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Raiko K. schrieb am 12.04.2011:
Strasbourg ist ein sehr abwechslungsreiches und immer wieder anderes Spiel.
Eina absolutes Vielspielerspiel, das sei von Vorn herein gesagt, denn die Möglichkeiten Zeigen sich erst wenn man ein paar Runden gespielt hat.
Anfänger sollten Zeit investieren um die zwar einfachen aber anspruchsvollen Regeln um zu setzen.
Abhängig von den Zielkarten die es u.a. zu erfüllen gilt um Siegpunkte zu ernten und den anderen Mitspielern entwickelt sich das Spiel.
In Sieben Runden hat man die Möglichkeiten innerhalb dieser Runden seine Ziele zu verfolgen.Das hört sich erstmal einfach an, isses aber nicht, dafür sorgen nämlich die anderen Spieler.
Besonders interessant ist der Bietcharakter in den einzelnen Runden um Aktionen durchführen zu können und seine Firguren in die Richtigen Positionen zu bringen oder andere Spieler zu ärgern.Es ist unabdingar abzu wägen wieviele Karten man ziehen und verwenden möchte.
Wenn man sich hier verzockt kann es einen richtig Punkte kosten.
Es ist aber möglich eigene Patzer auszugleichen und sogar zum eigenen Vorteil zu nutzen, wenn man seine Figuren entsprechend positioniert enstehen Synergieeffekte für die Punktewertung, ein echter Übersaschungsknaller für die Schlusswertung :)
Strasbourg ist ein Strategiespiel im Mittelalter bei dem Adel und Kirche zwar die Macht haben aber die Gilden erheblichen Einfluss auf die Punkte haben können.
Ich will nicht das ganze Spiel erklären, Strasbourg muss man selber gespielt haben.
Für mich ein echtes MUSTHAVE für jeden Vielspieler!! Abwechslungsreich, überaschend und innovativ und by the Way ist das Spielmaterial sehr hübsch gehalten.
Ich durfte das Spiel testen und werde es auf jeden Fall kaufen
Ich wünsche euch viel Spass mit dem Spiel :)Raiko hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Harald S., Katrin S. und 19 weitere mögen das.
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Patrick (Vogelfreund) E.: Kann nur zustimmen. Wir haben das Spiel am Sonntag einmal spielen können. Ein Klasse Spiel, hat richtig Spaß gemacht.
20.04.2011-17:16:17 -
Basti V.: Von mir gibt auch ein vorläufiges *Thumbs up!* Video dazu kommt noch. Weiter so Stefan Feld!
23.04.2011-06:59:45
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Reinhard O. schrieb am 25.07.2011:
Titel: Strasbourg
Spieltyp: Strategiespiel
Spieler: für 3 bis 5 Spieler ab 12 Jahren
Spielidee / Spielziel:
Die Spieler schlüpfen in die Rollenaufstrebender Familien der Stadt. Sie versuchen die eigenen Familienmitglieder in den verschiedenen Zünften unterzubringen. Es bedarf Einflusspunkten und Geld, um in die Zünfte aufgenommen zu werden. Aber auch die Kirche und der Adel reden ein Wörtchen mit. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.
Spielvorbereitung:
• Spielplan auslegen und die fünf Rundentafeln in zufälliger Reihenfolge offen auf dem Spielplan auslegen. Ebenso werden die fünf Bauwerke offen ausgelegt
• Jeder Spieler erhält 15 Familienmitglieder und 24 Einflusskarten. Diese werden verdeckt als Stapel vor sich ausgelegt.
• Weiterhin bekommt jeder 1 Übersichtskarte, einen Sichtschirm und Geld mit dem Wert 5
• Der jeweilige Prestigemarker wird auf dem Startfeld der Prestigeleiste platziert.
• Der Startspieler stellt ein Familienmitglied auf das Adelsfeld des Rates. Der Spieler zu seiner Linken stellt ein Familienmitglied auf das Kirchenfeld des Rates
• Jeder Spieler erhält fünf Aufgabenkarten und entscheidet wie viele zurückgegeben werden. Mindestens eine muss behalten werden. (Erfüllte Aufgaben bringen Siegpunkte – nicht erfüllte Minuspunkte)
Spielablauf:
Das Spiel verläuft über 5 Runden. Jede besteht aus den Phasen:
1. Planungsphase (Diese Phase kann gleichzeitig von allen gespielt werden):
Es wird die Anzahl der Einflusskarten für diese Runde ausgewählt. Man darf beliebig viele der 24 Karten auswählen, jedoch müssen sie für alle fünf Runden ausreichen. Die gezogenen Karten werden nun in mehrere Einflussstapel aufgeteilt. Die Stapel dürfen nun nicht mehr verändert werden.
2. Aktionsphase: Sie läuft in neun Schritten ab. Die Schritte a bis g verlaufen gleich, lediglich in den Auswirkungen sind sie verschieden (a = beeinflussen von Kirche und Adel; b, d, f = Zunft; c, e, g = Kaufleute)
Das Beeinflussen geschieht, indem der Startspieler einen seiner Einflussstapel aufdeckt oder passt. Analog machen das die Mitspieler reihum. Die Reihenfolge wird nach den aufgedeckten Punkten getätigt (der mit den meisten zuerst). Dieser Spieler wird auch Startspieler. Nun dürfen bis zu drei Spieler Aktionen ausführen:
• Kirche und Adel (a): Spieler 1 stellt eine Familienmitglied auf das Adelsfeld, Spieler 2 auf das Kirchenfeld des Rates
• Zunft (b ,d, f): Spieler 1 = Meister (1 Familienmitglied aufs Ratsfeld + 1 Ware + 1 Familienmitglied auf ein freies Feld der Zunft im Stadtgebiet);
Spieler 2 = Geselle (1 Ware + 1 Familienmitglied auf ein freies Feld der Zunft im Stadtgebiet);
Spieler 3 = Lehrling (entweder 1 Ware oder 1 Familienmitglied auf ein freies Feld der Zunft im Stadtgebiet)
• Kaufleute(c, e, g): Nur Spieler 1 darf so viele Waren verkaufen, wie er möchte (im Schritt G darf er zusätzlich 1 Familienmitglied auf das Ratsfeld der Kaufleute stellen.
• Kapelle bauen (h): Der Spieler, dessen Familienmitglied auf dem Kirchenfeld des Rates steht, darf eine Kapelle (weiße Spielfigur) auf ein freies weißes Feld in einem beliebigen Stadtgebiet stellen
• Bauwerk bauen (i): Der Spieler, dessen Familienmitglied auf dem Adelsfeld des Rates steht, darf das Bauwerk der Runde auf ein freies Baufeld seiner Wahl stellen.
3. Ratsphase: Jeder Spieler erhält so viele Prestigepunkte, wie die Anzahl seiner Familienmitglieder im Rat ist. Derjenige mit den meisten erhält zusätzlich 1 Privileg. In den Schritte A-G kann jeweils ein Privileg abgegeben werden, um in der vorgegebenen Reihenfolge aussetzen zu können, ohne passen zu müssen.
Spielende:
Das Spiel endet nach der 5. Runde.
Wertung:
• Jedes Familienmitglied im Stadtgebiet = 1 Prestigepunkt
• Jedes Familienmitglied, das auf einem Feld angrenzend an eine Kapelle steht = 1 Prestigepunkt
• Jedes Familienmitglied, das auf einem Feld angrenzend an ein Bauwerk steht, Anzahl der Punkte auf dem Bauwerk = Anzahl Prestigepunkte
• Jedes nicht verwendete Privileg = 1 Prestigepunkt
• Für jeden erfüllten Auftrag, Anzahl der Punkte der Auftragskarte = Prestigepunkte
• Für jeden nicht erfüllten Auftrag gehen je 3 Prestigepunkte verloren.
Fazit:
Ein spannendes und sehr kurzweiliges Versteigerungsspiel mit viel Kommunikation. Für Spieler, die den Mechanismus des Bieten und Versteigern gerne mögen ein ideales Spiel. Schon zu Beginn legt man sich fest, wie die Einflusskarten in welche Stapel aufgeteilt werden und prägt das Ersteigerungsverhalten. Was mir sehr gut gefällt ist, dass durch das unvorhersehbare Bietverhalten der anderen Spieler, der eigene Plan zunichte gemacht werden kann.
Hinzukommt der Mechanismus des Erfüllens von Aufträgen, der dem Spiel zusätzlichen Reiz verleiht. Beide Mechanismen sind gut miteinander verzahnt. So muss man manche Versteigerung für sich entscheiden, sonst gelingt es nicht mehr den vorgesehenen Auftrag zu erfüllen.
Das relativ einfache Regelwerk und die moderate Spieldauer küren dieses Spiel zu einem sehr guten Familienspiel, das auch Vielspieler begeistern kann.
Das Spielmaterial ist sehr ansprechend gestaltet. Es verfügt über einen hohen Wiederspielreiz.
In meiner Bewertung ist dieses Spiel fünf Punkte wert.
Reinhard hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Oliver H., Holger K. und 18 weitere mögen das.
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Peter M.: Ganz meine Meinung, Reinhard. Schöne Rezi!
25.07.2011-21:54:07 -
H. S.: Sehr gute Rezension! Danke Reinhard! :)
25.07.2011-22:08:42
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Peter M. schrieb am 29.06.2011:
Zuerst muss ich ein Geständnis ablegen: Ich habe das Spiel gekauft und dann sträflich vernachlässigt. Ich habe das Spiel trotz Nominierung zum Kennerspiel bisher nicht beachtet. Nachdem ich das Spiel nun kenne, muss ich sagen: Ich habe das Spiel unterschätzt und ihm Unrecht getan!
Das Spiel besticht durch einen innovativen und sehr reizvollen Versteigerungsmechanismus. Dieser hatte mich im Vorhinein eher abgeschreckt. Was sollte schon spannend daran sein, 20 oder 30 Mal hintereinander Karten aufzudecken, nur um dann vielleicht ein Männchen irgendwo einsetzen zu dürfen… Weit gefehlt… Das ist sogar sehr spannend!
Schon der Umstand, dass man mit einem bestimmten Kontingent an Karten pro Runde auskommen muss und ich daher vorher genau überlegen muss, wie viele Karten ich für die späteren Runden im Stapel lasse, hat einen großen Reiz. Dass ich meine Gebote für die aktuelle Runde vorab zurechtlegen muss und nicht mehr verändern darf, erfordert einiges an taktischer Vorausplanung und auch ein gutes Gespür, welche Interessen die Mitspieler wohl in der Runde verfolgen könnten. Da die Karten in der Regel nicht für alle Versteigerungen reichen, muss ich immer wieder Prioritäten setzen und genau überlegen, wie viele Karten ich wähle und wie viele Gebote ich daraus bilde.
Beim Bieten selbst sind ebenfalls interessante Entscheidungen zu treffen, welches meiner Gebote nun für meine Ziele notwendig oder sinnvoll ist. Das hängt auch von der Sitzposition ab. Sitze ich an letzter Stelle kann ich komfortabel entscheiden, ob ich meine Mitspieler überbieten oder drunter bleiben möchte (wenn ich die entsprechenden Karten habe). Als Startspieler muss ich dagegen überlegen, ob ich gleich sehr hoch einsteige, wenn ich z. B. unbedingt eine bestimmte Position im Rat ergattern will, die nur der Sieger der Auktion bekommt. Oder reicht mir auch mal ein zweiter oder dritter Platz, weil ich nur eine Spielfigur in der Stadt einsetzen oder ein Warenplättchen nehmen will? Kann ich mir erlauben oder ist es sogar geschickt, zu passen, weil ich dann in der folgenden Auktion in der Hinterhand sitze? Besonders nett ist es, ein Schnäppchen zu machen, wenn man eine Versteigerung mit einer ganz kleinen Karte gewinnt, weil alle anderen (überraschenderweise) passen.
Bis hierher wäre Strasbourg nur ein gutes Versteigerungsspiel. Der besondere Clou sind aber die insgesamt 25 Auftragskarten, die am Anfang verdeckt verteilt werden und von denen jeder Spieler eine bis fünf behält. Dadurch wird Strasbourg zum echten Strategiespiel.
Bei jeder Auktion, jedem Gebot, jeder Entscheidung muss ich darauf achten, ob ich damit den Zielen auf meinen Auftragskarten näher komme. Dadurch bleibt der Spannungsbogen von Anfang bis Ende gewahrt. Oft entscheidet sich erst in den allerletzten Versteigerungsrunden, ob ein Auftrag erfüllt werden kann oder nicht. Das kann die entscheidenden Siegpunkte bringen oder kosten. Dabei sind die Aufträge sehr vielseitig, auch vom Schwierigkeitsgrad her. Dieser reicht von einfachen Aufträgen, wie am Ende im Besitz der Startspielerfigur zu sein, bis hin zu schwierigen Unterfangen, wie jeweils 2 eigene Figuren auf Feldern von jeder der fünf Zünfte in der Stadt zu haben. Je schwieriger der Auftrag, desto mehr Punkte bringt er. Hier ist zu Beginn genau abzuwägen, welche Aufträge ich mir zutraue, zumal nicht erfüllte Aufträge Minuspunkte einbringen. Gerade in den ersten Spielen ist man gut beraten, eher wenige und/oder leichte Aufträge zu nehmen.
Das Spiel erlangt damit eine ungeheuere taktische Vielfalt, die sich in ihrer ganzen Breite aber erst nach einigen Partien erschließt. Die Einstiegshürde ist dabei nicht sehr hoch, die Regeln sind überschaubar und leicht zu erlernen. Das Spiel ist daher sowohl für Gelegenheitsspieler, als auch für Vielspieler geeignet. Die Spieldauer ist angenehm kurz (ca. 60 bis max. 90 Min.). Schön ist auch, dass es keinen Leerlauf im Spiel gibt. Alle Spieler sind praktisch immer am Geschehen beteiligt.
Der Autor Stefan Feld hat wieder ganze Arbeit geleistet. Alles in allem: sehr gut (fünf Punkte)!
Peter hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Gregor F. E., Peter M. und 16 weitere mögen das.
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Daniel Oliver W.: Sehr schöne Rezi! Hört sich gut an! Steht auch ganz oben auf meiner Kaufliste...
29.06.2011-22:58:39 -
Doreen S.: ja, das meinte ich auch... ein Spiel, welches mit mehreren Leuten richtig Spaß macht...
30.06.2011-16:54:55
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Matthias N. schrieb am 12.05.2011:
Gibt es irgendwas was Stefan Feld nicht kann? Drei Spiele in diesem Jahrgang und eins besser als das andere. Und hier haben wir es sogar mit einem verdammt einfachen Spiel zu tun. Etwas versteigern ein paar Figuren reinlegen und fertig ist.
Natürlich ist das nicht ganz so einfach, aber von den Regeln schon. Jeder hat es sehr schnell verstanden und kämpft und plant. Und so kann mit einer 1 schon mehr eingesammelt werden als bei der nächsten Versteigerung mit einer 8. Und die kurze Spieldauer sorgt für einen nochmals erhöhten Wiederspielwert.Matthias hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Hartmut M., Pascal V. und 6 weitere mögen das.
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Andreas J.: Trotz der wenigen Details zum Spielmechanismus ein Rezension, die mich sofort angesprochen hat. Danke dafür :-)
12.05.2011-10:45:52 -
André G.: Das mit der 1 und der 8 hab ich nicht verstanden...
04.11.2011-10:57:42 -
Matthias N.: Gemeint ist ein Gebot von einer 1 oder einer Summe von 8. Es wird ja mit Zahlenkarten geboten. Und das höchste Gebot erhält den Zuschlag. Und... weiterlesen
05.11.2011-12:32:08
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Benjamin R. schrieb am 26.04.2011:
Wie bereits von Raiko schon so schön beschrieben ist Strasbourg ein Spiel, welches erst nach mehrmaligem Spielen seine strategische Bandbreite offenbart. Durch die Prestige-Karten und durch die Auftragskarten kommt ein gewisser Glücksfaktor ins Spiel.
Die kurze Anleitung beschert einen schnellen Einstieg in das Spiel.
Strategen und kluge Vorausplaner sowie weit voraus denkende Kaufleute kommen bei diesem Spiel voll auf ihre Kosten.
Durch die einfachen Regeln kommen Wenigspieler auch schnell ins Spiel und verlangen nach dem ersten Spielen bestimmt noch mal eine Revanche.
Die Spielzeit in den 5 Runden ist angenehm kurz und somit kann auch die geforderte Revanche in Angriff genommen werden.
Von meiner Seite aus: eine klare Kaufempfehlung !!!!
Benjamin hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Sabine S., Pascal V. und 6 weitere mögen das.
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Julia H.: *lacht Heiko an* Wenn du die gefunden hast, gib Bescheid, wo ich die herkriege!
17.05.2011-07:46:44 -
Heiko W.: ist gar nicht so einfach, mit Starken Alkohol kriegt man zwar Kerle angelockt aber in dem Zustand Spielen ist dann auch nicht mehr drinnen.... weiterlesen
17.05.2011-20:10:17
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Jörn F. schrieb am 07.01.2012:
Ein schönes abwechslungsreiches Spiel, das mich ein bisschen an Diamonds Club erinnert.
Man sucht sich eine Anzahl Karten aus mit denen man steigert! Diese teilt man sich in Blöcken ein und bietet auf bestimmte Sachen, vom König bis zum Verkauf!Dabei verändert man den Wert nicht-man hat nur diese Anzahl!Mit den ersteigerten Sachen lassen sich Figuren plazieren, Waren nehmen und Punkte erzielen!
Da fehlt oft am Ende noch die richtige Karte, da man am Anfang auch noch Auftragskarten erhält, die es zu erfüllen gilt-wieviel sucht sich jeder selbst aus, das ist nicht mehr abwandelbar!
Viele taktische Überlegungen in diesem Spiel, mit knappen Mitteln-einfach toll und voller Spannung!Jörn hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Doreen S., Pascal V. und 3 weitere mögen das.
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Basti V. schrieb am 11.08.2011:
Ausführliche Video-Erklärung und -Rezension findest du hier:
http://www.spielama.de/?p=3176
- Straßburg im 15 Jahrhundert -
Führe deine aufstrebende Familie zu Ruhm und Ehre! Nutze deinen Einfluss um deine Familienmitglieder als Lehrlinge, Gesellen oder sogar Meister in den Zünften der Stadt unterzubringen und auch den ein oder anderen Posten im Stadtrat zu besetzen. Nur durch geschickten Einsatz deiner Möglichkeiten und vorausschauende Planung wirst du zum Erfolg gelangen!
Stärken:
+ Hohe Spieltiefe bei mittlerer Einstiegshürde
+ Hohes Maß an Strategie und Planbarkeit durch bereits von Spielbeginn ausliegende Rundenplättchen
+ Interessanter aber in hohem Grad berechenbarer Bietmechanismus
+ Qualtitatives Spielmaterial (bis auf die Sichtschirme)
schöne Aufmachung (subjektiv)
+ Innovative Spielidee
+ Hohe Variablilität durch diverse Auftragskarten und durch variablen Spielaufbau (Prestigegebäude, Rundenplättchen)
Schwächen:
-der Einstieg ins erste Spiel ist nicht ganz einfach. Ohne das Spiel jemals gespielt zu haben müssen sich die Spieler vor Spielbeginn Auftragskärtchen aussuchen. eine nicht ganz leicht Aufgabe bei der der ein oder andere etwas zu hoch pokert.
Allgemeines:
Das Spiel ist meines Erachtens kein Familienspiel, auch wenn es manchmal so betitelt wird. Es erfordert eine gewisse Spielerfahrung und planerisches und strategisches Denken. Für Fehler im Spiel muss man - bildlich gesprochen - teuer bezahlen und es kann sein, dass man bis zu Ende kein Land mehr sieht.
Von daher ist es meines Erachtens ein Spiel für Vielspieler. Das einzige was die Planbarkeit und Berechenbarkeit einschränkt, sind die verdeckten Auftragskärtchen (und das Glück beim ziehen). In meinen Augen ist es aber genau die richtige Dosis an Unwägbarkeit die das Spiel braucht, damit es einen guten Spannungsbogen hat und es nicht zu trocken und grübellastig wird.Basti hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Basti V., Alfred Thomas K. und 3 weitere mögen das.
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Jörg K. schrieb am 20.06.2011:
"In Strasbourg ist Spannung garantiert! Mit attraktiven Mechanismen sorgt es für Abwechslung. Dank sehr guter Anleitung ist ein schneller Spieleinstieg möglich!" 4 Videos zum Spiel mit dem Autor + ausführlicher Test: http://www.cliquenabend.de/spiele/179000-Strasbourg-Die-Zeit-der-Z%26uuml%3Bnfte/wertung.htmlJörg hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Andreas F., Amadeus S. und noch jemand mögen das.
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Holger K. schrieb am 18.06.2011:
Strasbourg gefällt, aber möglicherweise erst nach ein oder zwei Partien. Als Neuling hat man es bei der Auswahl der nicht selten spielentscheidenden Auftragskarten recht schwer und kann da auch mal ganz böse danebengreifen. Wie schwer oder leicht ein Auftrag zu erfüllen ist erschließt sich erst mit einiger Spielerfahrung und mit bis zu fünf Aufträgen hat man sich schnell mal übernommen.
Der Kartenmechanismus der die Einflussnahme der Spieler auf die Zünfte regelt ist sehr interessant und gelungen. Zu oft und gerne würde man noch eine Karte ziehen, doch sollte man nicht in der letzten Runde mangels Einflusskarten zum Zuschauen verdammt sein. Zuschauen ist bei Strasbourg an sich nämlich nicht angesagt. Bei den Einflussnahmen ist man nahezu immer gefordert - und sei es nur bei der Überlegung sich zu beteiligen oder nicht - und die Aktionen selbst sind rasch durchgeführt.
Durch die in jedem Spiel anders angeordneten Rundentafeln und der Tatsache, dass nicht jede Zunft auf jeder Tafel vorhanden ist, sowie durch die immer andere Auftragsverteilung ist auch für Abwechslung gesorgt. Keine Partie verläuft wie die andere, obwohl im Spiel die immer gleichen Aktionen durchgeführt werden. In Strasbourg steckt eindeutig mehr, als man möglicherweise zunächst vermutet.
Die relativ kurze Spieldauer und die im Grunde einfachen Regeln erleichtern das Kennenlernen des Spiel, das für ein erfolgreiches Abschneiden sowie das Erkennen des Potentials von Strasbourg sicherlich nötig ist. Man erkennt schon nach der ersten Partie - so man sie nicht gewonnen hat - woran es lag und bereitet gedanklich die Strategie für die nächste Runde vor, die sich wohl meist auch problemlos anschließen lässt.
Strasbourg ist in meinen Augen in jedem Fall eine Empfehlung. Komplex und taktisch genug für "Vielspieler" aber auch kurz und regeltechnisch einfach genug für "Gelegenheitsspieler". Ich finde es immer besonders interessant und erwähnenswert, wenn ein Spiel diese beiden Zielgruppen anspricht, die so oft unvereinbar erscheinen.Holger hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- H. S., Andreas S. und noch jemand mögen das.
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Jan S. schrieb am 12.05.2011:
Strasbourg gefällt.
Unheimlich interessant finde ich, dass ich selbst in jeder der 4 Runden neu am Start der Runde festlegen muss, wie viele Karten ich für in den folgenden Auktionen einsetzen möchte.
Dann gilt es das eine und das andere im Auge zu behalten. Einiges kommt immer wieder anders als geplant.
Sehr schön, dass man nicht leer ausgeht. Wenn man in einer Versteigerung nichts bekommt, so kann man von seinem Gebot eine Karte recyceln, also in nachfolgenden Runden erneut nutzen.
Jan hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Christian D., Pascal V. und noch jemand mögen das.
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Sabine S. schrieb am 10.06.2011:
Nun, so euphorisch war ich über den Spielverlauf nicht. Ich mag aber auch nicht so gern Versteigerungen, wo ich mit anderen hauen und ausstechen muß. Doch unter den Spielen, die solch einen Mechanismus habe, ist Straßbourg schon eins der besten.Sabine hat Strasbourg klassifiziert. (ansehen)- Domenic M. und Sabine S. mögen das.
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