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Pascal V. schrieb am 09.04.2012:
Ein äusserst kurzweiliges und spassiges Spiel. Eine Art Wettrennen, denn es gilt seine eigene Figur in der Reihe aller Spielfiguren immer nach vorne zu bringen.
Natürlich gibt es hier einen Haken und zwar einen Gewaltigen :)
Das Spiel kann bis zu 7 Mitspieler verkraften, hier Forscher genannt. Die Forscher sind im urigen Wald unterwegs, wie es sich nun mal so gehört. Dummerweise sind Mambo und Kali auf den selben Pfaden unterwegs. Mambo ist ein Nashorn, Kali ein Fabelwesen (hier eine neu entdeckte Spezie, weswegen die Forscher wohl da rumlaufen) und beide sind Mitglieder der Urwald-Football-Gemeinschaft und somit recht, sagen wir, tatkraeftig :)
Flüchten ist nicht wirklich möglich, aber man kann es ja mal mit Weglaufen probieren.
Die bis zu 7 forschen Spieler^^ werden beliebig hintereinander aufgestellt, am Ende wird Mambo platziert und vorne weg kommt Kali. Diese Polonaise bewegt sich nun 12 Runden lang vorwaerts.
Dies geschieht durch Auslegen von Karten, jeder Spieler erhaelt 12 Karten von "0" bis "11" in seiner Farbe auf die Hand. Kali bekommt einen eigenen Kartenstapel am Brettspielrand hindrappiert. Nun legt jeder pro Zug eine Karte verdeckt auf den Tisch. Ein beliebiger Mitspieler zieht eine Karte vom Kalistapel und legt diese offen hin. Nun decken alle Spieler ihre Karten ebenfalls auf. Der Spieler mit der höchsten ausgelegten Zahl darf sich als Erster bewegen (dies koennte auch Kali sein!!). Die Bewegung ist recht eingeschraenkt und zwar bewegt sich der erkorene Spieler "nur" an den Reihenanfang. Hiernach folgt der Spieler mit der zweithoechsten Zahl, usw.! Somit steht dann der Spieler mit der kleinsten ausgelegten Zahl am Ende ganz vorne^^.
Naja, aber das kann ja nicht alles gewesen sein, gell :)
Richtig, denn es liegen auf dem Rundkurs auch in zufaelligen Abstaenden dampfend-leckere Elefantenhaufen herum und wer da hineintritt, tjaaaahaaa, dieser Spieler erfreut sich dann nicht nur eines herrlichen neuen Duftes, sondern auch einer netten Zahl, die auf dem beiliegenden Block fuer ihn notiert wird - naemlich ein dickes Minus^^ ....Elefantenhaufen geben 3 Minuspunkte!
Man ahnt es schon, es gilt also am Ende des Spiels die meisten Siegpunkte.....nicht zu haben^^....es gewinnt, wer die wenigsten Minuspunkte aufgeschrieben bekam!
Was passiert noch? Einiges :)
Da war doch noch Mambo. Das rasante Nashorn will naemlich nicht den Anschluss verlieren und rennt immer flink hinterher, sobald der vor ihm stehende Spieler wegbewegt wird. Nur kann so ein gewichtiges Tier nicht so leicht abbremsen und somit wird der nun als Letzter in der Reihe stehende Spieler ordentlich gerammt. Er erhaelt nun soviele Minuspunkte, wie Mambo Felder aufholen musste!
Und dann gab es ja noch die "0"-Karte. Diese bedeutet dem Spieler stehen zu bleiben - er darf sich nicht vorwaertsbewegen. Ebenfalls nicht ganz nett ist die Regelung, dass beim Ausspielen von gleichen Zahlenkarten, sich nur derjenige vorwaerts bewegen darf, der als letzter in der Reihe steht, die anderen muessen stehenbleiben^^.
Was tun, wenn Mambo nun einmal versehentlich Kali trifft? Ha, kein Problem, denn dann bekommt der Spieler mit der niedrigst ausgespielten Karte Kalis Quasi-Treffer ab und notiert sich diese^^.
Aus all diesen Vorkommnissen und Regelungen ergeben sich herrliche Kettenreaktionen, so dass eine wunderbar taktisch gedachte Karte nach dem Ausspielen sich alles andere als geschickt gemacht erweist *G*.
Bsp.: obwohl man es nicht wollte, ist man dummerweise als Erster dran und tritt so prompt in den vorne weg liegenden Haufen (-3), danach kommen alle gut durch...auch der Spieler der in der Runde zuvor stehenbleiben musste, mit Mambo im Nacken...nun holt Mambo also die beispielhaften 6 Felder auf und trifft uns voll (-6). Ohne Absicht oder Zutun darf man sich also schon mal 9 Minuspunkte, sehr zum (meist mit schallendem Gelaechter kombiniertem) Gefallen der anderen Mitspieler, notieren.
Ein wunderbar witziges, schnelles und sehr simples Spiel. Immer wieder gut zur belustigenden Eröffnung oder dem Beenden einer Spielerunde. Manche sollen aber sogar schon ganze Turniere bestreiten :)
Volle Punktzahl f.d. Erreichen des selbstgesteckten Ziels, ein unterhaltsames und rasches Spiel zu sein!Pascal hat Kalimambo klassifiziert. (ansehen)- Peter B., Andreas S. und 7 weitere mögen das.
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Peter B.: Klasse Rezension, danke pascal! Gibt nen guten Eindruck und mir den Wunsch, das Spiel zu spielen... Vielleicht als Geschenk für meine Neunjährige?
23.04.2012-14:17:16 -
Pascal V.: Danke :)
Hm, och ja, denke mit 9 ist sie da auch gut aufgehoben :) Unser 5jaehriger hat die "Taktik" nicht verstanden, aber auch so seinen Spass gehabt!^^
23.04.2012-14:38:38
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Norbert H. schrieb am 18.05.2012:
Dieses Spiel kommt als Familienspiel mit von Zoch gewohnter Qualität und anprechendem
Spielmaterial daher. Es ist kein strategisch/taktischer Hochkaräter, dass sei an dieser
Stelle gesagt. Dennoch kann mit den auszuspielenden Karten ein gewisser Einfluss auf
den Spielzug genommen werden. Man lernt hier seine Mitspieler einzuschätzen und danach
mit seinem Zug so gut es geht zu taktieren. Ein schönes Spiel mit gewissem Ärger-, aber
auch Spaßfaktor. Für Familien- und Wenigspieler eine Empfehlung, für Vielspieler eher
ein Absackerspiel mit Reiz zu den angesprochenen Faktoren. In diesem Sinne ist es hier
5 Punkte wert.
Norbert hat Kalimambo klassifiziert. (ansehen)- Oliver S., Daniela W. und noch jemand mögen das.
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Beate J.: Spaß-Spiel mit Ärgerfaktor, bei dem sich auch die Verlierer prächtig amüsieren (war zumindest in unseren Runden so).
18.05.2012-21:07:19 -
Mahmut D.: Hört sich so ähnlich an wie "Get Bit".
18.05.2012-21:45:11
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Linda S. schrieb am 07.12.2011:
Auch ich spare mir hier eine detaillierte Beschreibung des Spiels und möchte nur meine persönliche Meinung dazu geben.
Ich finde Kalimambo sehr gelungen, schön gezeichnet und kurzlebig. Die Regeln sind schnell erklärt und die Spieldauer ist auch begrenzt.
Ander als Christian, finde ich schon das man den Spielverlauf beeinflussen kann, indem man seine Karten taktisch aufhebt bzw. ausspielt oder auch mal Minuspunkte durch einen Haufen in Anspruch nimmt statt auf das Nashorn zu treffen... (Wir hatten auch eine Situation mit 7 Spielern, in denen die meisten bis zu 14 Minuspunkte hatten und nur einer mit 2 Minuspunkten den Sieg nach Hause getragen hat)
Es ist also nicht reine Glückssache!!!!
Linda hat Kalimambo klassifiziert. (ansehen)- André G., Manfred G. und noch jemand mögen das.
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Christian D. schrieb am 19.11.2011:
Ausführlich beschrieben ist das Spiel, das spare ich mir also. Wir haben hier ein nett aufgemachtes Laufspiel mit einem schönen Ärgerpotential. Ich gebe nur vier Punkte, da man doch recht wenig beeinflussen kann. Aufgrund der kurzen Spieldauer zwischendurch oder als Absacker aber zu empfehlen.Christian hat Kalimambo klassifiziert. (ansehen)- Carsten H. mag das.
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Jörg K. schrieb am 22.02.2012:
"Spaß ohne Ende trotz sehr hohem Glücksfaktor! Ideal auch für größere Spielgruppen!" Ausführlicher Bericht und Video: http://www.cliquenabend.de/spiele/357100-Kalimambo.htmlJörg hat Kalimambo klassifiziert. (ansehen)- Dagmar S. und Amed B. mögen das.
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Jörg K.: danke Pascal - die anfänglichen Kurzkommentare rüren ja daher dass ich mitgeholfen habe die Plattform aufzubauen - den machern von do war es... weiterlesen
23.04.2012-15:00:11 -
Pascal V.: ^^
23.04.2012-18:49:37
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Beate J. schrieb am 12.02.2012:
'Kalimambo' ist einfaches Spiel, das schnell alle Mitspieler in seine Bann schlägt - so jedenfalls in unserer Runde. Zunächst gibt sich das Spiel den Anschein, planbar zu sein; dass es dies aber nicht ist, wird schnell klar. Das tut aber keinen Abbruch am Spielspass.
Gerade diese Unplanbarkeit machen den hohen Spassfaktor (begleitet von passenden Sprüchen der Mitspieler) aus.
Als Opener oder Absacker schnell gespielt und seeehr witzig.Beate hat Kalimambo klassifiziert. (ansehen) -
Marius Z. schrieb am 07.11.2011:
Kalimambo
Die afrikanische Savanne birgt für wagemutigen Hobbyforscher große Gefahren. Da wäre zum einen das neu entdeckte Wüstenwesen „Kali“, das versucht die Entdecker zu verwirren. Zum anderen werden sie von einem rastlosen Nashorn namens „Mambo“ gejagt, das Trödlern in der Expeditionsgruppe einen starken Schubser verpasst. Schließlich droht noch den mutigen Forschern Ungemach in Gestalt riesiger, dampfender Elefantenhaufen auf dem Pfad! So viel zu der Hintergrundgeschichte des neuen Familienbrettspiels des süddeutschen Spielverlags Zoch für drei bis sieben Forscher.
Gespielt wird auf einem Spielbrett mit einem Rundlauf, auf dem zu Spielbeginn die Figur des Nashorns auf einem beliebigen Feld aufgestellt wird. Anschließend werden die Figuren der Spieler in beliebiger Reihenfolge vor das Nashorn gesetzt. Es darf keine Lücke zwischen den Spielerfiguren sein und das Feld wird von Kali angeführt. Zuletzt werden noch die Elefantenhaufen auf unbesetzte Felder verteilt. Die wilde Jagd kann beginnen!
Zu Beginn jeder Runde wählt jeder Spieler aus seinem Kartensatz mit den Werten 0 bis 11 verdeckt eine Karte aus. Auch Kali hat einen Stapel aus dem eine Karte blind gezogen wird. Die Karten werden gleichzeitig umgedreht und die Zugreihenfolge anhand des Wertes der Karten bestimmt. Der Spieler mit der höchsten Karte beginnt und setzt seine Figur auf das erste freie Feld an der Spitze der Gruppe. Dann folgt der Spieler mit der zweit höchsten Karten und so weiter. Kali wird hierbei wie ein Mitspieler behandelt. Eine Figur die bereits das Feld anführt, wird nicht bewegt. Bei gleich hohen Karten, wird nur der Forscher bewegt, der in der Gruppe am weitesten hinten steht. Die übrigen Figuren bleiben stehen. Ebenso wer eine „Null“ gespielt hat. Wer mit seiner Figur auf einem Feld mit Elefantenkacke landet, handelt sich drei Minuspunkte ein. Wenn Kali in einem Haufen zu stehen kommt, darf sich der Spieler mit der niedrigsten ausgespielten Karte die Minuspunkte aufschreiben. Sind es mehrere Spieler mit der niedrigsten Karte, erhält jeder die Minuspunkte. Dann wäre da noch das Nashorn. Jedes mal, wenn zwischen Kali oder einem der Forscher und dem nachfolgenden Mambo eine Lücke entsteht, rast dieser los um diese zu schließen. Die hierbei zurückgelegten Felder werden dem getroffenen Spieler oder falls Kali getroffen wurde, dem Spieler, der die niedrigste Karte ausgespielt hat, als Minuspunkte zugeteilt. Das Spiel ist zu Ende nachdem alle Karten ausgespielt wurden, also nach zwölf Runden. Sieger ist derjenige, der die meisten Minuspunkte kassiert hat.
Das von dem Zoch Verlag für das Spiel verwendete Material ist gut. Das Spielbrett ist schön anzuschauen, obwohl die unterschiedlich gestalteten Felder an sich keine Bedeutung haben. Alle Figuren bestehen aus Holz. Die der Spieler erinnern an die üblichen Pöppel, haben jedoch einem alten Expeditionshut nachempfundene Köpfe. Kalis Figur stellt ein Fantasiewesen dar, während Mambo schon deutlich als Nashorn zu erkennen ist, ebenso die Elefantenhaufen. Schließlich hat man noch einen Auswertungsblock in die Schachtel gelegt. Die Spielanleitung, in Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch, ist kurz, gut verständlich, und mit erklärenden Zeichnungen versehen.
Das Spiel mutet auf den ersten Blick sehr einfach an. Allerdings bedarf es schon ein wenig Denk- und Rechenarbeit, um abzuschätzen, welche Karte man spielen sollte, um beispielsweise möglichst früh loslaufen zu können, um einen Kackhaufen zu vermeiden. Allerdings sollte man auch nicht als erster loslaufen, denn Mambo lauert nur auf seine Chance, die Lücke zum Letzten der Forscher zu schließen. Es kann manchmal durchaus sinnvoll sein zu versuchen, einen Haufen in Kauf zu nehmen, um einen mit mehr Minuspunkten drohenden Rammangriff Mambos zu entgehen. Allerdings bringt nicht nur die Unkenntnis dessen, welche Karten die Mitspieler ausspielen werden, einen großen Zufallsfaktor ins Spiel, sondern auch Kalis blind gezogene Karten. Trotzdem ist es ein lustiges Spiel, dass durch die kurze Spieldauer und einen annehmbaren Preis viel Spaß, vor allem auch für Wenigspieler, auf dem Spieltisch bereiten kann.
Marius hat Kalimambo klassifiziert. (ansehen)- Gero R. mag das.
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