Mobbing - Reine Chefsache
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Mobbing - Reine Chefsache



Mehrere erfolgsorientierte Möchtegernunternehmer streiten, schleimen und heucheln um den wichtigsten Posten der Firma – den Chefsessel. Der 83-jährige Firmenchef sucht einen Nachfolger mit Stimmenmehrheit im Aufsichtsrat und guten Referenzen. Wer nun mit Eifer, Boshaftigkeit und diplomatischem Geschick zur Sache geht, kann seine Mitspieler daran hindern, den selbst angestrebten Platz einzunehmen.

Beim Kartenspiel Mobbing - Reine Chefsache versuchen 3 - 6 Spieler den Posten des Firmenchefs zu erlangen. Auf dem Weg zur Kontrolle der Firma gilt es die leidigen Konkurrenten mit mehr oder minder fairen Methoden aus dem Weg zu drängen.

Mit seinen Lobby-Karten, von denen pro Spielzug bis zu zwei Karten gespielt werden können, versucht ein Spieler Einfluss auf ein Aufsichtsratsmitglied zu nehmen, um sich dessen Stimme zu sichern. Wer den höchsten Lobbywert bei einem Aufsichtsrat erreicht, erhält dessen Stimme. Das Ausspielen andere Lobby-Karten dient zum Stärken der eigenen Referenzen oder dem Schmälern des Mitspieler-Ansehens.

Nachdem Spielende, dass durch drei verschiedene Ereignisse, wie z.B. die endgültige Abberufung des Firmenchefs, findete eine finale Auswertung statt. Diese Wertung unterteilt sich zum einem in die Spielerreferenz und zum anderen die Aufsichtsratswertung.


Mobbing - Reine Chefsache, ein Spiel für 3 bis 6 Spieler im Alter von 12 bis 100 Jahren.

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5 v. 6 Punkten aus 3 Kundentestberichten   Mobbing - Reine Chefsache selbst bewerten
  • Reinhard O. schrieb am 23.02.2011:
    Titel: Mobbing – Reine Chefsache

    Spieleranzahl: 3 bis 6 Spieler ab 12 Jahren

    Spielregeln:
    Die Regeln sind einfach und gut verständlich

    Spielziel:
    Neuer Chef der Firma zu werden.

    Spielidee:
    Der 83-jährige Firmenchef sucht einen qualifizierten Nachfolger für seine Firma. Drei bis sechs Möchtegernunternehmer streiten und heucheln um den wichtigsten Posten der Firma – den Chefsessel. Wer nun mit Eifer, Boshaftigkeit und diplomatischem Geschick zur Sache geht, kann seine Mitspieler daran hindern, den selbst angestrebten Platz einzunehmen.

    Spielvorbereitung
    • Die fünf Aufsichtsratsmitglieder (bei 5-6 Spielern) werden ausgelegt
    • Die Mobbing-Karten werden in zwei Stapel verteilt ausgelegt. In den rechten Stapel werden die „Der-Chef-ist-gestorben-Karten“ eingemischt.
    • Jeder Spieler erhält 12 Lobby-Karten einer Farbe.

    Spielverlauf
    • Der erfahrenste Spieler beginnt das Spiel
    • Nacheinander haben die Spieler in ihrem Zug die Möglichkeit, eine oder zwei Karten auszuspielen und danach zwei Karten nachzuziehen

    • Es gibt zwei unterschiedliche Kartenarten:
    o Lobbykarten - damit wird versucht Einfluss auf die Aufsichtsratsmitglieder zu nehmen. Wer den höchsten Lobbywert bei einem Aufsichtsrat erreicht erhält dessen Stimme.

    o Mobbing-Karten – werden offen und mit Ansage des jeweiligen Kartentextes vor einem beliebigen Mitspieler abgelegt. Karten mit schwarzen Zahlen sind positiv für die Wertung, rote Zahlen stehen für eine schlechte Referenz. Es gibt zudem Sofort-Aktionskarten (Reaktionskarten), die beispielsweise eine Mobbingkarte abwehren kann.

    Spielende:
    Das Spiel endet sofort, wenn eine der drei Situationen eintritt:
    1. Die zweite Mobbing-Karte „Der Chef ist gestorben“ wurde ausgespielt
    2. Nachdem ein Spieler die letzte Mobbing-Karte gezogen hat und jeder seiner Mitspieler noch einmal an die Reihe kam
    3. Das Kartenlimit von 6 Karten wurde bei allen Aufsichtsratsmitgliedern erreicht

    Wertung:
    1. Wertung der eigenen Referenzen – hier werden die eigenen ausliegenden Mobbing-Karten gewertet (schwarz = +; rot = -). Wer eine negative Bilanz hat, ist aus dem Spiel.

    2. Die Wertung im Aufsichtsrat – nun wird pro Aufsichtsrat die Lobby-Karten einer Farbe ermittelt. Lobby-Karten der Spieler ohne positive Wertung, werden aus dem Spiel genommen. Der Spieler mit dem höchsten Lobbywert, erhält die Stimme des Aufsichtsratsmitgliedes.

    Neuer Chef der Firma wird der Spieler, der eine positive Referenz und die meisten Stimmen im Aufsichtsrat besitzt. Bei Gleichstand der Stimmen entscheidet die bessere Referenz

    Spielmaterial:
    • 150 Spielkarten
    • 72 Lobbykarten
    • 67 Mobbingkarten
    • 5 Extra-Mobbing-Karten (Variante)
    • 5 Karten für den Aufsichtsrat
    • 1 Chefkarte

    Fazit:
    Es ist ein spannendes, interaktives Kartenspiel, mit teilweise nett illustrierten Karten. Mobbing zeichnet sich durch ein interessantes Mehrheitssystem aus. Es ist auch ein Ärgerspiel (Mobbingkarten fügen Mitspielern Schaden zu). Es dauert ca. 45 Minuten.
    Manchmal ist das Spiel sehr vom Glück geprägt (z.B. welche Karte man zieht). Aber auch der strategische Anteil kommt nicht zu kurz, denn man muss für sich den weiteren Spielverlauf planen (z.B. ob man auf „Tod des Firmenchefs“ spielt).

    In meiner Bewertung: vier Punkte - Wer Ärgerspiele nicht mag, sollte die Finger weglassen.
    Reinhard hat Mobbing - Reine Chefsache klassifiziert. (ansehen)
  • Peter B. schrieb am 23.11.2011:
    Mobbing – Reine Chefsache ist ein flottes, leicht zu lernendes Kartenspiel. 30 Minuten Spielzeit, hoher Wiederspielwert.

    Der Chef ist hochbetagt und es ist jederzeit mit seinem Ableben zu rechnen. Drum sollte man sich beim Betriebsrat einschleimen, um selbst den Chefsessel zu erklimmen. Es ist jedoch das Kreuz mit den lieben Kollegen, die das Selbe wollen. Drum muss man nicht nur um die Gunst des Betriebsrates buhlen, sondern auch die Kollegen in Misskredit bringen.

    Grob gesagt bewegt man sich bei dem Spiel auf zwei Ebenen. Zum Einen muss man versuchen, den Betriebsrat für sich einzunehmen. Zum Anderen ist der eigene Ruf positiv, der Ruf der Anderen negativ zu beeinflussen. Hat man selbst einen guten Ruf und gleichzeitig den größten Einfluss auf die meisten Betriebsratsmitglieder, gewinnt man das Spiel.

    Hierzu gibt es bei MOBBING zwei verschiedene Arten von Karten: Mobbing-Karten, die den Ruf der Mitarbeiter verbessern oder verschlechtern und Lobbykarten, die den eigenen Einfluss auf die Betriebsräte steigen lassen.

    In jeder Runde werden also die entsprechenden Karten zu den Betriebsrären oder den (Mit)spielern gelegt. Eventuelle Konsequenzen werden ausgewertet und manchmal kann man auf Mobbingkarten mit Reaktionskarten direkt antworten. Sind die Kartenreihen vor den Betriebsräten voll, die Mobbingkarten leer oder der Chef tot, endet das Spiel.

    Was sich im Spielablauf etwas dröge anhört macht am Tisch wirklich Laune. Wenn Mobbingkarten fliegen, bleibt kein Auge trocken. Äußerungen wie „Du stinkst aus dem Mund!“ „Du bleibst dauernd zu lange auf dem Klo!“ „Du überziehst alle Rauchpausen!“ Stehen positiven Argumenten wie Ich bin beliebt, Intelligent, erfahren usw. gegenüber. Besonders witzig sind die „Wende-Karten“, die, je nach Ausrichtung positives („Mitarbeiter ist fleißig“) oder negatives („Mitarbeiter isst fleißig“) bedeuten. Der spezielle Humor des Spiels ist sicher nicht für jede Runde geeignet, austeilen und einstecken muss man können und man sollte sich selbst keinesfalls ernst nehmen.

    Fazit:
    Mögen Sie Spiele wie Chez Geek, Mag Blast oder Munchkin? Dann ist Mobbing Ihr Ding! Sind sie ein „ernster“ Spieler, lassen sie die Finger weg! Mobbing kann in den falschen Händen durchaus Freundschaften zerstören...

    Unsere Runde konnte gar nicht mehr aufhören, so gut kam die Beleidigunegschlacht an. Dennoch, wer's übertreibt kann das Spiel auch "totspielen". Die Karten sind recht schlicht gehalten, die quadratische Form fand ich etwas ungünstig. Daher nur fünf Punkte.

    Zu zweit ist es öde, zu dritt OK, das wahre Potenzial entfaltet sich erst ab vier Spielern.
    Peter hat Mobbing - Reine Chefsache klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 16.10.2011:
    "Witziges Kartenspiel, in dem Ausdrücke aus dem Alltagsleben zur Sprache kommen. Spaß steht eindeutig im Vordergrund!" Link zum ausführlichen Test: http://www.cliquenabend.de/spiele/695100-Mobbing.html
    Jörg hat Mobbing - Reine Chefsache klassifiziert. (ansehen)

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