Eine eigene Bewertung für Welcome to Walnut Grove schreiben.
  • Peter M. schrieb am 18.03.2012:
    Die Beschreibung des Spielablaufs bitte ich bei anderen Rezensenten nachzulesen. Ich beschränke mich hier auf mein FAZIT:

    Walnut Grove sieht hübsch aus, spielt sich flott und macht durchaus Spaß. Nicht mehr und nicht weniger. Alles in allem ist das Spiel aber nur besserer Durchschnitt.

    Im Einzelnen:

    Die Aufmachung und das Material sind gelungen. Die farbigen Holzpöppel sind griffig und sehen gut aus. Die Grafik von Klemens Franz ist wie gewohnt sehr schön und stimmig. Die Pappteile sind stabil und optisch ansprechend. Das Material macht also Lust auf das Spiel.

    Am Anfang ist es durchaus reizvoll, aus den gezogenen Landschaftsplättchen im Frühjahr nach und nach seine Farm möglichst effektiv (= ertragreich) auszubauen, indem möglichst viele gleiche Landschaften aneinander grenzen. Die Planung, welche meiner Knechte ich auf welches Ressourcenfeld schicke und welche Ressourcen ich zur Versorgung meiner Leute im Winter oder zum Einkauf im Dorf brauche, hat einen gewissen taktischen Anspruch.

    Die taktischen Möglichkeiten sind aber letztlich so begrenzt, dass sich für echte Strategen kein Langzeit-Spielspaß einstellen will. Man spielt nur 8 Runden. Dadurch geht das Spiel flott von der Hand (zumal viele Aktionen von allen Spielern gleichtzeitig ausgeführt werden können). Letztlich hat man dadurch aber auch nur 8 Aktionen im Dorf, um Waren zu verkaufen, Knechte, Gebäude oder andere Anschaffungen zu kaufen. Eine langfristige Strategie scheidet dadurch bereits aus.

    Wer ein schnelles Optimierungsspiel mit taktischen Elementen und netter Optik sucht, ist mit Walnut Grove sehr gut bedient. Wer ein echtes Strategiespiel erwartet, wird allerdings enttäuscht. Familien und Gelegenheitsspieler können daher zugreifen (fünf Punkte), für Vielspieler ist es kein Must-have (drei Punkte). Alles in allem ist mir das Spiel vier Punkte wert ("gut").

    Peter hat Welcome to Walnut Grove klassifiziert. (ansehen)
  • Christoph K. schrieb am 03.11.2011:
    Ein flottes Aufbauspiel für 1-4.

    Das Spiel dauert genau 8 Runden (=8 Jahre) lang. Jede Runde ist dabei in die vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt. In den einzelnen Jahreszeiten (ausgenommen Herbst) können die Spieler parallel ihre Aktionen auführen. Die Plättchen für die SpielrundenDie einzelnen Aktionen sind im einzelnen:

    - Frühling: ein oder zwei Landschaftsplättchen an den eigenen Spielplan anlegen (Zäune und unterschiedliche Flächen müssen nicht übereinstimmen, bringen aber mehr Punkte)

    - Sommer: Arbeiter auf den eigenen Landschaftsplättchen einsetzen und dafür Rohstoffe kassieren

    - Herbst: auf dem Spielplan in der Stadt fortbewegen, um weitere Rohstoffe zu ergattern, neue Arbeiter anzuheuern, Rohstoffe in Geld umtauschen, eine neue Scheune (zum Einlagern von Rohstoffen und Geld) oder eine neue Hütte (für die Arbeiter) bzw. Bonusplättchen zu kaufen. Diese Phase muss in richtiger Spielerreihenfolge gespielt werden (wer näher beim Rathaus steht, beginnt). Jeder Spieler darf nur eine Aktion ausführen!

    - Winter: Rohstoffe abgeben, Nahrung für die Arbeiter bzw. Holz für das Lagerfeuer, wenn ein Arbeiter keine eigene Hütte hat

    Nach 8 Runden wird abgerechnet, wer am meisten Punkte hat. Dabei zählt eigentlich fast alles zu den Punkten, da man in nur 8 Runden ohnedies nicht viel aufbauen kann.


    Fazit: Ein sehr kurzes (30 - 60 min.) und auch nicht allzu schwieriges Spiel, dass trotz dieser Kürze eine gute Strategie verlangt. Ein Glücksfaktor, der mir nicht so gut gefallen hat, ist das Geld. Denn dies wird während des Spieles mit der Rückseite nach oben gelagert, sodass man erst am Ende erfährt, ob man Gold- (2 Punkte), Silber- (1 Punkt) oder Kupfermünzen (0 Punkt) hatte. In einem ersten Spiel hatte ich zwar 4 Münzen, aber leider nur 1 Silbermünze und 3 Kupfermünzen ... daher auch der kleine Abzug bei der Wertung.
    Christoph hat Welcome to Walnut Grove klassifiziert. (ansehen)
    • Hartmut M., Antje N. und 6 weitere mögen das.
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    • Hartmut M.
      Hartmut M.: Der jeweilige Spieler weiß doch, welche Münzen er hat! Nur die Mitspieler wissen es nicht.
      Münzen bekommt man auch nur über die Tauschaktion... weiterlesen
      18.12.2011-10:19:25
    • Christoph K.
      Christoph K.: Stimmt, der eigene Spieler weiß natürlich welche Münzen er hat. Da haben wir in unserer Runde zu streng gespielt :-)
      20.12.2011-22:52:00
  • Timo S. schrieb am 30.12.2011:
    Walnut Grove läuft übrt 8 runden zu je 4 Jahreszeiten.

    - Frühling: Man zieht Plättchen aus einem Beutel und erweitert mit ihnen das Farmland.
    - Sommer: Man platziert Farmer und Knechte auf den Äckern und bringt die Ernte ein.
    - Herbst: In der Stadt kann man Waren verkaufen, seine Farm erweitern, neue Knechte anwerden und weitere Rohsstoffe erhalten.
    - Winter: Alle Knechte müssen mit Essen und Feuerholz versorgt werden.

    Das klingt zunächsteinfach, aber es müssen einige Dinge beachtet werden. Von den 2 bis 4 gezogenen Landschaftsplättchen im Frühling kann ich nur 1 oder 2 behalten. Was soll erweitert werden? Holz, um meine Knechte im Winter zu befeuern? Wasser oder Weide, um sie zu versorgen? Oder Stein, für den ich in der Stadt Anschaffungsplättchen kaufen kann? Außerdem muss ich auf Umzäunungen achten, die am Spielende Sonderpunkte bringen. Im Sommer muss ich abwägen, welche Ackerfrüchte ich einbringe, sonst stehen die Knechte schnell ohne Feuerholz und Nahrung da. Die Anschaffungen im Herbst in der Stadt wirken sich stark auf ein weiteres Vorgehen aus. Oder verkaufe ich Rohstoffe, für die es Extrageld in dieser Runde gibt? Im Winter sind einige Knechte hungriger als andere oder der Winter wird besonders hart und man benötigt mehr Feuerholz. Am Anfang geht es nur zögerlich voran, aber im Laufe des Spiels erwirtschaftet man langsam einen Überschuss.


    Im Großen und Ganzen sind einige Entscheidungen zu treffen, aber ohne, dass man sich das Gehirn verrenken muss, denn das Spiel ist relativ einfach, aber keineswegs banal. Die vier Phasen einer Runde sind schnell gespielt, Wartezeiten gibt es kaum, da Frühling, Sommer und Winter von allen Spielern gleichzeitig gespielt werden können. Indirekte Interaktion zwischen den Spielern findet nur im Herbst durch Bewegungen auf dem Stadtplan statt.

    Das Material ist fast tadellos, nur die Bilder auf den kleinen Münzen und Plättchen sind etwas aus der Mitte gerutscht. Viel Holz und dicke Pappe läst das Spiel hochwertig aussehen. Die Grafik des Spiels ist recht einfach, aber wirkt liebevoll und übersichtlich.

    Das Spiel hat bei mir einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen, sowohl vom Material als auch vom Spielgefühl. Ein bisschen Plättchenlegerei, ein bisschen Worker-Placement, ein bisschen Optimierungsspiel - und das alles in einer Stunde. So schön wie eine Folge "Unsere kleine Farm".
    Timo hat Welcome to Walnut Grove klassifiziert. (ansehen)
  • Basti V. schrieb am 08.04.2012:
    Hier findest du die SpieLama Videorezension von Ben2: http://www.spielama.de/?p=4640

    Ich finde Walnut Grove ziemlich gut.

    Es ist jetzt kein mega-anspruchsvolles Strategiespiel, hat allerdings trotz des Glücksfaktors durchaus Strategieelemente. Für mich ist es vom Niveau her ein tolles Familienspiel, obwohl die Spieler schon etwas Brettspielerfahrung haben sollten. Die flotte Spieldauer macht es dann richtig interessant. Für nur 30 -45 min steckt trotzdem immens viel Spiel drin. Wartezeiten treten kaum auf, da 3 der 4 Phasen einer Runde (Frühling, Sommer und Winter) simultan gespielt werden können, wenn alle alle Spieler das Spiel kennen und beherrschen.

    Der Glücksfaktor beim Ziehen der Plättchen oder Münzen ist m.E. nicht zu viel, denn man hat trotzdem Planbarkeit (Ernte) und immer eine gute Wahlmöglichkeit und interessante Entscheidungen.

    Weiterer Pluspunkt: meine Frau mag es.
    Mit ihr spiele ich sonst Spiele wie Firenze, Egizia, Finca, Wikinger, Die Speicherstadt, Tournay und da reiht sich Walnut Grove hervorragend ein.

    Das Material ist zweckmäßig und von guter Qualität. Dennoch wünscht man sich ein Inlay oder mehr Tütchen/Behältnisse zum Sortieren der Kleinteile.

    --> Zusammenfassung

    Absolute Pluspunkte sind:
    + keine zu hohe Einstiegshürde (spät. nach einem Spiel wissen alle was zu tun ist)
    + viel Spiel in flotter Spielzeit (zu zweit tatsächlich nur 30 min - zu viert bis zu 60 min.)
    + interessante Entscheidungen
    + als Familienspiel geeignet, da kaum destruktive Elemente und angemessener Glücksfaktor, was aber zugleich bedeutet, dass das Spiel kaum Interaktion bietet und der Glücksfaktor dennoch zu hoch ist wenn man ein planbares Strategiespiel erwartet.
    + kaum Wartezeiten durch simultanes Agieren in 3/4 Phasen der Spielrunde.
    + in allen Spielerzahlen zu empfehlen, besonders auch zu zweit.
    + sprachneutral: eindeutige Ikonographie


    Basti hat Welcome to Walnut Grove klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 24.03.2012:
    Walnut Grove, dieser Name weckt bei mir Kindheitserinnerungen. Walnut Grove ist ein kleines Dörfchen in Minnesota, in dessen Nähe sich die Familie Ingalls niedergelassen und in ihrer(unserer) kleinen Farm gelebt hat. Und ähnlich den Ingalls haben die bis zu vier Mitspieler die Aufgabe ein kleines Stück Land zu bewirtschaften um Familie und Knechte durch den Winter zu bringen. Obwohl das Land eines Spielers jedes Jahr ein bisschen erweitert wird ist das Farmleben ein hartes. Ein Häuschen, eine kleine Scheune, etwas Holz, zwei Kupfermünzen und ein Knecht der im Planwagen nächtigen muss, mehr steht einem am Anfang nicht zur Verfügung um insgesamt acht Jahre möglichst erfolgreich das Land zu bewirtschaften.

    Zu Beginn eines jeden Jahres wird eine Jahresscheibe aufgedeckt, auf der die vier Jahreszeiten mit ihren besonderen Gegebenheiten zu sehen sind. Im Frühling wird neues Land urbar gemacht und die Scheibe gibt vor, wie viele Landschaftsplättchen jeder Spieler aus einem Stoffbeutel ziehen und wie viele er davon behalten und an seine bisherigen Ländereien angrenzend anlegen darf. Die Landschaften liefern Holz, Getreide, Stein, Fisch oder Milch entsprechend der Farbe und der Anzahl an Feldern in diesen Gebieten. Einige Zäune sind auch immer wieder zu finden und von Interesse, denn komplett eingezäunte Gebiete bringen am Ende Punkte.

    Im Sommer müssen die Ländereien bewirtschaftet werden. Jeder Knecht - und natürlich der Farmer selbst - kann in einem Gebiet arbeiten, also beispielsweise Holz fällen oder fischen. In jedes Feld eines bewirtschafteten Gebiets wird ein entsprechender Warenstein gelegt und wer im Frühling seine jetzt bewirtschafteten Gebiete ausdehnen konnte kann sich über große Warenerträge freuen.
    Im "Sommerbereich" der Jahresscheibe ist meist eine Warenart angegeben, die einen Warenstein zusätzlich als Ertrag abwirft. Dieser zusätzliche Ertrag sowie Erträge die mangels freier Felder nicht in den Gebieten abgelegt werden können, müssen in der Scheune untergebracht oder ersatzlos abgegeben werden.

    Der Herbst ist die letzte Chance für Wintervorbereitungen. In Walnut Grove gibt es alles dazu notwendige und die Spieler tauschen dort ihre Felderträge gegen Vorräte, Baumaterial für eine größere Scheune oder Hütten für die Knechte, gegen Bares oder sog. Anschaffungen, die bei Spielende für Sonderpunkte sorgen können. Allerdings sind manchmal auch Steuern fällig oder man engagiert sich im Rahmen eines Kirchenbasars, selbst wenn man dafür Nachbarschaftshilfe in Anspruch nehmen muss.
    Jedes Mal wenn Münzen zu bezahlen oder Waren "verbraucht" werden müssen und das Benötigte nicht vorrätig ist, dann kann man sich auf die Nachbarschaftshilfe verlassen. Die Nachbarn helfen zwar jederzeit aus, bescheren einem aber für jede Münze oder Ware ein Nachbarschaftsplättchen, das am Ende zwei Minuspunkte zählt. Gegen Abgabe von drei beliebigen Waren kann man ein Nachbarschaftsplättchen wieder loswerden, solange es noch nicht umgedreht wurde. Dies geschieht immer dann, wenn ein weiteres Nachbarschaftsplättchen genommen werden muss.
    Auch für den Herbst zeigt die Jahresscheibe eine Ware an. Diese ist besonders gefragt und kann daher besonders gewinnbringend verkauft werden. Egal welche Aktion in Walnut Grove gewählt wird, im kommenden Herbst muss von dort aus weitergezogen werden.

    Im Winter wird es dann ernst. Während der Farmer selbst zu Hause ein warmes Süppchen gekocht bekommt, müssen die Knechte ernährt und ggf. warmgehalten werden. Jeder Knecht "verbraucht" mindestens eine Nahrung (Warenstein in seiner Farbe) und ein Holz pro Feuersymbol auf der Jahresscheibe, sofern er noch kein festes Dach über dem Kopf hat und in einem Planwagen übernachten muss.

    Nach der Winterphase beginnt ein neues Farmjahr mit einer neuen Jahresscheibe, bis das Spiel nach der achten Runde endet. Komplett eingezäunte Gebiete, jede Scheune und jede Hütte bringen einen Siegpunkt. Jeder Knecht und der Farmer zwei Siegpunkte und die gesammelten Münzen entsprechend ihres Wertes null, einen oder zwei Siegpunkte.
    Als sehr punkteträchtig können sich jetzt auch die Anschaffungen erweisen. Diese bringen zusätzliche Punkte für Münzen oder Waren in der Scheune, für umzäunte Gebiete, für Anschaffungen, Knechte usw.
    Wer die Vorgaben seiner Anschaffungen gut erfüllt, der kann das Spiel so manches Mal für sich entscheiden. Doch diejenigen, die zu oft auf Nachbarschaftshilfe angewiesen waren verlieren pro Nachbarschaftsplättchen zwei Siegpunkte. Wer am Ende die meisten Siegpunkte erwirtschaftet hat, gewinnt das Spiel in Walnut Grove.

    Walnut Grove ist im Grunde ein recht einfaches Spiel mit bestens bekannten Mechanismen die aber die Mitspieler ständig fordern. So manches Mal hat man das Gefühl Krisenmanagement zu betreiben und weiß gar nicht wo man zuerst Hand anlegen soll. Langeweile ist also wahrlich nicht angesagt, selbst wenn man sich alleine ans Spiel wagt und versucht die Punktvorgaben der Spielregel zu erreichen.
    Interaktion zwischen den Spielern gibt es nur im Herbst in Walnut Grove, wenn es darum geht seine Farm zu erweitern (Hütten, Scheunen, Anschaffungen, Baumaterialien usw.), denn belegte Felder (Aktionen) können nicht genutzt werden. Oft gilt es dann die Strategie zu überdenken, wenn ein Konkurrent die begehrte Anschaffung vor der Nase weg kauft oder beim lukrativen Warenverkauf zuerst ankommt und das Feld blockiert.
    Am erfolgreichsten ist man, wenn man die Besonderheiten der einzelnen Jahreszeiten trotz vieler Zwänge am besten nutzen kann. Bessere Erträge bei Ernte und/oder Verkauf sind immer eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Farmbewirtschaftung genauso wie der Überblick über Nahrungsbedürfnisse der Knechte. Muss man tatsächlich unbedingt einen blauen Knecht einstellen, wenn man auch einen gelben beschäftigen kann, der bereits im letzten Winter doppelte Nahrung benötigt hat, also sehr wahrscheinlich nicht auch in diesem Jahr gleich wieder größere Nahrungsvorräte erfordert?

    Wer Workerplacement Spiele ohne große Regellast, mit kurzer Spieldauer und trotzdem fordernd mag, der ist in Walnut Grove bestens aufgehoben. Mir hat dieses Spiel richtig gut gefallen und bei manchem genießt es vielleicht sogar auch einen kleinen "Nostalgie-Bonus", obwohl das Spiel und der gleichnamige Ort der oben genannten Serie nichts weiter als den Namen gemeinsam haben.
    Holger hat Welcome to Walnut Grove klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias N. schrieb am 06.01.2012:
    Walnut Grove ist ein wirklich flottes und leicht zu spielendes Optimierungs-Worker-Placement-Legespiel. Ein wenig Agricola (light), ein wenig Carcassonne (beim Auslegen der Landschaften)sowie ein klein wenig auch ein Handelspiel wurden hier gekonnt zu einem nicht all zu anspruchsvollem Familienspiel zusammengefügt.

    Man beginnt mit einem Farmer und einem Knecht, der noch im Planwagen hausen muss und beginnt im Frühjahr mit der Erweiterung der Farm. Dazu zieht man eine gewisse Anzahl von Landschaftsplättchen aus einem Stoffbeutel und darf sich davon eine oder zwei Landschaften aussuchen, die dann mehr oder weniger sinnvoll an die Farm ausgelegt werden. Im Sommer werden diese Nutzflächen (das können Äcker, Weiden, Fischteiche oder Steinbrüche sein) entsprechend bewirtschaftet. Man setzt seinen Farmer und seinen Knecht auf entsprechende Landschaften und erzielt die dazu gehörenden Rohstoffe (Getreide- oder Milchprodukte, Fische, Steine). Diese kann man dann im Herbst in der Ortschaft "Walnut Grove" verkaufen, oder man erwirbt eine Hütte oder Scheune, oder man heuert einen neuen Knecht an etc. Im Winter muss ich dann meine Knechte, die noch im Planwagen hausen, mit Feuerholz versorgen (Knechte, die bereits in einer Hütte wohnen, brauchen kein Feuerholz) und muss meine Knechte, je nach Farbe mit entsprechend passenden Rohstoffen (blaue Knechte mit Fisch, weiße Knechte mit Milchprodukten, gelbe Knechte mit Getreide) versorgen.

    Am Ende des Spiels gibt es Punkte z.B. für Landschaften, für eingezäunte Gebiete, für Hütten, Knechte, Rohstoffe, Geld etc.

    Die Regeln sind sehr leicht und der Einstieg in kurzer Zeit möglich. Großstrategen dürften hier allerdings schnell unterfordert sein. Es ist ein Familienspiel und ein Spiel für Gelegenheitsspieler, dass aber auch dem Vielspieler durchaus mal Spaß machen dürfte und ein typisches Spiel für "zwischendurch" oder anders ausgedrückt ein typisches Absackerspiel ist. Die Spielzeit ist mit 30-45 Minuten angenehm kurz. Auch solo spielbar! Gute 5 Punkte!
    Matthias hat Welcome to Walnut Grove klassifiziert. (ansehen)
  • Christian D. schrieb am 28.03.2012:
    viel kann ich nicht hinzufügen.
    Es macht Spaß, ist hübsch und wirklich zügig gespielt.
    Christian hat Welcome to Walnut Grove klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 04.03.2012:
    "Zu Viert Durchschnitt und in jeder anderen Spieleranzahl langweilig. Interessanter Mechanismus mit dem Anlegen der Landplättchen, doch insgesamt einfach zu wenig!" vgl. ausführlicher Bericht: http://www.cliquenabend.de/spiele/641100-Walnut-Grove.html
    Jörg hat Welcome to Walnut Grove klassifiziert. (ansehen)

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