoen umgesetzt, weiss die Spielmechanik immer wieder zu fesseln, da es soviele Moeglichkeiten und Varianten gibt, die jeweiligen Szenarien zu bewaeltigen.
  •  von André G. schrieb am 12.11.2011:
    Tja, was soll man noch schreiben, wenn nach 23 Rezis schon alles gesagt ist?

    Ein gut finktionierendes Spiel nach dem Command and Colours System. So zu sagen Memoir 44 in einem mittelalterlichen Fantasy Setting.

    Ein großartiges Spiel, das auch durch die hohe Qualität und reichhaltige Ausstattung punktet.
  •  von A. A. schrieb am 31.01.2011:
    Bereits beim Öffnen des Spiels wird man von den über 210 detailreichen Figuren und Fahnen schwer beeindruckt sein.
    Es ist so manches kleine oder große Detail, das das Herz jedes Spielers schnell höher schlagen lassen wird, wenn er die mit fantastischen Figuren bemalte Schachtel öffnen wird.
    Eine sehr gute Lösung von Days of Wonder war es, dass alle Plättchen und Marker sowie die zahlreichen Figuren nicht in einem Rahmen waren, aus dem man sie mühsam auspopeln musste. Vielmehr waren sie bereits lose an den dafür vorgesehenen Plätzen der Spielschachtel untergebracht. Die mitgelieferten Kartenhalter empfinde ich als eine geniale Lösung.

    Schwer beeindruckend ist auch das 80 Seiten umfassende Regelbuch. Mit vielen Illustrationen wird der Spieler auch neben der schriftlichen Erklärungen zum Spiel Vergnügen für das Auge finden. Auch wenn die komplexe Anzahl an Seiten den Spieler schnell verwirren kann oder den Antrieb schürt, die Regeln schnell wieder bei Seite zu legen, wird er, wenn er mit dem Lesen begonnen hat, feststellen, dass die Erklärungen verständlich und fesselnd sind. Schnell können die Grundregeln verstanden werden und der Drang die ersten Versuche auf dem Spielplan durchzuführen werden bald folgen.
    Die ersten Abschnitte des Regelbuches beschäftigen sich mehr mit den historischen Armeen bevor es im weiteren Verlauf einen sichtlichen Wechsel hin zur Fantasy gibt.

    Das beiliegende Szenarienbuch, welches 10 unterschiedliche Möglichkeiten bereithält, und die Kurzübersicht sind spannend und gut verständlich.

    Das Bewegen der Figuren ist anfangs noch gewöhnungsbedürftig, da die Einheiten oft aus 3 - 4 Einzelfiguren bestehen. Aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran und die Spielfreude steigt erheblich an.

    Das Spiel beginnt, wenn die Armeen aufgebaut wurden.
    In der ersten Phase, der Kommandophase, werden die Kommandokarten offen gelegt und es wird vorgelesen, was auf ihnen steht. Dadurch werden die Einheiten bewegt oder zum Kampf geführt.
    Mit den vorhandenen Bereichskarten, aktiviert man eine bestimmte Anzahl von Einheiten auf dem Gelände.
    Mit den Taktikkarten aktiviert man eine Vielzahl von Truppenarten ganz unabhängig von ihrem Platz auf dem Schlachtfeld.

    In der Aktivierungsphase teilt man dem Gegner mit, welche der ausgespielten Karten in dem Zug aktiv wird.

    In der Bewegungsphase, die bei Bedarf ausgeführt werden kann, werden die aktivierten Kampfverbände angekündigt und durchgeführt. Beim Bewegen ist darauf zu achten, dass auf dem einzelnen Feld immer nur eine Einheit platziert werden kann. Auch dürfen sich die Einheiten nicht aufteilen oder verbinden. Besetzte Felder können dabei auch nicht übersprungen werden. Wie weit sich eine Einheit entfernen darf, ist immer abhängig von ihrer Art.

    In der vierten den Kampfphasen, werden die Schlachten der aktivierten Einheiten nach Belieben ausgeführt. Dabei kann jede Einheit auch nur eine gegnerische Einheit angreifen. Das ist entweder im Nahkampf bei unmittelbarer Nachbarschaft oder im Fernkampf möglich. Im Fernkampf müssen jedoch die Truppen über entsprechende Fernkampfkarten verfügen, um diesen Angriff auch führen zu können.
    Das Ergebnis des Kampfes wird ausgewürfelt, wobei je nach Einheit entschieden wird, wie hoch die Anzahl der zu nutzenden Würfel sein darf.
    Vor dem Kampf muss entsprechend berücksichtigt werden, wie die Sichtlinien und mögliche Geländeauswirkungen sind.
    Wenn Truppen, hervorgerufen durch das Kampfergebnis, gezwungen sind sich zurück zu ziehen, besteht manchmal die Möglichkeit mit anderen Verbänden nachzuziehen. Daraus kann auch zusätzlich ein gänzlich neuer Kampf durch die Kavallerie entstehen.

    Der Spielzug ist zu Ende, wenn die verwendete Kommandokarte abgelegt und eine neue gezogen wurde.

    Battlelore ist ein sehr komplexes und umfangreiches Spiel. Es garantiert immer spannende Handlungen und wird nie langweilig.
    Viele zusätzliche Möglichkeiten, wie das Bemalten der wunderschönen Figuren oder das Erstellen von eigenen Schlachtfeldern macht Battlelore zu einem der wohl schönsten Spiele, die ich kenne.
    Taktiker und Freunde von epischen Abenteuern werden große Freude daran haben dieses Spiel zu besitzen und spielen zu können.

    Von mir gibt es die höchste Punktzahl, weil das Spiel jedes Versprechen hält, was es versprochen hat.

    Battlelore ist für 2 Spieler mit einer Spielzeit von gut 60 min.
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