Eine eigene Bewertung für Korsaren der Karibik schreiben.
  • Christoph K. schrieb am 21.03.2011:
    Diese Rezension bezieht sich auf die englische Version "Merchants & Marauders", welche ich auf der Spiel 2010 erstanden habe. Ich denke aber das die deutsche Version ähnlich sein wird. Ich verwende daher in der Rezension teilweise die englischen Begriffe bzw. den englischen Originalnamen.

    Merchants & Marauders hat in unseren Spielerunden für viel Gesprächsstoff gesorgt, was den nun die beste Taktik wäre, den die Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Das Ziel ist 10 Siegpunkte (glory points) zu erreichen. Diese Siegpunkte erreicht man über:
    - pro 10 Gold in der Schatztruhe im Heimathafen (max. 5 Siegpunkte)
    - einen Schiffsangriff gewinnnen
    - min. 3 nachgefragte Waren in Stadt liefern
    - Handelsschiff mit Handelsgütern im Wert von mindestens 12 Punkten überfallen und gewinnen (merchant raid)
    - eine Mission erfüllen
    - eine Gerücht bestätigen (rumors)
    - auf ein großes Schiff aufrüsten (max. 1 Siepunkt)

    Jeder Spieler hat 3 Aktionsmöglichkeiten, die beliebig kombiniert werden können:
    - Hafenaktionen (Waren verkaufen, Waren einkaufen, Schiff aufbessern, neues Schiff, Gerüchte erfahren, Geld im Heimathafen einlagern)
    - eigenes Schiff bewegen (in ein anderes Seegebiet, vom offenen Meer in den Hafen und umgekehrt)
    - feindliches Schiff ausspähen (und ev. angreifen --> dort gibt es dann noch die Möglichkeiten: flüchten, mit Kanonen schießen, Schiff entern)

    Die Spielbrett ist eine große Karte der Karibik. Jeder Spieler verfügt über ein Schiff mit bestimmten Eigenschaften (Lagergröße, Kanonenbestückung, Manövrierfährigkeit, ...) und einen zufälligen Kaptiän mit ebenfalls bestimmten Eigenschaften (gute Navigationsfähigkeiten, Kampfstärke, ...). Durch die Kombination aus Schiff und Kapitän wird man sich nun eher als Pirat oder als Händler verhalten.

    Beim Startspieler wird jede Runde ein Ereignis gezogen (z.B. ein Piratenschiff kommt ins Spiel, zwei Staaten befinden sich im Kriegszustand, ...), welches zusätzlich das Spiel beieinflusst, so bewegen sich z.B. die Piratenschiffe jede Runde (je nach Angabe auf der Ereigniskarte) und greifen auch die Schiffe der Spieler an, wenn sich diese im selben Seegebiet befinden. Bei den vielen Aktionen (mit Schiffen kämpfen, Schiffe ausspähen, ...) wird gewürfelt. Die Anzahl der zu werfenden Würfel wird über die Kapitänseigenschaft bzw. Schiffseigenschaft bestimmt. Der Würfel verfügt über die Zahlen 1-5, sowie einen Totenkopf welcher möglichst gewürfelt werden sollte, da bei manchen Würfelaktionen nur zählt, dass zumindest einer der Würfel einen Totenkopf zeigt.

    Die ganze Spieltiefe zu erklären, wäre wohl zuviel für die Rezension. Daraus ergibt sich, dass das Spiel nur für Vielspieler geeignet ist, da alleine die Erklärung seine Zeit benötigt (die mitgelieferte Spielhilfe ist ein großer doppelseitig bedruckter Bogen) und das Spiel selbst dann auch in unserer schnellsten Runde bei 4 Spielern 2,5 Stunden gedauert hat. Das Spielmaterial ist mit Ausnahme der Plastikschiffchen hervorragend gelungen (das Spielbrett ist optisch sehr schön gestaltet, die Würfel sind leicht verschnörkelt, ...).

    Aus taktischer Sicht wird man sich bei den ersten Partien eher auf den Handel beschränken, da dies leichter ist und erst nach ein paar Partien wird man sich trauen als Pirat aufzutreten und den anderen Spielern das Leben schwer zu machen, da die Piratenrolle schwieriger zu spielen ist (beim Kämpfen geht das Schiff kaputt und muss wieder reparieren werden; in Häfen, deren Nation man angegriffen hat, darf man nicht mehr fahren, ...).

    Alles in Allem eine klare Kaufempfehlung für Vielspieler!

    Christoph hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 07.08.2011:
    Korsaren der Karibik ist sicher nichts für Gelegenheitsspieler, obwohl ich es nicht als kompliziert bezeichnen möchte. Komplex ja, aber alles ist stimmig umgesetzt und die Komplexität trägt maßgeblich dazu bei, dass die Piratenthematik stimmungsvoll und glaubhaft rüberkommt und nicht aufgesetzt wirkt. Auch das Spielmaterial trägt einiges dazu bei genauso wie die Möglichkeit als Händler oder Pirat den Erfolg zu suchen und seine Rolle sogar während des Spiels wechseln zu können.
    Ein Piratenleben ist tendenziell etwas schwerer zu führen als das eines Händlers, denn während Kauffahrer "nur" Piraten aus dem Weg gehen (oder sie versenken) müssen, sind Piraten quasi ständig in Kämpfe verwickelt, müssen Reparaturen vornehmen lassen, sich gegen bis zu vier Marineschiffe durchsetzen (oder sie meiden) und können nur auf Häfen der Nationen zurückgreifen, die (noch) kein Kopfgeld auf einen ausgesetzt hat. Sicherlich keine einfache Sache, aber auch keine unmögliche, denn Ruhm und Gold winken für einen Piraten an jeder Ecke.

    Anfangs scheint es mir durchaus empfehlenswert ein bisschen friedlich Handel zu treiben und erst mit dem Umstieg auf eine Fregatte die Piratenkariere in Erwägung zu ziehen. Aber ganz egal ob Pirat oder Kauffahrer, es gibt zahlreiche Wege an Siegpunkte zu kommen und diese Vielfalt sorgt für Wiederspielreiz. Die Spieldauer wird deutlich kürzer empfunden, denn auch die Wartezeit zwischen den Zügen ist selbst in voller Besetzung nicht belastend. Außerdem ist es durchaus interessant den Untergang eines Konkurrenten zu erleben oder gar selbst, in der Rolle eines Marineschiffkapitäns, außerhalb des eignen Spielzuges dazu beizutragen.
    Glück ist auch im Spiel, aber in vertretbarem Maße. Wer beim Warenkauf drei gleiche Waren ergattern kann, die möglicherweise auch noch in einem Nachbarhafen benötigt werden, der ist natürlich schon von der karibischen Sonne geküsst, genauso wie ein Spieler, der sich auf die Jagd auf NSC-Piraten spezialisiert hat, und in dessen Nähe immer wieder die eher schwächliche Piratenschaluppe auftaucht. Und dann sind da ja auch noch die Würfel, aber alles in allem trägt hier auch die relativ lange Spieldauer dazu bei, dass sich das Glück im Laufe einer Partie in den meisten Fällen allen Spielern im gleichen Maße zuwendet.

    Die Spielanleitung ist einwandfrei und wird durch große doppelseitige Spielhilfen ergänzt, so dass eigentlich keine Fragen offen bleiben. Der Spielplan ist ebenfalls schön und stimmig gestaltet. Oft werden zwar die Texte der Seezonen, welche örtliche Besonderheiten beschreiben, durch Auftragskarten, Schiffe oder Kauffahrer verdeckt, doch die lassen sich glücklicherweise auch auf den Spielhilfen nachlesen und sind auch schnell verinnerlicht.

    Einzig die Karten könnten für den einen oder anderen problematisch werden. Wer wie ich so langsam in die Jahre kommt und die Sehkraft nachlässt, der hat mit den recht kleinen Karten so seine liebe Not. Auf ihnen musste reichlich Text untergebracht werden und dementsprechend klein ist die Schrift.

    Für mich ist Korsaren der Karibik ein Spiel mit perfekt umgesetzter Piratenthematik, lang aber kurzweilig mit extrem hohen Wiederspielreiz. Eine klare Empfehlung für jeden, der mit etwas längeren Spielen kein Problem hat.

    Wer es gerne etwas ausführlicher hat, unter http://www.spieleteufel.de/spiel.php?id=605 bin ich auch ziemlich umfassend auf den Spielablaufg eingegangen.
    Holger hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Norbert H. schrieb am 10.04.2012:
    So melde mich jetzt auch mal zu Wort, da ich es jetzt nach ca. 8 - 10 Partien sehr gut
    kennengelernt habe. Es ist ein sehr atmosphärisches Piratenspiel, dass gerade auf Grund
    seines etwas komplizierten, aber gerade deswegen detailreichen Spielmechanismusses das
    Thema sehr gut umsetzt und man das Gefühl hat Pirat zu sein. Wer Würfel nicht scheut und
    bereit ist auch mal Risiken einzugehen (Wie das Piraten eben so machen) und seine Waffen
    im Kampf taktisch richtig einzusetzen versteht, dem steht eine erfolgreiche Piratenkarriere
    bevor. Ein Piratenleben ist hart, das bedeutet auch, dass man mal einen Kampf verliert
    und/oder vielleicht neu anfangen muss. Aber auch das ist kein Beinbruch, mit neuem Schiff
    und Kapitän geht es von vorne los. Mit diesem Spiel kann man in der richtigen Runde sehr
    viel Spaß haben, wenn man bereit ist sich auf das Titelthema einzulassen. Dies ist kein
    Strategiespiel, allenfalls kann man bestimmte Taktiken anwenden, wie eben beschrieben,
    im Kampf seine Extrawaffen richtig einzusetzen. Wir spielen immer episch mit Soundtrack
    des Films "Fluch der Karibik" und in Runden ab 18 mit Rumcocktails. So sehen unsere
    Piratenwochenenden aus und wir haben immer sehr viel Spaß dabei. Das schwere Regelstudium
    hat sich gelohnt. Ich bin froh, dass ich nicht aufgegeben habe (Das tun Piraten nämlich nicht).

    Mir ist dieses Spiel echte 6 Punkte wert, weil wir soviel Spaß damit haben.
    Norbert hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 18.09.2011:
    Mit diesem Spiel hatte ich schon länger geliebäugelt, aber mir war es immer zu teuer für einen Blindkauf. Wie gut, dass es nun den Spiele-Verleih hier gibt. :-)

    Gestern wurde es dann von uns in einer Zweier-Partie getestet, nachdem ich mich zuvor lange und intensiv mit der Spielregel befasst hatte. Aber fangen wir vorne an...

    Auf den ersten Blick löst die Ausstattung des Spiels wirklich Begeisterung aus:
    Es gibt verschieden geformte Schiffsminiaturen für jeden Spieler, Schatztruhen, einen grafisch sehr schön und zugleich übersichtlich gestalteten Spielplan, ebenso die Tableaus, die Marker und die Goldmünzen. Man hat gleich Lust loszuspielen.

    Doch so schnell gelingt dies leider nicht, denn die Spielregeln sind umfangreich und Details müssen während des Spiels zunächst immer wieder nachgeschlagen werden.
    Um die Komplexität zu veranschaulichen: Jeder Spieler erhält eine zweiseitige Übersichtstafel mit viel Text in der Größe der Schachtel, die auch wirklich benötigt wird!

    Gewonnen hat natürlich am Ende der ruhmreichste Pirat (es gibt verschiedene Endbedingungen, aber es geht letztendlich wie so oft um die meisten Ruhmpunkte).

    Prinzipiell hat jeder Spieler in seinem Zug nach dem Ziehen einer Ereigniskarte 3 Bewegungspunkte, die er wie folgt ausführen kann:

    - Bewegung in eine andere Meereszone, in einen Hafen hinein, aus einem Hafen heraus
    - Hafenaktionen
    - Ein Schiff in der gleichen Meereszone sichten und evt. bekämpfen


    Klingt noch einfach, oder? Was ist jetzt daran komplex?

    - Ereigniskarte: Lösen vor allem aus, dass zusätzliche Schiffe (Piraten- und Marineschiffe), die keinem Spieler zugewiesen sind, auf den Spielplan kommen oder sich nach bestimmten Regeln über den Plan bewegen.

    - Bewegung: Es gilt hier zu beachten, welche Besonderheit in der jeweiligen Meereszone gilt. Sind mehrere Schiffe in einer Meereszone, kann es unmittelbar zu Kämpfen kommen.

    - Hafen: Im Hafen hat man die meisten Möglichkeiten, es dürfen zahlreiche Aktionen hintereinander ausgeführt werden: z.B. Waren verkaufen, Waren kaufen, Gerüchte aufschnappen, Schiffe kaufen, Schiffsteile kaufen oder reparieren, Schiffe verkaufen, u.s.w.

    - Kämpfe: Neben den Spielern bewegen sich mit zunehmender Dauer auch immer mehr Nichtspieler-Schiffe (NSCs) auf dem Plan. Dies kann mehr oder weniger gewollt zu Kampfsituationen führen. Diese Kämpfe werden in mehreren Würfelrunden ausgefochten. Das genaue Prinzip zu erklären, würde hier sicher jeglichen Rahmen sprengen. Die Spielregel widmet sich diesem Thema ausführlich, aber leider für meinen Geschmack nicht immer auf Anhieb verständlich oder übersichtlich. Vor dem ersten Spiel sollte sich deshalb hier jemand unbedingt eingelesen haben, denn wenn man hier noch ewig nachlesen muss, wie es denn jetzt funktioniert, kann es sicher schnell nervig für alle Beteiligten werden.


    Gesamturteil:
    Diese Rezension ist sicher mehr ein Ersteindruck des Spiels, aber ich muss sagen, dass ich nach deutlich über 3 Stunden Spieldauer zu zweit einfach genügend andere Spiele im Schrank habe, die ich leider im Vergleich deutlich besser finde. Da kann auch die bestechende Aufmachung nicht darüber hinwegtäuschen.
    Positiv ist absolut zu vermerken, dass das Thema „Piraten“ hier wunderbar mit vielen tollen Ideen umgesetzt wurde. Empfehlenswert ist es definitiv für einen Spieleabend „Piraten, Schiffe und Meer“, dazu passende Musik, Getränke,... Aber es wäre bei mir eben eher ein Spiel genau für EINEN solchen Abend, ich muss es nicht regelmäßig spielen. Hätte ich mir das Spiel gekauft, wäre es sicher danach eher im Schrank angestaubt.

    Warum dieser Eindruck?
    Viel entscheidet sich im Spiel schlichtuntergreifend durch Würfelglück: Fast jede Aktion, die ein Spieler durchführt, ist an einen Wurf gebunden, der mehr oder weniger erfolgrich sein kann. Hat man selbst Pech, kann man nur zuschauen, wie die Mitspieler Geld und Ruhmespunkte scheffeln.
    An sich finde ich einen gewissen Glücksfaktor bei Spielen auch gar nicht tragisch, aber hier hinterlässt es ein seltsames Spielgefühl: Das liegt vor allem an dem zugleich umfangreichen Regelkatalog und der Fülle der möglichen abzuarbeitenden Aktionen (die nicht immer unbedingt direkt eingängig sind und erst einmal verinnerlicht werden müssen). Beides frisst zusammen immens viel Zeit und der Zug eines Spielers kann so anfangs locker mal 5 Minuten oder mehr dauern. Ich würde insgesamt 4 Punkte vergeben, also guter Durchschnitt. Aber es hätte mich für mehr Punkte einfach mehr begeistern müssen. So hatten wir einen netten Spielenachmittag bzw. -abend mit den Korsaren, die wir nächste Woche aber wieder auf die Heimreise schicken werden.
    Martina hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Matthias N. schrieb am 16.01.2012:
    Korsaren der Karibik ist ein sehr üppig ausgestattetes Spiel. Allerdings ist der Spieleinstieg nicht so einfach, denn es gilt erst einmal, sich durch eine große, 16 Seiten dicke Spielregel durchzuarbeiten. Die einzelnen Regeln sind an und für sich nicht kompliziert, aber die vielen kleinen Sonderregeln machen das Spiel so komplex. Hinzu kommt noch eine komplizierte und regellastige Kampfregel, die man erst mal verstehen muss.

    Ich liebe ja Spiele, die eine dichte Atmosphäre ausstrahlen und genau so ein Spiel ist KdK. Man fühlt sich in die Karibik versetzt und riecht förmlich den Pulverdamf der donnernden Schiffskanonen. Als Pirat kapert man Kauffahrerschiffe, wird von Kopfgeldjägern gnadenlos gejagt, versucht seinen Schatz in Sicherheit zu bringen, schnappt Gerüchte auf und versucht, diesen auf den Grund zu gehen. Als Kaufmann versucht man, möglichst günstig Waren zu kaufen, diese möglichst gewinnbringend zu verkaufen (gelöst über ein wirklich geniales "Angebots- und Nachfragesystem"), wehrt sich gegen Piraten usw. In den Häfen können dann Kaufleute und Piraten ihre Schiffe reparieren, aufrüsten etc. Es gibt unendlich viele Handlungsmöglichkeiten in diesem Spiel und das macht den Reiz des Spieles aus. Dies verzeiht dann auch den komplexen Einstieg und Aufbau des Spiels.

    Fast kommt es gar nicht darauf an, ob man verliert oder gewinnt. Hier steht der Fun eindeutig im Mittelpunkt. Von daher stört auch der zugegebenermaßen relativ hohe Glücksanteil recht wenig. Durch den Glücksanteil (Kämpfe werden ausgewürfelt, ebenso auch Ereignisse und Gerüchte; durch die Ereigniskarten kommt es zu Stürmen, oder aber es kommen Marineschiffe oder Piratenschiffe ins Spiel etc.) wird das Spiel aber auch abwechslungsreich und spannend. Also wenn man nicht zu sehr auf Sieg spielt sondern sich auf den Spaß und die Spannung des Spieles einlässt, dann stören einen die Glückselemente auch nicht all zu sehr.

    Zwei Kritikpunkte habe ich dann aber doch noch:

    Zum einen die Länge des Spiels. Also eine Partie kann auch schon mal gut und gerne 5 Stunden dauern, das ist eindeutig zu lang. Obwohl auch diese 5 Stunden wie im Flug vergehen können.

    Zum anderen ist das Kampfsystem etwas zu kompliziert aufgebaut. Für geübte Cosim-Spieler mag das ja kein Problem sein, aber für den Brettspiel-Vielspieler ist dieses Kampfsystem schon eine Zumutung. Wenn man es dann aber mal verstanden hat, dann kommt man aber auch damit gut klar.

    Wegen der o.g. Kritikpunkte reicht es nicht ganz zur vollen Punktzahl. Aber sehr gute 5 Punkte ist mir das Spiel allemal wert. Man muss sich halt drauf einlassen...
    Matthias hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • André G. schrieb am 22.11.2011:
    Da es schon 5 lange Rezis gibt hier keine Beschreibung sondern nur meine Meinung:

    Sowohl zu zweit als auch zu viert macht das Spiel großen Spass und funktioniert hervorragend. (Zu dritt sicherlich auch, aber zu dritt habe ich es noch nicht gespielt.)

    Sehr gut gefällt mir, dass das Spiel durch die Ereignisskarten und dadurch immer unterschiedlichen NSC-Schiffe jedes mal anders verläuft.

    Einziges Manko ist meines Erachtens, dass man mit manchen Kapitänen einfach nur Händler werden kann, weil man als Pirat keine Chance hätte. Den Kapitän während des Spiels in Ruhestand zu schicken ist aber meist auch keine Option, da man durch die verlorene Runde meist auch seine Siegchancen aufgibt. Aber hier kann man ja mit einer Hausregel zur Wahl des Startkapitäns Abhilfe schaffen.

    Ein sehr schönes Spiel mit sehr schicker Ausstattung. Von daher volle 6 Punkte!
    André hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Basti V. schrieb am 14.09.2011:
    Ausführliche Video-Erklärung und -Rezension findest du hier:

    http://www.spielama.de/?p=3263

    War am Anfang ziemlich begeistert von dem Spiel, auch aufgrund der Vorfreude und der thematischen Dichte. Dennoch stellte sich für mich schnell heraus, dass das Spiel nichts für mich ist.

    Zu viele, komplizierte wenig intuitive Regeln, und absolute Unplanbarkeit lassen das Spiel zu einem reinem Glücksspiel werden. Und dafür dauert es dann einfach zu lang. Man muss auch oft mit Downtimes (Wartezeiten zwischen dem Zug) von bis zu 10 Minuten rechnen.

    Es gibt auch Runden die deutlich kürzer sind. Es kommt immer darauf an welche Aktionen gewählt werden. Die meisten Runden dauern aber sehr lange, weil oft gekämpft wird, was ewig dauert und oft Hafenaktionen durchgeführt werden, die sich auch sehr in die Länge ziehen können, weil es erstens viele Optionen gibt und man dann oft auch noch Spezialeffekte und Karten etc. ausführen muss/möchte.
    ...Und dann noch zu Beginn jeder Runde die Ereigniskarte ausführen, d.h. oft Bewegungen sich Schiffe, die dann nach Piraten suchen und wenn das gelingt dann auch noch kämpfen.
    Bei unseren ersten Partien gab es sogar Wartezeiten bis zu 20 Minuten, was dann echt keinen Spaß mehr macht...

    Insgesamt mag ich manche Spielideen, wie das Handeln und Aufbringen von Kauffahrern, aber irgendwie will doch kein Spielspaß aufkommen und schon gar keine Spannung.

    Es ist wirklich schade dass das Spiel kaum steuerbar oder planbar ist. Es hängt eben alles vom Karten- und Würfelglück ab. Und ich möchte beim Spielen eigentlich meistens das Gefühl haben, dass ich das Spiel aufgrund eigener Leistung gewonnen habe.
    Deshalb möchte ich auch gar nicht in die Balance-Diskussion zwischen Händlern und Piraten einsteigen. Denn um dem Spiel nur ein bisschen Balance zu verleihen müsste man den Glücksfaktor erstmal drastisch reduzieren.

    Beim Spiel zu zweit würde ich vielleicht einen Punkt höher gehen also 4/6, weil man da eben nicht so lange warten muss und es flüssiger wird.

    Allen, die das Thema mögen, gern thematisch dichte Spiele spielen und denen vor allem obige Kritikpunkte nichts ausmachen, denen sei das Spiel ans Herz gelegt. Denn Piratenstimmung kommt tatsächlich rüber!
    Basti hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
    • Sven S., Frank L. und 8 weitere mögen das.
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    • Michael R.
      Michael R.: Sorry da kann ich gar nicht mit, das Spiel fängt genil den Piratenflair ein und die Umsetzung der Gefechte sind eigentlich ganz nah dran am... weiterlesen
      09.03.2013-21:57:21
    • Ines B.
      Ines B.: Ich schliesse mich deiner Meinung voll und ganz an Basti. Fand es ebenfalls zu glückslastig (Würfel und Karten).

      Für jeden einzenen Schritt... weiterlesen
      10.03.2013-08:01:03
  • Björn T. schrieb am 29.09.2011:
    Schon als ich den Spielkarton angehoben habe, wusste ich: „Hui, hier – bei dem Gewicht - kommt etwas auf mich zu.“ Und tatsächlich, das Spielmaterial ist sehr umfangreich: ein toller Spielplan, viele Karten, viele Goldmünzen, viele verschiedene Spielplättchen und dann auch noch jede Menge Schiffe – die mir allerdings in ihrer Plastik-Version nicht so gut gefallen. Und dann kommt das Regelwerk mit 18 Seiten! Doch die Sorge über die Länge des Regelwerkes war unbegründet, denn die Spielregeln sind zwar lang und umfangreich, werden aber gut und verständlich beschrieben, und man kann das „Regelbuch“ doch recht schnell durcharbeiten.

    Bereits beim Lesen der Spielregeln wurde meine Vorfreude auf das Spiel immer weiter geweckt! Worum geht es in Korsaren der Karibik? Ganz einfach gesagt: Dieses Spiel ist eine perfekte Gesellschaftsspiel-Umsetzung des Computer-Spiel-Klassikers „Pirates“. Jeder Spieler startet als Seefahrer (hierzu zieht man eine Charakterkarte, die einen Kapitän mit besonderen Fähigkeiten enthält) und kann entscheiden, ob er als Händler oder Pirat in der Karibik aktiv sein möchte (im späteren Spiel kann die Ausrichtung selbstverständlich geändert werden). Die Handlungsmöglichkeiten der Spieler sind sehr vielseitig. So kann man

    - Handel in Städten treiben (mit interessanter Nachfrage-Preis-Regelung)
    - Mannschaften anheuern
    - Gerüchte aufschnappen
    - Aufträge annehmen
    - ein neues Schiff kaufen
    - Spezialwaffen kaufen
    - Schiffe aufrüsten
    - Handelsschiffe überfallen
    - Seekämpfe mit Kanonen ausführen
    - Entern und im Nahkampf Schiffe erobern
    - Schätze auf der Heimatinsel verstecken
    - etc.

    Sehr schön ist, dass alle gewählten Handlungen für den weiteren Spielverlauf Folgen haben. Neben Ruhmpunkten führen z.B. Verbrechen zu Kopfgeldern der beteiligten Nationen, die dann die Handlungsmöglichkeiten des betreffenden Spielers im weiteren Spielverlauf einschränken können. Und es ist ausdrücklich erlaubt (gewünscht) auch Jagd auf seine "bösen" Mitspieler zu machen.

    Neben den Spielern tummeln sich auch diverse NSC Schiffe als Piraten oder Marineschiffe in der Karibik, die den Spielern das Leben zusätzlich schwer machen können. Gewonnen hat der Spieler, der als erstes 10 Ruhmpunkte gesammelt hat.

    Die Spielatmosphäre, die bei Korsaren der Karibik aufgebaut wird, finde ich wirklich super! Etwas erschrocken war ich anfänglich über die Spieldauer der ersten beiden Partien – aufgrund der vielen Aktionsmöglichkeiten jeweils 3-4 Stunden! Doch ab dem dritten Spiel hat sich die Spieldauer deutlich reduziert und stimmt nun mit den Angaben auf dem Spielkarton überein – ca. 1,5 Stunden bei 2 Spielern. Ich rate also allen Spielern ein Urteil erst nach dem 3. Oder 4. Spiel abzugeben!

    Was unbedingt gesagt werden muss ist, dass Korsaren der Karibik einen recht hohen Glücksfaktor hat! Ähnlich wie z.B. bei Formular D oder diversen Tabletop Spielen (z.B. Blood Bowl) muss bei den meisten Aktionen gewürfelt werden, ob sie erfolgreich bestanden werden, oder halt nicht. Das ist sicherlich nichts für Spieler, die auf reine Planspiele stehen – für mich selber ist es allerdings kein negativer Kritikpunkt (auch wenn ich selten Würfelglück habe). Erstaunt war ich allerdings, wie schnell ein Kapitän in dem Spiel sterben kann – was aber bei etwas bedachter Planung gar nicht so schlimm ist, wie man anfänglich denkt – denn seinen versteckten Schatz darf man behalten.

    Im Fazit bringt das Spiel Korsaren der Karibik einen unglaublichen Spielspaß und man möchte nach einem abgeschlossenen Spiel am liebsten gleich eine neue Runde starten. Jeder der das oben beschriebene Computerspiel damals geliebt hat, wird auch dieses Gesellschaftsspiel toll finden. Zwei kleine Kritikpunkte habe ich an diesem Spiel. Erstens sind die oben beschriebenen Plastikschiffe nicht so toll – das hätte man sicherlich schöner machen können - und zweitens wäre ein Spielkarton mit mehreren Fächern für die große Menge an Spielmaterial auch schöner gewesen (hier muss man sich mit vielen Spieltüten begnügen.

    Aber beide Punkte sind „Meckern auf hohem Niveau“, so dass ich trotzdem ohne Zögern die volle Punktezahl für dieses Spiel gebe. Für mich ein absolutes MUSS für jeden Spiele-Fan, der einen schönen Ausgleich zu reinen Strategie- und Planspielen sucht.

  • Daniel Z. schrieb am 13.12.2011:
    Ich durfte es bisher zwei mal spielen und möchte ein kurzes Fazit abgeben:

    - Ja das Spiel kann u.U. sehr lange dauern (Maximum bisher 3,5h mit 4 Personen)
    - Ja der Glücksanteil ist sehr hoch und das nicht nur durch die Würfel

    So könnte auch meine Rezension zu Monopoly beginnen und genau diese Kombination macht Monopoly für mich zu meinem Hassspiel Nr. 1. ABER, Korsaren der Karibik macht einfach trotzdem richtig Spaß, und das obwohl noch recht lange Wartezeiten dazu kommen. Die genannten Kritikpunkte, sind nicht gerade unerheblich und würden fast jedes Spiel zerstören, das schaffen sie hier für mich aber nicht und es bleibt ein richtig stimmiges und spannendes Piratenspiel, mein aktuelles Lieblingsspiel, und das obwohl ich sonst eher den harten Strategiespielen zugeneigt bin. Hier ist ganz klar der Weg das Ziel: Durch die Karibik zu streifen macht einfach Spaß, wer am Ende gewinnt sollte dem Interessierten hier nicht so wichtig sein, da sonst schnell Frust aufkommen kann. Die erwähnten Mängel erlauben es mir aber nicht die Höchstnote zu vergeben.

    Hier mein Bewertungsschlüssel:

    6 : Absolutes Topspiel. Hier passt alles, muss man haben!
    5 : Super Spiel, welches ich immer wieder gerne spiele. Auch hier klare Kaufempfehlung.
    4 : Gutes Spiel, welches man gerne ab und zu auf den Tisch bringen kann.
    3 : Ok, aber mit Schwächen.
    2 : Liegen lassen!
    1 : Nach dem Anfassen Hände waschen!
    Daniel hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Michael S. schrieb am 04.06.2013:

    Auf den Spuren von Long John Silver Michael S., 02.06.2013

    Harr! Harr! Harr! Willkommen an Bord, Landratte.

    Bei diesem Spiel handelt es sich, wie es den Titel schon vermuten lässt um Piraten, Freibeuter und Händler. Das Spiel (sei gleich vorweg gesagt) ist nichts für Gelegenheitsspieler. Hier ist in diesem Spiel alles an Seemanssgeschick gefragt, was man sich nur vorstellen kann. Die Regeln sind extrem umfangreich und die Spieldauer von 90-180 Minuten wird locker erreicht.

    Ihr beginnt mit der Wahl eurer Karriere. Händler oder doch lieber Pirat?
    Ihr erhaltet ein Schiff und legt dessen Grundausstattung die eine der Kapitänskarten angibt, fest.

    Händler ist der leichte, aber dafür lange weg um an Geld und letztendlich auch Ruhmespunkte zu kommen.
    Als Pirat legt Ihr es darauf an, Schiffe aufzubringen. Hier erhaltet ihr als Pirat schneller Beute, werden letztendlich jedoch geächtet und zur Zielscheibe von Freibeuern und stehen zum Abschuss frei. Dazu macht Ihr euch in vielen Häfen der 4 Nationen unbeliebt.

    Euer Schiff könnt Ihr in den verschiedenen Häfen der Karibik verbessern. Ihr könnt z.B. den Laderaum oder die Besatzung vergrößern. Stärkere und mehr Kanonen anschaffen oder euch im späteren Spielverlauf ein größeres Schiff kaufen.

    Zudem können die Spieler immer wieder Aufträge erledigen und euch damit eure Schatzkiste füllen.

    Zum Spielmaterial kann man nur eines sagen: Da brat mir einer einen Storch!
    26 wunderschöne Plastikschiffe (4 verschiedene Modelle) welche alleine auf dem atemberaubendem gezeichneten Spielbrett schon hervorragend aussehen. Dazu 254 Spielkarten, fast 100 Marker (Nachfrage, Kauffahrer, Schiffsmodifikationen, Spezialwaffen, Kopfgeld, Nautische Marker) und 29 Holzwürfel + 10 spezielle Würfel und und und ein Optischer Augenschmaus (nicht umsonst ein Gesamtgewicht von fast 2,5 Kg) und Spielerisch für Piratenfans ein muss.
    Michael hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
    • Carsten W. und Markus R. mögen das.
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    • Carsten W.
      Carsten W.: Fein! Ich werde da auch mal einen Blick drauf werfen müssen....
      04.06.2013-10:19:03
    • Volker F.
      Volker F.: Hatte ich noch gar nicht auf dem Zettel. Nach dieser Rezi sieht das ganz anders aus. Danke Dir Michael. Klingt nach einem guten Tip.
      04.06.2013-10:46:05
  • oliver R. schrieb am 28.09.2011:
    DAS SPIEL HAT EINFACH FÜR JEDEN ETWAS
    HANDELN SEEKRIEG UND EINFACH SUPER KARTEN DIE DAS SPIEL EINFACH NOCH VIEL INTERESSANTER MACHEN
    SPIELER DIE NICHT SO GEÜBT SIND IN BRETTSPIELEN WERDEN SICH ABER MIT DER ANLEITUNG EIN WENIG SCHWER TUN (SEEKRIEG)
    ABER TROTZDEM EIN TOP SPIEL
    oliver hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Christoph S. schrieb am 11.06.2012:
    Meiner Meinung nach das beste "Piraten"Spiel auf dem Markt. Die Regeln sind schnell gelernt und der Wiederspielwert hoch. Dabei kann das Spiel durch sich schnell verändernde Rahmenbedingungen immer wieder neu an Spannung gewinnen. Allerdings fkann die sehr starke Würfellastigkeit dazu führen, dass ein Spieler lange nicht vorwärts kommt, wenn ihm das Glück nicht Hold ist. Trotzdem ein wundervolles Spiel für laue Sonntage.
    Christoph hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Jürgen S. schrieb am 22.01.2013:
    Schon das Gewicht des Spiels hat mich beeindruckt. Da sind viele Teile in der Spielepackung. Das Spielmaterial, Karten inkl. der Schiffchen und Seemannskisten ist sehr liebevoll gemacht und detailliert gestaltet und allein schon sein Geld wert. Die Kritik an Schiffen kann ich nicht verstehen. Das eingesetzte Plastik ist nicht zu hart, so dass bei dem sehr hohen Detaillierungsgrad auch nichts gleich abbricht, sondern eher verbiegt.

    Wie schon von meinen Vorgängern beschrieben, ist die Spieleanleitung sehr umfangreich, gut strukturiert und läßt keine Fragen offen. Das Spiel ist aber auch komplex und nicht für eine spontane Spielerunde gedacht. Man sollte es an einem Abend zuvor gut studiert haben und dann zum Karibikabend einladen. Die Cocktails sollten dann auch nicht fehlen :-)

    Die Spielatmosphäre kommt gut rüber und es gibt unzählige Möglichkeiten, wie man sich im Spiel verhalten kann, um nach dem Sieg zu greifen.

    Die reine Spieldauer war jetzt zu zweit schon sehr lange. OK, wir waren Anfänger, aber es setzen sich selten immer die gleichen Experten zusammen. Wenn ich das jetzt auf die maximale Anzahl der Spieler und deren zusätzliche Interaktionen hochrechne, sollte man doch früh am Abend anfangen...

    Damit bin ich auch schon bei den Punkten. Es wäre eigentlich sechs Punkte wert. Dafür, dass ich es wegen der Dauer und der Komplexität nicht jederzeit aus dem Schrank holen werde, gebe ich die Fünf+
    Jürgen hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
  • Jörn F. schrieb am 25.02.2012:
    Also ich mag Spiele die lange gehen und auch von Glück geprägt sind (WoW;Axis etc) aber mit dem konnte ich nicht warm werden. An sich gibt es ein wunderschönes Ambiente, tolles Material, aber Der Glückswert dieses Spiels ist mir zu hoch!Die verschiedenen Möglichkeiten sind ja noch überschaubar, wenn auch durchs Würfelglück in die Länge gezogen, aber im Prinzip ist das sein Schiff bewegen,Schiffe suchen dann kämpfen und Hafenaktionen.
    Eigenartig, das die großen Schiffe sich nicht weiter bewegen als die kleinen, so das man manchmal Ewigkeiten braucht um seine Waren optimal loszuwerden. Und damit der Glücksfaktor: Würfelt man schlecht beim suchen oder kämpfen, zieht es sich und der Effekt ist verlorene Liebsmüh! Ob man beim Warenkauf drei gleiche Karten bekommt um Ruhmespunkte abzukriegen, liegt wieder in Fortunas Hand und dann braucht man auch noch den passenden Hafen, für eben diese Waren um mehr Geld zu bekommen. Ob der schnell erreichbar ist-Glück!Jenachdem wo die Waren ausliegen. Ist man Pirat, kann man gar den Hafen nicht anfahren, wenn man so ein Boot geplündert hat!
    Wie gesagt ich mag epische Spiele, aber 3-4 Stunden Spielzeit in voller Besetzung und lange Wartezeiten, wenn Spieler am Tisch sitzen die Ihre Hafenaktionen genau abwägen und Kämpfe die mehrfach ins Leere schießen können lassen Langeweile aufkommen.
    PS. Ich habe das Spiel gewonnen, spüre aber keine Lust, das noch mal zu tun!Bei den Kämpfen ist soviel zu beachten-finde ich das Boot, treffe ich, mit wieviel Kanonen oder enter ich....da geh ich woanders zu Wasser!
    Jörn hat Korsaren der Karibik klassifiziert. (ansehen)
    • Mahmut D. mag das.
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    • Dagmar S.
      Dagmar S.: Oh, ich hab es noch unbespielt im Keller stehen - das entmutigt mich etwas :-(
      25.02.2012-14:31:53
    • Mahmut D.
      Mahmut D.: Ich habe das Spiel nicht gespielt, aber finde deine Rezi sehr sehr gut! Daher Daumen hoch!
      25.02.2012-16:43:10

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