Eine eigene Bewertung für Jäger der Nacht schreiben.
  • Markus M. schrieb am 13.11.2010:
    Wir hatten Jäger der Nacht bisher mit 6 und mit 7 Spielern gespielt und es waren 2 unterhaltsame Spiele. Die Regeln waren in 5 Minuten erklärt und auch für Gelegenheitsspieler gut verständlich. Der Ablauf gliedert sich in 3 Schritte (Bewegung, Ortsaktion, Angriff) und ist recht kurzweilig Gesamtspieldauer etwa 30-50Minuten.
    Der Hauptreiz des Spiels liegt an den verborgenen Identitäten. Durch Orakelkarten und Beobachten werden jedoch nach und nach die Rollen klarer.
    Dadurch für mich ein sehr empfehlenswertes Deduktionsspiel für 6-8 Leute. (Es lässt sich auch mit 4-5 Spielern spielen, allerdings kann ich hier den Spielspaß noch nicht einschätzen) Wer Die Werwölfe von Düsterwald bereits kennt, findet in diesem Spiel eine gute Alternativlösung für etwas zu kleine Gruppen (Da Werwölfe am besten mit 10+ Spielern funktioniert)
    Markus hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Christoph S. schrieb am 25.01.2011:
    Bei Jäger de Nacht ziehen die Spieler zunächst verdeckt Chrakterkarten und werden damit entweder Werwölfe, Vampire oder Menschen.
    Da die Charaktere zunächst nicht klar sind gilt es seine Verbündeten zu finden, bzw.
    seine Gegner zu enttarnen um sie zur Strecke zu bringen.
    Als Werwolf ist es das Spielziel alle Vampire zu töten und als Vampir bekämpft man die Werwölfe.
    Die Ziele der Menschen sind wesentlich vielfältiger, aber dadurch auch manchmal etwas schwieriger. Als Beispiel müssen manche Menschen einfach nur bis zum Ende überleben was relativ einfach sein kann. Als erster auszuscheiden um zu gewinnen ist da schon etwas schwieriger.
    Jeder Charakter hat ausserdem eine bestimmte Anzahl von Lebenspunkten und eine Spezialfähigkeit. Wenn die erlittenen Schadenspunkte seine Lebenspunkte überschreiten wird der Charakter getötet und der Spieler scheidet aus dem Spiel aus.
    Die Spezialfähigkeit kann der Spieler nur nutzen, wenn er seinen Charakter offen auslegt.

    Der Spielplan
    Auf dem Spielplan gibt es 3 Gebiete, die je in 2 Orte aufgeteilt sind. Jedem Ort sind eine oder zwei Zahlen zwischen 2 und 10 zugeordnet. Die Orte können vor jedem Spiel neu verteilt werden um etwas mehr Abwechslung in die Partien zu bringen.

    Auf manchen Orten dürfen blaue oder rote Karten gezogen werden, die Ausrüstungsgegenstände oder Ereignisse enthalten.
    Ereignisse können zur Heilung eingesetzt werden oder gewähren extra Attacken, einige erlauben einen zusätzlich Spielzug oder fügen sogar dem aktive Spieler Schaden zu.
    Durch Ausrüstungen kann man seine Angriffe verstärken, seine Angrifsreichweite erhöhen oder sich vor fremden Angriffen oder Ereignissen schützen.

    Zusätzlich gibt es grüne Karten die man durch andere Orte bekommt. Durch diese Karten kann man herausfinden welche Art Charakter andere Spieler haben.

    Auf einem anderen Ort kann der aktive Spieler einem anderen einen Ausrüstungsgegenstand stehlen und für sich benutzen.

    Der letzte Ort erlaubt es sich um einen Punkt zu heilen oder einem Gegner zwei Schadenspunkte zuzufügen

    Spielablauf:
    Zunächst wird ein Startspieler ermittelt, danach geht es im Uhrzeigersinn weiter.
    Jeder Spieler führt in seinem Zug bis zu 3 Aktionen aus.

    1. Der Spieler würfelt mit einem 6- und einem 4- Seitigen Würfel, zählt alle Augen zusammen und begibt sich auf den entsprechenden Ort.

    2. Der Spieler nutzt die Eigenschaft des Ortes. (Karte ziehen/Heilen/Schaden zufügen/ Ausrüstung stehlen)

    3. Der Spieler kann einen Charakter im gleichen Gebiet (gleicher oder angrenzender Ort) angreifen. Dabei würfelt er wieder beide Würfel und zieht von der höheren Augenzahl die niedrigere ab. Die übrige Zahl erhält der angegriffene als Schadenspunkter.

    So geht da Spiel reihum bis einer oder merehre Spieler ihr Ziel erreicht haben.

    Fazit:
    Das Spiel ist leicht zu erlernen und das Spielmaterial ist schön gestaltet.
    Laut Hersteller ist das Spiel für 4-8 Spieler geeignet, aber es macht wirklich erst Sinn und Spass ab 6 Leuten. Man sollte zusätzlich immer darauf achten dass die Lebenspunkte und die Anzahl der Vampir- und Werwolfcharaktere ausgeglichen sind da sonst sehr leicht Frust aufkommen kann.
    Die Spielzeit kann je nach Spielerzahl und Würfelglück bei angriffen zwischen 30 und 90 Minuten variieren. Länger dauert ein Spiel aber eigentlich nie.
    Durch die vielen Variationsmöglichkeiten hat das Spiel einen hohen Wiederspielwert und machten auch nach vielen Runden noch Spass.

    Den einzigen Punktabzug bekommt Jäger der Nacht von mir, da man eine relativ große Anzahl an Spielern benötigt. Daher vergebe ich an das Spiel 5 Punkte...
    Christoph hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Holger K. schrieb am 05.12.2010:
    Alles in allem ist der Spielablauf äußerst einfach, so dass man sich ganz der Spannung des Spiels hingeben kann. Anfangs ist man völlig im Unklaren darüber, wer Freund und wer Feind ist und vermutlich werden viele Spieler das Ziel haben gegnerische Charaktere auszulöschen, so dass man auf Oxana-Karten hofft oder versucht aus dem Verhalten der Mitspieler Schlüsse zu ziehen oder aber auf gut Glück den ersten Charakter bekämpft, der einem über den Weg läuft.
    So langsam dürfte auch klar werden, dass die Jäger der Nacht um so interessanter wird, je mehr Mitspieler dabei sind. Die Spieldauer ist nicht so ganz einfach zu bestimmen. Manche Runde ist in kürzester Zeit zu Ende und manchmal zieht sich eine Partie etwas in die Länge, je nachdem wie schnell Informationen gesammelt werden können, wie aggressiv die Spieler vorgehen usw.

    Der Wiederspielreiz ist in jedem Fall gegeben, denn die besonderen Charakterfähigkeiten aller Charakterarten und die teilweise ungewöhnlichen Siegbedingungen der Menschen sorgen über viele Partien für Kurzweil. Das Spielmaterial ist stimmig und trägt seinen Teil zum Spielspaß bei. Der Spielplan ist sogar dahingehend variabel, dass die Orte ausgetauscht und immer in anderer Kombination angeordnet werden können, wobei das nur unwesentlich Einfluss auf das Spiel hat, denn letztlich sind es nur andere Orte die zusammen ein Gebiet bilden und nur relativ selten (bei einer gewürfelten Sieben) kann ein Ort gezielt besucht werden. Es ist also größtenteils Zufall welchen Ort ein Spieler in seinem Spielzug besucht und damit ist es letztlich egal ob sich ein Ort nun neben dem Friedhof oder neben dem Steinkreis befindet.
    Die Spielregel ist übersichtlich, lässt keine Fragen offen und wird durch einen Almanach mit weitergehenden Informationen sowie Empfehlungen für die Charakterauswahl bei einer bestimmten Mitspielerzahl oder einer Einsteigerrunde abgerundet.

    Wie soll man die Jäger der Nacht nun bewerten? Mit weniger als sechs Mitspielern ist das Spiel schnell ausgereizt. Insbesondere zu viert, denn gemäß den Empfehlungen für vier Spieler kommen die besonders interessanten menschlichen Charaktere gar nicht zum Einsatz. Auch geht viel von der Spannung verloren, denn die wenigen Charaktere sind doch relativ schnell einem Clan zugeordnet und man weiß wie der Hase läuft. Meine Wertung würde hier bei 2 Punkten liegen.
    In größeren Runden ab sechs Spielern macht Jäger der Nacht Spaß und sein Potential wird voll ausgereizt. 5 Punkte wären da schon möglich. Ob das Thema einem liegt, das ist Geschmackssache doch wer sich in der Welt der Vampire und Werwölfe wohl fühlt, der sollte unbedingt eine Proberunde mit möglichst vielen Mitspielern wagen.
    Unter Berücksichtigung dieser Umstände ist es insgesamt nun eine Bewertung mit 4 Punkten geworden.
    Holger hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Carsten H. schrieb am 24.10.2010:
    Wir haben es zu 6 auf der Spielemesse 2010 getestet. Es war richtig toll. Gerade für mehrere Spieler ist es sehr schön, da niemand auf den Zug des anderen warten muss und immer zwei oder drei zufällig in einem Team sind. Da die Charakterkarten verdeckt sind, ist es unklar wer mit wem spielt. Es ist eine Menge Spannung und Interaktion vorhanden. Das Material ist sehr schön und vermittelt eine tolle Atmosphäre. Die Spieldauer sit auch sehr überschaubar, so dass es für eine etwas größere Runde eine absolute Empfehlung ist. Der Preis von ca. 20,-- € ist absolut gerechtfertigt.
    Carsten hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Stefan K. schrieb am 02.01.2011:
    Nur eine 4 weil es nicht unbedingt meine Art Spiel ist... ;^)

    Wir haben es einmal zu 5 gespielt, ich kann mich der Rezension von Markus Maki nur anschliessen:
    Es macht wohl in etwas grösseren Gruppen mehr Spass!

    Ansonsten finde ich die Art, wie das Spiel aufgebaut ist, sehr gut.
    Die Funktion mit den Karten, die man beim Orakel erhält - um etwas über die Mitspieler in Erfahrung zu bringen - finde ich genial.

    Mir gefällts eigentlich gut, obwohl ich bei Deduktionsspielen nicht sehr gut & beim "Werwolf" eine Flasche bin.

    Übrigens ist es mehr ein Rollenspiel wie "Werwolf", als ein Deduktionsspiel!
    Das Deduktions-Element beim Orakel ist nur ein Teil des Spiels!
    Stefan hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
    • Matthias H., Stefan K. und 4 weitere mögen das.
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    • Thorsten B.
      Thorsten B.: Reicht mir hier leider nicht ganz.Ich kenn es nicht und muß noch einiges woanders nachlesen.Aber die Art des Spiels ist schon mal klar ;)
      07.02.2011-14:08:11
    • Stefan K.
      Stefan K.: Auch hier hatte mich das Erinnerungsvermögen in Stich gelassen um weiter ins Detail zu gehen... :-(
      07.02.2011-22:22:16
  • Matthias H. schrieb am 11.11.2010:
    "Jäger der Nacht" ist ein sehr stimmungsvolles Deduktionsspiel: Erst im Verlaufe des Spiels kann man herausfinden, mit wem bzw. gegen wen man eigentlich spielt. Durch den variabel gestaltbaren Spielplan und diverse Rollenkarten ist "Jäger der Nacht" auch sehr abwechslungsreich. Zudem sind die Regeln sehr verständlich und leicht zugänglich.
    Matthias hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Martina K. schrieb am 03.06.2011:
    Wir haben dieses Spiel in einer Siebener-Runde getestet.
    Zu den Regeln gibt es schon eine ausführliche Darstellung, deshalb direkt zu...

    Eindrücke:

    - nach der erste Runde:
    Hm, irgendwie etwas seltsam, weniger Einfluss als gedacht, aber vielleicht haben wir uns auch zu früh planlos gegenseitig bekriegt ...?

    - nach der zweiten Runde:
    Es hilft deutlich, wenn man erstmal versucht, Informationen über die grünen Karten zu erlangen. Diese erlangt nicht jeder im gleichen Verhältnis, da es einfach oft schon vom Würfelglück abhängt, ob man auf die entsprechenden Felder ziehen kann. Aber mit den richtigen Mitspielern - und die hatten wir - macht es auch einfach Spaß zuzusehen, wenn die ersten Koalitionen und Kämpfe entstehen, weil manche glauben, bereits gut genug informiert zu sein. ;-)

    - nach der dritten Runde:
    Diesmal wurde von uns zunächst ein Deck aus allen möglichen Charakterkarten erstellt, aus dem gezogen wurde. D.h. nun konnten auch Charaktere vorkommen, die als besondere Fähigkeit bei den Antworten auf die grünen Karten nicht unbedingt die Wahrheit sagen müssen.
    Diesmal war die Runde bis zum Ende sehr spannend und teilweise war manchen erst beim Aufdecken am Schluss klar, wer wer ist.


    Fazit:
    Das Spiel macht definitiv erst richtig Spaß in größeren Runden, also 6-8 Personen.
    Es lebt von der Kommunikation, den ausgesprochenen Mutmaßungen, Verdächtigungen und zusätzlich auch von der Schadenfreude in Situationen, wenn jemand z.B. durch ein Ereignis selbst Schaden erhält oder mit Wissen protzt, das er wenig später wieder anzweifelt.
    Die Regeln sind sehr schnell zu erlernen, ein bis zwei Spiele sollte man anfangs zum Ausprobieren einrechnen (ähnlich wie z.B. bei Linq). Danach kann man in der entsprechenden Gruppe wirklich viel Spaß haben. Bei uns wird es sicher noch öfter auf den Tisch kommen, wenn es z.B. nicht genug für eine Werwolf-Runde werden.
    Martina hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Andrea S. schrieb am 08.01.2011:
    Jäger der Nacht, bisher mit 5 oder 6 Spielern gespielt. Macht unglaublich viel Spaß und ist schnell erklärt.
    Es hilft unglaublich, wenn man durch aufmerksames Beobachten sehr schnell raus hat wer was ist. Nur leider dumm, wenn man ab der 3. Runde alles weiß nur in der 4. rausgekickt wird. Ce la vie.
    Die Aufträge der Werwölfe und Vampire sind langweilig, tötet die andere Rasse, aber diese Rassen spiele ich sehr gerne, weil man hier wirklich einen Mitspieler hat und die gleiche anzahl an Feinden. Menschen spielen, finde ich hingegen schwierig. Die haben sehr seltsame Aufträge um zu gewinnen. Überlebe als Einziger, stirb als Erster oder sonstwas. Ich komme mir als Mensch immer vor, als wenn man alleine gegen den Rest der Welt kämpft (besonders bei 5 Spielern tut man das auch).
    Das Spiel ist sehr schnell erklärt und gut verständlich, es macht mit 6 Leuten mehr Spaß als mit 5 und das wahllose ziehen der Charaktere macht jedes Abenteuer neu spannend.
    Dieses Spiel ist zu empfehlen an alle Leute, die gerne auch mal Spiele mit einem Hauch Detektivcharakter spielen oder eben gerne einfach alles töten, was ihnen in den Weg kommt.
    Menschen, die kein Frustrationspotenzial haben und "Mensch ärgere dich nicht" hassen, sollten auch hier eher die Finger von lassen.
    Andrea hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Nicole S. schrieb am 02.01.2011:
    Jäger der Nacht sollte definitiv mit mehr als vier Leuten gespielt werden, da es zu viert zwar funktioniert, aber dadurch, dass nur Vampire und Werwölfe, keine Menschen mitspielen, nicht so spannend ist. Die Regel ist an sich gut verständlich, das Zusammenspiel von manchen Karten ist manchmal nicht ganz eindeutig geklärt. Mit einer relativ kurzen Spieldauer von unter einer Stunde ist ein ein anspruchsvolles Spiel für mehrere (bis 8) Spieler, das nicht entsprechend auch sehr lange dauert. Allerdings sollte einem klar sein, dass bei diesem Spiel Charaktere wirklich ausscheiden, was ja heutzutage eher selten noch vorkommt. Wer damit nicht leben kann, sollte die Finger von diesem Spiel lassen. Ansonsten vor allem für Freunde von Deduktionsspielen sehr interessant.
    Nicole hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Eckhard F. schrieb am 19.12.2011:
    Die Welt der Vampire und Werwölfe ist gruselig und anziehend zugleich. Daher ist sie ein beliebtes Spielthema geworden. Jäger der Nacht von Kosmos nutzt dieses Thema für ein Deduktionsspiel, bei dem es darum geht, die Identität der Mitspieler zu entschlüsseln und seine Gegner möglichst zu vernichten. Hört sich martialischer an, als es in Wirklichkeit ist.
    Ganz wichtig und hier schon an anderer Stelle mehrfach erwähnt, das Spiel ist für vier bis acht Personen. Da erst ab fünf Personen, neben den Vampiren und Werwölfen die Menschen ins Spiel kommen, steigt auch in größeren Runden erst der Spielspaß mächtig an.
    Zunächst zieht jeder Spieler eine Personenkarte, deren Identität natürlich geheim bleibt. Spannend wird es erst mit den Menschenfiguren, da deren Aufträge sehr unterschiedlich sind und sogar derjenige siegen kann, der als Erster rausfliegt.
    Nun geht es los. Per Würfel wird der Standort entschieden, dann kann man eine Aktion starten und schließlich einen Gegner angreifen. Der Sieger wird durch die Würfel entschieden.
    Je mehr Schaden einer Spielfigur zugefügt wird, je eher droht sie auszuscheiden. Allerdings gibt es einige Wege, sich oder einen potenziellen Mitspieler zu heilen. Der Markerstein zeigt an, wie viel Schaden ein Spieler schon erlitten hat. Auf der Skala wird auch angezeigt, mit wie vielen Schadenspunkt er ausscheidet. Dann muss der Spieler seine Identitätskarte aufdecken und sich offenbaren.
    Der stimmig gestaltete Spielplan bietet Variationsmöglichkeiten, weil die sechs Orte individuell eingepasst werden können. Jeweils zwei bilden eine Einheit.
    Jäger der Nacht ist tatsächlich schnell erklärt. Die Spielzeit variiert natürlich erheblich mit der Zahl der Mitspieler. Bei acht Personen kann schon mal leicht die Stunde überschritten werden. Aber große Runden sind empfehlenswert, weil dann entschieden mehr Varianten ins Spiel kommen. Sieger wird das Team, das seinen Auftrag erfüllt.
    Großes Lob an die Grafik. Die Karten sind liebevoll und mit einer Prise Humor gestaltet. Aber auch das Material ist hochwertig und anspruchsvoll.
    Bei der Wertung muss man tatsächlich nach der Zahl der Mitspieler entscheiden. Daher fällt es mir auch schwer, mich festzulegen. Vier Punkte sind wegen der Defizite bei vier oder fünf Mitspielern leider angemessen.
    Die Spielidee ist stimmig. Der Kommunikationsfaktor ist vergleichsweise hoch, weil doch immer wieder Verdachtselemente geäußert oder falsche Fährten gelegt werden (ist natürlich sehr von den Spielertypen abhängig). Insgesamt gehört Jäger der Nacht zu den stärkeren Spielen. Weil es relativ einfach gestrickt ist, hat es aber nicht das Zeug, um zu meinen Lieblingsspielen aufzusteigen.
    Eckhard hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Jörg K. schrieb am 26.03.2011:
    "Hoher Spaßfaktor, garantiert bei 5 bis 8 Spielern! Das Spiel begeistert Jung und Alt und ähnelt etwas dem Spiel „Werwölfe von Düsterwald“. " Link: http://www.cliquenabend.de/spiele/017000-J%E4ger-der-Nacht.html
    Jörg hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • H. B. schrieb am 12.12.2011:
    Dieses Spiel wurde bei unserem letzten Spieleabend vorgeschlagen und hat mich sehr positiv überrascht. Mir gefallen Spiele sehr gut, die sich schnell erklären lassen und die trotzdem komplex und fesselnd sind.

    Die stimmungsvolle Gestaltung trägt zum Spielspaß bei. Alle Karten haben ein sehr düsteres, ruppiges Flair. Wer die "Twilight"-Saga etwas zu soft findet wird hier auf seine Kosten kommen: Die Vampire sehen zum Teil alt, fies und gefährlich aus, die Werwölfe sind richtige Ungeheuer. Mit Sicherheit nichts für Kinder - ich finde es toll :)

    Die Regeln von "Jäger der Nacht" hat unsere (mit Zockerveteranen besetzte) Runde auf Anhieb verstanden, ein Blick in die Anleitung war kein einziges Mal nötig. Regeln und Spielmechanik sind simpel. Trotzdem macht dieses Spiel sehr viel Spaß. Das liegt an den Identitäten:

    Jeder Spieler bekommt zu Spielbeginn eine Identität auf die Hand. Vampire gewinnen, wenn alle Werwölfe erledigt sind und umgekehrt. So weit, so gut.
    Das besondere Salz in der Suppe sind jedoch die Menschen: Ihre Spielziele sind die individuellsten.
    So gewinnt zum Beispiel eine junge Dame mit, wenn sie am Ende der Partie noch am Leben ist. Sie wird sich also bemühen, entweder alle Werwölfe oder alle Vampire zu erledigen, keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und dabei am Leben zu bleiben. Mit dieser Figur ist man das Zünglein an der Waage. Man kann abwarten, bis entweder Vampire oder Werwölfe stark geschwächt sind und dann der jeweils anderen Seite beim Kloppe austeilen helfen. Sehr spaßig :D
    Ein junger Herr gewinnt jedoch, wenn er als erster aus dem Spiel ausscheidet. Hier hat man die besten Siegchancen, wenn man vielen anderen Spielern so sehr auf den Wecker fällt, das sie einen unbedingt verprügeln wollen. Man wird also schon früh keinem Kampf aus dem Weg gehen: Sobald man jemanden angreift, will der oft einfach aus Prinzip zurückhauen. Das macht man sich zu Nutze und verwemst einfach jeden, bis man selbst tüchtig die Hucke voll bekommt und gewinnt. Auch spaßig :D

    Abhängig von der gezogenen Rolle muß man also seine gesamte Art zu spielen anpassen, jede Rolle erfordert eine völlig andere Vorgehensweise. Diese Idee finde ich wahnsinnig gut, das macht in der Spielpraxis richtig viel Spaß. Da meistens mehrere Spieler gewinnen, hat das Spiel auch kooperative Elemente, und die liebe ich sowieso.

    Punktabzüge gibt es lediglich, weil das Spiel für Werwölfe und Vampire etwas weniger lustig ist, sie müssen zunächst ihrer Partner herausfinnden und dann die andere Fraktion aus dem Spiel nehmen. Das sit unter Umständen mit der Zeit etwas eintöniger. Die Menschencharakterte haben einfach die spannenderen Aufgaben.

    Trotzdem ist "Jäger der Nacht" auf jeden Fall eine Empfehlung wert. Es dauert nicht lange, zum "zwischendurch mal spielen" ist es genau richtig. Werde ich mir wohl kaufen.
    H. hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Beate J. schrieb am 28.11.2011:
    Das Spiel ist schön und stimmungsvoll gestaltet; die Spielabläufe sind recht einfach: würfeln, Karte ziehen, event. einem vermeintlichen Gegner Schadenspunkte zu fügen. Ein direktes Wehren gegen die Schadenspunkte ist nicht möglich, nur durch Ausrüstung kann man sich davor schützen. Mir würde es besser gefallen, wenn man sich ebenfalls durch einen Würfelwurf wehren könnte und so der Angreifer immer das Risiko eingehen muss, selbst Schaden davon zu tragen.
    'Jager der Nacht' spielt sich recht flott, allerdings sollte man es in einer größeren Runde spielen. Zum ersten Mal habe ich es in einer 4er Runde gespielt, da wollte der Funke nicht so Recht überspringen.
    Am Wochenende nun hatten wir die Gelegenheit mehrere Runden zu sechst zu spielen. 3 (sehr)Selten-Spieler haben problemlos mit spielen können und wir hatten viel Spaß.
    Beate hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Carsten H. schrieb am 10.01.2011:
    Schön schaurig, dem Thema entsprechend gestaltet.
    Ablauf:
    Würfeln (um einen Ort zu ermitteln), Aktion an dem Ort ausführen und (wenn man möchte) gegen einen Gegner kämpfen (per Würfelduell).
    Auf der Schachtel steht ab 4 Spielern, da die Identitäten jedoch eigentlich geheim bleiben sollten und bei 4 Spielern schnell klar ist (spätestens nach der 3. Runde) wer wer ist, geht es schnell 2 gegen 2 (Vampire geg. Werwölfe). Ich denke ab 6 Spielern wird es spannender und die Identitäten bleiben länger geheim. Ein bisschen erinnert es (Identitätenmäßig und Geheimhaltung) an "Werwölfe".
    Uns konnte das Spiel leider nicht überzeugen, daher Punktabzug.

    24.01.2011 ÄNDERUNG/AUFWERTUNG:
    wir haben das Spiel nun zu sechst getestet, wie bereits erwartet war dies eine Punktlandung. Es macht sehr viel Spaß, die Charaktere waren nunmehr nicht so einfach herauszufinden. Spannung (fast) bis zum Schluss.
    Carsten hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • ~~* Diana *. schrieb am 10.01.2012:
    Sehr cooles Spiel!!! Allerdings habe ich nur 5 Punkte vergeben, da man es tatsächlich am besten mit sechs oder mehr Spielern spielen sollte. Bei weniger Spielern durchschaut man zu leicht wer welcher Gruppe angehört und verliert den Reiz am Spiel. Aber ansonsten wirklich zu empfehlen!!
    ~~* Diana hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)
  • Sonja W. schrieb am 05.01.2012:
    Jäger der Nacht hat auf den ersten Blick hin einen uten Eindruck gemacht. Schön verpacktes Spielmaterial und interessant gestaltete Karten. Dank der Kurzanleitung hatten wir schnell begriffen wie es ging und bereits in der ersten Runde unseren Spass.
    Duch die verschiedenen Charakterkarten kommt auch keine langeweile auf und jedes Mal ist es wieder anders so das man sich nicht von vorne herein ein Opfer aussuchen kann.
    Einziges Manko wie wir finden ist der Spielplan an sich. Die Kärtchen die man in jeder Runde tuaschen sollte lassen sich schwer wieder in die Einsparung setzen.
    Sonja hat Jäger der Nacht klassifiziert. (ansehen)

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