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Mike S.

Mikes Errungenschaften:

Essen 2011
Mike hat uns an unserem Messestand in Essen besucht.Essen 2012
Mike hat den Messestand von Spiele-Offensive.de in Essen 2012 besucht und uns moralisch unterstützt.Japan 2011
Mike ist in Gedanken bei den Menschen in Japan.Weihnachten 2012
Mike hat dem Weihnachtsmann einen Wunschzettel geschickt.Nikolaus 2010
Mike hat anderen wertvolle Geschenktipps gegebenBankraub
Mike hat mit Bankraub an einem Spieleschmiede Coup teilgenommenseltener Gast
Mike ist fast nie auf Spieletreffen zu finden.Nikolaus 2012
Mike hat tolle Geschenktipps zu Weihnachten 2012 gegeben. extrem kommunikativ
Mike hat 1500 Kommentare verfasst.Vorreiter
Mike ist von anfang an beim Spielernetzwerk von Spiele-Offensive.de dabei.Schmied
Mike ist ein SpieleschmiedOstereifinder 2013
Mike hat mindestens ein Osterei gefunden.
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Von Mike S. bewertete Spiele (12 Stück):



  • Die Zwerge Mike über Die Zwerge
    HINTERGRUND: Der erste Band der Fantasy-Reihe DIE ZWERGE von Markus Heitz, wo die Axtschwinger und Meisterschmiede endlich mal mehr sind als bloße Witzelieferanten, deren Goldgier, Bierdurst und miese Laune immer wieder für immer müder werdende Lacher sorgen müssen. Nun gut, in den heitzschen Romanen spielen Goldgier, Bierdurst und miese Laune bei den Zwergen natürlich auch eine Rolle - Stereotype sind nun mal hartnäckig, a-b-e-r die Zwerge des "Geborgenen Landes" sind mehr als dauergrantelnde und saufende Goldscheffel. Sie verfügen über eine reichhaltige Kultur und ein schweres Erbe als Landesverteidiger. Und genau darum, also um die Verteidigung dieses "Geborgenen Landes", geht es auch im kooperativen Brettspiel DIE ZWERGE von Michael Palm und Lukas Zach.

    SPIELMATERIAL: Die Charaktertafeln, Spielkarten und das Spielbrett sind mit sehr stimmigen und abwechslungsreichen Illustrationen geschmückt und erleichtern den Spielern die Phantasie-Reise in das "Geborgene Land". Die ebenfalls gut produzierten Plastik-Miniaturen erwecken die liebgewonnenen Charaktere aus den Romanen zum spielerischen Leben. Würfel, Holzklötzchen und Pappmarker sind von durchweg solider Qualität.

    SPIELZIEL: Je nach gewünschtem Schwierigkeitsgrad werden 4 (einfach) bis 8 (schwer) A-Szenariokarten der Reihe nach spielerisch abgearbeitet. Im verdeckten Szenariokartenstapel liegen unter den A-Karten (Hihi!) eine B-Karte (das Schmieden der Feuerklinge) und 3 C-Karten. Wenn es den Zwergen gelingt, die Proben einer(!) C-Szenariokarte zu bestehen, haben sie das Spiel gewonnen. Stirbt jedoch ein Zwerg oder treffen Helden- und Untergangsmarker sich auf der Untergangsleiste, ist das Spiel gemeinsam verloren.

    SPIELABLAUF: Die Spieler(innen) sind immer abwechselnd an der Reihe. Ein Spielzug läuft immer gleich ab:

    1.: Der Heldenmarker wird auf der UNTERGANGSLEISTE ein Feld weiter gezogen. Dadurch bricht dann auch das Unheil (z. B. feindliche Armeen) über das "Geborgene Land" herein.

    2.: Neue Karten werden aufgedeckt. Neue Szenariokarten zeigen den Spielfortschritt an, neue Abenteuer- und Bedrohungskarten stellen Nebenaufträge für die Spieler(innen) dar und bringen Belohnungen bzw. Bestrafungen mit sich.

    3.: Wer am Zug ist, führt 2 Aktionen durch. Dazu zählen Kampf, Bewegung, Botschaft an den Rat der Zwerge und die Erfüllung von Proben auf ausliegenden Karten. Das alles wird ganz simpel durch einen Würfelwurf abgehandelt. Je höher das Attribut des Zwerges in den Bereichen Kampf, Handwerk und Laufen ist, desto mehr Würfel dürfen (klar!!!) auch benutzt werden.

    Das hört sich nicht nur einfach an, sondern spielt sich auch so. Dadurch dauern die einzelnen Spielzüge nicht zu lange und Wartezeiten sind quasi nicht vorhanden, da ja auch im Zug der anderen Spieler(innen) immer munter beraten und geplant wird.

    VERDIKT: DIE ZWERGE ist ein wirklich wunderbares Koop-Spiel, welches die besondere Atmosphäre der Romanvorlage hervorragend umsetzt. Die Mechanismen greifen gut ineinander und die niedrige Regelhürde ermöglicht einen schnellen Einstieg ins Spiel.
    Unter den Spiel-Mechanismen soll an dieser Stelle die Verbreitung der feindlichen Armeen (Orks, Albae, Trolle) besonders hervorgehoben werden, da diese m. E. wirklich sehr gut gelungen ist: stehen 5 oder mehr gegnerische Armeen auf einem Spielfeld, wird ein Marker "Totes Land" gezogen und auf das betreffende Feld gelegt. Ein großer Pfeil auf diesem Marker gibt die Bewegungsrichtung der Hauptarmee vor, jeweils zwei Armeewürfel spalten sich nach links und rechts vom Hauptstrom ab, wenn dort noch Platz ist. Die Armeebewegung wird durch die Pfeile, welche sich auch auf dem Spielfeld finden, letztlich immer zum Schwarzjoch führen. Dieser Mechanismus ist wirklich einfach und spieldienlich. Der Verwaltungsaufwand ist somit sehr gering.

    PUNKT-FÜR-PUNKT-KRITIK:

    THE GOOD (+):
    + wunderbares Spielmaterial mit vielen stimmigen Illustrationen
    + gelungene Verspielung eines beliebten Romans mit sehr vielen Fans
    + eingängige Regeln und eine geringe Einstiegshürde
    + kaum Wartezeiten
    + gelungener Mechanismus zur Ausbreitung der feindlichen Armeen
    + überschaubare Spieldauer von 90-120 Minuten

    THE NOT-QUITE-SO-GOOD (o):
    o das Kartenformat von 67x100mm ist für notorische Eintüter wie mich ungeeignet
    o es gibt leider nur 12 Szenariokarten: hier wäre mehr Abwechslung wünschenswert gewesen
    o die Abenteuerkarten sind Spielbremsen: der Zeitverlust wird nur sehr selten durch die Belohnung aufgewogen, mit wachsender Spielerfahrung werden die Abenteuerkarten also zunehmend ignoriert, was ich persönlich etwas schade finde

    THE UGLY (-):
    - es gibt einige Fehler in den Regeln bzw. beim Spielmaterial:
    - 1.: auf den Ausrüstungskarten "Passende Verkleidung" ist von einer Schicksalskarte die Rede, gemeint ist aber eine Bedrohungskarte
    - 2.: in der Regel steht, dass dem Spiel 35 Orkarmee-Würfel beiliegen, es sind aber nur 30 (das reicht zwar auch, dennoch stört mich so etwas)
    - 3.: es fehlt ein Kampf-Attributsplättchen der Stufe 3, welches Bavragor für eine "Zusätzliche Waffe" benötigt

    P.S.: die Diskussion um den angeblich zu leichten Schwierigkeitsgrad des Spiels kann ich übrigens überhaupt nicht nachvollziehen, da dieser sich durch diverse Stellschrauben wirklich ganz einfach an den Bedarf der jeweiligen Spielgruppe anpassen lässt (mehr dazu unter "Varianten").


    Mikes Wertung:
    • jürgen K., Oliver S. und 6 weitere mögen das.
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    • Yvonne C.
      Yvonne C.: Tolle Rezi, ich habe das Spiel heute das erste Mal gesehen und schon bedauert, dass wir es nicht ausprobieren konnten. Durch deine Rezi weiß ich ... weiterlesen
      18.11.2012-21:09:43
    • Mike S.
      Mike S.: Vielen Dank für die Blumen, Yvonne!
      18.11.2012-21:15:04
    • Mike S.
      Mike S.: Obwohl es meiner Rezi leicht zu entnehmen ist, betone ich es hier noch einmal: Ausprobieren lohnt sich und der Spieleinstieg ist leicht ;)
      21.11.2012-20:12:42
  • 50 Karten-Hüllen 41 x 63 mm Mike über 50 Karten-Hüllen 41 x 63 mm
    Gute, stabile Hüllen für kleine, amerikanische Spielkarten (z. B. Arkham Horror, Warrior Knights etc.). Als alter Magic-Spieler benutze ich Ultra-Pro-Sleeves seit vielen Jahren und habe beste Erfahrungen damit gemacht. Die Hüllen sind sehr sorgfältig verpackt und kommen deshalb auch in Top-Zustand an.

    ACHTUNG: Da es sich um recht feste, dicke Hüllen handelt, sind sie nicht unbedingt mit den Produkten anderer Hersteller kompatibel.

    Fazit: trotz des hohen Preises, ist diese Anschaffung für mich Pflicht. Ich habe bereits meine komplette Spielesammlung eingetütet und würde es immer wieder tun. Kurzum: eine sinnvolle Anschaffung für Leute, die eben nicht darauf stehen, dass Karten möglichst "gespielt" aussehen und im Laufe diverser Spiele auch immer unleserlicher werden, bzw. durch Knicke und Abrieb "markiert" sind.

    Mikes Wertung:
  • 50 Karten-Hüllen 69 x 69 mm Mike über 50 Karten-Hüllen 69 x 69 mm
    Gute, stabile Hüllen für quadratische Spielkarten (z. B. Funkenschlag). Als alter Magic-Spieler benutze ich Ultra-Pro-Sleeves seit vielen Jahren und habe beste Erfahrungen damit gemacht. Die Hüllen sind sehr sorgfältig verpackt und kommen deshalb auch in Top-Zustand an.

    ACHTUNG: Da es sich um recht feste, dicke Hüllen handelt, sind sie nicht unbedingt mit den Produkten anderer Hersteller kompatibel.

    Fazit: trotz des hohen Preises, ist diese Anschaffung für mich Pflicht. Ich habe bereits meine komplette Spielesammlung eingetütet und würde es immer wieder tun. Kurzum: eine sinnvolle Anschaffung für Leute, die eben nicht darauf stehen, dass Karten möglichst "gespielt" aussehen und im Laufe diverser Spiele auch immer unleserlicher werden, bzw. durch Knicke und Abrieb "markiert" sind.

    Mikes Wertung:
  • 50 Karten-Hüllen 65 x 100 mm Mike über 50 Karten-Hüllen 65 x 100 mm
    Gute, stabile Hüllen für übergroße Spielkarten (da kenne ich als Beispiel nur 7 Wonders). Als alter Magic-Spieler benutze ich Ultra-Pro-Sleeves seit vielen Jahren und habe beste Erfahrungen damit gemacht. Die Hüllen sind sehr sorgfältig verpackt und kommen deshalb auch in Top-Zustand an.

    ACHTUNG: Da es sich um recht feste, dicke Hüllen handelt, sind sie nicht unbedingt mit den Produkten anderer Hersteller kompatibel.

    Fazit: trotz des hohen Preises, ist diese Anschaffung für mich Pflicht. Ich habe bereits meine komplette Spielesammlung eingetütet und würde es immer wieder tun. Kurzum: eine sinnvolle Anschaffung für Leute, die eben nicht darauf stehen, dass Karten möglichst "gespielt" aussehen und im Laufe diverser Spiele auch immer unleserlicher werden, bzw. durch Knicke und Abrieb "markiert" sind.

    Mikes Wertung:
  • 50 Karten-Hüllen 59 x 92 mm Mike über 50 Karten-Hüllen 59 x 92 mm
    Gute, stabile Hüllen für große, europäische Spielkarten (z. B. Agricola, Stone Age etc.). Als alter Magic-Spieler benutze ich Ultra-Pro-Sleeves seit vielen Jahren und habe beste Erfahrungen damit gemacht. Die Hüllen sind sehr sorgfältig verpackt und kommen deshalb auch in Top-Zustand an.

    ACHTUNG: Da es sich um recht feste, dicke Hüllen handelt, sind sie nicht unbedingt mit den Produkten anderer Hersteller kompatibel.

    Fazit: trotz des hohen Preises, ist diese Anschaffung für mich Pflicht. Ich habe bereits meine komplette Spielesammlung eingetütet und würde es immer wieder tun. Kurzum: eine sinnvolle Anschaffung für Leute, die eben nicht darauf stehen, dass Karten möglichst "gespielt" aussehen und im Laufe diverser Spiele auch immer unleserlicher werden, bzw. durch Knicke und Abrieb "markiert" sind.

    Mikes Wertung:
  • 50 Karten-Hüllen 44 x 68 mm Mike über 50 Karten-Hüllen 44 x 68 mm
    Gute, stabile Hüllen für kleine, europäische Spielkarten (z. B. Sankt Petersburg, Genoa etc.). Als alter Magic-Spieler benutze ich Ultra-Pro-Sleeves seit vielen Jahren und habe beste Erfahrungen damit gemacht. Die Hüllen sind sehr sorgfältig verpackt und kommen deshalb auch in Top-Zustand an.

    ACHTUNG: Da es sich um recht feste, dicke Hüllen handelt, sind sie nicht unbedingt mit den Produkten anderer Hersteller kompatibel.

    Fazit: trotz des hohen Preises, ist diese Anschaffung für mich Pflicht. Ich habe bereits meine komplette Spielesammlung eingetütet und würde es immer wieder tun. Kurzum: eine sinnvolle Anschaffung für Leute, die eben nicht darauf stehen, dass Karten möglichst "gespielt" aussehen und im Laufe diverser Spiele auch immer unleserlicher werden, bzw. durch Knicke und Abrieb "markiert" sind.

    Mikes Wertung:
    • Nicole S., André G. und 2 weitere mögen das.
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    • Stefan K.
      Stefan K.: Mike ich verlasse mich darauf dass diese Sleeves für St.Petersburg wirklich passen! ;^)
      Ist bei dem out-of-print Spiel wichtig!
      23.09.2012-19:12:33
    • Mike S.
      Mike S.: Da kannst Du dich auch drauf verlassen, Stefan. Habe meine Karten auch damit angezogen.
      24.09.2012-09:17:38
    • Stefan K.
      Stefan K.: Hätte ich nicht anders erwartet... ;^)
      24.09.2012-21:56:09
  • Elder Sign (engl.) Mike über Elder Sign (engl.)
    HINTERGRUND: Weil es so schön gruselig ist, schickt Fantasy Flight uns erneut auf eine spielerische Reise durch H. P. Lovecrafts Cthulhu-Mythos. Wie bereits in der sehr erfolg- und erweiterungsreichen Arkham-Horror-Spielewelt versuchen die Spieler auch hier, die Welt zu retten. Der Hintergrund ist uns ebenfalls vom großen Bruder vertraut, plant doch wieder einmal ein noch träumender "Großer Alter" nach seinem Erwachen die ganze Welt zu verschlingen. Damit unsere doch eigentlich recht beschauliche Lebensweise dieser Morgenmuffeligkeit nicht zum Opfer fällt, müssen wir uns in ELDER SIGN mit Würfeln bewaffnet auf den Weg ins Arkham-Museum machen, um den großen alten Langschläfer ein für allemal aus unserer Dimension auszusperren. Richard Launius und Kevin Wilson haben mit ELDER SIGN versucht, die stimmige Atmosphäre ihres Zeitfressers ARKHAM HORROR auf ein recht einfaches und auch schnell gespieltes Würfelspiel zu übertragen. Ob dies gelungen ist oder ob letztlich doch wieder einmal nur ein unnötig komplizierter Kniffel-Klon herausgekommen ist, könnt ihr meiner Wertung entnehmen (Pssst: es ist gelungen!).

    SPIELMATERIAL: In der angenehm handlichen (Kantenlänge: ca. 25 cm) Schachtel findet sich die FFG-typische Fülle qualitativ hochwertigen Spielmaterials:
    • 12-seitiges Regelheft
    • ein Rundenzähler in Form einer Uhr mit einem Zeiger
    • eine Übersichtskarte, die den Museumseingang darstellt,
    • ein gelber, ein roter und sechs grüne Spezialwürfel
    • 80 übergroße Karten (69x120mm)
    • 76 kleine Karten (41x63mm)
    • 144 Pappmarker
    Diese Materialflut ist durchweg hervorragend produziert, stimmungsvoll illustriert und weckt richtig Lust, sich mit dem einen oder anderen „Großen Alten“ anzulegen.

    SPIELVORBEREITUNG: Obwohl es sich „nur“ um ein Würfelspiel handelt, wird doch einiges an Platz für den Spielaufbau benötigt. Zunächst legen wir den Rundenzähler (Uhr), die Übersichtskarte (Eingang) und einen der 8 „Großen Alten“ bereit. Dann präparieren wir die Monstermarker derart, dass sie im Spiel „blind“ gezogen werden können (z.B. in eine Tasse schütten). Anschließend mischen wir die 48 Abenteuer-Karten, ziehen 6 dieser Karten und legen diese dann offen in der Tischmitte aus. Es gibt außerdem auch noch 8 Abenteuer-Karten für die „andere Welt“ (The Dreamlands usw.), welche allerdings erst im Spielverlauf durch Karteneffekte aufgedeckt werden. Die Ausrüstungskarten („Common Items“, „Unique Items“ und „Spells“) mischen wir getrennt und bewahren sie in Griffweite auf. Ähnlich erreichbar sollten auch die sehr mächtigen Hinweismarker („Clue Tokens“) bleiben. Schließlich suchen alle am Spieltisch versammelten sich eine von 16 Personen nebst dazugehöriger Karte und Anfangsausrüstung aus. Das Personal ist uns aus ARKHAM-HORROR bereits bestens vertraut. Die Pappmarker, welche den derzeitigen Standort der Spielfigur anzeigen, werden auf die Eingangshalle gelegt und schließlich wird vor dem ersten Spielzug nur noch die oberste „Mythos-Karte“ (welche in der Regel Unheil bringt) gezogen und ausgeführt.

    SPIELZIEL: Auf jedem der „Großen Alten“ steht geschrieben, wie viele „Elder Signs“ wir sammeln müssen, um das gefürchtete Weltende wirksam abzuwenden. Gelingt uns das nicht, gibt es immer noch die Chance, mit dem weltverschlingenden Ungetüm handgemein zu werden und es in guter alter Conan-Rambo-Riddick-Manier in Stücke zu hauen. Andererseits besteht natürlich auch die Möglichkeit, das eigene irdische Dasein eher unrühmlich als Monster-Mahlzeit zu beenden, aber daran denken wir vor lauter Heldenmut natürlich gar nicht erst.

    SPIELABLAUF: ELDER SIGN spielt sich tatsächlich angenehm flott und in einer Folge sehr übersichtlicher Spielzüge. Der einzelne Spielzug besteht aus:
    • 1.: Bewegung: der Figurmarker wird auf eine beliebige offene Abenteuer-Karte oder den Eingang gelegt.
    • 2.: Entweder die Aufgaben auf der Abenteuerkarte erwürfeln oder eine Aktion am Eingang durchführen.
    • 3.: Die Uhr um eine Viertelstunde vorstellen. Um Mitternacht muss die oberste Mythoskarte gezogen und ausgeführt werden (sowie evtl. anhaltende Effekte einer bereits ausliegenden Mythoskarte beachten).
    Das Würfeln: Die Abenteuerkarten in ELDER SIGN weisen neben stimmigen Bildchen und Texten auch eine oder mehrere Reihen mit Würfelsymbolen auf. Dabei handelt es sich um die verschiedenen Aufgaben, die wir erledigen müssen, um ein richtiges Abenteuer zu bestehen. Dafür stehen uns normalerweise nur die 6 grünen Würfel zur Verfügung, die sich alle gleichen. Die deutlich potenteren Sonderwürfel (gelb und rot) kommen nur durch Ausrüstungskarten ins Spiel. Nach jedem Würfelversuch müssen wir eine der Aufgaben erfüllen. Vorher dürfen beliebig viele unpassende Würfel durch den Einsatz eines Hinweismarkers noch einmal geworfen werden. Für die Erfüllung einer Aufgabe müssen wir die dafür erforderlichen Würfel zur Seite legen. Dadurch verringern sich bei mehreren Aufgaben natürlich schnell die Erfolgsaussichten und es darf schon einmal über die richtige Reihenfolge nachgedacht werden, in der sich die Aufgaben am besten lösen lassen. Bei einigen Abenteuerkarten ist diese Reihenfolge allerdings vorgegeben. Da die Ausrüstungskarten nach dem Einsatz auf einer Abenteuerkarte jedes Mal abgelegt werden müssen, stehen wir außerdem stets vor dem Dilemma, abschätzen zu müssen, ob wir die Aufgaben auch ohne großen Extra-Aufwand schaffen können oder ob wir doch gezwungen sind, unsere kostbare Ausrüstung zu verbrauchen. Falls wir es trotzdem einmal nicht schaffen sollten, eine Aufgabe zu erfüllen, müssen wir zunächst prüfen, ob so genannte „Terror-Effekte“ eintreten (der Name sagt alles). Anschließend müssen wir uns von einem Würfel trennen, dürfen dafür aber einen anderen Würfel (mit einem passenden Ergebnis natürlich) für den zweiten Versuch liegen lassen usw. Schließlich ist das Abenteuer dann entweder bestanden oder eben nicht. Belohnungen und Strafen sind der Abenteuer-Karte zu entnehmen. Klingt zwar ganz schön kompliziert, ist aber schnell verinnerlicht und spielt sich dann auch richtig flockig.
    Es kommt übrigens kaum zu einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Spiel. Wenn die eigene Spielfigur stirbt, schnappen wir uns flugs die nächste und ermitteln weiter.

    VERDIKT: Wie bereits eingangs erwähnt, halte ich ELDER SIGN für eine gelungene Verspielung des Lovecraftschen Mythos. Die kurze Spieldauer und die einfachen Regeln sorgen neben der dichten Grusel-Atmosphäre und der schlicht über jeden Zweifel erhabenen Illustrationen für ein fast ungetrübtes Spielvergnügen, welches sich im Gegensatz zum großen Bruder auch dem einen oder der anderen erschließen lässt, die sich nur hin und wieder am Spieltisch einfinden und um dicke Spielebrocken normalerweise einen großen Bogen machen. Ein dicker Spielebrocken ist ELDER SIGN natürlich auch nicht geworden, aber dank der Vielzahl taktischer Möglichkeiten und der unverzichtbaren Absprache unter den Mitspielenden ist es eben auch nicht nur der befürchtete Kniffel-Klon. Für 1-4 (5) Personen ist das Spiel unbedingt zu empfehlen, in größeren Runden werden m. E. die Wartezeiten zu lang, wobei dieser Kritikpunkt natürlich bei wachsender Vertrautheit aller Beteiligten mit dem Spiel wegfallen dürfte.

    PUNKT-FÜR-PUNKT-KRITIK:

    THE GOOD (+):
    + tolles, umfangreiches Spielmaterial
    + günstiger Preis
    + beliebter Mythos mit großer Fangemeinde und (hier) gelungener Verspielung
    + überschaubare Spieldauer von 60-90 min (anfangs oft länger)
    + Solitärspiel ist sehr gut möglich und macht sogar Spaß
    + die Vielzahl der Karten sorgt für ein sehr abwechslungsreiches Spiel

    THE NOT-QUITE-SO-GOOD (o):
    o die Vielzahl der nicht immer intuitiven Symbole verwirrt anfangs
    o für die übergroßen Karten gibt es leider keine passenden Hüllen (da mir das wichtig ist, habe ich die Karten dann einfach laminiert)
    o das Spiel zieht sich in größeren Runden etwas zu sehr in die Länge

    THE UGLY (-):
    - Spielregel ist total unübersichtlich und erschwert den Spieleinstieg unnötig (typisch FFG) – nicht einmal ein Index ist vorhanden
    - wie bei ARKHAM HORROR fehlt auch hier ein Stoffbeutel, aus dem sich die Monsterplättchen ziehen lassen – das kann doch so teuer nicht sein
    - trotz der Symbolvielfalt gibt es keine Übersichtskarten mit Erläuterungen und auch in den Regeln sind die Erklärungen nur durch Hin-und-Her-Blättern zu finden. DAS NERVT!


    Mikes Wertung:
    • Andreas S., philipp M. und 12 weitere mögen das.
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    • André G.
      André G.: Das ist ja eigentlich schade. Zumal zum Cthulhu-Mythos unterliegen besser passt als siegen... Aber gut, die deutsche version wird trotzdem... weiterlesen
      02.05.2012-15:04:46
    • Mike S.
      Mike S.: Da hast Du zwar thematisch des Pudels Kern getroffen, Andre, aber Gewinnen macht schon mehr Spaß, als sich dauernd die Zähne auszubeißen ;) Ist... weiterlesen
      02.05.2012-19:55:12
  • Descent - Road to Legend Würfelset Mike über Descent - Road to Legend Würfelset
    Wie das Standard-Würfelset auch, kann ich dieses Würfelset nur allen Descent-Fans ans Herz legen, die an einem geschmeidigen Spielablauf ohne dauernde Würfelsuche interessiert sind. Ich finde es persönlich sehr angenehm, wenn alle die passenden Würfel stets griffbereit vor sich haben und deshalb habe ich mir auch von diesem Set gleich 2 zugelegt. Über den Preis kann man sicherlich streiten, aber ich finde ihn auch in diesem Set - mit knapp 66 Cent pro Würfel - durchaus angemessen. Letzten Endes muss das jeder für sich entscheiden, in meinen Augen sind die paar Kröten auf alle Fälle gut investiert. Den Punktabzug verhänge ich - wie schon beim anderen Würfelset - aufgrund der Tatsache, dass es sich um ein reines Luxusprodukt handelt.

    Mikes Wertung:
  • Descent - Ersatzwürfelset Mike über Descent - Ersatzwürfelset
    Ich finde die DESCENT-Würfelsets sehr praktisch. Der Spielfluss ist einfach deutlich geschmeidiger, wenn nicht in jedem Spielzug die Würfel neu zusammengeklaubt werden müssen. Das Gemäkel über den Preis kann ich als alter Rollenspieler (und damit auch Würfelsammler) nicht so richtig nachvollziehen - schließlich kostet jeder Würfel nur etwa 55 Cent. Ich finde diesen Preis angemessen und habe insgesamt 2 Sets geordert, damit wirklich immer genügend Würfel für jeden vorhanden sind. Den Punktabzug verhänge ich lediglich deshalb, weil das Würfelset keine Pflichtanschaffung, sondern eine Frage der persönlichen Bequemlichkeit ist - ein reines Luxusgut also, auf das ich in meinen Runden aber nicht mehr verzichten möchte.

    Mikes Wertung:
  • Bezzerwizzer Mike über Bezzerwizzer
    Dies ist nun wirklich das Flaggschiff in der großen Flotte der Quizspiele!!!

    Warum??? Erstens sieht es fein aus - edles Grün und Schwarz wo andernorts grelle Neonfarben die Netzhäute reizen. Zweitens gibt es hier 5.000 Fragen - mit Abstand der größte Fundus, der mir bei Spielen dieser Art bisher untergekommen ist. Es dauert somit länger bis sich die ersten Wiederholungen einstellen. Drittens verzichtet das Spiel auf Würfel - jeder setzt selbst fest, wieviele Punkte (zwischen 1 und 4) er für die richtige Beantwortung einer Frage bekommt. Der eigene Spielfortschritt wird auf diese Weise viel planbarer. Viertens darf man Bezzerwizzer-Steine setzen, um aus den Wissenslücken der Gegner Kapital zu schlagen und fünftens gibt es bei diesem Spiel endlich die Möglichkeit, den lieben Mitspielern in die Suppe zu spucken, indem man ihre (vermeintlich) leichten Kategorien gegen eigene (ebenso vermeintlich) schwere austauscht.

    Wie immer schwankt der Schwierigkeitsgrad der Fragen zwischen puppig und unschaffbar (hängt halt auch immer von den eigenen Interessen ab), aber das gehört schließlich dazu. Außerdem hat man so natürlich jederzeit eine willkommene Ausrede, um die eigene Niederlage EINDEUTIG den IMMER, ABER AUCH WIRKLICH IMMER kinderleichten Fragen der Gegner anzulasten.

    Top Quizspiel für anspruchsvolle Raterunden und Allgemeinbildungsfanatiker, die mit der endlosen Würfelorgie von Trivial Pursuit und seinen Epigonen nichts (mehr) anfangen können.

    Einziger echter Wermutstropfen: wir müssen schon ewig auf neue Fragen warten. Stattdessen veröffentlicht MATTEL sinnlose Farbvarianten (Rote Edition??? Geht´s noch???) und eine (würg!!!) Familien-Edition.

    Ich wünsche somit uns allen viel Spaß mit diesem Spiel, viel Geduld mit dem Verlag und stets ein fröhliches ZOCK ON!!!

    Mikes Wertung:
  • Marvel Heroes (engl.) Mike über Marvel Heroes (engl.)
    Eins meiner absoluten Lieblingsspiele mit tollem Material und gut durchdachten, herausfordernden Mechanismen. Die unstrukturierte Anleitung ist allerdings eine echte Katastrophe. Viele Begriffe werden in den Regeln und auf den Karten uneinheitlich benutzt und scheinen teilweise auch falsch übersetzt (ist ein italienisches Spiel) zu sein.

    Aufgrund der Regeln ziehe ich hier auch einen Punkt von der Höchstwertung ab, welche ich nur rundum gelungenen Spielen zugestehen würde.
    Dennoch: ein unbedingter Kauftip für (nicht zu junge) Marvel-Fans, die keine Schwierigkeiten mit komplexen und schlecht geschriebenen Regeln haben. Jeder, der sich das Spiel zulegt, sollte etwas Zeit auf das Regelstudium verwenden und Unklarheiten auf der BGG-Seite des Spiels unter:

    http://www.boardgamegeek.com/boardgame/14808/marvel-heroes

    beseitigen! Zock on!

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    • Nicole S., Torsten S. und 9 weitere mögen das.
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    • Ute Z.
      Ute Z.: Aber da du hier ja die englische Ausgabe rezensierst, frage ich mich, wie ich hier "Übersetzungsfehler" zu verstehen habe. Ich dachte, die... weiterlesen
      03.12.2010-14:30:11
    • Mike S.
      Mike S.: Das Spiel ist aus dem italienischen übersetzt worden. Die englischen Regeln sind tatsächlich etwas besser, als die deutschen, aber dennoch... weiterlesen
      05.12.2010-20:48:30
    • Ute Z.
      Ute Z.: schade. :( Ich fürchte, dass das dann doch nicht für mich ist. Sowohl die Regeln als auch der Umstand, dass ich einfach keine Marvelfans in... weiterlesen
      06.12.2010-13:02:48
  • Marvel Heroes (dt.) Mike über Marvel Heroes (dt.)
    Eins meiner absoluten Lieblingsspiele mit tollem Material und gut durchdachten, herausfordernden Mechanismen. Die unstrukturierte (deutsche) Anleitung ist allerdings eine echte Katastrophe. Viele Begriffe werden in den Regeln und auf den Karten uneinheitlich benutzt und scheinen teilweise auch falsch übersetzt zu sein. So steht z.B. auf manchen Karten, dass man nach dem Ausspielen 2 weitere Karten "spielen" könne, gemeint ist aber, dass man nach dem Ausspielen 2 Karten ziehen darf.

    Aufgrund der Regeln ziehe ich hier auch einen Punkt von der Höchstwertung ab, welche ich nur rundum gelungenen Spielen zugestehen würde.
    Dennoch: ein unbedingter Kauftip für (nicht zu junge) Marvel-Fans, die keine Schwierigkeiten mit komplexen und schlecht geschriebenen Regeln haben. Jeder, der sich das Spiel zulegt, sollte etwas Zeit auf das Regelstudium verwenden und Unklarheiten auf der BGG-Seite des Spiels unter:

    http://www.boardgamegeek.com/boardgame/14808/marvel-heroes

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