Kingsburg wurden diese Auszeichnungen verliehen:
  • International Gamers Award
    International Gamers Award
    2008
    Mehrspieler - Finalisten
  • BrettspielWelt
    BrettspielWelt
    2009
    Spezial
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Kingsburg



König Tritus hat seine besten Gouverneure in die Grenzregionen geschickt, um diese auszubauen. Du musst dich der Hilfe der köngilichen Berater versichern, um Städte zu bauen und Armeen auszubilden. Doch hüte dich vor Feinden an der Grenze, die jederzeit in deine Provinz eindringen können. Nach fünf Jahren wird der König deinen Fortschritt begutachten und den besten Gouverneur reich belohnen.

Im Spiel kontrolliert jeder Spieler eine Provinz, dargestellt durch ein großes Tableau. Über fünf Jahre Spielzeit baut der Spieler die Infrastruktur seiner Provinz aus und stellt Armeen auf, um Feinde - Barbaren, Drachen, etc. - zu bekämpfen.
Jedes Jahr ist in acht Phasen unterteilt. In drei Phasen davon versicherst du dich der Hilfe der Berater und errichtest mit den von Ihnen zur Verfügung gestellten Rohstoffen - Gold, Stein oder Holz - Gebäude. Jeder Berater steht in einer Phase nur einem Spieler zur Verfügung. Daneben gibt es Spezialphasen und die Winterphase, in der fremde Eindringlinge bekämpft werden.

Kingsburg, ein Spiel für 2 bis 5 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Andrea Chiarvesio und Luca Iennaco

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So wird Kingsburg von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 15 Kundentestberichten   Kingsburg selbst bewerten
  • A. Antonova schrieb am 09.02.2011:
    -Kingsburg- ist wahrlich ein Leckerbissen für die Augen. Die sehr schöne grafische Gestaltung und das gut verarbeitete Spielmaterial gibt diesem Spiel einen besonders hohen Wert. Aber auch die achtseitige Spielanleitung ist gut aufgebaut und leicht zu verstehen.

    Worum geht es bei -Kingsburg-?
    Jeder Spieler übernimmt in dem Spiel die Rolle eines Gouverneurs. Als solcher übernehmen die Spieler die Verwaltung der königlichen Provinzen von Kingsburg.
    Die Aufgaben des Königs sind klar. Er erwartet das seine Herrschaftsgebiete in aufblühende Provinzen verwandelt werden.
    Um die Gunst des Königs zu erhalten machen sich die Gouverneure ans Werk die Aufgaben zu erfüllen. Allerdings sind die kommenden Aufgaben nicht leicht umzusetzen denn Überfälle von Feinden oder die Störung von Bauvorhaben sind keineswegs ausgeschlossen. So müssen die Gouverneure neben ihrer ohnehin schon mühsamen Arbeit die Lande vor raffinierten Eindringlingen schützen…

    Der Spielablauf:
    Das Spiel wird über 5 Runden gespielt. Dabei symbolisiert jede gespielte Runde ein Jahr. Die Runden bestehen aus 8 Spielphasen (Produktions- und Zwischenphasen) die immer in gleicher Abfolge gespielt werden.
    Es gibt in jeder Runde drei Produktionsphasen deren Abfolge durch den Einsatz des Würfels ermittelt wird.
    Zum Ende einer jeden Runde steht ein Kampf gegen die Feinde an die ihre Stärke im Spiel mehr und mehr ausbauen.
    Am Ende des Spiels hat der Gouverneur gewonnen der die meisten Siegpunkte sammeln konnte.

    Im Spiel gibt es Provinz- und Feindkarten.
    Auf den Provinzkarten befinden sich 20 Gebäude wie zum Beispiel der Markt, die Kapelle und die Kathedrale. Diese sind besonders wertvoll und sollten im Spiel von den Gouverneuren gebaut werden. Es stehen jedem Gouverneur die gleiche Anzahl an Gebäuden und Provinzkarten zur Verfügung. Letztlich hat jedes Gebäude einen bestimmten Nutzen für den Gouverneur. Die Kaufwerte sind einzeln festgelegt.

    Die Feindkarten teilen sich in fünf Gruppen auf und sind mit römischen Ziffern auf der Rückseite gekennzeichnet. Davon gibt es fünf Stück. Dabei symbolisiert jede Karte ein laufendes Jahr.
    Die Karten werden zum Kampf eingesetzt und können sich entweder negativ oder positiv für den Gouverneur auswirken. Je nach dem ob der Kampf gewonnen oder verloren wurde.

    Taktisch klug ist es im Spiel mit darauf zu achten, wie die Gouverneure ihre Bauvorhaben umsetzen. So kann es schnell einmal passieren, dass das eine oder andere Bauvorhaben unverhofft wie eine Seifenblase zerplatzt.

    -Kingsburg- ist ein wirklich interessantes und taktisch gut ausgeklügeltes Spiel. Trotz des Einsatzes der Würfel ist das Spiel nicht allein vom Würfelglück abhängig.
    All das zusammengezählt ergibt eindeutig 6 Punkte auf der Skala. Ich zähle -Kingsburg- eindeutig zu meinen Favoriten. Es ist es Genuss für Liebhaber besonders schöner Spiele.

    -Kingsburg- ist ein Spiel für 2-5 Spieler und kann in gut 90 Minuten gespielt werden.
    A. hat Kingsburg klassifiziert. (ansehen)
  • Helga Dautert schrieb am 06.02.2011:
    Spielprinzip: 5 Jahre lang bauen die Spieler als Gouverneure ihre Provinzen auf. Auf dem Königshof sind 1 König und seine Berater, jeder mit einer der Zahlen von 1-18. Wer einen Berater beeinflusst, erhält dessen Vorteil. Jeder Spieler würfelt mit drei Würfeln und setzt sie gemäß der Augenzahlen auf dem Brett ein. Da ein Berater nur einmal beeinflusst werden kann, gilt es abzuwägen und sich in der Runde umzusehen, was die anderen noch machen können.
    Mit den gewonnen Ressourcen können die Spieler nun Gebäude auf den eigenen Provinzkarten bauen, die wiederum unterschiedliche Vorteile und Siegpunkte bringen.
    Nach 3 Produktionsrunden (Frühling-Sommer-Herbst) folgt der Winter. In ihm fallen Gegner (Orks, Goblins, Zombies, Barbaren oder Dämonen) in die Provinz ein, die es zu bekämpfen gilt. Hierbei wird die Verteidigungskraft, die während der Würfel-, Produktions- und Bauphase erstellt wird, mit der Offensivstärke der Gegner verglichen.

    Das Spielziel ist sehr innovativ ;)
    Es gewinnt, wer die meisten Siegpunkte hat.

    Fazit: Das Spiel ist sowohl für Familien-, als auch Gelegenheits- und Vielspieler interessant. Trotz der Würfelei nicht allzu glückslastig, da drei einzeln eingesetzte Würfel genauso Waren abwerfen, als einmal 3 Würfel im oberen Bereich.
    Tolles Spiel, hoher Widerholungsreiz, interessante Mechanismen.
    Helga hat Kingsburg klassifiziert. (ansehen)
    • Pascal von Engelbrechten, Jörn Frenzel und 15 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Michael Schepers
      Michael Schepers: Das Spielziel ist sehr innovativ ;)
      Es gewinnt, wer die meisten Siegpunkte hat.

      lol... aber doch.. ein schönes Spiel. Ich liebe Spiele mit massig Würfeln :-)
      06.02.2011-16:31:40
    • Stefan Künsch
      Stefan Künsch: Richitg! Wer Yspahan oder das Würfelelement von Stone Age mag, mag auch dieses hier! ;^)
      06.02.2011-16:55:06
    • Martina K.
      Martina K.: Ok, dann müsste ich auch dieses Spiel mögen. :-) Gibts das eigentlich noch irgendwo zu kaufen in der deutschen Version?
      07.03.2011-12:51:30
  • Martina K. schrieb am 19.03.2011:
    Ein Spiel, über das ich nun dank der Spieleoffensive gestolpert bin. Noch nie vorher etwas davon gehört, dann die zahlreichen positiven Rezensionen im Netz gesehen und nun nach etwas Bedenkzeit gekauft - und nicht bereut!
    Es ist übrigens auch kein Problem, auf die englische Version zurückzugreifen, da die Regeln einfach sind (gibt´s zudem auch im Netz in deutsch) und bis auf die Gebäude-Tableaus alles über Bilder und Symbole auf dem Spielplan sehr intuitiv verständlich ist.

    Tipp zum Ausprobieren:
    Auf boardgamegeek gibt es auf der Kingsburg-Seite einen Link zu einer PC-Version. Wer sich dann mal gegen reale Gegner versuchen möchte, kann das Spiel auch in der Brettspielwelt testen (stelle mich gerne zum Erklären zur Verfügung, einfach PN schicken).


    Über die Regeln des Spiels ist hier schon einiges geschrieben. Daher schreibe ich mal meine persönlichen Eindrücke:

    Mich erinnerte das Spielprinzip erst einmal etwas an Dungeon Lords:
    Wir bereiten uns in drei Jahreszeiten mehr oder weniger auf einfallende Horden im Winter vor (bei Dungeon Lords kommen hier die Helden, bei Kingsburg Goblins, Dämonen, Drachen, Orks,...).

    Mehr oder weniger deshalb, weil es verschiedene Strategien gibt, sich zu entwickeln: Durch den Erwerb von Rohstoffen (Gold, Holz, Stein) kann ich in Gebäude investieren, die mir vor allem Siegpunkte bescheren, die meine Kampfstärke erhöhen oder Einfluss auf meine Würfelergebnisse nehmen können (Ankurbeln der Produktion).

    Interessant ist vor allem der Würfel-Aktions.-Mechanismus:
    Jeder würfelt zu Beginn der Runde, mit drei Würfeln. Derjenige mit dem geringsten Ergebnis wird Startspieler, danach folgen die anderen Spieler. Jetzt gilt es, die Würfel separat oder in Kombinationen nacheinander auf die entsprechenden Berater-Felder zu platzieren.
    Hier waren meine Befürchtungen, dass das Würfelglück hier ein dominanter Faktor sein kann. Aber wie bei Stone Age wird man schnell eines besseren belehrt, da das Spiel wunderbar austariert ist: Würfle ich niedrige Zahlen, kann ich hier durch Verteilen meiner Würfel unter Umständen auf genau so viele Rohstoffe kommen wie jemand, der all seine Würfel auf eine höhere Zahl einsetzt. Natürlich gehört etwas Glück dazu, aber jederzeit im Blick behalten, was der Gegner evt. vorhat (ob er z.B. noch Soldaten benötigt), ist sehr hilfreich.

    Ebenso war bisher jede Runde spannend bis zum Schluss, da durchaus verschiedene Taktiken zielführend sein können: Baut jemand überwiegend auf Produktion, kann es sein, dass er am Schluss noch vom Feind überrannt wird und schmerzhafte Siegpunktverluste hinnehmen muss. Jemand, der auf Militär baut, wird weniger Rohstoffen für siegpunktträchtige Gebäude zur Verfügung haben.

    Wir spielen übrigens immer mit der Variante, dass am Ende jeder Runden die Truppen verstärkt werden können durch Marker: 0, 1, 1, 2, 3, 4 (wohl auch in der Erweiterung als Element dabei). Das macht das ganze viel taktischer und spannender.


    Fazit:
    Ich zähle Kingsburg jetzt schon zu den Top-Spielen meiner Sammlung. Es kommt immer wieder auf den Tisch, der Wiederspielreiz ist hoch, wirklich klasse!

    Ein kleines Manko ist für mich vor allem: Der hohe Preis für eine Produktion "Made in China", die jetzt absolut nicht durch ihre Ausstattung besticht. Über die Grafik gab es bisher geteilte Meinungen in meiner Gruppe, Magic-Spieler diskutieren neben dem Spielplan auch über die Schönheit der Feind-Karten. ;-)
    Martina hat Kingsburg klassifiziert. (ansehen)
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