Das Spielprinzip funktioniert, wie bei Deutschland finden Sie Minden.
Es gibt verschiedene Kategorien von Karten: Städte, Flüsse/Gewässer, Natur/Landschaften und historische Stätten.
Zum Einstieg haben wir mit unserem Sohn "nur" die Städtekarten genommen um es einfacher zu gestalten.
Gespielt wird folgendermaßen:
Für jeden Spieler wird eine Städtekarte bereitgelegt. Der jüngste bzw. derjenigen, der am weitesten hinten liegt darf sich eine Karte aussuchen, dann der vorletzte usw. Die letzte Karten bekommt der führende Spieler.
Nun versucht jeder die Lage seiner Stadt (Gewässer, Landschaft oder historische Stätte) auf der Karte zu bestimmen. Hierbei entscheidet man sich zuerst für Ost oder West und markiert es auf seiner Markierungstafel, dann für Nord, Mitte oder Süd und markiert dies ebenfalls. Anschließend ist der eingegrenzte Teil in Zahlenbereiche unterteilt und die einzelnen Zahlenbereiche noch einmal unterteilt in A bis D, die man auch jeweils auf seiner Tafel markieren kann. Man kann - muss aber nicht - insgesamt vier mal einen Markierungsstein setzen.
Hat jeder seine Markierungssteine gesetzt, die man setzen möchte (kann auch nur einer für Ost/West sein), dann wird geschaut, was stimmt. Auf der Rückseite jeder Karte steht die geographische Lage z.B. W M 4 C. Ist ein Markierungsstein falsch gesetzt, darf man kein Feld vorgehen. Stimmen alle Stein mit der Lösung überein, darf man für jeden gesetzten Stein ein Feld vorgehen.
Auf der Punkteleiste gibt es auch noch Barrieren. Diese müssen zuerst entfernt werden, bevor man seine Punkte darüber gehen kann. Barrieren werden entfernt, dass der Spieler, der darüber hinweg ziehen dürfte sagt, in welchem Land die Aufgabe von der nächsten Karte (Stadt ...) liegt und die entsprechende Flagge auf dem Spielfeldrand zeigt. Auf der Rückseite der Aufgabenkarte ist die entsprechende Flagge abgebildet.
Auf der Vorderseite der Karte ist auch noch eine Zahl von 1 bis 4 vermerkt. Diese Zahl gibt an, wie viele Steine man richtig gesetzt haben muss, um die Karte zu behalten. Ist z.B. eine 3 angegeben muss man mindestens 3 Steine setzen und diese müssen richtig sein, damit man die Karte bekommt. Setzt man nur 2 Steine und sind diese richtig, darf man 2 Felder vorgehen, aber bekommt die Karte nicht. Hat man 4 Steine gesetzt und einer ist falsch darf man nicht vorgehen und bekommt die Karte auch nicht.
Die Anzahl der Karten spielt für die Schlusswertung eine Rolle. Hier bekommt der Spieler Zusatzpunkte, der die meisten Aufgabenkarten von einer Kategorie erhalten hat.
Wenn man nur mit den Stadtkarten (rot) spielt kann man diese Schlusswertung auch weglassen und dafür die Barrieren in der Punkteleiste für die Schlusswertung reinlegen.
Das Spiel ist gut als Lernspiel geeignet, für Leute, die sich gut auskennen ist es wahrscheinlich nicht so spannend.