Udo über GiftTRAP Sehr lustiges Spiel, wie bei so vielen Spielen natürlich abhängig von der passenden Mitspielerrunde. Immer wieder toll sind die Momente, in denen man sich Fragen stellt wie: "Wen hab ich denn jetzt noch nicht beschenkt? Oh, da bleiben für Marco nur doch das originelle Schmuckkästchen, die Teilnahme an einem Schweinerennen oder der Gutschein für eine Anti-Schnarch-Therapie übrig..."
Die Auswertung ist ein wenig mühsam, aber gut zu bewältigen, wenn man folgende 2 Punkte beachtet:
1. Bei der Punktevergabe sollte der am Zug befindliche Spieler seine "Get"-Punkte selbst vor- oder zurücksetzen, während ein anderer Spieler für die "Give"-Punkte verantwortlich ist. Das verhindert die ansonsten schnell aufkommende Verwirrung.
Zweitens sollten unbedingt die runden Wunschplättchen eines Spielers, der gerade an der Reihe war, sofort entfernt werden, dadurch wird die Übersicht viel besser.
Udo über Québec Habe Quebec zum Geburtstag bekommen und nun endlich zweimal gespielt (zu viert und dann zu fünft). Das erste Spiel war überwiegend zum Kennenlernen (sowie zum Gewöhnen des Auges an die Farbenpracht...), hat aber dennoch schon Spaß gemacht. Vom zweiten Spiel war ich überaus begeistert, da man nun die taktischen Möglichkeiten und Auswirkungen von Beginn an besser durchschauen kann. Ein Spiel (fast) ohne Glücksfaktor, das sich dennoch recht locker spielt; kurze Spielerzüge, daher auch zu fünft kaum Wartezeiten. Viel Interaktion, da sich fast jeder Zug irgendwie auf fast jeden Spieler auswirkt. Ich schätze mal, ein Spiel mit geübten Spielern kann ca. 2 Stunden dauern, die aber zu keiner Zeit langweilig werden.
Udo über Trajan Nach Peters Rezi bleibt mir nicht viel hinzuzufügen. Super-Spiel, tolles Spielgefühl (irgendwas Schönes kann man immer tun), Regeln sind nach kurzer Eingewöhnung schnell verstanden und durch sinnvolle Symbolik auf dem Spielplan ersichtlich. Viele Möglichkeiten, die das Spiel mit Sicherheit lange interessant bleiben lassen und eine Art "Sucht" erzeugen, beim nächsten Mal alles besser zu machen. Stefan Feld hat mit "Trajan" auf "Die Burgen von Burgund" (die ich auch schon als Super-Spiel bezeichne) noch einen draufgesetzt - KLASSE !!!
Udo über Yspahan Ein tolles Spiel - gute Mischung aus Glück und Taktik. Spiele ich sehr gerne zu dritt. Zu viert sind die Erfolgserlebnisse, wenn's schlecht läuft, manchmal sehr gering.
Marco P.: In der Tat schönes Spiel. Nur die Kamele find ich fummelig klein. Die hätten ruhig a weng größer sein können. 06.09.2011-16:14:25
Udo über Lancaster Ein Super-Spiel für Vielspieler. Wenn schon jemand am Tisch das Spiel kennt und erklären kann, kommen jedoch auch nicht so geübte SpielerInnen schnell hinter den Ablauf, der sich größtenteils aus einer sinnvollen Symbolik auf dem Spielplan und der Spieler-Wertungstafel erschließt.
Es geht darum, seine anfangs mickrigen zwei Ritter sinnvoll einzusetzen. Dabei hat man die Wahl zwischen dem Anheuern neuer Ritter, dem Verstärken derselben; Unterstützung durch Knappen zum Vertreiben fremder Ritter anzuheuern; Geld zu scheffeln, welches man zum Freikaufen gefangener Ritter oder auch für lukrative Doppelaktionen nutzen kann; Stimmsteine zum Erhöhen der eigenen Macht anzuhäufen, wenn es um die Abstimmung über neue Gesetze geht; oder auch seine eigenen Dauereinnahmen zu erhöhen. Schließlich werden die Ritter auch in Konflikten eingesetzt, um damit Siegpunkte zu sammeln.
Viele Möglichkeiten, die das Spiel auch langfristig nicht langweilig werden lassen.
Wenn Grübler am Tisch sitzen, kann sich die Einsetzphase ein wenig hinziehen, besonders bei 5 Spielern, so dass eine Partie schon mal 2 Stunden dauern kann - in denen man jedoch bestens unterhalten wird.
Das Material ist vorbildlich stabil; die Ritter aus unterschiedlich hohen Holzklötzchen sind eine wahre Freude. Lediglich ein paar Zip-Tüten hätte man dem Spiel statt des Stoffbeutels beilegen können, um das vielfältige Material ordentlich verstauen zu können. Das ist aber auch der einzige, kleine Kritikpunkt, den ich habe. Für 2 Spieler gibt es noch Extra-Material - diese Variante habe ich jedoch noch nicht ausprobiert. Für 3-5 Spieler kann ich jedoch eine unbedingte Empfehlung aussprechen.
Jörn F.: Zu zweit ist es auch gut, habe es bisher nur so gespielt! 30.06.2011-15:57:44
Mahmut D.: Super!!!- Selten habe ich eine so kurze, aber dermaßen gut-informatives Fazit gelesen. Klaase Udo! - Lieben Dank, ich hätte glaube ich paar... weiterlesen Seiten geschrieben :-) rezensieren will gekonnt sein :-)
06.08.2011-05:14:11
Udo über Kingsburg Wird bei uns immer wieder gerne gespielt - zu fünft fand ich es manchmal etwas zäh. Ideal finde ich es zu dritt und zu viert. Die 2-Personen-Regel macht es auch gut spielbar.
Udo über Sechsstädtebund Kann ich nach einer ersten Partie zu fünft nur empfehlen. Schnell verstanden, tolles Material, tolles Spielgefühl. Da kommt keinerlei Langeweile auf. Interessante Mechanismen (den Versteigerungs-/Verdrängungsmechanismus gab's in ähnlicher Form mal bei "Evo"; der Warenlieferungsmechanismus ist mir so noch nirgends begegnet) und ständige Erfolgserlebnisse, sogar bei "verlorener" Versteigerung. Einer schwächeren Runde folgt meist wieder eine stärkere. Geringer Glücksanteil, dennoch kein schwerlastiges Grübelspiel (zumindest war es das bei uns nicht). Einziger Mini-Abstrich: Jede der 6 Runden läuft praktisch gleich ab - das hat jedoch niemanden wirklich gestört. Offen bleibt für mich die Frage, wie es sich mit weniger Spielern spielt - zu dritt müsste ich es erst ausprobieren, bevor ich es empfehlen kann.
Udo S.: Das lässt mich hoffen, dass ich die Lancaster-Anleitung auch verstehe - hab ich mir nämlich zum Geburtstag gewünscht :) Aber was an der... weiterlesen SSB-Regel findest du denn schwierig? 10.06.2011-09:19:20
Marco P.: Die Schreibe und Dialektik ist nicht so vorbildlich, wie in Queen Games Anleitungen. Sei's drum. Einfach nochmal lesen^^ Wie in der Schule...damals. 10.06.2011-13:58:00
Udo über Take it or leave it Nettes, einfaches Spielchen; macht Spaß. Allein schon die Würfelarena ist edel und schafft ein tolles Spielgefühl. Habe es zu dritt und zu fünft probiert, beides funktioniert gut. Am allerbesten vermutlich zu viert, da dann das Verhältnis zwischen Erfolgserlebnissen und gegenseitiger Konkurrenz am ausgewogensten sein dürfte.
Udo über Taj Mahal Eine tolle Mischung aus Taktik, Bluff viiiiel Interaktion und wenig Glück - die Regeln sind gar nicht so schwer. Beziehe mich auf die alte alea-Ausgabe. Material hat mir in dieser Ausgabe gefallen, obwohl ich eigentlich kein Plastik-Fan bin. Am liebsten zu fünft.
Udo über Ohne Furcht und Adel Superspiel - sehr originelle Idee der geheimen Chaarkter-Auswahl.
Spiele es am liebsten zu 5. Mit mehr Spielern wird der Einfluss weniger und die Wartezeiten länger. Zu 4. ist auch noch ok, von weniger würde ich eher abraten. Note gilt für 5 Spieler.
Michael S.: Wir versuchten das mal zu zweit ... ist aber eher langweilig bzw nicht so reizvoll... für 4 oder 5 Personen ein Super Spiel 21.11.2010-21:30:29
Udo über Phase 10 - Karten Kann den Hype um dieses Spiel nicht nachvollziehen - meiner Meinung nach ein relativ stupides Kartensammeln. Funktioniert, macht mir persönlich aber überhaupt keinen Spaß.
Udo S.: das sei dir ja auch herzlich gegönnt :) 18.11.2010-16:08:48
Dirk S.: Genau so sehe ich das auch. Und noch dazu viel zu lang für das gebotenen... 18.11.2010-21:04:01
Udo über Tumblin-Dice Die Investition vor ca. einem Jahr hat sich für mich allemal gelohnt - trotz hunderten von anderen Spielen haben wir Tumblin Dice mit Sicherheit am häufigsten gespielt. Und zwar nicht nur als Aufwärmer oder Absacker - nein, da ging es auch oft einen ganzen Abend hoch her. Macht unglaublich Spaß. Mit zusätzlichen Würfelfarben (die schwer zu kriegen sind - beim französichen Hersteller Ferti gibt's zwei Farben für 5 € + Versand - besser bei Koplow (USA), die einen Stand bei der Spielemesse in Essen haben, hier in mehreren Farben) kann man problemlos auch zu mehreren spielen.
UNBEDINGTE KAUFEMPFEHLUNG !!!
Udo über Linq Ein Suuuuuper-Spiel !!! Selbst notorische Strategen sind diesem Kommunikationsspiel normalerweise nicht abgeneigt. Am allerbesten zu siebt spielbar. ICH LIEBE ES... (c:
Udo über Neue Welten "Wie ich die Welt sehe", der Vorgänger von "Neue Welten", ist eines der Spiele, die ich in den letzten Jahren mit am häufigsten gespielt habe. Die Regeln in einer halben Minute erklärt - und schon haben alle einen Heidenspaß daran, Begriffe, die auf den eigenen Handkarten stehen, in die Lücke(n) eines vorgegebenen Satzes einzubauen. Normalerweise bin ich überhaupt kein Fan von der Erweiterungs-Flut, die den Spielemarkt seit Catan überschwemmt. In diesem Fall habe ich allerdings schon seit Jahren bei Urs Hostettler bzw. Abacus darum "gebettelt", da sich das Spiel für eine Erweiterung geradezu aufdrängt.
Gestern konnte ich die Neuen Welten nun endlich zum ersten Mal spielen - und ich bin wieder begeistert, welche witzigen Ideen auf den neuen Karten zum besten gegeben wurden. Kann auch ohne das Grundspiel problemlos gespielt werden - beide zusammen ergeben eine Unmenge von lustigen Kombinationen. Unbedingte Empfehlung für Leute, die lockere, witzige Spiel mögen.
Udo S.: ...und wieder ein kleines Highlight aus dem Spiel: Der 22. November wird demnächst offiziell zum "Tag der FRISCHEN SOCKEN" erklärt... (c: 29.11.2010-12:41:01
Pascal V.: :P hast mich angesteckt, jetzt will ich das Spiel auch testen^^ 02.12.2010-16:05:48
Udo S.: Na dann mal viel Spaß dabei - den wirst du ganz bestimmt haben... 06.12.2010-15:18:26
Udo über Egizia Mein absolutes Lieblingsspiel zur Zeit. Tolles Spielgefühl, keine langen Wartezeiten, Entscheidungen treffen, ohne allzu grübelig zu werden, moderater Glücksfaktor. Zu viert am besten, da einige Auftragskarten sonst kaum erfüllbar sind.
Unbedingt ausprobieren !!!
Udo S.: Hach, ich liebe es... Und auf yucata.de kann man es online spielen!!! 20.01.2011-19:38:00
Gero R.: ... und mich hast Du inzwischen damit angesteckt, Udo! :-) 05.05.2011-14:29:43
Udo über Im Wandel der Zeiten - Das Würfelspiel Tolles, einfaches, kurzes Spiel - reizt ungemein zur Wiederholungspartie. Schnell erklärt und verstanden.
Das Gefühl, die 5 Errungenschaften sind viel zu schnell erreicht, kenne ich. Die Frage ist allerdings, ob derjenige auch gewinnt, der sie als erster ganz schnell baut - oder vielleicht doch eher der, der auf die besseren Errungenschaften wartet.
Die Interaktion besteht zum einen aus der Schadenfreude, wenn man den Mitspielern mit einer Seuche Minuspunkte reinwürgt, sowie in der Konkurrenz um den Bau der Monumente. Für meinen Geschmack reicht das für ein Spiel dieser Größenordnung und Dauer allemal aus.