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Reinhard Ott-Schindele schrieb am 19.05.2011:
Titel: Ursuppe
Spieltyp: Brettspiel; Strategiespiel
Spieler: für 3 oder 4 Spieler ab 12 Jahren
Spielidee / Spielziel:
Die Spieler kontrollieren einen urzeitlichen Amöbenstamm. Die Amöben können sich ernähren, vermehren und unkoordiniert zappeln. Die Spieler versuchen mit Gen-Karten die Fähigkeiten der Amöben weiter zu entwickeln. Aber es gibt natürlich auch Rückschläge. Letztendlich entscheidet über den Sieg, wie viele lebende Amöben mit vielen Fähigkeiten den Fortschritt erzeugen.
Spielvorbereitung:
• Spielplan (stellt die Ursuppe dar) auslegen
• Jeder Spieler erhält die Amöben einer Farbe und 4 braune Biopunkte
• In jeder Farbe der Spieler kommen je 2 Nährstoffe (Würfel) in jedes Feld der Ursuppe
• Spielt man mit drei Spielern werden nur die Gen-Karten mit der Ziffer „3“ (rechts unten auf der Karte) verwendet
• Von den Umweltkarten wird eine Karte aufgedeckt auf die Windrose platziert
• Die Start-Reihenfolge wird mittels Würfel ermittelt
• Die Spieler setzen nun eine ihrer Amöben versehen mit einem Schadenspunkt (Perle) und eine ohne Schadenspunkt auf je ein unbesetztes Feld
Spielablauf:
Das Spiel besteht aus Runden. Jede Runde besteht aus 6 Phasen:
1. Bewegen und Fressen: Der Spieler geht von 1 bis 7 seine Amöben durch und lässt sie entweder treiben, d.h. ein Feld in Strömungsrichtung versetzen; oder sie werden bewegt, d.h. der Spieler zahlt einen Bonuspunkt und würfelt. Die Amöbe muss ein Feld in die Richtung versetzt werden, die Gemäß der Windrose der gewürfelten Zahl entspricht.
Nun beginnt das Fressen: Eine Amöbe frisst 3 Nährstoffe, aber nie von der eigenen Farbe (von jeder Fremdfarbe je einen). Findet die Amöbe genug Nahrung, werden die gefressenen Nährstoffe durch zwei in der eigenen Farbe ersetzt. Einer Amöbe, der ein oder mehrere Nährstoffe fehlen hungert und muss eine Schadensperle nehmen.
2. Umwelt- und Gendefekte: Die alte Umweltkarte wird durch eine neue auf dem Windrad ersetzt. Diese Karte gibt die Dicke der Ozonschicht an. Ab der 2. Runde: Ist die Summe der Empfindlichkeiten seiner Genkarten (rote Zahl unten rechts) größer als die Dicke der Ozonschicht, muss die Differenz durch Abgeben von Biopunkten oder Gen-Karten (zählen gemäß ihrer Empfindlichkeit) ausgeglichen werden.
3. Neue Gene: Die Spieler kaufen neue Gen-Karten. Jeder Spieler kommt (absteigend) einmal an die Reihe. Kein Spieler darf doppelte Gene besitzen. Gene wirken sofort auf alle Amöben des Spielers (z.B. eine Amöbe kann sich zweimal bewegen, etc.)
4. Zellteilung: Der aktive Spieler erhält 10 Bio-Punkte. Für jeweils 6 Bio-Punkte darf eine neue Amöbe ohne Schaden aufs Spielfeld gesetzt werden. Sie muss in ein Feld mit einer fremden Amöbe oder freiem Feld und angrenzend (nicht diagonal) an ein Feld mit einer eigenen Amöbe gesetzt werden. Besitzt ein Spieler nur noch eine Amöbe, darf er eine zum normalen Preis auf ein beliebiges Feld setzen. Besitzt er keine mehr, darf er das kostenlos tun.
5. Todesfälle: Amöben, die 2 oder mehr Schadenspunkte haben, sterben eines natürlichen Todes. Tote Amöben werden vom Spielplan genommen und je zwei Nährstoffe jeder Farbe in das Feld gesetzt.
6. Wertung: Der Fortschritt eines Spielers auf der Laufbahn (Siegpunkteleiste) errechnet sich aus der Zahl seiner lebenden Amöben und der Zahl seiner Gen-Karten. Für 3 Amöben gibt es 1 Punkt, für 4/2; 5/4, 6/5; und für 7 gibt es 6 Punkte. Für die Genkarten gibt es für 3 Karten 1 Punkt; 4/2, 5/3, und für 6 und mehr 4 Punkte.
Wichtig: Besetzte Felder auf der Laufbahn werden nicht mitgezählt, sondern übersprungen.
Spielende:
Das Spiel endet, sobald nach Phase 6 ein Setzstein in der Zielzone ist, oder spätestens am Ende der Runde, in der die letzte Umweltkarte aufgedeckt wurde. Der Spieler, der am weitesten vorne auf der Laufbahn ist, gewinnt das Spiel.
Fazit:
Ein Spiel, das ein bisschen Geduld braucht um sich einen Zugang zu verschaffen. Beim Auspacken entdeckt man einen grauen Spielplan – die Ursuppe; und ein vierseitiges Regelwerk in schwarz-weiß. Wären da nicht die vielen bunten Holzsteine, hätte ich es wahrscheinlich nie gespielt. Mit dem Regelwerk bedarf es ein wenig Auseinandersetzung. Hat man diese Hürden hinter sich gebracht, erwartet die Spieler ein grandioses Spiel mit vielen strategischen Varianten (z.B. Vielfalt der Gen-Karten). Dabei ist es von Vorteil. Nicht einfach die erstbeste bezahlbare (Biopunkte) Gen-Karte zu nehmen, sondern die mit dem größten Nutzen für sich auszuwählen.
Auch das Glück sorgt für Abwechslung z.B. welche Umweltkarte umgedreht wird (Strömungsrichtung).
Durch den Mechanismus der *Laufbahn* kann ein Spieler, der hinten liegt wieder aufholen, da die vor ihm besetzten Felder übersprungen und nicht mitgezählt werden.
Jedes Spiel verläuft anders und es ist spannend bis zum Schluss. Auch die Spielidee in diesem Genre ist ein Merkmal, das dieses Spiel in seiner Außergewöhnlichkeit zusätzlich aufwertet.
In meiner Bewertung ist es sechs Punkte wert.
Reinhard hat Ursuppe klassifiziert. (ansehen)
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Reinhard Ott-Schindele : ...finde ich auch ;-)
30.05.2011-17:35:25 -
Wolfgang Pieth: na da bin ja mal gespannt, ich bin morgen zur Suppe eingeladen :D
09.02.2012-13:30:56
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Pascal von Engelbrechten schrieb am 30.05.2011:
Ein irrwitzig komplexes Spiel, das so gar nicht diesen Eindruck vermitteln will, wenn man es das erste Mal vor sich ausgebreitet hat!
Es gilt seine Amöben durch die sprichwörtliche Ursupe zu "steuern" und zu "pimpen"^^. All dies geschieht mit einem komplexen System an Gen-Karten, die allesamt der Amöbe Vorteile bringen, aber auch ihren Preis haben. So muss nicht nur mit der Mangelware Bio-Punkte (Währung im Spiel) gehaushaltet werden, wenn man sich neue Gen-Karten kaufen will oder weitere Amböben ins Spiel bringt (die Masse machts), sondern gilt es auch aufzupassen die Amöbe nicht zu sehr zu (gen)manipulieren, denn die Umwelt reagiert hierauf mit der allgegenwaertiger Strahlung (in den 6 Phasen jeder Runde, wird diese in der 2. Phase jeweils neu ermittelt mit Hilfe der sogenannten Umweltkarten). Entspricht die eigene Empfindlichkeit der akuten Strahlung geht nochmal alles gut, wenn die Empfindlichkeit jedoch hoeher ist, setzt die Strahlung ihr Schadensverursachendes Werk deutlich fort (die Amöbe erhaelt einen Schadenspunkt (dargestellt durch eine Holzperle die auf dem Holzstift, welche jede Amöbe (farbige Holzplättchen) aufweist, gesteckt wird), bei 2 Punkten stirbt sie).
Ansonsten muessen die Amoeben "nur" fressen und sich bewegen. Dies wird durch passives Treiben lassen oder aktives Bewegen (laesst sich stark mit Hilfe der Genkarten beeinflussen) mit Wuerfeln umgesetzt und so von Feld zu Feld gezogen, um sich die dort liegenden spielerfarbigen Holzklötzchen einzuverleiben.
So denn genug vorraetig sind (Spielerzahl - 1 ist die forderliche Grundnahrungsmenge), sonst muss sich die Amöbe mit ihrer Genmutation behelfen, wie z.B. Tentakeln (Nahrung vom Nachbarfeld stibitzen), Geschwindigkeit (gegen Zahlung eines Biopunktes (BP) darf sich die Amöbe 2 Felder weit bewegen und dabei auch die Richtung aendern) oder Genügsamkeit (es werden nur noch "Spielerzahl - 2"-Nahrungsklötzchen benoetigt), usw. Ansonsten erhaelt die Amöbe einen Schadenspunkt und frisst gar nichts!
Neue "Nahrung" kommt ins Spiel, wenn eine Amöbe erfolgreich gefressen hat, denn dann scheidet sie 2 Klötzchen ihrer Farbe auf dem Feld aus und wenn eine Amöbe stirbt (sie hinterlaesst dann in allen Spielerfarben je 2 Nahrungsklötzchen) oder wenn eine Amöbe durch Überlebenskampf oder weitere Aggressionen gefressen wurde (hier hinterlaesst sie je 1 Klötzchen pro Spielerfarbe).
Es gilt also durchweg seine "Route" gut zu planen, indem man beobachtet wie sich die anderen Amöben (Mitspieler^^) verhalten (wo stirbt gleich eine, wo gibt es noch Nahrungsresourcen, wer ist besonders gefaehrlich "manipuliert", etc.) und eine ueberlebenssichere Kombination mit den Genkarten zu entwerfen.
Hier kommt dann auch der hohe Wiederspielwert hinzu, denn die Kombinationsmoeglichkeiten sind so vielfaeltig, dass man gerne nochmal und nochmal spielt, um neue Ideen und Pläne umzusetzen.
Am Ende gewinnt der Spieler, der als Erstes im Zielbereich der Wertungsleiste ankommt.
Das Spielmaterial wirkt zunaechst langweilig und die sehr kurze Anleitung verwirrt, aber einmal gespielt, sollte sich alles schnell klaeren lassen und man erkennt die Zweckdienlichkeit des Materials.Pascal hat Ursuppe klassifiziert. (ansehen)
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Bettina Buchholz schrieb am 10.10.2010:
Das Spiel ebsticht durch seine liebevolle Aufmachung und das extrem Hochwertige Spielmaterial.
Für eine gemeinsame abendliche Spielrunde ein wirklich tolles Spiel!Bettina hat Ursuppe klassifiziert. (ansehen)
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Roland Wilke schrieb am 14.12.2010:
Eins der Irrwitzigsten Spiele die ich kenne. Wie immer von dem Autorenpaar einfach lustiges Tierthema, kombiniert mit einigen innovativen Mechanismen. Kann man finde ich nicht viel falsch machen...Roland hat Ursuppe klassifiziert. (ansehen)
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Björn Terhart schrieb am 12.11.2010:
Ich muss gestehen, dass ich von der Umsetzung des Spielmaterials beim Öffnen der Verpackung etwas enttäuscht war. Klar, alles ist schön aus Holz gefertigt, aber irgendwie hatte ich mir alleine von der Spielbeschreibung etwas mehr optische Highlights erhofft.
Doch dieser erste Eindruck ist bereits nach wenigen Minuten des Spieles sofort verfolgen. Das Spielprinzip ist eigentlich super simple, aber durch die zahlreichen Kombinationsmöglichkeiten der Gene-Karten dann doch wieder schön variantenreich. Und der Spielspaß steht ganz, ganz, ganz weit oben. Das Spielprinzip ist super witzig und auch die grafische Darstellung auf den Karten steht hier in nichts nach. In jeder unserer Spielrunden haben wir uns bisher köstlich über und mit dieses Spieles amüsiert. Daher ganz klar 6 Punkte!
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Sarah Freund schrieb am 26.05.2010:
Eins meiner Lieblingsspiele! Tolles Spielkonzept und wunderschön umgesetzt. Es behandelt mit dem Thema Evolution mal etwas ganz anderes als die Masse an Spielen, die sich immer nur ums Handeln von Waren und Siedlungsaufbau dreht.
Das Spiel erscheint anfangs sehr komplex und es dauert ein paar Runden bis man es verstanden hat. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Es macht sehr viel Spaß und ist strategisch anspruchsvoll.
Hochwertiges Spielmaterial, alle Figuren sind aus Holz. Die originellen Darstellungen der Amöben auf den Genkarten lassen einen immer wieder schmunzeln.
Ein großes Lob an diesen kleinen Spieleverlag, der großen Service bietet. Die Spielkarten (Genkarten) kann man sich kostenlos auf Englisch von der Webseite herunterladen! Das müsste es öfter geben.
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Kolja Pikora schrieb am 16.04.2009:
Ursuppe, ein super Spiel, das vor allem mit mehreren Leuten sehr viel Spaß gemacht.
Die anfängliche Verwirrung nach dem ersten Lesen der Regeln wurde nach einer kurzen Testrunde aufgehoben, sodass es ans Spielen gehen konnte.
Die Idee, Amöben in einer Ursuppe umhertreiben zu lassen, ist ebenso verrückt wie die Gene, die man im Laufe der Spiele erwirbt. Diese verbessern seine eigenen Amöben, sodass nicht mehr alles auf dem Spielbrett nur Zufall ist.
Fazit: Super Spiel, was durch seine farbenfrohe Aufmachung (Viel Holz in verschiedenen Farben als Amöben und Nährstoffe) Spass macht zu spielen. Die erste Runde dauerte zwar recht lange, aber auch nur, weil sich jeder Gedanken machen musste, wie er am besten seine Amöben bewegt um nicht zu verhungern! Etwas zu stark schätze ich das Gen "Parasitismus" ein, bei dem man statt Nährstoffen die Biopunkte der Gegner fressen kann, was gegen Ende des Spiels sehr stark ist.
Auch kommt man nur ganz schwer auf die vorderen Plätze auf der Punkteliste, wenn man schon hinten steht. Wer den Start verpasst, der kann nicht mehr vorne mitmischen. Wegen dieser in meinen Augen etwas unglücklichen Tatsache bekommt das Spiel nur 5 Punkte, obwohl es ganz klar sechs verdient hätte!
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D. Bossecker schrieb am 29.03.2008:
Mal ein etwas anderes Spielprinzip, dass sehr gut funktioniert. Ich liebe Spiele, die mit wenigen Regeln auskommen aus denen sich sehr komplexe Möglichkeiten ergeben. Das ist bei Ursuppe so wie bei kaum einem anderen Spiel. Die einfachen Amöben lassen sich zu Kreaturen entwickeln, die entweder sehr flexibel sind, sich wie wild vermehren können, widerstandsfähiger sind oder sie können sogar zu richtigen Raub-Amöben werden. Bei der Komplexität ist es schon erstaunlich, dass man ein Spiel in 2-3 Stunden gespielt haben kann. Das Spiel gehört jetzt schon zu meinen Lieblingsspielen.
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Roland Suljic schrieb am 18.07.2011:
URSUPPE hat alles, was ein gutes Spiel braucht: Witz, Charme, strategische Möglichkeiten und ein ansprechendes Design. Die Regeln wirken anfänglich etwas wirr, werden aber dann schnell transparent.
Besonders angetan bin ich persönlich von der Ausgewogenheit des Spiels. Obwohl viele andere Rezensenten gerne behaupten, es gäbe "übermächtige" Gene, deren Besitz "spielentscheidend" seien, kann ich mich dem nicht anschließen. Zugegeben, es gibt starke Gene, aber es gibt auch stets Gene, mit denen man den vermeintlichen Vorteil des anderen Spielers wieder z.T. kompensieren kann. Hier gilt es, nicht nur reaktiv zu spielen, sondern auch strategisch abzuwägen, wer sich als Gefahr entpuppen könnte und welche evolutionäre "Ausweich-Nische" man sich dann aussuchen muss. Da der Glücksfaktor im Spiel extrem gering ist und sich nur auf die Strömungsrichtung der Ursuppe und die Stärke der Ozonschicht beschränkt, bleibt viel Raum für taktisch-strategisches Kalkül.
Fazit: In meinem Spieleschrank ein gern gesehener Gast mit hohem Wiederspielwert. Für Nicht-Strategen eher ungeeignet, aber für Neulinge gut erlernbar. Klares Votum: 5 von 6 Punkten!
Meine Punktewertung:
1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
Roland hat Ursuppe klassifiziert. (ansehen)
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Laura Schork schrieb am 15.01.2004:
Welch ein Spiel!!!
Weniger ist manchmal mehr! Diese Spiel beinhaltet Spielzutaten aus Holz, die sehr ansprechend aber nicht übermäßig verziert gestaltet sind. Mit wenigen Mitteln (auch das Spielbrett ist schlicht und nicht übermäßig kitschig) entwickelt sich nach den ersten Runden ein überaus spannendes Wetteifern um die "besten" Amöben. Es bedarf einiger Proberunden, bis man die "Kniffe" der verschiedenen Eigenschaften zur Vermehrung der Ammöben kennt. Doch dann gibt dieses Spiel mördermäßigen Spaß. Einfach prima, dass jemand sich etwas ganz anderes hat einfallen lassen, als man es sonst von Brettspielen gewohnt ist. Ein must für jeden "Gern-Spieler"!!
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Miriam Frank schrieb am 10.01.2004:
Ein wirklich tolles Spiel das einen sofort in den Bann zieht... Während man zunächst vor der langen Spielbeschreibung zurückschreckt findet man erstaunlich schnell in das Spiel. Die Spielsteine aus Holz sind sehr ansprechens und auch die Illustration der Genkarten ist witzig. Es ist jedoch nicht unbedingt ein kurzes Spiel für Zwischendurch, es füllt einen gemütlichen Spieleabend aus. -
Michael Barth schrieb am 03.06.2003:
Wie bei einem Doris & Frank Spiel zu erwarten, ist das Spiel witzig und mit niedriger Einstiegshürde. Zwar wirkt die Anleitung recht lang, aber sie ist sehr übersichtlich und man findet schnell ins Spiel. Der recht hohe Preis ist angesichts des Materials gerechtfertigt und das Spiel ist es auf jeden Fall wert. EIn Spiel für gesellige Runden, die sich gerne einen Abend mit einem Spiel beschäftigen können. -
Daniela & Dietmar Stadler schrieb am 26.11.2011:
...dies ist eines der Spiele welches "zeitlos" immer wieder gerne auf dem Spieletisch landen.
Die vielen unterschiedlichen Möglichkeiten und Strategien, die Zeichnungen und die Thematik heben es klar aus der Masse der Spiele hervor...
Von mir klare Empfehlung!Daniela & Dietmar hat Ursuppe klassifiziert. (ansehen)
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Harald Scholl: sowieso :-) ausserdem sind spiele von Kleinstverlagen fast immer zu empfehlen ;)
30.11.2011-21:44:48
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Michael Lannert schrieb am 27.02.2008:
Die Idee: Mal was anderes.
Die Umsetzung: Schöne, aberhunderte Holzklötzchen und Amöben. Der Spielplan ist zwar einfarbig, aber wenn zu Beginn 152 bunte Klötzchen daraufliegen, macht das nichts mehr aus.
Das Spiel: Ein langes, spannendes und doch komplexes Spiel, dank den Gen(kombinationen).
Fazit: Ursuppe macht einfach Spass, auch wenn die Einarbeitung in die Gene zwei-drei Spiele braucht. Neue Spieler werden schnell mit dieser Vielzahl überfordert, lassen sich aber nach der ersten Partie schnell auf eine zweite ein, in der sie besser abschneiden.
Eine tolle kleine Spaß-Simulation des urzeitlichen Lebens...
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Frieder Merz schrieb am 02.02.2007:
Ich bin Biologe - und dieses Spiel ist ein absolutes MUSS!! aber auch für Nicht-Biologen ist es eine Kombination von Strategie, Glück und viel Spass. Am Besten gefällt mir dass es eine sehr lustige Story ist die man spielt und dass man mit vielen verschiedenen Strategien zum Ziel kommt. -
Ihno Kelsch schrieb am 05.01.2005:
Ein echter Klassiker von Doris und Frank. Wirklich toll taktisch und das Thema ist auch sehr einzigartig. Für Strategen und Vielzocker sehr zu empfehlen !!!
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Michael Schnitzker schrieb am 04.01.2005:
Ein gutes Spiel. Etwas umfangreich für Spieleanfänger, aber wer öfter mal ein Spiel spielt kommt schnell in den Spielmechnismus rein und wird dann auch super belohnt. Der Wert der Genkarten ist dann doch erst nach vier bis fünf Partien erkennbar und sorgt so immer wieder für ein "anderes Spiel". Die ANleitung ist im ersten Moment erschreckend, aber doch sehr gut aufgeteilt und verständlich geschrieben.
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Marcus Meigel schrieb am 05.08.2003:
Ich finde Ursuppe ist ein wirklich sehr gelungenes Spiel. Den 2.Platz beim Deutscher Spiele Preis hat dieses Spiel mit Sicherheit verdient. Das Spielmaterial ist meiner Meinung nach nicht sonderlich ansprechend, einfach gearbeitete Holzteile, aber zumindest die Genkarten sind lustig Illustriert. Für Ursuppe benötigt man sogar einen Hammer um die Spielteile zusammenzustecken. Das Spielprinzip ist aber wirklich genial. Jeder Spieler versucht mit der Hilfe der Genkarten seinen eigenen Amöben am Leben zu erhalten und die Amöben seiner Mitspieler ins Aus zu manövrieren. Man erhält je nach Anzahl der eigenen Amöben und Genkarten am Ende jeder Runde eine bestimmte Anzahl von Siegpunkten. Trotz der einfachen und schnell zu erlernenden Regeln muss man sich in jeder Partie eine neue Strategie überlegen. Das Spiel bekommt von mir volle 6 Punkte, auch aus dem Grund heraus, weil ich hoffe, dass relativ unbekannte Spiele wie Ursuppe die gesellschaftliche Anerkennung erhalten, die Spiele wie Sieder von Catan bereits ausreichend besitzen.
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Christian Daus schrieb am 12.06.2006:
Lange Spieldauer, ab 12 Jahren, viele Karten mit Text - das kann erst mal abschrecken. Aber es lohnt sich, dieses Spiel kennenzulernen, ein Spiel,d ass viel Freude bereitet.Christian hat Ursuppe klassifiziert. (ansehen)
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