(Höchstpunktzahl ist 6)
Ausstattung: 9 Paternosterkarten, 6x9 Fahrgastkarten, 1 Spielfigur, 1 Würfel, 15 Tempochips Aufmachung: In der kleinen Verpackung haben die Spielsachen genug Platz in den einzelnen Vertiefungen des Inlets. Die Karten sind ordentlich gezeichnet, einzig die Kartenrückseite der Fahrgastkarten ist nicht glücklich, da das Sortieren der Karten nach den einzelnen Spielfiguren etwas länger dauert. Die Spielfigur ist ein schön großer Pöppel aus Holz.
Ziel: Jeder Spieler versucht, seine neun Fahrgastkarten loszuwerden. Wem dieses als erstes gelingt, der hat das Spiel gewonnen.
Zu Beginn bekommt jeder einen kompletten Satz an Fahrgastkarten. Danach wird der Paternoster gemäß der Abbildung in zwei Reihen mit je fünf Karten verdeckt aufgebaut, wobei die rechte Reihe keine mittlere Karte besitzt. Neben dieser Lücke wird die Spielfigur plaziert.
Ein Startspieler würfelt und setzt die Spielfigur im Uhrzeigersinn entsprechend viele Felder auf den Paternoster-Karten weiter. Anschließend geben die Spieler einen Tip ab, welche Figur sich in diesem Pater Noster befinden könnte. Ist die Annahme korrekt, so kann die Spielerkarte verdeckt vor einem abgelegt werden. Ansonsten muß die Karte wieder auf die Hand zurück.
Die aufgedeckte Pater Noster-Karte kommt nun an die leere Stelle (dort, wo der Pöppel gestartet war) und wird wieder verdeckt abgelegt. So muß man sich langsam die Positionen der Pater Noster-Karten merken und die entsprechenden Karten rauslegen.
Später kommt es vor, daß die Spielfigur wieder auf ein Feld kommt, von dem schon einige Spieler Karten abgelegt haben. Nehmen diese Spieler die richtige Karte (auch zuerst verdeckt hinlegen), bekommen sie einen Tempochip (die Karte hatten sie ja schon einmal abgelegt). Ist die Annahme mit einer bereits abgelegten Karte jedoch falsch, so wird diese falsche Karte wieder auf die Hand genommen.
Die Tempochips können vom würfelnden Spieler benutzt werden, um pro Chip die Würfelaugen um Eins zu erhöhen oder zu erniedrigen. Gegenspieler dürfen ihre Chips auch einsetzen, um die Würfelaugen weiter zu verändern.
Spielende: Gelingt es einem Spieler, seine neun Karten abzulegen, hat er das Spiel gewonnen.
Kommentar: "Pater Noster" ist ein Memory-ähnliches Spiel, durch die sich ständig wechselnden Kabinen wird es jedoch recht haarig, zumal man sich auch noch die bereits abgelegten Karten merken muß. Ein gutes Legen der Karten ist auf jeden Fall Pflicht, denn ohne System verliert man den Überblick.
Fazit: Ein quirliges Spiel, welches einfach erscheint, dennoch den Geist wirklich fordert.
Wertung: 4 Punkte bekommt FX Schmid für Pater Noster. Mittlerweile gibt es eine Neuauflage bei Ravensburger in der Think-Reihe.
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