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Wie verhext!
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Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Wie verhext!



Sei es nun der Druide, die Hexe oder der Zauberer, all diese Meister der Magie helfen den Spielern bei ihrer verhexten Aufgabe, möglichst reichhaltige und damit sieg­punkt­trächtige Tränke zu brauen.

Doch meint man gerade noch, alle zauberhaften Zutaten zusammen zu haben, bekommt man sie schon wieder von einem magischen Mit­streiter - Abrakadabra! - weggeschnappt…

Es ist Wie verhext!


Wie verhext!, ein Spiel für 3 bis 5 Spieler im Alter von 9 bis 100 Jahren.
Autor: Andreas Pelikan

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5 v. 6 Punkten aus 9 Kundentestberichten   Wie verhext! selbst bewerten
  • Harald Scholl schrieb am 17.05.2009:
    5 Punkte für gelungene Mischung aus Taktik/Bluff/Glück
  • Mahmut Dural schrieb am 29.08.2010:
    Autor: Andreas Pelikan
    Verlag: Alea
    Spieler: 3 - 5
    Dauer: 45 Minuten
    Alter: ab 9 Jahren
    Jahr: 2008

    Spielziel:
    Anhand des identischen Kartensatzes, schlüpfen die Spieler in Rollen und müssen Zaubertränke brauen für die es Siegpunkte gibt.

    Spielvorbereitung:
    Zaubersprüche,Trankzutaten und Goldmünzen werden in die Tischmitte gelegt.
    Dazu kommen noch die 5 Stapel Trankkarten die aufsteigend sortiert wurden.

    Zu guter Letzt bekommen die Spieler jeweils einen identischen Kartensatz von 12 Personenkarten sowie zwei Gold und 3 Zutaten.
    Pro Durchgang wählt jeder für sich fünf von diesen 12 Personen, in dessen Rolle er gern schlüpfen möchte und das Spiel kann beginnen.

    Spielablauf:
    Der Spieler, der im vorherigen Durchgang als letzter dran war fängt an.

    "Gero" möchte die oberste Trankkarte brauen und sich somit die Siegpunkte sichern.
    Er spielt die Hexe aus seiner Hand aus und betitelt diese. "Ich bin die Hexe"

    Nun schauen die Spieler im Uhrzeigersinn, ob sie die gleiche Karte auf der Hand halten. Ist dies nicht der Fall, geben sie einfach an den nächsten Spieler weiter.

    Jeder Spieler, der die Hexe ebenfalls in seinem Kartensatz hat, muss diese nun spielen.

    Peter besitzt auch eine Hexenkarte!
    Da es nur eine Hexe geben kann, muß jetzt Peter abwägen welches der beiden Möglichkeiten für ihn besser ist.


    1. Möglichkeit: Er sagt auch "Ich bin die Hexe" und übernimmt die Rolle, somit muß Gero seine Karte umdrehen und wird leer ausgehen aus dieser Runde. Für Peter jedoch besteht immernoch die Gefahr, dass ein anderer Spieler auch "Ich bin die Hexe!" ruft.

    Er hätte aber auch die 2. Möglichkeit auswählen können um nicht vielleicht doch ganz Leer aus dieser Runde zu gehen. Nämlich wie folgt:

    2. Möglichkeit: In dieser Möglichkeit hat Peter überlegt, das es zu riskant wäre, die Rolle der Hexe von Gero zu übernehmen.
    Er entscheidet sich für die Gunst der Stunde indem er sagt:
    "So sei es!"
    Jetzt kann Peter zwar auch den obersten Trank brauen muß aber zusätzlich noch 2 Münzen bezahlen.

    So spielt man Runde für Runde die Rollenkarten aus und wenn alle 5 Handkarten der Spieler durchgespielt wurden endet ein Durchgang.

    Spielende:
    Auf einigen Trankkarten befinden sich Raben. Sobald 4 Trankkarten gebraut wurden, die einen Raben zeigen endet das Spiel.
    Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt das Spiel.

    Fazit:
    Zunächst einmal werden Alea-Fans überrascht sein.
    Denn "Wie Verhext" ist kein typisches Alea-Genre.
    Es ist eher ein kurzweiliges Familienspiel.
    Anstatt Strategie enthält und vermittelt es Risikofreude.

    Die Aufmachung ist stimmungsvoll, die Spielregeln klar strukturiert.
    Das Spiel selbst ist eher ein Leichtgewicht.

    Mit den verschiedenen Rollen kommt ne Menge Abwechslung ins Spiel.
    Mit manchen kann man Tränke brauen, mit Anderen Gold nehmen, Zutaten nehmen, oder von Mitspielern etwas stibitzen.

    Da das Spiel von der Konkurrenz bei den Rollen lebt, wird es zu fünft am meisten Spaß machen. Denn hier wird es definitiv mehr Begenungen innerhalb einer Rolle geben, als zu dritt.

    Der Spaßfaktor hängt aber nicht nur von der Spieleranzahl ab, sondern auch von der Spielerunde.
    Denn durch die Rollenkarten kommt Glück ins Spiel und bei dem einen oder anderen kann sich somit auch Frust entwickeln, wenn er ein paar Runden hintereinander zu risikofreudig agiert und somit erfolglos war.

    Alles in Allem ein schönes, kurzweiliges Familienspiel, und für einen Preis von ca. 15€ - 20€ kann es als Aufwärmer oder Absacker durchaus überzeugen.
    Mahmut hat Wie verhext! klassifiziert. (ansehen)
  • H. Brede schrieb am 12.12.2011:
    "Wie verhext" ist eins dieser schnellen, kurzweiligen Spiele, die für mich zu einem gelungenen Spieleabend dazugehören. Besonders nach einem langen, epischen Strategiespiel ist es ja schön, etwas kurzes und lustiges zu spielen. Genau so ein Spiel ist "Wie verhext". Es dauert ca eine halbe Stunde und sorgt in dieser Zeit für einigen Spaß.

    Die Regeln sind schnell erklärt. Das Spiel zu verstehen ist kein Problem - das Spiel in den Griff zu bekommen unter Umständen schon. Hinnter dem zunächst zufällig anmutenden Spielprinzip steckt bei genauerem hinsehen einiges an taktischer Finesse, das gefällt mir sehr gut.

    Die Aufmachung des Spiels ist rundum gelungen. Die einzelnen Figuren sind lustig-gruselig gestaltet. Hexen mit Warzen auf der Nase, Diener, die wie Quasimodo aussehen... hier wurde mit viel augenzwinkerndem Humor gearbeitet. Sehr schön! Das Spiel sollte eigentlich an Helloween gespielt werden ;)

    Einige Tipps von mir:

    Grundsätzlich gilt: Position ist alles. Je später ich nach dem Spieler drankomme, der eine Karte ausspielt, desto besser. Umso geringer ist die Chance, daß einer der Spieler nach mir die gleiche Karte hat. Umso höher ist also die Chance, mit meiner Karte die Aktion zu gewinnen.
    Wenn ich direkt nach dem Spieler dran bin, der eine Karte ausgespielt hat, nutze ich fast immer die Gunst, wenn ich diese Karte auch habe. Die Chance, von Spielern in späterer Position ausgestochen zu werden ist bei der Aktion zu groß.
    Wenn ich als letzter Spieler in der Reihe dran bin, nutze ich immer die Aktion, wenn ich die ausgespielte Karte auch habe. Selbst dann, wenn ich die Aktion wegen Mangel an Gold oder Zutaten nicht nutzen kann - so bekommt sie wenigstens kein anderer.

    Besonders wichtig ist die Auswahl von 5 der 12 Rollenkarten. Hier kann man durch einige Überlegungen deutlich öfter die Aktion gewinnen und sich so Vorteile verschaffen:

    - Eine oder mehrere der grünen Karten (Kräutersammler, Schlangenfänger, Wolfshüter) sollte man nur wählen, wenn man die entsprechende Zutat dringend braucht. Hier ist es sinnvoll, auf eine Zutat zu setzen, die alle anderen Spieler haben. So ist die Wahrscheinlichkeit geringer, daß ein anderer Spieler genau die gleiche Karte nimmt. In früher Position sollte man öfter die Gunst nutzen. So bekommt man wenigstens noch eine Zutat und verliert die Aktion nicht.

    - Eine oder mehrere der blauen Karten (Hexe, Druide, Zauberer) sollte man nur wählen, wenn man tatsächlich genug Zutaten hat, um den passenden Trank zu brauen. Sonst wird es oft passieren, daß andere Spieler diese Karte ausspielen und man selbst den Trank nicht brauen kann, weil die Zutaten nicht da sind. Zu hoffen, daß man an Zutaten kommt, bevor die blauen Karten gespielt werden, geht öfter schief. Wenn man in früher Position sitzt (also nahe bei dem Spieler, der anfängt), sollte man hier die Gunst nutzen und zusätzlich Gold investieren - sonst geht man unter Umständen leer aus.

    - Die Wahrsagerin und/oder den Gehilfen sollte man wählen, wenn man genug Gold hat, um die Aktionen zu nutzen. Gerade die Wahrsagerin sollte man immer wieder mal wählen, die kleinen Tränke können den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Der Gehilfe wird recht häufig von anderen Spieler gewählt.
    Wenn man selbst Gold hat und alle anderen Spieler nicht, sollte man eine oder beide dieser Karten wählen - oft ist man der einzige, der sie genommen hat und gewinnt so zwei wertvolle Aktionen.

    - Den Alchemisten sollte man wählen, wenn man selbst wenig Gold und mindestens eine Zutat hat. Eine sehr gute Strategie ist es, den Alchemisten zu wählen, wenn alle anderen Spieler viel Gold haben und man selbst wenig. So ist die Chance höher, daß kein anderer Spieler den Alchemisten auf der Hand hat und man selbst die Aktion gewinnt.

    - Den Beutelschneider sollte man immer wählen, wenn man viel Gold hat. Selbst wenn man die Aktion wahrscheinlich nicht bekommt, kann man durch die Nutzung der Gunst seinen Verlust in Grenzen halten. Und wenn man die Aktion gewinnt, kann man mit seinem vielen Gold sehr häufig das Regal bekommen.
    Wenn man weniger als drei Goldstücke hat, braucht man den Beutelschneider kaum. Man muß onehin kein Gold bezahlen - und selbst, wenn man die Aktion gewinnen würde, reicht das eigene Gold häufig nicht aus, um das Regal zu bekommen.

    - Den Bettelmönch sollte man immer wählen, wenn man viele Zutaten hat. Wie beim Beutelschneider kann man entweder über die Gunst seine Verluste begrenzen oder hat über den Gewinn der Aktion die Chance, ein Regal zu bekommen.
    Wenn man weniger als vier Zutaten hat, braucht man den Bettelmönch meistens nicht. Man würde keine Zutaten verlieren und könnte sich selbst bei Gewinn der Aktion das Regal kaum leisten.

    - Den Hexenmeister sollte man wählen, wenn man den offen ausliegenden Zauberspruch gerne nutzen möchte. In früher Position ist es aber meist sinvoller, die Gunst zu nutzen und lieber das Goldstück mitzunehmen.
    H. hat Wie verhext! klassifiziert. (ansehen)
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