Spielvarianten für Carcassonne
Großspiel von Peter Polster aus Riedstadt
für 2 bis 5 Spieler
klingt einfach, erhöht aber wirklich das Suchtpotenzial:
nehmt mal ein zweites Spiel dazu und spielt mit allen Karten (die Zahl der Spieler bleibt gleich). Jetzt kann man wirklich auch strategisch planen....
Gruppen-Spiel von Nadine Eckert aus Maxhütte-Haidhof
für 4 bis 8 Spieler
Wir spielen Carcasonne mit 2x dem Erweiterungs-Set, und zwar in 2 Gruppen. Dabei helfen immer zwei Spieler zusammen, d.h. zieht Spieler 1 eine seltene Karte, die Spieler 3 dringend braucht, so wird sie dort angelegt und dem Spieler der Weiterbau erleichtert. Es bekommt zwar jeder seine eigenen Punkte auf dem Zählbrett, aber in der Endwertung werden sie mit dem Punkten des Spielpartner zusammengezählt um zu gewinnen.
Wenn man bei dem Abschluß einer größeren Stadt mit seinem SpielPartner gleich viele Männlein auf der Stadt stehen hat und es somit schafft, einen Gleichstand zu erreichen und Spielfiguren der anderen Mannschaft auf der Strecke bleiben, so bekommen natürlich auch beide die Punkte für diese Stadt. Was dann natürlich zusammengezählt für die Endwertung sehr positiv ausfällt.
Außerdem ziehen wir zu Beginn jeder 3 Karten und legen sie verdeckt vor sich hin. Diese Karten gelten als "Joker" und können jederzeit aber vor (!) einem regulärem Zug eingesetzt werden.
Das ist eine sehr reizvolle Variante, die das Spiel noch ein wenig mehr variieren lässt und spannender macht.
Carcassonne Le Sac von
Dirk Reinartz aus
Aachen
für 2 bis 6 Spieler
Noch mehr Spaß macht es, wenn man bei Carcassonne die Karten aus dem, beim Verlag erhältlichen Le Sac zieht.
So erkennt man die Karten der Erweiterung nicht mehr, die auf der Rückseite (leider) zu erkennen sind.
Mehr Informationen darüber unter:
http://www.carcassonne.de
Carcassonne hoch Zwei von Dirk Reinartz aus Aachen
für 2 bis 6 Spieler
Wir spielen immer mit zwei Basisspielen, zwei Erweiterungen und zwei Flüssen.
Bei den Flüssen lassen wir jedoch jeweils einmal die Quelle und den See weg, dann haben wir einen Fluss mit 22 Karten, anstatt nur 12. Außerdem sollte man nur mit der einfachen Anzahl der FIguren spielen.
Durch die doppelte Anzahl an Basisspiel und Erweiterung wird das Spiel länger, komplexer und macht noch mehr Spaß.
Die Karten kann man bei Verlag einzeln bestellen, denn die Figuren und das Zählbrett braucht man nicht doppelt, da es keinen Spaß macht, mit doppelter Zahl an Figuren zu spielen.
Carcassonne II von Martin Woebkemeier aus Oerlinghausen
für 2 bis 6 Spieler
Carcassonne in Verbindung mit Carcassonne II lässt sich auch spielen. Dabei werden die Regeln einfach aus beiden Spielen übernommen. die unterschiedlichen Karten werden uninteressant, sobald z. B. aus einer Tüte gezogen wird (es kann nicht mehr erkannt werden, aus welchem Spiel die Karte ist). Diese Kombination hebt die Schwierigkeit des Spiels deutlich, da weniger Anlegemöglichkeiten existieren. Sollte eine Karte nicht anlegbar sein, einfach zurück in die Tüte und eine neue ziehen. Dies zu testen ist mal was anderes und durchaus interessant. Ich war selber positiv überrascht.
Carcassonne - Halboffen von Roland Suljic aus Mörfelden-Walldorf
für 2 bis 6 Spieler
Die Regeln bleiben unverändert, allerdings werden die Legeplättchen auf vier etwa gleichhohe Stapel verteilt. Vor Spielbeginn wird das oberste Plättchen jedes Stapels aufgedeckt. Der Startspieler darf somit unter den vier Plättchen dasjenige auswählen, das ihm am besten gefällt. Nach der Beendigung des Spielzugs wird von dem Stapel, von dem er gezogen hat, wieder das oberste Plättchen aufgedeckt.
So hat man (bis kurz vor Ende des Spiels) immer mehrere Auswahlmöglichkeiten.
Die taktischen Effekte, die diese "halboffene" Variante mit sich bringt, sind hoch!
Häufig ist man gezwungen ein (für einen selber) unnützes Teil zu verwenden, nur um zu verhindern dass ein nachfolgender Spieler, dem es viel nützt, es bekommt.
Achtung: Durch diese Variante steigt der "Ellenbogen"-Grad deutlich an!
Viel Spaß!
DREI-KARTEN-VARIANTE von Frank Schmidt aus Köln
für 2 bis 7 Spieler
Um dem Spiel den Glücksfaktor (Karten ziehen) ein wenig zu nehmen, starten alle Mitspieler direkt mit 3 Handkarten. Alles bleibt beim alten. Nur das man nicht mehr die Karte die gerade gezogen wird legen muss, sondern sich eine passende aus seinen Handkarten aussuchen kann. So wird der strategische Aspekt um einiges erhöht.
Wir zumindest spielen mittlerweile nur noch auf diese Weise.
Habt Spass!
Kartenvorrat von Thomas S. Müllers aus München
für 2 bis 6 Spieler
Bei uns werden immer soviele Karten aufgedeckt, wie Spieler mitspielen, man nimmt immer die rechte Karte, und es wird dann von Links eine neue nachgeschoben.
Dadurch muss man selber nicht überlegen welche Karte man nimmt (dauert sonst zu lange imho), aber kann zumindest planen, weche Karte der Gegner bekommt.
Erweiterungen von Armin Breneis aus Wartberg/Aist
für 2 bis 5 Spieler
Ich kann das Verwenden der Erweiterungen "Graf von Carcasonne" und "Burgfäulein und Drache" nicht empfehlen, da sie den Grundgedanken von Carcasonne schon sehr verfälschen. Die beiden Erweiterungen I und II und "Jäger und Sammler" sind wirklich sehr gelungen und bringen auch Kärtchen, die von Beginn an einfach fehlten...
Punkt Wettrennen von Sven Baumgarten aus Wietze
für 2 bis 6 Spieler
Diese Variante ist nur aus zufall entstanden, hat aber einiges an sich.
Gespiel wird alles nach normalen Regel,
ausser: Es gibt keine Übermacht von Gefolgsmännern auf Wegen und in Burgen
1 Gefolgsmann bring einfache Punkte
2 Gefolgsmänner doppelt usw.
Beispiel: Eine Burg besteht aus 9 Karten. Gelb hat 3 Männer, Rot 2 Männer
in der Burg.
Punkte: 9x2=18 Gelb:18x3 Männer Rot:18x2 Männer
Aber Vorsicht, bei wenig Spielern können auch Burgen mit 500 Punkten entstehen. Es macht aber Spaß, probiert es mal selber aus!!!
verschiedenes von Jörg Köninger aus Bühl
für 2 bis 5 Spieler
1. Die Möchne nach der Wertung der Klöster müssen stehen bleiben und dürfen nicht mehr ins Spiel.
2. Städtewertung: die Punktewertung bei Städten kann von 2 - 4 Punkten erfolgen. Diese Variante gibt es meistens bei deutschen Meisterschaften.
3. Zeit: Ein Spiel kann zeitlich begrenzt werden. Bei deutschen Meisterschaften findet dies statt.
4. vorziehen von Karten: Damit sich die Spieldauer nicht allzu in die Länge zieht (bei Strategen) ist ein Vorziehen von Karten erlaubt. D. h. nachdem man die Karte ausgespielt und eventuell eine Figur gesetzt hat, kann sofort eine Karte nachgezogen werden.