Zunächst einmal hat Candamir bis auf das Thema absolut nichts mit den Siedlern von Catan gemeinsam.
Es geht darum Siegpunkte zu erzielen. Man bekommt sie in mehreren Kategorien und kann sie z.T. über Mehrheiten erreichen. Manche bekommt man dauerhaft/sicher, manche können einem durch Mehrheiten wieder abgenommen werden. Mit seinem Charakter, den man nach und nach ausbauen kann, zieht man los und versucht in der Weite Catans Rohstoffe und nützliche Gegenstände zu sammeln. Die Rohstoffe verarbeitet man im Dorf dann wiederum zu Waren (die Siegpunkte bringen) und Tränke die einem verschiedene Vorteile wie z.B. Heilung verschaffen. Unterwegs trifft man auf viele Gefahren und kann/muss verschiedene Abenteuer (so ne Art Quests) überstehen.
Wie wir es von Klaus Teuber kennen darf natürlich eine gute Portion Glück nicht fehlen. Die Bewegungskarten werden nachgezogen und da kann man eben Glück oder Pech haben.
Die Zielfelder darf man ansehen und somit kommt auch ein gewisser Memoryaspekt ins Spiel.
Fazit:
Mir gefällt Candamir ganz gut jedoch auch nicht mehr. Ich finde den Charaktersausbau ganz spannend allerdings ist das Spiel dann oft viel zu schnell vorbei und man kann manchmal seinen ausgebauten Charakter kaum richtig nutzen (vor allem im Spiel zu zweit.) Oder manchmal ist er so stark, dass man überall einfach durchrennen kann, ohne den geringsten Widerstand.
Andererseits kann sich das Spiel auch enorm ziehen, vor allem wenn man mit 3 und 4 Spielern spielt. Bei 3 und 4 Pers. ist der Spannungsbogen zudem recht flach.
Ein typisches "Pick up & Delivery"-Spiel mit Adventure und Rollenspielelementen. Für das Spiel zu zweit gibt es von mir 4 Punkte. Bei 3 und 4 Spieler sinkt das ganze leider auf 2 Punkte.
Basti hat Candamir - Die ersten Siedler (deutsch) klassifiziert.
(ansehen)