Eine eigene Bewertung für Toledo (deutsch) schreiben.
  • Heiko Weiß schrieb am 23.12.2010:
    Backgammon + Caylus
    So kommt mir Toledo vor. Leider ist das dem Spiel nicht unebdingt so positiv anzumerken.
    Es geht darum (wie fast immer) die meisten Siegpunkte zu erhalten. Die geschieht durch das Schmieden von Schwertern und Abliefern dieser beim Herrscher. Zusatzpunkte können über Gemälde erhalten werden.
    Die Grundidee wirkt gut. Leider spielt sich das Spiel zu abstrakt als das man sich wie ein Schmied vorkommt. Das Thema wirkt nur aufgesetzt nicht glaubwürdig.

    Z.B.:
    -Benötigt man die Goldkarten um seine Figuren vorwärts zu ziehen. Wozu das ganze? Bezahlen die damit ein Taxi? Die anzahl der Felder ist dabei genauso weit wie die anzahl der Goldwert der Karte.
    -Baut man ein eigenes Gebäude braucht dies in keinster Weise bezahlt zu werden
    -Der Fechtkampf wird recht zufällig entschieden.

    Kurzum man braucht an der Spielregel nicht viel ändern und hätte auch sagen können die Spieler sind Ärzte welche Krankheiten heilen müssen und dazu müssen sei bestimmte heilmittel sammeln. Oder man lässt das Thema ganz weg und Sammelt nur irgendwelche Abstrakten sachen ein um Punkte zu erhalten. Genau solche Spiele mag ich eigentlich nicht. Es ist mir zu fiktiv ohne Sinn und Bezug zum eigentlich Thema.

    Aber zurück zum Spiel, jede Runde zieht man nun seine Figuren die Straße entlang auf jeden Feld kann dabei nur eine Figur stehen. Kommt man auf einen Feld mit einer anderen Figur zum stehen kann man diese Duellieren um Sie zu vertreiben. (Prinzipiell ist das der Backgammonseitige Part des Spiels). Das vorran ziehen der figuren kostet dabei Geldkarten. Diese können aber nur nach speziellen Regeln ausgespielt werden. (D.H. der erste Zug kann jede Geldkarte gespielt werden, will ich weitere Züge machen muss die Geldkarte den gleichen Wert aufweisen wie die schon gespielte). Je nach Feld auf dem die Figur stehen bleibt bekommt man nun ggf Eisen oder Edelsteine, bzw kann ein neues Schwert schmieden. Dabei sind solche Felder nicht vom Spiel vorgegeben sondern werden von den Spielern gebaut. Lande ich nun auf solch einen Feld eines Gegners muss ich eintritt Zahlen wenn ich das Feld nutzen will. Dabei ist die höhe davon abhängig wie weit hinten am Pfad das "gebäude" gebaut wurde. Der Gebäudebau entlang des Pfades wirkt wie Caylus aber es fehlt die Komplexität des Spieles. Zieht man nun irgendwann eine eigene Figur auf das letzte Feld des Pfades hat man hoffentlich ein Schwert dabei und kann dies Abgeben um dafür Punkte zu erhalten.

    Auch wenn ich hier viel am Spiel zu mäkeln hab, es ist kein kompletter Reinfall. Gerade Wenigspieler haben sicher ihren Spaß hieran. Die Regeln sind einfach und Einprägsam und jeder kann das Spiel gewinnen.

    Daher gibts auch 4 Punkte, weil es kein wirklich schlechtes Spiel ist, nur nicht meinen persönlichen Geschmack trifft.

    Es hätte dabei so gut werden können: Wenn die Gebäude mit irgendwelchen Baumaterialien bezahlt werden müssen. Man für die Schwerter mehrere Materialien bräuchte und ggf (wie in einen Rollenspiel) seinen skill erhöhen könnte um noch bessere Schwerter schmieden zu können. Das Geld für die Materialien kann man sich verdienen indem man billigere Schwerter Schmiedet und verkauft.... (*Träum und Schwärm*) Das Spiel hätte so genial werden können. So ists halt nur was für den breiten Massenmarkt.
    Heiko hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
    • Pascal von Engelbrechten, Charley D. Klapproth und 12 weitere mögen das.
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    • Gero Rathgeb
      Gero Rathgeb: Eine sehr, sehr schöne Rezension, die es verdient, (noch) höher bewertet zu werden!
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      20.01.2011-14:09:23
  • Markus Riehl schrieb am 16.12.2010:
    Toledo - ist ein schönes Spiel, welches schon zu zweit Spaß macht, aber in voller Besetzung uns noch besser gefällt.
    Ein Martin Wallce für Gelegenheitsspieler geeignet (kurze gut verständliche Regeln!)!
    Wegen der kurzen Spielzeit und dem wirklich gelungen Material, kommt es immer mal wieder auf den Tisch!
    Wegen dem vorhanden Glücksanteil bestens für Familien und Gelegenheitsspieler geeignet !
    Markus hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Sabine Staub schrieb am 04.06.2011:
    Eines der beliebtesten Spiele in unserer Spielegruppe.
    Ein sehr schön gestaltetes Spiel, das uns auch vom Spielprinzip gut gefällt.
    Es geht darum, möglichst schnell, möglichst viele und möglichst schöne Schwerter zu schmieden.
    Dazu wird ein festgelegter Weg vom Startfeld (Kathedrale) bis zur Festung mehrmals durchlaufen. Es können Läden eröffnet werden, die dem Spieler die benötigten Materialien Metall und Edelsteine oder Erträge aus dem Verkauf an Mitspieler bringen.
    Zwischendurch kommt es zu kleinen Duellen zwischen den Mitspielern, die sich über drei Runden erstrecken, wobei jedoch eher der Zufall den Ausgang entscheidet.
    Gewonnen hat, wer mit seinen Schwertern, nebenbei gesammelten Gemälden und Edelsteinen die meisten Siegpunkte erringen konnte.
    Sabine hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Daniel Speer schrieb am 21.12.2011:
    Spieleranzahl: 2-4 Personen
    Alter: 10+
    Spielzeit: 45-60 Minuten
    Bei Toledo repräsentiert ihr eine Familie, die durch die Herstellung von Schwertern aus dem berühmten Toledo-Stahl bekannt geworden ist. Wer am schnellsten, die hochwertigsten Schwerter nach Alcazar bringt, wird sich einen Platz in den Geschichtsbüchern der Stadtgeschichte sichern.

    Spielmaterial

    Ein schön gestalteter Spielplan, 20 Holzfiguren (je 5 in 4 Spielfarben), 32 Geschäftsfeldkarten (je 8 in 4 Spielfarben), 90 Spielkarten (84 Geldkarten und 6 Gemäldekarten), 16 Fechtmeister-Plättchen, 19 Schwerter-Plättchen, 23 Metall-Plättchen, 20 Edelsteine.

    Spielvorbereitung

    Die Gemäldekarten werden mit absteigendem Wert offen auf das zugehörige Spielfeld gelegt. Jeder Spieler erhält 5 Figuren seiner Spielfarbe, die auf die Kathedrale (Startfeld) gestellt werden und die 8 Geschäftsfeldkarten in seiner Farbe.

    Die Geldkarten werden gründlich gemischt und jeder Spieler erhält 5 davon auf die Hand. Die restlichen bilden den verdeckten Nachziehstapel.
    Die Schwerzter- und Fechtmeister-Plättchen, sowie die Metall-Plättchen und Edelsteine kommen auf die vorgesehenen Plätze.

    Spielplan

    Der Spielplan zeigt eine Straße, die sich in 3 Ebenen von unten links (Startfeld Kathedrale) bis oben rechts (Zielfeld Alcazar) schlängelt. Die Spieler müssen nun ihre Geschäftsfeldkarten auf dieser Straße verteilen. Im eigenen Geschäft kauft man kostenlos Metalle, Edelsteine und Bewegungsplättchen und kann natürlich auch die Schmiede kostenlos nutzen. In Geschäften der Gegner muss man für die Leistungen bezahlen.

    Tip: Hier kann das strategische Platzieren der eigenen Geschäfte einen großen Anteil zum Sieg haben.
    Spielablauf
    Der Ablauf wiederholt sich:

    2 Geldkarten nehmen
    Geschäftsfelder legen (macht direkt am Anfang Sinn)
    1 oder mehrere Spielfiguren bewegen und Geschäfte nutzen
    1 eigene Figur zurück in die Kathedrale setzen


    In der Regeln werden in den ersten Runden die eigenen Geschäfte verteilt. So, dass nach etwa 4-5 Runden alle Spieler ihre Geschäfte platziert haben. Die Spieler können nicht alle ihre Geschäfte verteilen, da der Platz begrenzt ist. Also hier schon gut überlegen, wie man seine Strategie plant.Die Spieler bewegen sich mit Ihren Geldkarten fort. Legt ein Spieler eine Karte mit dem Wert 3, kann seine Figur 3 Geschäfte weiterlaufen. Idealerweise landet man im eigenen Geschäft und kauf kostenlos ein. Hat der Spieler noch eine "drei" auf der Hand, kann er diese Figur, oder eine andere nochmal um drei Felder nach vorne bewegen. Die Geschäfte haben jeweils Platz für 1 oder 2 Figuren. Ist das Geschäft bereits voll, kann gefochten werden, um sich den Platz dort zu erkämpfen. Bei einer Niederlage muss die Figur jedoch zurück zum Stadtfeld.

    Die Spieler versuchen nun also die Rohstoffe zu sammeln, die Schwerter zu schmieden, dessen Werte absteigend sind. Das erste Schwert hat also den höchsten Wert und dann wird der Wert geringer.
    Schwerter lassen sich nur aus Metall schmieden, aber auch aus der Kombination Metall und Edelstein - diese sind natürlich wertvoller.
    Ist ein Schwert geschmiedet, muss der Spieler seine Figur nach Alcazar bringen bringen um das Schwert dort zu "sichern" und sich die Siegpunkte zu holen.

    Nach dem Zug, in dem ein Spieler drei oder mehr Figuren in Alcazar hat, startet die letzte Runde. Hier kommen dann reihum alle anderen Spieler noch einmal an die Reihe. Danach werden dann die Ruhmespunkte (Siegpunkte) ermittelt.
    Fazit

    Toledo ist ein tolles Spiel, welches Taktik, Handeln und Kämpfen vereint. Interaktion mit den Mitspielern steht hier im Vordergrung. Es kann jedoch auch dazu kommen, dass Spieler aufgrund der taktischen Platzierung der Geschäftsfelder auch ohne das Betreten von Geschäften der Mitspieler schnell zum Sieg kommt. Doch das können die Mitspieler ja beim Legen der Geschäftsfelder beeinflussen.
    Das Spiel bietet einen hohen Wiederspielwert und gehört in jede gut sortierte Spielesammlung. Durch das Ziehen der Geldkarten, die auch als Bewegungskarte gelten, ist ein Glücksfaktor im Spiel, der aber durch strategisches Handeln und die Interaktion nicht zu stark ins Spiel eingreift.

    *Beachtet auch meine weitere Spielbewertungen bei http://www.ciao.de/KOSMOS_Kosmos_Toledo__Test_8674425 **
    Daniel hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Jasmin Zimmermann schrieb am 22.03.2010:
    Als Familienspiel vielleicht gut geeignet. Bei uns als vielspeiler nicht so beliebt. War etwas langeweilige. Das Spielmaterial ist aber grosse Klasse.
  • Jens Gellner schrieb am 23.03.2010:
    Auf den ersten Blick wirkt Toledo eher oberflächlich und doch sehr glückslastig. Aber das Spiel hat es definitiv in sich, ist schnell erklärt/erlernt und macht einen Heidenspaß. Variantentip: Statt die Fechtkarten vom Nachziehstapel aufzudecken, werden diese aus den Handkarten ausgespielt - so können sich auch die Strategen besser austoben.
  • Tante Maren schrieb am 14.01.2012:
    Bei Toledo ist es das Ziel, mit seinen Figuren und möglichst wertvollen Schwertern in Alcazar anzukommen. Auf dem Weg dort hin müssen die entsprechenden Materialen besorgt und die Schwerter hergestellt werden. Dafür kann man eigene Läden eröffnen oder man benutzt für ein bisschen Gold die Läden der Gegenspieler.

    Das Ende des Spiels (sobald ein Spieler drei seiner Figuren in der Kathedrale hat) ist für mich zu "manipulierbar". Die Spieler haben es in der Hand, ob sie das Spiel in die Länge ziehen wollen (man kann seine Figur auch wieder zurück zum Start setzen) oder schnell beenden wollen. So wurde oft die Taktik gewählt "Ich baue schnell ein Schwert und rase mit zwei Figuren hinterher um schnell Schluss zu machen". Dies geht bei der 2-Spielervariante noch besser, als bei mehreren.
    Auch wenn dies o.g. Taktik nicht verfolgt wird, kommt das Ende immer irgendwie so plöztlich.

    Zwischendurch kann es auch zu Duellen kommen, wenn zwei Figuren auf dem selben Feld stehen (erinnert ein bisschen an Mensch-Ärger-Dich-Nicht). Das Ergebnis wird durch das Ziehen von Karten ermittelt und ist vom Spieler kaum beeinflussbar.

    Insgesamt ist das Spiel eher glücklastig, dennoch recht unterhaltend. Es ist schnell erklärt und dank der kurzen Spielzeit kann man auch direkt 2-3 Runden hintereinander spielen.

    Für Leute die eher komplexe Spiele mögen, könnte dieses Spiel etwas enttäuschend sein, da es relativ einfach gehalten wurde. Für Gelegenheitsspieler ist aber gerade deswegen und auch wegen der kurzen Spieldauer sehr geeignet.
    Tante hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Sabrina Zahrt schrieb am 16.01.2012:
    Ein interessantes Taktik-Spiel.
    Die Anleitung gibts von Spiele-Offensive hier online dazu,
    das finden wir super.
    Einfach einmal anschaun und schon kann losgespielt werden.
    Liebevoll ilustrierter Spielplan.
    Der Preis ist super :-)
    Sabrina hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Markus Prieß schrieb am 20.11.2010:
    Toledo habe ich mir mal gekauft weil´s günstig war. 2xgespielt und seit dem verstaubt es im Regal. Es gibt einfach sehr viel bessere Spiele, außerden ist das Glücksmoment recht hoch. Leider lässt auch die Anleitung ein paar Fragen offen. Muß man nicht haben.
    Markus hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
    • Matthias Habelitz und Pascal von Engelbrechten mögen das.
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    • Stefan Künsch
      Stefan Künsch: Ich bin gar nicht dieser Meinung!
      Ein so schlechte Note sollte meiner Meinung nach etwas besser begründet sein. Klar, dies hier ist eine persönliche Meinung...
      30.12.2010-11:25:58
    • Gero Rathgeb
      Gero Rathgeb: Markus, was mich an Deiner Rezension letztlich stört und mich dazu bringt, nach langem Grübeln Stefan recht zu geben:
      Du verwendest (unbewusst?) ... weiterlesen
      20.01.2011-14:04:02
  • Jörg Köninger (Cliquenabend.de) schrieb am 08.05.2010:
    Strategische Überlegungen werden zu oft von Glücksmomenten gestreift, so dass man eher locker an eine Partie herantreten muss!
    Jörg hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Reitmeier OG Christian Reitmeier schrieb am 06.05.2010:
    Irgendwie fehlt einfach die Spannung! Es kommt so gut wie nie zu kämpfen. Außerdem kann jeder seine Geschäfte so platzieren, dass er nur sehr selten andere nutzen muss.
  • marcus rattke schrieb am 18.01.2009:
    Ich finde es schnell zu erlernen und nach zwei Runden hat man den Dreh auch definitiv raus und weiß, wie man schnell zu Punkten und Rohstoffen kommt. Das Ende erfolgt dann zwar etwas abrupt, aber für 45-60 Minuten auf alle Fälle sehr gelungen und auch der Inhalt des Spiels ist von der Aufmachung das Geld wert.
  • Sandra Roedel schrieb am 06.01.2012:
    Sehr komplex,aber sehr schön zum spielen,nachdem man erstmal die langen Anleitung bzw Spielregeln gelesen hat.Wir waren zu viert.
    Sandra hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)
  • Christian Probst schrieb am 19.04.2010:
    positiv überrascht, macht spaß, wenns gut läuft, aber halt glücksabhängig
  • Christian Daus schrieb am 12.07.2009:
    eher durchschnittliche Kritiken vorher gelesen, daher positiv überrascht. Interaktion ist eher weniger vorhanden, aber macht Spaß, knapp die 5 erreicht.
    Christian hat Toledo (deutsch) klassifiziert. (ansehen)

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