Eine eigene Bewertung für Jungle Jam schreiben.
  • Christoph Kainrath schrieb am 12.04.2008:
    Ein lustiges Spiel für mehrere reaktionsschnelle Spieler. Haben 2 oder mehr Spieler die gleichen Symbole aufgedeckt, so müssen diese Spieler das Totem aus der Tischmitte so schnell wie möglich ergattern. Achtung: die Symbole sind einander sehr ähnlich, Verwechslungen sind daher garantiert. Jene Spieler die zu langsam waren müssen die ausgelegten Spielkarten wieder auf den eigenen Kartenstapel legen. Wer als erster keine Karten mehr hat, hat gewonnen.

    Doch Vorsicht: Beim Kampf ums Totem kann es schon einmal passieren, dass ein paar Finger in Mitleidenschaft gezogen werden. Zusätzlich sollten sich keine anderen Gegenstände am Tisch befinden - vor allem Gläser - da das Totem öfters Eigenleben entwickelt ;-).

    Empfehlenswert für jeden Partyabend oder auch als schnelles Spiel für Zwischendurch, da die Regeln sehr einfach sind.
  • Manuel Hanisch schrieb am 06.06.2011:
    Das Gesetz des JUNGLE JAM Dschungels

    Meines Wissens hat dieses Spiel keine Auszeichnungen verliehen bekommen, obwohl dies ein super Spiel ist.

    Das Spiel ist für zwei bis zehn Spieler und ab 10 Jahren, wobei ich finde das man es auch schon mit sechs Jährigen spielen kann. Eine Partie kann zwischen wenigen Minuten bis zu einer dreiviertel Stunde spielen, je nachdem wie gut die einzelnen Spieler sind. Der Schnitt liegt allerdings bei ca. 20 Minuten.

    „Junge Jam ist ein Karten-Reaktionspiel für 2-10 Spieler, bei dem flinke Augen, eine schnelle Hand und gute Nerven zum Sieg führen. Nach einem stressigen Tag im Großstadtdschungel, beim Familien Pow-Wow oder bei der nächsten Sommersonnenwende, schult Jungle Jam das Reaktionsvermögen, strapaziert die Lachmuskeln und stimmt die Dämonen günstig. Durch den im Spielverlauf nicht zu unterschätzenden Ausstoß an Adrenalin ist Jungle Jam ein völlig legales Aufputschmittel für langweilige Abend.
    Warnung: Sie spielen Jungle Jam auf eigene Gefahr. Wir übernehmen keinerlei Haftung für Schäden an Leib, Seele und Inventar!“

    Das Spiel wird in einem sehr robusten und simpel (aber schön) gestalteten Karton geliefert. In ihm befindet sich eine Pappstruktur in der die 80 Karten aufbewahrt werden (die sich separat in einem kleinen Karton befinden), das Totem und die Bedienungsanleitung.

    Die 80 Karten sind schlicht gestaltet, was aber für dieses Spiel auch notwendig ist und sehr dick bzw. robust und haltet dadurch sehr lange. Das ca. 13cm große Totem (oberer/unterer Umfang ca. 5cm) besteht aus hartem Holz und man kann es sehr gut greifen, da die Mitte perfekt an eine Hand angepasst ist. Das Totem wurde aus drei Teilen zusammen geklebt, leider gehen diese Stücke manchmal während des Spieles auseinander, sodass man sie neu zusammenkleben muss. Nichts desto trotz, ist dieser Mangel akzeptabel.

    Die Spielanleitung besteht aus unglaublichen vier Seiten, wobei eine nur für Bilder draufgeht. Man liest sich also innerhalb von fünf Minuten die Anleitung durch und kann direkt Spielen, da diese auch sehr simpel ist.

    Und das Spiel geht wie folgt:
    -das Ziel ist es, als erstes keine Karten mehr in der Hand und auf dem Tisch zu haben
    -das Totem wird in der Tischmitte aufgestellt (für jeden gut erreichbar)
    -jeder Spieler erhält die gleiche Anzahl an Karten (es gibt 20 verschiedene Motive, die sich aber sehr ähnlich sehen z.b.sind drei Knochen abgebildet, bei der einen Karte ist ein Knochen unter den anderen Karten, bei der anderen darüber)
    -jeder Spieler nimmt seine Karten in die Hand (Vorderseite nicht sichtbar)
    -nun decken die Spieler abwechselnd die oberste Karte ihres Stapels auf und legen sie vor sich ab, vorher gespielte Karten werden immer von den neuen überdeckt (mind. 20cm Abstand zum Totem)
    -zeigen zwei Karten dasselbe Symbol (Hat eine Karte eine Hintergrundfarbe, muss die andere dies auch aufweisen), müssen die Besitzer dieser Karten nach dem Totem greifen. Wer es in der Hand hält ist Gewinner, der Verlierer bekommt die eigenen Karten und die des Gewinners (vom Tisch) und legt diese unter dem eigenen Stapel.
    -greift ein Spieler das Totem, ohne Berechtigung bekommt er alle Tischkarten (z.B. falsches Symbol oder er war nicht der Besitzer der Karte die dasselbe Symbol zeigt)
    -fällt die Sonderkarte „Faust mit Totem“ dürfen alle Spieler nach dem Totem greifen, der Gewinner darf seine Karten unter das Totem legen. Der nächste Verlierer nimmt die Karten vom Totem, die des Gewinners und seine eigenen in die Hand
    -fällt die Sonderkarte „Faust ohne Totem“ zählt der Spieler der die Karte aufgedeckt hat bis drei, dann decken alle Spieler gleichzeitig eine Karte auf. Bei diesen Karten muss man auf die Farben und nicht auf die Symbole achten. Danach die Runde zählen die Symbole wieder.
    -es wird über mehrere Runden gespielt, pro gewonnene Runde gibt es einen Punkt. Wer drei Punkte hat, gewinnt.

    Bei drei oder weniger Spielern, werden die „Faust ohne Totems“ aussortiert. Jeder hat anstatt einen, zwei Ablagestapel vor sich und legt auf diesem im Wechsel Karten ab. Wenn ein Spieler verliert, bekommt er nur die entsprechenden Stapel wo die beiden Symbole (Ziehgrund) abgebildet sind.


    Ich habe Junge Jam schon in verschieden großen Gruppen gespielt. Am besten gefällt es mir mit fünf Spielern, da man auf viele Symbole gleichzeitig achten muss und jeder Spieler auch noch 16 Karten am Anfang bekommt (ansonsten Endet das Spiel recht schnell). Ich habe mir persönlich noch Karten bei dem Verlag nachbestellt, damit die einzelnen Runden länger andauern. Egal wie viele Personen dieses Spiel spielen, es macht immer Spaß und es ist sehr leicht zum lernen. Und man bekommt wirklich einen Nervenkitzel und ist ganz hibbelig, Adrenlin pur.
    Ich spreche eine klare Kaufempfehlung für dieses Spiel aus.

    Achtung: Es kann zu kleinen Blessuren kommen, wenn mehrere gleichzeitig zum Totem greifen. Es kommt auch gerne vor, dass jemand nicht richtig zupackt und das Totem jemandem ins Gesicht fliegt oder gegen die nächste Vase.
    Bei Fragen oder einer Berichtigung bitte melden
    Manuel hat Jungle Jam klassifiziert. (ansehen)
  • Isabel Führ schrieb am 12.02.2011:
    Einfach nur genial.... macht mega Spaß mit der ganzen Familie - sehr empfehlenswert - und für einen müden Abend die perfekte Auflockerung!!!
    Isabel hat Jungle Jam klassifiziert. (ansehen)
  • Volker Seel schrieb am 30.12.2009:

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