ich habe dieses gestern in einer "reste-verwertungsbuchhandlung" (?) gefunden, für einen recht annehmbaren preis, wie ich denke (9,99euro), erworben.
worum gehts? eine art "einfaches" scotland yard im menschlichen körper...ein spieler übernimmt immer die rolle, des "bösen" roboters der viren im körper "verteilt". und dabei rote und blaue linien (adern und venen) zur fortbewegung im geheimen nutzen kann (auf dem spielplan sind mehrere organe und gelenke abgebildet- allerdings durcheinander angeordnet--> rechtes ohr etwa neben magen, oder so ähnlich....tut aber nix zur sache).... die andern spieler haben 16 karten im wert von insgesamt 32 energiepunkten zur verfügung...diese setzen sie ein um hinweise zu bekommen...in gedanken zieht also der "bösewicht" auf ein ziehbares feld (sagen wir magen), die verfolger entscheiden sich eine mittlere energiekarte zu spielen und bekommen dafür einen hinweis vom roboter aus dem mitgelegten "codebuch"...für einen energiepunkt ist der hinweis un- für drei relativ eindeutig....danach dürfen die spieler vermuten, auf welchem feld der spieler sich befindet, ist er da muss er sich zu erkennen geben, muss allerdings erst noch gefangen werden...schwierigkeit, die verfolger können sich nur anhand der roten linien fortbewegen........klar soweit?
schön, aber gleichzeitig auch etwas "doof" ist es, dass der roboterspieler jedes feld nur einmal benutzen darf und so ab einem bestimmten zeitpunkt klar ist wo er ist bzw sein muss, dann kann das lesen der hinweise entfallen und man muss nur noch sehen, wie man ihn zu fassen bekommt....
das spiel endet, sobald der bösewicht 16felder betreten hat ohne gefangen genommen zu werden/bzw die verfolger alle energiekarten verbraucht haben. dann beginnt eine neue runde und ein neuer spieler wird "böser roboter", wenn das alle einmal waren, wird geguckt, wer am ende am wenigstens energie zur ergreifung des "täters" aufwenden musste.......
das material ist ansprechend gestaltet, allerdings variiert der schwierigkeitsgrad der hinweise sehr stark (empfand ich jedenfalls so nach einer proberunde zu zweit mit alana (7jahre u 9monate) ... ein okayes familiensspiel, bei dem man vllt auch was lernen kann. die altersgrenze acht, könnte in einigen fällen gewagt niedrig angesetzt sein, ist aber auch machbar. auf jedenfall müssen alle spieler lesen können. nach einem spiel mit zwei personen, ist der erste eindruck für zehn euro, ein ganz guter. auf jeden fall wurde heute morgen gleich eine nächste runde gefordert (aus zeitgründen aber erstmal verschoben ;))
michael hat Der kleine Medicus klassifiziert.
(ansehen)