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Lutz S. schrieb am 10.12.2009:
Das Spiel setzt einen ständig unter druck: Zu wenig aktionen, zu wenig Geld, falsche Handkarten, falsche Landschaft und argh jetzt ist das Spiel schon zu Ende.
Man muss sher Haushalten mit Aktionen und Geld, aber gerade das macht den Reiz des spieles aus. Es bietet auch viele Siegeswege. Bei einer Meisterschaft spielten meine gegner plötzlich ganz anders als die Leute aus meinem Team und so sah ich mcih plötzlich einer ganz anderen Spielsituation gegenüber... argh. Hat aber noch für den 2. Platz gereicht.
Fazit: Wenn ihr es Taktisc/Strategisch mögt und euch nicht ständig schwarz ärgert wenn ihr nicht kriegt was ihr braucht, dann kauft das Spiel und habt ruhig Mut mal ne ganz neue Strategie auszuprobieren... es gibt viele Wege eienr Katze das Fell abzuziehen.
Noch anzumerken wäre, dass das Spiel ursprünglich aus dem Hause Alea stammt und dementsprechend die Spielregel keine Fragen offen lässt. Ich möchte an dieser Stelle einmal die Regelautoren von Alea feiern!- Björn T., Daniel F. und 10 weitere mögen das.
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Harald S. schrieb am 13.09.2009:
sehr schönes Spiel, bei dem der Spielausgang (Gewinner) bis zum Schluss offen bleibt. Bei weniger als 20 EUR im Angebot eine TOP Kaufempfehlung!- Björn T., Amadeus S. und 10 weitere mögen das.
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Amadeus S.: Absolute Kaufempfehlung!
Leider ist das Spiel nicht mehr ohne Weiteres zu haben.
Wer das Spiel noch nicht hat, unbedingt besorgen, egal wie!! ;-)
10.07.2011-18:47:03
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Dennis S. schrieb am 25.10.2010:
Dieses spiel bietet großes Suchtpotenzial! 2 Erweiterungen und jede Menge Möglichkeiten in einer Box. Was wünschen sich vielspieler mehr? Also wir haben dieses Spiel dutzende Male gespielt und jedes Mal ist es anders....
Das Spielmaterial ist hervorragend und die Mechanik des Spiels ebenso. Die Qual der Wahl macht in diesem Spiel glücklich, denn so gehen einem nie die Möglichkeiten aus Punkte zu machen :-) Die Box bietet leider nicht die Möglichkeit das Spielmaterial vernünftig unterzubringen, aber das tut dem Spielspaß keinen Abbruch.
Wer viel spielt oder es vor hat, sollte unbedingt die Fürsten ausprobieren!Dennis hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Andreas J., Björn T. und 8 weitere mögen das.
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Reinhard O. schrieb am 15.09.2011:
Titel: Die Fürsten von Florenz
Spieltyp: Strategiespiel
Spieler: für 2 bis 5 Spieler ab 12 Jahren
Spielidee / Spielziel:
Die Spieler schlüpfen in die Rolle von Oberhäuptern italienischer Adelsfamilien. Sie versuchen ihr Ansehen zu mehren, in dem sie das Ambiente für Künstler und Gelehrte an ihrem Hofe schaffen. Dazu errichten sie prachtvolle Gebäude und eindrückliche Landschaften und sorgen für Meinungs-, Reise- und Religionsfreiheit. Wer am Ende die meisten Prestigepunkte hat, gewinnt das Spiel.
Spielvorbereitung:
• Der Spielplan wird in der Tischmitte ausgelegt
• Die Landschaftsteile (Wald, See, Park), die Gaukler und Baumeister, die Prestigekarten (verdeckt), sowie die Abwerbekarten (offen) werden links vom Spielplan ausgelegt (= Phase A)
• Die Gebäudeteile, die Freiheiten-Plättchen (je 1 weniger als Spieler), die Personenkarten und die Bonuskarten (jeweils verdeckt), werden rechts vom Spielplan ausgelegt (= Phase B)
• Jeder Spieler erhält seine Spieltafel, Spielstein und –figur, 3 Personenkarten und 3500 Florin (restliches Geld wird bereitgelegt)
Spielablauf:
Das Spiel verläuft in 7 Runden und jede Runde besteht aus 2 Phasen.
• Phase A: 1 Objekt ersteigern
Hier können die Objekte, die links vom Spielplan liegen ersteigert werden. Jeder Spieler kann nur ein Objekt erwerben. Der Stapel aus dem das Objekt stammt wird sofort gesperrt. Beim Ersteigern gilt ein Grundpreis von 200 Florin, der in 100er Schritten überboten werden darf.
Die Objekte bringen allesamt Vorteile (z.B. sie erhöhen die Werkezahl der Künstler; senken die Baukosten; bringen Prestigepunkte; können Personen abwerben, etc.)
• Phase B: 2 Aktionen der folgenden 5 Aktionen ausführen:
o Ein Werk vollbringen (darf 2x passieren).
Dazu muss die Mindest-Werkzahl pro Runde (1. = 7; 2. = 10; etc.) erreicht werden. Personenkarte wird offen ausgelegt und die Werkzahl ermittelt (hier zählen jetzt die Gaukler, Landschaften, Gebäude etc. mit). Die erreichte Werkzahl kann nun in Florin umgewandelt werden und wiederum die Florin in Prestigepunkte.
o Ein Gebäude errichten (darf 2x passieren).
Jedes Gebäude kostet 700 Florin (außer man hat einen oder mehrere Baumeister). Es bringt Prestige-Punkte und erhöht die Werkzahl um 4.
Die Gebäude müssen vollständig im Raster liegen, sie dürfen nicht überbaut werden, sich nur über Eck berühren (außer man hat 2 Baumeister), nur einmal pro Fürstentum vorkommen, nicht mehr versetzt werden und an Landschaften angrenzen.
o Eine Person an den Hof holen (darf 1x passieren)
Man zahlt 300 Florin und sucht aus fünf Personenkarten eine aus und kann noch in derselben Runde ein Werk vollbringen
o Eine Freiheit einführen (darf 1x passieren)
Man zahlt 300 Florin und wählt ein Freiheitsrecht. Es erhöht die Werkzahl um drei. Jedes Freiheitsrecht kann nur einmal im Fürstentum vorkommen.
o Eine Bonuskarte erwerben (darf 2x passieren)
Man zahlt 300 Florin und sucht aus fünf Bonuskarten eine aus und kann sie nach Belieben einmalig einsetzen (das kostet keine Aktion und gehört zur Aktion: Werk vollbringen)
Wertung:
• Die Spieler mit der höchsten Werkzahl erhalten 3 Prestigepunkte
Spielende: Das Spiel endet nach der 7. Runde. Die Prestigekarten werden ausgewertet. Jede Prestigekarte enthält Bedingungen. Hat man sie erfüllt, erhält man die angegebenen Prestigepunkte.
Erweiterungen / Varianten:
Das Spiel verfügt von Haus aus über zwei interessante Erweiterungen:
• *Muse & Prinzessin*: hierbei handelt es sich um 6 verschiedene Charakterkarten mit speziellen Fähigkeiten (z.B. erhöht die Werkzahl gemäß der aktuellen Spielrunde, zusätzliche Aktion, Werk vollbringen ohne Personenkarte, Florin erhalten, etc.). Man kann diese Karten in einer zusätzlichen Versteigerungsrunde erwerben
• *Kooperativ Bauen*: Die Spieler legen ihre Fürstentümer aneinander und können nun grenzüberschreitend zwischen zwei Spielern bauen. Es kommt hier eine Verhandlungskomponente hinzu, die das Spiel noch interaktiver macht. Ist einer der beiden Nachbarn an einem grenzüberschreitenden Bau interessiert, verhandeln die Partner die Baukosten sowie die genaue Lage. Beide Spieler erhalten je 3 Prestigepunkte und jeder kann das Gebäude für Werke, Prestige- und Bonuskarten verwenden.
Beide Erweiterungen können miteinander kombiniert werden. Die Spieldauer erhöht sich um ca. 30 Minuten
Fazit:
Ein Flohmarktfund, der mich begeistert. *Die Fürsten von Florenz* ist ein komplexes Strategiespiel mit umfassendem aber sehr gut verständlichem Regelwerk.
Es verfügt über eine Reihe an Mechanismen, die das Spiel abwechslungsreich und äußerst vielseitig machen (z.B. Ersteigern von: Landschaften, Gaukler, Baumeister, Prestige-Karten, Abwerbe-Karten, Bauwerke erstellen, Freiheitsrechte einsetzen, etc.)
Aber auch die eigentlichen Mechanismen (z.B. das Ersteigern, das Zuvorkommen / Sperren der Objekte, Gebäude errichten und im Fürstentum einpassen, und nicht zuletzt das Werk vollbringen) sind kommunikativ, spannend und sehr gut aufeinander abgestimmt.
Zugegeben man braucht die eine oder andere Runde dafür, um ein Gespür für die eigene Strategie zu entwickeln. Das ist aber bei allen hervorragenden Spielen, die ich kenne so.
Es erfordert ein ständiges Anpassen an die aktuellen Begebenheiten im Spielgeschehen und bleibt bis zum Ende spannend. Dann kommt es auf, ob man es geschafft hat die Bedingungen seiner Prestigekarte zu erfüllen und ggfs. noch spielentscheidende Punkte zu erhalten.
Aufgrund der Vielfalt und Komplexität ist das ein Spiel für Vielspieler und ggfs. sehr ambitionierte Familienspieler. Die Dauer von 90 bis 120 Minuten ist angemessen.
Die beiden Erweiterungen gefallen mir sehr gut und machen das Spiel noch vielfältiger und erhöhen neben dem interaktiven Anteil auch den Spaßfaktor beträchtlich.
Auch das Spielmaterial weiß zu gefallen und rundet ein rundum gelungenes Spiel ab. In meiner Bewertung muss dieses Spiel sechs Punkte erhalten.
Reinhard hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Maria W., Marco S. und 6 weitere mögen das.
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Sven S.: Danke für die ausführliche Rezi
15.09.2011-13:55:53 -
Maria W.: Schade, dass es das nicht mehr gibt! Super Rezi!
15.09.2011-14:03:14 -
Mike S.: Einer meiner Lieblings-Rezensenten lobt ausführlich eins meiner Lieblingsspiele - na das mag ich natürlich.
15.09.2011-15:16:06
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Björn T. schrieb am 14.07.2010:
Schon allein das Spielmaterial bei Die Fürsten von Florenz spricht für sich. Die Karten und Displays sind von Motiv- und Farbwahl super bedruckt, das Zusatzmaterial von toller Qualität und auch die Figuren sind schön aus Holz.
Auch das Spielprinzip ist toll - einfach, aber immer abwechslungsreich. Jeder Spieler baut sein eigenes Fürstentum auf. Man baut Parks, Gärten, Gebäude, holt Baumeister & Gaukler an den Hof um letztendlich Künstler anzulocken, die dann ein Werk vollbringen, das Prestigepunkte gibt.
Und gerade das Bietsystem in der 1. Phase ist sehr reizvoll. Denn hier können die Mitspieler auf dringend benötigte Dinge mitbieten und damit entweder den Preis in die Höhe treiben, oder einem sogar z.B. den fest eingeplanten Baumeister vor der Nase wegschnappen. Gerade dieser Teil des Spieles sorgt für viel Spannung und Kommunikation unter den Mitspielern.
Dennoch gebe ich persönlich dem Spiel aus zwei Gründen keine vollen 6 Punkte.
1) Die Aufteilung des Kartons ins nicht gut gewählt. Für die ganzen Gebäude gibt es keine Unterbringungsmöglichkeit. Da hilft nur, den Kartoneinsatz herausnehmen, alle Gebäude darunter packen und dann den Einsatz wieder in den Karton drücken. Machbar, aber nicht schön. das hätte man sicherlich eleganter regeln können.
2) So schön das angesprochene Bietsystem bei mehreren Spielern ist, so langweilig ist es dann im 2-Personen Spiel. Zu Zweit ist höchstens eine Proberunde um das Spiel kennenzulernen interessant. Daher hätte man in der Spielanleitung ruhig ehrlich sein können und das Spiel erst ab 3 Spielern für spielbar erklären sollen.
Dennoch: Ein gutes Spiel für alle, die ohne komplizierte Spielregeln taktieren und bieten wollen.- Domenic M., Daniel S. und 6 weitere mögen das.
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Reinhard O.: Gefällt mir ;-)
23.11.2010-03:07:56 -
Martina K.: Zum 3er-Spiel: Habe meine eigene Rezension eben nochmal angepasst nach vielen 4er-/5er-Spielen und nun einem 3er-Spiel. Zu dritt gehts ohne... weiterlesen
01.02.2011-15:16:34
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Thomas H. schrieb am 23.05.2007:
Die Fürsten von Florenz – Pro Ludo
Spielmaterial:
Ein paar Holzpöppel und sehr schön illustrierte Spielbretter (beidseitig bedruckt) und Karten. Die Spielbretter, Gebäude, Geld, Freiheiten und Objekte (Gelände, Gaukler, Baumeister) sind aus stabiler Pappe und gut verarbeitet. Die Karten könnten etwas leserlicher und übersichtlicher beschriftet sein (handschriftlich dargestellt, genau auf dem Symbol der Freiheiten, steht die Werkzahl, so dass man schon genau hinschauen muss), aber da man sie nach ein paar Spielen kennt, ist das weniger ein Problem.
Negativ ist der Tiefzieheinsatz, in dem beim besten Willen das Spielmaterial nicht hinein passt, also gleich Ziptüten dazu kaufen.
Spielanleitung:
Sehr gut und verständlich geschrieben mit Beispielen und Bildern, mit einem Aufbau wie man ihn sonst von ‚Alea‘ kennt.
Spielprinzip:
Überwiegend taktisch, man muss immer auf seine Gegner reagieren, so dass es keine einheitliche Siegstrategie gibt. Glück ist in Form der Karten vorhanden, aber da man meistens aus 5 Karten eine aussuchen darf, ist fast immer eine passende Karte dabei. Am Anfang jeder Runde wird noch auf die Objekte geboten, so dass auch etwas Interaktion gegeben ist, ansonsten baut jeder für sich sein Fürstentum auf.
Die Erweiterung ‚Muse und Prinzessin’ macht das Spiel noch Abwechslungsreicher und vor allem hat man am Anfang eine Aktion mehr. Ich spiele nur noch mit dieser.
Die Erweiterung ;Kooperativ Bauen’ sagt mir nicht so zu. Man legt nach Spieleranzahl die Spielbretter aneinander gelegt aus und kann mit seinen Nachbarn grenzüberschreitend bauen, damit die Gebäude für beide Spieler gelten.
Spieleranzahl und Spielzeit:
Zu zweit: In einer guten halben Stunde zu schaffen, mit der 1. Erweiterung etwas länger. Das Handeln wird eher selten angewandt, da genug Auswahl vorhanden ist und jeder seine Strategie verfolgen kann.
Mehr Spieler: Pro Spieler ca. 25 Minuten.
Fazit:
Endlich wieder erhältlich, mir gefällt diese Ausgabe von der Illustration besser als die von ‚Alea‘, aber das ist Geschmackssache. Die 2 Personenregel ist zwar nur eine Notlösung, da ein wichtiger Teil (Handeln) verloren geht, aber es macht trotzdem auch zu zweit riesig Spaß, da man besser eine Strategie verfolgen kann, als mit mehr Spielern.
Auch wenn der Tiefzieheinsatz unbrauchbar ist, so bekommt dieses Spiel eine glatte 6, da der Wiederspielreiz sehr hoch ist.
Hinweis: Die Rezension von Andreas Keirat bezieht sich noch auf die ‚Alea‘-Ausgabe.
Thomas hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Björn T., Pascal V. und 5 weitere mögen das.
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H. S.: Schöne Rezension!
03.06.2011-17:59:47
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Jan-Hendrik S. schrieb am 29.08.2011:
Die Fürsten von Florenz - ursprünglich bei Alea erschienen, jahrelang vergriffen, von Pro Ludo überarbeitet und neu aufgelegt, doch leider wieder vergriffen. Sehr schade, denn gerade die Neuauflage hat es in sich! Neben einer äußerst gelungenen Optik bietet das Spiel nun zusätzliche Regeln für zwei Spieler und gleich zwei Erweiterungen, die für noch mehr Abwechslung sorgen.
In Die Fürsten von Florenz schlüpfen die Spieler in die Rolle von italienischen Edelleuten zur Zeit der Renaissance und versuchen, Künstler und Gelehrte an ihren Hof zu locken. Diese vollbringen dort eindrucksvolle Werke und mehren so das Ansehen ihres Mäzens. Hierfür versuchen die Spieler, möglichst optimale Schaffensbedingungen zu bieten, denn je besser die Bedingungen für den Gelehrten sind, desto größer fällt die Anzahl an Prestigepunkten für sein Werk aus. Wer am Ende über das höchste Ansehen verfügt, gewinnt das Spiel.
Das Spiel besteht aus sieben Runden, die sich jeweils in zwei Phasen gliedern. Zunächst kommt eine Versteigerungsphase, an der alle Spieler teilnehmen. Hierbei können Landschaften, Gaukler, Baumeister, Prestige- und Abwerbekarten erworben werden. Allerdings kann jedes dieser Elemente nur von einem Spieler ersteigert werden und man darf pro Runde nur ein Objekt erwerben.
Während Landschaften und Gaukler beim Vollbringen von Werken helfen, erleichtern die Baumeister das Errichten von Gebäuden. Die Prestigekarten stellen Sonderaufgaben dar, die am Spielende zusätzliche Punkte bringen und mit den Abwerbekarten kann man ausgespielte Personen eines Mitspielers an den eigenen Hof holen. Da jedes Element einen weiter bringen kann, wird man in dieser Phase nie etwas nutzloses ersteigern. Die Frage ist nur, ob man das, was einem am meisten helfen würde, auch bekommt bzw. was man dafür zu bezahlen bereit ist.
In der zweiten Phase führen die Spieler nacheinander zwei der folgenden Aktionen aus:
- Freiheit einführen
- Gebäude errichten
- Person an den Hof holen
- Bonuskarte erwerben und
- Werk vollbringen
Führt man in seinem Fürstentum die Reise-, Meinungs- oder Religionsfreiheit ein, fühlen sich die Künstler und Gelehrten wohler und es fällt ihnen leichter, beeindruckende Werke zu vollbringen. Jeder Gelehrte hat zudem ein bestimmtes Gebäude, welches sein Wirken unterstützt und den Wert seines Werks erhöht. Die Schwierigkeit beim Errichten dieser Bauwerke sind der begrenzte Platz auf dem eigenen Bauplan und die sehr unterschiedlichen Grundflächen der einzelnen Gebäude. Da stellt sich schnell die Frage, ob man nicht einen Baumeister anwerben sollte, damit die Häuser aneinander angrenzen dürfen. Allerdings kann man dann in dieser Runde nichts ersteigern, was beim Vollbringen eines Werks hilft.
Entschließt sich der Spieler, ein Werk zu vollbringen, so wählt er einen Gelehrten von seiner Hand aus und prüft, ob genug Voraussetzungen erfüllt sind, um die Mindestwerkzahl (=Wert des Werks) der aktuellen Runde zu erreichen. Hierbei zählen der bevorzugte Landschaftstyp des Gelehrten, ein unterstützendes Gebäude sowie eine bestimmte Freiheit. Die Kombination dieser Elemente ist beim jedem Gelehrten verschieden. Gaukler und bereits ausliegende Personenkarten sowie eventuell eingesetzte Bonuskarten erhöhen zudem den Wert des Werks. Der sich ergebende Wert wird nun in Florin ausgezahlt, die man teilweise oder vollständig in Prestigepunkte umwandeln kann. Wichtig ist es hierbei, abzuschätzen, wie viel Geld man in den nächsten Runden noch benötigen wird und möglichst viele Prestigepunkte zu kassieren. Wer nach sieben Runden über das meiste Prestige verfügt, gewinnt das Spiel!
Ergänzend zu diesen Spielregeln bietet die Neuauflage der Fürsten von Florenz noch eine Variante für zwei Spieler sowie zwei Erweiterungen. In der Erweiterung "Muse & Prinzessin" werden im Anschluss an die Versteigerungsphase noch sechs Charakterkarten versteigert, die dem Spieler Vorteile für die jeweilige Runde bieten. So kann zum Beispiel mit der Prinzessin ein Werk vollbracht werden, bei dem jede Landschaft und jedes Gebäude die Werkzahl erhöht, während der Kardinal eine zusätzliche Aktion in der Bauphase gewährt. Bei der zweiten Erweiterung "Kooperativ bauen" werden die Baupläne der Spieler aneinander gelegt und so die Möglichkeit geschaffen, dass man mit seinen Nachbarn gemeinsam Gebäude errichtet, die dann beiden nutzen. Wo die erste Erweiterung vor allem die taktische Tiefe des Spiels erhöht hat, richtet sich diese Variante eindeutig an die Verhandler und Feilscher unter uns. Beide Erweiterungen sind gut durchdacht, bringen Abwechslung ins Spiel und sorgen für mehr Interaktion zwischen den Spielern.
Fazit:
Die Fürsten von Florenz ist ein rundum gelungenes Spiel, das trotz relativ einfacher Regeln eine große Vielfalt an taktischen Möglichkeiten bietet. Da jede Partie anders verläuft, wird es die Spieler über viele Abende immer wieder an den Spieltisch fesseln und auch die neuen Erweiterungen stellen eine echte Bereicherung dar. Alles in Allem sind die Fürsten von Florenz eine exzellente Neuauflage eines hervorragenden Spiels und sollten in keiner gut sortierten Spielesammlung fehlen!
Jan-Hendrik hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Sven S., Björn T. und 4 weitere mögen das.
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Björn T.: Ich kann mich dieser Einschätzung nur anschließen.
29.08.2011-07:55:15 -
Christian K.: Besitze es schon länger, habe es aber noch nicht gespielt. Schande! Werde dies sofort nachholen. Tolle Rezi. Danke
29.08.2011-08:14:01 -
Sven S.: Sehr schöne Rezension. Vielen Dank
29.08.2011-10:04:39
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Martina K. schrieb am 26.12.2010:
Ein geniales Spiel für Strategen, das gleich noch mit einer Erweiterung bzw. zusätzlichen Varianten in der Schachtel kommt. Verstaubt mir mir nicht im Regal, da es immer wieder gewünscht wird.
Zwei kleine Mankos gibt´s leider (deshalb 5 statt 6):
- Die Gestaltung der Karten, vor allem die verwendete Schrift und Schriftgröße - hier wäre eine Lupe als weiterer Spielzubehör hilfreich. ;-)
- Spiel funktioniert am besten zu viert oder fünft; zu zweit oder dritt nur gut mit Variante in der Bietphase (habe diese hier zum Spiel eingetragen, einfach mal reinschauen)Martina hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Nina J., Stefan K. und 4 weitere mögen das.
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Christian P. schrieb am 22.03.2010:
super preis, super spiel. wird viel zu oft unterschätzt.
man hat wirklich sehr viele möglichkeiten.- Björn T., Daniel S. und 4 weitere mögen das.
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Sven S. schrieb am 13.06.2009:
Sehr gutes Spiel das eine Fülle an Material und Möglichkeiten mitbringt. Bei der ersten Runde daher noch unübersichtlich, hat man sich sehr schnell ans eigentlich einfache Spielsystem gewöhnt. Sehr zu empfelen, sehr spaßig und wirklich eins der schönsten Spiele. Ganz großes Kino. Auch die 2 Erweiterungen sind gut durchdacht. Zu dem Preis eine echte Kaufemfehlung!!! Bessere Spiele wird man unter den Sonderangeboten kaum finden.Sven hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Björn T., Gero R. und 4 weitere mögen das.
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Frank N. schrieb am 15.04.2010:
Tolles Vielspielerspiel. Auf jeden Fall eine Empfehlung. Dank Video-Spielregel auch für Spielregelmuffel geeignet.Frank hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Björn T., Nina J. und 3 weitere mögen das.
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Sven S. schrieb am 07.12.2009:
Preis-Leistungs-Sieger!!!
Zur Zeit mein Lieblingsspiel, da:
1. Zahlreiche Strategien für anspruchsvolle Denker (z.B. Gauklerstrategie)
2. Kontinuierlicher Geldmangel führt zu wohlüberlegten Entscheidungen
3. Auktionsmechanismus in Runde A1 bei Engpass um Wahlmöglichkeiten
4. Höhere Komplexität und Spannung durch Erweiterung (inkl. im Preis)
5. Klasse 2-Spieler-Variante
Ein Spiel, bei denen sich Brettspielstrategen austoben können!- Charley D. K., Knut K. und 3 weitere mögen das.
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Stefan S. schrieb am 16.09.2009:
Als Fürsten von Florenz können sich hier einige gewiefte Taktiker durch die sehr interessante Kombination einer Versteigerung und anschliessenden Käufen von Gebäuden eine gute Ausgangsposition verschaffen, um mit Prestigepunkten ausgestattet verschiedene "Werke" zu erschaffen. Diese wiederum bringen Siegpunkte, um die es ja letztlich bei den meisten Spielen geht. Hat man den Mechanismus des Spiels einmal durchschaut, ist es ein taktisch hoch anspruchsvolles Spiel mit vielen Möglichkeiten. Allerdings braucht man auch ein wenig Glück, dass es einen Mitspieler gibt, der ähnliche Gebäude kauft und entsprechend auch ähnliche Werke erschafft, wie man selbst, da dadurch beide die Möglichkeit erhalten, ein Werk mehrmals im Spiel zu erschaffen und sich einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Mitspielern zu verschaffen. Kaufempfehlung!!- Pascal V., Christian D. und 3 weitere mögen das.
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Matthias H. schrieb am 06.06.2009:
Mir gefällt dieses Spiel sehr gut: Die Regeln wirken anfangs etwas kompliziert, aber wenn man erstmal beim Spielen ist, lernt man es dann doch sehr schnell.
Die Aufmachung ist auch sehr schön - und als Bonus ist eine Erweiterung enthalten.
Einziges Manko: Das Spielmaterial ist so reichhaltig, dass man es schwer im Karton wieder unterbringen kann - sonst Bestnote!- Brigitte H., Matthias H. und 3 weitere mögen das.
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Jörg K. schrieb am 07.01.2008:
Die Grafik ist genial, die Anleitung sehr übersichtlich und auch für Wenigspieler bestens geeignet. Das Spiel ist zu zwei als auch zu fünft sehr gut zu spielen. Die Idee mit Karten, eigenem Plan und Spielbrett einfach super!! Das Spiel ist Pflicht für jeden Viel- oder Wenigspieler!! KAUFEN!!!- Gero R., Mahmut D. und 2 weitere mögen das.
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Torben O. schrieb am 06.01.2010:
Kein Würfel und drei relevante Kriterien auf den Personenkarten die sich sehr gleichmäßig verteilen. Der Garant für ein Spiel mit sehr wenig Glück. Ein bißchen kann durch konkurierende Spieler oder die Bonus- und Prestigekarten entstehen.
Das Spiel ist auf 7 Spielrunden begrenzt. Dadurch ist taktieren notwendig und es wird zu keinem Zeitpunkt durch eine zu groß werdende Spiel- und oder Ausbaudauer unübersichtlich.
Die Tätigkeiten sind meißt vorher überlegt somit kommt es zu geringen bzw. fast gar keinen Wartezeiten für inaktive Spieler.
Habe es bisher nur zu zweit gespielt und es macht schon viel Spaß, wird aber zu dritt bis fünft wahrscheinlich noch interessanter.- Pascal V., Gero R. und noch jemand mögen das.
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Markus B. schrieb am 17.05.2007:
Sehr variables Spielsystem, das keine 08/15 Strategie durchgängig zulässt. Jedes Spiel ist anders. Jeder Spielzug muss dynamisch angepasst und verändert werden. Fesselnd bis zum Ende. Und meist liegen die Spieler eng beinander mit knappem Sieg eines einzelnen. Besonders mit den zwei neuen Varianten noch facettenreicher. Ein Faszinosum.......- Gero R., Björn T. und noch jemand mögen das.
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Martin O. schrieb am 10.10.2010:
Eines der besten "German Type Games". Nur die neue Grafik ist etwas anstrengend...Martin hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Björn T. und Markus H. mögen das.
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Peter J. schrieb am 05.05.2009:
Tolles Spiel mit sehr edlem Design, das sich eindeutig an Vielspieler richtet.- Björn T. und Gero R. mögen das.
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Ester N. schrieb am 22.04.2009:
nette Spielidee - macht auch zu zweit Spaß- Björn T. und Pascal V. mögen das.
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Florian R. schrieb am 11.04.2008:
Wirklich ein cooles Spiel. Sehr, sehr schön verarbeitet und auch vom Spielprinzip sehr gut gelungen.- Björn T. und Pascal V. mögen das.
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Ralf P. schrieb am 22.05.2007:
Eines der besten Spiele, das sehr komplex, aber nicht wirklich kompliziert ist.
Für Gelegenheitsspieler sicherlich ungeeignet, aber für Vielspieler eine absolute Perle.- Björn T. und Gero R. mögen das.
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Yvonne S. schrieb am 05.02.2003:
Ein wirklich anspruchsvolles Spiel, in dem der Taktikfaktor überwiegt. Um zu gewinnen, läßt das Spiel keinen "Fehler" zu. Man sollte sich das Spiel von jemandem erklären lassen, der es bereits kennt, da die Regeln sonst - in meinen Augen - etwas verwirrend sind. Das Spiel ist ein Muss für jeden Vielspieler und bringt jedes Mal wieder seinen neuen Reiz. Vom Spielspass ist man mit 4 Spielern am besten bedient.- Gero R. und Björn T. mögen das.
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WERNER G. schrieb am 17.10.2009:
Nettes Spiel,das man immer gerne wieder spielt.
Die Aktionen lassen sich reibungslos im Spiel anbringen.
Kauftipp !!- Björn T. mag das.
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Gerhard R. schrieb am 22.04.2009:
Sehr übersichtliches Spiel wie auch gut spielbar. Nur dauert etwas bis man zum erwünschten Ziel kommt.- Björn T. mag das.
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Markus E. schrieb am 04.02.2008:
Eines der besten Taktikspiele!
Unverständlich, warum es nie eine Auszeichnung vom Verein "Spiel des Jahres e.V." erhalten hat.- Björn T. mag das.
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Daniel B. schrieb am 07.01.2008:
Ein eh schon geniales Spiel wird mit der Erweiterung "Muse & Prinzessin" noch genialer. Außerdem schönes Spielmaterial (vor allem die Personenkarten), allerdings fand ich die Tableaus der Alea-Ausgabe etwas praktischer (vor allem für Neueinsteiger), da auf diesen noch jeweils eine Kurzspielregel gedruckt war.- Björn T. mag das.
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Alban U. schrieb am 04.05.2009:
Super Ausstattung.- Björn T. und Pascal V. mögen das.
- und noch jemand mögen das nicht.
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Eckhard F.: Daumen ganz weiter nach unten.
07.03.2011-17:42:23
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Christian D. schrieb am 26.06.2007:
Die Neuauflage des Super-Spiels.Christian hat Die Fürsten von Florenz klassifiziert. (ansehen)- Björn T. mag das.
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Gero R.: Etwas mehr Inhalt dürfte es schon sein, denn die Geschmäcker sind verschieden. Derart pauschale Aussagen ohne Begründung helfen mir zumindest... weiterlesen
31.10.2010-19:40:43
Eine eigene Bewertung für Die Fürsten von Florenz schreiben.
















