Titel: Uluru
Spieltyp: Kombinationsspiel, Zuordnenspiel, Brettspiel
Spieleranzahl: für 1 bis 5 Personen ab 8 Jahren
Spielregeln: Einfach und leicht verständlich
Ziel des Spieles:
Wer die wenigsten Minuspunkte hat gewinnt das Spiel.
Spielidee:
Australische Tiere in unterschiedlichen Farben verwandeln sich in der Nacht zu Traumvögeln, die um den heiligen Berg Uluru flattern. Die haben alle einen speziellen Wunsch: Sie wollen nur auf ganz bestimmten Orten und neben ganz bestimmten Vögeln landen. Bleiben diese Wünsche unerfüllt bekommen die Spieler Minuspunkte.
Spielvorbereitung:
• Spielplan mit acht verdeckten Wunsch-Karten auslegen. Auf diesen Karten sind die Bedingungen für das Tier in der bestimmten Farbe abgebildet (z.B. Über-Eck-sitzen beim roten Tier, etc.) wo und ggfs. neben wem sie sitzen wollen.
• Jeder Spieler erhält ein Set mit 8 Traumvögeln und eine Spieltafel
• Die Sanduhr wird bereitgestellt
Spielverlauf:
• Wunschkarten legen: Die acht verdeckten Wunschkarten werden umgedreht. Dabei ist jede Karte einem Tier mit einer bestimmten Farbe zugeordnet
• Traumvögel platzieren: Die Sanduhr wird umgedreht. Alle Spieler versuchen nun gleichzeitig, ihre 8 Traumvögel auf ihrer Spieltafel gemäß den Bedingungen zu platzieren, bevor die Sanduhr abgelaufen ist. Für nicht platzierte Vögel gibt es sofort einen Minuspunkt.
• Auswerten: Es werden nun die Positionen der Vögel auf den Spieltafeln überprüft. Das geschieht gleichzeitig. Für jeden Wunsch, der nicht erfüllt werden konnte erhält der Spieler einen Minuspunkt (Für nicht Platzierte hat man bereits einen Minuspunkt bekommen)
• Neue Runde: Die benutzten Karten kommen in die Schachtel zurück und neue acht Karten werden wie oben beschrieben ausgelegt
Spielende:
Nach sechs Runden endet das Spiel. Wer die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel
Variante: man kann auch vorher vereinbaren das Spiel nach drei Runden zu beenden.
Fazit:
Ein zunächst unscheinbar wirkendes Spiel, das es in sich hat. Es ist absolut kurzweilig und schnell. Man ist so auf seine eigene Spieltafel ausgerichtet, dass es „meist“ nicht gelingt beim Nachbarn zu spicken. Direkte Interaktion im Spielgeschehen (Ablauf der Sanduhr) findet nicht statt, aber es gibt sehr viel Austausch beim Auswerten.
Spielern, die gut kombinieren und zuordnen können liegt dieses Spiel mit großer Sicherheit. Der Glücksfaktor spielt in diesem Spiel keine Rolle. Durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Karten (von 1= leicht bis schwer = 5), kann das Spielniveau auch ein wenig angepasst werden. Die kurze Spieldauer ist ein weiterer Pluspunkt.
Dieses Spiel ist sehr gut zum Einstieg oder für zwischendurch geeignet – abendfüllend habe ich es noch nicht erlebt. Dieses Spiel ist auch solo spielbar. Ich finde es allerdings amüsanter sich mit anderen zu messen.
In der Gesamtbewertung ist es mir
fünf Punkte wert.