Eine eigene Bewertung für Race for the Galaxy schreiben.
  • Basti V. schrieb am 18.05.2011:
    Ausführliche Video-Erklärung und -Rezension findest du hier:

    http://www.spielama.de/?p=3129

    Ein Wettlauf um die beste Ausgangslage in der Galaxis beginnt. Auch dein Volk macht sich auf, die die besten, produktivsten und strategisch wichtigsten Welten zu entdecken, zu besiedeln oder zu erobern. Neu entwickelte Technologien treiben den Wettbewerb voran. Dabei geht jedoch jedes Volk seinen eigenen Weg. Wer schafft es die Vorherrschaft über die Galaxie zu erringen?
    Ein taktisches und gut funktionierendes Aufbauspiel, dass fast nur mit Karten auskommt. Mit seinen Handkarten und einer Startwelt versucht mal sein galaktisches Imperium weiter auszubauen. Die Handkarten haben eine Doppelfunktion, da sie sowohl als Zahlungsmittel als auch zum Bauen und Siedeln benötigt werden.
    Zu Beginn jeder Runde wählen die Spieler verdeckt eine von sieben Aktionen/Phasen, die in der folgenden Runde gespielt werden. Nicht gewählte Phasen werden auch nicht gespielt. Jede Phase/Aktion hat eine Grund- und Sonderfunktion. Die Sonderfunktion dürfen nur Spieler nutzen die die Aktion selbst wählen. Karten und Aktionen müssen geschickt eingesetzt werden um die meisten Punkte zu erringen. Ist der Siegpunktvorrat (variiert je nach Spielerzahl) erschöpft, oder hat ein Spieler 12 Karten oder mehr am Ende der Runde ausliegen. Endet das Spiel nach der letzten Phase der Runde.
    RftG ist ein Optimier-/Mangelspiel, bei dem man versuchen muss das beste aus dem zu machen was man hat. Ständig muss man knifflige Entscheidungen treffen.
    Das Spiel erinnert stark an San Juan ist aber um einiges komplexer.

    Stärken:

    + Komplex und vielseitig.
    + Man kann einiges entdecken. Viel Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen
    + Schöne Aufmachung
    + Gute haltbare Karten
    + geniales, voll durchdachte Symbolsystem
    + gut verzahnte ausgewogene Mechanismen
    + flotte und verlässliche Spieldauer von max. 60 min

    Schwächen:

    - Gewisser Glücksfaktor bei den Karten lässt sich nicht bestreiten. (Man kann jedoch durch eine Aktion auch gezielter nach Karten suchen)
    - bViel Geld wenig Material
    - Schwache Ausstattung. Keine Fächer/Zip Tüten oder irgendein Sortiersystem für das Spielmaterial 8v.a. die Karten
    - Kaum Interaktion möglich (stört mich persönlich aber nicht )

    Fazit:

    Für mich eins der besten Kartenspiele der letzten Jahre. Es gibt viele Mechanismen und Strategien zu entdecken und auszuprobieren. Spiel macht einfach Spaß auch wenn das Preisleistungsverhältnis nicht das beste ist.
    Absoluter Pluspunkt ist das Symbolsystem, das man besser fast nicht machen kann um so ein komplexes System auf so einfache Weise auszudrücken.

    Für wen?

    Taktiker, Aufbaustrategen, Entdecker

    Nichts für…

    Spieler die Interaktion suchen
    Wenigspieler und Spielneulinge, Kinder unter 10 Jahren (zu komplex)

    Basti hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
    • Basti V., Martin W. und 14 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Basti V.
      Basti V.: Direkter Link:

      http://www.spielama.de/?p=3129
      19.05.2011-06:15:17
    • olaf G.
      olaf G.: leider hat es mir nicht so gut gefallen, weil der spass auf der strecke bleibt, denn wenn man schnellst möglich seine auslagen auf 12 karten... weiterlesen
      02.01.2012-21:53:00
  • Carsten W. schrieb am 10.01.2011:
    Eins vorweg: Im Vorfeld zu RftG hörte ich nicht wenige Stimmen, die meinten: "Wer San Juan liebt, wird RftG vergöttern!".
    Da ich San Juan mit viel Freude immer wieder aus dem Schrank hole, war ich also nach dem Erwerb überaus neugierig.
    Tatsächlich wird in der Anleitung recht unverblümt auf die spielerische Vorlage verwiesen, wir haben es also mit einer Fortentwicklung des San Juan-Prinzips zu tun.
    Der Spielmechanismus kommt entsprechend bekannt vor.
    Handkarten dienen sowohl als auszulegende Errungeschaften, wie auch als Währung, mit der die Auslage bezahlt werden muss. Außerdem dienen die Karten als Güter auf Produktionsstätten. Das ist bekannt und sitzt sofort.
    Im Vergleich zu San Juan läuft die Rollenvergabe jedoch etwas anders. Es gibt 5 Phasen, aus denen sich jeder Spieler pro Runde eine aussucht, die er gespielt wissen möchte. Zu 2 dieser Phasen gibt es darüber hinaus 2 unterschiedliche Möglichkeiten, die Phase zu nutzen.
    Die von jedem Spieler erwählten Phasen werden verdeckt mit je einer Karte angezeigt, nachdem alle eine gewählt haben, decken alle die Karten auf. So kommt es regelmäßig vor, dass 2 oder mehr Spieler die gleiche "Rolle" gewählt haben, was bei San Juan nicht möglich war. Die gewählten Phasen darf nun reihum jeder Spieler nutzen.
    Die Phasen im Einzelnen:
    1) Erkunden (Pendant zu Ratsversammlung): Man zieht 2 Karten auf die Hand nach, von denen man eine halten darf. Als Privileg für den, der die Phase gewählt hat, steht alternativ eine größere Kartenauswahl (+5) zur Verfügung, oder man kann eine mehr ziehen und eine mehr halten (+1, +1).
    2) Entwickeln (Pendant zu Baumeister): Man legt eine Entwicklungskarte in die eigene Auslage und zahlt den Preis (1-6 Karten). Als Privileg zahlt man eine Karte weniger. Die Entwicklungen bieten verschiedene Vergünstigungen, die sich auf jede der Phasen beziehen können. Wie schon bei San Juan sind die teuren 6er-Karten hier mit Sondersiegpunkten für die Endabrechnung gespickt. Von diesen 6er-Karten gibt es bei RftG eine ganze Menge verschiedener, was die Sache vielfältiger macht.
    3) Siedeln (noch ein Pendant zum Baumeister): Man legt eine zu besiedelnde Welt in die Auslage aus. Hier gibt es grundsätzlich 2 verschiedene Arten von Welten. Die "nichtmilitärischen" Welten werden mit Handkarten gezahlt, die "militärischen" können nur mit Kampfstärkepunkten erobert werden, die man bereits in der Auslage liegen haben muss. Welten können auch Produktionsstätten für die 4 verschiedenen Güterarten sein, so dass in der Produktionsphase eine Karte als Gut auf die Welt gelegt wird. So genannte "Windfall-Welten" produzieren nur unter bestimmten Voraussetzungen Güter. Als Privileg winkt dem auswählenden Spieler in dieser Phase eine Handkarte zusätzlich.
    4) Verbrauchen (Pendant zum Händler): Die auf den Welten liegen Güter müssen (!) soweit es geht verbraucht werden. Dazu gibt es auf verschiedenen Karten Verbrauchseigenschaften, wonach der Spieler Handkarten und/oder Siegpunkte kassiert. Es gibt 2 unterschiedliche Arten, das Privileg der Phase zu nutzen. Entweder der Spieler erhält die doppelte Zahl an Siegpunkten (diese werden als Chips vergeben), oder er nutzt für eines seiner Güter eine spezielle "Handeln"-Funktion und kassiert damit zusätzliche Handkarten je nach Gut.
    5) Produzieren (Pendant zum Aufseher): Die produzierenden Welten erhalten ein Gut. Als Privileg kann auch eine "Windfall"-Welt mit einem Gut belegt werden.

    Das Spiel endet, wenn ein Spieler die 12.Karten in die Auslage gelegt hat, die Runde wird zu Ende gespielt.

    Vom Ablauf her kommt RftG dem erfahrenen San Juan-Spieler also entgegen, er findet sich hier grundsätzlich sofort zurecht.
    Allerdings ist trotz unserer Erfahrung die Einstiegshürde unglaublich hoch gewesen.
    Die (zugegebenermaßen schön gestalteten) Karten verfügen über eine Symbolik, die keineswegs intuitiv zu erfassen ist. Die Spielhilfe, die jeder Spieler vor sich auslegen kann, ist entsprechend groß und umfangreich. Es dauert wirklich viele Partien, bis man die Funktionen der Karten einigermaßen verinnerlicht hat und die Symbole der verschiedenen Phasen überhaupt fehlerfrei lesen kann.
    Teilweise war dieses Manko den Entwicklern wohl bewusst, hat man doch viele Symbole auf der Karte gleich mit Klartext versehen um sie zu erläutern.
    In unserer Runde war die anfängliche Frustration entsprechend groß.

    Mittlerweile haben wir etwa 20 Partien hinter uns und die Karten sind einigermaßen verinnerlicht. Nun entwickelt das Spiel seinen vollen Reiz und weiß zu begeistern.
    Tatsächlich wirkt es nun wie eine Fortentwicklung des San Juan-Gefühls, allerdings mit deutlich mehr Karten, so dass wir der Meinung sind, dass es kaum erfolgversprechend ist, nach "der einen" Karte zu suchen, die nun perfekt in die Auslage passen würde. Der Glücksfaktor beim Kartenziehen scheint höher als beim Vorbild.
    Im direkten Vergleich wirkt San Juan einfacher zu erfassen und auch einfacher zu spielen, dabei trotzdem eleganter und etwas flüssiger. RftG ist deutlich komplexer auf Basis des gleichen Mechanismus und bietet mehr Möglichkeiten und Spielrichtungen, dabei richtet es sich merklich an Vielspieler.

    Im Fazit macht RftG sehr viel Spaß, man darf sich allerdings nicht vom Kartendesign hinsichtlich der Symbole abschrecken lassen. Erst nach etwa 10 Partien endet die "Arbeit" und es beginnt der "Spaß".
    Ich glaube, dass das für viele schon zu viel verlangter Einarbeitung ist.

    Der Preis ist für einen Kartenstapel und Pappchips darüber hinaus deutlich zu hoch, die Spieleschachtel doppelt so groß wie erforderlich.
    Ich vergebe 4 Punkte als nicht rechnerisch ermitteltes Ergebnis aus dem Spielspaß (6), dem Preis-Leistungsverhältnis (2), dem Vergleich zu San Juan (5 - San Juan erhält bei mir 6) und einem Abzug wegen der enormen Einstiegshürde.
    Carsten hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Beatrix S. schrieb am 03.01.2013:
    Spieleranzahl: 2-4
    Spieldauer: 30 Minuten
    Alter: ab 12 Jahre
    Kartenspiel mit Handmanagement und gleichzeitiger Aktionsauswahl

    Wenn ich mir so die vorherigen (zahlreichen) Rezensionen zu diesem Spiel durchlese, muss ich den Eindruck bekommen, dass ich nicht nur eine Lücke in meiner Sammlung habe, sondern mir auch Vorwissen für „Race for the Galaxy“ fehlt! Wir besitzen nämlich kein „San Juan“, ich kenne das Spiel überhaupt nicht. Deswegen kann ich jetzt auch nicht wirklich wahrheitsgemäß sagen: man kann „Race for the Galaxy“ auch spielen und genießen, ohne „San Juan“ zu kennen.

    Da mir allerdings immer schon die Science-Fiction-Thematik viel mehr zugesagt hat, ist das für mich kein Beinbruch und ich werde mich weiterhin an RftG erfreuen.
    Ich wollte immer schon mal mein eigenes interstellares Imperium aufbauen und entwickeln und nun habe ich endlich die Gelegenheit dazu. Neue Welten kolonisieren oder erobern, neue Technologien entwickeln, Güter produzieren und Handel treiben und natürlich alle Nachbarreiche übertreffen.

    Und alles was ich dafür brauche, liefert mir dieses Spiel!
    5 Karten mit Startwelten (nummeriert 0 bis 4, für die Ermittlung der Spielerreihenfolge, wenn dies erforderlich sein sollte), der Ausgangspunkt jedes Imperiums (die Startauslage des Spielers).
    109 Karten: 59 Welten (schließlich wollen wir uns ausbreiten), in den Kategorien Nicht-Militärische (die Kolonisierung muss mit Handkarten bezahlt werden) und Militärische Welten (können mit ausreichender militärischer Stärke erobert werden), Produktions- (erhalten ihre Güter in der Phase Produzieren) und Windfall-Welten (erhalten ein Gut beim Ausspielen, danach nur noch als Bonus in der Phase Produzieren), und 50 Entwicklungen (wir wollen ja nicht in der Steinzeit stecken bleiben) (müssen mit Handkarten bezahlt werden).
    Aktionskarten: je 7 verschiedene pro Satz (in den Spielerfarben), zur Auswahl der Spielphasen und der Boni (als da wären: Erkunden mit 2 verschiedenen Boni, Entwickeln, Siedeln, Handeln/Verbrauchen, Produzieren)
    Übersichtstafeln: pro Spieler 1 (zeigt auf einer Seite die Rundenübersicht mit allen Phasen und Boni, auf der anderen Seite eine Kartenübersicht mit einer kurzen Erklärung der „Einfachen Fähigkeiten“)
    Siegpunktchips: 18x 1 Punkt, 6x 5 Punkte, 4x 10 Punkte
    Außerdem für das fortgeschrittene Zweier-Spiel: 8 Aktionskarten

    Wie komme ich denn nun zu meinem interstellaren Reich?
    Nach der Bereitlegung von je 12 Siegpunkten pro Spieler, nachdem jeder Spieler einen Satz Aktionskarten (wenn möglich in seiner Lieblingsfarbe) erhalten hat, der zufälligen Vergabe einer Startwelt an jeden Spieler (keine Extrawürste), dem Zusammenmischen der restlichen Startwelten mit den 109 anderen Karten (als Nachziehstapel für alle Spieler) zieht jeder 6 Karten vom Nachziehstapel, betrachtet diese sorgfältig (und geheim), plant seine Spielstrategie und wirft davon 2 Karten verdeckt auf den Ablagestapel (der ruhig wie ein ungeordneter Kartenhaufen aussehen darf, um Verwechslungen zu vermeiden).

    Jetzt können wir mit unserer Expansion starten. Die Auswahl der Aktionskarten zu Beginn jeder Spielrunde erfolgt gleichzeitig (und verdeckt) und auch das Aufdecken der Karten soll simultan erfolgen. Danach wird in der Reihenfolge der ausgewählten Phasen weitergespielt (nicht gewählte Phasen werden einfach übersprungen). Jeder Spieler führt die Aktion jeder gewählten Phase aus, aber nur Spieler, die diese Phase auch gewählt haben, erhalten auch die entsprechenden Boni. Jetzt werden die Handkarten wieder aufgestockt, Entwicklungskarten ausgelegt, Planeten kolonisiert oder erobert, die Verbrauchenfähigkeit der Planeten angewandt (eventuell ein Gut für Handkarten verkauft) oder Güter auf Produktionswelten produziert. Ganz zum Schluß muss jeder Spieler, der mehr als 10 Karten auf der Hand hat, überzählige abwerfen.

    Das war schon der ganze Spielablauf. Und das könnte so ewig weitergehen, wenn nicht … ja wenn nicht in den Spielregeln festgelegt wäre, dass das Spiel endet, wenn ein Spieler 12 oder mehr Karten in seiner Auslage liegen hat oder der Vorrat an Siegpunkt-Chips aufgebraucht ist.

    Jetzt noch schnell die Siegpunkte ermittelt (Welten und Entwicklungen, liefern welche ebenso Siegpunktchips und erfüllte Bedingungen auf Entwicklungskarten), dem Sieger die Hand schütteln und direkt die nächste Partie spielen. Und wenn sie nicht gestorben sind (oder ins Bett mussten), dann spielen sie noch heute.

    Erfrischend flottes, einfaches und trotzdem nicht langweiliges Kartenspiel, das in jeder Partie anders verläuft, da man immer wieder andere Karten (in anderer Reihenfolge) auf die Hand bekommt. Durch geschicktes Ausnutzen der von anderen Spielern gewählten Phasen und das Ausspielen der richtigen (hoffentlich sich gegenseitig unterstützenden) Karten setzt man einen Fuß auf die Straße zum Sieg.

    Das Spiel erhält von mir 5 Punkte.
    Beatrix hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Pascal W. schrieb am 11.10.2010:
    Eins meiner aktuellen Lieblingsspiele!
    Super tolle Karten! Und wenn man erst die Symbole verstanden hat auch recht einfach zu spielen.
    Dennoch behält es seine Komlexität.
    Gut finde ich auch: Es eignet sich als "Lückenfüller" UND als "Spiel für den ganzen Abend"
    Pascal hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
    • Uwe R., Markus H. und 8 weitere mögen das.
    • Einloggen zum mitmachen!
    • Zeige alle 4 Kommentare!
    • Lutz S.
      Lutz S.: "Wenn man erst edie Symbole cverstanden hat..." jaaaa vorher wird man aber wahnsinnig. Wir haben die erste Runde laaange gespielt, weil wir... weiterlesen
      08.01.2011-13:03:43
    • Pascal W.
      Pascal W.: Jepp - aber wenn erst. Noch immer meine Top 1 (wobei ich wohl langsam den ein oder andern meiner Mitspieler damit nerve *g*)

      08.01.2011-19:20:05
  • Pascal V. schrieb am 01.09.2012:
    Volle Punktzahl für ein geniales Spiel mit tollem Mechanismus und einer enormen Vielfalt an möglichen Strategien und Herangehensweisen und somit einem sehr hohen Wiederspielwert!

    Der Ablauf (Karten sammeln, auslegen, Planeten besiedeln, Entwicklungen vorantreiben) wurde ja schon ausgiebigst erklärt, daher nur meine Meinung zum Spiel :)

    Die Symbolik sucht in der Tat ihresgleichen. Wirkt es zunaechst überfordernd und überladen, erschliesst sich das System sehr schnell, sobald die ersten Karten ausgelegt und nachgezogen sind und man sich ueberlegt, welche die aktuell Bessere ist.
    Es ist alles so logisch und dann auch selbsterklärend aufgebaut, dass man sich fragt, warum nicht alle Spiele dieser Komplexität es sich abschauen!?
    Die Kartenvielfalt ist berauschend und sorgt immer wieder fuer Motivation, es anders zu probieren in einem naechsten Spiel, da so schnell keine Langeweile oder Mechanikmonotonie aufkommt!

    Definitiv auf meiner Top 3 - Liste und nun kommen die drei Erweiterungen dran, die nochmal soviele Karten und Mechanismen mitbringen :)
    Pascal hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Frank L. schrieb am 28.02.2012:
    Beschreibung:
    Als ehemalige Erdkolonie besiedeln die Spieler die Galaxis. Dabei erschließen & besiedeln sie unbekannte Welten, entwickeln neue Technologien & Strategien und produzieren Weltraumgüter für ihre Zivilisationen. Der Spieler mit dem erfolgreichsten Weltraum-Imperium erhält die meisten Siegpunkte und gewinnt.

    Vorbereitung:
    Jeder Spieler erhält eine Startwelt in seine Auslage, einen identischen Satz Aktionskarten (sie entsprechen den möglichen Aktionsphasen einer Runde) sowie Ausbaukarten auf die Hand.

    Ablauf:
    Alle Spieler legen verdeckt eine ihrer Aktionskarten, die sie dann gleichzeitig aufdecken. Anschließend spielen alle Spieler die Phasen, von denen mindestens eine Aktionskarte gelegt wurde. Die verschiedenen Phasen einer Runde werden also erst durch die Aktionskarten der Spieler aktiviert. Hat kein Spieler eine bestimmte Phase gewählt, fällt die Phase in dieser Runde aus. Wird eine Phase aktiviert, können alle Spieler die entsprechende Aktion ausführen - unabhängig davon, wer die Karte ausgespielt hat. Er erhält dafür einen Bonus wie z.B. reduzierte Kosten.

    • Erkunden: Ausbaukarten nachziehen & auswählen. Bonus: Mehr Karten ziehen oder mehr behalten.
    • Entwickeln: 1 Entwicklung in die eigene Auslage legen. Sie bringen Fähigkeiten und Siegpunkte.
    Die Kosten werden in Form von Handkarten bezahlt. Die Karten werden als Ausbaukarte oder als Zahlungsmittel genutzt. Bonus: 1 Karte weniger bezahlen.
    • Siedeln: 1 Welt auslegen. Sie können Güter produzieren und bringen Siegpunkte. Es git Welten, die man mit Katen bezahlen muss und Welten, die man erobern muss. Dafür benötigt man durch andere Karten der eigenen Auslage militärische Stärke.
    • Verbrauchen/Handeln: Produzierte Güter in Siegpunktchips umwandeln oder für neue Handkarten verkaufen.
    • Produzieren: 1 Gut auf jede Produktionswelt, auf der kein Gut liegt.

    Ende: Das Spiel endet, wenn entweder ein Spieler 12 Karten ausgelegt hat oder der Vorrat an Siegpunktchips aufgebraucht ist.

    Fazit:
    Race for the Galaxy ist ein relativ anspruchsvolles Strategie-Kartenspiel, das viele strategische Optionen bietet. Als erstes muss man sich entscheiden, mit welchen Ausbaukarten man seine Welt erweitern will: Setze ich auf Entwicklungen oder Produktionswelten? Oder auf Militärische Stärke? Häufig hat man Karten, die man besonders vorteilhaft miteinander kombinieren kann. Das sollte man dann in seiner Strategie berücksichtigen. Deswegen sollte man auch nicht eine starre Strategie verfolgen, sondern sollte sie immer wieder seinen Karten anpassen. Sehr gut gefällt mir der Mechanismus, dass man die Ausbaukarten auch als Währung einsetzt. Dann steckt man häufig in dem Dilemma, Karten mit guten Fähigkeiten als Zahlungsmittel verschwenden zu müssen. Sehr innovativ auch der Mechanismus, dass die Phasen nur gespielt werden, wenn jemand die entsprechende Aktionskarte gespielt hat. Dabei sollte man auch immer die Welten der Mitspieler im Auge behalten. Nicht dass sie stärker von der eigenen Aktionskarte profitieren als man selbst. Häufig versucht man, die Aktionswünsche der anderen Spieler zu erahnen. Verlässt man sich dann darauf und hat sich aber geirrt, kann es vorkommen, dass man eine wichtige Aktion nicht ausführen kann, da niemand die Phase aktiviert hat.
    Die Gestaltung der Karten gefällt mir ebenfalls sehr gut: Teilweise witzig (Galaktische Urlaubswelt mit badenden Aliens), manchmal imposant (Neue galaktische Ordnung mit thronendem Herrscher) und manchmal fatalistisch (Radioaktive Welt).
    Beim ersten Spiel muss man sich allerdings erst einmal in die Kartentexte und die nicht immer sofort eindeutigen Pictogramme einfinden. Nach der zweiten Partie hat man diese verinnerlicht und hat dann ein sehr gutes Strategiespiel.
    Frank hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Holger S. schrieb am 20.11.2010:
    Mein absolutes Top Spiel! Am Anfang ist die Lernkurve zwar recht hoch, aber hat man mal die Symbole auf den Karten verinnerlicht, dauert eine Partie nur noch ca. 30-45 min.. Mit steigender Anzahl an Spielen bemerkt man auch, das Karten, denen man vorher nur wenig Beachtung geschenkt hat, durchaus ein Spiel entscheiden können. Allerdings ist man auch ein wenig von den nachgezogenen Karten abhängig, aber etwas Erfahrung in dem Spiel, ist aus der Kartenhand immer etwas sinnvolles zu machen. Eine klare Kaufempfehlung wenn man bereit ist, sich in die Kartensymbolik einzuarbeiten.
    Holger hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Dirk S. schrieb am 10.10.2010:
    Es heißt nicht ganz zu unrecht auch "San Juan im Weltraum". Allerdings mit viel mehr "Zeugs" und daher nicht ganz so einfach zu beherrschen. Wenn man dann mal alle Karten halbwegs kennt wird es mit jedem Spiel faszinierender. Nur fast immer viel zu schnell vorbei.
    Dirk hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Nicole S. schrieb am 21.04.2012:
    Das tolle an diesem Spiel ist, dass ein Runde im Normalfall nicht länger als eine Stunde geht, bei nur zwei Spielern auch sehr viel schneller. Dadurch kommt dieses Spiel eher mal auf den Tisch. Der Reiz des Spiels ist die enorme Abwechslung, die die verschiedenen Karten bieten, und es gibt in meinen Augen keine klare Taktik, wie dieses Spiel auf jeden Fall zu gewinnen ist.
    Die Symbolik des Spiels finde ich ebenfalls einzigartig, gut durchdacht und meist sofort verständlich, sofern man das Grundprinzip einmal verstanden hat.
    Vom Spielprinzip brauch ich hier wohl mehr nicht zu sagen, das wurde hier oft genug beschrieben. Abschließend noch so viel: wer San Juan mochte und Weltraum-Settings offen gegenüber steht, der wird dieses Spiel ebenfalls lieben.
    Nicole hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Sascha K. schrieb am 12.01.2013:
    Ich habe dieses Spiel seit zwei Tagen und es ist ununterbrochen in Gebrauch.
    Es gibt Spiele die können ihre Vielfalt nicht innerhalb eines Spiels entfalten, da sie unermesslich groß ist. Dann gibt es Spiele die eine enorm hohe Einstiegshürde haben.
    Race for the Galaxy hat beides und sollte Leuten die Domnion schon als Herausforderung ansahen besser nicht gezeigt werden.
    Wer Spiele liebt die so gut wie keinen Glücksfaktor haben für den ist dieses Civlizations Deckbuilding Game eine Offenbarung.
    Für mich als bekennender Solospieler momentan die absolute Nummer eins, mit der Gathering Storm Roboter Erweiterung.
    Wer dieses Spiel mit San Juan vergleicht und meint er hätte damit dieses Spiel beschrieben, der denkt wohl auch das Lego und Duplo das gleiche ist. "Cool kann man bauen, sich Phasen aussuchen und hat Karten , ist ja wie San Juan. " Ne, Race for the Galaxy ist Lego Technik und jedem der es nach zwei Stunden Anleitung und Verstehen ablehnt weiterzumachen, den kann ich gut verstehen. Allen anderen sei gesagt, wenn hier verglichen wird , dann eher mit Agricola oder Siedler dem Kartenspiel, aber auch das trifft es nicht wirklich. Race for the galaxy schieb ich in keine Liga, da es seine eigene Liga hat, eher werfe ich San Juan dafür in den Mülleimer. Das brauche ich jetzt definitiv nicht mehr .
    Sascha hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • André G. schrieb am 23.12.2011:
    Die Mechanismen wurde in anderen Rezis (zum Beispiel von Carsten Wannhoff) schon gute beschrieben. Von daher nur eine schnelle Meinung.

    Ein sehr schönes Spiel mit vielen taktichen Möglichkeiten und verschieden Strategien, die zum Sieg führen können. Die Symbolsprache ist eine Sache für sich. Auf den ersten Blick ist sie wenig intuitiv aber wenn man sie einmal verstanden hat, wird durch die Symbole eigentlich alles klar. Größtes Manko ist meines Erachtens die fast völlig fehlende Interaktion.

    Abschließend noch ein paar Worte zum Preis und zur Packung. Die Preis ist meiner Meinung nach für die geringe Kartenzahl recht hoch gegriffen. Die Größe der Packung ist aber nicht schlecht, denn die Packung bietet Platz für die Erweiterungen. Eine vernünftige Sortiereinlage wäre trotzdem schön gewesen.
    André hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Lutz S. schrieb am 17.01.2011:
    Okay siebenundreißigtausendtrilliarden mal wurde es gesagt... aber cih kann nciht anders: Welcome to San Juan IN SPACE!

    Okay Race for the Galaxy für diejenigen, die San juan nicht kennen: Ihr wählt aus euren Aktionenkarten eine Aktion asu und alle Spieler dürfen diese Aktion durchführen, aber der der die Aktion legte mit einem Bonus. Z.B. wenn du Entwickeln spielst, dann darf jeder Spieler eine Entwicklung auslegen, aber du bezahlst für deine Entwickung einen weniger.
    Alle Spieler spielen eine Aktion und zwar gleichzeitg, danach werden die Phasen in einer bestimmten Reihenfolge abgearbeitet.

    SO sammelt amn in seiner Auslage Welten (Planeten) und Entwicklungen (Erfindungen). Beide Kartenarten können euch Vorteile in verschiedenen Phasen des Spiels bringen, aber alle geben Siegpunte. der besondere Clou am Spielsystem ist, dass man alle Karten die man auslegt mit Handkarten bezahlen muss. Also wenn irh 4 tolle Karten auf der Hand habt, müsst ihr entweder welche davon opfern, um eine davon bauen zu können oder ihr müsst mehr Karten sammeln. Ein großartiges Spielmechanismus.

    Zwei Kritikpunkte habe ich allerdings:
    1. Das viel gelobte Symbolsystem der Karten, das so super zu verstehen sei... es ist ein Alptraum. Die Zeichen prägen sich nach 2 mal Lesen der Anöeitung udn 2 Partien Race for teh galaxy ein... ein bißchen spät finde ich. ich aheb oft wechselnde Mitspieler und deswegen wird viel Zeit dafür drauf gehen, dass die Anfänger immer über dem Übersichtsbogen (der sehr umfangreich ist) und der Anleitung hängen. Außerdem kann es selbst nach erkennen der Zeichen noch passieren, dass man sagt" Nein das ist ein gelber Ring um einen roten Ring, dass ist eine militrärische Windfall-Alientechnologie Welt und keine Windfall-Alientechnologie Welt."
    Das ist so viel Platz auf den karten, warum die Symbole nciht einfach durch Text ersetzen?

    2. Die Idee das alle Spieler immer gleichzeitig ihre Züge amchen ist zwar ganz nett, aber unpraktikabel... selbst wenn wir davon ausgehen, dass ihr euren Mitspielern vertraut, sind einfach so schnell Fehler passiert, dass amn am besten die züge zusammen macht. Außerdem führt die "Entkopplung" der Züge natürlich zu wenig Spieler Interkation.

    So nun für Leute die San Jjuan kennen: Wenn euch San Juan zu simpel ist, dann nehmt Race for the galaxy. Für Leute die nciht viel Spieler oder ihre Spielrunde oft wechseln empfehle ich San juan, weil die Karten recht eindeutig beschriftet sind und das Spiel weniger komplex und trotzdem elegant ist. Außerdem ist die Anleitung von San juan von Alea geschrieben... den besten Regelschreibern EVAAAAR!
    Lutz hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Andreas G. schrieb am 06.10.2012:
    Race for the Galaxy

    Solovariante

    (mit entsprechendem Material aus allen Erweiterungen)

    ca. 40 Partien gespielt

    Variantenidee

    Das Spiel ist ab der ersten Erweiterung per Solovariante spielbar. Anstelle anderer Entdecker übernimmt ein Roboter die Rolle des Gegenspielers. Es gelten die Regeln aus dem Grundspiel für zwei erfahrene Mitspieler. Das Übernahmekonzept ist nicht spielbar, das Prestigekonzept aber schon.
    Eine Partie endet nach Verbrauch aller 24 (mit Prestige 29) Siegpunktechips, bei Auslage von 12 Karten oder bei Besitz von mindestens 15 Prestigemarker durch einen der Spieler. Es gewinnt derjenige mit den meisten Siegpunkten.

    Spielaufbau

    Dreh- und Angelpunkt ist das Robotertableau. Darauf werden alle wichtigen Informationen über ihn festgehalten. Es gibt Anzeigen (mit entsprechenden Markern darauf) für

    - den Geldvorrat (zum Kartenkauf)
    - die wissenschaftliche Entwicklung (zum Siegpunkteerwerb)
    - die Phasensauswahlleiste des Solospielers
    - und die Phasenauswahlleiste für den Roboter mit Angaben entsprechender Handlungen, je nachdem, ob der Roboter aktiv die Phase gewählt hat oder passiv auf die Hauptaktion des Solospielers reagiert.
    Die Handlungsaktionen und Reaktionen sind im Regelheft ausführlich erläutert.

    Der erste Blick auf das Tableau entspricht wohl im Großen und Ganzen dem auf die Kartensymbolik einer normalen Mehrspielerpartie. Gleichsam wie die Notwendigkeit, sich auf die sehr gute aber schwer zugängliche Symbolik der Karten mit Muße einzulassen, gehört auch im Umgang mit der Symbolik auf dem Tableau etwas Zeit und Gewöhnung. Die Spielregel wird in den ersten Spielversuchen arg in Mitleidenschaft gezogen. Umso so schöner ist aber dann das Gefühl, dieses Konzept zu verstehen.
    Je nach Startwelt des Roboters (dessen Auswahl mit jeder Erweiterung um drei bis vier Welten steigt), werden einzelne Aktionsbereiche mit Modifikationsplättchen überdeckt. Das bringt Variation in die Solovariante.
    Im Weiteren werden neben die Startwelt vier Karten vom Nachziehstapel als Kartenhand des Roboters bereit gelegt. Der Solospieler zieht hingegen sechs Karten vom Nachziehstapel und sucht daraus vier Karten aus.
    Griffbereit werden die 24 Siegpunktechips und die Würfel zurechtgelegt. Bei Anwendung des Prestigekonzepts auch die entsprechenden Prestigemarker.
    Außerdem werden spezielle Siegpunktmarker benötigt, die sich auf die 6er Entwicklungskarten beziehen, die der Roboter in seiner Auslage haben kann. Je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad kommen davon eine oder mehrere mit 6- bzw. 9-Punkte-Wert an die Seite.

    Rundenablauf

    Zunächst wählt der Solospieler zwei Aktionen aus und legt auf dem Tableau seine Marker entsprechend aus. Dann würfelt er die Aktionen des Roboters aus. Je nach Anzeige der Würfel und gemäß spezieller Legeregeln werden die Würfel auf die Aktionsleiste des Tableaus gelegt. So ist gut zu sehen, welche Phasen gespielt werden müssen und in welcher von ihnen der Roboter die Aktionen durchführt oder die Reaktionen. Für den Solospieler gelten darauf bezogen die Möglichkeiten des Grundspiels. Die Phasen werden der Reihe nach abgehandelt.

    Die Auslage des Roboters kann sich im Verlauf wie folgt verändern:

    - Karten werden vom Vorrat auf den Handkartenstapel gelegt und/oder von diesem einzeln aufgedeckt und nach bestimmten Welten und Entwicklungen durchsucht. Passende Karten werden in die Auslage des Roboters gelegt, alle anderen auf den Abwurfstapel.
    - Der Roboter erhält niemals Güter und handelt mit ihnen auch nicht. Als Ersatz entwickelt er seine Wissenschaftsleiste und erhält in der entsprechenden Phase Siegpunktechips.
    - Bei einer ersten 6er Entwicklung erhält der Roboter einen (bzw. im Verlauf ggf. auch mehrere) Punktemarker. Dieser Marker zählt bereits als eine ausgelegte Karte und bringt für jede weitere 6er Entwicklung dem Roboter die jeweils aufgedruckten Siegpunkte.

    Eine Runde ist nach Abhandlung aller beteiligten Phasen zu Ende. Wie im Grundspiel werden daraufhin das Kartenlimit (nur Solospieler) und die Siegbedingungen überprüft.

    Material und Artwork

    Die grafische Aufmachung des Tableaus und der Marker ist farbig gehalten. Die Symbolik ist manchmal zu klein dargestellt, insgesamt aber unterstützt die Aufmachung die Übersichtlichkeit. Die Pappstärke ist mit jener der Infokarten aus dem Grundspiel identisch und ausreichend stabil. Alle verwendeten Marker sind aus fester Pappe. Allerdings sind manche von ihnen für große Hände zu klein, wodurch das Händling auf dem Tableau zu fummelig wird und die Teile verrutschen; nervend.

    Fazit

    Die Umsetzung aller Karteninhalte und Konzepte (mit Ausnahme das der Übernahme) in die Solovariante ist sehr gut gelungen. Der Umgang mit der Symbolik ist anfänglich schwer, erschließt dem Spieler zusammen mit den Kartenboni, wie schon oft genannt,mit der nötigen Muße mannigfaltige taktische Möglichkeiten.
    Anders als beim Mehrspielermodus überwiegt der Glücksfaktor enorm. Strategisch ausgerichtete Kartenreihungen in der Auslage sind so gut wie nicht umsetzbar. Das Nachziehen vom Vorrat, das Suchen und Auslegen von Welten oder Entwicklungen aus dem Kartenstapel des Roboters und der Würfelwurf des Roboters mitsamt seiner Einreihung in die Phasenleiste sind zu unberechenbar. Sobald sich in der Auslage des Roboters punkthohe Karten sammeln, ist der Solospieler gezwungen, sein Augenmerk schnell auf ebenso punkthohe Karten zu richten.
    Besonders stark wirkten sich in meinen Partien die Zusatzpunkte der 6er Entwicklungen und in der Verbrauchen-Phase die Siegpunktechips-Abgabe an den Roboter aus. Er benötigte wenige punkthohe Welten oder Entwicklungen, zwei 6er Entwicklungen und/oder drei bis viermal die aktiv gespielte Verbrauchen-Phase, und er überflog den Solospieler mit seinen Siegpunkten. Oftmals beendete er das Spiel durch Verbrauch der ausliegenden Siegpunktechips mit einer Differenz von ca. 20 bis 25 Punkten zum Solospieler! Das Prestigekonzept wirkte in wenigen Partien diesem Überhang deutlich entgegen.

    Persönliches Spielgefühl

    Ich hadere wie bisher noch in keinem Spiel, welches ich in der Solovariante gespielt habe. Die Soloumsetzung finde ich grundsätzlich prima gelöst! Schönes Material und variationsreiche Startwelten mit angepassten Aktionen des Roboters bringen jedes Mal eine andere Ausgangssituation ins Spiel.
    Der sich stark erkenntlich machende Glücksfaktor geißelt und demotiviert zwar zwischendurch, doch spornt das gleichzeitig zu neuen Partien an. Man will diesen miesen Roboter einfach klein bekommen und versucht, an seiner taktischen Ausrichtung zu feilen.
    Insofern bin ich vernarrt in das Spiel. In das Grundspiel eh, aber auch in diese stark glückslastige Solovariante. Ich befinde mich weiterhin im galaktischen Krieg! W

    Gute 4 Punkte für die Solovariante. 5 Punkte für den Mehrspielermodus.

    Allein für die Solovariante ist die Anschaffung zu teuer, man sollte auf preisliche Angebote Ausschau halten.

    Andreas hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Christian S. schrieb am 15.01.2012:
    Beschreibungen des Spielablaufs gibt es schon zur Genüge, daher belasse ich es einfach bei einer ganz subjektiven Einschätzung: Ich liebe hübsche Außerirdische, und die Erscheinung von RftG gefällt mir auch recht gut, daher war es nur eine Frage der Zeit, bis wir einander begegneten und... schätzen lernten.
    Als Freundin ist mir Race manchmal etwas zu spröde, weil wir (gerade, wenn man sich nur selten trifft) lange brauchen, um einander immer wieder aufs Neue kennen zu lernen und manchmal weiß ich immer noch nicht, was sie mir mit ihren Zeichen (Icons) sagen will. Dass wir und noch ein gemeinsamer Bekannter unseren Abend gemeinsam gestalten (Phasenauswahl) finde ich recht reizvoll. Allerdings würde ich mich freuen, wenn sie manchmal etwas berechenbarer wäre, denn unsere gemeinsame Zeit zu dritt oder mehrt (nicht missverstehen!) ist manchmal recht zügig vorbei und ich weiß dann auch wieder nicht, was ich falsch gemacht habe. Insofern ist trotz all der Planung, die sie von mir verlangt, dann doch wieder ein bisschen arg viel Glück (Kartenziehen) dabei. Was mir aber an RftG wirklich imponiert, ist, dass sie nicht nur sehr hübsch, sondern auch erfreulich intelligent (Mechanismen) ist.

    Wer nicht versteht, was ich meine, findet jede Menge "deutlicherer" Rezensionen und auch Regelvideos auf verschiedenen Seiten.
    Christian hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Charley D. K. schrieb am 17.10.2010:
    Ich habe selten ein so geniales komplexes Kartenspiel erlebt. Da ich die englische Ausgabe erstmals gespielt hatte, hab ich mich anfangs ein wenig schwer mit meinen Möglichkeiten getan. Aber beim zweiten Mal ging es schon recht flüssig. Es baut sich immer wieder anders auf und hält immer neue Möglichkeiten bereit. Auch dieses Spiel darf in der Sammlung nicht fehlen.
  • Markus P. schrieb am 05.12.2009:
    Nach einer Einstiegshürde entfaltet das Spiel seinen vollen Reiz! Sehr vielschichtig. Die Karten sind sehr schön gestaltet. Leider ist (bei den ersten Spielen) nicht immer der Zweck einer Karte sofort ersichtlich. Dennoch ein klasse Titel, das Sci-Fi Feeling kommt hier auf.
  • björn F. schrieb am 22.09.2008:
    Besitze das Spiel jetzt seit 2 Wochen und wir haben es bisher zu zweit ca. 15 mal gespielt. Es brauch schon 2-3 Spiele bis man die ganzen Symbole drauf hat aber dann funktioniert es sehr gut und macht sehr viel Spaß!, das einzige Manko das man Race for the Galaxy vorwerfen kann ist fehlende Interaktion (mich persönlich stört das nicht so sehr), wer lieber andere ärgert oder direkt "gegen" jemanden spielen will sollte jedoch lieber ein anderes Spiel kaufen. Fazit: Wunderbares optimierungsspiel mit super Thema, hervorragende Grafik und unglaublicher taktischer Tiefe! Winzige Kritikpunkte, fehlende Interaktion und leider auch der Preis, der für ein Kartenspiel doch sehr hoch ist.
  • Jan S. schrieb am 18.06.2011:
    Du magst Puerto Rico, es ist vielleicht sogar zu einfach?
    Dann ist Race for the Galaxy das richtige.

    Wir haben fast alle Erweiterungen. Meine größeren Kinder 10/12 spielen es lieber etwas komplexer, ich eher ohne "Prestige" Erweiterung.

    Es wirkt am Anfang etwa unübersichtlich, ist es aber nicht, wenn man es ein paar mal gespielt hat.

    Wenn ich mich auf 25 Spiele beschränken sollte (Oh Schreck! Warum sollte ich das machen :-) , wäre Race for the Galaxy sicher dabei.
    Die Erweiterungen kann ich in die Grundspielpackung mogeln!

    Jan hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • sergiusz M. schrieb am 01.03.2011:
    das beste Spiel der Welt:))(für mich naturlich).
    sergiusz hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 08.05.2010:
    Finde irgendwie kein Draht (noch nicht) zu diesem Spiel. Viele sind der Meinung dass es sich aber um eines der besten Vielspieler-Spiele handelt. Interessante Mechanismus!
    Jörg hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Axel B. schrieb am 01.02.2013:
    Race for the Galaxy ist ein unglaublich atmosphärisches und variantenreiches Kartenspiel. Es müssen allerdings recht hohe Einstiegshürden überwunden werden, um in den Spielgenuss zu kommen.
    Die eigentlich sehr guten und einfachen Spielregeln versteht man meist erst dann, wenn man das Spiel komplett aufbaut und so Spielzug für Spielzug anhand der Regeln nachvollzieht.
    Die grössere Hürde sind aber die vielen Symbole, die die Einsatzmöglichkeiten der Karten anzeigen. Das erste Spiel besteht eigentlich nur daraus, in der Spielhilfe eine Erklärung für die Symbole zu finden und dann darüber zu diskutieren, wie man diese Erklärung zu verstehen hat.
    Anfangs fühlt man sich durch die Symbolik überfordert. Aber bereits ab dem zweiten oder dritten Spiel ist man erstaunt, wie schnell man die Symbole verinnerlicht hat und wie logisch sie eigentlich aufgebaut sind. Und dann setzt ein nahezu suchterzeugender Spielspaß ein.
    Mit erfahrenen Spielern dauert ein Spiel zu zweit unter 30 Minuten, sodaß man gerne mehrere Partien hintereinander spielt.

    Das Spiel vermittelt ein intensives Science-Fiction-Feeling. Dies wird im Wesentlichen durch die schöne Kartengestaltung erzeugt. Man hat wirklich das Gefühl, ins All aufzubrechen und zu handeln, zu forschen, zu erobern und zu besiedeln.
    Jede Runde verläuft anders, weil es viele Wege zum Ziel gibt.
    Meiner Meinung nach gibt es auch ausreichend Interaktion zwischen den Spielern, denn einerseits geben die Spieler durch Ihre Aktionskarten die möglichen Spielphasen für alle Spieler vor und zum anderen kann man mit der richtigen Spielphase zum richtigen Zeitpunkt seine Mitspieler ganz schön in Bedrängnis bringen. Wenn ich eine "Verbrauchen"-Phase auslöse, wenn der Gegner grad keine Waren hat oder eine "Produziere"-Phase auslöse, wenn der Gegner die Lager voll hat, geht dieser leer aus, während ich Siegpunkte kassiere.

    Ich bin jedenfalls restlos begeistert von Race for the Galaxy!
    Obwohl es mit mehr Spielern gespielt werden kann, gefällt mir das Spiel zu zweit an besten.

    Wer also etwas für atmosphärische und variantenreiche Science-Fiction-Spiele übrig hat, sollte sich nicht von den Einstiegshürden abschrecken lassen und unbedingt "Race for the Galaxy" spielen. Es lohnt sich!!!
    Axel hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Bastian O. schrieb am 05.02.2012:
    Großartiges Spiel!

    + Friedliches Aufbauspiel ohne Ärgerfaktor.
    + Kein Spiel ist wie das andere, weil der Verlauf von zufällig gezogenen Karten abhängt
    + Sehr schön gestaltete Karten, die fast alle einzigartig sind

    - Relativ wenig Interaktion; es ist oft nicht nötig, sich die Karten des Gegners genauer anzuschauen. Allerdings muss man doch beobachten, welche Spielphasen er gerne nutzt. (ob er z-B. viele Produktionswelten hat.)
    - Mogelpackung. Die Spieleschachtel ist mindestens 6x zu groß.

    Der Glücksfaktor ist relativ gering, wenn man bereit ist, seine Taktik an die gezogenen Karte anzupassen.
    Bastian hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Stephan K. schrieb am 03.04.2008:
    Erstklassiges, ausgereiftes, komplexes Kartenspiel- ein absoluter Knaller. Vorausgesetzt, man mag Weltraumspiele! Durch die vielen Simultanaktionen dauert das Ganze nur ca. eine halbe Stunde, und die ist immer viel zu schnell vorbei!
    Bevor jetzt jemand sagt "San Juan Aufguss" möchte ich der Vollständigkeit erwähnen, dass San Juan auf RftG aufbaut und nicht umgekehrt: Tom Lehmann war ursprünglich von Alea als Entwickler eines Puerto-Rico-Kartenspiels vorgesehen, und viele seiner guten Ideen schlugen sich dann in San Juan nieder, als Andreas Seyfarth selber das Projekt übernahm. RftG merkt man aber die längere Entwicklungszeit an: es ist ausgereifter, von der Wechselwirkung der Spielphasen und Karten untereinander bis zum genialen Artwork (z.B. Icons statt Text auf den Karten). Durch die besondere zwei-Personen-Variante ist es auch mit Abstand unser beliebtestes Zweierspiel geworden.
    Wer "Sternenschiff Catan" oder "San Juan" mag, sollte unbedingt eine Proberunde wagen. ich hab mein liebes "San Juan" schon weiterverschenkt- das Bessere ist halt der Feind des Guten...
  • Christian D. schrieb am 23.03.2008:
    Wirkt wie ein Aufguß von San Juan, erreicht aber nicht die Klasse und Leichtigkeit. Das Thema reizt mich gar nicht, das Spiel muss erst mal gelernt werden.
    Christian hat Race for the Galaxy klassifiziert. (ansehen)
  • Mathias F. schrieb am 17.08.2010:

Eine eigene Bewertung für Race for the Galaxy schreiben.

Race for the Galaxy kaufen:


nur 27,69
inkl. MwSt.. Außerhalb Deutschlands zzgl. Versandkosten
versandkostenfrei in Deutschland

nur noch 1 Stück auf Lager
(Achtung: Nicht für Kinder unter 36 Monaten geeignet.)

So geht´s weiter:


Weiter stöbern
Zur Startseite
Hilfe
Kontakt: Servicehotline: +49 (0) 180 50 55 77 5
(0,14 €*/min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunktarife max. 0,42 €*/min)
Bitte beachten Sie hierzu unsere Verbraucherinformationen zu entgeltlichen Mehrwertdiensten.*inkl. MwSt.
Startseite   Sitemap   Hilfe   Impressum/Kontakt   AGB & Kundeninfo   Widerrufsbelehrung   Datenschutz   Batterieentsorgung   Partnerprogramm   Pressebereich
Race for the Galaxy
Preis: 27,69
inkl. MwSt., Versandkosten
auf Lager
Brettspiele, Gesellschaftsspiele und Kartenspiele
0 180 50 55 77 5
Mo.-Fr. 10:00-18:00 Uhr
(0,14€/min, bei Mobilfunk max. 0,42€/min)
deutschlandweit
versandkostenfrei
(20€ Mindestbestellwert)
Suche: