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Björn H.

Björns Errungenschaften:

Rotspieler
Björn spielt gern mit RotGuru
Björn hat 100 Anhänger gewonnen.enthusiastisch
Björn hat 100 mal "Mag ich" geklickt.Herbstspieler
Björn spielt auch im HerbstOptimierer
Björn mag es, wenn man in Spielen optimieren muss.Leipzig 2012
Björn war beim Spielernetzwerktreffen auf der modell-hobby-spiel in Leipzig 2012mitteilsam
Björn hat 50 Pinnwandeinträge verfasst.Schwarzhumorist
Björn mag gerne Spiele mit schwarzem Humor und gibt gerne böse Kommentare ab, wann immer einer passt oder auch nicht.Japan 2011
Björn ist in Gedanken bei den Menschen in Japan.Pantomime
An Björn ist ein Meister der PantomimePokerface
Björn mag BluffspieleSklaventreiber
Björn spielt gern Worker-Placement-Spiele.
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Von Björn H. bewertete Spiele (17 Stück):



  • Claustrophobia Björn über Claustrophobia
    ( copy&paste aus der Berwertung der engl. Variante ;) )

    So ich werde jetzt hier mal eine Lanze für Claustrophobia brechen.

    Worum gehts?:
    Eine Gruppe von Helden führt einen verzweifelten Kampf in den Tiefen der Hölle. In unterschiedlichen Szenarien muss sich so ein Spieler scheinbar aussichtlosen Situationen stellen und der andere Spieler lenkt und leitet die Schergen der Hölle.

    Schon als ich die Packung in der Hand hatte, dachte ich mir: "Wow, das sieht ja cool aus!
    So ist es auch!
    Claustrophobia glänz mit tollem Spielmaterial. Die Spielfiguren sind schön bemalt und die Spielplanteile sind dick, robust und auch ansprechend gestalltet.
    Außerdem sind die Karten stimmungshaft gezeichnet - kurzum das Spielmaterial kreiert eine tolle Spielatmosphäre, was bei mir schon immer die halbe Miete ist.

    Wie läufts?:
    Der grundlegende Spielmechnasimus ist eigentlich auch schnell erklärt:
    Am Anfang eines Szenarios steht eine Aufgabe die der eine Spieler erfüllen will und der andere Spieler versucht dies zu verhindern.
    Dazu würfeln die Spieler jede Runde und entscheiden dann wofür sie die Würfel einsetzt.
    Der Dämonen-Spieler entscheidet so welche Aktionen er in dieser Runde nutzt.
    So kann er z.B. 2 ungerade Würfel einsetzten um seine Trogolyden schneller zu machen, oder er darf für jeden Würfel den er einsetzt und dessen Ergebnis höher als 3 ist Ereignisskarten ziehen, die dem Gegenspieler das Leben schwer machen werden.
    Der Menschen-Spieler auf der anderen Seite teilt jeden seiner Würfel einem seiner Helden zu, wodurch die Werte der Helden (Verteidigung, Geschwindigkeit, Kampf) für die aktuelle Runde festgelegt werden.
    Eine besondere Stellung nimmt dabei immer der "Erlöser" (Redeemer) ein. Dieser besitzt nämlich noch Gaben die Ihr nutzen könnt, wenn Ihr die entsprechenden Würfel für den "Erlöser" einsetzt.

    Wie Ihr merkt spielt hier natürlich auch das Würfelglück eine Rolle. Dieses Glückselement taucht ja aber in fast jedem Tabel-Top-, oder Rollenspiel auf.
    Ich finde, dass das Würfelelement hier einen interessanten Spielmechanismus darstellt und durch das "Verplanen" der Würfel gewinnt das Spiel auch einiges an Taktik dazu.

    Auch wenn ich davon spreche, dass der eigentliche Spielverlauf recht einfach ist, so gibt es natürlich noch Spezialfähigkeiten und andere Spielelemente, die das anfängliche Regelstudium recht anspruchsvoll gestallten.
    Das, gepaart mit einer recht schwierigen Anleitung in engl., macht den Einstieg in das Spiel nicht gerade leicht.

    Zum Verschleiß des Spielmaterial kann ich leider noch nichts sagen, da wir es erst 3x gespielt haben. Soweit hab ich aber keine Probleme festgestellt.

    Auch wenn ich mich wiederhole...
    Claustrophobia ist ein sehr stimmungshaftes Spiel mit interessanten Spielmechanismen.
    Einzig die Anzahl der Szenarien ist etwas enttäuschend.
    Für zusätzliche Szenarien wird allerdings auf die Hompage von Asmodee verwiesen, was hoffen läßt.
    Außerdem wird jeder mal die "böse" und die "gute" Seite spielen wollen, sodass jedes Szenario von haus aus schon mindestens 2x gespielt wird.
    Außerdem steht zwar immer die Aufgabe bei einem Szenario fest, aber welche Räume und Gänge man findet ist immer variabel, sodass nicht jedes Spiel gleich ablaufen wird.


    Fazit:
    Ihr habt Sitzfleisch? Ihr mögt Fantasy? FantasyFlightGames a la Descent, DungeonQuest, Arkham Horror und Co begeistern Euch? Dann findet Ihr auch Gefallen an Claustrophobia!
    Solltet Euch das Würfelglück stören und Ihr mehr Strategie wollen, dann schaut Euch lieber Civilization oder Magister Navis etc. an. ;)

    (Ps.: In Sachen Vielfalt kann das Spiel natürlich nicht mit Descent mithalten, aber das muss es auch nicht. Im Gegenteil ich fande es sogar interessant zu sehen, dass man auch nur mit 2 Monstertypen ein stimmunghaftes Spiel hinbekommt.)

    Björns Wertung:
    • Bernd W., jürgen K. und 12 weitere mögen das.
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    • Sven S.
      Sven S.: Das mit dem "Wow cool", darüber sollten wir nach mal schreiben ;-)
      05.12.2011-14:20:22
    • Björn H.
      Björn H.: Ja hab ich mir auch gedacht! Musste auch erstmal genau hinschauen und dachte erst das da schon meine Rezi steht, weil mir der Wortlaut so bekannt vorkam. ;)
      06.12.2011-09:11:53
  • Villen des Wahnsinns Björn über Villen des Wahnsinns
    Villen des Wahnsinns... Name ist Programm ... wo soll ich nur anfangen...

    Was bekommt Ihr:

    - 5 Geschichten, Fälle, mit unteschiedlichen Handlungsträngen, denen die Ermittler auf den Grund gehen müssen.
    - wie gewohnt bei FFG, tolles Spielmaterial. Spielplanelemente die frei kombinierbar sind. Spielfiguren. Karten mit interessanten Grafiken etc.
    - Ein weiteres gelungenes Spiel im Akrham Horror-Universum von H.P. Lovcraft. Da es aber unabhängig von Arkham Horror ist, sowohl etwas für Neueinsteiger, als auch Veteranen.
    - 2 intensive Regelbücher in denen die Regeln sehr ausführlich beschrieben sind. Wie mein Vorredner schon sagte, kann man eigentlich recht schnell losspielen und alle Details (die alle FFG so speziell machen) kann man im Spiel klären. Die Ermittler und der Bewahrer werden von Beginn an durch die Anleitung bei der Hand genommen!
    - Ein schön fieses Spiel bei dem der Bewahrer seine Freude haben wird die Leute in den Wahnsinn zu treiben.
    - Minispiele (Rätsel die gelöst werden müssen)
    - alles in allem ein ungeheur stimmungshaftes Spiel

    Was müsst Ihr machen?

    2-4 Spieler von Euch übernehmen die Rolle eines Ermittlers die einige von Euch schon aus Arkham Horror kennen werden.
    Als solche versucht Ihr mysteriösen Rätseln auf die Spur zu kommen und sie zu lösen bevor der Bewahrer das Ziel erreicht. Dazu durchstreift Ihr Raum für Raum von 5 unterschiedlichen Villen.
    Ach ja da war doch noch was ... der Bewahrer! Das eine Böse! Das Übel der Übel! Der EINE um Euch in die Knie zu zwingen und auf ewig der Verdammnis der großen Alten anheim fallen zu lassen. ;)
    Der Bewahre übernimmt nämlich die Kontrolle über das Spiel und versucht Euch mit allen Mitteln daran zu hindern herauszufinden was Euer Ziel ist und letztendlich dieses auch zu vereiteln. Dabei wird er Euch mit Aktionskarten z.B. Monster auf den Hals schicken, Euch Gewebeproben entnehmen um dunkle Rituale abzuhalten, und für einen kurzen Moment Euch sogar seinem dunklen Zwang aussetzen, sodass Ihr wie eine willenlose Marionette seinen Befehl ausführt.... und einiges mehr.
    Also ob das noch nicht genug wäre, hat er auch noch Mythoskarten zur Verfügung durch die er unerwartete Ergeignisse auslößt und fiese Traumakarten durch die Ihr Euch auf einmal Demenz, Kleptomanie und gebrochenen Körperteilen ausgesetzt seht. ;)

    Um einen Fall zu lösen müssen die Ermittler alle Hinweise finden und letztendlich eine finale Aufgabe lösen.
    Um das zu schaffen stehen die Ermittler allerdings auch nicht wehrlos da.
    Zum einen haben sie von Beginn an Attributswerte die sie für unterschiedlichste Proben benötigen. (Wie ich finde teilweise fast zu starke Werte) Zum anderen finden Sie beim Durchstreifen der einzelnen Räume der Villa viele unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände die sie gewinnbringend einsetzen können.

    Das spannende dabei:

    Häufig trifft man auf verschlossene Türen und muss erstmal einen Schlüssel an anderer Stelle finden oder Rätsel lösen.
    (Wie wir fanden das eine echt gelungenes Spielelement)
    Außerdem werden sich die Spieler auch den unterschiedlichsten Kreaturen im Kampf stellen müssen. Tja und wie der ausgeht hängt davon ab ob die Ermittler sich verbarrikadiert oder versteckt haben, welche Waffen sie nutzen und welche Angriffskarte dann gezogen wird. So ist jeder Kampf spannend, da man nicht genau weiß, welche Konsequenzen ein erfolgreicher Angriff auslöst und welche ein Fehlschlag. So kann es eben auch mal passieren, dass man trotz einem gewaltigem Streich so sehr mit Blut vollgesudelt wird, dass man dem Horro nicht Stand halten kann und geistigen Schaden erleidet, was wiederum dem Bewaherer ermöglicht Geisteskrankheiten auf Euch zu spielen.

    Zu viel Zeit können sich die Ermittler allerdings auch nicht beim lösen des Falls lassen, da die "Uhr des Verdebens" unaufhörlich tickt und alle paar Runden Ereignisse ausgelöst werden die einfach nur Informationen enthalten können, oder häufig negative Konsequenzen auslösen, bis hin zur Niederlage.

    Wie Ihr sicher schon wieder merkt, bin ich mal wieder von einem FFG begeister.
    Villen des Wahnsinns gelingt es wirklich ein schönes Stimmung zu kreiiren.
    Ich habe noch kein Spiel erlebt, wo man die Mitspieler mit geistigen Krankheiten und andren Traumata ärgern kann.
    Das geht soweit das man geheim eine Karte auf jemanden spielt, die sich "Paranoia" nennt, wodurch man wirklich ein gewisses Gefühl der Paranoia bekommt, da aufeinmal alle anderen Ermittlerfreunde einen arhwöhnisch beäugen und nicht mehr so recht vertrauen. ;)

    Bei all der Euphorie muss ich Euch aber auch ein paar Dinge nennen, die mich schon fast dazu verleitet haben einen Punkt in der Bewertung abzuziehen.
    Natürlich in Demos von FFG wird MoM (VdV) wieder total rosig und genial dargestellt, allerdings gibt es eben ein paar Sachen die noch linken.

    - Das fängt schon damit an, dass es mittlerweile eine Errata gibt in der Printfehler in der 1ste UND 2ten Auflage korrigiert werden, die teilweise spielentscheident sein können.
    - Die Packungsaufteilung ist wiedermal ein KRAUS! Das führt soweit das sich die so vorteilhaft beschriebenen Aufsteller und Monster nicht sicher genug verstauen lassen ohne Angst zu haben das was abbricht wenn man die Figuren sofort an die Basisteile klebt, wie es empfohlen wird. Tut man dies allerdings nicht lösen sich einige der Figuren viel zu schnell aus dem Standfuß da sie nur einen dünnen Verankerungspunkt haben.
    - Ich habe bisher nur Geschichte Nr. 5 gespielt und da sind leider ein paar thematische Ungereimtheiten aufgetaucht, wo man nicht so recht wußte welcher der Ermittler nun gemeint ist etc. Das hat aber eher bei uns für Belustigung gesorgt, als das wir das auf die Goldwage gelegt haben.
    - auch habe ich das Gefühl, dass das Balancing wieder ein typische Problem für FantasyFlightGames darstellt. Das wird sich aber erst gnauer in den nächsten Spielpartien zeigen.

    Alles in Allem wurde das Spielerlebnis, aber dadurch nicht getrübt!

    Auch wenn ich mich wiederhole… Villen des Wahnsinns ist ein toller, stimmungshafter Mix aus Cluedo, Arkham Horror und Descent mit intensiven Spieldetails.

    Ein Leckerbissen für Spielebegeisterte, allerdings nichts für Familien und Kinder!

    Björns Wertung:
  • Kyklades Björn über Kyklades
    Kyklades entführt Euch in die Region der kykladischen Inselgruppen zur Hochzeit griechischer Götter und mystischer Wesen wie dem Minotaurus, dem Kraken, Zyklopen, Riesen und vielen mehr.
    Aber keine Angst! Ihr müsst kein Fantasy-Fan sein um an diesem Spiel Spaß zu haben, denn bei Kyklades handelt es sich um ein erstklassiges Strategiespiel mit tollem Spielmaterial!

    Worum geht’s:

    Ihr versucht die kykladischen Inseln unter Eure Kontrolle zu bringen um so Euer Einkommen zu mehren und den Göttern Opfer zu bringen um letztendlich der Erste zu sein, dem es gelingt 2 Metropolen zu errichten.
    Dabei bieten sich Euch spannende Aktionsmöglichkeiten durch Götter und mystischen Wesen, sowie Interaktionsmomente durch Eroberungs- und Bietmechanismen.


    Wie Funktioniert es:

    Auch das ist ein deutlicher Pluspunkt für Kyklades. Wenn man die Packung sieht denkt man zunächst, dass es sich um ein Spiel handelt, wo die Regeln bestimmt ziemlich aufwendig sind.
    Mit Nichten! Die Regeln sind nach den ersten beiden Spielrunden einer Partie verinnerlicht und werden durch sehr detaillierte Übersichten unterstützt!
    Eine Spielrunde ist in 5 Phasen unterteilt in denen die Spieler in bestimmter Reihenfolge am Zug sind.
    In diesen Phasen werdet Ihr neue Fabelwesen auslegen, die Götter-Auswahlleiste aktualisieren, Einkommen kassieren, Opfer an die Götter entrichten und dadurch dann Aktionen ausführen.
    Das wiederholt sich eben so lange bis es einem gelingt dadurch seine 2te Metropole zu errichten.
    Das entscheidende Spielelement ist dabei das Opfer and die Götter und die damit verbundenen Aktionen.
    Denn jede Runde feilscht Ihr um die Gunst der Götter. Schon allein bei diesem Bieten geht das Taktieren los, da die Götter vorgeben welche Aktion man ausführen darf wenn man diese Runde die Gunst von Zeus, Athena, Ares, Poseidon oder Apollon für sich gewinnen kann. Wird man von einem Spieler dabei überboten muss man sofort auf einen anderen Gott bieten. Auch die Reihenfolge wie die Götter in diesem Moment in der Auslage liegen spielt schon eine große Rolle, da sie die Aktionsreihenfolge bestimmt und auch die Reihenfolge wer als Erster ausliegende Mythoswesen für sich nutzen darf.
    Je nachdem welchen Gott man für sich gewinnen konnte, kann man dann entweder Schiffe befehligen, Truppen von Insel zu Insel ziehen um diese zu erobern, Priester für sich gewinnen um Opfergaben an die Götter zu erleichtern, sich Philosophen zu Nutze mach um auf geistigem Wege die Entwicklung des Volkes in Richtung einer neuen Metropole zu führen, oder einfach Gold bekommen und die Produktivität einer Insel erhöhen.

    Dabei kann es dann natürlich sowohl auf See, als auch zu Lande, zum Kampf kommen. Kämpfe werden dann mit Würfeln ausgefochten, deren Ergebnis durch die Anzahl der Truppen, sowie Gebäude die man errichtet hat beeinflusst werden kann. Seine letzte Insel kann man übrigens durch so einen Kampf nicht verlieren. Im Gegenteil besitzt man nur noch eine Insel wird man von Ares mit mehr Gold überschüttet, was dazu führt das man mehr Einfluss geltend machen kann. Man hat also immer die Chance wieder zurück zu kommen und ist nicht dazu verdammt für den Rest der Partie nur noch ein Statist zu sein, wenn man mal in einer Runde Pech hatte.

    Kyklades ist außerdem mit jeder Spieleranzahl sehr gut spielbar, da der Spielplan angepasst wird. Die 5er Partie hat mir zwar ein wenig mehr Spaß gemacht als eine 3er Partie. Aber selbst zu 3t und 2t geht es sehr gut zu spielen. Dabei muss man sich sogar noch auf andere Taktik-Elemente einstellen, da man entweder auf 2 Götter bieten muss oder eben auch nicht alle Götter jede Runde verfügbar sind. Im Spiel zu 5t fand ich einfach nur den Bietmechanismus dynamischer, da man sich häufiger überbietet, als im Spiel zu 3.


    Fazit.:
    Kyklades ist definitiv eine Kaufempfehlung!
    - tolles Spielaterial (Jede Nation hat z.B, unteschiedlich gestalltete Spielfiguren und die Grafiken sind auch sehr gut gelungen)
    - einfach zu lernende Rundenabläufe
    - erstaunlich viele Taktikmöglichkeiten. Es ist eben nicht nur ein Risiko-Länder-Eroberungsspiel, sondern da gibt es noch andere wichtige Taktikmöglichkeiten am Rande der „Eroberungszüge“
    - gute Spielvarianten für unterschiedliche Spieleranzahl
    - übersichtliche Spieldauer mit ca. 2h
    - sprachneutrales Spielmaterial
    - tolles Spiel nicht nur für Fans der griechischen Mythologie!

    Minuspunkte habe ich noch keine entdeckt. Einzig vielleicht das die Priester recht stark sind, aber das liegt nun auch an den Mitspielern, ob sie aufpassen oder nicht. ;)


    Björns Wertung:
  • 7 Wonders - Leaders Björn über 7 Wonders - Leaders
    Sehr interessante Erweiterung zum Basisspiel 7 Wonders.

    7 Wonders ist das Highlight der Herbstneuheiten 2010 und landet in unserer Spielrunde ständig auf dem Tisch.
    Kurzum, ich kann mich da also nur meinen Vor-Rednern anschließen indem ich sage, dass es ein TOP-Spiel ist und diese Erweiterung dann schon fast ein Pflichtkauf ist.

    Was gibts Neues in der Erweiterung?:

    1. Eine neue Zivilisation - Die Römer, die besonders bekannt für Ihre ganzen "Anführer" sind. Daher macht es auch nur Sinn das neue Tableau mit zum Spiel hinzuzufügen, wenn Ihr vorhabt mit den Anführern aus der Erweiterung zu spielen.

    2. 6er Geldmünzen aus Karton

    3. 4 neue Gildenkarten - eine davon macht auch nur Sinn wenn Ihr mit den Anführern aus der Erweiterung spielt.

    und last but not least:

    4. Die neuen Anführerkarten. Durch die Karten kommt eine neue Phase in jeder Epoche dazu wo Ihr Persöhnlichkeiten der Antike rekrutieren könnt und so interessante Boni erhaltet. Über zusätzliche Siegpunkte am Ende des Spiels, sofortigen "Geldsegen", bis hin zu permanenten Boni durch die Ihr weniger Ressourcen für die Kartenkosten bezahlen müsst, bieten Euch die Anführer die unterschiedlichsten Vorteile.

    Das Basisspiel wird dadurch also mit zusätzlichen Möglichkeiten bereichert.
    Einzig der hohe Preis ist etwas abschreckend. Ich persönlich finde fast 20€ für 36 Karten und ein neues Weltwunder recht preisintensiv, weshalb ich einen Punkt in der Bewertung abziehe. Wenn wenigstens die 6er-Münzen auch aus Holz gewesen wären hätte ich das vielleicht noch besser verdaut! ;)

    Was gibt es noch dazu zu sagen? Achja! Die Spieleranzahl bleibt gleich und die Spieldauer erhöht sich nur geringfügig, sodass 7 Wonderes nichts von seiner Kurzweil verliert!

    Fazit:

    Tolle Erweiterung und ein Pflichtkauf für Fans von 7 Wonders!

    Björns Wertung:
  • Claustrophobia (engl.) Björn über Claustrophobia (engl.)
    So ich werde jetzt hier mal eine Lanze für Claustrophobia brechen.

    Worum gehts?:
    Eine Gruppe von Helden führt einen verzweifelten Kampf in den Tiefen der Hölle. In unterschiedlichen Szenarien muss sich so ein Spieler scheinbar aussichtlosen Situationen stellen und der andere Spieler lenkt und leitet die Schergen der Hölle.

    Schon als ich die Packung in der Hand hatte, dachte ich mir: "Wow, das sieht ja cool aus!
    So ist es auch!
    Claustrophobia glänz mit tollem Spielmaterial. Die Spielfiguren sind schön bemalt und die Spielplanteile sind dick, robust und auch ansprechend gestalltet.
    Außerdem sind die Karten stimmungshaft gezeichnet - kurzum das Spielmaterial kreiert eine tolle Spielatmosphäre, was bei mir schon immer die halbe Miete ist.

    Wie läufts?:
    Der grundlegende Spielmechnasimus ist eigentlich auch schnell erklärt:
    Am Anfang eines Szenarios steht eine Aufgabe die der eine Spieler erfüllen will und der andere Spieler versucht dies zu verhindern.
    Dazu würfeln die Spieler jede Runde und entscheiden dann wofür sie die Würfel einsetzt.
    Der Dämonen-Spieler entscheidet so welche Aktionen er in dieser Runde nutzt.
    So kann er z.B. 2 ungerade Würfel einsetzten um seine Trogolyden schneller zu machen, oder er darf für jeden Würfel den er einsetzt und dessen Ergebnis höher als 3 ist Ereignisskarten ziehen, die dem Gegenspieler das Leben schwer machen werden.
    Der Menschen-Spieler auf der anderen Seite teilt jeden seiner Würfel einem seiner Helden zu, wodurch die Werte der Helden (Verteidigung, Geschwindigkeit, Kampf) für die aktuelle Runde festgelegt werden.
    Eine besondere Stellung nimmt dabei immer der "Erlöser" (Redeemer) ein. Dieser besitzt nämlich noch Gaben die Ihr nutzen könnt, wenn Ihr die entsprechenden Würfel für den "Erlöser" einsetzt.

    Wie Ihr merkt spielt hier natürlich auch das Würfelglück eine Rolle. Dieses Glückselement taucht ja aber in fast jedem Tabel-Top-, oder Rollenspiel auf.
    Ich finde, dass das Würfelelement hier einen interessanten Spielmechanismus darstellt und durch das "Verplanen" der Würfel gewinnt das Spiel auch einiges an Taktik dazu.

    Auch wenn ich davon spreche, dass der eigentliche Spielverlauf recht einfach ist, so gibt es natürlich noch Spezialfähigkeiten und andere Spielelemente, die das anfängliche Regelstudium recht anspruchsvoll gestallten.
    Das, gepaart mit einer recht schwierigen Anleitung in engl., macht den Einstieg in das Spiel nicht gerade leicht.

    Zum Verschleiß des Spielmaterial kann ich leider noch nichts sagen, da wir es erst 3x gespielt haben. Soweit hab ich aber keine Probleme festgestellt.

    Auch wenn ich mich wiederhole...
    Claustrophobia ist ein sehr stimmungshaftes Spiel mit interessanten Spielmechanismen.
    Einzig die Anzahl der Szenarien ist etwas enttäuschend.
    Für zusätzliche Szenarien wird allerdings auf die Hompage von Asmodee verwiesen, was hoffen läßt.
    Außerdem wird jeder mal die "böse" und die "gute" Seite spielen wollen, sodass jedes Szenario von haus aus schon mindestens 2x gespielt wird.
    Außerdem steht zwar immer die Aufgabe bei einem Szenario fest, aber welche Räume und Gänge man findet ist immer variabel, sodass nicht jedes Spiel gleich ablaufen wird.


    Fazit:
    Ihr habt Sitzfleisch? Ihr mögt Fantasy? FantasyFlightGames a la Descent, DungeonQuest, Arkham Horror und Co begeistern Euch? Dann findet Ihr auch Gefallen an Claustrophobia!
    Solltet Euch das Würfelglück stören und Ihr mehr Strategie wollen, dann schaut Euch lieber Civilization oder Magister Navis etc. an. ;)

    (Ps.: In Sachen Vielfalt kann das Spiel natürlich nicht mit Descent mithalten, aber das muss es auch nicht. Im Gegenteil ich fande es sogar interessant zu sehen, dass man auch nur mit 2 Monstertypen ein stimmunghaftes Spiel hinbekommt.)

    Björns Wertung:
  • DungeonQuest (dt.) Björn über DungeonQuest (dt.)

    Dungeon Quest ist ein Remake des Brettspielklassikers "Drachenhort" und ich muss sagen, die Neuauflage ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen!
    Worum geht es:
    In Dungone Quest zieht Ihr aus, um unendlichen Reichtum und Ruhm zu erlangen. Beides könnt Ihr im Drachen-Dungeon des Drachenlords Kalladra erlangen.
    Der Plan ist also einfach:
    ... Rein ins Dungeon!
    ... einen Weg in die Schatzkammer finden und dem schlafenden Drachen Schätze unter der Nase wegklauen!
    Klingt einfache .... ist es aber nicht ... im Gegenteil!
    Denn auf dem Weg dahin durchstreift Ihr jede Runde Räume und Gänge in denen fieße Fallen und Monster auf Euch warten und Euch den Gar ausmachen wollen.
    Zu allem Überfluss ist der Weg in die Mitte des Spielplans auch selten ein direkter und die Räume drehen sich vielleicht auch mal von Zeit zu Zeit, sodass man manchmal eine Weile die Wände genau absuchen muss um eine Geheimtür zu finden.
    Dabei gibt es einige interessante Neuerungen gegenüber dem Klassiker "Drachenhort".
    So habt habt Ihr jetzt die Möglichkeit Euch nicht nur von Dungeon-Raum zu Dungeon-Raum zu bewegen, sondern könnt Euch freiwillig (oder manchmal auch unfreiwillig) in die Katakomben begeben. Das interessante dabei-Die Katakomben sind ein rießiges Labyrinth (das imaginär unter dem Spielplan liegt), bei dem man nie sicher sein kann wo man rauskommt.
    Außerdem habt Ihr jetzt auch Helden mit unterschiedlichen Attributen (kann mich nicht mehr erinnern ob das bei Drachenhort auch so speziell war) die Ihr für Test braucht. Ob Ihr z.B. stark genug seit ein paar Fallgitter anzuheben die Euch den direkten Weg versperren, oder mit denen Ihr versucht Eure Fackel wieder zu entzünden nachdem die auf unheimliche Art und Weise aus ging.
    Tja und jeder Held hat da so seine Stärken und Swächen, so musste ich schon am eigenen Leib erfahren, dass ein Zwerg es nicht so mit "Glück" hat und daher schon mal ne Weile im Dunklen tappen kann. (Adriana und Falko werden sich jetzt mit einem Schmunzeln an unsere letzte Partie erinnern.)
    Die Spielregeln sind dabei vom Grundaufbau gar nicht so schwer. Jeder ist abwechselnd dran und während Eures Zuges entscheidet Ihr Euch immer ob Ihr Euch bewegt und so ein neues Dungeonplättchen aufdeckt, oder einen Raum durchsucht. Allerdings gibt es dabei immer viele Sachen zu beachten.
    So ziehen die Spieler immer wieder von unterschiedlichsten Stapeln und erfahren so, ob sie wieder in eine Falle tappen, ob sie z.B. auf einen wütenden Orger treffen, oder ob sie die Überreste eines unglücklichen Abenteuers finden und was Wertvolles finden oder doch nur in ein Schlagennest treten.
    Die ganzen Kartenstapel finden übrigens zum Großteil Ihren eigenen Platz auf dem Spielbrett, was das Ganze recht übersichtlich macht.
    Der Kampf ist eine weitere wichtige Komponente in Dungeon Quest.
    Wenn es auch durchaus vorkommen kann, dass ein Spieler das komplette Spiel über keinen einzigen Kampf hat, so ist das jedoch ein interessanter Part in dem ein anderer Spieler kurzzeitig in die Rolle des Monsters schlüpft und natürlich gern versucht Kampfkarten clever so zu spielen, dass der arme Held so viel Schade wie möglich abbekommt.
    Das ist allerdings auch die einzige Interaktion, die zw. den Spielern stattfindet. Was wir allerdings gar nicht als schlimm empfunden haben, da der Rest des Spiels wenig "downtime" für die einzelnen Spieler mit sich bringt und Schadenfreude das Interesse an dem Leiden der anderen Helden weckt. ;)
    Durch das Kampfsystem kommt übrigens auch eine Taktik-Aspekt ins Spiel, denn man Anfangs ein wenig unterschätzt.
    Wie Ihr vielleicht schon bemerkt habt, bin ich von dem Spiel begeistert. ;)
    Es ist FantasyFlightGames mal wieder ein sehr stimmungshaftes Spiel gelungen!
    Allerdings muss ich auch deutlich sagen, das die Glückskomponente recht hoch ist.
    Ihr würfelt für Tests, Ihr zieht ständig Karten um zu sehen was geschieht. Am extremsten wirkt dieser Glücksfaktor im Kampf, bei dem es eben drauf ankommt, was Ihr für Karten auf der Hand habt.
    Wir fanden diesen Glücksfaktor jedoch zu keiner Zeit als störend. Im Gegenteil! Ich fand, das alles trug nur nochmehr zu Stimmung des Spiels bei. Als Held muss man sich eben auf die unterschiedlichsten Situationen einstellen und mit dem zurechtkommen, was man hat und bekommt, und im Kampf läuft eben nicht immer alles nach Plan!;)
    Ein Wort der Warnung noch an die Spieler unter Euch, die Ein Helden-LvL-Spiel a la Descent oder Runebound erwarten! Bei DungeonQuest findet Ihr keine Gegenstände die Euch verbessern (außer mal ein Seil, was Euch helfen kann etc.), noch gewinnt Ihr Erfahrung.
    Warum auch.
    Ihr seit ja auch schon Helden mit speziellen Fähigkeiten die an einem Tag so viel Schätze wie möglich aus einem Dungeon raus holen wollen.
    Das mit dem "1 Tag" ist übrigens ein zusätzlichen Druck-Problem im Spiel. Wenn die Sonne untergeht schließen sich die Pforten des Dungeons und Kalladra macht sich gemütlich auf die Suche nach Helden die es nicht rechtzeitig geschafft haben aus dem Dungeon zu entkommen. YAMMMY!
    Ihr merkt also ... DungeonQuest ist ein richtig fießes Spiel, bei dem vieles schief gehen kann und es öfter vorkommt, dass kein Spieler gewinnt. ;)
    Übrigens wir haben das Spiel auch zu 2t versucht und es läßt sich genauso gut spielen, wie z.B. zu 3t. (Wir haben zu 2t nur ne knappe 1h für eine Partie gebraucht). Den Solo-Modus habe ich aber noch nicht versucht.
    Eine weiter Kaufentscheidung für mich war außerdem noch, dass die 6 Helden die bei DungeonQuest dabei sind auch für Descent, Runebound und Runewars nutzbar sind. Dafür gibt es nämlich extra Charackter-Sheets für die jeweiligen Spiele. Ich finde echt ne clevere und tolle Idee für alle Spieler des Runbound-Universums.
    DungeonQuest ist übrigens das kurzweiligste Spiel von Runebound, Descent und Runewars.

    Also ... um Euch mal nicht weiter zu langweilen... Fazit: Wir hatten sehr viel Spaß mit DungeonQuest! Es war definitiv kein Fehlkauf für mich und wird noch öfter auf dem Tisch landen.

    Zum Abschluss noch ein kleine Zitat von Scott Nicholson von BGWS über DungeonQuest, dass ich sehr amüsant und treffend fand:
    "DungeonQuest is like having a Dungeonmaster who is 8 years old, and spitefull and you just broke his jojo.. and he is out to get you! And so the Game is trying to crush you in many unfair ways!" ;O)


    Björns Wertung:
    • Torsten P., Benjamin-Linus Z. und 23 weitere mögen das.
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    • Zeige alle 4 Kommentare!
    • Pascal W.
      Pascal W.: Kleine Ergänzung von mir:
      Die Katakomben gab es in Engl. schon früher.
      Die Heldenwerte waren auch schon bei Drachenhort unterschiedlich.
      Die ... weiterlesen
      30.05.2011-19:38:33
    • gelöschte P.
      gelöschte P.: Der "Kartenkampf" ist aber dennoch taktischer, als beim reinen W20-Gewürfele bei anderen Rollenspielen.
      Hier habe ich eine eigene Kartenhand,... weiterlesen
      31.07.2011-23:06:09
  • Descent & Runebound Charakter Pack - Nara der Reißzahn Björn über Descent & Runebound Charakter Pack - Nara der Reißzahn
    Ein MUST HAVE! Für alle Fans des Runebound Universum! Gerade, da bei Descent (im Moment) keine Erweiterungen mehr geplant sind und somit die Riege der Helden kaum noch Verstärkung bekommt.

    Was ist aber eigentlich, wenn man sowohl Descent als auch Runebound hat?
    Dann fehlt für mich hier nämlich leider 1 Spielfigur und daher ziehe ich 1 Punkt in der Berwertung ab.

    ACHTUNG! Wenn Ihr Euch die engl. Version der Descent-Erweiterung "Schrecken des Blutmeeres" holen wollt, da befindet sich bereits eine Promo-Figur "Nara der Reißzahn" drin!

    Björns Wertung:
  • Descent & Runebound Charakter Pack - Jonas der Gütige Björn über Descent & Runebound Charakter Pack - Jonas der Gütige
    Ein MUST HAVE! Für alle Fans des Runebound Universum! Gerade da bei Descent (im Moment) keine Erweiterungen mehr geplant sind und somit die Riege der Helden kaum noch Verstärkung bekommt.

    Was ist aber eigentlich, wenn man sowohl Descent als auch Runebound hat?
    Dann fehlt für mich hier nämlich leider 1 Spielfigur und daher ziehe ich 1 Punkt in der Berwertung ab.

    Björns Wertung:
  • Descent & Runebound Charakter Pack - Tobin der Scharfschütze Björn über Descent & Runebound Charakter Pack - Tobin der Scharfschütze
    Ein MUST HAVE! Für alle Fans des Runebound Universum! Gerade da bei Descent (im Moment) keine Erweiterungen mehr geplant sind und somit die Riege der Helden kaum noch Verstärkung bekommt.

    Was ist aber eigentlich, wenn man sowohl Descent als auch Runebound hat?
    Dann fehlt für mich hier nämlich leider 1 Spielfigur und daher ziehe ich 1 Punkt in der Berwertung ab.

    Trotzdem: DESCENT-FANS ... KAUFEN! KAUFEN! KAUFEN! (Gerade Tobin der Scharfschütze rockt! ;))

    Björns Wertung:
  • Giants Björn über Giants
    Giants ist ein tolles Strategie und Taktikspiel mit so gut wie keinen Glückselementen. Zusätzlich bietet es auch noch tolles Spielmaterial!
    Als ich das Spiel das zum ersten Mal aufgemacht habe, schoss mir sofort der Gedanke in den Kopf: "Oh das sieht aber schick aus! Cool!" - und das zu dem Preis?!

    Aber genug geschwärmt!
    Worum gehts:
    Ihr befindet Euch auf einer der Osterinsel und Eure Aufgabe ist es Rapanuis, auch Moais genannt, zu errichten. Das sind die Steinernen Wächter der Insel, die weltweit bekannt sind.
    Ihr führt also einen Stamm der einst die Osterinsel bewohnt hat.
    Tja leider sind diese blühenden Zivilisationen auf der Osterinsel irgendwann fast ausgestorben, da sie kein Holz mehr hatten, was auch im Spiel ein Problem für Euch darstellen wird.
    Eine Spielpartie geht so lange, bis ein Spieler auf all seinen Sockeln Moais errichtet hat.
    Eine Spielrunde besteht dabei aus mehreren Phasen:
    - in Phase 1 wird erwürfelt wieviele Moais in dem Steinbruch in dieser Runde entstehen und welchen Wert diese haben werde. Das ist übrigens auch das einzige Glückselement im Spiel und betrifft alle Spieler und nicht nur einen.
    -in Phase 2 bieten dann die Spieler um das Recht sich als erster einen Moai aus dem Steinbruch aussuchen zu dürfen. Doch da entstehen schon die ersten Grübelmomente, da man die Stammesmarker und Arbeiter die man dafür bietet in der laufenden Runde nicht mehr für andere Aktionen zur Verfügung hat
    - in Phase 3 dürfen die Spieler abwechselnd, beginnend beim Startspieler, aus unterschiedlichen Aktionen wählen, wofür sie allerdings Ihr Spielmaterial benötigen was sie noch hinter Ihrem Sichtschirm verfügbar haben. So setzt man Arbeiter ein um einen Transportweg für die Moais un deren Kopfbedeckungen zu bahnen. Es gibt einen Schamanen den man einsetzen kann um entweder zusätzliche Arbeiter, Stammesmarker, Holz, oder Hüte für die Moais aus einem anderem Steinbruch zu bekommen. Den Schamanen kann man clever positioniert auch als Arbeiter für den Transport weg nutzen, oder mit Ihm einen Sockelplatz resevieren. Außerdem gibt es einen Häuptling, der besonders gut anpackt oder auch Schamanen-Aktionen ausführen darf, wenn man dafür Rongotafeln abgibt, welche man wiederum für Stammesmarker eintauscht.
    -in Phase 4 werden dann die Moais und Hüte durch Eure Arbeiter bewegt, die Ihr in Phase 3 positoniert habt. Dabei versucht Ihr die Moais auf Sockelplätze aufzustellen und Hüte auf Euren Moais zu errichten, um so Punkte zu bekommen. Je weiter weg sich der Sockelplatz dabei von einem Steinbruch befindet, desto mehr Punkte bekommt Ihr dadurch. Das Problem ist das Ihr immer genügend Arbeiter braucht um die Moais in den unterschiedlichen Werten bewegen zu dürfen. Dabei gilt: Je wertervoller der Moai, desto mehr Arbeiter benötigt Ihr pro Feld. Dazu könnt Ihr dann auch die Arbeiter dern anderen Mitspieler nutzen, die dann dafür aber Punkte bekommen. Holz hilft dabei natürlich auch ungemein, ist aber wie gesagt sehr rar. Schafft Ihr es nicht Euren Moai in dieser Phase zu auf einem Sockelplatz zu errichten, solltet Ihr unbedingt noch einen Stammesmarker in peto haben um diesen als Euer Eigentum zu markieren, da er Euch sonst in der nächsten Runde von einem Spieler, der dann vielleicht vor Euch dran ist, weggeschnappt werden kann.
    - In Phase 5 wird dann alles Spielmaterial was Ihr eingesetzt habt (außer die Moais) wieder hinter Euren Sichtschirm gelegt und der Startspieler wandert einen Schritt weiter.

    Der Sichtschirm wirkt dabei nicht nur als Sichschutz, sondern auch als Kurzanleitung zu den einzelnen Phasen. Sehr praktisch!

    Ihr seht also ein sehr taktischen Spiel, bei dem man vieles Planen und abwägen muss.
    Ein weiteres interessantes Element ist, dass man einen Moai mit einem seiner Sockelmarker markiert sobald man diesen errichtez. Dieser Sockelmarker wird dann allerdings verdeckt darunter gelegt. In großen Spielrunden kann es dann schon mal vorkommen, dass man den Überblick verliert und vielleicht einen Hut auf dem Kopf eines Moais errichtet, der einem anderen Spieler gehört und der sich dann natürlich über die Punkte am Ende des Spiels freut. ;)

    Auch wenn ich in unserer ersten Partie voll auf das falsche Pferd gesetzt habe und die anderen beiden Spieler mich ordentlich den "Punkteleistenstaub" fressen lassen haben, da ich mich zu sehr auf die wertvollen Moais konzentriert habe die leider schwerer zu transportieren gehen, fanden wir alles das Spiel klasse.
    Hab ich übrigens schon erwähnt, dass das Spielmaterial sehr ansprechend ist? ;)

    Mein Fazit:

    Giants ist nichts für Spieler, die ausschließlig Spiele wie Monopoly, Heckmeck oder z.B. Phase 10 spielen, aber Freunde von Strategie und Taktikspielen a la Säulen der Erde, Genoa, Caylus, Cuba etc. werden hieran definitiv Ihre Freude haben!

    Björns Wertung:
  • 6 nimmt! Björn über 6 nimmt!

    Reines Glücksspiel für mich.
    Ich habe es in den letzten Partien so gespielt, dass ich all meine Karten genommen habe sie gemischt habe und immer die Oberste eingesetzt habe.
    Tja und was soll ich sagen.... ich habe fast immer gewonnen.
    Allerdings muss man 6 nimmt zugutehalten, dass es auch mit vielen Spielern spielbar ist und schnell gespielt ist. Wer also kein Problem mit Glücksspielen hat, gern einfach Spiele spielt, die nicht viel Regelerklärung bedürfen und gern Kartenspiele spielt ist hier gut aufgehoben.

    Björns Wertung:
    • Sascha M., Wiebke B. und 8 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Doris S.
      Doris S.: Das kriegen wir jetzt in der Pocket-Version von Tempo(Taschentücher) mal schauen ob wir dann noch die richtige Variante brauchen :)
      17.12.2010-01:07:06
    • Eckhard  F.
      Eckhard F.: Ich sehe das mit dem Glücksfaktor nicht ganz so extrem. Man kann schon beobachten und versuchen gezielt seine Karten abzulegen. Trotzdem macht... weiterlesen
      03.02.2011-17:48:34
  • Geistesblitz Björn über Geistesblitz
    Geistesblitz ist mal wieder ein spaßiges Spiel von Jaque Zeimet, der auch schon Kakerlakenpoker, Kakerlakensuppe und Co gemacht hat.
    Und auch hier gibts wieder total einfach Regeln!
    Geistes Blitz ist eine Art Mischung aus Junglespeed und dem "Knoten im Kopf"-Effekt a la Kakerlakensalat und Co.
    Von der Verpackung her könnte man denken, dass es ein Kinderspiel ist, was ja sooo nicht ganz falsch ist, aber es macht echt uns Erwachsenen auch richtig Spaß!
    Es werden immer Wieder Bilder aufgedeckt auf denen Ihr 2 Objekte seht die auch in der Tischmitte stehen.
    Wenn auf einer Karte z.B. eine blaue Maus und ein weißer Geist zu sehen ist, gewinnt derjenige die Karte der als erst den weißen Geist aus der Tischmitte gegriffen hat.
    Klingt einfach oder?
    Das Problem ist, dass die Objekte nicht immer auch in der korrekten Farbe abgebildet sind.
    Denn wenn es die abgebildeten Figuren auf der Karte so nicht in der Tischmitte gibt, muss man nach genau der Figur greifen, deren Farbe und Figur nicht auf der Karte abgebildet ist?
    Ihr mußtet den Satz jetzt schon 2 oder 3x lesen bevor Ihr verstanden habt, was ich meine? GUT! Dann funktioniert das Spielprinzip perfekt bei Euch! ;)
    Wem das immer noch nicht genug Knoten im Kopf ist, der kann dann noch mit der Variante Spielen, bei dem man immer darauf achten muss, ob ein Buch auf dem Bild abgebildet ist.
    Denn wenn das der Fall ist darf man nicht mehr greifen, sondern muss das Objekt benennen was gesucht wird.
    Wenn Ihr dabei fehler macht müsst Ihr Punkte abtreten, das ganze lebt also auch noch von dem Stressfaktor: "Wer zuerst kommt, malt zuerst!" ;)
    En echt spaßiges Spiel!
    (Gerade wenn man das ein oder andere Weinglas intus hat, da es da mit dem Umschalten zw. "Geist" nutzen und "Blitz"-schnell reagieren schon etwas schwieriger wird. ;) )

    Björns Wertung:
  • DungeonQuest (engl.) Björn über DungeonQuest (engl.)
    Dungeon Quest ist ein Remake des Brettspielklassikers "Drachenhort" und ich muss sagen, die Neuauflage ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen!
    Worum geht es:
    In Dungone Quest zieht Ihr aus um unendlichen Reichtum und Ruhm zu erlangen. Beides könnt Ihr im Drachen-Dungeon des Drachenlords Kalladra erlangen.
    Der Plan ist also einfach ... Rein ins Dungeon ... einen Weg in die Schatzkammer finden und dem schlafenden Drachen Schätze unter der Nase wegklauen.
    Klingt einfache .... ist es aber nicht ... im Gegenteil!
    Denn auf dem Weg dahin durchstreift Ihr jede Runde Räume und Gänge in denen fieße Fallen und Monster auf Euch warten und Euch den Gar ausmachen wollen.
    Zu allem Überfluss ist der Weg in die Mitte des Spielplans auch selten ein direkter und die Räume drehen sich vielleicht auch mal von Zeit zu Zeit, sodass man manchmal eine Weile die Wände genau absuchen muss um eine Geheimtür zu finden.
    Dabei gibt es einige interessante Neuerungen gegenüber dem Klassiker "Drachenhort".
    So habt habt Ihr jetzt die Möglichkeit Euch nicht nur von Dungeon-Raum zu Dungeon-Raum zu bewegen, sondern könnt Euch freiwillig (oder manchmal auch unfreiwillig) in die Katakomben begeben. Das interessante dabei ... Die Katakomben sind ein rießiges Labyrinth (das imaginär unter dem Spielplan liegt), bei dem man nie sicher sein kann wo man rauskommt.
    Außerdem habt Ihr jetzt auch Helden mit unterschiedlichen Attributen (kann mich nicht mehr erinnern ob das bei Drachenhort auch so speziell war) die Ihr für Test braucht ob Ihr z.B. stark genug seit ein paar Fallgitter anzuheben die Euch den direkten Weg versperren, oder mit denen Ihr versuch Eure Fackel wieder zu entzünden nachdem die auf unheimliche Art und Weise aus ging.
    Tja und jeder Held hat da so seine Stärken und Swächen, so musste ich schon am eigenen Leib erfahren, dass ein Zwerg es nicht so mit "Glück" hat und daher schon mal ne Weile im Dunklen tappen kann. (Adriana und Falko werden sich jetzt mit einem Schmunzeln an unsere letzte Partie erinnern.)
    Die Spielregeln sind dabei vom Grundaufbau gar nicht so schwer. Jeder ist abwechselnd dran und während Eures Zuges entscheidet Ihr Euch immer ob Ihr Euch bewegt oder einen Raum durchsucht. Allerdings gibt es dabei immer viele Sachen zu beachten.
    So ziehen die Spieler immer wieder von unterschiedlichsten Stapeln und erfahren so, ob sie wieder in eine Falle tappen,ob sie z.B. auf einen wütenden Orger treffen, oder ob sie die Überreste eines unglücklichen Abenteuers finden und ob sie da was Wertvolles finden oder doch nur in ein Schlagennest.
    Die ganzen Kartenstapel finden übrigens zum Großteil Ihren eigenen Platz auf dem Spielbrett, was das Ganze recht übersichtlich macht.
    Der Kampf ist eine weitere wichtige Komponente in Dungeon Quest.
    Wenn es auch durchaus ab und an vorkommen kann, dass ein Spieler das komplette Spiel über keinen einzigen Kampf hat, so ist das jedoch ein interessanter Part in dem ein anderer Spieler kurzzeitig in die Rolle des Monsters schlüpft und natürlich gern versucht Kampfkarten clever so zu spielen, dass der arme Held so viel Schade wie möglich abbekommt.
    Das ist allerdings auch die einzige Interaktion, die zw. den Spielern stattfindet. Was wir allerdings gar nicht als schlimm empfunden haben, da der Rest des Spiels wenig "downtime" für die einzelnen Spieler mit sich bringt und Schadenfreude das Interesse an dem Leiden der anderen Helden weckt. ;)
    Durch das Kampfsystem kommt übrigens auch eine Taktik-Aspekt ins Spiel, denn man Anfangs ein wenig unterschätzt.
    Ihr vielleicht schon bemerkt habt, bin ich von dem Spiel begeistert. ;)
    Es ist FantasyFlightGames mal wieder ein sehr stimmungshaftes Spiel gelungen.!
    Allerdings muss ich auch deutlich sagen, das die Glückskomponente recht hoch ist.
    Ihr würfelt für Tests, Ihr zieht ständig Karten um zu sehen was geschieht. Am extremsten wirkt dieser Glücksfaktor im Kampf, bei dem es eben drauf ankommt, was Ihr für Karten auf der Hand habt.
    Wir fanden diesen Glücksfaktor jedoch zu keiner Zeit als störend. Im Gegenteil! Ich fand, das alles trug nur nochmehr zu Stimmung des Spiels bei. Als Held muss man sich eben auf die unterschiedlichsten Situationen einstellen und mit dem zurechtkommen, was man hat und bekommt, und im Kampf läuft eben nicht immer alles nach Plan!;)
    Ein Wort der Warnung noch an die Spieler unter Euch, die Ein Helden-LvL-Spiel a la Descent oder Runebound erwarten! Bei DungeonQuest findet Ihr keine Gegenstände die Euch verbessern (außer mal ein Seil, was Euch helfen kann etc.), noch gewinnt Ihr Erfahrung. Warum auch. Ihr seit ja auch schon Helden mit speziellen Fähigkeiten die an einem Tag so viel Schätze wie möglich aus einem Dungeon raus holen wollen.
    Das mit dem "1 Tag" ist übrigens ein zusätzlichen Druck-Problem im Spiel. Wenn die Sonne untergeht schließen sich die Pforten des Dungeons und Kalladra macht sich gemütlich auf die Suche nach Helden die es nicht rechtzeitig geschafft haben aus dem Dungeon zu entkommen. YAMMMY!
    Ihr merkt also ... DungeonQuest ist ein richtig fießes Spiel, bei dem vieles schief gehen kann und es öfter vorkommt, dass kein Spieler gewinnt. ;)
    Übrigens wir haben das Spiel auch zu 2t versucht und es läßt sich genauso gut spielen, wie z.B. zu 3t. (Wir haben zu 2t nur ne knappe 1h für eine Partie gebraucht). Den Solo-Modus habe ich aber noch nicht versucht.
    Eine weiter Kaufentscheidung für mich war außerdem noch, dass die 6 Helden die bei DungeonQuest dabei sind auch für Descent, Runebound und Runewars nutzbar sind. Dafür gibt es nämlich extra Charackter-Sheets für die jeweiligen Spiele. Ich finde echt ne clevere und tolle Idee für alle Spieler des Runbound-Universums.
    DungeonQuest ist übrigens das kurzweiligste Spiel von Runebound, Descent und Runewars.

    Also ... um Euch mal nicht weiter zu langweilen... Fazit: Wir hatten sehr viel Spaß mit DungeonQuest! Es war definitiv kein Fehlkauf für mich und wird noch öfter auf dem Tisch landen.

    Zum Abschluss noch ein kleine Zitat von Scott Nicholson von BGWS über DungeonQuest, dass ich sehr amüsant und treffend fand:
    "DungeonQuest is like having a Dungeonmaster who is 8 years old, and spitefull and you just broke his jojo.. and he is out to get you! And so the Game is trying to crush you in many unfair ways!" ;O)



    Björns Wertung:
  • Tadaaam! Björn über Tadaaam!
    Ein super lustiges Partyspiel.
    Wie bei vielen Party-Spielen geht es hier auch darum zu zeichnen was das Zeug hält.
    Der Clou hier: Man malt immer mit seinem linken Nachbarn zusammen und man sieht nicht was der Partner gemalt hat. So kommen die lustigsten Zeichnungen dabei raus.
    Wenn alle fertig gemalt haben setzt noch ein kleiner Wettkampfeffekt ein, da die Partner nacheinander Ihr Meisterwerk mit einem Tadaaam! presentieren und die anderen versuchen zu erraten, was da eigentlich genau gemalt wurde.
    Wem das noch nicht reich, der kann gern an einem "Handicaprad" drehen und muss so vielleicht mit dem Stift in der Ellenbogenbeuge malen, oder ähnliches.
    Wir haben dabei bisher wirklich riesig Spaß gehabt. Malt Ihr mal die eine Hälft eines Einarmigen ... Think about it! ;)
    Großer Vorteil dabei die kleinen Buchlein in denen Ihr zeichnet, sind einfach mit einer Serviette abwischbar.
    Übrigens ist Tadaaam! vom selben Verlag wie Identik, was genauso ein tolles Partyspiel ist.
    Da ist dem Verlag 2x was richtig tolles gelungen!

    Björns Wertung:
  • Genoa (Die Händler von Genua) Björn über Genoa (Die Händler von Genua)
    Ein sehr schönes interaktives Spiel mit einigen taktischen Elementen.
    Wer an Siedler das "Handeln" am meisten mag, sollte sich an Genoa versuchen, denn dieses "Handeln" ist hier Mittelpunkt des Spiels.
    Ein großes + dabei: relativ einfach Regeln.


    Björns Wertung:
  • Carcassonne Björn über Carcassonne
    Dauerbrennner

    Björns Wertung:
  • Dungeon Lords Björn über Dungeon Lords
    Ein klasse Spiel.
    Wer Dungeon Keeper 1 u. 2 vom Pc kennt, wird dieses Spiel mögen.
    Es ist sehr stimmungshaft umgesetzt und die Anleitung ist auch sehr lustig geschrieben.
    Es ist allerdings nichts für "wenig-Spieler" und für manchen Vielspieler würde das Spiel vielleicht auch ein Spiel sein, wo zu wenig Interaktion stattfindet.
    Ich finde es jedoch klasse und kann es nur empfehlen. ;)



    Björns Wertung:

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