Wolsung
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Wolsung



Wolsung spielt vor dem Hintergrund einer fiktiven Version des 19. Jahrhunderts, einer Zeit industrieller Revolution und unglaublicher Erfindungen. Es ist ein Brettspiel für die ganze Familie, das sich um die Konstruktion phantastischer Maschinen dreht.

In den Werkstätten stehen die Arbeiter bereit. Die Fabrikschlote beginnen zu qualmen. Schon bald werden die neuen Baupläne aus den Projektbüros eintreffen. Die Gäste der Weltausstellung warten schon darauf, die erstaunlichen Erfindungen bewundern zu dürfen.

Wolsung, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Artur Ganszyniec, Maciej Sabat, Maciej Zasowski, Michal Stachyra



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So wird Wolsung von unseren Kunden bewertet:



3 v. 6 Punkten aus einem Kundentestbericht   Wolsung selbst bewerten
  • Norbert H. schrieb am 17.02.2012:
    Ich habe es vor kurzem zum ersten Mal mitgespielt. Da ich es selbst nicht besitze
    kann ich hier nichts zum Packungsinhalt oder zu den Regeln sagen, sondern nur meinen
    Eindruck zum Spiel und dem Ablauf hinterlassen.

    Thema:
    In einer Fantasywelt des 19. Jahrhunderts, der Zeit der industriellen Revolution und
    unglaublicher Erfindungen werden Maschinen für eine Weltausstellung gebaut.

    Zu Aufmachung und Material:
    Spielsteine und Rohstoffwürfel sind aus Holz, Spielbrett,
    Karten und Spielertableaus aus den üblich gewohnten Materialen, alles in normal guter
    Qualität wie bei vielen anderen Spielen auch. Die Illustrationen sind sehr gut gemacht
    und im Fantasy-Comic-Stil gehalten.

    Spieltyp:
    Rundenbasiertes Mehrheiten-Workerplacementspiel das nach Ablauf der Zeitschiene endet.

    Vorbereitung:
    Jeder Spieler erhält alle runden Holzmarker (seine Arteiter) sowie ein Werkstatttableau
    in der Farbe seiner Wahl. 3 Arbeiter legt er in die Werkstatt, die restlichen sowie die
    3 Verbesserungsmarker legt er daneben. Dann zieht jeder Spieler eine Aufgabenkarte mit
    3 Aufgaben. Jede erfüllte Aufgabe bringt am Spielende kostbare Siegpunkte. Der Spielplan
    ist in drei getrennte Lagerplätze unterteilt, von welchen Schienen an den Rand führen,
    dort stehen 3 Fabriken (3 verschiedenfarbige Pappwürfel mit offenem Boden und Einwurfloch
    oben). Auf den Lagerplätzen gibt es je einen Bereich für die Partie mit 4 Spielern und
    einen für das Spiel mit 2 oder 3 Spielern. In diese Bereiche werden die entsprechenden
    Ressourcen in unterschiedlicher Anzahl auf markierte Plätze gelegt. Eine Rundenzählleiste
    läuft um den Spielplan und markiert das Spielende bei 29 Runden für 4 und bei 25 Runden
    mit weniger Spielern. Dabei wechseln sich „gewöhnliche“ Runden und Produktionsrunden
    unregelmäßig ab. Produktionsrunden sind auf der Rundenleiste mit einem oder zwei Fabriks-
    symbolen markiert. Jetzt fehlen nur noch die Maschinen, die einerseits selbst Siegpunkte
    bringen und zusätzlich weitere durch Erfüllen von Aufgaben auf den verdeckt gezogenen
    Aufgabenkarten erzielen. Diese auf Karten abgebildeten Maschinen werden in 2 Stapel
    sortiert. Der Stapel mit den billigeren Maschinen mit weniger Siegpunkten wird in der
    ersten Spielhälfte verwendet, die großen Maschinen kommen danach ins Spiel. Der Zeitpunkt,
    wann das zu geschehen hat, ist ebenso auf der Rundenleiste markiert. Die obersten 3 Karten
    vom ersten Stapel werden aufgedeckt und stellen die Maschinenauswahl dar.

    Spielrunde:
    Das Spiel beginnt mit drei gewöhnlichen Runden. Der Startspieler nimmt alle 3 Arbeiter und
    lässt sie, sichtbar für alle, in eine, zwei oder alle drei Fabriken fallen. Heraus kommen
    die Arbeiter erst, wenn der Rundenmarker auf einem Feld mit Fabriksymbol zu stehen kommt.
    Damit handelt es sich dann um eine Produktionsrunde und nach dem Einwerfen der Arbeiter in
    die Fabriken wird die entsprechende Fabrik ausgewertet. Die bodenlose Fabrik wird abgehoben
    und die Arbeitermehrheiten werden ausgezählt. Nur der Spieler mit der Mehrheit darf sich als
    Erster in der entsprechenden Fabrik nach Rohstoffen umsehen, 2 Stück darf er an sich nehmen
    und in seinem Werkstattlager ablegen. Das Lager bietet Platz für 4 Marker je Rohstoff. Die
    nächsten Spieler nehmen reihum je einen Rohstoff und so weiter, bis der letzte Rohstoff weg
    ist. Der erste Spieler, der leer ausgeht (zumindest einen Rohstoff bekommt jeder an der
    Fabrik beteiligte Spieler) nimmt sich den Ingenieursmarker und wird 1.Ingenieur. Der
    1. Ingenieur hat das Vorrecht für den ersten Bau einer Maschine. Er gibt die entsprechenden
    Rohstoffe ab und nimmt sich die Maschinenkarte. Leergekaufte Plätze aus der Maschinenauswahl
    werden sofort aufgefüllt. Jede Maschine gehört einer von 4 Maschinengruppen und einer von
    4 Nationen an. Auf den zu Spielbeginn gezogenen Aufgabenkarten sind 3 verschiedene Kombinationen
    solcher Merkmale mit unterschiedlicher Anzahl von Siegpunkten aufgeführt. Diese Aufgaben punkten
    am Spielende. Jede erwirtschaftete Maschinenkarte darf nur in einer Kombination gewertet werden.
    Während der Runden kann man gegen Rohstoffe seine Werkstatt in drei Bereichen verbessern
    (Bessere Tauschoption für Rohstoffe, Zeitmaschine für Arbeitereinsatz, einen Arbeiter mehr).
    Ich habe etwas vorgegriffen und schon von der Schlusswertung berichtet, das paßt aber auch ganz
    gut, schließlich läuft das Spiel Runde um Runde gleich. Einwerfen von Arbeitern, Auszählen der
    Mehrheiten, abgreifen der Rohstoffe, Bau bzw. Kauf der Maschinen.

    Fazit:
    Die Aufmachung des Spiels, wie o.g. ist ansprechend gemacht. Das Thema durchaus interessant.
    Allein der Spielablauf etwas monoton und sehr wenig interaktiv, bis auf dass man sich gegenseitig
    in der Auswahl die Maschinen vor der Nase wegstibitzt. Das Auszählen der Mehrheiten zieht sich
    bei voller Besetzung sehr hin, sodass sehr schnell Langeweile aufkommt. Schade, man hätte sicher
    mehr aus dieser Idee machen können.

    Für mich gibt es hier nur eine knappe 3, die ist mehr der Aufmachung geschuldet.


    Norbert hat Wolsung klassifiziert. (ansehen)

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