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Frank L. schrieb am 21.01.2012:
Die Spieler errichten eigene Siedlungsgebiete auf einer Karte mit unterschiedlichen Landschaften. Dabei versuchen sie an Burgen und Sonderplättchen anzulegen. Außerdem werden zu Spielbeginn Sonderkarten aufgedeckt, die Bedingungen für weitere Siegpunkte festlegen.
Ablauf: Der aktive Spieler spielt eine Landschaftskarte aus und setzt bis zu drei eigene Siedlungen auf Felder der entsprechenden Landschaft. Die wichtigste Bauregel besagt, dass man ein bereits bestehendes eigenes Gebiet erweitern muss, sofern das möglich ist. Legt man an ein Sonderfeld, erhält man ein Plättchen, das man in späteren Zügen für einen Sonderzug nutzen kann.
Das Spiel endet, wenn ein Spieler alle seine Siedlungen verbaut hat.
Fazit: Der große Spielkarton, das schön gestaltete Cover, der Spieltitel und der sehr hohe Preis wecken hohe Erwartungen. Diese Erwartungen werden enttäuscht! Das Thema ist aufgesetzt, denn man baut einfach Steine auf farbige Flächen. Und die Regel, dass man angrenzend bauen muss, zwingt einen häufig an Stellen zu bauen, die nichts bringen.
Das Spiel plätschert ohne jegliche Spannung vor sich hin.Frank hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)- Holger K., Martina K. und 10 weitere mögen das.
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Hartmut M.: Ja Jörn, das hat schon was! :)
13.02.2012-22:29:00 -
Dirk B.: Kann auch nur bestätigen, dass das ein sehr gutes Spiel ist. Wirkt vieleicht zunächst ein wenig dröge aber wenn man die Zusammenhänge kennt und... weiterlesen
05.05.2012-13:11:32
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Björn T. schrieb am 02.12.2011:
Mein erster Eindruck von Kingdom Builder ist gut. Das Spielmaterial ist qualitativ gut, die Spielfiguren sind aus Holz und farbig gut gewählt und die Grafik ist einfach, aber schön passend gehalten. Nur die grafische Darstellung der Blumenwiese gefällt mir nicht, aber das ist bekanntlich ja Geschmackssache.
Worum geht es? Hier ist der Name Programm, denn jeder Spieler versucht (nach verschiedenen Kriterien – siehe unten) ein möglichst großes Königreich zu errichten.
Der grundsätzliche Spielablauf ist denkbar simpel. Jeder Spieler spielt eine Landschaftskarte aus. Auf diese Landschaft darf der bis zu 3 seiner Städte setzen. Danach zieht er eine neue Landschaftskarte für die Folgerunde. Sobald ein Spieler alle seine Städte aus dem Vorrat verbaut hat, endet das Spiel. Fertig!
Was das Spiel dann letztendlich interessant macht, sind die Bedingungen für den Siedlungsbau sowie die Sonderregeln. Die eigenen Städte müssen nämlich auf dem Spielfeld aneinandergrenzen – sofern dies möglich ist. Baut man z.B. in der 1. Runde drei Städte auf ein großes Wiesengelände am rechten unteren Spielrand und spielt in der 2. Runde erneut eine Wiesenkarte, so kann jetzt nicht ein anderes Wiesengelände z.B. am oberen linken Spielrand in Beschlag genommen werden, sondern es muss an der bereits entstandenen Siedlung weitergebaut werden. Erst wenn man eine Landschafskarte spielt, die nicht an eine eigene Siedlung angrenzt, darf auf einem anderen Teil des Spielbrettes eine zweite Siedlung errichtet werden. Diese Bedingung macht ein geschicktes Taktieren möglich, denn um sich richtig auf dem Spielbrett ausbreiten zu können, muss man gucken, wie man seine Städte günstig platzieren kann.
Unter Sonderregeln möchte ich drei Punkte kurz beschreiben. Zum einen gibt es auf dem Spielplan fest aufgedruckte Metropolen. Wenn man es schafft, seine Siedlungen an diese angrenzen zu lassen, bringt dies Extrapunkte.
Dann gibt es auf den Spielplänen fest aufgedruckte Sondergebäude. Schafft man es, seine Siedlung an diese angrenzen zu lassen, ermöglicht jedes Gebäude eine andere Extrafunktion, die die gewählte Taktik maßgeblich beeinflussen kann.
Und zu guter Letzt werden vor Spielbeginn Sonderkarten gezogen, auf denen festgelegt ist, welche Kriterien der Siedlungskombinationen Extrapunkte geben (z.B. in jeder Reihe des Spielfeldes eine Stadt, die größte Siedlung auf dem Spielfeld etc.).
Kingdom Builder punktet für mich ganz klar mit dem einfachen Regelwerk, dass letztendlich doch eine Reihe taktischer Varianten ermöglicht, auch wenn der Glücksfaktor bezüglich der gezogenen Landschaftskarte nicht zu unterschätzen ist. Besonders gut gefällt mir zudem, dass sich das Spielfeld aus 4 Spielplänen zusammensetzt, von denen mehrere zur Auswahl stehen. Daher kann der Landschaftsaufbau immer wieder neu kombiniert und variiert werden.
Ein Kritikpunkt - neben dem Preis - ist allerdings die Angabe der Spieleranzahl. Die Angabe 2-4 Spieler halte ich nicht für richtig! Mit vier Spielern macht die Runde echt Spaß, bei zwei Spielern ist es aber nicht mehr als ein langweiliges nebeneinander her bauen. Die Spielerangabe 3-4 Spieler wäre daher sicherlich fairer gewesen (3-5 Spieler wäre in meinen Augen sogar das Optimum).
Nichts desto trotz ist Kingdom Builder ein nettes, schnelles Spiel, für das ich 5 Punkte vergebe.
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Carsten W.: Schön geschrieben, Björn!
05.12.2011-09:45:15
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Lutz S. schrieb am 06.01.2012:
Kingdom Builder ... genau wie im Video erwähnt vermuteten wir nachdem wir die Schachtel und das Spielbrett, sowie den Preis gesehen haben, ein größeres Strategiespiel, aber weit gefehlt.
Nach 20 min war die Partie vorbei. Zack.
Also eher : Instant Kingdom - Just add players
Der aufmerksame Spieler wird schon bemerkt haben, dass es sich bei dem Autor um den Schöpfer von Dominion handelt. Dies weckt gewisse Erwartungen. Diese werden Ansatzweise erfüllt.
Bei dem Spiel handelt es sich um ein Familienspiel. Man zieht eine Karte man legt Gebäude auf die Landschaften passen zur Karte. Hat man bestimmte Felder besetzt bekommt man noch zusätzliche Aktionen. 3 Siegbedingungskarten geben vor, welche der eigenen Gebäude Punkte bringen.
Das ist eigentlich schon alles.
Der Spielplan lässt sich aus den Einzelteilen jedesmal neu zusammensetzen und die drei Karten für die Punktewertung werden aus 10 verschiedenen ausgewählt. So sind die Partien jedesmal unterschiedlich.
Kingdom Builders ist ein einfach zu lernendes und schnell zu spielendes Spiel, das für jedermann geeignet ist, aber Vielspieler oder Leute die gerne anspruchsvolle Spiele spielen nicht lange fesseln wird.
Tatsächlich handelt es sich um ein kleines nettes Spiel, das man auch mal mit den Kindern spielen kann. Deswegen ist der Preis für das Spiel auch recht abgehoben. Das Spielmaterial ist nicht besonders aufwendig oder hochqualitativ. Also nicht das es schlechte Qualität wäre, aber für den Preis (35 € auf der Messe) erwarte ich schon etwas mehr.
FAZIT:
Wer etwas kurzweiliges sucht, das gut durchdacht ist und dem Geld egal ist, der ist mit Kingdom Builders sicher gut bedient.
Wer ein ähnlich einfaches aber gutes Spiel sucht, dass weniger kostet, der könnte vielleicht mehr gefallen an Seeland, Casa Grande (beide von Ravensburger), Blue Moon City, Just 4 Fun und einfach genial (Kosmos) finden.Lutz hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)- Benjamin-Linus Z., Jochen J. und 5 weitere mögen das.
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Jochen J.: Danke für die Rezi. Die Angabe der anderen, "besseren" Spiele am Ende finde ich sinnvoll.
21.05.2012-18:04:58 -
Matthias R.: Ich teile deine Meinung bezüglich der Alternativen.
22.05.2012-14:21:10
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Christian H. schrieb am 09.04.2012:
Ich habe Kingdom Builder zum ersten Mal 2011 in Essen gespielt und es hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen.
Das Spiel liefert einen einfachen Zugang mit klaren Regeln - Setze 3 eigene Siedlungen möglichst angrenzend in einen vorgegebenen Landschaftstypen. Die eigene Taktik wird durch die Aufgaben bestimmt, die zu Beginn des Spiels zufällig ermittelten Zielvorgaben möglichst gut zu erfüllen, Vorteilsplättchen für den weiteren Spielverlauf einzusammeln und sich nach Möglichkeit für folgende Runden möglichst viele Einsetzmöglichkeiten auf dem Spielplan offen zu halten.
Meines Erachtens nach ist das Spiel für Vielspieler für einen Einstieg in einen Spieleabend oder als Absacker super geeignet, überfordert auf der anderen Seite aber auch Spieleneulinge oder Gelegenheitsspieler durch die klar gestellten Aufgaben nicht. Durch die kurze Spieldauer lässt sich auch stets eine Revanche anschließen.
Einziges Manko ist der für das recht wenige Spielmaterial hohe Preis.Christian hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)- Pascal V., Hartmut M. und 2 weitere mögen das.
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Frank N. schrieb am 25.12.2011:
Das Spiel ist wirklich schnell erklärt, so dass es hervorragend geeignet ist, wenn man mit unerfahrenen Spielern spielen möchte. Alle können sofort flott mitspielen. Durch den variablen Spielplan und vor allem die variablen Siegbedingungen hat es einen hohen Wiederspielreiz und weil es sehr schnell gespielt werden kann, spielt man es dann auch meistens gleich mehrmals hintereinander.
Ideal zum Verschenken an Gelegenheitsspieler.Frank hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)- Björn T., Stefan K. und noch jemand mögen das.
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olaf G. schrieb am 23.01.2012:
Jeder Spieler erschafft durch den geschickten Bau von Siedlungen sein eigenes Königreich mit dem Ziel, dafür am Ende das meiste Gold zu bekommen.
Die 3 Kingdom Builder–Karten zeigen die Bedingungen, für die es in der Schlusswertung das begehrte Gold=Punkte gibt.
Variabler Spielplan, variable Siegbedingungen, das klingt prima. Schade, dass das Spiel selbst nur aus Karte ziehen und drei Häuser an die erlaubten Stellen bauen besteht und somit nur wenig Spannung bietet.
Der Entscheidungsspielraum ist leider sehr übersichtlich. Die Variante, immer aus zumindest 2 Karten auswählen zu können schafft etwas Abhilfe, aber in der Version gemäß Regel wird man mehr gespielt, als dass man selbst agiert. ein richtiges Königreichaufbau-Gefühl kommt aber nie auf.
Für Kinder oder als zwischendurch Spiel geeignet, aber für anspruchsvolle Spielrunden nicht.
Das Spielmaterial ist schön in Qualität wie in der Gestaltung.
olaf hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)- Björn T. und michael N. mögen das.
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Jörn F. schrieb am 21.01.2012:
Ein Spiel das mir gut gefallen hat, wobei es vortäuscht ein Strategiespiel zu sein, das es in seiner klaren Form nicht ist, da die Karten einen starken Glücksfaktor beitragen!
Für seine eine gezogene Karte setzt man 3 Siedlungen auf die abgebildete Landschaft. Dabei gilt es immer an eigene Häuser anzubauen.Geht das nicht, kann man neue Siedlungen in anderen Quadranten errichten. Sollte man beim Bau an einen Ort kommen, kann man sich das dazugehörige Plättchen nehmen und die darauf abgebildete Sondereigenschaft irgendwann einsetzen.
3 Kingdom Builderkarten bestimmen am Ende die Siegpunktvergabe! Jenachden welche ausgelegt wurden, gibt es Punkte für verschiedene Vorgaben.
Das spielt sich leicht und schnell, alles sind bekannte Mechanismen und überlässt vieles dem Zufall.
Aber Spaß macht es!Jörn hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)- Björn T. und Benjamin B. mögen das.
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Sven S. schrieb am 28.02.2012:
Das Spiel sieht toll aus und klingt super. Es fängt auch gut an flacht aber schon während der ersten Partie ab und lässt nur wenig Spannung entwickeln. Man ist in seien Bauhandlungen sehr eingeschränkt und muss oft da bauen wo es sich nicht lohnt. Je nach Siegbedingung macht es manchmal mehr und manchmal weniger Spaß. Der Preis ist jedenfalls überhöht. Nur ein Spiel für zwischendurch, wozu es sich dann tatsächlich eignet. (unter 30 Min).
Spielerisch mau macht es mit dem tollen Design wieder etwas wett.Sven hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)- Sven S. mag das.
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Candle K. schrieb am 09.02.2012:
Ich habe nach den vorher meist sehr positiven Rezensionen mit einigen Erwartungen gespielt und war dann etwas enttäuscht. Insbesondere ist das Spiel mit aktuell knapp 45 Euro für den Spielspaß, den es bietet, deutlich zu teuer. Ich hatte mir bei dem Titel und der Packungsgrafik eine Art kämpferisches Bauspiel mit Gebäuden vorgestellt, schließlich ist eine Stadt mit hohen spitzen Türmen und ein Ritter mit Pferd abgebildet. Na, da fällt man doch immer wieder drauf rein, gell? Wirklich schlecht ist das Spiel nicht, aber ich bin froh, es zu diesem Preis nicht selbst gekauft zu haben. Die Materialfülle ist ok, aber das beeinhalten andere und preiswertere Spiele auch.
Nur kurz Eindrücke zum Spiel, weil ja schon einige eine detaillierte Rezension geschrieben haben: Man legt also Häuser in unterschiedliche Gebiete und u. a. auch an kleine aufgedruckte Städte an (jaja, daher die Packungsgrafik). Dabei findet man durch den sehr variablen Spielplan (mehrere Teile) in jedem Spiel eine wechselnde Ausgangssituation vor. Hinzu kommen 10 Aufgabenkarten, von denen je Spiel 3 zufällig gezogen werden und die für alle Spieler gemeinsam gelten; so ist jedes Spiel ein wenig anders. Dann gibt es halt ein paar Legeregeln, ein paar Sonderplättchen und die große Schlußzählung und das war's.
Kingdom Builder ist kein schlechtes Spiel, wirklich nicht, hat mir durchaus Spaß gemacht. Aber es weckt aufgrund der Titelgrafik und des Preises Erwartungen, die es dann nicht erfüllt. Und das Spiel ist zu teuer. Achja: Einen Ritter mit Pferd gibt's außer auf den Kartenrückseiten im Spiel nicht. Nur vorne auf der Packung :-)- Ilona D. mag das.
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Christian D. schrieb am 18.03.2012:
ich finde das Spiel recht gut; recht einfach und glückslastig, aber es ist doch mehr zu beeinflussen, als man zunächst denkt. Die kurze Spieldauer macht es da auch interessant.Christian hat Kingdom Builder klassifiziert. (ansehen)
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