Eine eigene Bewertung für Ruhm für Rom schreiben.
  • Jörn F. schrieb am 11.09.2011:
    Ein tolles Spiel mit exzellenten Grafiken! Man hat am Anfang zwei Möglichkeiten-Nachdenken oder einen Bürger spielen. Nachdenken, was ja sonst lange dauert, ist hier im Spiel das kürzeste!Man zieht entweder seine Karten bis man fünf hat,oder nimmt einen Senator (Joker) oder nimmt falls man schon 5 Karten hat eine Karte!
    Die Auftragskarten,(zweite Möglichkeit) beherbergt eine Menge an Potential!Da befinden sich verschiedene Bürger Roms drauf die verschiedene Eigenschaften haben und spielt man SIe aus, haben die anderen das gleiche Recht! Daraus wiederum zieht man bestimmte Vorteile, wie Fundamenet bauen für Gebäude, die einem auch bestimmte Vorteile bringen. Man kann aber auch Material beziehen für seine Gebäude, man kann mit Legionären anderen Rohstoffe stehlen, kann mit Kaufleuten Material für abzweigen für sein Lager, was Siegpunkte einbringt, wie auch Gebäude die aber auch erst mit den richtigen Materialien zu Ende gebaut werden müssen.
    Eine Menge an Informationen in diesem Kartenspiel, lässt einen dann aufschrecken wenn es plötzlich zu Ende ist.Und eigentlich möchte man es sofort noch einmal spielen!
    Kann es etwas besseres geben....
    Jörn hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 18.12.2011:
    Ich gebe diese Rezension nun mal nach ein paar gespielten Partien mit unterschiedlichen Mitspielern ab. Dabei gehe ich nicht mehr auf im Detail auf die Spielabläufe ein, die hier schon geschildert wurden.

    Ich habe mir das Spiel zugelegt, da der Mechanismus sehr interessant klang: Karten, die verschiedene Funktionen einnehmen können (z.B. Baumaterial, Person) und unter den Spielern auch ausgetauscht werden (Interaktion).
    Zudem waren die bisherigen Rezensionen allesamt positiv bis nahezu überschwänglich und das Spiel sollte sich aufgrund seiner Kartongröße ja ebenso hervorragend zum Mitnehmen eignen.

    Meine ersten Eindrücke beim Auspacken waren dann auch sehr positiv - leider bis auf die Spielregeln! Absolut unübersichtlich gestaltet, kleine Schriftgröße gewählt, verworren geschrieben (liegt auch an gewählten Begrifflichkeiten wie "Nachdenken" oder "Fundament").

    Ich empfehle daher wirklich, sich das Spiel bei einer ersten Partie von jemandem erklären zu lassen, der es schon kennt oder sich Erklärvideios anzuschauen. Sonst führt dies evt. schon zu Frust bei den ersten Zügen bzw. sogar Spielabbruch. Für die Spielregel gibt es von mir definitiv schon mal einen Punktabzug. Das hätte deutlich besser sein können.

    Kommen wir zum Spiel selbst: Die ersten ein bis zwei Partien verliefen sehr holprig, immer wieder haben wir Regeldetails nachgeschlagen (z.B. Unklarheiten bei Gebäudefunktionen, Abläufe: Nachdenken, Klienten-Aktionen spielen).

    Gleichzeitig ist der Reiz, mit jeder gespielten Karte zu entscheiden, wie man sie verwendet, anfangs sehr hoch. Das hat mir wirklich Spaß gemacht.
    Allerdings gab es nun auch Spiele, die sehr unglücklich und unausgeglichen verliefen - und das allein aufgrund von gezogenen Gebäuden/ Gebäudekonstellationen. So ist es z.B. durch den Bau eines Gebäudes sofort möglich das Spiel zu beenden. Mitspieler haben kaum eine Chance dies zu verhindern.

    Insgesamt hatte ich mir von "Ruhm für Rom" ein strategischeres Spiel erwartet, doch der Glücksanteil lässt sich einfach nicht abstreiten. So ist das Spiel je nach Verlauf der Runde bisher unterschiedlich angekommen; es wird leider in der Konsequenz nicht eins derer werden, die häufig gewünscht werden.

    Es hätte mir nach den Vorschusslorbeeren einfach richtig gut gefallen wollen, aber so bleibt es für mich ein Spiel, das bisher hinter den Erwartungen zurück blieb.
    Sicher kein schlechtes Spiel, aber für den Verkaufspreis von mittlerweile 18 Euro gibt es in meinen Augen auch besseres.

    Ich werde "Ruhm für Rom" sicher in Zukunft gerne mitspielen, auch um zu sehen, ob sich mein Eindruck evt. noch verändert. Alles in allem kann ich aber momentan nicht mehr als gute 4 Punkte vergeben.
    Martina hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
    • Peter M., Andreas F. und 6 weitere mögen das.
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    • Peter M.
      Peter M.: Wieder eine sehr gute, differenzierte Rezi, Martina. Danke! Nach meinen ersten Eindrücken vom Spiel liege ich zwischen 4 und 5 Punkten.
      18.12.2011-15:49:10
    • Andreas J.
      Andreas J.: Danke Martina für die gut nachvollziehbare Rezension und danke Peter für die Ergänzung
      18.12.2011-16:30:01
    • Matthias R.
      Matthias R.: Sehr interessante Rezession. Vielen Dank.
      22.05.2012-14:12:18
  • Dr. Dany K. schrieb am 26.11.2011:
    Ueber die Spielweise und den Ablauf einzelner Runden haben ja bereits viele der
    Rezensenten hier schon berichtet, daher spare ich es mir, darauf nochmal laenglich
    einzugehen.

    Was fuer mich das reizvolle an Ruhm fuer Rom (RvR) macht, ist die Tatsache, dass
    man letztlich "nur" ein Kartenspiel bekommt, was aber das Potential eines sehr
    guten Brettspiels hat. Es entfaellt voellig der riesige, meist voellig ueberfluessige
    Pappkarton, ein oftmals grausliger Spielplan und viel unnuetzes Plastik, was teuer
    mitbezahlt werden muss aber oft nicht wirklich was bringt. Bei RvR ist das anders.
    Hier hat man eine kleine Schachtel, die passt ueberall rein, egal obs in den Wochen-
    endrucksack ist oder in die Tasche fuer einen Skiurlaub etc. Man kann es prima
    ueberall mit hinnehmen, ohne auf "Spielspass" verzichten zu muessen. Alles wird
    geschickt mit den vorhandenen Karten abgewickelt, egal welche Rolle man annehmen
    moechte, oder das Baumaterial oder eben halt das Gebaeude was gebaut werden soll.

    Ueber das Hinunterschieben des spielereigenen Tableaus wird ohne grosses Hin und
    Her geregelt und klar gestellt, welche Aufgabe die Karte jetzt gerade hat. Auch
    hier ist alles prima durchdacht.

    Ich habe RvR in den letzten 3 Wochen viele Male im Bekannten- und Freundeskreis
    erklaeren muessen und egal ob es sich dabei um Vielspieler- oder eher die seltenen
    Hobby- oder Familienspieler handelte, es kam immer super gut an. Sogar bei solchen
    Personen, die sonst schon schreiend Reissaus nehmen, wenn nur das Wort Strategie
    oder Komplexitaet fallen. Allen hat es sehr gut gefallen.

    Auch etwas was eher selten ist, ist die Tatsache, dass fuer die Tiefe des Spiels
    die Spielregel doch recht kurz ist. Bei etwas kritischen Dingen, wird in der Regel
    ein Beispiel gegeben, aber sonst laesst sich die Regel schnell und prima runterlesen
    und das Spiel eigentlich ohne grosse Probleme super spielen. Sollte es evtl. Probleme
    geben, ergibt sich alles automatisch durch die Logig im Spiel selber. So dass hier
    auch gerade die Leute, die sonst die Regel aufschlagen und gleich zu machen wenn
    sie mehr als 2 Seiten hat, ebenfalls prima bedient werden.

    Was ich ebenfalls sehr gut an dem Spiel finde, ist das Preis-Leistungsverhaeltnis.
    Fuer wenig Geld bekommt man ein hervorragend durchdachtes, sehr fluessiges und
    tolles Spiel. Wenn ich da z. B. an 7Wonders denke, wo man vielleicht die Haelfte
    an Karten bekommt fuer meist mehr als das doppelte des Preises und was in meinen
    Augen nicht mal annaehrend mit RvR mithalten kann, ist mein klarer Favorit RvR.
    Viele vergleichen RvR mit Race for the Galaxy, was ich selber ebenfalls viel spiele
    und gut finde, aber in meinen Augen ist hier die einzige Parallele dass es sich
    auch bei Race for the Galaxy um ein Spiel mit Karten handelt ohne dass man ein
    Spielbrett etc. braucht. Sonst kann man die beiden Spiele nicht wirklich vergleichen.

    Jeder der gerne komplexe und strategische Spiele mag und ein prima Spiel fuer
    wenig Geld sucht, dem sei RvR mehr als ans Herz gelegt. Man kann es "knallhart"
    spielen oder aber auch nur als lockeres Familienspiel. Extreme Strategen und Denker
    die die 10 min in eine Art Schockstarre durch Nachdenken fallen, sind hier genauso
    gut bedient, wie solche Leute, die einfach gerne aus dem Bauch heraus was spielen
    wollen.
    Dr. Dany hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
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    • Martina K.
      Martina K.: Ich stimme dir in vielem zu, aber ich muss sagen, dass ich die Spielregel absolut grausam finde: Kleingedruckt, nicht besonders strukturiert,... weiterlesen
      26.11.2011-11:12:48
    • H. S.
      H. S.: Sehr schöne Rezi!
      26.11.2011-11:12:50
    • Stephanie B.
      Stephanie B.: Wirklich gut!
      26.11.2011-20:50:14
  • Andreas F. schrieb am 29.12.2011:
    Über die Spielabläufe und Mechanismen wurde hier ja schon viel geschrieben, so dass ich dies hier nicht wiederholen möchte.

    Die Grundidee des Spiels, die gleichen Karten mit verschiedenen Funktionen zu versehen, ist sicher gut, ABER auch nicht neu. Meiner Meinung nach ist dies bei San Juan schon vorgemacht worden und an sich übersichtlicher gelungen.
    Aber natürlich gibt es mehr Spieltiefe, wenn mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

    Auch die Gestaltung des Spiels ist recht ansprechend. Die Karten sind grafisch schön gestaltet und die Aufteilung der verschiedenen Funktionen ist gut durchdacht. Leider werden die Holzspielsteine nur in der Abschlusswertung verwendet, so dass diese eigentlich kaum gebraucht werden.

    Richtig schlecht ist die Spielanleitung. Viel zu ungenau und unlogisch. Ein wirklicher Minuspunkt.
    Andreas hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 08.10.2011:
    Der große Brand in Rom im Juli 64 war eine Katastrophe und noch dazu eine, die angeblich vom damaligen Kaiser Nero verursacht wurde. Und trotzdem versuchten römische Patrizier unter eben diesem Kaiser die Stadt wieder aufzubauen. Die Spieler schlüpfen in die Rollen solcher Patrizier, die mit einem gewissen - aber nicht üppigen - Einfluss und der Unterstützung eines Senators beim Wiederaufbau Roms helfen. Nicht ganz uneigennützig, denn jeder strebt dabei nach größerem Wohlstand und Ansehen. Und dies kann nicht nur durch den Aufbau der römischen Infrastruktur erreicht werden, sondern auch durch den Verkauf von veruntreuten Baumaterialien, deren Erlöse in die eigene Tasche wandern.

    Alles im Spiel Benötigte wird durch Karten dargestellt, die daher teilweise gleich mehrere Funktionen im Spiel erfüllen müssen. Jede "Multifunktionskarte" kann beispielsweise als Gebäude eingesetzt werden, das es neu zu errichten gilt. Dafür werden verschiedene Baumaterialien benötigt, die ebenfalls durch diese Karten dargestellt werden und damit ein Spieler während seines Spielzuges überhaupt etwas tun darf, muss eine Karte in ihrer Funktion als Aktionskarte eingesetzt werden.
    Eine Ausnahme bilden die Senatoren(-karten), die nur als Aktionskarte eingesetzt werden können (dafür aber für jede mögliche Aktion, quasi als Joker) und die Bauplätze, die in Abhängigkeit von der Mitspielerzahl in mehr oder weniger großer Zahl als innerstädtische und/oder sonstige Bauplätze zur Verfügung stehen.

    Wer den Spielverlauf etwas genauer nachlesen möchte, der kann das tun unter: http://www.spieleteufel.de/spiel.php?id=611

    Wer es liebt Entscheidungen zu treffen, der ist bei Ruhm um Rom gut aufgehoben, denn zu entscheiden gibt es viel. Dabei gilt es auch immer abzuwägen, ob und in wie weit die Mitspieler von den Entscheidungen und Aktionen ebenfalls profitieren könnten. Karten die man beispielsweise als Aktionskarten ausspielt landen im Umschlagplatz und stehen dort dann den anderen als Baumaterialien zur Verfügung. Da sollte man schon mal einen Blick auf die Bauvorhaben der Konkurrenten werfen, um diesen nicht die benötigten Baumaterialien in die Auslage zu legen.

    Karten mit mehreren Möglichkeiten des Einsatzes führen immer zu dem Dilemma, dass man sich für eine Funktion entscheiden muss. Sehr oft benötigt man die Aktion einer Karte aber gleichzeitig auch ihre Funktion als Baumaterial oder hätte am liebsten auch noch das Gebäude auf dieser Karte errichtet. Die richtige Entscheidung ist immer Spielsituationsabhängig aber nicht immer leicht zu erkennen.

    40 unterschiedliche Gebäude mit ihren unterschiedlichen besonderen Funktionen erlauben mit zunehmender Kenntnis der Möglichkeiten strategische Überlegungen und ganz gezieltes Vorgehen. Gebäude sind der Schlüssel zum Erfolg - sie bringen zum einen direkt Siegpunkte und sind die Grundlage zur Effizienzsteigerung während des Spiels durch die Möglichkeit mehr Clienten zu haben und/oder Baumaterial in der Privatschatulle zu verstauen, ganz zu schweigen von ihren speziellen Funktionen - aber oftmals entscheidet auch der geschickte Einsatz des Kaufmanns und damit der Kaufmannsbonus und der Inhalt der Privatschatulle über Sieg und Niederlage.

    Am Spielmaterial gibt es nichts auszusetzen, einzig das Handling der Karten in Zusammenhang mit dem Spielertableau ist für meinen Geschmack nicht optimal. Während des Spielverlaufs werden immer mehr Karten an allen Kanten des Tableaus abgelegt bzw. darunter geschoben und es wird zunehmend "fummeliger" Karten am Tableau zu verstauen oder wieder hervorzuholen und auf die Hand zu nehmen bzw. einzusetzen.

    Das Spielgefühl ist ähnlich dem von Race for the Galaxy, allerdings wird deutlich mehr Interaktion geboten und das dürfte vielen genauso entgegenkommen wie mir. Allerdings hat mir die Science Fiction Thematik bei Race for the Galaxy deutlich besser gefallen, aber das noch mehr Geschmackssache als alles andere. Alles in allem ist Ruhm für Rom auf jeden Fall eine Testrunde wert, denn man bekommt meiner Ansicht nach recht viel Spiel fürs Geld.
    Holger hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • André G. schrieb am 05.12.2011:
    Ein sehr schönes Kartenspiel, bei dem es darum geh Gebüde im alten Rom zu erbauen.

    Besonderer "Gag" dabei ist, dass jede Karte zunächst 4 Funktionen hat: Beruf, Gebäude, Baustoff und Geld für die Schatztulle. Erst im Laufe des Spiel findet jede Karte ihre endgültige "Bestimmung".

    Ein wenig erinnert das Spiel an Deckbuilding. Durch Karten, die mn zieht oder aus der allgemeinen Auslage nimmt, baut man sich im Laufe des Spiels eine Auslage auf, die einem von Runde zu Runde mehr Optionen bietet.

    Am Ende gibt es eine Siegpunktabrechnung, die den Sieger bestimmt.
    André hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Frank N. schrieb am 12.11.2011:
    Super Spiel. Die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten der Karten und auch der hohe Interaktionsgrad machen es zum Pflichtkauf für jeden, der etwas Komplexität im Spiel nicht scheut.

    Das Glückselement spielt zwar eine nicht unwesentliche Rolle, stört den Spielspaß aber kein bisschen.
    Frank hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Lutz S. schrieb am 08.10.2011:
    Wir sind ehrenvolle Bürger Roms die nach dem kleinem Feuer ... "Zwischenfalls" Neros wieder ein paar schmucke Gebäude errichten wollen ... das Marmor da braucht keienr oder... das nehme cih doch mal für mich mit... man muss ja sehen wo man bleibt ^^

    Also ich lese oft Vergleiche mit San Juan udn Race for the Galaxy. Diese Vergleiche bieten sich nach dem Spielprinzip von Ruhm für Rom an, ich finde abr sie werden Ruhm für Rom nicht gerecht, da es sich doch anders spielt.

    Also bei Ruhm für Rom sammeln die Spieler Siegpunkte einmal in der Form von Gebäuden und einmal in Form von unterschlagenem Baumaterial.
    Die Spielkarten erfüllen eine Variation von Funktionen. Einmal um damit ein Gebäude zu bauen, dann als Baumaterial, als Klient oder als Rolle.
    Der Startspieler führt eine Rolle an indem er eine entsprechende Karte auslegt udn die anderen dürfen folgen, müssend dafür auch ne entsprechende Karte spielen, oder ziehen Karten nach. Anders als bei den oben genannten Spielen muss man also aktiv was tun, wenn man bei ner Rolle mitmachen will.

    Im Laufe des Spiels sammelt man Klienten, die einem mehr Aktionen erlauben und jedes vollständige Gebäude gewährt einem besopdnere Fähigkeiten. Gleichzeitig sammelt man Baumaterial, dass man entweder in die Gebäude steckt oder unterschlägt um sie direkt in Siegpunkte umzuwandeln.

    Ich will jetzt gar nicht zu weit ins Detail gehen. Viele der Gebäude haben wirklich mächtige Fähigkeiten, die Klienten mehren sich und alle Spieler machen ständig was... das heißt nach ungefähr der Hälfte des Spiels verliert man (und mit man meine ich meine Spielrunden) die Übersicht was die anderen alles so machen können. Vielleicht legt sich das mit steigender Erfahrung aber so nach 5 Spielen sitzt das noch nicht.

    Also Zusammenfassend: Ruhm für Rom ist ein überraschend "großes" und aufwendiges Spiel, dass schnell an Komplexität während der Runde gewinnt im Gewand eines physisch kleinen Kartenspiels daher.
    Wer gerne aufwändigere Kartenspiele spielt hat bestimmt Spaß an Ruhm für Rom.
    Für San Juan Fans: Ruhm für Rom besitzt nicht die schlichte Eleganz von San Juan, sondern ist die nächst komplexere Ebene, o euch das gefällt müsst ihr selbe entscheiden.
    Für Race for the Galaxy Fans: Ruhm für Rom kommt ohne die vielen (meiner Meinung nach verwirrenden) Symbole aus und steht in Komplexität dem Race nichts nach, allerdings verliert man bei Ruhm für Rom schneller die Übersicht über alle Möglichkeiten des Gegners als bei Race for the Galaxy.
    Lutz hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 22.01.2012:
    "Komplexes Kartenspiel, welches viele strategische Möglichkeiten bietet. Zu Zweit und zu Dritt überzeugt es in Punkto Spielspaß dabei am besten." vgl. ausführlicher Bericht: http://www.cliquenabend.de/spiele/231100-Ruhm-f%26uuml%3Br-Rom.html
    Jörg hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Holger S. schrieb am 05.10.2011:
    Nachdem das Spiel hier bereits beschrieben wurde, nur eine kurze Anmerkung:
    meiner Meinung nach "San Juan" für Experten.
    Wem "San Juan" und/oder "Race for the Galaxy" gefallen, sollte sich "Ruhm für Rom" ruhig mal anschauen. Es hat viel Spielgefühl von den beiden, ist aber anspruchsvoller als "San Juan" und hat eine wesentlich niedrigere Einstiegshürde als "Race for the Galaxy".
    Ist man mit dem Spielprinzip vertraut, gelingt eine Partie in gut 30 Minuten, was einer Revanche nichts in den Weg stellt...
    Mir gefällt es sehr gut, ein nicht zu anspruchsvolles, kurzes Spiel für zwischendurch.
    Holger hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas B. schrieb am 19.09.2011:
    Bisher ca. 6 Partien gespielt. Die Grafik ist ansprechend, die Regeln sind nicht so gut geschrieben wie man es zum Teil von Lookout Games gewöhnt ist. Etwas mehr Zeit sollte man sich also für das Regelstudium nehmen. Die Downtime ist beim Spiel mit 4-5 Spielern am Anfang relativ hoch. Weitere Tests werden ergeben ob es bei näherem Kennenlernen besser wird. Bisher würde ich sagen, sehr interessant... aber nicht ganz so gut wie erwartet.
    Andreas hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Jakob M. schrieb am 07.12.2011:
    Ich habe mir das Spiel auf der Messe in essen gekauft, weil ich einige sehr positive Rezensionen im Internet gelesen hatte.

    Nun habe ich schon ein paar Partien hinter mir uns muss sagen: das Spiel hält, was es versprochen hat. Die ersten zwei Partien haben wir noch ohne die Zusatzfunktionen der Gebäude gespielt, da ist das Spiel dann nicht so anspruchsvoll und es verläuft relativ linear. Wenn nun aber die Zusatzfunktionen dazukommen, wirds interessant: Plötzlich kann man mithilfe einer Karte, die es zum Glück und gerechterweise jeweils dreimal gibt, das ganze Spiel kippen und zu seinen Gunsten verschieben.
    Die Mechanismen greifen perfekt ineinander und so langsam wird klar, dass es deutlich komplizierter ist, als man am Anfang gedacht hat.

    das Schöne an dem Spiel finde ich, dass keine Partie gleich einer anderen ist und dass auch hohe Rückstände und vermeintlich aussichtslose Situationen noch gedreht werden können. Der einzige Punkt, der uns negativ aufgefallen ist, ist, dass es halt doch Karten gibt, die extrem stark sind und andere, die eher uninteressant sind, daher keine 6 Punkte.
    Jakob hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Christian R. schrieb am 14.11.2011:
    Es ist immer wieder krass, was man aus einem "Simplen" Kartenspiel machen kann. Ein geniales Spiel das sowohl zu zweit als auch mit mehreren extremen Spaß bereitet.
    Christian hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Peter M. schrieb am 23.10.2011:
    Da hier schon alles, was den Ablauf des Spiels betrifft, schon gesagt wurde schreibe ich jetzt nicht nochmal eine ganze Rezi. Aber folgendes möchte ich noch hinzufügen: Die Spielkarten sind sehr schön und hochwertig hergestellt. Das Spiel ist eigentlich sehr einfach zu erklären, leider ist die Spielanleitung unnötig verkompliziert und komisch geschrieben und macht es einem am Anfang sehr schwer ins Spiel zu finden. Das Spiel an sich ist der Hammer, und der Wiederspielreiz ist sehr hoch, da man immer neue Kartenkombinationen spielen kann. Leider ist die Downtime, sobald mehrere Spieler mitspielen, sehr hoch. Je mehr Gebäude die Spieler gebaut haben, desto mehr muß man seinen Hirnschmalz anstregen, da man echt sehr viel bedenken muß. Mir und meinen Mitspielern macht das den eigentlichen Spielspaß aus und auch, dass es vom Ablauf her sehr schnell erkärt ist. Es kann bei 2 Spielern schnell mal 90 Minuten dauern bis das Spiel durch ist, bei mehreren Spielern muss man dementsprechend mehr Zeit einplanen. Das wird schon einige Spieler abschrecken. Ist halt kein Spiel für zwischendurch. Zudem muß man immer wieder in der Anleitung blättern um die Sonderfunktionen der Gebäude nachzulesen, da der Kartentext auf den Karten nur Andeutungen macht was die Gebäude für Funktionen haben. Hier wäre für jeden Spieler eine Übersicht kein Fehler gewesen. Bis man hier alle 40 Gebäude im Kopf hat vergeht eine Weile. Das, und die schlechte Regel, gibt bei mir einen Punktabzug. Aber das Spiel ist sein Geld wirklich wert, da es sehr abwechslungsreich und fordernd ist. Klare Kaufempfehlung für kleines Geld. Zudem hat man einen echten Strategiehammer im Kleinformat, den man überall mit hinnehmen kann.
    Peter hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
    • Julie K. mag das.
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    • Julie K.
      Julie K.: Schoen beschrieben danke!
      23.10.2011-16:07:56
    • André G.
      André G.: Das mit dem ständigen Nahschlagen kann ich nicht bestätigen. Mir ist erst einmal ein Gebäude untergekommen, das unklar war...
      16.02.2012-09:57:35
  • Andreas Z. schrieb am 24.02.2012:
    Rum für Rohm ist trotz seiner strategischen Tiefe ein schnell erlernbares Spiel.
    Das Zusammenwirken der Karten sowie die einzelnen 6 wählbaren Rollen sind nach 2-3 Spielen erlernt.
    Meine Familie und ich sind Vielspieler und spielen auch RftG,Agricola,Puerto Rico und andere Strategiespiele und kommen nach ca. 10 Partien zu dritt und zu viert(jüngster Mitspieler 12Jahre)zu dem Ergebnis:
    RfR ist ein schnell erlernbares, ausgewogenes, preiswertes Kartenspiel mit hohem Wiederspielreiz.
    Andreas hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
  • Marcus S. schrieb am 24.10.2011:
    Wir haben jetzt unsere ersten paar Runden Ruhm für Rom hinter uns ich muss sagen, gut gemacht Lookout-Games. Es hat mir sehr gut gefallen. Bin sowieso ein Römerfan.
    Die Karten sehen wirklich gut aus und wenn man sich erst mal durch das Regelheft durchgekämpft hat, geht es es auch leicht von der Hand.

    Da wären bei der Anleitung ein paar Seiten mehr besser gewesen.

    Das Spiel selbst ist seine 5 Punkte absolut wert.
    Marcus hat Ruhm für Rom klassifiziert. (ansehen)
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    • Charley D. *.
      Charley D. *.: Ich mag Spiele, die einen historischen Hintergrund haben, das hier habe ich leider noch nicht gespielt, werde es aber auf meine Wunschliste setzen...
      14.11.2011-14:27:59
    • gelöschte P.
      gelöschte P.: Das Spiel hat aber kein historischen Hintergrund. Es hat nur ein historisches Thema. Genau so hätte man eine Stadt im Mittelalter aufbauen... weiterlesen
      10.12.2011-10:22:48

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