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Die Spieler helfen Robinson, der auf einer Insel gestrandet ist im Kampf gegen diverse Gefahren. Zu Beginn stellt sich Robinson noch nicht besonders geschickt an. Mit jedem gewonnenen Kampf verbessert er seine Fähigkeiten, aber auch Niederlagen können helfen, um negative Eigenschaften loszuwerden. Allerdings ist das Leben auf der Insel sehr kräftezehrend, so dass Robinson durch das lange Verweilen auf der Insel nicht nur an Erfahrung gewinnt, sondern auch zu tollpatschigem Verhalten neigt.

Robinson wird in diesem Spiel durch einen Kartenstapel mit verschiedenen Verhaltensweisen dargestellt. Als Spieler ist man gefragt, diesen Stapel immer weiter zu verbessern, um am Ende die Karten gesammelt zu haben, mit denen Robinson sogar die starken Piraten besiegen kann!

Freitag, ein Spiel für 1 Spieler im Alter von 10 bis 100 Jahren.
Autor: Friedemann Friese

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So wird Freitag von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 25 Kundentestberichten   Freitag selbst bewerten
  • Martina K. schrieb am 20.05.2012:
    Ich habe das Spiel nun seit etwa einer Woche. Ich war eigentlich sehr skeptisch, ob es mir gefallen würde, aber dann tauchten zunehmend mehr positive Rezensionen im Netz auf, so dass ich die Ausgabe von 10 Euro gewagt habe.

    Inhalt der Box:
    Öffnet man die kleine quadratische Schachtel, finden sich darin vor allem ein Stapel Karten und grüne Lebenspunkte (die so aussehen, als wären nach der Produktion von Fürstenfeld noch ein paar Marker übrig gewesen für Freitag).
    Die Spielregel liest sich teilweise etwas verwirrend, weil man anfangs noch nichts mit den unterschiedlichen Stapeln und Kartentypen anfangen kann. Es erschließt sich dann aber durch Lesen und Ausprobieren doch recht schnell.


    Spielvorbereitung:
    Vor dem ersten Spiel sortiert man die Karten auf die passenden Ablagen.
    So gibt es die Gefahrenkarten (zeigen zwei Motive: Gefahr, Robinson-Fähigkeit), die Robinson-Karten (abgebildeter Zaun) und die Tollpatsch-Karten (abgebildeter Zaun mit Portrait). Dann gibt es noch drei Karten in den Ampelfarben. Diese stehen für die unterschiedlichen Spielphasen, in denen sich der Schwierigkeitsgrad zunehmend erhöht. Zunächst liegt die grüne Karte obenauf. Zuletzt zieht man zwei der Piratenkarten und legt sie offen aus. Schafft man alle 3 Phasen durchzuspielen, muss man zuletzt beide Piraten besiegen, um zu gewinnen.
    Man beginnt mit 20 grünen Lebenspunkten und bleibt so lange im Spiel, bis man unter 0 kommen würde.


    Spielregeln:
    Ziehe zwei Karten vom verdeckten Gefahrenstapel und entscheide dich für eine Gefahr.
    Ziehe danach Karten vom verdeckten Robinsonstapel, um die gewählte Gefahr zu bekämpfen.
    Die Gefahrenkarten zeigen je nach Spielphase einen Kampfwert an, der zum Besiegen mindestens erreicht werden muss. Außerdem gibt die Karte an, wie viele Karten vom Robinson-Stapel kostenfrei gezogen werden dürfen. Für jede weitere Karte ist ein Lebenspunkt zu bezahlen. Besiegt man die Gefahr, landet sie Karte auf dem Robinson-Ablagestapel. Da auf der Karte auch ein Kampfwert für Robinson und evt. eine Fähigkeit abgebildet ist, verfügt man über diese nach dem nächsten Mischen des Stapels und kann diese während dem Kampf einsetzen (z.B. Karten tauschen).
    Da unser Robinson-Deck (18 Karten) anfangs sehr viele Werte mit 0 und -1 enthält, ist es wahrscheinlich, dass Gefahren nur schwer oder auch gar nicht besiegt werden können. Und genau dieser Fall ist das, was das Spiel interessant macht: Erreiche ich nicht den Kampfwert der Gefahr, muss ich in Lebenspunkten die Differenz zu meinem erreichten Wert zahlen, darf aber für jeden Punkt eine Karte aus meinem Deck entsorgen (für Tollpatschkarten im Deck sind zwei Lebenspunkte erforderlich).
    Diese Möglichkeit sollte gerade in der ersten Spielphase bewusst einkalkuliert werden, sonst ist das Spiel später kaum zu gewinnen. (Für Dominion-Spieler fühlt sich das etwas wie das Entsorgen von Kupfer an.)
    Ist der Gefahrenkarten einmal durchgespielt, wird er neu gemischt und es wird die gelbe/ die rote Phase genauso gespielt.
    Ist der Robinsonstapel durchgespielt, wird die oberste Karte des Tollpatschkartenstapels ungesehen miteingemischt und wie oben beschrieben weitergespielt. Die Tollpatschkarten haben allesamt Minuswerte und ebenso noch einen zusätzlichen Malus beim Kampf (z.B. höchster Kampfwert auf Null gesetzt). Deshalb versucht man sie auch schnellstmöglich wieder aus dem Deck zu entsorgen.
    Ist der Gefahrenkartenstapel dreimal durchgespielt, müssen am Schluss zwei Piraten in beliebiger Reihenfolge besiegt werden. Der Kampf funktioniert genauso wie bei den Gefahrenkarten.
    Wenn man auch hier überlebt (also nie weniger als 0 Lebenspunkte hat), ist das Spiel gewonnen und man kann das Spiel für sich werten.



    Fazit:
    Ich hatte eigentlich keine hohen Erwartungshaltungen, aber dass ich es gleich am ersten Tag 5 mal gespielt habe, spricht eindeutig für das Spiel!
    Ich hatte es mir viel einfacher vorgestellt, mit meinen zurechtgelegten Strategien das Spiel im 1. Level zu gewinnen, musste aber Lehrgeld zahlen.
    Natürlich spielt auch Glück eine gewisse Rolle im Spiel (Reihenfolge der gezogenen Karten), aber ich habe doch immer gerade nach verlorenen Spielen das Gefühl, dass ich es hätte anders/ besser machen können, um zu gewinnen.
    Spiele mit Level 2, 3 und 4 (erhöhte Schwierigkeitsgrade durch weniger Lebenspunkte bzw. mehr Tollpatschkarten im Deck) stehen noch an und ich denke, dass so auch ein hoher Wiederspielreiz gegeben ist. Ich denke, ich werde so noch eine ganze Zeit Spaß mit Freitag haben. Praktisch finde ich auch die kleine Verpackung, mit der sich das Spiel auch eignet, um es auf Reisen mitzunehmen. Für mich momentan definitiv 5 Punkte.
    Martina hat Freitag klassifiziert. (ansehen)
    • Julia G., Oliver S. und 19 weitere mögen das.
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    • Julia G.
      Julia G.: Danke für die Rezi! Ich habe jetzt richtig Lust bekommen, auch eine Partie zu spielen! Jetzt fehlt nur noch das Spiel ;-)
      21.07.2012-16:55:18
    • manuel S.
      manuel S.: Also ich habe es inzwischen ein paar mal gespielt und bin immer spätestens in der gelben Phase gescheitert. Irgendwas muss wohl ich noch falsch machen.
      22.08.2012-10:52:36
  • Michael S. schrieb am 13.03.2012:
    Freitag ist ein Solitärspiel, dass nicht ganz einfach ist, aber schnell süchtig machen kann.
    Der Einstieg war trotz der insgesamt guten Spielanleitung etwas holprig und nachden ich die ersten Partien ruckzuck aufgrund ausgegangener Lebenspunkte verloren hatte, dachte ich zunächst, ich hätte die Spieltregeln vielleicht nicht richtig verstanden. Wie gut also, dass es für "Freitag" die Videoanleitung hier auf der S-O gibt.
    Danach war klar, ich hatte alles richtig verstanden, aber es braucht ein paar Partien, bis manmdie Bedeutung der einzelnen Karten bzw. deren Sonderfunktionen verstanden hat, aber dann beginnt man langsam, seine Strategien zu entwickeln und die ersten Erfolge stellen sich ein.
    Da es insgesamt 3 Schwierigkeitsgrade und weitere Vorschläge zur Steigerung des Schwierigkeitsgrades gibt, bleibt der Spielreiz über lange Zeit erhalten. Ausserdem kann man seine Ergebnisse in einer beigefügten Tabelle - die man sich am besten kopiert oder als PDF bei 2F herunterlädt eintragen und hat somit einen weiteren Reiz, seine Ergebnisse in den einzelnen Schwierigkeitsgraden zu verbessern.

    Das Spiel ist in einer Schachtel der Größe 13x13x4cm untergebracht und enthält neben den verschiedenen Kartensätzen 22 grüne Holzfiguren, die als Lebenspunkte dienen.
    Drei Spielbretter der Größe 12x12cm und eine 16-seitige Anleitung in gleicher Größe vervollständigen den Schachtelinhalt.

    Wie bereits mehrfach in den anderen Bewertungen erwähnt, ist es eine Art "Dominion for one". Wer Deckbuilding-Spiele mag und sich auch gerne mal alleine spielerisch beschäftigt, kann hier nichts falsch machen - zumal das Preis-Leistungs-Verhältnis ordentlich ist.

    Ich spiele es sehr gerne, bin aber immer noch beim ersten Schwierigkeitsgrad, aber nach jeder Partie ist der "Noch-ein-Versuch"-Gedanke da.

    Von mir also eine klare Kaufempfehlung.
    Michael hat Freitag klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 25.10.2011:
    Als Einmannspiel konzipiert, macht es sogar Spaß! Man sieht sich je nach Bedrohungsphase (rot, gelb, grün) die Kartenanzahl an, die man nachzieht. Dabei muß der Wert der Robinsonkampfkarten, den aufgedruckten Wert in der jeweiligen Bedrohungkarte erreichen und man gewinnt diese, die auf der halben Seite einen besseren Robinson enthält! Schafft man den Sieg nicht, kann man für Lebenspunkte Karten nachkaufen, von denen man am Anfang 10 besitzt!,Reicht es dann immer noch nicht, verliert man und muß die Differenz zur Bedrohungskarte als Lebenspunkte abgeben. Dafür kann man für diese Punkte Karten mit aufgedruckten Werten abwerfen. Das können Robinsonkarten oder Bedrohungskarten sein!
    Ist der Robinsonstapel leer, mischt man eine Tolpatschkarte mit hinein, die noch schlechter ist als die normalen Kampfkarten.
    Ist der Bedrohungstapel leer, geht man in die schwerere Stufe(von grün zu gelb und dann zu rot).
    Am Ende gilt es Piratenschiffe auf diese Art zu besiegen und für seine Karten erreicht man dann bestimmte Punktzahlen.
    Schon nach der ersten Runde versucht man , den Punktewert zu übertreffen und stellt nach mehreren Partien dann fest, wieviel Zeit eigentlich vergangen ist.
    Sehr schönes Solospiel.
    Jörn hat Freitag klassifiziert. (ansehen)
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