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A. Antonova schrieb am 01.02.2011:
Ha Ha, das Spiel "Junta" ist in einer neuen Reinkarnation wieder aufgetaucht.
Die Suche nach einer Regierung in der legendären Republika de los Bananas geht in eine neue Runde.
"Junta" genießt vollkommen zurecht den Status eines Kultklassikers. Junta zu mögen, wird den meisten die das Spiel erst einmal auf dem Tisch liegen hatten, nicht schwer fallen. Ich kenne kaum Spieler, die dieses turbulente und witzige Spiel ablehnen.
Um "Junta" in vollen Zügen genießen zu können, sollte man schon 7 Spieler an den Tisch holen. Auch wenn es mit weniger Mitspielern gespielt werden kann, beginnt das richtige Lachmuskeltrainig erst in großer Runde. Mit weniger Spielern wird das Spiel eher fade und ein flacher Spaß, fast sinnlos, würde ich sagen.
Ja, was geht ab?
Eine typisch durchgeknallte Regierungsclique regiert die Geschicke der Republica de las Bananas.
Wie jede Regierung setzt auch diese sich aus einem Präsidenten, einem Minister für innere Sicherheit, einem dumpfen Admiral, drei Kommandanten der Heeresbrigaden mit dem fragwürdigem Rang eines Generals und einem Kommandeur der Luftwaffe, der die Befehlsgewalt über die Fallschirmjäger inne hält, zusammen.
Die Spieler übernehmen die Rollen dieser sieben Bosse.
Ziel des Spiels ist, der Boss zu sein, der die meiste Kohle auf ein Schweizer Bankkonto transferiert.
Einfach sind diese Unterfangen jedoch nicht, denn ein plötzlich eintretender Putsch oder aus dem nichts auftauchende Mörder können dem Spieler, der bemüht ist sein mühsam ergattertes Bargeld in der Schweiz zu bunkern, dieses abjagen und dabei natürlich in die Welt der Toten verbannen.
Gespielt wird "Junta" in Runden. Maximal 11 Runden kann es geben. Eine Runde endet dann, wenn die Gelder aufgebraucht wurden. Irgendwie logisch, welche Junta kann schon ohne Kohle existieren.
Bevor es jedoch zu diesem Putsch und dem Morden kommen kann, muss das Spiel gut vorbereitet sein.
So gilt es zu Beginn, dass die Spieler eine Familie aussuchen, deren Oberhaupt sie darstellen möchten. In Folge bekommt jeder Spieler die Spielmarker der Familie, die gewählt wurde. Diese Marker lassen deutlich darauf schließen, dass es sich um notwendige Utensilien der Junta handelt. Dinge wie Zigarrenspitzen, Sonnenbrillen und Cocktailgläser runden diese Zuordnung bestens ab.
Weitere Spielmarker kennzeichnen Orte und das eigene Familiensymbol mit er klaren Kennung "Schweizer Konto".
Es gibt dann noch 3 Kontroll- Marken, die allerdings nur eingesetzt werden, wenn ein Putsch geplant ist. Und logisch, es gibt die fetten Geldscheine. Diese werden zu Beginn gut gemischt und verdeckt abgelegt.
Die 64 Spielkarten werden gut gemischt und verdeckt auf das Feld "Karten-Politik" gelegt. Die Karten der Familien und des Rebellenführers werden bei Seite gelegt.
Dann zieht jeder Spieler von dem Kartenstapel 5 Karten. Die Einheiten der Polizei und der Truppen werden auf den entsprechenden Stellen plaziert.
Das Spiel beginnt.
Ein Präsident muss gewählt werden. So kann in 2 Wahlgängen jeder bestimmen, wer der Big Daddy sein wird. Natürlich ist die Eigenwahl keine in der Junta unübliche Vorgehensweise und somit möglich. Der Präsident der Republica ist gewählt.
Doch ein schnelles Wahlergebnis wäre ja gelacht. Um die Wahl spannend zu halten, kann der Spieler mit seinen Stimm-Karten ein Votum für einen gewünschten Präsidenten ablegen. Ein Vorgang, der amüsant ist und eine Weile dauern dürfte.
Es folgen viele hitzige Diskussionen, eifrige Geschäfte, Lügen, Intrigen, grausame Betrügereien, unwahre politische Versprechen, scharfe Einsätze des Militärs, ganz wie wir sie alle aus dem normalen Leben auch kennen.
Natürlich ziehen sich die Mächtigen im Laufe des Spiels auch in Bordelle, Clubs, Banken und andere wohltuende Orte zurück, um sich von den anstrengenden Verhandlungen, Machenschaften und militärischen Einsätzen zu erholen.
Klar ist eins, das Spiel ist alles andere als langweilig. Mit einer gehörigen Portion Witz und vielen lustigen Details wartet "Junta" mit einem Klassiker auf, der in einer guten Spielsammlung einen Platz sicher haben sollte.
Die gute Verarbeitung und Gestaltung des Materials rundet das Spielvergnügen ab.
Eine Punktzahl von 6 sollte diesem Spiel mehr als nur gerecht werden.
Junta ist für 2-7 Spieler und eine Spielzeit von 2 Stunden sollte eingeplant werden.A. hat Junta klassifiziert. (ansehen)
Matthias Hoffmann, Harald Scholl und 22 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Pascal Walter: Ein Klassiker! Ich hab noch die alte Ausgabe :o)
16.03.2011-15:17:13
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Sven Schiemann schrieb am 07.12.2009:
JUNTA ist ein TOP-Spiel für hartgesottene Verhandlungskünstler und Brettspielstrategen.
Mit entsprechendem Rückhalt (Machtpunkte über Karten) bekommt man die guten Ministerposten, viel Geld und sitzt am Drücker. Man verteilt das Entwicklungsgeld, bringt es auf das Schweizer Bankkonto und kontrolliert die Gegenseite.
Die derzeitige Verliererseite versucht, was sie kann, um zu verhindern, dass Geld in der Bank ans Schweizer Konto überwiesen wird - 2/3 aller Runde wird in der Bank scharf geschossen.
Es kann jederzeit verhandelt und bestochen werden, in der Spielrunde oder vor der Tür.
Wenn genug Unzufriedene gegen die Regierung sind, gibt es eine Junta: Der Putschversuch ist eine ausgeklügelte Militärzwischenrunde, wo die Junta das Rathaus und die Mediengebäude besetzt.
Nach der Junta werden die Verlierer entmachtet, d.h. alle (Macht-)Karten sind weg, zudem alles Bargeld. Die Intrige beginnt von neuem!
Das Spiel dauert nach Klärung der Regeln (auch bei erfahrenen Spielern 30-45 min) 3-5h, je nach wie verhandlungsfreudig die Partien sind.
Dieses Spiel ist nichts für einfach mal zwischendurch, da sehr komplex und abendfüllend. Das Spiel hat einen großen Reiz und verliert auch nach häufigem Spielen nicht den Reiz, da Verhandlungspartner und Machtverteilung schnell alles ändern können.
Charley D. Klapproth, Jean Grande und 10 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christian Probst schrieb am 23.03.2010:
junta ist nur ein spiel :)
aber was für eines !
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Sven Nosse schrieb am 04.02.2008:
Das Spiel gabs schon mal, damals von ASS. Spielmäßig hat sich nichts verändert, die Brisanz ist nach wie vor gegeben. Die eher komplexen Regeln sind eher was für "ältere" Spieler, so ab 18. Wer Spaß am Intrigieren hat und wessen Freunde einiges an Kritik, Hemtücke und Intrige verkraften können, der ist damit wirklich richtig. Dieses durchaus boshafte Spiel ist aber taktisch sehr interessant, zumal man sich auf niemanden verlassen kann. Dauer pro Runde etwa 90 Minuten und richtig lustig erst ab 4-5 Mitspieler. In der Anleitung steht zu guter Letzt: Vor jedem Spiel muss jeder mindestens 10 x laut sagen: "Junta ist nur ein Spiel"... und das ist gut so...
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Kerstin Peter schrieb am 10.12.2008:
Das Spiel ist ein Erwachsenenspiel und gut geeignet für einen schönen Spielenachmittag. Kommt immer wieder mal auf den Tisch bei uns!
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Martina K.: Wie viel Zeit habt ihr? Junta schaffe ich wenn es hoch kommt wahrscheinlich einmal im Jahr. *g
07.03.2011-11:59:46
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Marcel Herzog schrieb am 01.07.2010:
Ein überragendes Spiel, was enorm viel und breitgefächerte möglichkeiten bietet um zu siegen. Es erlaubt dem Spieler auch mal so richtig fies zu sein. Die Mischung aus Kartenspiel und taktischen "Kriegspiel" auf einem Brett ist umpfangreich und geht fließend inneinader über. Mit Geschick, Glück und Raffinesse lässt sich ein stundenlanger Spieleabend verbringen, der nie langweiling wird solange jeder gewinnen will und Regelkundig ist.
Ich empfehle es in jedem Fall mit 7 Spielern zu spielen, da es so den meisten Spielspaß bietet. Das durchaus anspruchsvolle Regelwerk täuscht nicht darüber hinweg das diese Spiel für mich eines der besten überhaupt ist. Man sollte daher das Booklet genau lesen, so bekommt man weniger Probleme. Ich empfehle auch die Regelerklärung hier bei Spieleoffensive, obwohl sich da auch der Björn als Regelguru ein paar Fehler leistet. Alles in allem aber ein guter Wegweiser.
Für mich klar volle Punktzahl auch wenn die Qualität des Spielmaterials nicht Oberklasse ist und auch beim Druck der Einheitenchips fehler gemacht wurden (Bsp.: es gibt nur 6 Aufrührer, 8 werden aber benötigt... leicht zu kompensieren mit ähnlicher Einheit, aber trotzdem schlecht umgesetzt)
Dennoch: unbedingte Kaufempfehlung für Vielspieler und Stammtischspieler
Marcel hat Junta klassifiziert. (ansehen)
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Frank Noack schrieb am 15.04.2010:
Herrlich makaber, aber superkomplexFrank hat Junta klassifiziert. (ansehen)
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Heinrich Petri schrieb am 03.01.2010:
Ein sehr gutes Spiel, bei dem man richtig fies sein darf, bzw. muss.
Leider braucht es idealerweise 6-7 Spieler und einige Stunden Zeit.
Aber es lohnt sich!
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Roland Suljic schrieb am 18.07.2011:
JUNTA ist ein einzigartiges Spiel, voller Witz, aber auch taktisch-strategischen Komponenten, hochkomplex und kreativ zugleich. JUNTA ist ein politisches Spiel, d.h. Lügen und Betrügen sind strengstens erlaubt! ;-)
Die Neuauflage besticht durch buntes, ansprechendes Spielmaterial, das sich gut handhaben lässt. Die Regelvielfalt ist nach wie vor komplex, und das Spiel hat das Potenzial, Neulinge erstmal zu erschlagen. Da ein hoher Grad an Interaktion involviert ist, eignet sich das Spiel eher für kommunikative, kreative und silberzüngige Bluffer und Taktierer, die den schmalen Grad zwischen zuviel und zuwenig Präsenz auf dem schlüpfrigen politischen Parkett der "República de las Bananas" bestreiten wollen.
Definitiv kein Spiel für Nicht-Strategen und für schlechte Verlierer, denn bei JUNTA kriegt jeder mal früher oder später eins auf die Mütze, aber Rache ist ein Luxus, den man sich dabei nur extrem selten leisten kann...
JUNTA bringt die Spieler in den Vordergrund, nicht die Rollen, die sie bekleiden. Wer die Zähne nicht auseinander bekommt und zertifiziertes Mauerblümchen ist, hat dort nichts verloren. Wer als Graue Eminenz im Hintergrund die Puppen tanzen lassen kann, ist hingegen goldrichtig!
Ebenfalls kein Spiel für zwischendurch, denn eine Partie kann sich durchaus über einen Zeitraum von 3-5 Stunden hinziehen, da sind Geduld und Ausdauer gefragt, die aber mit einem einzigartigen und großartigen Spielprinzip belohnt werden.
Auch hier: Ganz klares Votum mit 6 von 6 möglichen Punkten!
Meine Punktewertung:
1 - Gefällt mir überhaupt nicht / langweilig / kein Wiederspielreiz vorhanden
2 - Geht so... naja, haut mich nicht vom Hocker, gibt bessere Spiele
3 - Nichts Besonderes, macht Spaß, gefällt mir, gelegentlich.. Wiederspielreiz vorhanden
4 - Ja, könnte ich öfters spielen, gefällt mir...
5 - Ein super Spiel, empfehle ich gerne weiter, macht viel Spaß
6 - Wow das ist DAS Spiel, ich bin süchtig danach...
Roland hat Junta klassifiziert. (ansehen)
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patrick müller schrieb am 24.02.2011:
was soll man noch sagen
super klassiker
schönes neues design
denn die ersten beiden auflagen waren ja genau glech nur unterschiedliche verlagepatrick hat Junta klassifiziert. (ansehen)
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Erik Etzelmüller schrieb am 20.05.2010:
Hat man 7 abgezockte Spieler um den Tisch versammelt, so kann es nicht schöneres als eine Partie Junta geben. Wichtig ist jedoch, dass keiner auf Rache aus ist, da sonst das Spiel oft den Bach hinunter geht. Außerdem muss man Niederlagen gut wegstecken können, aber das ist ja leicht, den "Junta ist nur ein Spiel".
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Andreas Hecht schrieb am 20.09.2011:
„Junta“ Das Kultspiel. Mittlerweile sehr oft betrogen, belogen, regiert - in allmöglichen Spielerkonstellationen. Wer meine Punktebewertung sehen will, liest weiter...
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Vorbemerkung: Da es im Internet ein Haufen gute Rezensionen gibt, geb ich nur ein kurzes Statement ab, mit anschließendem Fazit. Meine "Rezensionen" sind teils subjektiv, teils objektiv gehalten. Ich rezensiere nur Spiele, die mir gehören oder die ich sehr oft gespielt habe. (Bei Rechtschreibfehler oder Grammatikfehler wenden Sie sich bitte an meine ehemalige Deutschlehrerin oder an meinen Maschinenbau-Professor. Danke.)
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Anleitung und Einstieg: 1 Punkte (1 Punkt)
Anleitung ist ganz okay geschrieben. Der Einstieg war anfangs eine große Hürde. Viele Spieler waren da überfordert, vor allem Gelegenheitsspieler. Aber dann geht es doch ganz flüssig, bis man in der Putsch-Phase ist, da haperst bei manchen wieder. Dennoch gebe ich 1 Punkt von 1 Punkt, da es schlechtere Anleitungen und schwierigere Einstiege gibt.
Aufmachung und Thematik: 1 Punkt (1 Punkt)
Thematik vielleicht etwas unmoralisch - aber was soll's - es ist ein Spiel. Es reizt einen dann doch, wenn man im Spiel ist, zu korrumpieren, zu schwindeln, betrügen und Intrigen zu schmieden. Die Aufmachung und Grafik ist im Vergleich zur Version aus den 80er Jahren natürlich bunter und schöner. Die neue Präsidenten-Grafik gefällt mir nicht. Auch die Counter für die Kämpfe sind nicht mehr zeitgemäß, da wären Miniaturen oder Holzsteine eine Augenweide gewesen. Insgesamt stimmt dann doch alles. 1 Punkt von 1 Punkt.
Spiel- und Langzeitspaß: 1 Punkt (3 Punkte)
Einem Klassiker einen Punkt im Spielspaß geben? Ja! Wir haben das Spiel, wie anfangs erwähnt, in verschiedenen Spielerkonstellationen gespielt. Mit Gelegenheitsspieler und in kleineren Gruppen (zu dritt, viert) macht es einfach keinen Spaß. Das Gleichgewicht stimmt nicht. Spaß kommt erst ab sechs Spieler auf.
Größter Kritikpunkt gleich am Anfang: Die Putsch-Phase. Kommt es zur Putsch-Phase und ein Spieler stirbt am Anfang dieser, sitzt er nur rum und guckt zu. Manchen Leuten macht es Spaß zu zugucken, anderen nicht. Dies war bei uns der Fall. Ein weiteres Problem war die Zeit: Schnell kann ein Spiel mehrere Stunden dauern. Wir haben nichts gegen Spiele, die lange dauern, wenn sie denn spannend sind und genug Alternativen an Zugmöglichkeiten haben. „Junta“ hat diese Alternativen nicht. Die Runden, Phasen und Züge wiederholen sich - über Stunden! Die Interkationen zwischen den Mitspielern sind dennoch herrlich.
Damals war dieses Spiel eine reine Freude. Heute gibt es eine Vielzahl von Brettspiel-Alternativen, die zwar nicht diese Art von Interaktion bieten, aber dafür ein volles Bukett an Zugmöglichkeiten und Spielspaß. Deswegen leider nur einen Punkt für den Spielspaß.
Preis-/Leistungsverhältnis: 0 Punkte von 1 Punkt
Viel Pappe, wenig Holz. Verglichen mit heutigen Brettspielen vergilbt der unmoralische Spielspaß. Deswegen ist der Preis in Relation zum Spielmaterial und Spielspaß nicht gerechtfertigt.
Fazit: 3 Punkte von 6 Punkte
Ich wünschte es wären mehr Punkte für dieses Spiel herausgekommen. Aber ich wollte es subjektiv bewerten und die Bewertungen objektiv zusammenfassen. 3 von 6 Punkten für einen Klassiker, der uns früher sehr viel Spaß gemacht hat. Aber bei der Vielzahl an guten Spielen, die es heute gibt, zieht „Junta“ im Vergleich den Kürzeren.
„Junta“, ist ein Klassiker, mehr nicht. Man muss nach vorne sehen.
P.S.: Freunde und ich entwickeln gerade ein Brettspiel, mit dem Reiz von „Junta“ aber mit Mechanismen, die den Spielspaß konstant halten sollen. Die Thematik haben wir belassen. Wir hoffen genug Interessenten für Probespiele zu finden. Weiteres findet Ihr demnächst auf meinem Profil.Andreas hat Junta klassifiziert. (ansehen) -
Bernhard Tittelbach schrieb am 13.08.2008:
Ein Spiel für ausdauernde Hobbypolitiker und Ihre Freunde. Zwischen Intrigen, Attentaten, Revolution und dem Kampf uns Geld kann die erste Runde schon mal 2h dauern. Nach schlußendlich 6h unerbitterlicher Spielzeit ist man vielleicht etwas Müde, daß Spiel hat aber nichts von seinem Spaß eingebüßt :-)
Mike Schnier und Andreas Bü. mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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H. Brede schrieb am 12.12.2011:
Es gibt Spiele, in denen die Spieler zusammenarbeiten, um gemeinsam einem höheren Ziel zu dienen. Es gibt Spiele wie "Pamdemie", in denen die Spieler die Verbreitung schrecklicher Krankheiten verhindern und Menschen heilen. Es gibt Spiele wie "Schatten über Camelot", in denen die Spieler gemeinsam ein finsteres Schicksal abwenden. Es gibt Spiele, in denen gemeinsam etwas Gutes getan wird.
Es gibt auch Spiele, in denen das Gegenteil gemacht wird, und so ein Spiel ist Junta. Junta ist gemein. Junta ist hinterhältig. Junta bringt die garstigsten Charaktereigenschaften zum Vorschein - wer am Besten nur an sich selbst denkt und am Besten alle anderen fertig macht, gewinnt. Kurz: Junta ist fantastisch!
In diesem Spiel müssen Gegenspieler übervorteilt, hintergangen oder mit roher Dampfhammertaktik aus dem Amt gejagt werden. Spieler, die eben noch gemeinsam gegen den Präsidenten geputscht haben, stellen sich gegenseitig vors Erschießungskommando. Jeder verrät jeden. In keinem Spiel, daß ich kenne, ist Arglist ein so erfolgsversprechendes Element wie in "Junta". Und in kaum einem anderen Spiel macht es so viel Spaß, ein schlechter Mensch zu sein :)
Junta ist - trotz der Doppelzüngigkeit jedes Mitspielers - eins der kommunikativsten Spiele, das ich kenne. Es ist nicht allzu kompliziert und macht durch sein spezielles Flair unheimlichen Spaß. Ab und zu kann Frust aufkommen, wenn man durch zu wenig Einfluß keine Möglichkeiten hat, entscheidend mitzuspielen. Aber diese Momente sind zu verschmerzen - man hat einfach zu viel Spaß am böse sein.
Meine Tipps:
- Es sollten schon mindestens vier Spieler dabei sein, je mehr, desto schrecklicher (=besser)
- In diesem Spiel sollte man sich zurückhalten. Wer zu laut und forsch auftritt, zieht die Aufmerksamkeit der anderen Spieler auf sich. Und Aufmerksamkeit ist in diesem Spiel nicht gut. In aller Stille und Bescheidenheit Geld zu sammeln und nur dann agressiv zu werden, wenn es unbedingt notwendig ist, führt bei "Junta" zum Erfolg. Also: Psssssssst! ;)
Fazit: Garstig, politisch unkorrekt und dabei irrsinnig unterhaltsam. Aber immer daran denken: Es ist nur ein Spiel!H. hat Junta klassifiziert. (ansehen)
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Jörn Frenzel schrieb am 11.12.2011:
Ein schönes gemeines Spiel, das mir in der neuen Version etwas zu bunt ist.Es hat seine Jahre auf dem Buckel, ist aber noch ein hervorragender Taktiker, für Leute die gern austeilen und einstecken können!Von Attentätern, bis Putsche,Bündnisse, die sich zerschlagen nach einer Runde und vielen kleinen Gemeinheiten, sorgen in der richtigen Runde für viel Spaß!Das dauert seine Zeit und bei vielen Putschen, kann es sich auch mal hinziehen.Jörn hat Junta klassifiziert. (ansehen)
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Jörn Frenzel: na wohl erst im neuen Jahr!!Ich habe immer noch deine Asaraerweiterung!
11.12.2011-01:47:16 -
Doreen Schmidt: ja cool :-) *freu* und nächstes Jahr erst??? oh :-(
11.12.2011-01:51:21
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