Der Eiserne Thron - 2. Edition
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Der Eiserne Thron - 2. Edition



Die zweite Edition bringt viele Neuerungen mit sich. Sie beinhaltet auch Elemente aus Erweiterungen wie Häfen, Garnisonen, Wildling-Karten und Belagerungsmaschinen, bringt aber auch neue, innovative Elemente mit.

König Robert Baratheon ist tot und nun bereiten sich die sieben Königreiche auf den bevorstehenden Krieg vor.
Das Haus Lannister, dessen Tochter Cersei die Frau des Königs war, beansprucht den Thron für ihren jungen Sohn Jeffrey.
Der von den Drachenstein-Inseln stammende Stannis Baratheon weiss, dass Robert nicht der wirkliche Vater von Jeffrey war und beansprucht den rechtmäßig ihm gehörigen Thron für sich.
Haus Greyjoy von den Eisen-Inseln bereitet eine zweite Rebellion vor, dieses Mal allerdings mit einem größerem Ziel.
Haus Stark aus dem Norden des Landes sammelt seine Kräfte um das zu verteidigen, was Recht ist, und Haus Tyrell aus dem Süden versucht sein altes Vorhaben, den Thron für sich zu gewinnen, durchzusetzen.
Ein Krieg zwischen den Häusern wird damit unausweichlich.

Das Spiel basiert auf der Romanserie "A song of ice and fire" von George R.R. Martin.

Das Spiel überlässt Ihnen die Kontrolle über eins der sieben Häuser und verwickelt Sie damit in einen epischen Kampf um den Thron von Westeros.
Beweisen Sie sich indem Sie klever planen und geschickt mit den Mitteln des Kampfes und der Diplomtie umgehen.

Der Eiserne Thron - 2. Edition, ein Spiel für 3 bis 6 Spieler im Alter von 14 bis 100 Jahren.
Autor: Kevin Wilson, Christian T. Petersen

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So wird Der Eiserne Thron - 2. Edition von unseren Kunden bewertet:



5 v. 6 Punkten aus 3 Kundentestberichten   Der Eiserne Thron - 2. Edition selbst bewerten
  • Jörn F. schrieb am 03.03.2012:
    Ein Klasse Spiel, das sich in 3 große Phasen gliedert!In der ersten der Westerosphase werden 3 Karten aufgedeckt und der Reihe nach abgehandelt.Das geht vom Rekrutieren von Einheiten in den Festeungen, bis zum Nachschub der Einheiten, über das Bieten beim Streit der Könige, wo geboten wird auf die Einflussleisten beim Kampf, beim Thron und bei den zusätzlich zu legenden Chips. Alles mit Stärkemakern! Auch geben Mammutsymbole die Stärke der Wildlinge an, die irgendwann angreifen und dann gilt es diese mit Stärkemakern zurückzuschlagen. Dabei werden der Beste belohnt und der Am wenigsten bot bestraft!
    In der Planungsphase plazieren alle Ihre Befehlsmaker auf den feldern Ihrer Einhaeiten und decken diese gleichzeitig auf.
    Der Besitzer des Raben, kann danach noch 1 Plättchen tauschen-diesen gab es auf der Einflussleiste!
    Als drittes die Aktionsphase, dort werden die Befehle einzeln nach der Reihenfolge der Thronleiste abgearbeitet.Überfälle lassen Mker verschwinden;Marschieren heißt Angriff, bei dem mit den Einheiten und Karten gekämpft wird-das Schwert der Einflussleiste kann dabei helfen!Mehrheiten werden durch Unterstützung verschoben und am Ende werden mit Kronenplättchen neue Stärkemaker genommen.
    Nach 10 Runden ist Schluß und es gewinnt der mit den meisten Städten, oder einer hat vorher je nach Spieleranzahl schon eine bestimmte Anzahl an Städten und Festungen erobert.
    Ein abendfüllendes Strategiespiel,das eine tolle Atmosphäre rüber bringt, bei dem Bündnisse versprochen und gebrochen werden.
    Es ist sehr viel drin-super für Vielspieler!
    Jörn hat Der Eiserne Thron - 2. Edition klassifiziert. (ansehen)
  • Robin G. schrieb am 06.04.2012:
    Wie versprochen hier ein VERGLEICHENDE Rezension der 2. Edition - ich gehe nicht auf Details des Spiels ein - für alle die sich fragen, ob die 2. was für sie ist....

    Allgemeine Aufmachung:
    Insgesamt sehr wertig. Da Illustrationen eine Sache des Geschmacks sind, möchte ich diesen Punkt nicht näher werten. Mir persönlich gefallen Illustrationen auf Schachtel, Anleitung, sowie sonstigem Spielmaterial besser. Nicht alles ist neu, vieles ist bekannt. Aber alles in allem ein besserer Eindruck als in der 1. Auflage. Aber wer hätte das gedacht, schließlich musste nach Veröffentlichung der Verfilmung zu 'Game of Thrones' einfach was würdigers her...

    Der Spielplan:
    Gleiche (sehr tischfüllende) Größe.
    Er ist von Anfang an auf die 6 Personenvariante ausgerichtet, wie man Sie aus der THRONKRIEGE Erweiterung (TK) der 1. Ausgabe kennt. Es gibt also keine lästigen Abdeckungen des Spielplanes mehr für das Spiel mit allen Häusern (Martell). Stattdessen macht die 2. Editon mehr gebrauch von den Plättchen für neutrale Streitmächte, die sehr gut erläutert je nach Spieleranzahl zu Begin ausgelegt werden.
    Die Häfen sind nun fest auf dem Plan eingezeichnet, also nicht mehr wirklich optional. (Die Häfen wurden ursprünglich ebenfalls mit der TK Erweiterung eingeführt, da ohne diese ein gewisser taktischer Mangel entstehen konnte.)
    Auf dem Plan ist nun ein Ablageplatz für die Wildlingskarten. Diese wurden wiederum erst bei der STURM DER SCHWERTER Erweiterung (SDS) für die 1. Ausgabe eingeführt. Die Karten machen die Auswirkungen des Angriffs der Wildlinge (ggf. in der III Westerosphase ausgelöst) abwechlsungsreicher.
    Neu auf dem Spielplan ist auch neuer Bereich für die Siegpunkte. Hier wird für jeden Spieler die Anzahl der kontrollierten Festungen/Burgen festgehalten. So behält man besser den Überblick. Die Siegpunkteleiste konnte eingeführt werden, da nun die Bereiche für Versorgung und Einflüsse nicht mehr so verschwenderisch mit dem wertvollen Platz umgehen.
    Für das Spiel zu 3. od. 4. gibt es eine kleine Abdeckung für den Einflussbereichs des Königshofs um die Anzahl der Spezialbefehle anzupassen.
    Ein paar Kleinigkeiten stören mich: Obwohl schön und aufwendig gestaltet, so ist der neue Plan jedoch (sogar trotz dickerer Grenzumrandungen) etwas unübersichtlicher. Zwar hat man auch die Raumaufteilung der Grenzen leicht verändert um diese geleichmäßiger zu gestalten (ohne taktische Veränderungen herbeizuführen), aber ingesamt ist der Plan deutlich weniger farbig. So ist schon allein die Unterscheidung von Meer und Land nicht mehr so eindeutig. In der alten Ausgabe war das Meer knalleblau. Die Greyjoys schwärzer, und die Lannsiters roter.
    Auch ist die Beschriftung etwas kleiner. Das ist aber nicht schlimm, denn die wird allenfalls für die Startaufstellung benötigt. Warum man die Übersetzung so willkürlich wählt wird mir ein ewiges Rätsel bleiben. Aber schon im alten Spiel blieb z.B. Narrow Sea unübersetzt, aber The Reach wurde mit 'Die Weite' übersetzt... Unfug.

    Die Herrschaftssymbole:
    Gut: Schwert und Rabe sind nur noch einseitig bedruckt. So kann durch Wenden des Symbols angezeigt werden, das es in der Runde schon benutzt wurde.

    Sichtschirme:
    Sehr schön und neu. So ist verdecktes Arbeiten mit den Befehlen leichter. Außerdem enthalten Sie die Startaufstellung der Spieler (die Startkarten gibt es also nicht mehr), und eine Übersicht über die Befehle. Leider fehlte der Platz für eine kurze Spielrundenübersicht. Diese war auf separaten Karten in der SDS Erweiterung erhältlich. Aber dazu kann man auch die Rückseite der Spielanleitung verwenden.

    Spielanleitung:
    Jetzt in Format DINA4. Finde ich handlicher als das alte quadratische Format. Sorry, ich vergleiche jetzt nicht jeden Satz zur alten Ausgabe. Aber kurz überflogen ergibt sich ein übersichtlicher Eindruck mit vielen Beispielen. Alles scheint sehr klar gegliedert.

    Spielfiguren:
    Schade, die Einheiten sind nicht mehr aus Holz, sondern aus Kunststoff. Die sehen zwar auch toll aus (marmoriert, glänzender Effekt), aber ich finde Holz irgendwie schöner. Außerdem waren die alten wieder deutlicher zu unterscheiden.
    Es gibt nun 5 Statt 4 Ritter ! Dafür aber nur 2 statt 3 Belagerungsmaschinen, die mit der TK Erweiterung eingeführt wurden.
    In der 2. Edition gibt es KEINE Befestigungsanlagen, wie aus der TK, mir ist das Spiel aber eh schon komplex genug. Dafür gibt es aber die Garnisonsplättchen ähnlich wie es sie in des SDS Erweiterung gab. Die Garnisonen waren dort aber nur für den 4 Personen Spielplan (Trident) gedacht. Nun haben Sie für alle Häuser die gleiche Stärke (2).
    Die Startaufstellung ist im übrigen identisch zu Ausgabe 1. Einzig Haus Greyjoy startet minimal anders (mit 1 Schiff im Hafen).

    Wildlinge:
    Wurden sehr schön überarbeitet. Das alte Grundspiel variierte hier überhaupt nicht. Mit SDS kamen dann 5 Karten die den Angriff der Wildlingen spannender machten. Mit der 2. Edition nun gleich 9 Karten mit schönem Titel und mehr Abwechslung.

    Haus-bzw. Handkarten:
    Hier wurde in der alten Edition viel Schabernack getrieben. So gab es in jeder Erweiterung einen komplett neuen Satz für alle Häuser. In der alten Basis hatten die eine Stärke von 0,0,1,1,2,2,3 (ges. = 9)für alle Häuser gleich. Sie unterschieden sich nur in den Sonderfunktionen. Mit TK wurde das ganz anders. Hier schlug man über die Strenge und machte die Karten zu stark (zwischen 15 u. 19 im Gesamtwert). Fand ich unrealistisch. Außerdem waren die Werteverteilungen nun für jedes Haus anders, was es erschwerte die Karten der Gegener im Kopf zu behalten. In der 2. Edition ist die Verteilung nun wieder gleich und stärkemäßig auf dem gleichen Mittelweg wie in der SDS Erweiterung: 0,1,1,2,2,3,4. Auch in den Sonderfunktionen sind sie sehr ähnlich wie SDS, aber trotzdem überarbeitet. Optisch meiner Meinung nach wiederum viel schöner.
    Für Anhänger der 'aggressiven' Handkarten aus TK wurde nun stattdessen in der 2. Edition eine neue (und die einzige) Variante geschaffen: Das Schlachtenglück. Hierdurch entsteht in den Schlachten (wie der Name schon sagt) eine gewisse Glückskomponente. Ich werde die Variante wohl weglassen.

    Westeroskarten:
    Nach wie vor 10 pro Phase. Im Gegensatz zur alten Basisversion gibt es nun (genau wie in den Erstatzkarten von SDS) auf 2+3+5 Karten ein Wildlingssymbol (anstatt 0+2+4). Dadurch werden die Wildlinger gefährlicher. Finde ich gut, wir haben die Wildlingsangriffe sonst zu sehr auf die leichte Schulter genommen. Inhaltlich sind die Karten ein Mix aus der alten Grundversion und der SDS Erweiterung, sodaß auch die Wichtigkeit der Herrschaftssymbole (Thron, Rabe, Schwert) gestärkt wurden.

    Zu guter letzt: Terminologie:
    Nicht wichtig, aber es fällt auf, das teils andere Begriffe verwendet werden. Vermutlich soll Mißverständnissen vorgebeugt werden. Z.B. Stärke=Macht, Nachschub=Versorgung, Apell=Rekrutierung etc...

    Was gibt es NICHT in der 2. Edition:
    Den 4Personen Spielplan aus SDS (fand ich eh überflüssig). Keine Gefängnisse und Anführer wie aus SDS (mir wurde das damit auch zu voll). Außerdem fehlen die Befestigungen aus TK und die Spezialbefehlsmarker für jedes Haus aus TK.
    Ansonsten sind aber in einer Schachtel erstaunlich viele Bestandteile aus beiden Erweiterungen der 1. Edition untergebracht!! In meinen Augen auch die wichtigsten.

    Ich hoffe Ihr könnt mit der Rezi was anfangen. Ich für meinen Teil brauche Platz im Schrank, werde mich auf die 2. Edition beschränken und meine 1. inkl. Erweiterungen bei Ebay anbieten. Diese haben aufgrund einiger Variationsmöglichkeiten schon noch Ihre Daseinsberechtigung.

    Fragen beantworte ich gerne. Gruß.
    Robin hat Der Eiserne Thron - 2. Edition klassifiziert. (ansehen)
  • Ralf N. schrieb am 13.05.2012:
    Auch von mir bekommt das Spiel 6 Punkte. Neben Civilisation ein weiteres Strategiespiel mit Tiefgang; also auch nur was für echte Strategen. Die Materialien sind wertig und die Gestaltung sehr athmosphärisch. Die Spielmechanik ist leicht zu erlernen: 1. Kartenereignisse I bis III abhandeln, 2. Aktionsmarker verdeckt setzen und dann 3. Aktionen ausführen; zwischendurch informell Abreden treffen. Natürlich gibt es ein paar Sonderregeln, die man auswendig lernen muss, ohne das sie sich von selbst erschließen würden. Dadurch aber ist das Spiel ausbalanciert und macht Spaß. .... Nun muss ich mich korrigieren und werte auf 4 Punkte ab, da es nach wenigen Zügen kaum mehr Veränderungen gibt und die Fronten bis zum Ende glich bleiben, was dennReiz am Spiel echt verdirbt. Dann doch lieber Civilisation.
    Ralf hat Der Eiserne Thron - 2. Edition klassifiziert. (ansehen)

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