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  • Moritz Peter Brechter schrieb am 16.01.2011:
    Patrizier ist ein schnell erklärtes und schnell gespieltes Strategiespiel, welches trotz der kurzen Regeln durchaus Tiefgang mit sich bringt.

    Die Spieler errichten als Baumeister im Mittelalter Türme, welche je nach Stadt eine unterschiedliche Höhe auweisen müssen um gewertet zu werden.
    Um Turmelemente zu verbauen spielt dr Spieler eine seiner drei Handkarten, auf welcher die zubebauende Stadt abgebildet ist. Anschließend erhält der Spieler die offen liegende Aktionskarte neben der Stadt, füllt das Feld mit einer Karte vom Nachziehstapel auf, und fügt sie seinen Handkarten hinzu.
    Bei den Aktionskarten gibt es ein paar mit Sonderaktionen, verschieben von Turmelementen und Auswahl einer der offenliegenden Nachziehkarten unabhängig davon wo man gerade gebaut hat.
    In jeder Stadt entstehen zwei Türme, wen die Gesamtsumme der Elemente beider Türme der vorgegebenen Wertungszahl entspricht, kommt es zur Abrechnung der Stadt. Hierbei erhält der Spieler mit den meißten eigenen Turmteilen in einem Turm die meisten Ruhmespunkte, es wird sowohl der höhere wie auch der niedrigere Turm gewertet, wobei der Höhere mehr Punkte bringt.
    Ruhmespunkte erhält man auch wenn man die auf vielen Aktionskarten abgebildeten Patrizierköpfe sammelt.
    das Spiel endet wenn sämtliche Karten ,Nachziehstapel, Städte und Handkarten aufgebraucht sind. In der Schlusswertung werden alle Ruhmespunkte eines Spielers, für Turmbau und je drei gleiche gesammelte Köpfe, zusammen addiert.

    Parizier ist meiner Meinung nach sowohl für Gelegenheits- sowie Vielspiler geeignet. die Interaktion zwischen den Spielern hält sich in Grenzen ist aber durch die offenen Nachziehkarten gegeben. der Glücksfaktor ist zu Beginn durch drei zufällige Handkarten vorhanden, nimmt aber im Spielverlauf immer mehr ab.

    was ich gut finde
    + auch zu zweit sehr gut spielbar
    + die Holzspielsteine
    + leicht zu erlernen und zu erklären
    + das durch die Kopfkarten ein zusätslicher und nicht unerheblicher Faktor für die Endwertung im Spiel ist
    + Unterschiedliche Spielpläne, bei fünf Spielern gibt es zehn Städte bei wenigern neun

    Was ich nicht mag
    - das es zuwenig Möglichkeiten gibt einmal erichtete Türme zu verändern
    - das bei nicht vorhandener Stadtkarte irgendeine genommen werden kann, dies ist vorher nur mit einer Sonderaktion möglich

    Moritz Peter hat Patrizier klassifiziert. (ansehen)
  • Charley D. Klapproth schrieb am 14.11.2010:
    Ich finde, dass Patrizier ein sehr schönes Spiel ist - zumal es auch zu zweit echt viel Spaß macht. Das Prinzip dahinter ist eher simpel: als italienischer Bauherr möchte man Aufträge an Land ziehen, hierzu ist jedoch kein langes Handeln erforderlich, sondern das geschickte Auslegen seiner Karten, welche den Bau von Etagen bei einem einflussreichen Mäzen bewirkt. Je höher der eigene Einfluss, desto höher ist das Prestige und desto eher stehen die Chancen auf Erfolg.

    Das Spiel ist geprägt von einem sehr schnellen Spielfluß, dabei kommen jedoch sowohl Taktiker als auch Glücksspieler auf ihre Kosten und da der eigene Bau die der Bauten der anderen beeinflusst, ist die Interaktion zwischen den Spielern hoch.

    Zu zweit haben unsere Runden ungefähr 20 min gebraucht, man sieht also, dass es kein Spiel ist, dass strategischen Tiefgang erfordert. Dennoch hat es uns sehr sehr viel Spaß gemacht, es wird auf Spieleabenden öfter auf den Tisch kommen, auch um in die Spielatmospähre reinzukommen.

    Abschließend denke ich, dass auch Gelegenheitsspieler Gefallen an diesem Spiel finden werden.
    Charley D. hat Patrizier klassifiziert. (ansehen)
  • Torsten Mitze schrieb am 21.06.2008:
    Sehr gutes Spiel, das auch zu zweit wunderbar ist.
    Taktisch herausfordernd wo wann zu bauen ist um die naechsten Karten die man braucht oder die den Gegner behindern zu erhalten. Regeln sind sehr einfach: Karte ausspielen, Stockwerk bauen, evtl. Sonderfertigkeit nutzen, Karte aus der bebauten Stadt nachziehen, fertig.
    Es hoert sich sehr einfach an, laesst sich auch sehr einfach Spielen, dennoch entdeckt man viele taktische Möglichkeiten für die nächsten Partien. Hat Suchtpotenzial.
    Torsten hat Patrizier klassifiziert. (ansehen)
  • Jochen Jakob schrieb am 24.09.2010:
    Schlecht ist es nicht, aber auch nicht wirklich ein Spiel, dass man gespielt haben muss. Es ist sicherlich unterhaltsam für eine lockere, nicht zu stark taktisch ausgelegte Spielrunde. Für Gelegenheitsspiele würde ich es daher empfehlen. Vielspielern wird es nicht lange Spaß machen.
  • Georges CLAUDE schrieb am 13.10.2010:
    Bei Beginn der ersten Partie wirkt dieses Spiel aufgrund seiner kurzen und einfachen Regeln zunächst schnell, einfach und taktisch unspektakulär.

    Schreitet man allerdings in der Partie voran, gewinnt die Taktik zunehmend an Bedeutung und die Spielzüge der einzelnen Spieler werden immer sorgsamer durchdacht.

    Dabei gilt es zu überlegen, welche Felder man schon sicher in der Tasche hat, welche noch auf der Kippe stehen, bei welchen man noch einen oder gar beide Türme ergattern kann und welche bereits unwiderbringlich den Gegnern gehören.

    Das Spiel eignet sich sehr gut als "Aufwärm-" oder aber als Abschluss-Spiel, sollte man keine lange Partie eines anderen Spiels mehr riskieren wollen.

    Alles in einem ein recht unterhaltsames Spiel, welches sehr leicht verständlich und dementsprechend für alle leicht zugänglich ist !
    Georges hat Patrizier klassifiziert. (ansehen)
  • Erik Stuible schrieb am 31.10.2010:
    Türme bauen um sich um Wohlwollen der Patrizier zu ergattern. Hört sich nach einer schönen Thematik an und als Freund von Spielen bei den man was zu Bauen hat bin ich um dieses Spiel zum an testen nicht herum gekommen.

    Das Ziel von dem Spiel ist es möglichst viele Siegpunkte durch kräftiges mitwirken am Bauen von sogenannten Geschlechtertürmen zu sichern. Dafür darf man durch Aktionskarten (man hat drei Stück auf der Hand) in verschiedenen Stadtbezirken, mit den anderen Spielern zusammen, an zwei Türme bauen. Jeder Stadtbezirk hat dabei eine maximale "Stockwerk"-Anzahl die dort gebaut werden können und es befindet sich eben auch nur diese Anzahl an Aktionskarten im Spiel. Wodurch die Aktionen am Anfang teilweise etwas wahllos ausfallen weil erst gegen ende der Partie durch das wissen das z.b. nur noch 2-3Stockwerke in dem einen Stadtbezirk fehlen das legen der Karten taktischer wird. Neben jedem Stadtbezirk liegt offen eine Aktionskarte. Man erhält die offene Aktionskarte in dem Stadtbezirk in den man eine Bauaktion durchführt. Es gibt noch zwei Sonderaktionen in den man Stockwerke versetzten kann oder eine beliebige Karte die offen neben den Stadtbezirken ausliegt auf die Hand, als Nachziehaktion, nehmen darf. Gewertet werden die zwei Türme getrennt voneinander. Der Sieger des höheren Turms(wer mehr Stockwerke, bzw bei Gleichstand das höhere Stockwerk hat) erhält das höhere Siegpunkteplättchen und analog das niedrige Siegpunkteplättchen der Sieger vom niedrigeren Turm. Zusätzlich gibt es noch Sonderpunkte für Sammeln von jeweils drei Patrizier gleicher Art die auf manchen Aktionskarten abgebildet sind.

    In allem ein sehr einfaches Spiel das auch schnell erklärt worden ist und somit auch wegen seiner recht geringen Spieldauer (zwischen 30-40min) auch für Wenigspieler gut geeignet ist. Ein gewisser Glücksanteil ist durch das Kartenglück der Aktionskarten und durch das teilweise etwas wahllose legen am Spielanfang vorhanden. Aber zum zwischendurch Spielen hat uns das Spiel bis jetzt viel Freude bereitet und ist wegen seiner kurzen benötigten Bedenkzeiten (pro Spieler vllt ca 10Sekunden) und die damit kurzen Rundenzeiten bis man wieder am Zug ist sehr kurzweilig. Die wirklichen schönen "Stockwerk"-Holzteile tragen auch ihren Teil zum Spielspaß bei.
    In allem, ein schönes, kurzweiliges Spiel das gerade am Spielanfang aber recht seicht sein kann und insgesamt sich die Taktischen Möglichkeiten nur in Grenzen vorhanden sind. Ich vergebe eine schwächere 4 und bereue den Kauf vor allem zu dem Preis überhaupt nicht!
    Erik hat Patrizier klassifiziert. (ansehen)
  • Eva Pogea schrieb am 09.04.2011:
    Patrizier ist schnell erklärt und schnell gespielt. Leider habe ich den Eindruck, dass der eigene Einfluss nicht so groß ist, wie ich es mir gerne gewünscht hätte. Als Aufwärmer oder Absacker gut zu gebrauchen. Für den jetzigen Preis von 8 Euro kann man zuschlagen, muss man aber nicht.
    Eva hat Patrizier klassifiziert. (ansehen)
  • Daniel Gaca schrieb am 21.09.2007:
    Ansprechendes Material, zähes Spiel.
    Was sich in der Anleitung nach einem spannendem und taktischem Setz- und Mehrheitenspiel anhört entpuppt sich als relativ trivial. Die Doppelwappenkarten sind zu mächtig, Sonderaktionen können fast gar nicht genutz werden um andere zu behindern, jeder spielt mehr oder weniger vor sich hin. Und die Tatsache dass alles genau aufgeht und somit jeder alle seine Karten am Ende ausgespielt hat trägt zusätzlich dazu bei, dass die gute Grundidee des Spiels nicht zur Geltung kommt.
    Spielplan und Material sind ansprechend gestaltet und von guter Qualität.
    Höchstens für Wenigspieler interessant.
    Im Spiel zu zweit erhöht sich der taktische Anteil geringfügig.
  • Jörg Köninger (Cliquenabend.de) schrieb am 28.10.2007:
    Super Spiel, schnell erklärt und auch zu zweit sehr gut!!!!!!! Das will was heißen. Die Legefunktion und einheimsen von Punkten erinnert an andere Spiele. Trotzdem sehr gelungen und als Einstieg für einen Spieleabend bestens geeignet!!
    Jörg hat Patrizier klassifiziert. (ansehen)
  • Beate Bindrim schrieb am 07.08.2008:
    Locker-leichtes Kartenablege-Spiel. Stets findet man sich Zwickmühle, ob man Karten mit 2 Wappen oder Sonderfunktionen nimmt.
  • Christian Probst schrieb am 25.03.2010:
    zum start in einen spieleabend gut, zu zweit spielbar. aber auf dauer kein reiz vorhanden
  • Christian Daus schrieb am 26.11.2007:
    Hübsches Spiel, das spielerisch besserer Durchschnitt ist.
    Christian hat Patrizier klassifiziert. (ansehen)

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