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  • Frank :o) schrieb am 21.07.2011:
    Beschreibung:
    Die Spieler erschließen als Kaufleute die niederländische Provinz Seeland. Sie errichten Mühlen und bewirtschaften es mit Tulpen-, Kohl- & Rapsfeldern. Das Saatgut & Baumaterial liegen in unterschiedlicher Wertigkeit auf den Feldern des Marktplatzes, der durch ein Rondell dargestellt ist. Mit dem allgemeinen Gildemeister ziehen die Spieler auf den Marktfeldern & wählen damit die Warenplättchen aus. Auf dem Kontorkreis im Außenring liegen Guldenplättchen, auf denen die Kaufleute der Spieler ziehen. Die Guldenplättchen bestimmen, wie weit man den Gildemeister ziehen darf.

    Ablauf:
    Der aktive Spieler zieht den Gildemeister auf den Marktfeldern vor. Das erste Feld ist kostenlos. Für jedes weitere Feld muss man den eigenen Kaufmann um je 1 Guldenfeld auf dem Kontorkreis vorziehen. Haben alle Kaufleute die letzten Gulden verlassen, werden sie vor den vordersten Gulden gelegt. Anschließend wird das gekaufte Plättchen auf den Spielplan gelegt - angrenzend an ein bereits liegendes Plättchen. Ist eine Mühle vollkommen umschlossen, werden Siegpunkte geerntet.
    Bonuspunkte erhält man für Artenvielfalt auf den angrenzenden Feldern. Gar keine Punkte erntet man hingegen auf Monokulturfeldern.

    Fazit:
    Mit Seeland erhält man ein flottes Legespiel. Die Regeln sind schnell & einfach erklärt. Trotzdem bietet es einige taktische Möglichkeiten. Das Besondere ist der Marktmechanismus über die beiden Kreise des Rondells. Möchte man den Gildemeister mehrere Schritte vorziehen, um an ein wertvolles Plättchen zu gelangen, muss man auch auf der Kontorleiste weit nach vorne ziehen. Bleibt ein Mitspieler auf der Kontorleiste hinten, weil er sich mit den normal erreichbaren Plättchen begnügt, haben die vorne stehenden Spieler eine geringere Auswahl. Dann kann man einen Spieler über einige Runden regelrecht "verhungern" lassen. Beispielsweise, wenn er keine eigene Mühle mehr auf dem Spielplan hat und man den Gildemeister so zieht, dass dieser anschließend keine Mühle erreichen kann. Das ist dann zwar böse, macht aber Spaß :o)
    Gut gefällt mir auch, dass es verschiedene Varianten gibt.
    Außerdem gibt es Inselplättchen (so eine Art Bonusplättchen), die entweder fest auf dem Spielplan aufgedruckt sind oder zufällig als Plättchen verteilt werden. Diese kann man verdeckt (höherer Glücksanteil) oder offen (höhere Planungssicherheit) auslegen.
    Frank hat Seeland klassifiziert. (ansehen)
  • Astrid Scheerer schrieb am 24.01.2011:
    Ich habe Seeland auf der Spiel 2010 ausprobiert und mir dann zu Weihnachten geschenkt ;-)

    In dem Spiel geht es darum, die wasserreichen Niederlande durch den Bau von Windmühlen zu entwässern und dadurch Felder für den Ackerbau zu schaffen. Neben den Mühlen können dann bis zu 3 verschiedene Feldfrüchte angebaut werden. Dabei gibt es für Monokulturen keine Siegpunkte, dagegen sogar 5 Bonuspunkte, sofern man alle 3 Pfanzensorten angebaut hat.
    Mühlen und Saatgut kauft man auf dem Markt. Das verfügbare Geld hierfür wird durch einen interessanten Mechanismus ermittelt.
    Das Spiel ist schnell erlernt, auch für Familien geeignet und dauert nicht zu lange. Für Strategen sicherlich nicht die erste Wahl, aber durchaus einen Kauf wert. Das Material ist schön, durch den zweiseitig bedruckten Spielplan und die bereits enthaltenen 2 Erweiterungen auch immer mal wieder anders. Empfehlung!
    Astrid hat Seeland klassifiziert. (ansehen)
  • Lutz Stratmann schrieb am 24.10.2010:
    Ich habe Seeland auf der Spiel 2010 ausprobiert, also kenne ich nur die Basisversion ohen die Erweiterungsmodule, die in der Box enthalten sind.
    Bei Seeland legt man secheckige Plättchen aneinander um Punkte zu scheffeln. Im guten alten Holland werden Windmühlen gebaut (die den Spielern gehören) und diese dann mit Raps, Kohl udn Tulpenfeldern umringt (die quasie niemandem gehören), dass sieht nicht nur fein aus, sondern gibt sobald die Mühle umschlossen ist Punkte. Leider setzen sich andere Spieler gerne in gemachte Nester und sahnen so mit deinen Plättchen Punkt ab. Welche Plättchen man kriegt kann man beeinflussen, aber das Glück spielt da schon eine Rolle.
    In meinen Aigen ist dies ein gutes Familienspiel mit Taktik und Glück, wenig bis keine Strategie. Uns hat es so gut gefallen, dass es direkt 2 Leute gekauft haben, allerdings gab es auf der Messe die Möglichkeit das Spiel billiger zu erwerben und nach meinen informationen ist die Preisempfehlung von Ravensburger 25 Euro.
    Lutz hat Seeland klassifiziert. (ansehen)
  • Christian KRUCHTEN schrieb am 21.01.2011:
    Ich habe Seeland auf der Spiel 2010 am Stand von Ravensburg entdeckt.

    Worum geht's? Mann muss in den sumpfigen Niederlanden Mühlen erbauen, um welche man dann verschiedene Saatgüter anbauen muss. Sind die Felder um die Mühle vollständig bebaut, wird abgerechent und sofort gewertet. Hierbei werden einfach die Punkte der verschiedenen Plättchen zusammengezählt und auf der Punkteskala weitergeschoben.

    Beim Anbau von drei verschiedenen Saatgütern, kann man dann auch noch einen 5 Punkte-Bonus einhamstern. Erwirtschaftet man jedoch eine Monokultur, so geht man lehr aus.

    Beim Einkauf, in Form eines Marktes, läuft auch nicht immer alles so, wie mann es sich ausdenkt. Hier befindet sich ein Händler in der Form eines schwarzen Pöppels, welcher von den Spielern im Kreis auf das gewünschte Plättchen gezogen wird. Man hat je nach Standort des eigenen Pöppels 1-5 Gulden zur verfügung um sich das gewünschte Plättchen zu erstehen. Die Gulden zeigen jedoch nicht den Wert des Plättchens an, sondern zeigen einem die Bewegungspunkte, die einem verbleiben um den Händler auf das Objekt der Begierde zu ziehen.

    An und für sich ein einfaches Spiel, welches mit 30-45 Minuten Spieldauer auch relativ kurzweilig ist, und durchaus zu mehreren Partien in Folge animieren kann. Material und Grafik sind sehr gelungen.
    Christian hat Seeland klassifiziert. (ansehen)
  • Christian Tiggemann schrieb am 16.12.2010:
    Seeland bietet viel fürs Geld. Der Spielspass hält an, das Material dazu ist ansprechend gestaltet, die Illustration erstklassig. Einmal mehr zeigt hier der Grafiker Franz Vohwinkel, das er ein Meister seines Faches ist.
    Christian hat Seeland klassifiziert. (ansehen)
  • Eckhard Fuchs schrieb am 10.12.2010:
    Seeland entführt in die Niederlande jener Zeit, als dem Meer Land abgerungen und fruchtbar gemacht wurde. Und so müssen die Spieler versuchen, die Felder rund um ihre Mühlen ertragreich zu bewirtschaften. Dazu kann man beispielsweise Tulpen, was auch sonst, anbauen. Die entsprechenden Karten werden immer wieder in einem Kreis nachgelegt. Die Figur, die über die Vergabe der Rohstoffe entscheidet, rückt nur um ein Feld vor. Durch den Einsatz von Gold kann man aber Felder überspringen. Die Möglichkeiten dafür sind aber begrenzt, da nur fünf Goldmünzen für alle Spieler zur Verfügung stehen. Mit jedem Kauf rückt der Stein des Spielers auf den fünf Goldfeldern vor. Hat der letzte Zählstein das hinterste Goldfeld verlassen, wird dieser vorn wieder angelegt, wodurch für alle Spieler neue Chancen entstehen. In diesem Kreis befinden sich neben den Rohstoffen auch neue Mühlenfelder, mit denen man weitere Flächen erschließen kann. Punkte gibt es entsprechend den Werten der Flächen, die man um seine Mühlen drapiert hat. Alle Felder rund um die Mühle müssen belegt sein. Auch für die Mühlen gibt es Punkte. Wer aber nur eine Monokultur zustande bringt, schaut in die Röhre. Je mehr verschiedene Pflanzen man um seine Mühle anbaut, je mehr Zusatz-Punkte gibt es.

    Eine kleine Erweiterung ist bereits enthalten. Vielspieler sollten diese sofort integrieren, weil dadurch der Spielspaß erhöht wird.

    Seeland ist leicht zu lernen und eignet sich für Strategen, die auch die Projekte anderer Bauherren nutzen oder diese in Schwierigkeiten bringen möchten. Es ist aber kein Ärgerspiel, sondern eindeutig ein Legespiel.

    Es ist deutlich unter einer Stunde zu spielen und spricht Kinder ab neun Jahren an.
    Grafik und Spielmaterial sind stimmig und anspruchsvoll. Nettes Spiel, aber ohne Kultcharakter.
    Eckhard hat Seeland klassifiziert. (ansehen)
  • Nicole Schneider schrieb am 15.05.2010:
    Seeland ist ein Legespiel mit zwei Spielvarianten, wobei die eine noch mehr taktische Möglichkeiten bietet. Der Mechanismus, an Plättchen zu kommen ist interessant und das Spiel bietet viele taktische Möglichkeiten.
    Nicole hat Seeland klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg Köninger (Cliquenabend.de) schrieb am 08.05.2010:
    Bin ich zu anspruchsvoll? Gut aber kein Highlight, familientauglich auf jeden Fall! Zweiseitiger Spielplan und schönes Material! Allerdings muss man ständig viel Rechnen was nicht jeder mag!
    Jörg hat Seeland klassifiziert. (ansehen)
    • Martina Maurer, Ali Beecken und noch jemand mögen das.
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    • F Dekker
      F Dekker: Zeeland heisst das eigentlich, das ist eigentlich schon merkwurdig wie wir [ja wir machen das manchmal auch] wie geographische Namen im Ausland u... weiterlesen
      13.03.2011-09:26:48
    • Ali Beecken
      Ali Beecken: Hauptsache das Spiel macht Spass!
      13.03.2011-09:35:29
    • Michael :-)
      Michael :-): einstellig Zahlen zu addieren ist selbst für meine 7-jährige Tochter kein Problem. Ich denke vom "ständigen vielen Rechnen" muß man sich nicht ab... weiterlesen
      31.08.2011-16:56:41
  • Christian Daus schrieb am 15.04.2010:
    ein schönes Familienspiel.
    Christian hat Seeland klassifiziert. (ansehen)

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