Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.
Geheime Welt Idhun
Der Drache und das Einhorn sind gekommen, um sich der Tyrannei Ashrans des schwarzen Magiers zu widersetzen. Übernehmen Sie die Rolle eines der Helden aus den Büchern. Jack, Victoria, Kirtash, Asan, Shail und Kitara - die Ashran und die Shreks im Kampf vernichten wollen.
Bereisen Sie Idhun und stellen Sie sich den Herausfoderungen, die Ihnen auf Ihrem Weg begegnen.
Erweitern Sie Ihre Fertigkeiten, denn sie werden in der entscheidenden Schlacht benötigt, um den Sieg über Ashran und den Schwarzmagier zu erringen.
Geheime Welt Idhun, ein Spiel für 2 bis 6 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
nur 4 € für 20 Tage. Leihgebühr wird beim Kauf des Leihexemplars verrechnet.
inkl. MwSt., Verleih nur innerhalb Deutschlands.
Leider haben wir gerade kein Leihexemplar von Geheime Welt Idhun auf Lager. Wenn Sie möchten, informieren wir Sie per Email, sobald wieder eines zur Verfügung steht.
Optisch ist das Spiel sehr ansprechend gestaltet und auch die Thematik der Bücher spiegelt sich in vielen Punkten sehr gut wieder.
Spielerisch ist das Spiel leider ein totaler Flop. Die Mechanismen erinnern stark an Talisman (mit Stärke oder Geist/Talent kämpfen, verschiedene Regionen, Ausrüstung, Endgegner,...) wurden aber so sehr beschnitten, dass das Spiel keinen Spass mehr macht. Vorallem jegliche Möglichkeiten gegen seine Gegner vorzugehen fehlen völlig.
Äußerst merkwürdig ist darüber hinaus, dass manche Charaktere Sonderfertigkeiten haben, mit denen sie anderen helfen können. In einem nicht-kooperativen Spiel, sehe ich darin aber keinen Sinn.
Abschließend noch ein paar Worte zur Anleitung: Die Anleitung ist leicht zu lesen und auch recht einfach zu verstehen. Allerdings bleiben viele Punkte ungeklärt, die man selbst interpretieren und durch Hausregeln regeln muss.
Positiv sind also leider wirklich nur die Optik und die recht gut getroffene Thematik. Mehr als 2 Punkte ist mir das nicht wert.
André hat Geheime Welt Idhun klassifiziert. (ansehen)
Im Fantasy-Rollenspiel „Die geheime Welt Idhun“ geht es darum, mit seiner Heldenfigur durch das Land zu streifen, Gegner zu besiegen und die gewonnene Erfahrung in Ausrüstungsgegenstände umzutauschen, um stärker zu werden, damit man dem letzten Gegner gegenüber gewappnet ist. Was sich einfach anhört, läuft im Spiel nicht ganz so flüssig, vor allem wenn einem das Würfelglück im Stich lässt, ist man schnell gefrustet. Damit man überhaupt eine minimale Chance hat, den letzten Gegner zu besiegen, sollte man seinen Helden bis zu einer Stärke von 12 aufwerten. Spielt man in einer größeren Runde, so kämpft man um die besten Ausrüstungskarten, die ohnehin knapp bemessen sind. Entweder wartet man, bis ein Mitspieler Ausrüstungskarten abgeben muss (kann dauern) oder man nutzt die Zusatzregel, reduziert die Endgegnerstärke und erhöht die Heldenstärke. Die Angabe, dass man erst mit 15 Erfahrungspunkten zum letzten Gefecht antreten darf, ist vollkommen irrelevant. Diese Punkte sind zwar schnell verdient, jedoch ist die Figur zu diesem Zeitpunkt noch viel zu schwach, um eine realistische Siegeschance zu haben.
Negativ sind die schon oft erwähnte Größe der Figuren bzw. die zu kleinen Felder auf dem Plan. Am besten man nimmt Pöppel aus einem anderen Spiel und nutzt die Heldenfiguren für die besonderen Orte Limbhad und Umahdun (oder so ähnlich), damit man nicht vergisst wo man genau stand.
Stellenweise ist die genaue Anwendung von Karten (Völkerbegegnung) nicht ganz schlüssig. Da heißt es dann, selbst kreativ zu werden. Störend ist auch der Kartoneinleger, wo man in zwei rechteckigen Einsparungen das gesamte Spielmaterial eher schlecht als recht einsortieren kann und alles durcheinander rutscht.
Positiv ist zu erwähnen, dass durch die unterschiedlichen Figuren mit ihren individuellen Eigenschaften verschiedene Strategien möglich sind. Der Spielplan, die Karten und Figuren sind schön gestaltet, so dass man sich in die Geschichte sehr schnell hineinversetzen kann. Trotzdem kann ich nur drei magere Punkte geben. Es wird bei uns wohl nicht so oft gespielt werden und das zu Recht.
Heijeijeijeijeijei.... Also wir waren ja eigentlich gute und durchdachte Quali von Goldsieber gewohnt, aber hier saß wohl nur ein Azubi dran.
Was als erstes auffiel: Sobald erst einmal die Spielelemente aus ihren Blistern gebrochen waren, passte nix mehr zueinander, die Pöppel passten nicht auf die Spielfelder, geschweige denn mal zwei auf ein Feld - absolut undenkbar, und, und das ist der Lacher überhaupt, die Charakter-Boards, die im Spiel vor einem liegen, finden keinen Platz mehr in der Spielepackung. Die Spielregel - erfreulich kompakt - jedoch gespickt mit Rechtschreibfehlern, gab noch keinen Aufschluss über den Spielwitz, der sich einzig und allein von einem W6er beeinflussen lassen sollte. Im Übrigen haben wir auch
- Spielfiguren durch kleinere Pömpel ersetzt
- den Erfahrungs- und Lebenspunktecounter mittels W6er bzw. W20ern dargestellt, da das Spiel selbst keine Möglichkeit darbot, darin nicht den Überblick zu verlieren.
Und dann marschierten wir los, wir waren zu sechst. Dem einen gelang Würfelwurf um Würfelwurf, dem anderen halt nicht, und es gab keinerlei anderweitige Einflussnahme. Und dann kam der Unsinn überhaupt: Irgend so eine Karte sagte für drei Runden "nur noch zwei Felder vorwärts", und von denen gab es eine ganze handvoll, kaum war die einer verwirkt, zog ein anderer die nächste.... im Übrigen sind die Aktionen und Begegnungen allesamt ziemlich unromantisch gehalten. Nach einer knappen Stunde haben wir noch einmal Spielregel, Karton und die Karten genauestens durchsucht, aber ihn nicht gefunden, den Spielwitz, und danach das Spiel - und das machen wir seeeehr selten - abgebrochen.
Zwei Punkte bekommt das Spiel nur deshalb von mir, weil es von der grafischen Aufmachung wirklich sehr liebevoll gestaltet wurde, so wie Dieter Bohlen sagen würde: aber du siehst gut aus....
gelöschte P.: Zudem versteht man jetzt auch, warum der Titel bei GoldSieber auf der Website plötzlich nicht mehr in der Spieleliste erscheint.
Schade, hier... weiterlesen wurde mal wieder eine phantastische Romanserie und eine Art Talisman-Spieltechnik genutzt, um das schnelle Geld zu machen, was aber ob der Ausführung schon mißlungen ist.
Dabei hat das Spiel Potential:
Größere Spielfelder, kleinere Figuren, athmospärischeres Spielbrett und eine Handvoll Marker hätten gereicht.
Wenn wenigstens die Kartentexte lesbarer wären ....