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André Greco schrieb am 29.10.2010:
Vor den Toren von Loyang - Ein weiteres Spiel von Uwe Rosenberg (Agricola, Le Havre), welches diesmal im fernen China vor 2000 Jahren angesiedelt ist. In der Rolle eines Farmers ist es hier das Ziel seine Waren so gewinnbringend wie möglich vor den Toren von Loyang zu vermitteln um mit dem erwirtschafteten Geld so schnell wie möglich auf dem Wohlstandspfad empor zu klettern.
Wer vorher Spiele von Uwe Rosenberg gespielt hat und z.B. von der Schar an Spielmaterial die im Karton ist, erschlagen wurde, wird beim öffnen dieser Schachtel erst einmal etwas verdutzt schauen. Das Material wirkt sehr wenig, ist, wie sich noch rausstellen wird, aber vollkommen ausreichend.
Zu Beginn des Spiels bekommt jeder Spieler einen eigenen Spielplan der wie ein unförmiges T aussieht. Einen Nachziehstapel für seine Felder, eine Stammfeldkarte, 10 Käsch, eine Lager/Karren Karte, einen Wertungsstein für den Wohlstandspfad und 11 Waren für den eigenen Laden (3xWeizen, 2xKürbis, 2xRüben, 2xChinakohl, 1xBohne, 1xLauch). Jeder Spieler darf sich zu Beginn eine Sorte aussuchen, die er auf seinem Stammfeld anpflanzen möchte (jede Sorte hat einen unterschiedlichen Wert; z.B. ist Weizen sehr günstig, Bohnen und Lauch sind teuer), doch muss man auch drauf achten, dass man nicht auf jeden Feld auch jede Gattung anpflanzen kann, so ist auf dem Stammfeld nur möglich Weizen, Kürbis oder Rüben anzupflanzen (je mehr Parzellen ein Feld hat, desto minderwertiger die Ware die angepflanzt werden kann).
Nun beginnt das Spiel welches über neun Runden geht und jede Runde in drei Phasen gegliedert ist.
1. Erntephase: Alle Spieler erschaffen gleichzeitig ein neues Feld indem sie eine der verdeckten acht Karten aufdecken und sie neben ihr Stammfeld legen. Dann darf man von jedem Feld (in der ersten Runde nur das Stammfeld) eine Ware ernten und in seinen Karren legen (ebenso alle vorher eingelagerten Waren im späteren Verlauf des Spiels). Wenn ein Feld einmal komplett leer ist (nachdem es einmal bepflanzt wurde) kommt die Karte aus dem Spiel es sei denn es ist ein Feld welches einmal eine Aktionskarte war, dieses kommt auf die Ablage der Karten.
2. Kartenphase: Hier werden zuerst alle Karten die auf dem Ablagestapel gelandet sind, wieder in den Zugstapel gemischt und danach werden jedem Spieler 4 Karten ausgeteilt. Nun folgt die verworrenste Regel der Anleitung. Jeder Spieler (beginnend beim Startspieler der durch einen Marker erkennbar ist), legt eine der vier Karten die er bekommen hat offen auf den "Hof". Ziel dieser Runde ist es, dass jeder Spieler eine Karte aus der Hand (eine der vier erhaltenen Karten) behalten MUSS und eine Karte die in den "Hof" gelegt wurde behalten MUSS. Nachdem der Startspieler eine Karte gelegt hat, kann der nächste Spieler aussuchen, ob er eine seiner Handkarten mit auf den "Hof" legt, oder eine ausliegende Karte des "Hofes" UND eine seiner eigenen Handkarten behält (übrige Handkarten werden in den Hof gelegt). Dies geht so lange bis nur noch ein Spieler übrig bleibt welcher sich dann sofort entscheiden muss welche Karten er nimmt. Die Karten die man nun erbeutet hat werden an die passende Position des T-Spielplanes gelegt und sind nun "aktiv".
Die Kategorien der Karten sind:
a) Allgemeine Felder die gegen Käsch gekauft und als normales Feld genutzt werden kann.
b) Marktstände die sofort einmalig mit Waren gefüllt werden. Nun kann man die dort angebotenen Waren gegen eigene eintauschen.
c) Stammkunden welche beliefert werden wollen. Hier muss man vier Runden lang jedes Mal in der Aktionsphase eine bestimmte Kombination aus Waren liefern (z.B. eine Rübe und ein Kürbis). Jede Runde die dies glückt bekommt man dafür Käsch der sich mit jeder neuen Runde erhöht. Schafft man es zwei Mal nicht zu liefern muss man 2 Käsch Strafe zahlen.
d) Laufkunden fordern eine bestimmte Anzahl an Waren die sie einmalig haben wollen. Wenn man gleich viele Stamm- wie Laufkunden hat bekommt man bei Auslieferung die angegebene Anzahl Käsch. Bei mehr Laufkunden bekommt man 2 Käsch weniger als abgedruckt und bei mehr Stammkunden bekommt man 2 Käsch mehr.
e) Helfer sind Karten die einen gewisse Vorteile im Spiel verschaffen (z.B. auf einem Stand eines anderen Spieler Waren eintauschen etc.)
3. Aktionsphase: Insgesamt gibt es acht unterschiedliche Aktionen die nun ausgeführt werden können, alle bis auf die letzte können beliebig oft genutzt werden. Beginnend beim Startspieler.
a) Waren aus dem Karren können nun auf leere, vorhandene Felder gepflanzt werden. Setzt man z.B. ein Weizen aus seinem Karren auf ein leeres Feld, darf man die restlichen Parzellen dieser Felder mit Weizen aus dem allgemeinen Vorrat auffüllen.
b) Waren aus dem Laden kaufen. Hier kann man eine Ware aus dem eigenen Laden gegen Käsch kaufen.
c) Waren an den eigenen Laden verkaufen. Wenn im Laden eine Fläche frei ist, kann man Waren aus seinem Karren an den Laden verkaufen um Käsch zu bekommen.
d) Marktstände nutzen um vorhandene Waren aus dem Karren gegen Waren des Marktes einzutauschen.
e) Helfer einsetzen oder abwerfen um die Aktion der Karte einmalig zu nutzen oder Helfer die einem nichts bringen kostenlos abzuwerfen.
f) Stammkunden beliefern. Die gewünschte Ware des Stammkunden auf seine Karte legen und Käsch dafür erhalten.
g) Laufkunden bedienen um Käsch zu erhalten.
h) Doppelpack kaufen (dies darf nur einmalig pro Runde und Spieler geschehen). Man zieht vom Ablagestapel der vorangegangenen Kartenphase zwei Karten und zahlt die Summe an Käsch der vorhandenen Lauf- oder Stammkunden (höhere Wert zählt). Er darf von diesen Karten 0,1 oder 2 Karten behalten und legt die restlichen wieder auf die Ablage. Bei zwei gewählten Karten müssen die Karten aufeinander gelegt werden und nur die obere ist aktiv. Der Spieler entscheidet welche oben liegt. Die untere wird erst aktiv, wenn die obere erfüllt ist.
Nach Ende der Aktionen werden die Waren aus dem Karren ins Lager gebracht (ist das Füllvolumen erreicht müssen die restlichen verkauft werden (wenn noch Platz im Laden ist) oder sie vergammeln und werden in den allgemeinen Vorrat zurückgelegt. Jetzt darf jeder Spieler mit dem gesammelten Käsch seinen Spielstein auf dem Wohlstandspfad voransetzen. Wenn er in der Runde nur einen Schritt geht kostet es ihn auch nur ein Käsch, will er aber mehrere Schritte in der Runde vorangehen so muss er die Anzahl an Käsch zahlen die auf dem Feld steht auf das er ziehen will. Beispiel: Der Spieler steht auf Feld 5 und darf für ein Käsch auf Feld 6 ziehen. Will er nun aber noch weiter auf z.B. Feld 8 ziehen, muss er ein Käsch für Feld 6 zahlen, sieben Käsch für Feld 7 und dazu noch acht Käsch für Feld 8, macht zusammen 16 Käsch um von Feld 5 auf Feld 8 in einer Runde zu kommen.
Es können übrigends jeder Zeit Kredite aufgenommen werden. Man erhält eine Karte und fünf Käsch. Am Ende des Spiels wird der eigene Spielstein auf dem Wohlstandspfad entsprechend der Anzahl der Kreditkarten um jeweils ein Feld nach hinten versetzt.
Wer nach 9 Runden den Wohlstandspfad am höchsten erklommen hat gewinnt.
Hier wieder die Positiv/Neutral/Negativ Kriterien:
+ • Sehr schön gestaltetes Spielmaterial
+ • Weniger ist hier mehr, auch wenn wenig im Karton ist, so ist es vollkommen ausreichend und man vermisst nichts
+ • Viele Möglichkeiten die das Spiel immer wieder unterschiedlich gestalten
+ • Anleitung erklärt alles bis aufs kleinste Detail genau und ist gut geschrieben, einzig die Kartenphase verwirrt anfangs etwas (mehrmals die Anleitung lesen hilft)0
+ • Zu zweit (und sogar allein) sehr gut spielbar
+ • Glück (Kartenphase) und Taktik liegen hier im ausgeglichenen Maß
- • Aufteilung der Box ist hier nicht schön, wieder nur Plastiktütchen um alles zu sortieren
- • Im Vergleich zu Agricola ist der Preis (42Euro) für die Ausstattung doch recht happig
- • Kaum Interaktion mit den anderen Spielern, jeder führt nur seinen Hof, selten (Kartenphase oder durch Helfer) kann man in das Geschehen der anderen Spieler eingreifen.
Fakten: 1-4 Spieler, ab 10 Jahren, ca. 60-120 Minuten Spielzeit
Fazit: Auch wenn ich persönlich von der Thematik begeistert bin, spiele von Uwe Rosenberg liebe und mir dieses Spiel auch viel Spaß macht, kann ich keine volle Punktzahl geben, weil mich an diesem Spiel ein wenig stört, dass man zu sehr aneinander vorbei spielt und es wirklich sehr teuer ist. Nicht das man mich falsch versteht, vom Ablauf ist es wirklich schön gestaltet und es ist auch anders als Agricola oder Le Havre und es kommt auch immer wieder auf den Spieltisch. Und doch stören mich die beiden erwähnten Punkte hier arg (was bei Agricola z.B. nicht der Fall ist). Wenn für euch der Preis und auch die mangelnde Interaktion zu anderen Spielern nicht störend sind, dann vergebt "Vor den Toren von Loyang" gerne die volle Punktzahl. Wer weiß, vielleicht wird die fehlende Interaktion ja noch durch eine Erweiterung irgendwann ergänzt. Ich würde mich freuen.André hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Totoro Tonari: Korrektur an dieser Stelle: ich finde nicht, dass man den Preis die Bewertung beeinflussen sollte. Ganz einfach, da dass Spiel eines Tages vlt. f... weiterlesen
13.01.2011-16:50:01 -
André Greco: Auch wenn es für 20%u20AC erhältlich wäre, würde ich von meiner Stelle aus keine 6 Punkte vergeben. Die Thematik und auch das Spiel an sich sind ... weiterlesen
14.01.2011-11:05:50
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Heiko Weiß schrieb am 13.12.2010:
Die Tore von Loyang sind das 3. Spiel der Ernte-Triologie-Reihe von Uwe Rosenberg. Aber es ist auch in der entstehung her vor Agricola anzusiedeln. Man könnte sogar sagen das es so etwas wie die Agricola Alpha Version ist. Genau das merkt man aber den Spiel an.
Einige Spielmechanismen wirken etwas unfertig. In manchen Spielsituationen fragt man sich einfach: "Warum muss ich gerade das jetzt so machen? Warum gibt es diese Beschränkung" Nichts desto trotz macht das Spiel viel Spaß und ist gewohnte Rosenberg Kost.
Der große Vorteil bei diesen Spielen liegt darin dass sie kein Direktes Konkurenzdenken kennen. Einige finden das Langweilig. Aber gerade in Spielerunden in denen Leute mitspielen die nicht Verlieren können ist solch ein Spiel Gold Wert. Man kann den Gegner nicht schlagen, nicht aktiv komplett behindern oder zurückstecken lassen. Also nichts was zu extremen Frust führt. Dadurch leidet die direkte Interaktion untereinander zwar. Aber es kommt zumindest kein Frustlevel auf ("Warum hast du das nun wieder gemacht, so macht das Spiel keinen Spaß mehr" Sätze hört man hier kaum). Die einzige Möglichkeit den Gegner zu beeinflussen ist durch Sonderfunktionen einiger Helferkarten. Damit kann man z.B. mit einen Händler den der Gegner ausgelegt hat Handeln, oder von seinen Marktständen kaufen.
Markststand und Händler ist dabei das Stichwort. Im Grunde geht es darum Geld zu verdienen, auf eigenen Farmkarten baut man Gemüse an, welches man versucht gewinnbringend zu verkaufen (Jede Runde erhält man solch eine Farmkarte mehr auf die man ein weiteres Gemüse Anbauen kann: All das Kostenlos warum das so ist weiss niemand, genau solche Dinge sind es die das Spiel irgendwie "unfertig" wirken lassen). Wohin man das Gemüse verkauft kommt dann drauf an. Dazu muss man entsprechende Karten aus der Auslage ergattern.
Wichtig sind dort z.B.:
Stammkunden: Diesen kann man mehrere Runden lang zwei bestimmte Waren liefern. Damit sind Sie eine Permanente Geldquelle, jedoch mit Gefahren versehen. Denn Sie müssen jede Runde beliefert werden. Verpasst man das eine Runde lang, werden Sie unzufrieden. Jede weitere Runde wie man es verpasst sie zu beliefern, muss man Vertragsstrafe zahlen.
Etwas einfacher hat man es da mit Laufkunden: diese wollen Einmalig verschiedene Waren haben und zahlen dafür.
Zusätzlich gibt es noch Marktstände: Diese erlauben es eigene Gemüsearten gegen andere auszutauschen.
Und Helfer: Diese Karten bieten irgendwelche Sonderaktionen an. (z.B. Tausch von Waren beim Händler eines Gegners u.ä.)
Das Spiel lebt dabei von der Planung wie weit man gehen kann oder nicht: "Kann ich es mir leisten noch einen Stammkunden zu beliefern oder ist das Risiko zu hoch da ich sonst Vertragsstrafe zahlen muss?
Der Spielspaß ist meiner Meinung nach wirklich gegeben. Jedoch kommt es meiner Meinung nach nicht an Le Havre heran.Heiko hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Mahmut Dural: Sehr gute Rezi.
12.01.2012-14:17:49
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Nicole Schneider schrieb am 15.04.2010:
Ein weiteres Optimierungsspiel von Uwe Rosenberg, das vor allem in der Solitärversion schnell süchtig macht. Am Anfang fühlt man sich etwas erschlagen von der Spielregeln und den vielen Karten mit Text. Doch schon nach wenigen Runden bekommt man Routine und kann dann die interessanten Spielmechanismen genießen. Im Gegensatz zu Agricola wird hier von vornherein nett gestaltetes Holzspielmaterial in Form von kleinen Kürbissen, Bohnen etc. mitgeliefert. Für Liebhaber von etwas komplexeren Spielen ein absolutes Muss.Nicole hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Antje N*** schrieb am 10.11.2011:
Weizen, Kürbis, Rübe, Bohne, Chinakohl und Lauch - die 6 Gemüsesorten sind quasi die Hauptprotagonisten in Uwe Rosenbergs 3. Teil der Erntetrilogie: "Vor den Toren von Loyang" (okay, Weizen ist jetzt kein 'Gemüse').
Das Spiel verschlägt die Spieler ins alte China. Um den Pfad des Wohlstands zu erklimmen, verdingt man sich als Bauer sein Geld. Dabei geht es nicht nur darum möglichst schlau und viel an Nahrungsmitteln anzubauen, sondern diese auch an Stamm- und Laufkunden zu verticken, an Märkten zu tauschen oder mittels 20 verschiedener Erntehelfer seinen Ertrag zu verbessern, mit anderen Spielern zu interagieren (ihre teuren Bohnen wegzuernten!), oder das eigene Saatgut zu vervielfältigen.
Das Spiel ist rundenbasiert - nachdem in Runde 9 das Hauptfeld abgeerntet ist, endet die Erntesaison und das Spiel ist vorbei. Innerhalb dieser 9 Runden muss man allerdings ordentlich Hirnschmalz investieren, um taktisch und logisch zu agieren. Die Fülle von Möglichkeiten macht es dabei einem gar nicht so einfach die richtigen Entscheidungen zu treffen, soll man seinen Markt schon ablegen, Lauch oder Bohnen anbauen, in der Hoffnung, dass bald ein Kunde vorbeischaut.
Das erste Mal spielen läuft sicherlich etwas schwierig, da man erst einmal ins Spiel finden muss, aber Rosenberg-Kenner sind so etwas von "Le Havre" und "Agricola" bereits gewohnt. Die gute Nachricht: "Vor den Toren von Loyang" ist weitaus schneller zu verstehen! Und die Ausstattung ist zudem auch superschick: Alle Saatgüter sind aus kleinen individuellen Holzsteinchen geformt und die Illustrationen auf Spielfeld und Karten gefallen ebenfalls.
Ob das Spiel schon ab 10+ ist, wage ich zu bezweifeln, ältere Semester werden aufgrund des vielen Taktierens und Überlegens sicherlich mehr Freude finden. Alles in allem ein sehr gelungenes, schönes Gesellschaftspiel, welches eine angenehme Abwechslung zum doch eher aufwendigen Agricola bietet.
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Totoro Tonari schrieb am 13.01.2011:
Eine kurze Bewertung vor allem aus der Sicht als Solospieler:
+ sehr schöne Spielidee, gute Umsetzung des Themas
+ wunderbares Spielmaterial
+ einfacher und zum Thema passender Spielablauf
+ innovatives Kartenspiel
+ interessantes Bewertungssystem
+ optimale Nutzung des Spielematerials
+ bietet Ausbaumöglichkeiten (vorallem was die Helferkarten betrifft)
- zunächst der Preis (der sich hoffentlich mit der Zeit auf 20Euro senkt:-)
- viel zu grosser Karton mit ermüdenden Plastiktüten
- sehr subjektiv: sehr "deutsches" Layout (lustige Karikaturen mit Mandelaugen halt)
Volle Punktzahl, da das Spiel sehr viel Spass macht, der Spielablauf spannend und neu ist und auch wegen des Spielmaterials.
Da ich nicht in Deutschland lebe, würde ich mir bei jedem Spiel zwei Sprachen wünschen (hier z.B einfach den englischen neben den deutsche Text setzen. Das Spiel ist somit fast sprachneutral.
Das Spiel ist eher ein innovatives Karten- als ein Brettspiel. Der ständige Kartenausbau macht ein Spielbrett überflüssig. Liebe H@ll Games: tolles Spieldebut, etwas günstiger bitte!
Totoro hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Totoro Tonari: Petrischalen ist ne gute Idee. Habs Plastikfächer gefunden, die exakt die Masse der Schachtel entsprechen.
28.04.2011-20:13:27 -
Björn Terhart: Sowohl für Loyang, als auch Agricola eignen sich auch Boxen für Schauben aus dem Baumarkt. Die haben für gewöhnlich genug Fächer, das man sie ein... weiterlesen
04.08.2011-15:01:36
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Kerstin Aßfalg schrieb am 11.01.2010:
Beim ersten Blick in die Schachtel ist man in Anbetracht des doch hohen Preises des Spieles erst einmal etwas enttäuscht über den fehlenden Spielplan. Doch schon nach wenigen Spielpartien ist man begeistert: Das Spielmaterial ist sehr schön und hochwertig und das Spiel ist einfach Klasse! Spannend und richtig schön komplex, aber nur für echte Spielefreaks zu empfehlen, da die Anleitung mit 12 Seiten Durchhaltevermögen verlangt.
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N N: Als ich in die Schachtel geschaut habe, war ich begeistert! So viel Gemüse, alles aus Holz! Qualität und gute Ideen haben nun mal ihren Preis. We... weiterlesen
09.04.2011-18:37:21 -
Jörg Lehleitner: Möchte ich auch unbedingt haben!
26.08.2011-22:23:57
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Mahmut Dural schrieb am 12.11.2011:
Fazit:
Die Ernte-Trilogie von Uwe Rosenberg, wer hat nicht schonmal etwas davon gehört.
Vor den Toren von Loyang wurde 2005 konzipiert, kam aber als letztes Spiel der Trilogie 2009 auf den Markt.
In Essen bekam es 2010 die Auszeichnung "Essener Feder".
Die Spielregeln sind im Gegensatz zu Agricola wirklich sehr gut geschrieben. Nur ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen.
In der Spielregel sollen Einsteiger nicht Alles lesen, sondern können einen bestimmten Verweis überspringen.
Wird dieses befolgt, versteht man leider im späteren Verlauf nicht, was mit dem Wort "Hof" gemeint ist.
Ansonsten ist man mit den 8 Seiten schnell durch, ohne offene Fragen zu haben.
Das Spielmaterial ist meines Erachtens wieder einwandfrei. Aber wird oft von Agricola und Le Havre Fans mit der Begründung bemängelt, dass es für die selbe Preisklasse weniger biete.
Loyang enthält nur "vier T-förmige Tableaus, 120 Spielkarten und 237 Holzgemüse".
Hat man das Spiel aber einmal gespielt, bereut man die Kaufentscheidung nicht.
Ich bin kein Fan von comic-ähnlichen Illustrationen. Manche Dominion-Karten oder Thunderstone-Karten raubten mir die Lust, mit ihnen spielen zu wollen.
Jedoch schafft es Klemenz Franz mir die Atmosphäre dieses Spiels zu übermitteln und somit reihe ich mich zu den zahlreichen Spielern, die diese Illustrationen für gelungen befinden.
Auch die Spielidee kann mit den Vorgängern mithalten. Auch wenn Loyang nicht so komplex ist wie seine Brüder, besitzt es enorm viel Spieltiefe.
Das Spiel läuft über neun Runden. Jede Runde besitzt drei Phasen. In der Erntephase spielen die Spieler parallel und ernten je ein Gemüse aus jedem ihrer einzelnen Felder.
In der zweiten Phase, der sogenannten Kartenphase, herrschrt viel Interaktion und Taktik. Spieler die zwei gute Karten auf der Hand haben, aber diese gerne behalten würden, müssen eins ausspielen und hoffen, dass sie vielleicht von einem Mitspieler nicht weggeschnappt wird.
Die dritte Phase (Aktionsphase) hat es in sich. Zwar muß hier jeder Spieler warten bis er an der Reihe ist, aber es ist wirklich sehr spannend zu sehen, was der aktive Spieler in diesem Moment aus seinen Aktionen rausholt.
Das Spiel bietet 8 verschiedene Aktionsmöglichkeiten, die der aktive Spieler in beliebiger Reihenfolge und so oft er möchte, durchführen kann. Ausgenommen die Aktion "Doppelpack kaufen".
Dieses Spiel ist absolut durchdacht und ein Leckerbissen für Strategen und vor allem LOGIKER.
Wegen den Karten könnten manche Spieler behaupten, es enthielte Glückselemente, jedoch wenn man es gespielt hat, wird man feststellen, dass wirklich Alles in der eigenen Hand ist.
Die Toren von Loyang ist ein eigenständiges, absolut durchdachtes, geniales Spiel mit einem sehr hohen Wiederspielreiz - es erneut zu probieren und es besser zu machen.
Denn meistens gewinnt oder verliert man nur wegen einem Punkt. Den man hätte locker holen können, hätte man doch noch irgendwie eine "Bohne erhalten" und Diese nicht KAUFEN MÜSSEN.
Denn der Kauf kostete schließlich sechs Geld. Viel Geld zum Schluß hin, welches man hätte in Siegpunkte einlösen können.
Alles in Allem ist Toren von Loyang ein absolut geniales Spiel, dem ich auch Spielern ans Herz legen möchte, die Agricola weswegen auch immer abgelehnt haben.
Mich persönlich hat bei Agricola das ewige Auffüllen der Ressourcen genervt und meine Frau störte das Ende. Immer wenn es gerade rundlief, war Agricola ihrer Meinung nach zu Ende.
Wenn Sie auch so denken, wie ich oder meine Frau und hatten bis jetzt die Ernte-Trilogie abgelehnt, dann wagen sie sich jetzt an Die Toren von Loyang.
Sie werden mit Sicherheit nicht enttäuscht werden.
Anmerkung: Das Spiel wurde immer zu zweit gespielt und dauerte immer 2 Stunden. In einer vierer Partie könnte es kein Gefallen finden, wenn es drei vier Stunden dauert ;-) Meine Bewertung 5,5 Punkte.Mahmut hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Daniel Z.: Dass deutsch nicht deine Muttersprache ist hab ich bei der Rezi nicht bemerkt, Respekt!
12.11.2011-19:43:26 -
Mahmut Dural: Beim Diktat hatte ich auch meistens ne sehr gute Note! - Meine Sorgen waren immer die Ausdruck und grammatikalischen Fehler bei Aufsätzen, da rei... weiterlesen
12.11.2011-19:47:04
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Markus Prieß schrieb am 18.10.2010:
Vor den Toren von Loyang ist der Vorgänger von Agricola. Die schönen Holzfiguren, insb. der Chinamann und auch die Karten sind gut gelungen. Ich fand allerdings sehr störend das die Spielbretter fehlen. Eine kleine hektische Handbewegung und keiner weiß mehr wo das Siegpunktmännchen stand. Taktisch bieter Loyang viele Möglichkeiten, durch den für jeden zugänglichen Kartenpool wird das Glück deutlich gemildert. Mir gefällt im direkten Vergleich Agricola besser, würde Loyang aber wieder spielen.Markus hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Totoro Tonari: Loyang ist genial, ein Vergleich mit Agricola hinkt. Sehr unterschiedliche Spiel. Dieses ist etwas weniger kopflastig.
01.02.2011-21:45:58
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Tim Pellemeier schrieb am 12.10.2010:
Macht viel Spaß, ist meines Erachtens das schlechteste Spiel aus der Harvest Trilogie (Agricola, Le Havre und V.d.T.v.Loyang). Inovativ ist das Konzept, dass man sich die Siegpunkte kaufen kann, und diese am Anfang wenn das Geld knapper ist billiger sind als am Ende.
Man versucht nämlich auf der Wohlstandsleiste voranzukommen. Der erste Schritt in jeder Runde kostet nur eine Münze. Für den nächsen Schritt muss man aber die Höhe der Stufe die man damit betritt bezahlen.Tim hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Matthias Hoffmann schrieb am 01.12.2009:
Der 3. Teil der Trilogie von Uwe Rosenberg ist quasi Nachfolger von Agricola und Le Havre ... und dieser Teil ist genauso gut, wie die anderen beiden Spiele.
Sehr empfehlenswert!
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Jörg Köninger (Cliquenabend.de) schrieb am 19.10.2010:
Ich mag Uwe Rosenberg Spiele. Agricola, Le Havre aber bei Loyang sprang der Funke noch nicht über. Die Anleitung ist übersichtlich aber komplex. Das ist nicht schlimm, da man sich anfangs über die Solovariante an das Spiel herantastet.
Mit Merkator kommt ein weiteres Werk vom Autor, das mich wieder überzeugt.Jörg hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Totoro Tonari: ist für mich keine Rezension. Warum springt der Funke nicht über. Was hat das hier mit Merkator zu tun?
13.01.2011-16:51:16
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Petra Reißmann schrieb am 26.10.2009:
Habe das Spiel jetzt am Wochenende auf der Messe in Essen getestet und war begeistert. Allerdings bekommt es nicht die vollen 6 Punkte, da es für mich zuwenig Interaktion mit den Mitspielern beinhaltet. Man spielt stark für sich allein und muss sehr konzentriert sein, damit man siegpunkttechnisch den Anschluss an die Mitspieler nicht verliert.
Von der Ausstattung, den Grafiken und der Spielidee wieder ein sehr gelungenes Spiel von Uwe Rosenberg
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Christian Krach schrieb am 16.02.2010:
Ein sehr schönes Zug-Optimierungsspiel, sowohl alleine als auch in der Gruppe. Spielt man aber mit Grüblern, kann eine 3Spieler Partie schon mal über 2 Stunden dauern.
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Matthias Neumann schrieb am 27.04.2011:
Als großer Fan der Rosenbergspiele war ich von Loyang dann doch etwas enttäuscht. Wärend Agricola und Le Havre inzwischen richtige Klassiker geworden sind und immer wieder bei mir auf den Tisch kommen, will der Funke bei VdTvL einfach nicht überspringen. Irgendwie spielt sich das Spiel fad - ich kann eigentlich gar nicht richtig sagen, warum. Die Mechanismen funktionieren einwandfrei, das Spielmaterial hat eine hohe Qualität, die Spielregel ist wirklich vorbildlich (zurecht Gewinner der goldenen Feder in Essen!). Aber ich weis nicht: Irgendwas fehlt dem Spiel, was bei Agricola und Le Havre den Vielspielerreiz bei mir auslöst. Trotzdem gute 4 Punkte für ein gut ausbalanciertes Spiel mit den o.g. Vorzügen. Ich habs dann aber nach einem halben Jahr doch wieder verkauft! Mit Merkator ist Rosenberg dann wieder bei mir gut eingeschlagen!Matthias hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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Mahmut Dural: Vielleicht hast VdTvL gleich zu viert gespielt und durch die fehlende Interaktion plus den Wartezeiten dann, sprang der Funke nicht über. Erste P... weiterlesen
13.11.2011-17:02:50 -
Matthias Neumann: Habs eigentlich nur solo und zu zweit gespielt. Fehlende Interaktion ist kein Problem für mich. Im Gegenteil, ich hasse Interaktion. Trotzdem spr... weiterlesen
13.11.2011-22:23:49
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Christoph Kainrath schrieb am 30.11.2010:
Aus der Trilogie Agricola, Le Havre wohl jenes Spiel, dass am wenigsten überzeugen mag, daher "nur" 5 Punkte ;-)Christoph hat Vor den Toren von Loyang klassifiziert. (ansehen)
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