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Gero R. schrieb am 14.02.2011:
Dieses Spiel habe ich dank einer tollen Rezension und des unschlagbar niedrigeren Preises ohne eigene Vorkenntnisse gekauft. Nach wenigen Partien möchte ich allen Nichtkennern oder -besitzern des Spiels zurufen: Greift zu, bevor es ausverkauft ist!
Das Spielprinzip klingt relativ simpel:
Es gibt jeweils 10 Warenkarten in 6 verschiedenen Farben (jeweils eine eigene Ware) = 60 Warenkarten für 6 Waren.
6 Karten davon werden zufällig gezogen und in der Mitte ausgelegt. Das ganze Spiel über liegen in der Mitte exakt 6 Karten aus, die dort abgebildeten Farben (= Waren) können gegen Geld verkauft werden.
Sie selbst haben zu Beginn zwei Schiffe vor sich liegen, die als Ihr Warenlager fungieren. Auf jedem Schiff ist immer exakt eine Ware deponiert, Sie starten also mit zwei Waren.
(Im Laufe des Spiels können Sie weitere Schiffe kaufen, die dann auch immer sofort mit einem zusätzlichen Warenstein bestückt werden, was Ihnen entweder eine größere Auswahl oder einen zweiten Stein einer Farbe und damit doppelt so hohe Einnahmen beschert.)
Diese Steine sind die Waren, die Sie verkaufen. Allerdings verläuft der Kauf virtuell, der Stein bleibt auf Ihrem Schiff und kann in der kommenden Runde wieder verkauft werden etc.
Zusätzlich erhalten Sie (zu Beginn drei) Handkarten, die Sie ausspielen, um Geld für Ihre Waren zu erhalten.
Prinzipiell gliedert sich Ihr Zug immer in zwei Aktionen:
1. Für Aktion 1 haben Sie die Auswahl zwischen:
a. eine Ware auf einem Ihrer Schiffe tauschen
Entfernen Sie z.B. den gelben Stein und nehmen Sie aus dem aktuellen Vorrat einen andersfarbigen Stein, den Sie auf Ihr Schiff legen. Der von Ihnen entfernte Stein wandert dafür in den Vorrat, aus dem alle Spieler sich Runde für Runde einen Stein "ertauschen" können. Es gibt je Ware (Farbe) 5 Steine. Wenn diese nicht im Vorrat (sondern auf fremden Schiffen) liegen, können Sie sie auch nicht erhalten.
b. eine Sonderkarte kaufen
Es gibt neben zusätzlichen Schiffen noch drei weitere Sonderkarten, die Ihnen im Laufe des Spiels Vorteile bringen, indem Sie entweder bei Verkäufen zwei Geldstücke extra einbringen, das Tauschen von zwei Waren statt einer ermöglicht (s.u.) oder Ihnen am Ende Ihres Zuges eine Karte vom Nachziehstapel garantiert.
Es gibt 14 Schiffskarten, von denen zwei vor jeden Spieler gelegt wurden. Bei zwei Spielern liegen demnach noch zehn Schiffe im Vorrat, bei vier Spielern sind es nur noch sechs Schiffe - hier heißt es also: schnell das Geld zusammenkratzen und handeln.
Die anderen drei Sonderkarten gibt es sogar nur je zweimal, hier gehen in einer Viererrunde also zwei Spieler garantiert leer aus, was den Druck zusätzlich erhöht.
c. passen (und auf die erste Aktion verzichten).
2. Für Aktion 2 haben Sie die Auswahl zwischen:
a. eine oder mehrere gleichfarbige Karten in die Mitte legen und so eine Wertung auslösen
b. zwei Karten vom Nachziehstapel ziehen:
Da Sie ohne weiteres keine Karten erhalten, ist es Runde für Runde eine schwierige Entscheidung, sich entweder für Geldeinnahmen durch Wertungen (für Wertungen muss allerdings immer mindestens eine Karte gespielt werden) oder für neue Karten zu entscheiden. Sollten Sie keine einzige Handkarte haben, ist die Wahl keine mehr: ohne Karte können Sie keine Wertung einleiten, also ziehen Sie nach.
Erst mit dem Erwerb der Sonderkarte "Kontor" können Sie sich am Ende jedes Zuges eine Karte mehr vom Nachziehstapel sichern, erhalten also eine, wenn Sie eine Wertung haben durchführen lassen, oder drei, wenn Sie zwei Karten nachziehen.
Pluspunkte:
+ Das Spiel ist schnell erklärt.
+ Das Spiel lässt kaum Fragen offen und kann bereits während des ersten Spiels ganz ohne (erfreulich kurzgehaltenes) Regelheft (eine DinA4-Vorder- und Rückseite) gespielt werden.
+ Das Spiel offenbart rasch seine taktischen Möglichkeiten: Sie sehen die Steine der anderen und können das für Sie Beste und für die anderen Schlechteste unternehmen... in dem Bewusstsein, dass erstens die Spieler Ihre Steine zu Beginn Ihres Zuges tauschen sowie eigene Handkarten ausspielen und die Wertungen beeinflussen können.
+ Das Spiel eignet sich hervorragend für den Urlaub, wenn man zwei Plastikbeutelchen und ein Schießgummi sein eigen nennt: so lassen sich die Geldstücke und die Warensteine "eintüten" und die Karten fest umwickeln - fertig!
+ Das Spiel entwickelt seinen Reiz auch für zwei Spieler, mit drei bis vier Spielern steigt der Reiz jedoch noch einmal sprunghaft, entwickelt aber auch seinen Ärgerfaktor, wenn einem die Sonderkarte, die es nur zweimal gibt, vor der Nase weggeschnappt wird.
Minuspunkte:
- Das Geld ist schnell alle, so dass bei uns in der Mitte des Spiels jeder Spieler z.B. 50 Geldstücke abzählen und zurückgeben muss und mit Stift und Papier dieser Wert auf einen Zettel notiert wird.
- Wäre der Preis nicht so günstig, würde ich auch die Waren, die durch verschiedenfarbige Klötzchen symbolisiert werden, kritisieren wollen. Zum Preis von 5,99 Euro wäre es aber vermessen, auch noch individuell gestaltete Holzfiguren zu erwarten, daher fließt dieser Punkt nicht in meine Bewertung ein.
Fazit:
Man kann es zu zweit gut spielen, wenn auch wohl weder abendfüllend noch dauerhaft. Zu dritt oder viert könnte ich mir vorstellen, das Spiel in einer Runde mit lauter Strategen als Einstieg zu spielen, um warmzulaufen für die großen Herausforderungen.
Das Nachziehen von Karten birgt einen Glücksfaktor, aus dem man aber immer noch das Beste zu machen versucht, was eine Herausforderung sein kann. Vorwärts geht es aber eigentlich immer, was den Frustfaktor in Grenzen hält.
Für 5,99 Euro ist dieses Spiel fast ein Geschenk für jedermann, da möchte ich eigentlich keine Einschränkung vornehmen. Wer es jetzt nicht kauft... ist selber schuld! :-P
Einen Punkt ziehe ich dem Spiel ab, weil es kein Dauerbrenner ist, das man allein und immer wieder hintereinander einen ganzen Abend spielen möchte. 5 Punkte sind für ein Kartenspiel dieser Bauart also für mich persönlich das Maximum, das es erreichen kann... und diese 5 Punkte erreicht es mit Bravour - klare Empfehlung: anspielen und kaufen (oder - bei dem Preis: besser andersherum, bevor es ausverkauft ist)!Gero hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- F D., Norbert H. und 29 weitere mögen das.
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gelöschte P.: Auch hier frage ich mich, ob die Spielanleitung nicht aussagekräftiger ist.
14.04.2012-10:59:21 -
Gero R.: Das kommt ganz darauf, ob eine abschließende persönliche Meinung für den Leser "aussagekräftig" ist oder nicht! ;-)
17.05.2012-14:46:53
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Heiko W. schrieb am 17.12.2010:
Eins vorweg: Diese Bewertung schreibe ich nachdem ich das Spiel eine weile nicht mehr gespielt habe. Daher seien mir Regelfehler verzien.
Worum gehts hier eigentlich?
Wie in den meisten Wirtschaftsspielen geht es darum das meiste Geld zu verdienen. Der Mechanismus dafür ist recht einfach:
Jeder Spieler hat vor sich eine bestimmte Anzahl von Schiffen liegen. Jedes dieser Schiffe ist mit einem Stein in einer bestimmten Farbe beladen. Zusätzlich liegen in der Mitte, zwischen den Spielern 5 (könnten auch 6 sein) Warenkarten nebeneinander. Diese Karten stellen die Nachfrage da. Jede Runde darf nun der Spieler entscheiden was er tut.
1.) Ein schiff neu beladen: Dazu kann er den Farbigen Stein auf eines seiner Schiffe durch einen anderen ersetzen
2.) Ein Schiff oder eine Sonderkarte nachkaufen.
3.) Die Nachfrage ändern und Geld erhalten.
1. und 2. sind eigentlich selbsterklärend. Hauptteil des Spieles macht Aktion 3 aus.
Dann darf nämlich der Spieler das ausliegende Angebot ändern. Dazu verteilt er eine oder mehrere Karten (derselben) Farbe auf die Stapel der Nachfrage. D.H. alte Karten werden überdeckt. Nun bekommen beide Spieler für die Waren auf ihren Schiffen Geld und zwar für jede Farbe welche in den Nachfragestapel liegt eine Goldmünze. Dazu ein kurzes Beispiel.
im Nachfragestapel liegen folgende Farben oben: Weiß, Weiß, Grün, Grün, Gelb
Spieler eins hat zwei Schiffe mit einen grünen Stein und eins mit einen Gelben.
Er bekommt also 2x2 (Zwei schiffe mit 2 Grünen steien und die Nachfrage von Grün sind 2 Karten) = 4 Gold und 1x1 (Das Schiff mit den Gelben Stein, die Nachfrage für Gelb ist ebenso eins) = 1
also insgesamt 5 Gold für die Lieferung.
Spieler 2 hat ein Schiff mit einen Braunen und 2 Schiffe mit einen Gelben Stein darauf. Er bekommt insgesamt nur 2 Gold (2 Schiffe mit Gelb, Nachfrage von Gelb ist 1 also 2x1 Gold, für Braun herrscht keine Nachfrage daher 0 Gold).
Dieser einfache Spielmechanismus ermöglicht erstaunlich viel Spieltiefe. Zu 2 ist das Spiel daher sehr zu empfehlen. Mit mehr Spielern habe ich es nicht gespielt, da wird aber auch die eigene Einflussnahme auf die Warennachfrage geringer. Daher spielt sich das Spiel warscheinlich auch etwas Willkürlicher.
Mir macht das Spiel mehr spaß als Anfangs erwartet. Daher gebe ich hier eine Klare Kaufempfehlung für Wirtschaftsspielliebhaber (Was für ein Wort).Heiko hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Heiko W., Michael S. und 22 weitere mögen das.
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Gero R.: Habe es jetzt gekauft und danke Dir, Heiko, für Deine Rezension. Das Spiel ist seine 5,99 Euro garantiert wert und wird immer wieder mal auf den ... weiterlesen
14.02.2011-15:33:29 -
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manuel S. schrieb am 05.11.2010:
Man transportiert Waren auf den Anfangs zwei Schiffen und bekommt durch das ausspielen von Karten(Warenkarten) dafür Geld. Leider profitieren auch die Gegenspieler davon, sollten sie auch die Waren auf den Schiffen haben die durch das Legen von Karten Geld bringen. Mit dem Geld kann man dann weitere Schiffe kaufen um dadurch schneller zu mehr Geld zu kommen oder verschiedene Sonderkarten erwerben die mehr Geld pro Ware bringen, einen immer eine zusätzliche Karte ziehen lassen oder zu Zugbeginn 2 Waren statt einer austauschen zu können.
Diese Sonderkarten sind schon sehr wichtig und oft der Schlüssel zum Erfolg (es gewinnt derjenige der am Ende des Kartenstapels das meiste Geld hat). Es gibt jeweils zwei von diesen Karten. Dies ist das Problem bei der Zweispieler Variante. Meistens bekommt jeder jeweils eine und der Vorteil ist dahin. Man spielt also nur so nebeneinanderher und ist stark davon abhängig welche Karten man gerade zieht. Wir haben es schon öfter zu viert gespielt und da hat es uns am meisten Spaß gemacht. Zu zweit werden wir es erst mal nicht mehr raus holen.
Trotzdem ist das Preis/Leistungsverhältnis absolut Klasse.manuel hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- André G., Amed B. und 18 weitere mögen das.
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Stefan K.: Danke für den Hinweis auf die "2-Spieler-Mängel"... ;^)
22.01.2011-08:45:05 -
Stefan A.: Top Spiel für meine Gruppe. Schnell, einfach und macht Spaß. Mit dem gewissen Ärgerfaktor :)
20.12.2011-15:48:23 -
Sven S.: Habe es auch nur zu zweit gespielt und fand eher mäßig. Also werd ich es mal mit 3 oder 4 Spielern probieren
23.01.2012-10:12:28
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Reinhard O. schrieb am 02.03.2011:
Titel: Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere
Spieltyp: Strategiespiel, Kartenspiel, Handelsspiel
Spieleranzahl: 2 bis 4 Spieler ab 12 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Spielregeln:
Die Regeln sind einfach und sehr gut verständlich
Spielziel:
Der Spieler, der am Ende die meisten Goldmünzen hat gewinnt.
Spielidee:
Dieses Spiel versetzt Dich ins 16. Jahrhundert. In eine Zeit in der große Handelsschiffe und Kauffahrer auf den Meeren unterwegs sind. Jeder Spieler führt eine Kaufmannsfamilie. Durch das geschickte Eintauschen von Warensteinen und das Ausspielen von passenden Warenkarten, versucht jeder Spieler, möglichst große Gewinne zu erzielen.
Spielvorbereitung:
• Jeder Spieler zieht drei Warenkarten
• 6 Warenkarten werden offen ausgelegt
• Jeder Spieler legt zwei Schiffskarten offen vor sich aus
• Jedes Schiff wird nun mit einem Warenstein beladen
Spielverlauf
Der Spielzug besteht aus zwei Phasen:
• Phase 1 (eine der Aktionen muss ausgeführt werden):
o Austausch eines Warensteins
o Eine Sonderkarte kaufen
o Passen
• Phase 2 (eine der Aktionen muss ausgeführt werden):
o Warenkarten ausspielen und Wertung auslösen (für jede ausliegende Karte, erhält der Spieler für jeden Warenstein der entsprechenden Farbe ein Gold)
o Zwei neue Warenkarten ziehen
Spielende:
Das Spiel endet sofort, wenn der Nachziehstapel mit Warenkarten leer ist.
Fazit:
Ein einfaches und leicht verständliches strategisches Kartenspiel. Das Regelwerk ist klar und lädt zum sofortigen Spielen ein. Das Verhältnis von strategischen Varianten zum Glücksfaktor, ist ein wenig zugunsten des Glücksfaktors verschoben. Es ist auch durch einen großen interaktiven Anteil geprägt. Habe das Spiel bisher nur zu zweit gespielt und fand es ganz interessant, ohne dass es ab sofort zu meinen Favoriten gehören muss. Habe den Kauf nicht bereut.
In meiner Bewertung sind mir „Die Handelsfürsten“ fünf Punkte wert.
Reinhard hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Norbert H., Pascal V. und 16 weitere mögen das.
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Achim S.: Danke für die Info, dass es auch ein gutes 2-Spieler-Spiel ist!
03.03.2011-00:45:53 -
patrick M.: jo danke
03.03.2011-01:41:44 -
Helga D.: Klingt gut! Muß ich mal probespielen. Könnte ein Spiel für mich sein. :)
06.03.2011-14:06:42
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Maren L. schrieb am 17.03.2010:
Ein kleines, aber feines Spiel, was Herr Knizia sich da wieder ausgedacht hat. Die Regeln sind innerhalb von Minuten verstanden, so dass man gleich losspielen kann. Trotzdem ist es kein reines Glücksspiel, es sind auch taktische Elemente vorhanden. Einen Punkt Abzug gibt es, weil im 2-Personen-Spiel das Geld nicht reichte und wir dadurch vorzeitig aufhören mussten. Es gibt aber eine klare Kaufempfehlung, denn trotzdem hat das Spiel viel Spass gemacht.- Jörg L., Michael A. und 14 weitere mögen das.
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Jörg L.: Kann nur sagen: Das Spiel macht Spass!!! Hat aber vom Spielgefühl etwas von Lost Cities.
16.08.2011-13:09:15 -
Daniel D.: Lost Cities ist aber auch toll!! :-)
27.11.2011-00:44:56
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Sophie K. schrieb am 14.03.2012:
so, meine erste Rezension, als seit nicht ganz so kritisch, oder gerade deswegen sehr? na, ihr entscheidet.
Handelsfürsten - Herren der Meere von Reiner Knizia
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Warum habe ich dieses Spiel gekauft?
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Gut, ich muss zugeben, dieses Spiel habe ich fast ausschließlich wegen dem Preis gekauft. Des weiteren fand ich den Titel sehr interessant und das Thema klang ansprechend.
Spielmaterial ( * * * * - - )
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Wie auch bei Menschen zählt meist schon der erste Eindruck bei Spielen.
Bei diesem Spiel kommen in einer kleinen Schachtel zwei Kartenpäckchen (groß und klein), die ganz nett anzusehen sind. Dann noch Holzwürfel verschiedener Farbe, die dem ganzen einen Hauch von Eleganz geben. Ich mag ja Holzmaterial sowieso gern.
Nun gibt es aber noch dieses Spielgeld - 10, 5, und 1. Gleich groß und die Rückseite gleich gefärbt, für mich eindeutig ein großer Minuspunkt. Sie sind schwer zu unterscheiden und doch das Spielentscheidende Material, denn der mit dem meisten Geld gewinnt ja zum Schluss.
Auch steht in der Anleitung, man könne das Geld versteckt halten, bei diesen Pappmünzen jedoch schwer zu realisieren.
4 von 6 dafür.
Spielregeln ( * * * * * * )
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Ich erläutere hier nicht noch einmal die Regeln, aber soviel sei gesagt: Die Regeln sind wirklich einfach (Ein A4 Blatt mit Abbildungen usw. ist völlig ausrechend), und schnell erklärt. Für eventuelle Zwischenfragen ist alles noch mal deutlich auf einer Karte für jeden Spieler erklärt.
6 von 6 dafür.
Spielablauf ( * * * * - - )
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So nun zum Spielablauf. Der ist gut gegliedert in 2 Phasen, mit jeweils zwei Aktionen, die hintereinander ausgeführt werden. Hier finde ich das Spiel teilweise ein bisschen zu langweilig.
Die Extrakarten sind ziemlich Spielentscheidend, so hat man kaum eine Chance auf einen Sieg, wenn die anderen Spieler 2 Karten einer gleichen Sorte gekauft haben.
In diesem Fall ist das Spiel eher frustrierend.
Das Spiel ist ein sehr schnelles Spiel, und lohnt sich mal für zwischendurch, für Spieleabende eher wohl nicht geeignet.
Die Nachfragekarten und Materialwürfel sind jedoch ganz nett und bringen viel Taktik ins Spiel, daher 4 von 6.
Gesamteindruck ( * * * * - - )
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Zusammenfassend ist das Spiel mal ganz nett, aber der Drang es wirklich oft zu spielen, hat sich bei uns nicht entwickelt. Eben ein nettes Spiel für zwischendurch, wenn man keine Zeit für andere Spiele hat oder kein großes kompliziertes Spielfeld aufbauen muss.
Sophie hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Stefan B., Oliver S. und 13 weitere mögen das.
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Mahmut D.: Schöne Rezi! Bitte weiterso und mehr davon!
14.03.2012-15:38:35 -
Malte K.: Sehr schöne erste Rezi :) Danke!
14.03.2012-15:40:38
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Tobias H. schrieb am 09.05.2011:
Handelsfürsten Herren der Meere - die kleine Taktik-Überraschung und mini Handelssimulation mit überraschend viel Tiefgang
Die Spieler schlüpfen in die Rolle einer großen Handelsfamilie und versuchen, mit ihre Flotte aus Handelsschiffen eben die Waren zu verkaufen, die grade am begehrtesten sind und damit das meiste Gold einbringen.
Diese Waren werden durch verschiedenfarbige Holzklözchen dargestellt und liegen in der ansprechenden Schachtel neben einem Stapel großer Karten (Warenkarten in sechs verschiedenen Farben), kleiner Karten (Sonderkarten und Übersichtskarten) und vielen kleinen Goldmünzen aus Karton. Das Spielmaterial ist zweckmäßig, aber die Karten doch sehr schön gestaltet.
Die schön gemachte Anleitung ist nur eine DIN A4 Seite lang in großer Schrift. Die Regeln sind einfach und schnell verstanden, das Spiel aber trotzdem sehr taktisch. Durch die kurze Anleitung kann man beim ersten Mal spielen quasi die Anleitung schnell lesen, während die Mitspieler das Material auspacken und die Karten mischen.
Der Zug eines jeden Spielers teilt sich in zwei Phasen, in der er z.B. die Waren auf einem seiner Schiffe austauschen kann (und damit der aktuellen Nachfrage sowie den Karten auf seiner Hand anpassen) und dann durch das Ablegen einer oder mehrerer Karten eine Wertung auslösen und schließlich Gold verdienen.
Sobald der Stapel mit den Warenkarten aufgebraucht ist, endet das Spiel sofort.
Ablauf:
Jeder Spieler erhält zwei Schiffe, die er vor sich ablegt, sowie drei Warenkarten. Dann werden weitere sechs Warenkarten in die Mitte gelegt und das Spiel beginnt.
In der ersten Phase kann ein Spieler nun entweder:
- eines seiner Schiffe mit einem farbigen Stein beladen (nur ein Stein pro Schiff oder
- eine Sonderkarte kaufen oder
- passen
Direkt im Anschluss beginnt die zweite Phase seines Zuges. Jetzt kann er entweder:
- beliebig viele Warenkarten der gleichen Farbe ausspielen und damit die bereits ausliegenden Karten überdecken oder
- zwei Warenkarten vom Stapel ziehen
Und hier ist auch schon der Kern des Spiels: in dem Moment, wenn ein Spieler eine oder mehrere Warenkarten ablegt, erhält jeder Spieler der mindestens eine dieser Waren (= Klözchen dieser Farbe) in diesem Moment auf seinen Schiffen befördert. Es zählen die sechs Warenkarten, die in diesem Moment obenauf liegen.
Beispiel:
In der Mitte liegen vier gelbe und zwei rote Karten. Ich bin dran und habe drei grüne Karten auf der Hand. Deshalb belade ich mein Schiff mit einem grünen Stein und lege die drei grünen Karten auf drei der gelben Karten. Jetzt erhält jeder der einen grünen Stein auf seinem Schiff hat drei Gold, jeder mit einem gelben Stein noch ein Gold (eine gelbe Karte liegt ja noch zu sehen) und jeder mit einem roten Stein erhält zwei Gold.
Hätte ich auf beiden Schiffen einen grünen Stein, würde ich sogar sechs Gold erhalten (drei pro Stein). Hätte ich einen grünen Stein und einen roten Stein auf den zwei Schiffen, hätte ich fünf Gold bekommen (drei für den grünen und zwei für den roten Stein).
Und dann ist der nächste Spieler dran.
Durch dieses System muss ich immer schauen - welche Karten liegen auf dem Tisch - welche Waren befördere ich - und mit am Wichtigsten: welche Waren befördern meine Mitspieler! Denn wie gesagt erhält jeder Gold für passende Steine, auch wenn er grade nicht selber dran ist.
Sobald jemand die letzte Karte vom Warenkartenstapel zieht, endet das Spiel. Wer dann am meisten Gold hat, ist der Sieger.
So leicht diese Regeln auch sind, soviel Tiefgang entwickelt das Spiel. Ich muss ständig überlegen, ob ich eine Wertung auslöse, oder lieber zwei Karten ziehe und sammle. Löse ich eine Wertung aus und hole mir Gold, obwohl dann ein Mitspieler vielleicht auch welches bekommt? Oder warte ich eine Runde und lade lieber einen Stein auf mein Schiff, den sonst niemand hat, um alleine Gold zu bekommen? Kaufe ich vielleicht eine der mächtigen Sonderkarten, auch wenn diese zuerst viel Gold kosten und am Ende nicht zur Wertung zählen? Und wie viele Karten sind noch auf dem Stapel, komme ich überhaupt nochmal dran??
So entwickelt sich ein einfaches, aber doch spannendes Spiel, bei dem jedes Steinchen oder eine einzelne Sonderkarte noch bis zur letzten Runde die Entscheidung bringen kann.
Apropos Sonderkarten:
- zusätzliches Schiff (10 Gold): man nimmt sich ein drittes (viertes, fünftes....) Schiff und kann ab der nächsten Runde einen zusätzlichen Stein befördern
- Kontor (8 Gold): man darf am Ende seines Zuges eine Karte vom Stapel ziehen - egal was man in seinem Zug gemacht hat!
- Handelsabkommen (11 Gold): immer wenn man Gold bekommt, egal durch wen, erhält man zwei Goldmünzen zusätzlich
- Hafenarbeiter (12 Gold): wer einen Hafenarbeiter beschäftigt, darf in seiner Runde zwei Steine tauschen bzw. zwei Schiffe beladen.
Jede Sonderkarte ist gut überlegt und macht in meinen Augen absolut Sinn für ihren jeweiligen Preis. Achtung: der Kaufwert einer Sonderkarte zählt am Spielende nicht! Man sollte sich also gut überlegen, ob ein weiteres Schiff noch seinen Kaufpreis wieder einbringt, wenn man vielleicht nur noch ein Mal drankommt :-)
Anspruch:
Handelsfürsten ist einfach zu verstehen und nach den ersten zwei Zügen weis auch jeder worauf es ankommt. Allerdings entwickelt sich durch die Sonderkarten und das taktische Vertauschen der Steine im passenden Moment schon eine Vielzahl an Möglichkeiten.
Meiner Meinung nach ist Handelsfürsten ab 10 Jahre gut zu spielen.
Dauer:
Handelsfürsten geht schnell - auch das ist ein Pluspunkt dieses Spiels - und man kann noch eine zweite Runde spielen ;-)
Je nachdem wer wie lange überlegt, geht es egal ob zu zweit oder zu viert etwa 20 Minuten. Apropos: wie bei vielen Spielen ist auch Handelsfürsten zu zweit gut spielbar, aber entwickelt nicht die Möglichkeiten einer Runde mit drei oder vier Spielern, da einfach niemand da ist, durch dessen Wertung ich auch noch Gold bekomme bzw. auf den ich zusätzlich aufpassen muss, wenn ich meine Schiffe belade.
Fazit:
Mit kleinsten Erwartungen habe ich mir Handelsfürsten gekauft und wurde dann sehr positiv überrascht. Ehrlich gesagt hatte ich es wegen dem niedrigen Preis "einfach mal so" gekauft, eventuell um es einem Patenkind beim nächsten Besuch mitzubringen.
Allerdings hat mich das Thema dann selber interessiert und die schöne Aufmachung der Schachtel - also hab ich es selber mal ausprobiert und es nicht bereut.
Man hat die Regeln schnell verinnerlicht und dann dann flüssig spielen. Es wird nicht langweilig und bleibt bis zum Ende spannend, da man zwar grob weis wo man grade steht, aber wenn die Mitspieler ihr Gold geheim halten, nie wirklich weis ob es nun reicht oder nicht. Die Entscheidung, ob und welches Steinchen man tauscht, wird mitunter ganz schön knifflig, denn grade zu viert hat eigentlich immer mindestens ein Mitspieler die gleiche Farbe an Board und profitiert von der eigenen Entscheidung mit. In jedem Fall bleibt Handelsfürsten spannend bis zur letzten Runde.
Die Sonderkarten bringen noch eine weitere taktische Komponente ins Spiel und sind meiner Meinung nach hervorragend ausbalanciert. Am Meisten profitiert man meiner Meinung nach vom Kontor: dieser ermöglicht es für "nur" acht Gold, in einem Zug eine Wertung auszulösen und trotzdem eine Karte zu ziehen - oder keine Wertung auslösen und sogar drei Karten ziehen. Wer diese Karte früh hat, kann daraus einen großen Vorteil ziehen.
Hiermit hängt leider auch der meiner Meinung nach größte Minuspunkt des Spiels zusammen: der Spieler, der das Spiel beginnen darf, hat manchmal einen sehr großen Vorteil. Wer das Spiel beginnt, erhält das Gold der ersten Wertung definitiv alleine, da noch niemand sonst eine Ware an Board hat. Liegen nun in der Mitte z.B. drei oder vier Karten einer Farbe und man hat eine oder gar zwei weitere davon auf der Hand, resultieren daraus in der ersten Runde vier bis gar sechs Goldmünzen - das ist ein Vorsprung von sechs zu null - den die Mitspieler nur schwer wieder aufholen können. Mit einem solchen Vorsprung kann man sich (bzw. konnte ich mir in sämtlichen Testrunden....) je nach Aktion der Mitspieler schon bei seinem zweiten Zug den Kontor oder gar ein drittes Schiff kaufen und ist dann dem Sieg schon einen großen Schritt näher als die Mitspieler.
Um dieses Manko zu umgehen, haben wir eine Variante verwendet, die zwar noch nicht sehr oft getestet wurde aber ganz gut zu funktionieren scheint, siehe hier bei "Varianten" :-)
Handelsfürsten ist kein episches Spiel für große Strategen, es ist keine riesen Gaudi oder ein weltveränderndes Spiel, aber das will es auch garnicht sein - Handelsfürsten hat einfache Regeln und doch einen ansprechenden Spielmechanismus, ist spannend und das Wichtigste: es macht Spaß :-)
Der Wiederspielwert ist sehr hoch und mit 20 Minuten Spieldauer und den einfach Regeln ideal für den Beginn eines Spielabends oder als Lückenfüller zwischen Risiko und Tribun ;-)
Ich habe überlegt, ob ich vier oder fünf Punkte vergebe. Fünf erscheint mir fast ein wenig hoch, denn dann wäre es auf einer Ebene mit Todesengel und Palastgeflüster. Aber was solls: Handelsfürsten macht Spaß und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Runde!
Ich halte mir mal die Option offen, eventuell nach ein paar Spielrunden mehr, noch auf vier Punkte runter zu korrigieren.
Im Moment zu diesem Preis aber eine absolute Kaufempfehlung!
Noch Fragen? Schreibt mir :-)
Zur Info - das beudeten die Wertungen die ich gebe:
1: lausig. langweilig. Schrott. Finger weg.
2: absolut unterdurchschnittlich, evtl. für Fans des Themas grad noch brauchbar.
3: nix besonderes aber kann man schon mal spielen. Durchschnitt.
4: gutes Spiel, macht Spaß, überdurchschnittlich spannend.
5: super Spiel, sehr spannend, hoher Wiederspielwert, absolut zu empfehlen.
6: Hammerspiel, muss jeder haben!Tobias hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Sven S., Jörg L. und 11 weitere mögen das.
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Tobias H.: danke :-)
09.05.2011-14:19:17 -
Christian K.: Ich glaube dies ist die ausführlichste Rezi die ich bislang gelesen habe. Respekt und Danke.
09.07.2011-21:43:46
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Jochen J. schrieb am 24.09.2010:
Die Regeln sind ganz einfach. Das Material ist funktional ohne großen Schnickschnack. Daher passt das Spiel in eine recht kleine Verpackung und könnte so gut auf Reisen mitgenommen werden. Uns hat es Spaß gemacht. Für diesen Preis sicherlich eine Empfehlung.- Ulrich E., Amadeus S. und 9 weitere mögen das.
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Matthias H. schrieb am 13.02.2011:
Wieder eines dieser "kleinen" Kartenspiele die extrem viel Spass machen. Man hat wirklich kaum Arbeit mit der Spielvorbereitung und dennoch ist Handelsfürsten - Herren der Meere (2. Edition) ein taktisch raffiniertes Spiel. Durch die Handkarten hat man sogar ein gewisses Bluffelement, welches in Verbindung mit dem Hafenarbeiter allerdings erst richtig zum tragen kommt. Außerdem lässt das Spielmaterial auch viele Möglichkeiten für Varianten offen!
Geld schäffeln und die eigene Flotte optimieren. Ein Spiel nach meinem Geschmack und obwohl es nur ca. 30 Minuten geht lässt es das Herz eines Strategiespiel Fans höher schlagen. Ich habe selten ein besseres Preis-Lesitungsverhältins gesehen! Zugreifen!Matthias hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Udo S., Hartmut M. und 8 weitere mögen das.
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Charley D. K. schrieb am 16.10.2010:
Handelsfürsten - Herren der Meere ist ein schön gemachtes Spiel. Die Anleitung war innerhalb von 10 Minuten gelesen und verstanden und man konnte sofort losspielen. Wir hatten es jetzt zu zweit ausprobiert und fanden es in dieser Konstellation schon sehr gut - können uns aber gut vorstellen, dass es mit mehreren Spielern noch mehr Spaß macht. Wie der Name schon sagt, steht Handeln ganz im Vordergrund des Spieles. Hier geht es sehr um Schnelligkeit und um Taktik. EmpfehlenswertCharley D. hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Carsten W., Ulrich E. und 7 weitere mögen das.
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Jörg L. schrieb am 16.08.2011:
Also eines vorne weg: es macht Spass. Es ist genauso schnell erklärt und verstanden wie Heckmeck am Bratwurmeck. Spieldauer ist auch sehr ähnlich. Was ich ein wenig schade finde, dass es so wenige Sonderkarten gibt. Da hätten dem Spiel ein paar verschiedene mehr echt gut getan, so dass man evtl. die Sonderkarten abgestimmt kaufen muss. Na ja aber für den Preis möchte ich nicht wirklich meckern. Kann es nur empfehlen!Jörg hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- thomas S., Alfred Thomas K. und 5 weitere mögen das.
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Norbert H. schrieb am 02.01.2012:
Wieder ein kleines aber feines Spiel der Klasse Circus Maximus. Auch hier wieder
wenig Material, viel Spieltiefe. Diese Handelssimulation macht sehr viel Spaß. ist
schnell aufgebaut und verteilt. Dank der Varianten hier, denen ich schon meine
zustimmenden Kommentare hinzugefügt habe ist es auch zu zweit besser spielbar geworden.
Ich denke es wird bestimmt noch die eine oder andere Variante hinzukommen. Das einfache
Regelwerk lässt dies ohne weiteres zu, sodass das Spiel noch interessanter und auch
abwechlungsreicher gestaltet werden kann. Ich will jedes Spiel, welches ich hier bewerte
nicht mit anderen der gleichen Wertung vergleichen, sondern es kommt für mich darauf an
ob das Spiel genügend Wiederspielreiz hat. Und das hat díeses Spiel mit Sicherheit.
Auch hier gilt wie für Circus Maximus gut mitzunehmen, schnell aufgebaut und je nach
Mitspieleranzahl mit der entsprechenden Variante (für Zwei) sehr gut spielbar.
Für dieses Spiel mit minimalistischem Materialaufwand und großer Spieltiefe eine
gute 5 (Tendenz zur 6), mit leichtem Abzug in der B-Note für das Spiel zu Zweit
ohne die hier im Netzwerk angeführte Variante.Norbert hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Christel H., Norbert H. und 4 weitere mögen das.
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Andreas B. schrieb am 19.09.2011:
Ein Handelsspiel oder doch nur ein Kartenspiel? Die Regeln sind einfach und der Spielspaß und die Spieltiefe ist deutlich höher als gedacht. Das Spiel bietet sehr viel für dieses Schachtelformat. Zugreifen lohnt sich.- Mahmut D., Norbert H. und 4 weitere mögen das.
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Jörg L.: Vor allem zu dem Preis
19.09.2011-22:04:28
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Nicole S. schrieb am 10.12.2008:
Es geht darum, die richtigen Waren auf seinen Schiffen zu haben und dafür zu sorgen, dass diese Waren dann auch Gewinn bringen. Das geschieht durch das Ausspielen von Karten und Abdecken von anderen Karten. Der Spielmechanismus ist sehr interessant, die Regeln einfach zu erlernen.Ein nettes Spiel, das zu zweit, aber auch mit mehreren Spaß macht.Nicole hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Mahmut D., Samuel M. und 4 weitere mögen das.
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Dr. Andreas G. schrieb am 29.07.2008:
Da das Spiel bei einem nicht so bekannten Verlag erscheint, der überdies noch eher Spiele anderer Art verlegt (Munchkin und ähnliche Fun-Rollenspiele) fällt es in der Fülle der Spielemenge erst mal nicht auf. Hinzu kommt eine eher unauffällige (wenn auch ästhetisch ansprechende) Gestaltung der Schachtel, bei der erfreulicherweise wirklich mal nur die dringend notwendige Größe gewählt wurde. Der Spielemechanismus ist dann aber ein echter Knizia-Knaller. Das Spiel ist (wie bei Knizia üblich) einfach zu erlernen und verfügt über klare, fast schon simple Regeln. Gleichzeitig zeigt sich aber schon bald eine Spieltiefe, die man bei einem so einfachen Spiel nicht vermuten würde. Positiv auch, dass sich das Spiel sowohl zu zweit als auch mit 3 oder 4 Spielern ausgezeichnet spielen lässt. Eine echte Kaufempfehlung!- Christian K., Markus R. und 4 weitere mögen das.
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Gero R.: Sehr viele Randinformationen zu verschiedenen Aspekten auf engstem Raum: gute Rezension, hat mein Interesse am Spiel verstärkt. Danke dafür.
29.10.2010-07:30:34 -
Dr. Andreas G.: Freut mich. Ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass das Spiel von Pegasus vom Markt genommen wurde, obwohl die 2. Edition von Handelsfürsten... weiterlesen
02.12.2010-20:26:39 -
Gero R.: Seit wenigen Tagen besitze ich nun das Spiel und kann Dir nur zustimmen in allen Punkten: sowohl in der Rezension als auch in Deinem Kommentar... weiterlesen
14.02.2011-17:20:23
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Diana S. schrieb am 28.11.2011:
Ein kleines Kartenspiel zu einem großen historischen Thema: Wir befinden uns im Mittelalter und führen eine von vier großen Kaufmannsfamilien zum Erfolg.
Dabei kommt es auf Angebot und Nachfrage an, und wie immer gilt das Prinzip, daß hohe Nachfrage auch einen hohen Preis zur Folge hat. Die Variante bezüglich des Angebots gilt hier allerdings nicht unbedingt, was aber dem Spiel nicht schadet, im Gegenteil.
Der Karton wirkt ausgesprochen riesig für das relativ kleine Kartenspiel, das halbe Volumen hätte völlig genügt. Die Anleitung erklärt das Spiel prinzipiell gut, ich hätte mir allerdings noch ein, zwei Sätze mehr zur Spielmechanik gewünscht. Die Grafik paßt gut zum Spielthema, auch die lateinisch angehauchten Bezeichnungen der Waren unterstützen das.
Gut gefallen hat mir, daß das Spiel schnell erklärt ist und die Regeln auch Kindern schnell einleuchten. Empfehlen würde ich es ab etwa 8 Jahren, eventuell auch etwas eher, je nachdem, wann das kleine Einmaleins bzw. Addition im Zahlenbereich bis 30 flüssig und sicher sitzt. Handelsfürsten spielt sich sehr flüssig und sehr schnell, eine Partie dauert etwa 30 Minuten oder weniger.
Das Spiel eignet sich sehr gut für Familien oder für das schnelle Spiel zwischendurch. Das Preis-Leistungsverhältnis ist mit derzeit knapp 6 EUR für das Spiel sehr gut.Diana hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Jörg M., Hartmut M. und 2 weitere mögen das.
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Kerstin A. schrieb am 06.07.2010:
Handelsfürsten ist ein schönes und kurzweiliges Spiel. Man staunt, was man mit nur wenigen Karten und ein paar bunten Holzwürfeln alles so machen kann. Ein netter Reisebegleiter, daher unbedingte Kaufempfehlung!- Pascal V., Jörg L. und 2 weitere mögen das.
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Jörg L.: Das ist Klasse. Schnell erklärt, schnell verstanden!
26.08.2011-22:21:48
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Thomas H. schrieb am 20.04.2010:
In dieser kleinen unscheinbaren Schachtel (die 2. Auflage sieht grafisch ansprechender aus) befindet sich ein wirklich gutes Spiel, mit einigem taktischen Potenzial, was gut für die Einstimmung in einen Spielabend dienen kann.
Das richtige Abschätzen, wann welche Wertung von den Mitspielern gemacht wird, ob und welche Würfel man tauscht, oder ob man selber gleich alle Karten ausspielt, oder welche für später zurück hält, machen das Spiel äußerst spannend.Thomas hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Ali B., Christian K. und 2 weitere mögen das.
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Dominik W. schrieb am 24.01.2012:
Qualität: 2
Verständlichkeit: 3
Spielspaß: 2
Suchtfaktor: eher hoch
Gesamtempfehlung: 2-3 für alle die gerne ein Spiel zwischendurch spielen.
(Schlnoten)
Zu diesem Spiel gibt es schon so gute und Aussagekräftige Rezis da kann ich nichts hinzu fügen.
Es ist ein schnelles und vom Spielprinzip einfaches Spiel mit eigenem Charm und Spielreitz.
Dominik hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Amadeus S., Dominik W. und noch jemand mögen das.
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Guido G. schrieb am 06.12.2011:
Die Vorredner haben schon alles gesagt, aber für die Unentschlossenen auch noch eine Stimme: Ja, das Spiel ist echt gut. Wenig Regeln, viel Spieltiefe und ein paar strategische Möglichkeiten, gerade durch die Sonderkarten. Das Spiel funktioniert in jeder Besetzung prima, wobei der Einfluss zu viert jedoch am geringsten ist und wenn es schlecht läuft, kann das Spiel auch mal frühzeitig entschieden sein. Dafür dauer es nicht lang und bietet daher die Chance auf eine Revanche.
Zum reduzierten Preis auf jeden Fall zuschlagen. Lohnt sich!
P.S.: Durch die kleine Verpackung prima als Urlaubs- und Mitbringspiel geeignet.Guido hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Pascal V., André G. und noch jemand mögen das.
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Andreas K. schrieb am 07.03.2011:
Ausgewogene Mischung aus Taktik und Glück. Spielt sich am besten zu Zweit.
Spieldauer könnte etwas länger sein - kaum ist das Spiel so richtig in Schwung - naht das Ende.
Andreas hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Sabine S., Christian K. und noch jemand mögen das.
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Vincent S. schrieb am 04.08.2010:
Einfach - Schnell gespielt - und doch mit einigem Raum für das Ausprobieren verschiedener Gewinnstrategien
Sicherlich kein Spiel "für die einsame Insel" aber für diesen super Preis auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.- Christian K., Samuel M. und noch jemand mögen das.
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Christian P. schrieb am 23.03.2010:
toller preis, zum einstieg in einen spieleabend ideal.
leider aber verliert es den reiz nach einigen spielen doch deutlich.
- Christian K., Harald S. und 3 weitere mögen das.
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Gero R.: Etwas mehr Inhalt dürfte es schon sein, denn die Geschmäcker sind verschieden. Derart pauschale Wertungen ohne Begründung helfen mir zumindest... weiterlesen
29.10.2010-11:57:41
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Stephan K. schrieb am 29.08.2008:
Eins unserer Lieblingskartenspiele von Reiner Knizia. Zu zweit sehr taktisch- weniger Einfluss mit mehr Spielern, aber knifflige Entscheidungen durch Verknappung der Bonuskarten. Großes Spiel in kleiner Box- bravo, Pegasus!- Samuel M., Gero R. und noch jemand mögen das.
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Astrid W. schrieb am 13.06.2012:
Lange lange lag es einfach nur im Schrank!
Jetzt endlich mal gespielt!
Es ist klein und nett und eignet sich eigentlich nur für ne schnelle Runde zwischendurch. Handelsfürsten kommt an die großen strategischen Spiele lange nicht ran!
ABER: Es ist schnell und gut erklärt, man kann schnell drauf losspielen!
Am Besten spielt man tatsächlich zu 3 oder 4 , denn da ist der Schwierigkeitsgrad etwas höher. Zu Zweit war es ziemlich früh klar, wer gewinnt und dann war man dann doch etwas frustriert.
Der Preis ist top und angemessen!- Pascal W. und André G. mögen das.
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I. L. schrieb am 09.04.2011:
Es ist zwar ein super Spiel für die Reise, jedoch für Strategen zu zweit eher weniger geeignet. Schnell bekommt man den dreh raus und kopiert die Aufstellung des Gegenübers mit geringen Modifikationen um bei der Auszahlung einige Münzen mehr zu ergattern. Diese Differenz macht am Ende den Gewinner aus doch der Spielspaß verliert sich in einer Monotonie.
Mit 3-4 Spielern sicherlich interessanter.I. hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- André G. und Christian K. mögen das.
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Martina K. schrieb am 26.12.2010:
Ich habe mir das Spiel aufgrund der zahlreichen positiven Rezensionen auch mal zum Schnäppchenpreis bestellt. Dann mehrfach in verschiedenen Spielerunden getestet und ich muss leider sagen, dass es in keiner Runde durchschlagend ankam bzw. noch einmal gewünscht wurde. Spielt sich so vor sich hin ohne richtigen Spannungsbogen, bekommt von mir höchstens die Wertung "ganz nett" und sicher auch kein totaler Fehlkauf aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses.- Christian K. und Nina J. mögen das.
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Jörg K. schrieb am 06.07.2010:
Leicht Regeln und Ärgerfaktor gehören dazu.Jörg hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Christian K. und Martina M. mögen das.
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Alexandra M. schrieb am 05.07.2010:
Ein schnelles Spiel für Zwischendurch. Allerdings stellt sich nach einigen Partien eine gewisse Langeweile ein.- Jörn F., Pascal V. und noch jemand mögen das.
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Mahmut D. schrieb am 18.10.2009:
Sehr kurzweilig, aber ein gutes Spiel. Nur wir persönlich fanden Medici und Strozzi besser als dieses Spiel.Mahmut hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- Gülsüm D. und Christian K. mögen das.
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André G. schrieb am 23.12.2011:
Beschrieben worden ist es mittlerweile mehrfach sehr gut. Deshalb nur meine Wertung:
+ wenig Regeln und dadurch schnell erklärt; trotzdem gewisse taktische Optionen durch die es nicht nur für Gelegenheitsspieler interessant ist
+ gute Qualität (Dicke) der Pappmarker
+ teilweise Holzmarker
0 Langzeitmotivation? (könnte mir vorstellen, dass sie eher gering ist, kann es aber noch nicht wirklich beurteilen)
- funktioniert mit 2 Spilern noch nicht richtig gut
- zu wenig Geldmarker enthaltenAndré hat Handelsfürsten 2. Edition - Herren der Meere klassifiziert. (ansehen)- André G. und Thomas N. mögen das.
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Sven S. schrieb am 05.09.2011:
Es gibt zu diesem Spiel schon mehrere sehr ausführliche Rezensionen. Also halte ich mich kurz.
Das Spiel haben sich - so wie ich - viele hier sicherlich schon aufgrund des Sonderangebotes für EUR 5,99 gekauft.
Ich habe es erst ein paar mal gespielt. Für ein Knizia Spiel fast schon typisch, kommt das Spiel mit wenigen und einfachen Regeln aus ohne jedoch flach zu sein. Es bietet strategische Möglichkeiten und die Mitspieler sollte man im Auge behalten.
Ich mag das Spiel vom Spielprinzip, aber dennoch fehlt etwas. Es wird bei uns sicherlich kein Dauerbrenner werden. Aufgrund des Preises kann man allerdings gar nicht falsch machen.
Fazit: Note 4 bis 5, aufgrund des Preises 5- Jacqueline S. mag das.
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