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Kingdom Builder
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Kingdom Builder wurde die folgende Auszeichnung verliehen:
  • Spiel des Jahres
    Spiel des Jahres
    2012
    Nominierungsliste
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Kingdom Builder



Jeder Spieler erschafft durch den geschickten Bau von Siedlungen sein eigenes Königreich mit dem Ziel, dafür am Ende das meiste Gold zu bekommen. Die 3 Kingdom Builder-Karten zeigen die Bedingungen, für die es in der Schlusswertung das begehrte Gold gibt.

Kingdom Builder, ein Spiel für 2 bis 4 Spieler im Alter von 8 bis 100 Jahren.
Autor: Donald X. Vaccarino



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So wird Kingdom Builder von unseren Kunden bewertet:



4 v. 6 Punkten aus 10 Kundentestberichten   Kingdom Builder selbst bewerten
  • Frank L. schrieb am 21.01.2012:
    Die Spieler errichten eigene Siedlungsgebiete auf einer Karte mit unterschiedlichen Landschaften. Dabei versuchen sie an Burgen und Sonderplättchen anzulegen. Außerdem werden zu Spielbeginn Sonderkarten aufgedeckt, die Bedingungen für weitere Siegpunkte festlegen.

    Ablauf: Der aktive Spieler spielt eine Landschaftskarte aus und setzt bis zu drei eigene Siedlungen auf Felder der entsprechenden Landschaft. Die wichtigste Bauregel besagt, dass man ein bereits bestehendes eigenes Gebiet erweitern muss, sofern das möglich ist. Legt man an ein Sonderfeld, erhält man ein Plättchen, das man in späteren Zügen für einen Sonderzug nutzen kann.
    Das Spiel endet, wenn ein Spieler alle seine Siedlungen verbaut hat.

    Fazit: Der große Spielkarton, das schön gestaltete Cover, der Spieltitel und der sehr hohe Preis wecken hohe Erwartungen. Diese Erwartungen werden enttäuscht! Das Thema ist aufgesetzt, denn man baut einfach Steine auf farbige Flächen. Und die Regel, dass man angrenzend bauen muss, zwingt einen häufig an Stellen zu bauen, die nichts bringen.
    Das Spiel plätschert ohne jegliche Spannung vor sich hin.
    Frank hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)
  • Björn T. schrieb am 02.12.2011:
    Mein erster Eindruck von Kingdom Builder ist gut. Das Spielmaterial ist qualitativ gut, die Spielfiguren sind aus Holz und farbig gut gewählt und die Grafik ist einfach, aber schön passend gehalten. Nur die grafische Darstellung der Blumenwiese gefällt mir nicht, aber das ist bekanntlich ja Geschmackssache.

    Worum geht es? Hier ist der Name Programm, denn jeder Spieler versucht (nach verschiedenen Kriterien – siehe unten) ein möglichst großes Königreich zu errichten.

    Der grundsätzliche Spielablauf ist denkbar simpel. Jeder Spieler spielt eine Landschaftskarte aus. Auf diese Landschaft darf der bis zu 3 seiner Städte setzen. Danach zieht er eine neue Landschaftskarte für die Folgerunde. Sobald ein Spieler alle seine Städte aus dem Vorrat verbaut hat, endet das Spiel. Fertig!

    Was das Spiel dann letztendlich interessant macht, sind die Bedingungen für den Siedlungsbau sowie die Sonderregeln. Die eigenen Städte müssen nämlich auf dem Spielfeld aneinandergrenzen – sofern dies möglich ist. Baut man z.B. in der 1. Runde drei Städte auf ein großes Wiesengelände am rechten unteren Spielrand und spielt in der 2. Runde erneut eine Wiesenkarte, so kann jetzt nicht ein anderes Wiesengelände z.B. am oberen linken Spielrand in Beschlag genommen werden, sondern es muss an der bereits entstandenen Siedlung weitergebaut werden. Erst wenn man eine Landschafskarte spielt, die nicht an eine eigene Siedlung angrenzt, darf auf einem anderen Teil des Spielbrettes eine zweite Siedlung errichtet werden. Diese Bedingung macht ein geschicktes Taktieren möglich, denn um sich richtig auf dem Spielbrett ausbreiten zu können, muss man gucken, wie man seine Städte günstig platzieren kann.

    Unter Sonderregeln möchte ich drei Punkte kurz beschreiben. Zum einen gibt es auf dem Spielplan fest aufgedruckte Metropolen. Wenn man es schafft, seine Siedlungen an diese angrenzen zu lassen, bringt dies Extrapunkte.
    Dann gibt es auf den Spielplänen fest aufgedruckte Sondergebäude. Schafft man es, seine Siedlung an diese angrenzen zu lassen, ermöglicht jedes Gebäude eine andere Extrafunktion, die die gewählte Taktik maßgeblich beeinflussen kann.
    Und zu guter Letzt werden vor Spielbeginn Sonderkarten gezogen, auf denen festgelegt ist, welche Kriterien der Siedlungskombinationen Extrapunkte geben (z.B. in jeder Reihe des Spielfeldes eine Stadt, die größte Siedlung auf dem Spielfeld etc.).

    Kingdom Builder punktet für mich ganz klar mit dem einfachen Regelwerk, dass letztendlich doch eine Reihe taktischer Varianten ermöglicht, auch wenn der Glücksfaktor bezüglich der gezogenen Landschaftskarte nicht zu unterschätzen ist. Besonders gut gefällt mir zudem, dass sich das Spielfeld aus 4 Spielplänen zusammensetzt, von denen mehrere zur Auswahl stehen. Daher kann der Landschaftsaufbau immer wieder neu kombiniert und variiert werden.

    Ein Kritikpunkt - neben dem Preis - ist allerdings die Angabe der Spieleranzahl. Die Angabe 2-4 Spieler halte ich nicht für richtig! Mit vier Spielern macht die Runde echt Spaß, bei zwei Spielern ist es aber nicht mehr als ein langweiliges nebeneinander her bauen. Die Spielerangabe 3-4 Spieler wäre daher sicherlich fairer gewesen (3-5 Spieler wäre in meinen Augen sogar das Optimum).

    Nichts desto trotz ist Kingdom Builder ein nettes, schnelles Spiel, für das ich 5 Punkte vergebe.
  • Lutz S. schrieb am 06.01.2012:
    Kingdom Builder ... genau wie im Video erwähnt vermuteten wir nachdem wir die Schachtel und das Spielbrett, sowie den Preis gesehen haben, ein größeres Strategiespiel, aber weit gefehlt.

    Nach 20 min war die Partie vorbei. Zack.

    Also eher : Instant Kingdom - Just add players

    Der aufmerksame Spieler wird schon bemerkt haben, dass es sich bei dem Autor um den Schöpfer von Dominion handelt. Dies weckt gewisse Erwartungen. Diese werden Ansatzweise erfüllt.

    Bei dem Spiel handelt es sich um ein Familienspiel. Man zieht eine Karte man legt Gebäude auf die Landschaften passen zur Karte. Hat man bestimmte Felder besetzt bekommt man noch zusätzliche Aktionen. 3 Siegbedingungskarten geben vor, welche der eigenen Gebäude Punkte bringen.
    Das ist eigentlich schon alles.

    Der Spielplan lässt sich aus den Einzelteilen jedesmal neu zusammensetzen und die drei Karten für die Punktewertung werden aus 10 verschiedenen ausgewählt. So sind die Partien jedesmal unterschiedlich.

    Kingdom Builders ist ein einfach zu lernendes und schnell zu spielendes Spiel, das für jedermann geeignet ist, aber Vielspieler oder Leute die gerne anspruchsvolle Spiele spielen nicht lange fesseln wird.
    Tatsächlich handelt es sich um ein kleines nettes Spiel, das man auch mal mit den Kindern spielen kann. Deswegen ist der Preis für das Spiel auch recht abgehoben. Das Spielmaterial ist nicht besonders aufwendig oder hochqualitativ. Also nicht das es schlechte Qualität wäre, aber für den Preis (35 € auf der Messe) erwarte ich schon etwas mehr.

    FAZIT:
    Wer etwas kurzweiliges sucht, das gut durchdacht ist und dem Geld egal ist, der ist mit Kingdom Builders sicher gut bedient.

    Wer ein ähnlich einfaches aber gutes Spiel sucht, dass weniger kostet, der könnte vielleicht mehr gefallen an Seeland, Casa Grande (beide von Ravensburger), Blue Moon City, Just 4 Fun und einfach genial (Kosmos) finden.
    Lutz hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)
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