Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.
Rune Age
In einem Zeitalter in dem Innovation und Entdeckerdrang Hand in Hand gehen. Wo Krieg in der Luft liegt und die Propheten über einen herannahenden Sturm flüstern, ist die Zeit gekommen, all seine Stärke zu sammeln und sich einen Platz in Terrinoths Buch der Legenden zu sichern.
Rune Age ist ein Deck Aufbauspiel über Abenteuer und Herausforderungen für 2-4 Spieler. Eine Fantasy Welt die in den selben Gefilden spielt wie Terrinoths Runebound, Decent: Journeys in the Dark, Runewars, Dungeon Quest und Rune Age lässt den Spieler eine von vier Rassen kontrollieren, um in einer Welt des Konfliktes um den Sieg zu wetteifern.
Entwickelt von Corey Konieczka, ist Rune Age ein einzigartiges Deck Aufbauspiel das den Fokus auf verschiedene Szenarios legt. Jedes der vier enthaltenen Szenarios enthält unterschiedliche Zielvorgaben für die Spieler, zwischen Jeder gegen Jeden bis zu komplett kooperativem Gameplay. Wollt ihr den Kampf gegen alle anderen wagen, um die legendären Drachenrunen zu finden? Oder wollt ihr euch mit euren Freunden verbünden, um dem tödlichsten Sturm gegenüberzutreten den Terrinoth jemals gesehen hat. Ihr habt die Wahl.
Rune Age, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren. Autor: Corey Konieczka
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Rune Age ist eine faszinierende Mischung aus Dominion, HdR LCG und WH:I.
Der Spielbereich gliedert in einen zentralen Bereich, der für alle 1-4 Spieler wichtig ist und die Bereiche der einzelnen Spieler.
Im zentralen Bereich liegen verschiedene Arten von Karten: die Spielzielkarte (die angibt, wie man das Szenario gewinnen kann), Karten die im Laufe des Spiels vom Ereigniskartenstapel gezogen werden (Feinde, Effekte) und Karten, die die Spieler erwerben können. Dies sind Goldkarten, neutrale Karten (Einheiten, Aktionen) und neutrale Städte.
In den Bereichen der einzelnen Spieler liegen zunächst Karten, die spezifisch für ihr Volk (Latari-Elfen, Daqan-Lords[zivilisierte Menschen], Untote oder Uthuk Y'llan[Barbaren]) sind. Auch hier gibt es wieder drei Bereiche: das Deck samt Ablagestapel, die Heimatreichkarte und der Kasernenbereich, in dem kaufbare Einheiten und Festungen liegen.
Am Anfang besteht das Deck eines jeden Spielers aus fünf 1er-Gold-Karten und 3 Stärke-1-Einheiten.
Das Spielziel hängt vom gewählten Szenario ab. Die Box enthält vier Szenarien. Im Szenario Rückkehr der Drachenlord gewinnt der Spiler, der zuerst den obersten Drachenlord besiegt. Im Szenario Die Runenkriege geht es darum alle anderen Spieler auszuschalten. Weltenbrand ist ein kooperatives Szenario in dem es darum geht, dass alle Spieler gemeinsam die Ereignisse überleben. Im letzten Szenario Das Monument geht es darum als erster ein besonderes Bauwerk errichten zu können. Die Szenarios 1 und 3 können solo gespielt werden, die anderen funktionieren ab zwei Spielern.
Um das Spielziel zu erreichen, stehen den Spielern in jeder Runde vier verschiedene Aktionen zur Verfügung, die er in beliebiger Reihenfolge abhandeln kann. Zwei Aktionen zielen darauf das eigene Deck zu verbesser, eine zielt darauf ab die eigene Auslage zu verbessern und die vierte ist eine Kampfaktion. Um sein Deck zu verbessern, kann der Spieler die Gold-Karten die er momentan auf der Hand hat nutzen um Karten aus seinem Kasernenbereich zu kaufen. Ferner kann er den Einflusswert seiner Auslage (meist Städte und Festungen) nutzen um neutrale Karten aus dem zentralen Spielbereich zu erwerben. Um seine Auslage zu verbessern, kann er seine Einheiten benutzen um neutrale Städte zu "erwerben". Mit der Kampfaktion können Gegner (Feindkarten die im Wesentlichen vom Ereignisstapel stammen) und gegnerische Städte angegriffen werden.
Soweit ein grober Einblick in die Abläute des Spiels. Für genauere Informatioen dazu gibt es die Spielregeln im Internet: http://www.heidelbaer.de/uploads/tx_boardgames/documents/RuneAge_German_Low.pdf
Fazit: Rune Age ist nicht nur ein weiterer Titel auf der immer länger werdenden Liste an Deckbuilding-Spielen, sondern auch ein großartiges Spiel. Durch die verschiedenen Völker und Szenarien ist es sehr abwechselungsreich. Insbesondere die Tatsache, dass es sowohl gegeneinander als auch halb- oder voll-kooperativ gespielt werden kann, hebt es von anderen Spielen ab. Ich bin hellauf begeistert und hoffe schon jetzt auf Erweiterungen.
Jürgen S.: Sicher da hast Du recht. Aber für jemand der vielleicht nur ab und zu spielt (damit meine ich mich nicht) dem reicht doch schon die Grundbox.Ich ... weiterlesenhatte deswegen auch ein Erlebnis suf der Spielemesse in Stuttgart.Ich wollte Daniel das Spiel Herr der Ringe:Das Kartenspiel zeigen bzw. mit Ihm spielen. Also leihten wir uns ein Exemplar von einem Spieleclub aus und wollten gleich loslegen.Aber als ich die Schachtel geöffnet hatte traf mich fast der Schlag.Es waren alle Karten plus Erweiterung durcheinander in tausend Zipptüten verpackt. Hola die Waldfee dachte ich. Ich war mindestens zwanzig Minuten beschäftigt einigermaßen die Decks und Abenteuerkarten auseinander zu friemeln.
Ich habe dem Spieleclub vorgschlagen daß Sie nächstes mal vielleicht nur die Grundbox bereit stellen zum spielen. Das wäre für alle etwas einfacher gewesen. Alos, nicht immer ist es ratsam alle Erweiterungen in eine Schachtel zu packen und dem Spieler so zur Verfügung zu stellen. Die Grundbox hätte durchaus auch gereicht. :-) 13.12.2011-20:39:36
André G.: Für den Zweck sicherlich. Ich habe für mein HDR LCG eine Einlage gebastelt und finde in MEINER Box alles super schnell... 13.12.2011-20:42:46
Verlag: FFG, in Deutsch bei Heidelberger Spieleverlag, Autor Corey K.
Kurzbeschreibung:
Es handelt sich um ein Kartenspiel, sehr ähnlich eines Deckaufbauspiels wie Dominion. Selbst habe ich Dominion noch nicht gespielt. Bin jedoch der Meinung, dass Rune Age wesentlich abwechslungsreicher aufgrund der Szenarien und unterschiedlichen Rassen/Völkern ist. Es spielt in der Fantasywelt von Runebound. Mit Gold, Einfluss und Kampfstärke wird gespielt. Das Spiel hat bewusst nicht so viele Karten in der Auslage, da es vielmehr darauf ankommt sein Deck so zusammenzustellen, um gegen die Ereigniskarten (bei Coop-Szenario) bestehen zu können. Ich finde es so mit der Auslage genau richtig.
+ 4 Szenarien:
Das Monument (2-4 Spieler//wer als erstes sein Bauwerk kauft gewinnt)
Die Drachenlords (1-4 Spieler//wer als erstes den Oberbösewicht besiegt gewinnt, man kann es auch Coop spielen)
Runenkriege (2-4 Spieler//man denke an Runewars, jedoch Ziel ist es hier alle anderen Völker zu vernichten)
Weltenbrand (1-4 Spieler//Coop-Spiel sobald der Startspieler keine Ereigiskarte ziehen kann und alle Völker überlebt haben ist das Spiel gewonnen)
+ Jedes Szenario hat unterschiedliche neutrale Karten (Einheiten, Taktik- und Städtekarten, kann man auch zusammenstellen)
+ Jede Rasse spielt sich anderst
+ Super erweiterbar, ich denk da nur an noch mehr Szenarien, Rasseneinheiten, Taktikkarten, neutrale Einheiten und Städte)
+ man kann direkt ein Heimatreich eines Mitspieler angreifen oder auch nur versuchen eine ehemals neutrale Stadt eines Mitspielers zu erobern
+ Interaktion gegenüber anderen ähnlichen Deckaufbauspielen
André G.: Sehr schöne Rezi.Hiunzufügen könnte man höchstens noch, dass das Spiel auch gut solo spielbar ist. (In 2 der 4 Szenarien.) 29.12.2011-09:53:08
Matthias R.: @Gerhard
Du magst deine eigene Rezension. Sehr gut! 11.05.2012-09:25:51
Was für eine Enttäuschung! Leider hat Rune Age bislang meine Erwartungen überhaupt nicht erfüllt. Wenn man das Spiel nach den Originalregeln spielt ist es absolut unbalanced. Der Startspieler ist klar im Vorteil und der letzte Spieler im Nachteil. Außerdem macht die geringe Kartenzahl das Spiel schnell langweilig.
Wieso bestehen die neutralen Kartenstapel nur aus jeweils 5 Karten? Wieso wird laut Regeln in den Szenarios nur mit 3 Arten neutraler Karten gespielt? Dazu kommen dann noch 4 Möglichkeiten für Einheiten aus der eigenen Kaserne... Hier liegen Dominion und Thunderstone weit weit vorne. Gut finde ich die Idee der unterschiedlichen Szenarien die auch wirklich unterschiedliche Spielaspekte bieten.
Meine Gruppe wird das Spiel demnächst mal mit selbst modifizierten Regeln probieren. Hoffentlich wird es dadurch besser.
Pascal V.: oha, liegt hier noch ungespielt rum :/ ...vllt. bringt die erste Erweiterung ja was? Hoffentlich kommt die bald auf dt. heraus! 18.12.2011-14:40:08
Timo S.: Da die neutralen Karten durchaus mächtig sind, gerade solche wie Dämon und Naga, ist es schon sinnvoll, dass ein Mangel herrscht. Ansonsten kann ... weiterlesenman sich in den ersten drei Runden die Festungen kaufen, dann eine Stadt erobern und mit dem ganzen Einfluss mehrere starke neutrale Karten kaufen und zack- das Spiel wäre zu Ende bevor die Ereignisse ganz durchgespielt wären. Außerdem kann man ja die neutralen Karten variieren und das gleiche Szenario mit anderen neutralen Einheiten spielen. Außerdem begünstigen viele Ereigniskarten die Spieler, die später an die Reihe kommen. Der Startspieler hat also nicht nur Vorteile. 02.01.2012-14:12:59