Eine eigene Bewertung für Uluru schreiben.
  • Gero R. schrieb am 08.04.2011:
    Sehr interessantes Spiel für die Gehirnzellen. Bringt auch die Karten für Fortgeschrittene gleich mit, was mir besonders gut gefällt.

    Gar nicht so einfach, acht Spielfiguren nach insgesamt acht Vorgaben in die richtige Position zueinander zu bringen, ohne eine der Bedingungen zu brechen. Für jede Spielfigur wird eine Karte mit einer Bedingung ausgelegt, die entweder einen zu besetzenden Bereich auf dem Spielbrett (davon gibt es überraschenderweise ebenfalls acht) oder eine Position im Verhältnis zu einer anderen Spielfigur (gegenüber, neben, nicht neben, über Eck, mindestens zwei Felder entfernt etc.) angibt. Eine Sanduhr wird umgedreht, und die zur Verfügung stehende Zeit ist sehr, sehr knapp bemessen - aber für jede nicht rechtzeitig gesetzte Figur und jede nicht erfüllte Bedingung gibt es anschließend einen Minuspunkt (Pluspunkte gibt es nicht im Spiel!), also ist ein Zustand zwischen Hektik und Panik ständiger Begleiter des Spiels. ;-)
    Für die (Minus-)Punkte gilt also: weniger ist mehr... das gilt aber auch für das zunächst unscheinbar wirkende Spiel!

    Auch mir ging es so, dass ich sofort an Ubongo gedacht habe nach der ersten Partie, weil man beide Spiele vorher enorm unterschätzt - vor allem bei den höheren der fünf Schwierigkeitsgrade (auf den Kartenrücken sind diese mit Zahlen von 1 bis 5 aufgedruckt) gibt es immer wieder mal gegenseitige Bedingungen, die gar nicht beide erfüllt werden können, weil sie sich widersprechen!

    Ich habe das Spiel mit mehreren Personen gespielt, was auch eindeutig den größten Spaß bringt - spätestens, wenn man feststellt, dass andere genauso "fehlbar" sind unter Zeitdruck wie man selbst! Man kann dieses Spiel bestimmt gut alleine spielen, um die grauen Zellen zu trainieren - um den maximalen Spielspaß zu erleben, braucht man aber möglichst viele (bestenfalls fünf) Mitspieler.
    Wenn aber mal mehr am Tisch sitzen: Nur zuzuschauen kann übrigens auch sehr, sehr amüsant sein! :-D

    Fazit:
    Eine neue Herausforderung für Freunde von Ubongo, Lonpos, Rush Hour und anderer Knobelspiele - je mehr Mitspieler, desto lustiger (und entspannter) wird nach Durchlaufen der Sanduhr die Kontrolle der eingehaltenen Bedingungen (ganz ohne jeden Zeitdruck)!
    Gero hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • Reinhard O. schrieb am 05.04.2011:
    Titel: Uluru

    Spieltyp:
    Kombinationsspiel, Zuordnenspiel, Brettspiel

    Spieleranzahl: für 1 bis 5 Personen ab 8 Jahren

    Spielregeln: Einfach und leicht verständlich

    Ziel des Spieles:
    Wer die wenigsten Minuspunkte hat gewinnt das Spiel.

    Spielidee:
    Australische Tiere in unterschiedlichen Farben verwandeln sich in der Nacht zu Traumvögeln, die um den heiligen Berg Uluru flattern. Die haben alle einen speziellen Wunsch: Sie wollen nur auf ganz bestimmten Orten und neben ganz bestimmten Vögeln landen. Bleiben diese Wünsche unerfüllt bekommen die Spieler Minuspunkte.

    Spielvorbereitung:
    • Spielplan mit acht verdeckten Wunsch-Karten auslegen. Auf diesen Karten sind die Bedingungen für das Tier in der bestimmten Farbe abgebildet (z.B. Über-Eck-sitzen beim roten Tier, etc.) wo und ggfs. neben wem sie sitzen wollen.
    • Jeder Spieler erhält ein Set mit 8 Traumvögeln und eine Spieltafel
    • Die Sanduhr wird bereitgestellt

    Spielverlauf:
    • Wunschkarten legen: Die acht verdeckten Wunschkarten werden umgedreht. Dabei ist jede Karte einem Tier mit einer bestimmten Farbe zugeordnet
    • Traumvögel platzieren: Die Sanduhr wird umgedreht. Alle Spieler versuchen nun gleichzeitig, ihre 8 Traumvögel auf ihrer Spieltafel gemäß den Bedingungen zu platzieren, bevor die Sanduhr abgelaufen ist. Für nicht platzierte Vögel gibt es sofort einen Minuspunkt.
    • Auswerten: Es werden nun die Positionen der Vögel auf den Spieltafeln überprüft. Das geschieht gleichzeitig. Für jeden Wunsch, der nicht erfüllt werden konnte erhält der Spieler einen Minuspunkt (Für nicht Platzierte hat man bereits einen Minuspunkt bekommen)
    • Neue Runde: Die benutzten Karten kommen in die Schachtel zurück und neue acht Karten werden wie oben beschrieben ausgelegt

    Spielende:
    Nach sechs Runden endet das Spiel. Wer die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel
    Variante: man kann auch vorher vereinbaren das Spiel nach drei Runden zu beenden.

    Fazit:
    Ein zunächst unscheinbar wirkendes Spiel, das es in sich hat. Es ist absolut kurzweilig und schnell. Man ist so auf seine eigene Spieltafel ausgerichtet, dass es „meist“ nicht gelingt beim Nachbarn zu spicken. Direkte Interaktion im Spielgeschehen (Ablauf der Sanduhr) findet nicht statt, aber es gibt sehr viel Austausch beim Auswerten.
    Spielern, die gut kombinieren und zuordnen können liegt dieses Spiel mit großer Sicherheit. Der Glücksfaktor spielt in diesem Spiel keine Rolle. Durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der Karten (von 1= leicht bis schwer = 5), kann das Spielniveau auch ein wenig angepasst werden. Die kurze Spieldauer ist ein weiterer Pluspunkt.
    Dieses Spiel ist sehr gut zum Einstieg oder für zwischendurch geeignet – abendfüllend habe ich es noch nicht erlebt. Dieses Spiel ist auch solo spielbar. Ich finde es allerdings amüsanter sich mit anderen zu messen.
    In der Gesamtbewertung ist es mir fünf Punkte wert.
    Reinhard hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 28.06.2011:
    Uluru habe ich in den letzten Tagen kennen und lieben gelernt. Eine schnelle Partie geht immer zwischendurch, sogar wenn mal kein Mitspieler verfügbar ist. Im Gegensatz zu Ubongo (räumliches Denken auf Schnelligkeit) müssen hier Logik-Probleme gelöst werden. z.B.:

    - Grün möchte gegenüber Gelb sitzen.
    - Rosa möchte auf der langen Spielfeldseite sitzen.
    - Schwarz und Weiß nutzen die gleiche Ecke.


    In der Fortgeschrittenen-Version kommen Spezialkarten dazu. Jetzt gibt es z.B. folgende Zusatzaufträge.

    - Grün möchte das Gegenteil von Rot.
    - Blau möchte mindestens zwei Plätze Abstand haben von Orange.
    - Schwarz möchte nicht gegenüber und auch nicht neben Gelb sitzen.

    --- Anmerkung: Ich habe am Wochenende den Ausdruck "Piens-Tiere-Variante" für die schwierigere Version gelernt, was es auch ziemlich gut trifft. ;-) ---


    Spielerisch reicht die Einstiegsversion zunächst völlig aus, denn die Zeit der Sanduhr ist wirklich knapp bemessen. manchmal kann man noch auf Zufallstreffer hoffen, wenn man gegen Ende die Vögel noch schnell irgendwie platziert.


    Mit den Zusatzkarten kann es teilweise schon heftig das Über-5-Ecken-Denken fordern:

    z.B möchte jetzt Grün das Gegenteil von Gelb. Gelb wiederum möchte nicht neben und nicht gegenüber von Rot sitzen. Grün beansprucht also einen Platz neben oder gegenüber von Rot.

    Solche Rätsel kommen nun gehäuft vor. Sehr schön finde ich übrigens gelöst, dass der Spielplan über die Option verfügt, gleichzeitig eine leichtere und eine schwierigere Reihe auszulegen (für mehr oder weniger erfahrene Spieler).


    Einen Punkt Abzug gebe ich mal für die sehr großzügig bemessene Schachtel und damit auch das nicht ganz so günstige Preis-Leistungsverhältnis.
    Ansonsten ein sehr gutes schnell erklärtes Spiel!
    Martina hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • Christian D. schrieb am 05.04.2011:
    Erinnerst schon etwas vom Spielgefühl an Ubongo. Jeder bastelt für sich und versucht dabei am besten zu sein. MAn ordnet die farbigen Vögel auf seinem Tableau an und versucht dabei alle Wünsche zu erfüllen. Jeder Vogel der falsch steht gibt einen Minuspunkt. Macht viel Spaß, auch wenn das nach dem ersten Regelstudium nicht wirklich zu erkennen ist.
    Christian hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal V. schrieb am 18.02.2012:
    Ein feines, teils nervenzerreibenes, Hirnakrobatikspiel :)
    Der Vorläufer Ubongo ist m.E. unverkennbar einbezogen, aber Uluru geht hier noch viel weiter, wie in den anderen Rezis hier schon so schoen nachzulesen^^.
    Ich mag nur bestätigen und/oder ergänzen, dass dieses Spiel in jede Sammlung gehoert, deren Besitzer nur halbwegs Spass an solchen verqueren Logikspielen hat, die erst mit mehreren Personen Unterhaltung bieten (vgl. mit den vielen Solitär-Logik-Spielen).
    Denn die Hektik, durch das Spielen gegen die Uhr und die Mitspieler, wirkt sich so verheerend auf das eigene Denkvermoegen aus, dass teils Tränen Wasserfallartig dahergeschossen kommen oder die Hautporen schwitzend Dämme zum Einbrechen bringen *G*.

    Immer wieder nett fuer ein Zwischendurchspiel, nur nicht am Ende eines langen Spielabends einsetzen, denn ob dann noch zwischen den Farben und Formen und ihren teils obskur bedingten Beziehungsgeflechten unterschieden werden kann..............^^
    Pascal hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 22.09.2011:
    "Denk- und Knobelspiel, das nicht nur Gelegenheits- und Familienspieler gefällt!" Auführlicher Test und Videolink: http://www.cliquenabend.de/spiele/959000-Uluru.html
    Jörg hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • Alfred Thomas K. schrieb am 09.07.2011:
    Schönes schnelles Spiel für die kleinen grauen Zellen.
    Das einfache Grundprinzip macht den Einstieg extrem leicht wobei der anpassbare Schwierigkeitdgrad lang anhaltende Spielfreude garantiert.
    Top-Spiel für Zwischendurch.
    Alfred Thomas hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • Stefan S. schrieb am 25.11.2011:
    Über den Spielverlauf brauche ich ja nichts mehr zu berichten.

    Superschnelles Partyspiel, mit hohen Schadenfreudefaktor!!!
    Stefan hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • A. S. schrieb am 17.09.2011:
    -schönes Familienspiel
    -schön gestaltetes Spielmaterial
    -nicht nur für Ubongo Freunde
    -Spiel auf Zeit (Sanduhr)
    -Denkspiel
    -anpassbarer Schwierigkeitsgrad

    Boh, immer diese ausgefallenen Wünsche.
    Ist ja wie im Kindergarten! :)
    A. hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • Nicole S. schrieb am 01.09.2011:
    Uluru ist ein Logikspiel mit sehr schönem Spielmaterial, einfacher und übersichtlicher Spielregel und kurzer Spieldauer. Man muss versuchen, seine acht Traumvögel auf seinem Spielplan unterzubringen und dabei möglichst viele Wünsche zu berücksichtigen, da jeder Vogel so seine Vorstellungen hat, in welcher Ecke und neben wem er sitzen möchte. Das ganze dann noch unter Zeitdruck fordert schon die grauen Zellen. Verschiedene Schwierigkeitsgrade und Spielvarianten machen das Spiel eigentlich für jede Zielgruppe interessant. Und im Zweifel kann man auch mal allein spielen.
    Nicole hat Uluru klassifiziert. (ansehen)
  • ~~* Diana *. schrieb am 16.01.2012:
    Zum Spiel selbst ist ja schon ´ne Menge gesagt worden.
    Mir macht dieses Spiel total viel Spaß und bisher fanden es auch alle anderen prima. Die erste Runde mit neuen Spielern sorgt immer für Verwirrung ("was bedeutet die Karte gleich nochmal???") aber das Problem ist ja immer schnell behoben ;-)
    Satte 6 Punkte von mir.
  • Annette A. schrieb am 19.09.2011:
    Schnell, kurzweilig und originell, schöne Aufmachung
    Annette hat Uluru klassifiziert. (ansehen)

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