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Reinhard Ott-Schindele schrieb am 26.11.2011:
Titel: Salamanca
Spieltyp: Strategisches Legespiel
Spieldauer: 60Minuten Spieleranzahl: 2 bis 5 Spieler ab 10 Jahren
Spielziel/-idee:
Die Spieler versuchen Bauernhöfe, Burgen und Klöster in den dafür passenden Landschaften zu bauen, oder treten in die Dienste von fremden Gutsherren und erhalten dort großzügige Gehälter. Doch manche Plage macht bei der Landschaftsplanung einen Strich durch die Rechnung. Der Spieler mit den meisten Dublonen gewinnt das Spiel.
Spielvorbereitung:
• Spielplan auslegen
• Jeder Spieler erhält 1 Sichtschirm; 3 Gutsherrensteine und 1 Condenstein.
• Die 5 Landschaftskarten mit dem orangenen Stern werden auf beliebige Felder auf den Spielplan gelegt
• Die 5 Karten mit dem blauen Stern werden als verdeckter Stapel bereit gelegt
• Geld, Plageplättchen und alle restlichen Landschaftsplättchen werden am Spielplan bereit gelegt
• Die Spielkarten werden gemischt und an alle Spieler als verdeckte Handkarten verteilt (im Spiel zu fünft kommen die Karten mit den Werten 9 und 10 dazu; im Spiel zu Dritt wird 1 Karte mit dem Wert 7 aus dem Spiel genommen.
Spielablauf:
Jede Runde beinhaltet 5 Abschnitte:
1. Auslage auffüllen: Am oberen Spielplanrand sind fünf Auslagefelder (a-e). Dort wird gemäß der Spieleranzahl, die Anzahl an Landschaftsplättchen offen ausgelegt. Kommen in den Folgerunden Plättchen hinzu, werden diese auf die schon ausliegenden Plättchen gelegt, so dass die unteren alle sichtbar bleiben
2. Karte ausspielen: Der Startspieler spielt eine Handkarte aus, die restlichen Spieler folgen reihum, dürfen aber immer nur eine Karte ausspielen, deren Wert noch nicht ausliegt. Der Spieler mit der höchsten Karte beginnt den Abschnitt 3, außer es wurde eine Karte mit dem Wert 5 gespielt. In diesem Fall ist die fünf die Startspielerkarte. Es folgt dann die höchste etc.
3. Machtposition ausbauen: Der Spieler darf eine der folgenden Aktionen ausführen:
a. Plättchen legen (d.h. Gebäude in Besitz nehmen oder verkaufen). Er darf alle Plättchen eines Auslagefeldes auf den Spielplan legen und kostenlos einen Gutsherrenstein in das Gebäude setzen. Gebäude mit einem Gutsherrenstein, gehören dem jeweiligen Spieler. Hat er keinen Gutsherrenstein mehr und möchte dennoch einen setzen, muss er eines seiner Gebäude verkaufen. Er kann beliebig viele Gebäude verkaufen. Der Verkaufswert setzt sich zusammen aus dem Gebäudewert und dem Landschaftswert. Abgezogen werden müssen die Wertminderungen durch die Plagen.
b. Condenstein ins Gebäude eines Mitspielers setzen, das den Gebietswert 7 nicht übersteigt. Das heißt er kassiert beim Verkauf des Gebäudes durch den Besitzer den Landschaftswert
c. Spezialfunktion der gespielten Karte ausführen. Auf den Karten (1-6) sind neben den Zahlenwerten die Symbole der Plagen. Die jeweilige Funktion darf nun hier ausgeführt werden
Der Spieler, der als letzter am Zug ist, darf Aktion C und zusätzlich eine weitere (a oder b) ausführen
4. Alle Spieler geben nun ihre ausgespielte Karte an den linken Nachbarn weiter. Dieser darf sie auf die Hand nehmen und im weiteren Verlauf nutzen.
5. Der Wochenmarkt bringt pro Gebiet, das 7 oder mehr wert ist, jedem Gutsherren 2 und jedem Conden 1 Dublone
Spielende: Das Spiel endet nachdem die orangenen Landschaftsplättchen aufgebraucht sind und das letzte blaue Plättchen ausgelegt wird. Die Runde wird noch vollständig zu Ende gespielt. Der Spieler mit dem meisten Geld hat das Spiel gewonnen
Fazit:
Ich habe es bisher nur zu viert gespielt:
Ein nettes taktisches Legespiel für zwischendurch. Die Regeln sind ein bisschen umständlich beschrieben, jedoch sorgen die reichhaltige Bebilderung und die beigefügte Kurzspielregel mit dem FAQ´s für Klarheit.
Die Abläufe in diesem Spiel sind einfach. Die Wertermittlung eines Gebietes erfordert ein bisschen Übung, fördert aber ungemein die Interaktion. Der Mechanismus der Spielerreihenfolge, insbesondere der Karte mit dem Wert 5 erscheint willkürlich. Durch die Weitergabe der ausgespielten Karte, wird diese Willkür jedoch ausgeglichen. Ein sehr schönes und wichtiges taktisches Element sind die Plagen, die als Spezialfunktion durch die Karten ausgelöst werden können. Man kann beispielsweise den Gebietswert senken, um dann einen Condenstein unterzubringen (hier ist die Kombinationsfunktion für den letzten Spieler von großer Bedeutung), oder einfach nur um den Gegner zu schwächen. Es gilt dabei aber immer zu bedenken, dass mein linker Nachbar nun diese Karte erhält und die Plage ganz schnell wieder an mich zurückgeben kann.
Interaktion entsteht weiterhin durch die Gebiete selbst, die nicht voneinander abgegrenzt sind und so der Gegner mein gerade angelegtes Landplättchen in seinem Gebiet mitnutzen kann und dieses ggfs. in seinem Zug mit verkauft. Plättchen mit Bonuspunkten werden vom Spielplan entfernt, die Plättchen ohne bleiben auf dem Spielplan und stellen nun nicht mehr besetzbares Terrain dar.
Sehr gut gefallen hat mir auch die Spezialfunktion der Karte mit dem Wert 6. Hier darf man die Handkarten eines Mitspielers anschauen und eine Karte aus der eigenen Hand mit ihm tauschen.
Die relativ kurze Spieldauer von 45 bis 60 Minuten macht das Spiel zu einem schönen Zwischendurchspiel. Auch das Material, die Ausstattung und die grafische Gestaltung wissen zu gefallen.
In meiner Bewertung ist dieses Spiel 4 Punkte wert.
Reinhard hat Salamanca klassifiziert. (ansehen)
Jutta S., Reinhard Ott-Schindele und 5 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Jutta S.: klasse Rezession Danke Reinhard. Da kann man sich auch was drunter vorstellen. Das Spiel hört sich interessant an
26.11.2011-13:25:34
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Ralf Stefan Beppler schrieb am 09.03.2010:
Die Anleitung ist etwas kompliziert beschrieben, was den Einstieg tatsächlich verkompliziert. Hat man aber den Ablauf durchschaut, entwickelt sich ein schnelles spiel mit weniger leerlauf und vielen tatktischen Varianten. Hier kann die volle Breitseite an Taktik gegen die Mitspieler ausgefahren werden und es ist immer sinnvoll, seine Möglichkeiten und Gelder tatsächlich geheim zu halten. Wer nicht vorausschauend spielt, hat dann keine Chance. Kleiner Tipp: Umsätze auch mal realisieren!
Da ich hier nicht die Anleitung bewerte, sondern das Spiel gebe ich dennoch 6 Punkte. Für die Anleitung alleine gäbe es nur drei.
Michael Schepers, Stephan B. und 3 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Carla Fickenscher schrieb am 23.04.2010:
Optisch ist es ein schönes Spiel, bei dem die Landschaft Stück für Stück entsteht. Man baut ein Gebäude und eine Landschaft für die man als Grundbesitzer die begehrten Duplonen erhält. Aber nicht nur der Grundbesitzer erhält für die Landschaft Duplonen sondern auch der fremde Pächter (Condotiere). Leider können die Mitspieler einem Plagen auf die Landschaft und auf die Gebäude schicken und damit den Wert der Landschaft und der Gebäude verringern.
Beim spiel zu zweit schlägt man sich ständig mit den "Plagen" herum. Man ist entweder Startspieler und kann Landschaften und Gebäude bauen, oder man sabotiert mit den Plagen, damit der andere nicht zu viel Dublonen erhält. Es ist dadurch zu berechenbar, da jedem Spieler nur eine eingeschränkte Zahl an Aktionen möglich ist.
Wahrscheinlich macht es mehr Spaß mit mehreren, da es dann weniger berechenbar wird.
Stephan B., Pascal von Engelbrechten und 2 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christian Probst schrieb am 19.04.2010:
viel taktik, gut gelungen, anleitung sehr schlecht ! -
Christian Daus schrieb am 02.01.2007:
Der Eintsieg war nicht ganz so einfach, aber es hat viel Spaß gemacht.Christian hat Salamanca klassifiziert. (ansehen)
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