Eine eigene Bewertung für Vor den Toren von Loyang schreiben.
  • André G. schrieb am 29.10.2010:
    Vor den Toren von Loyang - Ein weiteres Spiel von Uwe Rosenberg (Agricola, Le Havre), welches diesmal im fernen China vor 2000 Jahren angesiedelt ist. In der Rolle eines Farmers ist es hier das Ziel seine Waren so gewinnbringend wie möglich vor den Toren von Loyang zu vermitteln um mit dem erwirtschafteten Geld so schnell wie möglich auf dem Wohlstandspfad empor zu klettern.

    Wer vorher Spiele von Uwe Rosenberg gespielt hat und z.B. von der Schar an Spielmaterial die im Karton ist, erschlagen wurde, wird beim öffnen dieser Schachtel erst einmal etwas verdutzt schauen. Das Material wirkt sehr wenig, ist, wie sich noch rausstellen wird, aber vollkommen ausreichend.

    Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Spieler einen eigenen Spielplan der wie ein unförmiges T aussieht. Einen Nachziehstapel für seine Felder, eine Stammfeldkarte, 10 Käsch, eine Lager/Karren Karte, einen Wertungsstein für den Wohlstandspfad und 11 Waren für den eigenen Laden (3xWeizen, 2xKürbis, 2xRüben, 2xChinakohl, 1xBohne, 1xLauch). Jeder Spieler darf sich zu Beginn eine Sorte aussuchen, die er auf seinem Stammfeld anpflanzen möchte (jede Sorte hat einen unterschiedlichen Wert; z.B. ist Weizen sehr günstig, Bohnen und Lauch sind teuer), doch muss man auch drauf achten, dass man nicht auf jeden Feld auch jede Gattung anpflanzen kann, so ist auf dem Stammfeld nur möglich Weizen, Kürbis oder Rüben anzupflanzen (je mehr Parzellen ein Feld hat, desto minderwertiger die Ware die angepflanzt werden kann).

    Nun beginnt das Spiel welches über neun Runden geht und jede Runde in drei Phasen gegliedert ist.
    1. Erntephase: Alle Spieler erschaffen gleichzeitig ein neues Feld indem sie eine der verdeckten acht Karten aufdecken und sie neben ihr Stammfeld legen. Dann darf man von jedem Feld (in der ersten Runde nur das Stammfeld) eine Ware ernten und in seinen Karren legen (ebenso alle vorher eingelagerten Waren im späteren Verlauf des Spiels). Wenn ein Feld einmal komplett leer ist (nachdem es einmal bepflanzt wurde) kommt die Karte aus dem Spiel es sei denn es ist ein Feld welches einmal eine Aktionskarte war, dieses kommt auf die Ablage der Karten.

    2. Kartenphase: Hier werden zuerst alle Karten die auf dem Ablagestapel gelandet sind, wieder in den Zugstapel gemischt und danach werden jedem Spieler 4 Karten ausgeteilt. Nun folgt die verworrenste Regel der Anleitung. Jeder Spieler (beginnend beim Startspieler der durch einen Marker erkennbar ist), legt eine der vier Karten die er bekommen hat offen auf den "Hof". Ziel dieser Runde ist es, dass jeder Spieler eine Karte aus der Hand (eine der vier erhaltenen Karten) behalten MUSS und eine Karte die in den "Hof" gelegt wurde behalten MUSS. Nachdem der Startspieler eine Karte gelegt hat, kann der nächste Spieler aussuchen, ob er eine seiner Handkarten mit auf den "Hof" legt, oder eine ausliegende Karte des "Hofes" UND eine seiner eigenen Handkarten behält (übrige Handkarten werden in den Hof gelegt). Dies geht so lange bis nur noch ein Spieler übrig bleibt welcher sich dann sofort entscheiden muss welche Karten er nimmt. Die Karten die man nun erbeutet hat werden an die passende Position des T-Spielplanes gelegt und sind nun "aktiv".
    Die Kategorien der Karten sind:
    a) Allgemeine Felder die gegen Käsch gekauft und als normales Feld genutzt werden kann.
    b) Marktstände die sofort einmalig mit Waren gefüllt werden. Nun kann man die dort angebotenen Waren gegen eigene eintauschen.
    c) Stammkunden welche beliefert werden wollen. Hier muss man vier Runden lang jedes Mal in der Aktionsphase eine bestimmte Kombination aus Waren liefern (z.B. eine Rübe und ein Kürbis). Jede Runde die dies glückt bekommt man dafür Käsch der sich mit jeder neuen Runde erhöht. Schafft man es zwei Mal nicht zu liefern muss man 2 Käsch Strafe zahlen.
    d) Laufkunden fordern eine bestimmte Anzahl an Waren die sie einmalig haben wollen. Wenn man gleich viele Stamm- wie Laufkunden hat bekommt man bei Auslieferung die angegebene Anzahl Käsch. Bei mehr Laufkunden bekommt man 2 Käsch weniger als abgedruckt und bei mehr Stammkunden bekommt man 2 Käsch mehr.
    e) Helfer sind Karten die einen gewisse Vorteile im Spiel verschaffen (z.B. auf einem Stand eines anderen Spieler Waren eintauschen etc.)

    3. Aktionsphase: Insgesamt gibt es acht unterschiedliche Aktionen die nun ausgeführt werden können, alle bis auf die letzte können beliebig oft genutzt werden. Beginnend beim Startspieler.
    a) Waren aus dem Karren können nun auf leere, vorhandene Felder gepflanzt werden. Setzt man z.B. ein Weizen aus seinem Karren auf ein leeres Feld, darf man die restlichen Parzellen dieser Felder mit Weizen aus dem allgemeinen Vorrat auffüllen.
    b) Waren aus dem Laden kaufen. Hier kann man eine Ware aus dem eigenen Laden gegen Käsch kaufen.
    c) Waren an den eigenen Laden verkaufen. Wenn im Laden eine Fläche frei ist, kann man Waren aus seinem Karren an den Laden verkaufen um Käsch zu bekommen.
    d) Marktstände nutzen um vorhandene Waren aus dem Karren gegen Waren des Marktes einzutauschen.
    e) Helfer einsetzen oder abwerfen um die Aktion der Karte einmalig zu nutzen oder Helfer die einem nichts bringen kostenlos abzuwerfen.
    f) Stammkunden beliefern. Die gewünschte Ware des Stammkunden auf seine Karte legen und Käsch dafür erhalten.
    g) Laufkunden bedienen um Käsch zu erhalten.
    h) Doppelpack kaufen (dies darf nur einmalig pro Runde und Spieler geschehen). Man zieht vom Ablagestapel der vorangegangenen Kartenphase zwei Karten und zahlt die Summe an Käsch der vorhandenen Lauf- oder Stammkunden (höhere Wert zählt). Er darf von diesen Karten 0,1 oder 2 Karten behalten und legt die restlichen wieder auf die Ablage. Bei zwei gewählten Karten müssen die Karten aufeinander gelegt werden und nur die obere ist aktiv. Der Spieler entscheidet welche oben liegt. Die untere wird erst aktiv, wenn die obere erfüllt ist.

    Nach Ende der Aktionen werden die Waren aus dem Karren ins Lager gebracht (ist das Füllvolumen erreicht müssen die restlichen verkauft werden (wenn noch Platz im Laden ist) oder sie vergammeln und werden in den allgemeinen Vorrat zurückgelegt. Jetzt darf jeder Spieler mit dem gesammelten Käsch seinen Spielstein auf dem Wohlstandspfad voransetzen. Wenn er in der Runde nur einen Schritt geht kostet es ihn auch nur ein Käsch, will er aber mehrere Schritte in der Runde vorangehen so muss er die Anzahl an Käsch zahlen die auf dem Feld steht auf das er ziehen will. Beispiel: Der Spieler steht auf Feld 5 und darf für ein Käsch auf Feld 6 ziehen. Will er nun aber noch weiter auf z.B. Feld 8 ziehen, muss er ein Käsch für Feld 6 zahlen, sieben Käsch für Feld 7 und dazu noch acht Käsch für Feld 8, macht zusammen 16 Käsch um von Feld 5 auf Feld 8 in einer Runde zu kommen.
    Es können übrigends jeder Zeit Kredite aufgenommen werden. Man erhält eine Karte und fünf Käsch. Am Ende des Spiels wird der eigene Spielstein auf dem Wohlstandspfad entsprechend der Anzahl der Kreditkarten um jeweils ein Feld nach hinten versetzt.
    Wer nach 9 Runden den Wohlstandspfad am höchsten erklommen hat gewinnt.

    Hier wieder die Positiv/Neutral/Negativ Kriterien:
    + • Sehr schön gestaltetes Spielmaterial
    + • Weniger ist hier mehr, auch wenn wenig im Karton ist, so ist es vollkommen ausreichend und man vermisst nichts
    + • Viele Möglichkeiten die das Spiel immer wieder unterschiedlich gestalten
    + • Anleitung erklärt alles bis aufs kleinste Detail genau und ist gut geschrieben, einzig die Kartenphase verwirrt anfangs etwas (mehrmals die Anleitung lesen hilft)0
    + • Zu zweit (und sogar allein) sehr gut spielbar
    + • Glück (Kartenphase) und Taktik liegen hier im ausgeglichenen Maß
    - • Aufteilung der Box ist hier nicht schön, wieder nur Plastiktütchen um alles zu sortieren
    - • Im Vergleich zu Agricola ist der Preis (42Euro) für die Ausstattung doch recht happig
    - • Kaum Interaktion mit den anderen Spielern, jeder führt nur seinen Hof, selten (Kartenphase oder durch Helfer) kann man in das Geschehen der anderen Spieler eingreifen.

    Fakten: 1-4 Spieler, ab 10 Jahren, ca. 60-120 Minuten Spielzeit

    Fazit: Auch wenn ich persönlich von der Thematik begeistert bin, spiele von Uwe Rosenberg liebe und mir dieses Spiel auch viel Spaß macht, kann ich keine volle Punktzahl geben, weil mich an diesem Spiel ein wenig stört, dass man zu sehr aneinander vorbei spielt und es wirklich sehr teuer ist. Nicht das man mich falsch versteht, vom Ablauf ist es wirklich schön gestaltet und es ist auch anders als Agricola oder Le Havre und es kommt auch immer wieder auf den Spieltisch. Und doch stören mich die beiden erwähnten Punkte hier arg (was bei Agricola z.B. nicht der Fall ist). Wenn für euch der Preis und auch die mangelnde Interaktion zu anderen Spielern nicht störend sind, dann vergebt "Vor den Toren von Loyang" gerne die volle Punktzahl. Wer weiß, vielleicht wird die fehlende Interaktion ja noch durch eine Erweiterung irgendwann ergänzt. Ich würde mich freuen.
    André hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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    • Hardy B.
      Hardy B.: Korrektur an dieser Stelle: ich finde nicht, dass man den Preis die Bewertung beeinflussen sollte. Ganz einfach, da dass Spiel eines Tages vlt.... weiterlesen
      13.01.2011-16:50:01
    • André G.
      André G.: Auch wenn es für 20%u20AC erhältlich wäre, würde ich von meiner Stelle aus keine 6 Punkte vergeben. Die Thematik und auch das Spiel an sich sind ... weiterlesen
      14.01.2011-11:05:50
  • Mahmut D. schrieb am 12.11.2011:
    Fazit:

    Die Ernte-Trilogie von Uwe Rosenberg, wer hat nicht schonmal etwas davon gehört.

    Vor den Toren von Loyang wurde 2005 konzipiert, kam aber als letztes Spiel der Trilogie 2009 auf den Markt.
    In Essen bekam es 2010 die Auszeichnung "Essener Feder".

    Die Spielregeln sind im Gegensatz zu Agricola wirklich sehr gut geschrieben. Nur ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen.
    In der Spielregel sollen Einsteiger nicht Alles lesen, sondern können einen bestimmten Verweis überspringen.
    Wird dieses befolgt, versteht man leider im späteren Verlauf nicht, was mit dem Wort "Hof" gemeint ist.
    Ansonsten ist man mit den 8 Seiten schnell durch, ohne offene Fragen zu haben.

    Das Spielmaterial ist meines Erachtens wieder einwandfrei. Aber wird oft von Agricola und Le Havre Fans mit der Begründung bemängelt, dass es für die selbe Preisklasse weniger biete.
    Loyang enthält nur "vier T-förmige Tableaus, 120 Spielkarten und 237 Holzgemüse".
    Hat man das Spiel aber einmal gespielt, bereut man die Kaufentscheidung nicht.

    Ich bin kein Fan von comic-ähnlichen Illustrationen. Manche Dominion-Karten oder Thunderstone-Karten raubten mir die Lust, mit ihnen spielen zu wollen.
    Jedoch schafft es Klemenz Franz mir die Atmosphäre dieses Spiels zu übermitteln und somit reihe ich mich zu den zahlreichen Spielern, die diese Illustrationen für gelungen befinden.

    Auch die Spielidee kann mit den Vorgängern mithalten. Auch wenn Loyang nicht so komplex ist wie seine Brüder, besitzt es enorm viel Spieltiefe.

    Das Spiel läuft über neun Runden. Jede Runde besitzt drei Phasen. In der Erntephase spielen die Spieler parallel und ernten je ein Gemüse aus jedem ihrer einzelnen Felder.
    In der zweiten Phase, der sogenannten Kartenphase, herrschrt viel Interaktion und Taktik. Spieler die zwei gute Karten auf der Hand haben, aber diese gerne behalten würden, müssen eins ausspielen und hoffen, dass sie vielleicht von einem Mitspieler nicht weggeschnappt wird.
    Die dritte Phase (Aktionsphase) hat es in sich. Zwar muß hier jeder Spieler warten bis er an der Reihe ist, aber es ist wirklich sehr spannend zu sehen, was der aktive Spieler in diesem Moment aus seinen Aktionen rausholt.
    Das Spiel bietet 8 verschiedene Aktionsmöglichkeiten, die der aktive Spieler in beliebiger Reihenfolge und so oft er möchte, durchführen kann. Ausgenommen die Aktion "Doppelpack kaufen".

    Dieses Spiel ist absolut durchdacht und ein Leckerbissen für Strategen und vor allem LOGIKER.
    Wegen den Karten könnten manche Spieler behaupten, es enthielte Glückselemente, jedoch wenn man es gespielt hat, wird man feststellen, dass wirklich Alles in der eigenen Hand ist.

    Die Toren von Loyang ist ein eigenständiges, absolut durchdachtes, geniales Spiel mit einem sehr hohen Wiederspielreiz - es erneut zu probieren und es besser zu machen.
    Denn meistens gewinnt oder verliert man nur wegen einem Punkt. Den man hätte locker holen können, hätte man doch noch irgendwie eine "Bohne erhalten" und Diese nicht KAUFEN MÜSSEN.
    Denn der Kauf kostete schließlich sechs Geld. Viel Geld zum Schluß hin, welches man hätte in Siegpunkte einlösen können.

    Alles in Allem ist Toren von Loyang ein absolut geniales Spiel, dem ich auch Spielern ans Herz legen möchte, die Agricola weswegen auch immer abgelehnt haben.

    Mich persönlich hat bei Agricola das ewige Auffüllen der Ressourcen genervt und meine Frau störte das Ende. Immer wenn es gerade rundlief, war Agricola ihrer Meinung nach zu Ende.

    Wenn Sie auch so denken, wie ich oder meine Frau und hatten bis jetzt die Ernte-Trilogie abgelehnt, dann wagen sie sich jetzt an Die Toren von Loyang.
    Sie werden mit Sicherheit nicht enttäuscht werden.

    Anmerkung: Das Spiel wurde immer zu zweit gespielt und dauerte immer 2 Stunden. In einer vierer Partie könnte es kein Gefallen finden, wenn es drei vier Stunden dauert ;-) Meine Bewertung 5,5 Punkte.
    Mahmut hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas G. schrieb am 21.05.2012:
    Spielidee

    Als Bauer vor den Toren von Loyang züchten die Spieler diverse Gemüsesorten und versuchen, das Gemüse gewinnbringend an Lauf- oder Dauerkunden zu verkaufen. Den Gewinn investiert man in das Voranschreiten auf dem Siegpunkteweg, um am Ende am weitesten vorne zu stehen und zu gewinnen.

    Spielprinzip

    Dieses Spiel ist eines von Rosenbergs Erntespielen.
    Die Spieler erhalten einen Vorrat an Gemüse im eigenen Laden und einen ersten Acker mit Gemüsenpflanzen darauf, mit deren Ernte die Runden abgezählt werden und somit nach neun Runden eine Partie zu Ende ist. Jede Runde kommt in der ersten Phase ein neuer Acker hinzu, um genügend Gemüse züchten zu können. Von jedem bepflanzten Acker wird zu Beginn einer Runde je einmal Gemüse geerntet und kommt zunächst ins eigene Lager.
    In der folgenden Kartenphase werden solange Karten aus der Hand in die allgemeine Auslage getan und andere daraus aufgenommen, bis jeder Spieler die Kartenhand besitzt, die er für sich als passend erachtet.Diese Karten werden alle in die eigene offene Auslage gelegt und können Helfer, Marktstände und Lauf- wie Dauerkunden zeigen.
    In der nächsten Phase können unterschiedliche Aktionen von den Spielern durchgeführt werden, auch gleichzeitig, solange einzelne Aktionen nicht die Mitspieler betreffen. Die Kunden verlangen stets bestimmte Sorten Gemüse, somit muss der Spieler bei der Kartenwahl bereits darauf achten, solche Kundenkarten in die eigene Auslage aufzunehmen, die mit ihren Vorderungen zur Gemüsezucht auf den eigenen Äckern passen und effektiv beliefert werden können. Schnell ist das Gemüse knapp und man kann nicht liefern, was die Kunden verärgert und dem Spieler weniger Geld einbringt. Zum Glück gibt es Marktstände und Helfer, die mit ihren Möglichkeiten den Spielern dabei helfen, den Kundenwünschen gerecht zu werden.
    Letztlich zielen alle Karten- wie Verkauf- und Kaufaktionen dazu, Gewinn zu machen, um mit diesem die Schritte auf dem Siegpunkteweg zu bezahlen. Aber Vorsicht, Geld wird auch für neue Karten oder beim Züchten und Handeln mit dem Gemüse benötigt, so dass immer abzuwägen ist, wofür das knappe Käsch ausgegeben wird.
    Am Ende einer Runde darf nur eine bestimmte Anzahl an Gemüse im eigenen Lager zusätzlich zum Laden ausliegen. Überzähliges Gemüse verfällt und kommt in den allgemeinen Vorrat.

    Aktionsmöglichkeiten im eigenen Zug

    Man muss genau schauen, welche Kartenarten man sich in die eigene Auslage holen will bzw. holen kann. Hier kann man u.U. den Mitspieler durch Einbehalten von Karten in der eigenen Auslage ärgern.
    Für den Handel mit dem Gemüse stehen dem Spieler unterschiedliche Aktionen zur Verfügung. Man kann direkt an Kunden liefern, wenn die Ernte passt. Es gibt Laufkunden, die nach einer Lieferung bereits zufrieden vondannen gehen, oder Dauerkunden, die eine gewisse Rundenzahl lang beliefert werden wollen. Kann man dies in einer Runde nicht, so werden sie ärgerlich und das bedeutet Geldstrafe.
    Wenn benötigtes Gemüse nicht im Lager ist, so kann man es im eigenen Laden (teuer) dazu kaufen. Genauso muss man darauf achten, ob man geerntetes Gemüse nicht wieder auf einen freien Acker pflanzt, damit der Gemüsenachschub nicht versiegt. Auch hier kann wahlweise aus dem Laden zugekauft werden. Eine weitere Möglichkeit besteht in den Marktständen, die im Tausch benötigtes Gemüse anbieten. Die Helfer dann bieten ganz unterschiedliche Aktionen in bezug auf den Gemüsehandel oder anderen Aktionen.

    Fazit

    Obwohl es das leichteste Erntespiel ist, bietet es bereits ordentlich stimmungsvolle Spieltiefe und breiten Aktionenkanon. Mit dem Kartenhandel ist ein Glücksmoment im Spiel, der Rest besteht aus taktischen Überlegungen und Aktionen. Beide teile harmonieren sehr gut miteinander bzw. bauen notwendigerweise aufeinander auf. Die Kartenwahl löst bestimmte Zwänge beim Pflanzen und Gemüseverkauf aus, was dann wieder (bei Engpässen besonders) bestimmte Kartenforderungen nach sich zieht. Immer wieder muss man sich für bestimmte Aktionen entscheiden, weil sowohl Zeit- bzw. Rundenmangel, als auch Rohstoffknappheit herrscht. Ein Spiel, was vom Zeitaufwand zu den langdauernden Spielen zählt, zwei Stunden kann eine Partie dauern. Zu Beginn auch länger, bei erfahrenen Spielern auch kürzer, wenn in den Phasen gleichzeitig gespielt wird. Der Einstieg ist nicht ganz einfach wegen der vielen Aktionsmöglichkeiten, bietet dann aber ein gutes athmosphärisches Spielerlebnis mit schönem Material.

    persönliches Spielgefühl

    Vor den Toren von Loyang habe ich Runden zu zweit und zu dritt gespielt, was nach den ersten Hürden sehr zügig lief bisher. Am meisten spiele ich es in der Solovariante. Das Spiel ist schnell aufgebaut für ein Erntespiel von Rosenberg und spielt sich mit neun Runden in ca. einer Stunde.
    Das Material und das Artwork finde ich äußerst stimmig und stimmungsvoll. Man wird sehr schön zu dem Thema China eingeladen durch die netten und verschmitzt gezeichneten Kunden-, Helfer und Händlerkarten. Das Gemüse aus Holz in passender Form tut sein Übriges.
    Ein knackiges Strategiespiel, bei dem man gut kalkulieren muss, um effektiv Gemüse zu züchten und mit hohem Gewinn verkaufen zu können. Den Zeitaufwand für das Spiel lohnt sich angesichts der stimmungsvollen Athmosphäre. Der Interaktionsgrad ist jedoch nicht so hoch. Bis auf die Kartenphase und einzelnen Aktionskarten der Helfer spielt man doch mehr für sich allein, was mich aber nicht stört. Ein rundherum tolles Spiel. Wer Rosenbergs Erntespiel kennen lernen möchte, sollte mit diesem Spiel beginnen, weil es die Mechanismen zwar intensiv aber im Vergleich am leichtetsten wiedergibt.

    Kauf"zwang" ;)

    6 Punkte
    • Hardy B., Matthias P. und 16 weitere mögen das.
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    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Sehr schöne Rezi, obwohl ich selbst das Spiel nicht so sehr gerne mag. ;-)
      21.05.2012-20:43:19
    • Edgar A.
      Edgar A.: Ich mag das Spiel zwar auch, würde aber einen Punkt weniger vergeben, weil die Abläufe doch meist immer gleich sind. Allerdings bleibt das Spiel ... weiterlesen
      19.07.2012-17:40:00
    • Hardy B.
      Hardy B.: Super Spiel! Mein liebstes Solospiel bislang.
      05.08.2012-09:24:59
  • Antje N. schrieb am 10.11.2011:
    Weizen, Kürbis, Rübe, Bohne, Chinakohl und Lauch - die 6 Gemüsesorten sind quasi die Hauptprotagonisten in Uwe Rosenbergs 3. Teil der Erntetrilogie: "Vor den Toren von Loyang" (okay, Weizen ist jetzt kein 'Gemüse').

    Das Spiel verschlägt die Spieler ins alte China. Um den Pfad des Wohlstands zu erklimmen, verdingt man sich als Bauer sein Geld. Dabei geht es nicht nur darum möglichst schlau und viel an Nahrungsmitteln anzubauen, sondern diese auch an Stamm- und Laufkunden zu verticken, an Märkten zu tauschen oder mittels 20 verschiedener Erntehelfer seinen Ertrag zu verbessern, mit anderen Spielern zu interagieren (ihre teuren Bohnen wegzuernten!), oder das eigene Saatgut zu vervielfältigen.

    Das Spiel ist rundenbasiert - nachdem in Runde 9 das Hauptfeld abgeerntet ist, endet die Erntesaison und das Spiel ist vorbei. Innerhalb dieser 9 Runden muss man allerdings ordentlich Hirnschmalz investieren, um taktisch und logisch zu agieren. Die Fülle von Möglichkeiten macht es dabei einem gar nicht so einfach die richtigen Entscheidungen zu treffen, soll man seinen Markt schon ablegen, Lauch oder Bohnen anbauen, in der Hoffnung, dass bald ein Kunde vorbeischaut.

    Das erste Mal spielen läuft sicherlich etwas schwierig, da man erst einmal ins Spiel finden muss, aber Rosenberg-Kenner sind so etwas von "Le Havre" und "Agricola" bereits gewohnt. Die gute Nachricht: "Vor den Toren von Loyang" ist weitaus schneller zu verstehen! Und die Ausstattung ist zudem auch superschick: Alle Saatgüter sind aus kleinen individuellen Holzsteinchen geformt und die Illustrationen auf Spielfeld und Karten gefallen ebenfalls.

    Ob das Spiel schon ab 10+ ist, wage ich zu bezweifeln, ältere Semester werden aufgrund des vielen Taktierens und Überlegens sicherlich mehr Freude finden. Alles in allem ein sehr gelungenes, schönes Gesellschaftspiel, welches eine angenehme Abwechslung zum doch eher aufwendigen Agricola bietet.
    • H. S., Holger K. und 13 weitere mögen das.
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    • Daniel D.
      Daniel D.: Schöne, aussagekräftige und lustig geschriebene Rezi, gefällt mir!:-)
      Danke, Antje!
      14.03.2012-23:31:10
    • Edgar A.
      Edgar A.: Gloßaltige Lezension ;-)
      17.08.2012-23:01:52
    • carmen K.
      carmen K.: Stimmt genau, wir haben die Anleitung jetzt 3 mal gelesen und kommen hoffentlich am WE auch dazu es mal zu spielen.
      07.01.2013-21:50:02
  • Heiko W. schrieb am 13.12.2010:
    Die Tore von Loyang sind das 3. Spiel der Ernte-Triologie-Reihe von Uwe Rosenberg. Aber es ist auch in der entstehung her vor Agricola anzusiedeln. Man könnte sogar sagen das es so etwas wie die Agricola Alpha Version ist. Genau das merkt man aber den Spiel an.

    Einige Spielmechanismen wirken etwas unfertig. In manchen Spielsituationen fragt man sich einfach: "Warum muss ich gerade das jetzt so machen? Warum gibt es diese Beschränkung" Nichts desto trotz macht das Spiel viel Spaß und ist gewohnte Rosenberg Kost.

    Der große Vorteil bei diesen Spielen liegt darin dass sie kein Direktes Konkurenzdenken kennen. Einige finden das Langweilig. Aber gerade in Spielerunden in denen Leute mitspielen die nicht Verlieren können ist solch ein Spiel Gold Wert. Man kann den Gegner nicht schlagen, nicht aktiv komplett behindern oder zurückstecken lassen. Also nichts was zu extremen Frust führt. Dadurch leidet die direkte Interaktion untereinander zwar. Aber es kommt zumindest kein Frustlevel auf ("Warum hast du das nun wieder gemacht, so macht das Spiel keinen Spaß mehr" Sätze hört man hier kaum). Die einzige Möglichkeit den Gegner zu beeinflussen ist durch Sonderfunktionen einiger Helferkarten. Damit kann man z.B. mit einen Händler den der Gegner ausgelegt hat Handeln, oder von seinen Marktständen kaufen.

    Markststand und Händler ist dabei das Stichwort. Im Grunde geht es darum Geld zu verdienen, auf eigenen Farmkarten baut man Gemüse an, welches man versucht gewinnbringend zu verkaufen (Jede Runde erhält man solch eine Farmkarte mehr auf die man ein weiteres Gemüse Anbauen kann: All das Kostenlos warum das so ist weiss niemand, genau solche Dinge sind es die das Spiel irgendwie "unfertig" wirken lassen). Wohin man das Gemüse verkauft kommt dann drauf an. Dazu muss man entsprechende Karten aus der Auslage ergattern.
    Wichtig sind dort z.B.:
    Stammkunden: Diesen kann man mehrere Runden lang zwei bestimmte Waren liefern. Damit sind Sie eine Permanente Geldquelle, jedoch mit Gefahren versehen. Denn Sie müssen jede Runde beliefert werden. Verpasst man das eine Runde lang, werden Sie unzufrieden. Jede weitere Runde wie man es verpasst sie zu beliefern, muss man Vertragsstrafe zahlen.
    Etwas einfacher hat man es da mit Laufkunden: diese wollen Einmalig verschiedene Waren haben und zahlen dafür.
    Zusätzlich gibt es noch Marktstände: Diese erlauben es eigene Gemüsearten gegen andere auszutauschen.
    Und Helfer: Diese Karten bieten irgendwelche Sonderaktionen an. (z.B. Tausch von Waren beim Händler eines Gegners u.ä.)

    Das Spiel lebt dabei von der Planung wie weit man gehen kann oder nicht: "Kann ich es mir leisten noch einen Stammkunden zu beliefern oder ist das Risiko zu hoch da ich sonst Vertragsstrafe zahlen muss?

    Der Spielspaß ist meiner Meinung nach wirklich gegeben. Jedoch kommt es meiner Meinung nach nicht an Le Havre heran.
    Heiko hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Hardy B. schrieb am 13.01.2011:
    Eine kurze Bewertung vor allem aus der Sicht als Solospieler:
    + sehr schöne Spielidee, gute Umsetzung des Themas
    + wunderbares Spielmaterial
    + einfacher und zum Thema passender Spielablauf
    + innovatives Kartenspiel
    + interessantes Bewertungssystem
    + optimale Nutzung des Spielematerials
    + bietet Ausbaumöglichkeiten (vorallem was die Helferkarten betrifft)
    - zunächst der Preis (der sich hoffentlich mit der Zeit auf 20Euro senkt:-)
    - viel zu grosser Karton mit ermüdenden Plastiktüten
    - sehr subjektiv: sehr "deutsches" Layout (lustige Karikaturen mit Mandelaugen halt)

    Volle Punktzahl, da das Spiel sehr viel Spass macht, der Spielablauf spannend und neu ist und auch wegen des Spielmaterials.
    Da ich nicht in Deutschland lebe, würde ich mir bei jedem Spiel zwei Sprachen wünschen (hier z.B einfach den englischen neben den deutsche Text setzen. Das Spiel ist somit fast sprachneutral.
    Das Spiel ist eher ein innovatives Karten- als ein Brettspiel. Der ständige Kartenausbau macht ein Spielbrett überflüssig. Liebe H@ll Games: tolles Spieldebut, etwas günstiger bitte!


    Hardy hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Nicole S. schrieb am 15.04.2010:
    Ein weiteres Optimierungsspiel von Uwe Rosenberg, das vor allem in der Solitärversion schnell süchtig macht. Am Anfang fühlt man sich etwas erschlagen von der Spielregeln und den vielen Karten mit Text. Doch schon nach wenigen Runden bekommt man Routine und kann dann die interessanten Spielmechanismen genießen. Im Gegensatz zu Agricola wird hier von vornherein nett gestaltetes Holzspielmaterial in Form von kleinen Kürbissen, Bohnen etc. mitgeliefert. Für Liebhaber von etwas komplexeren Spielen ein absolutes Muss.
    Nicole hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Kerstin A. schrieb am 11.01.2010:
    Beim ersten Blick in die Schachtel ist man in Anbetracht des doch hohen Preises des Spieles erst einmal etwas enttäuscht über den fehlenden Spielplan. Doch schon nach wenigen Spielpartien ist man begeistert: Das Spielmaterial ist sehr schön und hochwertig und das Spiel ist einfach Klasse! Spannend und richtig schön komplex, aber nur für echte Spielefreaks zu empfehlen, da die Anleitung mit 12 Seiten Durchhaltevermögen verlangt.
    • Jörn F., Hardy B. und 6 weitere mögen das.
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    • N N.
      N N.: Als ich in die Schachtel geschaut habe, war ich begeistert! So viel Gemüse, alles aus Holz! Qualität und gute Ideen haben nun mal ihren Preis.... weiterlesen
      09.04.2011-18:37:21
    • Jörg  L.
      Jörg L.: Möchte ich auch unbedingt haben!
      26.08.2011-22:23:57
  • Edgar A. schrieb am 11.07.2012:
    Im Grunde ein typisches Uwe-Rosenberg-Spiel: Man baut etwas auf, man baut etwas an, man erntet und verkauft das Angebaute. Die Mechanismen sind nicht sonderlich komplex und die Regeln gut verständlich. Das Spielmaterial ist nicht ganz so umfangreich wie in "Le Havre", "Ora et labora" oder "Agricola", aber immer noch eine ganze Menge. Das Spiel ist fehlerverzeihender als "Agricola", aber man hat auch weniger Möglichkeiten als in "Ora et labora" und "Le Havre". Trotzdem macht das Spiel Spaß und es lässt sich auch relativ zügig durchspielen. Zwar würde ich es nicht als ganz großen Wurf bezeichnen, aber es ist nichtsdestoweniger ein gutes Spiel.
    Edgar hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 19.04.2012:
    Ich schreibe mal eine erste Bewertung der Tore von Loyang nach bisher zwei Solospielen. Da das Spiel je nach Personenanzahl in bestimmten Phasen variiert, bin ich noch sehr gespannt auf die weiteren Spiele zu zweit, dritt und viert.

    Vorneweg möchte ich sagen, dass ich bisher die Rosenberg-Spiele Agricola, Le Havre und Ora et labora sehr gut kenne und sie zu meinen Favoriten gehören. Daher waren die Tore von Loyang schon längere Zeit in meinem Fokus. Aufgrund einiger Rezensionen, die beschrieben, dass die Tore eher das schwächste Erntespiel der Trilogie (Loyang, Le Havre, Agricola) sei, war ich jedoch eher skeptisch, ob es mir genau so gut gefällt.
    Sehr gelungen finde ich bei Rosenberg durchgängig die Solovarianten, daher war ich als erstes auch hier gespannt, wie sie funktioniert (falls man mal keine Mitspieler hat).


    Meine Eindrücke:
    + Die Schachtel wirkt beim Aufmachen zunächst etwas überdimensioniert für das enthaltene Spielmaterial - andererseits ist es damit ein Spiel der Trilogie, dass man sogar mal in den Urlaub mitnehmen kann.
    + Der zweite Blick fällt auf die Ausstattung: Allein die tollen verschiedenen Holz-Meeples für z.B. Lauch, Chinakohl oder Rüben sorgen direkt für Spiellaune! (Wahrscheinlich ist das auch ein Grund für den etwas höheren Preis des Spiels.?)
    + Der Einstieg in das Spiel gelingt im Vergleich zu Agricola oder Le Havre sehr zügig. Alles passt zusammen; die Grafik unterstützt das Erlernen der Regeln (z.B. Kartenablage/ Kaufladen). Die Regeln finde ich übersichtlich gestaltet.
    + Vor allem "Erntespiel-Kenner" werden schnell heraushaben, worauf es ankommt - Vor den Toren von Loyang ist dann im Vergleich tatsächlich eher leichtere Kost.
    Nach ein paar Partien erreichte ich im Solospiel die zum Gewinnen mindestens notwendige Punktzahl, danach konnte ich sie übertreffen.
    Ich denke, dass das Spiel Wiederspielreiz hat - die Optimierungsaufgabe macht Spaß! Zudem ist das ganze Material schnell auf- und abgebaut, so dass nichts gegen eine schnelle Partie spricht. (Meine erste Partie dauerte noch knapp zwei Stunden mit Regeln erarbeiten, meine zweite nur noch etwas mehr als eine Stunde.)


    Im Moment kann ich noch nicht ausreichend bewerten:
    - Wie hoch ist der Langzeitspielreiz?
    - Wie viel Spaß macht das Spiel gerade auch zu dritt oder viert? (etwas Interaktion ist wohl möglich durch Zugriff auf die Auslage anderer durch bestimmte Karten)


    Für den Ersteindruck vergebe ich auf jeden Fall 5 Punkte, die sich aber durch weitere Partien festigen müssen.

    Vor den Toren von Loyang lohnt sich definitiv auszuprobieren, wenn man
    - Rosenbergsche Erntespiele grundsätzlich mag
    - gerne Optimierungsaufgaben angeht
    - Agricola bzw. Le Havre bisher zu schwer fand
    - man bei Agricola die Kürbis-Monokulturen immer langweilig fand und jetzt auch mal mit dem neuen Material gerne Bohnen anpflanzen würde
    - schon immer mal wissen wollte, woher der Begriff "Cash" eigentlich ursprünglich kommt - ja, das hab ich gestern gelernt :-)
    Martina hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Markus P. schrieb am 18.10.2010:
    Vor den Toren von Loyang ist der Vorgänger von Agricola. Die schönen Holzfiguren, insb. der Chinamann und auch die Karten sind gut gelungen. Ich fand allerdings sehr störend das die Spielbretter fehlen. Eine kleine hektische Handbewegung und keiner weiß mehr wo das Siegpunktmännchen stand. Taktisch bieter Loyang viele Möglichkeiten, durch den für jeden zugänglichen Kartenpool wird das Glück deutlich gemildert. Mir gefällt im direkten Vergleich Agricola besser, würde Loyang aber wieder spielen.
    Markus hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
    • Matthias H., Pascal V. und 4 weitere mögen das.
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    • Hardy B.
      Hardy B.: Loyang ist genial, ein Vergleich mit Agricola hinkt. Sehr unterschiedliche Spiel. Dieses ist etwas weniger kopflastig.
      01.02.2011-21:45:58
    • Martina K.
      Martina K.: Ich finde es eigentlich gut, dass das Spiel ohne großes Spielbrett auskommt. Aber der Punkt mit der Siegpunktleiste ist berechtigt, ich glaube... weiterlesen
      20.04.2012-19:08:01
  • Tim P. schrieb am 12.10.2010:
    Macht viel Spaß, ist meines Erachtens das schlechteste Spiel aus der Harvest Trilogie (Agricola, Le Havre und V.d.T.v.Loyang). Inovativ ist das Konzept, dass man sich die Siegpunkte kaufen kann, und diese am Anfang wenn das Geld knapper ist billiger sind als am Ende.

    Man versucht nämlich auf der Wohlstandsleiste voranzukommen. Der erste Schritt in jeder Runde kostet nur eine Münze. Für den nächsen Schritt muss man aber die Höhe der Stufe die man damit betritt bezahlen.
    Tim hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias H. schrieb am 01.12.2009:
    Der 3. Teil der Trilogie von Uwe Rosenberg ist quasi Nachfolger von Agricola und Le Havre ... und dieser Teil ist genauso gut, wie die anderen beiden Spiele.
    Sehr empfehlenswert!
  • Jörg K. schrieb am 19.10.2010:
    Ich mag Uwe Rosenberg Spiele. Agricola, Le Havre aber bei Loyang sprang der Funke noch nicht über. Die Anleitung ist übersichtlich aber komplex. Das ist nicht schlimm, da man sich anfangs über die Solovariante an das Spiel herantastet.
    Mit Merkator kommt ein weiteres Werk vom Autor, das mich wieder überzeugt.
    Jörg hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Petra R. schrieb am 26.10.2009:
    Habe das Spiel jetzt am Wochenende auf der Messe in Essen getestet und war begeistert. Allerdings bekommt es nicht die vollen 6 Punkte, da es für mich zuwenig Interaktion mit den Mitspielern beinhaltet. Man spielt stark für sich allein und muss sehr konzentriert sein, damit man siegpunkttechnisch den Anschluss an die Mitspieler nicht verliert.
    Von der Ausstattung, den Grafiken und der Spielidee wieder ein sehr gelungenes Spiel von Uwe Rosenberg
  • Christoph K. schrieb am 30.11.2010:
    Aus der Trilogie Agricola, Le Havre wohl jenes Spiel, dass am wenigsten überzeugen mag, daher "nur" 5 Punkte ;-)
    Christoph hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
  • Christian K. schrieb am 16.02.2010:
    Ein sehr schönes Zug-Optimierungsspiel, sowohl alleine als auch in der Gruppe. Spielt man aber mit Grüblern, kann eine 3Spieler Partie schon mal über 2 Stunden dauern.
  • Matthias N. schrieb am 27.04.2011:
    Als großer Fan der Rosenbergspiele war ich von Loyang dann doch etwas enttäuscht. Wärend Agricola und Le Havre inzwischen richtige Klassiker geworden sind und immer wieder bei mir auf den Tisch kommen, will der Funke bei VdTvL einfach nicht überspringen. Irgendwie spielt sich das Spiel fad - ich kann eigentlich gar nicht richtig sagen, warum. Die Mechanismen funktionieren einwandfrei, das Spielmaterial hat eine hohe Qualität, die Spielregel ist wirklich vorbildlich (zurecht Gewinner der goldenen Feder in Essen!). Aber ich weis nicht: Irgendwas fehlt dem Spiel, was bei Agricola und Le Havre den Vielspielerreiz bei mir auslöst. Trotzdem gute 4 Punkte für ein gut ausbalanciertes Spiel mit den o.g. Vorzügen. Ich habs dann aber nach einem halben Jahr doch wieder verkauft! Mit Merkator ist Rosenberg dann wieder bei mir gut eingeschlagen!
    Matthias hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
    • Pascal V. mag das.
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    • Mahmut D.
      Mahmut D.: Vielleicht hast VdTvL gleich zu viert gespielt und durch die fehlende Interaktion plus den Wartezeiten dann, sprang der Funke nicht über. Erste... weiterlesen
      13.11.2011-17:02:50
    • Matthias N.
      Matthias N.: Habs eigentlich nur solo und zu zweit gespielt. Fehlende Interaktion ist kein Problem für mich. Im Gegenteil, ich hasse Interaktion. Trotzdem... weiterlesen
      13.11.2011-22:23:49

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