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Reinhard Ott-Schindele schrieb am 03.03.2011:
Titel: Haste Worte
Spieleranzahl: 2 bis 20 Spieler ab 12 Jahren
Spieldauer: 15 bis 45 Minuten (je nach Mitspielerzahl)
Spielregeln: Die Regeln sind einfach und sehr gut verständlich
Spielziel: Der Spieler, der als erster - und bei Gleichstand am weitesten über die Ziellinie zieht, gewinnt.
Spielidee:
Alle Spieler schreiben zu einer Aufgabe möglichst viele passende Worte auf. Dummerweise muss man im Verlauf wieder ein paar der Wörter streichen, wenn diese bereits von anderen Spielern vorgelesen wurden. Es gilt also möglichst originelle Wörter zu finden, auf die ein anderer Spieler gar nicht kommt.
Spielvorbereitung:
• Jeder Spieler erhält 6 Tippkarten und eine Spielfigur
• Mit Aufgaben- und Handicapkarten wird eine Wegstrecke vom Start zum Ziel ausgelegt. Die restlichen Karten bilden die Nachziehstapel
Spielverlauf
• Der älteste Spieler beginnt. Er ist gleichzeitig der Spielleiter der 1. Runde
• Er deckt die oberste Aufgabenkarte auf und liest eine der 10 Aufgaben vor. (Es sollte in einem Spiel immer Aufgaben mit derselben Nummer gewählt werden)
Beispiel für eine Aufgabe: „…etwas typisch Gelbes“
• Es schreiben nun alle Spieler so viele Wörter wie möglich auf, bis die Sanduhr abgelaufen ist.
• Tipp abgeben: Die Spieler müssen nun tippen (mit einer oder mehrerer Tippkarten), wie viele eigene Begriffe sie noch vorlesen dürfen.
• Der Spieler mit dem niedrigsten Tipp beginnt mit dem Vorlesen. Er liest so viele Wörter vor, wie er getippt hat – nicht mehr. Die Mitspieler, die die gleichen Worte haben müssen diese streichen
• Es folgt der Spieler mit dem zweitniedrigsten Tipp usw.
• Wer so viele Worte vorlesen konnte, wie er getippt hatte, darf seine Spielfigur entsprechend vorwärts ziehen.
• Ist der Führende Spieler auf einer Handicapkarte, muss er eine Handicapkarte vom Stapel ziehen und die Anweisung die darauf steht ausführen.
Beispiel für ein Handicap: „…in der nächsten Runde nur Worte mit weniger als sechs Buchstaben.“
Spielende:
Erreicht eine Spielfigur das Zielfeld endet das Spiel
Fazit:
Ein einfaches und leicht verständliches kreatives Wortspiel. Im Grunde kann man sofort mit dem Spielen loslegen. Es ist sehr interaktiv. Besonders gut hat mir auch die Kombination *Schreiben* und *Tippen der Anzahl der Wörter* gefallen. Die Aufgaben sind leicht und die Handicaps sind das Salz in der Suppe.
Dieses Spiel macht mit wenigen Spielern genauso viel Spaß, wie das Spielen mit einer großen Gruppe (z.B. 20 Spieler). Man kann es dann in Teams spielen.
Der Kreativität ist den Wortakrobaten keine Grenze gesetzt.
In meiner Bewertung ist dieses Spiel sechs Punkte wert mit klarer Kaufempfehlung.
Reinhard hat Haste Worte? klassifiziert. (ansehen)
Matthias Habelitz, Simon M. und 12 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christian KRUCHTEN: Auch eins meiner Libelingsspiele. Wird immer wieder gerne aus dem Regal genommen.
04.03.2011-07:29:20
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Martina K. schrieb am 11.03.2011:
Hab dieses Spiel mal bei einer Kaufhauskette sehr günstig erworben - als Schnäppchen ohne große Erwartungshaltung. Ich habs jetzt mehrfach ausprobiert in verschiedenen Runden und es kommt immer wieder gut an. :-)
Gelungen ist, dass das Spiel in einer kleinen Schachtel alles, was man braucht, unterbringt. Aus Spielkarten wird ein Parcours gelegt, der beliebig lang sein darf. Die restlichen Karten werden als Nachziehstapel in die Mitte gelegt. Dann alle Figuren auf die Startkarte stellen und es kann losgehen. Andere Verlage hätten dem Spiel evt. noch einen Spielplan dazu gelegt und das ganze teurer verkauft.
Der Ablauf einer Runde:
- Der Startspieler sucht sich auf einer Karte eine aus zehn Aufgaben aus und benennt sie: z.B. "Alles, wogegen man allergisch sein kann" oder "Alles, was man als Regenschutz nehmen kann".
(- Zusatzregel: Spieler, die auf dem Parcous schon weit vorne liegen, erhalten evt. ein Handicap, z.B. "Es gelten nur Wörter ohne N")
- Die Sanduhr läuft und alle inklusive dem Startspieler schreiben dann auf beiliegende Zettel so viele Begriffe dazu wie in der Zeit möglich.
- Danach hat jeder Bietkarten mit den Werten 1-6 zur Verfügung, von denen er so viele wie er möchte, gleichzeitig verdeckt auslegen darf. Damit wird angesagt, wie viele Begriffe er nennen möchte, um dafür entsprechend Punkte zu kassieren.
- Jetzt der Clou am Spiel: Nach dem Aufdecken beginnt der Spieler mit dem niedrigsten Gebot seine Begriffe zu nennen, danach in aufsteigender Reihenfolge die anderen. Wenn Mitspieler den gleichen oder ein Synonym des Begriffs auf ihrer Liste haben, muss dieser auf ihrer Liste gestrichen werden. Nur der Ansager erhält den Punkt. Sagt jetzt jemand z.B. 21 Begriffe an (das Maximum), kann es sein, dass er nachher nur noch wenige übrig hat, bis er an die Reihe kommt. Jeder rückt dann die Punkte für die Anzahl der Begriffe vor, die er nennen konnte.
Warum ich dieses Spiel wirklich empfehlen kann:
- Es macht generationsübergreifend einen riesigen Spaß.
- Einfache Regeln, in ein bis zwei Minuten erklärt.
- Die Themengebiete sind so verschieden, dass jeder mal zum Zug kommt und viele Wörter aufschreiben kann: z.B. amerikanische Schauspieler, Schokoladenmarken,...
- Netter Ärgerfaktor durch das Wörter streichen
- Immer wieder ist man erstaunt über die Kreativität der gefundenen Begriffe und das man auf manche vermeintlich simplen Dinge nicht selbst gekommen ist.
- In der Spielregel gibt es gleich noch Ideen für Varianten, wie z.B. das Teamspiel für größere Gruppen.
Klare Kaufempfehlung! (es sein denn man hat eine starke Abneigung gegen jegliche Form der Kommunikationsspiele).Martina hat Haste Worte? klassifiziert. (ansehen)
Christian KRUCHTEN, Uwe Rill und 7 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Stefanie Wulf: Nach dieser Bewertung ist das Spiel in meinem Warenkorb - danke!
30.05.2011-12:16:58 -
Christian KRUCHTEN: Ich habe mittlerweile das dritte Spiel. Die ersten beiden sind komplett ausgeleiert, derart oft wird es gespielt. Einfache Regel, kurzweilig mit ... weiterlesen
06.07.2011-19:30:41 -
Carsten Wannhoff: Bleibt eines zu ergänzen, Martina: In der ursprünglichen Fassung von FX Schmid war die Schachtel größer und hatte den von Dir oben genannten Spielplan! :-)
17.10.2011-09:36:06
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Mahmut Dural schrieb am 27.08.2010:
Ich schließe mich meinem Vorredner vollkommen an. Viel zu wenig Beachtung für ein Spiel, dessen preisleistungsverhältnis auch noch Top ist. Eines der besten Wortsuchspiele, seitdem wir dies haben, wird Boggle nicht mehr angerührt.Mahmut hat Haste Worte? klassifiziert. (ansehen)
Birte Schröder, Stefanie Wulf und 3 weitere mögen das.- Einloggen zum mitmachen!
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Christian KRUCHTEN: Ich liebe es. Absolut geiles Spiel
29.11.2010-22:12:29 -
Mahmut Dural: Das Spiel hätte es verdient in jeder Sammlung zu sein. In dem Genre Wortsuchspiele ist es eines der Besten.
11.12.2010-22:18:40
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Thomas Dornig schrieb am 17.09.2011:
Ein Spiel bei dem man echt in vielen verschiedenen Runden ohne Probleme einen ganzen Abend bestreiten kann. Aber man kann auch einfach zum warmwerden eine kleine Runde spielen, je nachdem wie man das Spielfeld selbst zusammenstellt. Allerdings muss man teilweise auch Diskussionen zu verschiedenen Wörtern über sich ergehen lassen. Aber das macht es ja auch aus. :D
Sachen die springen können? Känguruh, Ball, ich aber auch Glas, Porzellan... Ein spiel zum "um-die-Ecke-denken".Thomas hat Haste Worte? klassifiziert. (ansehen)
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Stephanie Hoffmann schrieb am 20.10.2010:
Ich mag Haste Worte auch sehr gerne. Ich mag sowieso Spiele, bei denen man sich unter Zeitdruck möglichst viel einfallen lassen muss.
Das Spielprinzip ist sehr einfach, macht aber trotzdem großen Spaß. Wenn man eine hohe Zahl geboten hat und somit erst ziemlich spät an der Reihe ist, fiebert man bei jedem Wort, das die Mitspieler vorlesen, mit, dass es nicht auf der eigenen Liste steht.
Man kann das Spiel auch gewinnen, wenn einem zu den Oberbegriffen nicht so viel einfällt: Dann pokert man eben was niedriger, kriegt seine Begriffe sicher "nach Hause" und kann unter Umständen fröhlich zusehen, wie sich die vermeintlichen Vielwisser gnadenlos überschätzt haben.Stephanie hat Haste Worte? klassifiziert. (ansehen) -
Andrea Mülders schrieb am 31.05.2008:
Haste Worte ist leider viel zu unbekannt. Dabei bietet dieses Wortspiel ein tolles Spielprinzip für lange lustige Abende in großen Runden. Zu einem Oberbegriff müssen innerhalb einer bestimmten Zeit möglichst viele Unterbegriffe gefunden werden (Beispiel Auto: Bremsen, Blinker, Reifen, 12-Zylinder etc.). Und dann kommt das Schwierige, man muss seine eigene Leistung einschätzen und einen Tipp abgeben wieviele Begriffe man richtig hat. Und zwar müssen dies alle Spieler gleichzeitig tun. Dann fängt der Spieler mit dem niedrigsten Tipp an und liest so viel Begriffe vor, wie er seiner Einschätzung nach schafft. Und vorgelesene Begriffe müssen selbstverständlich bei den Mitspielern gestrichen werden. Wenn man also zu hoch pokert und als Letzter an der Reihe ist sind unter Umständen die meisten eigenen Begriffe schon genannt worden. Und nur wer mit seiner Einschätzung richtig liegt bekommt auch Punkte. Kurz vor dem Ziel gibt es für die Führenden Handicaps (z.B. nur Wörter mit mehr als 5 Buchstaben oder ähnliches). Das Spiel macht Spaß, kann in größeren Runden gespielt werden und wird nicht langweilig. Einige Begriffe regen zu Diskussionen an und ob die jeweiligen Begriffe anerkannt werden wird in der Gruppe entschieden. Also sollte man das Spiel nicht mit so ganz peniblen Mitspielern spielen, die mäkeln sonst an jedem 2. Wort rum.
Ansonsten absolut zu empfehlen.
Dagmar Storz mag das.- Einloggen zum mitmachen!
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Gregor F. Eschenbacher: Hab es schon lange im Schrank liegen, aber nicht ausprobiert. Dein Urteil reizt mich nun, es doch mal zu testen.
19.01.2011-17:18:32
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