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Benjamin-Linus Zewuhn schrieb am 22.06.2009:
Das Prinzip dieses Spiels ist wenig originell: Vom Kartenstapel gezogene Strafpunkte (Verpflichtungen mit Punktwert) müssen abgewehrt werden durch Ausreden mit entsprechend hohen Punktwerten. Gelingt es nicht, kassiert man diese Verpflichtungspunkte ein, bei 30 oder mehr Punkten ist man aus dem Spiel. Das geht so lange, bis nur noch 1 Spieler übrig bleibt, der damit das Spiel gewonnen hat.
Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Das Spiel ist miserabel. Es wirkt sehr unausgereift, was schon bei der Spielanleitung anfängt: Trotz des sehr simplen Spielablaufs bleiben einige Fragen ungeklärt. Auch der Spielablauf scheint nie einem Testspiel unterzogen worden zu sein. Es fällt auf, dass immer schon nach wenigen Runden fast alle Ausredenpunkte verbraucht sind und man danach eigentlich nur noch jede Verpflichtung schlucken kann, ohne dass sich noch jemand wehren könnte. Hier scheint das Spiel etwas schlecht ausbalanciert zu sein. Der Vorteil dabei ist allerdings, dass das Spiel dadurch auch schneller zu Ende ist und man es schnell wieder in der Schachtel verstauen kann um etwas anderes zu spielen.
Fazit: Bei uns ist das Spiel durchgefallen, auch zum Warmspielen für einen Spieleabend ist es nicht ausreichend. Die 2 Punkte gibt es für die teils witzigen Texte auf den Karten. So kann man es 1 mal spielen, um es vielleicht angetrunken als Partygag ganz amüsant zu finden, aber ansonsten hat das Spiel nichts zu bieten
Eine eigene Bewertung für Heiratsfähig schreiben.



















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