Industria
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Industria wurde die folgende Auszeichnung verliehen:
  • International Gamers Award
    International Gamers Award
    2004
    Mehrspieler - Finalisten
Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.

Industria



Übersicht und kluge Planung machen Sie zum erfolgreichsten Industrie-Magnaten! Von der Ziegelbrennerei bis zum Roboterwerk steuern Sie in diesem spannenden Versteigerungsspiel Ihre Dynastie durch 5 Epochen.

Jede Runde wird ein anderer Spieler Auktionator und versteigert Fabriken. Diese bringen Siegpunkte und liefern Rohstoffe. Der Auktionator hat die Wahl: Das Höchstgebot akzeptieren und kassieren, oder die Fabrik selbst nehmen, und zwar kostenlos. Dann leitet allerdings der nächste Spieler die Auktion.

Legen Sie Ihre Marker auf das Spielbrett und bauen Sie nun Ihr Imperium auf. Das kostet Geld und Rohstoffe, doch die sind knapp, da gilt es gut zu wirtschaften. Miteinander verbundene Fabriken bringen wertvolle Extrapunkte. Die Möglichkeit am Ende noch Bonuspunkte zu erzielen, macht das Spiel spannend – bis zum Schluss.

Industria, ein Spiel für 3 bis 4 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Michael Schacht



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So wird Industria von unseren Kunden bewertet:



4 v. 6 Punkten aus 9 Kundentestberichten   Industria selbst bewerten
  • Eva-Maria K. schrieb am 07.01.2005:
    In einem Spielwarengeschäft habe ich einen Verkäufer über Industria reden hören, als sei es ein Wirtschafts- und Aufbauspiel. Wer das Spiel mit solchen Erwartungen kauft, wird sicher enttäuscht werden. Denn das ist Industria mit Sicherheit nicht!
    Es ist vielmehr ein Versteigerungsspiel mit einem sehr interessanten Mechanismus. In jeder Phase werden in mehreren Runden Kärtchen versteigert, die hauptsächlich Fabriken zeigen, teilweise auch Rohstoffe und Technologien. Dabei ist immer ein Spieler der Auktionator. Er versteigert die Plättchen in beliebiger Reihenfolge und hat jedes Mal die Wahl, ob er das Höchstgebot annimmt und das Geld einkassiert, oder ob er nachdem alle ihre Angebote gemacht haben, das Plättchen umsonst selbst behält. In diesem Fall ist dann aber der nächste Spieler Auktionator.
    Der Trick bei dem Spiel ist also, die Karten, die man nicht braucht, für möglichst viel Geld an die Mitspieler zu versteigern und trotzdem auch eine gute Karte selbst zu behalten. Dabei kann man auch schon mal ganz schön reinfallen: Wenn nämlich keiner der anderen Spieler Interesse an der angebotenen Karte zeigt und niemand ein Gebot macht, muss der Auktionator die Karte selbst behalten und der nächste ist dran mit Versteigern. Der Glücksfaktor bestimmt, in welcher Reihenfolge die Kärtchen aufgedeckt werden, ist jedoch nicht zu hoch.
    Gleichzeit muss man übrigens immer das gesamte Spiel im Auge behalten. Man muss sich schon in frühen Epochen Gedanken machen, worauf man später hinaus will. (Dabei sollte man sich nicht zuviel vornehmen - die Mitspieler sind auch noch da!) Fabriken fabrizieren Rohstoffe, die man später für den Bau anderer Fabriken benötigt. Der Spieler, der die Fabrik besitzt, kann ihre Rohstoffe umsonst beziehen, die anderen müssen sie bei ihm kaufen. Auch hier ist also eine gute Einnahmequelle. Und auch darauf, dass die eigenen Fabriken durch Straßen verbunden sind, sollte man von Anfang an achten, denn das gibt am Ende noch einmal Sonderpunkte.

    Fazit: Ein sehr interessantes und schön umgesetztes Spiel mit vielen Möglichkeiten, das uns sofort überzeugt hatte. Im Gegensatz zu Holger Rentel (erste Wertung) sehe ich das Vorkaufsrecht nicht als Nachteil an. Im Gegenteil: Es macht gerade den Reiz dieses Versteigerungsmechanismus aus! Man muss lernen, damit zu taktieren, was man erst an die Mitspieler "verscherbelt" und was man unbedingt selbst haben will, bzw. als Bietender wieviel man bereit ist, dem Auktionator zu zahlen und was man ihm gönnt.
  • Carla F. schrieb am 12.12.2010:
    Vom Spielebrett und der Erklärung durch das Spielebrett selbst ein sehr schönes Spiel. Leider kämpft man beim ersten Spielen mit der gundlegenden Auktionsphase. Es dauerte bis wir begriffen, dass die Auktionsphase im Grunde die einzige Möglichkeit ist, bei diesem Spiel zu Geld zu kommen. Wenn man diese Einnahmemöglichkeit nicht nützt und jeder Auktionator nur darauf bedacht ist, sich sein Wunschplättchen zu nehmen, ist das Spiel ein wenig langweilig. Spannung kommt auf, wenn man die benötigten Plättchen nur schwer erwerben kann. Im Grunde eine schönes Spiel, das man aber erst nach dem zweiten Spiel begreift.
    Carla hat Industria klassifiziert. (ansehen)
  • Helmut J. schrieb am 02.06.2009:
    ein nettes kurzweiliges Wirtschaftsspiel
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